Schwangerschaftskonfliktberatung

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aleph
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Schwangerschaftskonfliktberatung

Beitragvon aleph » Sa 21. Jul 2018, 09:35

Hier habe ich einen interessanten Link gefunden. Auf der Seite beschreiben drei Frauen Ihre Erfahrung mit Beratung zum Thema Schwangerschaftsabbruch.

Was man bei diesen wenigen Beispielen lernen kann:
1. Es sind durchaus auch angehende Väter, die eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob eine Frau abtreibt.
2. Frauen würden sich eher für das Kind entscheiden, machen dann aber doch eine Abtreibung, weil der Vater das Kind nicht möchte oder weil die Frau nicht professionell beraten wurde.
3. Es kann vorkommen, dass eine Frau abtreibt, aber es hinterher bereut.
Meiner Meinung könnte das damit zusammenhängen, dass die Frau am Anfang der Information erst mal schockiert ist über eine Situation, die sie nicht erwartet hat und die sie überfordert und dadurch unter Termindruck eine Abtreibung durchführt von einem Kind, zu dem sie keine Beziehung hat. Danach beschäftigt sie sich mit der Vergangenheit und baut eine Beziehung zu dem Kind auf, kann aber nichts mehr ungeschehen machen. Möglicherweise braucht es eine Beratung danach.

Meines Erachtens sind sowohl Ärzte, als auch Beraterinnen mit Vorurteilen behaftet, gute Beratung scheint selten vorzukommen.

Wie kann man die Beratung verbessern? Bessere Ausbildung?

Es soll hier nicht darum gehen, ob Abtreibung gut oder schlecht ist. Jeder hat dazu seine Meinung und soll sie frei von Angriffen äußern können und muss sie weder rechtfertigen, noch muss er sie ändern.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
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Teeernte
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Re: Schwangerschaftskonfliktberatung

Beitragvon Teeernte » Sa 21. Jul 2018, 13:59

...mehr auf Prävention setzen ?

Voraussetzung schaffen für den Nachwuchs ? So unbedeutende Dinge.....Wie Bildung, Arbeit, Wohlstand, Ehe....

Keiner ist für die ANGEBORENE Verwandschaft haftbar.... !

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