Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

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King Kong 2006
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Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon King Kong 2006 » Di 17. Apr 2018, 19:51

Es gibt bekanntermaßen viele verschiedenen Ausgaben der Heiligen Schrift, der Bibel. Was ich noch nicht wußte ist, es gibt sogar verschiedene Bibeln für Männer & Frauen! Unter den Finalisten des "Goldenen Zaunpfahls" ist unter anderem das:

Das Produkt: Wer dachte, dass das Wort Gottes universal ist, wird vom SCM R.-Brockhaus-Verlag eines Besseren belehrt. Denn die verlegen es jetzt neu – als Männer- und Frauenbibel. Weil Männer Metall und kurze Sätze mögen, bekommen sie eine Bibel mit Stahldesign und knackigen "Mutmacher"-Sprüchen. Die Frauen wiederum können sich über Blumen-Dekoration und Beziehungstipps freuen.


Der Goldene Zaunpfahl

Initiiert wurde der "Goldene Zaunpfahl" von Anke Domscheit-Berg, die für die Linke im Bundestag sitzt und sich als Publizistin und Aktivistin für Geschlechtergerechtigkeit einsetzt, sowie von Almut Schnerring und Sascha Verlan, die mit "Die Rosa-Hellblau-Falle" bereits ein Buch zum Thema veröffentlicht haben.

Mit der Verleihung wollen sie Unternehmen und deren Marketingabteilungen motivieren, statt auf Geschlechterklischees auf andere, intelligentere Vermarktungsstrategien zu setzen.

http://www.bento.de/politik/der-goldene ... s-2283471/


Was sollte ich besser lesen? Die Bibel für Männer? Dort sollen kurze Sätze zu lesen sein. Damit ich sie auch verstehen kann. Auch kernige Sätze, damit ich mit männlichem Löwenmut durchs Leben gehen kann. Ich könnte aber auch um vielleicht Frauen besser verstehen zu können die "Frauenbibel" lesen. Dort soll es auch wunderschöne farbige Bilder geben. Das könnte auch einen Mann beruhigen, wenn er streßbeladen nach Hause kommt, während die treuliebende Ehefrau das Essen kocht.

Wer hat denn da genau gewußt, was Frauen religiös weiterhilft? Und Männern? Oder ist das nur ein weiteres Konsumprodukt? Mancher Muslim (und wohl nicht nur die) wird hier wieder die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Nicht noch eine weitere Interpretation! :D

Bei Amazon hat das gute Bewertungen bekommen. Die Männerbibel, wie auch die Frauenbibel. Gerade letztere soll sehr schön in der Hand liegen, wie zu lesen ist!

https://www.scm-brockhaus.de/aktuelles/ ... -die-bibel

Tut das Not? Ich selbst habe verschiedene Heilige Schriften und Übersetzungen. Die "Bibel für Ungläubige" vom Psychologen Andreas Schlieper macht für mich irgendwie noch Sinn, weil es eine andere Herangehensweise an das Thema ist. Bei den Gender-Bibelausgaben stelle ich das in Zweifel. Den Sinn.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 17. Apr 2018, 20:14

Das "es" verleiht dem Beitrag eine feine Ironie.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon Misterfritz » Di 17. Apr 2018, 20:53

Wer braucht das?
Ich habe auch eine Bibel, bekam die geschenkt von dem bischöflichen Kolleg, an dem ich Abi auf dem 2. Bildungsweg gemacht hatte.
Bisher habe ich die früher (vor Internet) nur für das lösen des ZEIT-Kreuzworträtsels gebraucht :D - danach nie wieder.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon H2O » Di 17. Apr 2018, 21:19

Misterfritz hat geschrieben:(17 Apr 2018, 21:53)

Wer braucht das?
Ich habe auch eine Bibel, bekam die geschenkt von dem bischöflichen Kolleg, an dem ich Abi auf dem 2. Bildungsweg gemacht hatte.
Bisher habe ich die früher (vor Internet) nur für das lösen des ZEIT-Kreuzworträtsels gebraucht :D - danach nie wieder.


