Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

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Tom Bombadil
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 28. Aug 2018, 10:03

Auf wie viel Prozent der Gender-Lehrstühle sitzt eigentlich ein Prof, der auch biologisch ein Mann ist?
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Occham » Di 28. Aug 2018, 10:16

MäckIntaier hat geschrieben:(27 Aug 2018, 15:49)

Sprache und Verordnung? Wer könnte denn legitimiert sein, die Sprache eines Volkes per Verordnung zu reglementieren? Ist das nicht das Wesen aller Zensur? Sprache zu reglementieren?

Was würdest du denn gegen Beleidigungen machen?
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schokoschendrezki
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 28. Aug 2018, 10:16

MäckIntaier hat geschrieben:(28 Aug 2018, 10:46)

Lassen Sie damit nicht alle offenen und verdeckten Machtbeziehungen innerhalb einer Gesellschaft außer Betracht? Was Sie oder ich vorschlagen, wird die Gesellschaft für deutsche Sprache wenig tangieren. Doch aktuell kommen die Vorschläge für Sprachreinigungen und Sprachgebote eher aus dem direkten oder indirekten politischen Spektrum. Es ließe sich nun argumentieren, dass das Volksvertreter sind, doch kann ein Volk auch nur ansatzweise und folgenlos wollen, dass Sprache, Semantik, Sprachgebrauch Gegenstand von Legislative oder Exekutive werden?

Man müsste einmal genau nachvollziehen, wer entscheidend an der verbindlichen Einführung etwa des Begriffs "Studierende" beteiligt war. Ich würde vermuten, es waren die Mitglieder irgendwelcher Gremien oder Vertretungen aus dem Hochschulbereich. Als direkt politisch im Sinne einer kokreten Parteipolitik würde ich die nicht einordnen. Ein bissel spottend würde ich eher sagen, die haben halt nix besseres zu tun.
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon MäckIntaier » Di 28. Aug 2018, 10:26

Occham hat geschrieben:(28 Aug 2018, 11:16)

Was würdest du denn gegen Beleidigungen machen?


Dafür gibt es strafrechtliche Regelungen.
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Betrachter » Di 28. Aug 2018, 10:36

schokoschendrezki hat geschrieben:(28 Aug 2018, 11:16)

Man müsste einmal genau nachvollziehen, wer entscheidend an der verbindlichen Einführung etwa des Begriffs "Studierende" beteiligt war. Ich würde vermuten, es waren die Mitglieder irgendwelcher Gremien oder Vertretungen aus dem Hochschulbereich. Als direkt politisch im Sinne einer kokreten Parteipolitik würde ich die nicht einordnen. Ein bissel spottend würde ich eher sagen, die haben halt nix besseres zu tun.


Kein Lehrstuhl wird besetzt, ohne das damit Staatsinteressen bedient werden. Es gilt weiterhin der alte Spruch "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing"- also haben die Studenten auf ihrem Weg "nach oben" bereits am besten schon im Kopf, was erwünscht ist.
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon denkmal » Di 28. Aug 2018, 10:42

schokoschendrezki hat geschrieben:(24 Aug 2018, 14:38)

Das bekannte Fastnachtslied "Humba Täterä" ist auch von einem Neger.


Ist das dein Ernst? :D
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon denkmal » Di 28. Aug 2018, 10:48

unity in diversity hat geschrieben:(24 Aug 2018, 19:32)

Der Unterschied zwischen Frauen und Weibern besteht darin, daß Weiber beim Tratschen, wild gestikulierend, aus dem Fenster fallen können.

Meine Frauen sollten Vollweiber, aber keine Flintenweiber sein... :)

Manch Sprachwandel geht an mir vorbei - aber ich nutze sie ja meist zur Kommunikation (auf Augenhöhe) und nicht als verschnörkelter Ausdruck von Beherrschungsphantasien. Der ganze Sprachrhythmus der deutschen Sprache ist immer mehr für'n A...

da werden Weiber zu Hydranten :p
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Betrachter » Di 28. Aug 2018, 11:21

denkmal hat geschrieben:(28 Aug 2018, 11:48)

Meine Frauen sollten Vollweiber, aber keine Flintenweiber sein... :)

Manch Sprachwandel geht an mir vorbei - aber ich nutze sie ja meist zur Kommunikation (auf Augenhöhe) und nicht als verschnörkelter Ausdruck von Beherrschungsphantasien. Der ganze Sprachrhythmus der deutschen Sprache ist immer mehr für'n A...

da werden Weiber zu Hydranten :p


Natürlich gebraucht die Mehrheit Sprache privat so, wie es ihr gefällt. Im Gegensatz zur Mehrheit im öffenlichen, politischen Bereich. Kaum ein Redner, Journalist, Politiker usw. wagt sich, völlig an der polical correctness vorbei zu marschieren. "Liebe Bürgerinnen und Bürger"- mit dieser Heuchelei schmückt sich noch der letzte Konservative.
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon denkmal » Di 28. Aug 2018, 11:54

Betrachter hat geschrieben:(28 Aug 2018, 12:21)

Natürlich gebraucht die Mehrheit Sprache privat so, wie es ihr gefällt. Im Gegensatz zur Mehrheit im öffenlichen, politischen Bereich. Kaum ein Redner, Journalist, Politiker usw. wagt sich, völlig an der polical correctness vorbei zu marschieren. "Liebe Bürgerinnen und Bürger"- mit dieser Heuchelei schmückt sich noch der letzte Konservative.