Doch, ich habe die Bibel nach meiner Konfirmation schon noch etliche Male gelesen, und das Neue Testament natürlich mit besonderem Eifer. Irgendwann winkt man dann innerlich ab, weil man die Geschichten doch längst kennt. Und gelegentlich sieht man doch noch einmal genauer nach, wenn ein Thema gerade dazu einlädt.

Wozu ein solches Buch eine geschlechtergerechte Teilung braucht... also damit möchte ich mich sicher nicht befassen, dazu hole ich das Buch nicht aus dem Bücherschrank... auch nicht den Koran! Da müssen ja einige ZeitgenossInnen unter furchtbaren Vorspannungen leben, die unsereiner gar nicht nachfühlen kann!
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon van Kessel » Di 17. Apr 2018, 22:50

Wäre es nicht sinnvoller die Bibel so zu lesen, wie sie von fleißigen Masoreten interpretiert wurde? Und m.W. sind auch Damen in der Bibel erwähnt worden, gar eine Urmutter. Geschichtlich ist sie nicht so relevant (auch wenn sich eine ganze Gelehrtenschaft damit befasst [Bibelarchäologie]); aber was es so an allzu-menschlichem gibt, da ist sie unschlagbar - auch ohne Genderschmarrn.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon unity in diversity » Mi 18. Apr 2018, 05:38

van Kessel hat geschrieben:(17 Apr 2018, 23:50)

Wäre es nicht sinnvoller die Bibel so zu lesen, wie sie von fleißigen Masoreten interpretiert wurde? Und m.W. sind auch Damen in der Bibel erwähnt worden, gar eine Urmutter. Geschichtlich ist sie nicht so relevant (auch wenn sich eine ganze Gelehrtenschaft damit befasst [Bibelarchäologie]); aber was es so an allzu-menschlichem gibt, da ist sie unschlagbar - auch ohne Genderschmarrn.

Das neue Genderevangelium trägt zur Integration bei, indem es die Siegesbotschaft vermittelt, daß Gott ein Kopftuch getragen hat.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon Provokateur » Mi 18. Apr 2018, 06:17

Jetzt das ganze für den Koran.

*Popcorn*
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon oga » Di 24. Apr 2018, 19:22

Provokateur hat geschrieben:(18 Apr 2018, 07:17)

Jetzt das ganze für den Koran.

*Popcorn*
Nix mit Koran, der ist für Männer.
Wieso können Weiber überhaupt lesen, frag ich!? :mad2:
I guess I should warn you, if I turn out to be particularly clear, you've probably misunderstood what I've said.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon BingoBurner » Di 24. Apr 2018, 20:59

Provokateur hat geschrieben:(18 Apr 2018, 07:17)

Jetzt das ganze für den Koran.

*Popcorn*



Der Koran ist noch beknackter als die Bibel...........

Steht nix richtiges, wichtiges drin.....
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon BingoBurner » Di 24. Apr 2018, 21:15

oga hat geschrieben:(24 Apr 2018, 20:22)

Nix mit Koran, der ist für Männer.
Wieso können Weiber überhaupt lesen, frag ich!? :mad2:


Das liegt daran das Frauen............die Herrenrasse sind.......genetisch betrachtet.........überspitzt....aber wahr.

X vs Y

So mal als Einstieg........
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 28. Apr 2018, 19:47

BingoBurner hat geschrieben:(24 Apr 2018, 21:59)

Der Koran ist noch beknackter als die Bibel...........

Steht nix richtiges, wichtiges drin.....


In der Tat ist der Koran extrem sperrig. Verwirrend und wenig eingänglich in der Gesamtheit. Goethe, der sich mit dem Islam durchaus intensiv beschäftig hat, hat das im Kontext des Korans einmal so formuliert:

„das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt.“

(Goethes sämtliche Werke/ 32.Band, Seite 119)


Von "Anwiderung" über "Erstaunen" und "Verehrung" ist alles bei Goethe für den Koran drin.