Könnte das auch eine (Teil-)Erklärung für die gefühlte "die da oben verstehen uns nicht" Haltung sein, die sich ja scheinbar immer weiter verbreitet?
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Betrachter » Di 28. Aug 2018, 11:58

denkmal hat geschrieben:(28 Aug 2018, 12:54)

Könnte das auch eine (Teil-)Erklärung für die gefühlte "die da oben verstehen uns nicht" Haltung sein, die sich ja scheinbar immer weiter verbreitet?


Wer so etwas sagt "die da oben verstehen uns nicht", der versteht nicht, dass die Herrschenden und ihre intellektuelle Dienerschaft das liebe "Volk" sehr gut verstehen. Umgekehrt verschleiern sie ihre Interessen. Das erinnert an Henry Ford: "Wenn wir dem Volk heute das Bankwesen erklären, haben wir morgen eine Revolution"
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Maskulist » Di 28. Aug 2018, 15:30

schokoschendrezki hat geschrieben:(28 Aug 2018, 10:21)

Lann-Hornscheid hat eine Promotion und eine Habilitationsschrift in Linguistik/Skandinavistik vorgelegt. Eine politisch motivierte Professur ist völlig unbelegt. Die verschiedenen Hasskampagnen auch in öffentlichen Medien dagegen sind allesamt belegbar.


Zitate:
«Ich empfinde es als lustvoll, sich Sprache als eine politische Handlungsform anzueignen.»
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Maskulist » Di 28. Aug 2018, 15:44

Tom Bombadil hat geschrieben:(28 Aug 2018, 11:03)

Auf wie viel Prozent der Gender-Lehrstühle sitzt eigentlich ein Prof, der auch biologisch ein Mann ist?

Stand 2017:
https://sciencefiles.org/2017/10/09/reingewurgt-alle-53-gender-studies-professuren-an-deutschen-universitaten/
Exakt 0 Positionen waren mit einem biologischen Mann besetzt.

Hier eine Liste von Agens:
https://agensev.de/geschlechtersensible-besetzung-von-professuren/
Demnach waren von 212 GS-Professuren sage und schreibe 8 mit einem Mann besetzt (< 4%).
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 28. Aug 2018, 15:50

Hab ich mir fast gedacht. Wo bleibt denn da die Gleichstellung?
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Kiwikopf » Di 28. Aug 2018, 16:03

Stellt sich die Frage, welcher Mann sich mit so einem Posten "schmücken" will.
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Maskulist » Di 28. Aug 2018, 20:02

Kiwikopf hat geschrieben:(28 Aug 2018, 17:03)

Stellt sich die Frage, welcher Mann sich mit so einem Posten "schmücken" will.

Die Namen der acht Stelleninhaber kann in der Liste eingesehen werden.
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 29. Aug 2018, 08:10

denkmal hat geschrieben:(28 Aug 2018, 11:42)

Ist das dein Ernst? :D


Das ist nicht mein Ernst sondern der Ernst, der 1909 in Mainz als Sohn eines Dachdeckermeisters Neger geboren wurde und fortan "Ernst Neger" hieß. Schaust Du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Neger.

Beim Thema "Sprachpolizei" muss man vor allem mal etwas Lockerheit und Humor an den Tag legen. Mal ein bissel Kurt Schwitters lesen.
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 29. Aug 2018, 08:15

Maskulist hat geschrieben:(28 Aug 2018, 16:30)

Zitate:
«Ich empfinde es als lustvoll, sich Sprache als eine politische Handlungsform anzueignen.»

Schöner Satz. Gefält mir!
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon MäckIntaier » Mi 29. Aug 2018, 08:37

schokoschendrezki hat geschrieben:(29 Aug 2018, 09:10)

Beim Thema "Sprachpolizei" muss man vor allem mal etwas Lockerheit und Humor an den Tag legen. Mal ein bissel Kurt Schwitters lesen.


Der Ludwig Wittgenstein hat die Sprache einst als eine aus verwinkelten Gässchen bestehende Altstadt beschrieben. Wer sich in dieser Stadt bewegt, muss vieles, manches ist also nicht möglich. Auch verläuft man sich leicht und endet in toten Winkeln. Dann ist tatsächlich Humor gefragt. Also jene Begabung des Menschen, auf manche Dingen mit wohlwollend ironischer Gelassenheit zu reagieren. Schlägt man sich beiespielsweise in der verwinkelten Altstadt Sprache an einer der oft in Kopfhöhe vorstehenden Gebäudekanten das sprachbautechnische Hirn auf, muss man nicht gleich mit dem Abrissbagger anrücken, um jenen ins eigene Weltbild nicht passenden Mauervorsprung samt Haus einzureißen. Und vielleicht stimmen Sie denjenigen zu, denen die erwähnte, in Lann umbenannte Antje, als eine vollkommen humorlose Verfechterin der Abrissbirne erscheint.
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon denkmal » Mi 29. Aug 2018, 09:13

schokoschendrezki hat geschrieben:(29 Aug 2018, 09:10)

Das ist nicht mein Ernst sondern der Ernst, der 1909 in Mainz als Sohn eines Dachdeckermeisters Neger geboren wurde und fortan "Ernst Neger" hieß. Schaust Du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Neger.

Beim Thema "Sprachpolizei" muss man vor allem mal etwas Lockerheit und Humor an den Tag legen. Mal ein bissel Kurt Schwitters lesen.


Das weiß ich doch, deshalb mein Smiley... habe ihn als Kind noch im Fernsehen gesehen. ich glaub manchmal mit der Sponheimer Margit?
JA, die "Sprachpolizei" kann man wirklich nur mit Humor ertragen - sie sorgt ja meist selbst (unbeabsichtigt?) dafür... :)
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Re: Sprachpolizei: Darf man politisch korrekt „Weiber“ sagen?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 29. Aug 2018, 11:56

"herzeliebez vrouwelin" :)

Ist doch viel schöner.
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