Das könnte auch ein möglicher Schlüssel sein. Vom Dichterfürsten Goethe, wie man damit umgehen kann. Egal, was man davon hält, der Koran ist vermutlich weniger "inhaltlich" zu erschliessen. Sondern im Kontext der Kultur der Rezension, gerade akkustischer Art. Dazu aufschlussreich ist "Gott ist schön: Das ästhetische Erleben des Koran" von Navid Kermani, der den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekam und im Bundestag anlässlich des 65. Jahrestages des Grundgesetzes eine Rede hielt und zur Wahl des dt. Bundespräsidenten 2010 in der Bundesversammlung saß. Es geht dort weniger um den Inhalt.

Wer es kritischer und direkter mag kann es mit Hamed Abdel-Samad und "Der Koran: Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses" halten. Ist auch einfacher zu lesen.

Meines Wissens gibt es nicht verschiedene Ausgaben oder Interpretationen (dergestalt hier angesprochen, Übersetzungen aber natürlich) des Korans oder der Thora. Im Islam hält sich die Auffassung, daß nur im arabischen Original die Heilige Schrift letztendlich Bedeutung hätte. Auch, wenn man bei der Entstehung bzw. "Kanonisierung" sicher auch Kritik üben kann. Im Falle der Bibel fanden nach der Kanonisierung schon im Spätmittelalter diverse Übersetzungen und Interpretationen an. Zuletzt auch tatsächlich so etwas wie die Bibel für Männer und Frauen. Wobei natürlich diese keine wirklichen Alternativen zur Bibel (welcher eigentlich?) darstellen sollen.

Man kann sicher darüber diskutieren ob und was für ein Unfug in Heiligen Schriften steht. Losgelöst von dieser Frage ging es mir aber eher darum, ob es Gendermäßig sinnvoll ist so etwas zu machen.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon BingoBurner » Sa 28. Apr 2018, 22:16

King Kong 2006 hat geschrieben:(28 Apr 2018, 20:47)

In der Tat ist der Koran extrem sperrig. Verwirrend und wenig eingänglich in der Gesamtheit. Goethe, der sich mit dem Islam durchaus intensiv beschäftig hat, hat das im Kontext des Korans einmal so formuliert:



Von "Anwiderung" über "Erstaunen" und "Verehrung" ist alles bei Goethe für den Koran drin.

Das könnte auch ein möglicher Schlüssel sein. Vom Dichterfürsten Goethe, wie man damit umgehen kann. Egal, was man davon hält, der Koran ist vermutlich weniger "inhaltlich" zu erschliessen. Sondern im Kontext der Kultur der Rezension, gerade akkustischer Art. Dazu aufschlussreich ist "Gott ist schön: Das ästhetische Erleben des Koran" von Navid Kermani, der den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekam und im Bundestag anlässlich des 65. Jahrestages des Grundgesetzes eine Rede hielt und zur Wahl des dt. Bundespräsidenten 2010 in der Bundesversammlung saß. Es geht dort weniger um den Inhalt.

Wer es kritischer und direkter mag kann es mit Hamed Abdel-Samad und "Der Koran: Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses" halten. Ist auch einfacher zu lesen.

Meines Wissens gibt es nicht verschiedene Ausgaben oder Interpretationen (dergestalt hier angesprochen, Übersetzungen aber natürlich) des Korans oder der Thora. Im Islam hält sich die Auffassung, daß nur im arabischen Original die Heilige Schrift letztendlich Bedeutung hätte. Auch, wenn man bei der Entstehung bzw. "Kanonisierung" sicher auch Kritik üben kann. Im Falle der Bibel fanden nach der Kanonisierung schon im Spätmittelalter diverse Übersetzungen und Interpretationen an. Zuletzt auch tatsächlich so etwas wie die Bibel für Männer und Frauen. Wobei natürlich diese keine wirklichen Alternativen zur Bibel (welcher eigentlich?) darstellen sollen.

Man kann sicher darüber diskutieren ob und was für ein Unfug in Heiligen Schriften steht. Losgelöst von dieser Frage ging es mir aber eher darum, ob es Gendermäßig sinnvoll ist so etwas zu machen.


King Kong......ich will es kurz machen.

Goethe und Schiller und CO..........in allen Ehren. Die stammen aber aus einer Zeit wo man Krankheiten noch mich Quecksilber behandelt hat......

Im Koran steht nix......
In der Thora steht nix......
In der Bibel steht nix........


Du machst ein großes Fass auf und das finde ich gut ! Sehr gut sogar..........Ich mag es persönlch nicht ......wenn Menschen die an etwas..........Übernatürliches glauben.......einfach als Idioten abgebügelt werden.
Das ist unmenschlich in meinen Augen........

Ich bin ja eher auf der Seite von Schmidt Salomon........aber was Gisene Schwan sagt................ bringt mich auch ins grübeln.

Nichts desto Trotz............in den heiligen Büchern........steht einfach nix brauchbares drin.......



"Allah hat jeden Menschen perfekt erschaffen".........lautet nicht so ein Spruch aus den Koran ?

Über sowas kann ich nur müde lächeln...........

Schau dich dich mal unter Religionssozilogen um..........Tenor.....Jede heilge Schrift ist nur so klug wie es der Wissensstand der Zeit wiederspiegelte...........

That is it...........


P.S. : Für jedes meine Worte werde nicht nur ich sondern die zukünftigen Kinder meiner Kinder mit den Höllenfeuer bestraft........kannst du nachlesen in der Thora, Bibel und Koran.............

Religion of Peace und so on.............auch der Buddismus oder Hinduismus ist da keine Ausnahme........


Was soll ich sagen .............ich bin verdammt :)
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 28. Apr 2018, 22:35

BingoBurner hat geschrieben:(28 Apr 2018, 23:16)

King Kong......ich will es kurz machen.

Goethe und Schiller und CO..........in allen Ehren. Die stammen aber aus einer Zeit wo man Krankheiten noch mich Quecksilber behandelt hat......

Im Koran steht nix......
In der Thora steht nix......
In der Bibel steht nix........


Du machst ein großes Fass auf und das finde ich gut ! Sehr gut sogar..........Ich mag es persönlch nicht ......wenn Menschen die an etwas..........Übernatürliches glauben.......einfach als Idioten abgebügelt werden.
Das ist unmenschlich in meinen Augen........

Ich bin ja eher auf der Seite von Schmidt Salomon........aber was Gisene Schwan sagt................ bringt mich auch ins grübeln.

Nichts desto Trotz............in den heiligen Büchern........steht einfach nix brauchbares drin.......



"Allah hat jeden Menschen perfekt erschaffen".........lautet nicht so ein Spruch aus den Koran ?

Über sowas kann ich nur müde lächeln...........

Schau dich dich mal unter Religionssozilogen um..........Tenor.....Jede heilge Schrift ist nur so klug wie es der Wissensstand der Zeit wiederspiegelte...........

That is it...........


P.S. : Für jedes meine Worte werde nicht nur ich sondern die zukünftigen Kinder meiner Kinder mit den Höllenfeuer bestraft........kannst du nachlesen in der Thora, Bibel und Koran.............

Religion of Peace und so on.............auch der Buddismus oder Hinduismus ist da keine Ausnahme........


Was soll ich sagen .............ich bin verdammt :)


Jetzt rutscht das doch eher in das Religionsforum...

Naja, in Diskussionen mit Religionskritikern, nicht zwangsläufig mit Menschen, die sich sonst spirituell bezeichnen, sondern eben mit Kritikern von Religionen, ausformulierten Dogmen eben, will ich die Religion gar nicht verteidigen. Falls ich mich rechtfertigen muß, wenn ich sie als nicht unwichtig bezeichne, sage ich meist, daß mich die Themen interessieren. Und zwar u.a. deshalb, weil einmal die "Botschaft", wie auch der spätere ungeheure Einfluß auf Dichter, Denker, der Wissenschaft (so oder so...), der Musik (z.B. von Bach), der Architektur (egal ob Tadj Mahal oder Vatikan), auf Kunst und Öknomie, Politik und Kriege nicht zu leugnen ist.

Zum Verstehen, nicht zum rechtfertigen oder "Entschuldigen" von irgendetwas halte ich es für wichtig darüber zumindest etwas zu wissen. Meiner Meinung nach. Egal, ob man das für Hokus Pokus oder für etwas malignes hält. Es war und es ist einfach "überall". Und wenn man die Geschichte in vielen Bereichen, siehe oben, verstehen will, ebenso die Gegenwart und vielleicht auch Prognosen für die Zukunft haben möchte, halte ich es nicht für unwichtig sich damit zu beschäftigen. Selbst wenn man das für total überflüssig hält. Das fängt wie gesagt schon bei der Bürokratie an, z.B. Taufregister, geht über Städtebauliche Maßnahmen usw. Gut, fürs normale Leben braucht mans wohl nicht. Fürs Verstehen halte ich es aber für wichtig.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon BingoBurner » So 29. Apr 2018, 09:11

King Kong 2006 hat geschrieben:(28 Apr 2018, 23:35)


Und zwar u.a. deshalb, weil einmal die "Botschaft", wie auch der spätere ungeheure Einfluß auf Dichter, Denker, der Wissenschaft (so oder so...), der Musik (z.B. von Bach), der Architektur (egal ob Tadj Mahal oder Vatikan), auf Kunst und Öknomie, Politik und Kriege nicht zu leugnen ist.
Zum Verstehen, nicht zum rechtfertigen oder "Entschuldigen" von irgendetwas halte ich es für wichtig darüber zumindest etwas zu wissen.


Recht hast du.........aber sowas geht ja nicht einfach verloren...........der Petersplatz im Rom löst sich ja nicht einfach in Luft auf........

Ich lege dir mal "Hoffnung Mensch" von MSS ans Herz..........https://www.amazon.de/Hoffnung-Mensch-E ... 3492056083



"Der Mensch ist das mitfühlendste, klügste, phantasiebegabteste, humorvollste Tier auf diesem Planeten. Er hat Kunstwerke von atemberaubender Schönheit hervorgebracht und raffinierteste Methoden entwickelt, um die Geheimnisse des Universums zu lüften. Nie zuvor gab es ein Lebewesen, das sich so aufopferungsvoll um Kranke und Schwache kümmerte, das so unermüdlich für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfte – trotz aller Niederlagen. Über die dunkle Seite der Menschheit ist viel geschrieben worden, ihre Sonnenseite fiel meist unter den Tisch. Dieses Buch zeigt sie auf. Eine Liebeserklärung an unsere oft verkannte Spezies, die es wert ist, dass wir uns für sie engagieren, statt vorauseilend vor der Irrationalität der Welt zu kapitulieren."


Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?


Kennst du das Equivalent zu den 72 Jungfrauen ?.....................
Der weltliche Ehemann im Paradies........für alle Zeiten....LOL...........wenn das nicht fair ist............. :D

(





By the way.........Jungfrauen ? Hau mir ab mit Jungfrauen...........................Alter............. ich will ich eine Frau die was vom Sex versteht......und nicht zum ersten Mal Sex hat....wobei das nach 100000000000000000 Jahren wahrscheinlich auch langweilig wird.........Paradies und so)

Aber mal andersherum.........wenn Religionen nur dämlich wären hätten sich diese nicht so sehr durchgesetzt........Evolution.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon King Kong 2006 » So 29. Apr 2018, 19:28

BingoBurner hat geschrieben:(29 Apr 2018, 10:11)

Recht hast du.........aber sowas geht ja nicht einfach verloren...........der Petersplatz im Rom löst sich ja nicht einfach in Luft auf........

Ich lege dir mal "Hoffnung Mensch" von MSS ans Herz..........https://www.amazon.de/Hoffnung-Mensch-E ... 3492056083



"Der Mensch ist das mitfühlendste, klügste, phantasiebegabteste, humorvollste Tier auf diesem Planeten. Er hat Kunstwerke von atemberaubender Schönheit hervorgebracht und raffinierteste Methoden entwickelt, um die Geheimnisse des Universums zu lüften. Nie zuvor gab es ein Lebewesen, das sich so aufopferungsvoll um Kranke und Schwache kümmerte, das so unermüdlich für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfte – trotz aller Niederlagen. Über die dunkle Seite der Menschheit ist viel geschrieben worden, ihre Sonnenseite fiel meist unter den Tisch. Dieses Buch zeigt sie auf. Eine Liebeserklärung an unsere oft verkannte Spezies, die es wert ist, dass wir uns für sie engagieren, statt vorauseilend vor der Irrationalität der Welt zu kapitulieren."


Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?


Kennst du das Equivalent zu den 72 Jungfrauen ?.....................
Der weltliche Ehemann im Paradies........für alle Zeiten....LOL...........wenn das nicht fair ist............. :D

(





By the way.........Jungfrauen ? Hau mir ab mit Jungfrauen...........................Alter............. ich will ich eine Frau die was vom Sex versteht......und nicht zum ersten Mal Sex hat....wobei das nach 100000000000000000 Jahren wahrscheinlich auch langweilig wird.........Paradies und so)

Aber mal andersherum.........wenn Religionen nur dämlich wären hätten sich diese nicht so sehr durchgesetzt........Evolution.


Auf jedenfall scheint es ganz klare Überlebensvorteile zu geben. Sonst wäre das schon längst ad acta. Selbst Dawkins, der die Sache ja recht kritisch sieht, mußte das "einräumen".
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon BingoBurner » So 29. Apr 2018, 21:59

King Kong 2006 hat geschrieben:(29 Apr 2018, 20:28)

Auf jedenfall scheint es ganz klare Überlebensvorteile zu geben. Sonst wäre das schon längst ad acta. Selbst Dawkins, der die Sache ja recht kritisch sieht, mußte das "einräumen".


Nein, dein Rückschluss..............ist falsch........

Anders...........................Was ist wenn ich falsch liege ???????????

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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 30. Apr 2018, 21:44

BingoBurner hat geschrieben:(29 Apr 2018, 22:59)

Nein, dein Rückschluss..............ist falsch........

Anders...........................Was ist wenn ich falsch liege ???????????



Könntest du das etwas erläutern?
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon van Kessel » Mo 30. Apr 2018, 23:42

Ein Grundbedürfnis des frühen und späten Menschen, wurde von cleveren - aber arbeitsscheuen - Mitmenschen genutzt, ohne Schwielen und Schweiß über die Runden zu kommen.

Der Weg dazu waren Konstruktionen über das ewige Leben (seit den Neandertalern eine 'Existenzfrage') und über Form und Name des unsichtbares Bosses. Die Schäfchen haben immer dafür gesorgt, dass die Kenner des Überirdischen, ein gutes Auskommen hatten.

Auch reiche Juden benötigten Dienstpersonal. Sie orderten dafür katholische Mädchen, weil diese auch am Sabbat arbeiten konnten. (sinngem. aus R. Dawkins: Der Gotteswahn) Fressen geht noch immer vor der Moral.
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon BingoBurner » Di 1. Mai 2018, 04:36

van Kessel hat geschrieben:(01 May 2018, 00:42)

Ein Grundbedürfnis des frühen und späten Menschen, wurde von cleveren - aber arbeitsscheuen - Mitmenschen genutzt, ohne Schwielen und Schweiß über die Runden zu kommen.

Der Weg dazu waren Konstruktionen über das ewige Leben (seit den Neandertalern eine 'Existenzfrage') und über Form und Name des unsichtbares Bosses. Die Schäfchen haben immer dafür gesorgt, dass die Kenner des Überirdischen, ein gutes Auskommen hatten.

Auch reiche Juden benötigten Dienstpersonal. Sie orderten dafür katholische Mädchen, weil diese auch am Sabbat arbeiten konnten. (sinngem. aus R. Dawkins: Der Gotteswahn) Fressen geht noch immer vor der Moral.



AHA ..........ich kenne ein Mädchen...........außer Lügen hat man Ihr nicht viel beigebracht............katholische Mädchen-Schule.....
Neandertaler ?

Soll ich deine Chromosen erklären ?
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Re: Braucht es weibliche und männliche Interpretationen Heiliger Schriften?

Beitragvon BingoBurner » Di 1. Mai 2018, 04:50

King Kong 2006 hat geschrieben:(30 Apr 2018, 22:44)

Könntest du das etwas erläutern?



Was den ?


Hawkings..........schreibt Bücher gegen Hardliner..........

Oder anders KingKomg..........du bist ein Wunderwerk...........mit Haut, Hirn und Haar

Lass dir das nicht nehmen.

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