Gleichberechtigung und Geburtenrate

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
Skeptiker
Beiträge: 532
Registriert: Do 11. Jan 2018, 22:26

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Skeptiker » So 28. Jan 2018, 23:13

Frank_Stein hat geschrieben:(28 Jan 2018, 22:43)
Nein .. wir haben uns schon halbiert und unser Land ist auf 80 Mio ausgerichtet.

Hab ich was verpasst? Aktuelle Bevölkerungszahl für Deutschland ist 82.5Mio (31.12.2016). Wann haben wir uns halbiert?

Frank_Stein hat geschrieben:(28 Jan 2018, 22:43)
Während die Großstädte aus allen Nähten platzen, schrumpfen die kleineren Städte und
Unternehmen wie Siemens, die die Stadt Görlitz im Stich lassen, tragen mit dazu bei,
wenn dieser Trend fortgesetzt wird.
Die Unternehmen sollten in die mittleren und kleineren Städte investieren, denn
eine Konzentration in den Großstädten schadet dem Land.

War das Thema nicht Geburtenrate? Wie sich die Bevölkerung innerhalb Deutschlands verteilt, ist doch ein ganz anderes Thema.
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 6120
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Frank_Stein » Mo 29. Jan 2018, 00:09

Tom Bombadil hat geschrieben:(28 Jan 2018, 22:48)

Doch, das wird passieren.


Das ist mir viel zu dystopisch und pessimistisch gedacht, das deutsche Vermögen ist mehr aus ausreichend, um so etwas abzufedern.


Es werden auch in Deutschland immer weiter Kinder geboren werden, die Bevölkerung kann trotzdem etwas schrumpfen, darüber muss man nicht gleich apokalyptische Urängste bekommen, wenn es zukünftig statt 80 Mio nur noch 60 Mio Deutsche gibt.


60 Mio gibt es dann, wenn die Frauen ab jetzt jeweils wieder 2,1 Kinder im Durchschnitt bekämen.
Wir liegen bei 1,4 Kindern und dass heißt, dass wir in wenigen Jahrzehnten auf 40 Mio schrumpfen.

Das Vermögen ist nur das wert, was man gegebenenfalls dafür kaufen kann. Jedes Rentensystem ist ein Umlagesystem.
Wenn das System kippt (das passiert, wenn die Babyboomer in Rente gehen), dann sind wir Griechenland ohne Sonne.
Man wird die Unternehmen nicht daran hindern können, das Land zu verlassen, wenn der Staat auf die dämliche
Idee käme, die Steuersätze anzuheben. Schau mal in die USA, was da gerade mit den Unternehmenssteuern passiert.
Es wird schwierig genug sein, die Unternehmen schon jetzt am Abwandern zu hindern. Große Märkte gibt es nämlich
auch in den USA.
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 6120
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Frank_Stein » Mo 29. Jan 2018, 00:14

Skeptiker hat geschrieben:(28 Jan 2018, 23:13)

Hab ich was verpasst? Aktuelle Bevölkerungszahl für Deutschland ist 82.5Mio (31.12.2016). Wann haben wir uns halbiert?


vergleiche einfach mal die Geburtsjahrgänge um 1965 mit denen um 2015
Wenn die Menschen, die heute über 50 sind, gestorben sind, dann haben wir die Halbierung auch
in der Gesamtzahl der Bevölkerung.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... y_2015.png

Was die Verteilung betrifft. Es geht ja auch darum, ob es überhaupt genug Platz gibt und wer in einer
Großstadt lebt, bekommt im Moment von der Schrumpfung und Überalterung nicht so viel mit.
Daher meine Empfehlung: Besucht mal die Kleinstädte in Ostdeutschland. Das sind schon jetzt
Altenheime und bald Friedhöfe.
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 32523
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 29. Jan 2018, 00:25

Frank_Stein hat geschrieben:(29 Jan 2018, 00:09)

Wir liegen bei 1,4 Kindern und dass heißt, dass wir in wenigen Jahrzehnten auf 40 Mio schrumpfen.

Das ist auch nicht weiter schlimm, unsere Lebensqualität wird dann deutlich steigen.

Jedes Rentensystem ist ein Umlagesystem.

Je eher dieses Ponzi-System reformiert wird, desto besser.

Man wird die Unternehmen nicht daran hindern können, das Land zu verlassen, wenn der Staat auf die dämliche
Idee käme, die Steuersätze anzuheben.

Reisende soll man nicht aufhalten, wenn sie andere Märkte für lukrativer halten, sollen sie halt dorthin gehen. Dass du nicht auf die Idee kommst, dass die Unternehmen durch die Automatisierung exorbitant Kosten einsparen, wovon ein Teil dann an die Gesellschaft zurück fließen soll, zeigt nur deine beschränkte Weltsicht. Aber dann von "dämlich" reden :D
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 17816
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Skull » Mo 29. Jan 2018, 07:42

Frank_Stein hat geschrieben:(29 Jan 2018, 00:09)

60 Mio gibt es dann, wenn die Frauen ab jetzt jeweils wieder 2,1 Kinder im Durchschnitt bekämen.
Wir liegen bei 1,4 Kindern und dass heißt, dass wir in wenigen Jahrzehnten auf 40 Mio schrumpfen.

Wie kommst Du auf so eine unseriöse Zahl ?

https://www-genesis.destatis.de/genesis ... 12421-0001

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
immernoch_ratlos
Beiträge: 1823
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 29. Jan 2018, 12:04

Skull / Thomas und andere weniger naive Zeitgenossen, es ist Vertretern vom Schlag eines "Frank_Stein" nicht vermittelbar, was dabei tatsächlich vorgeht. Schon die mathematisch recht anspruchslosen Aufgaben - z.B. wie alt heute Fünfzigjährige bei ihrem Ableben sein werden - ist sichtlich eine Überforderung.

Vorgänge wie die "Landflucht" (75% der gesamten Bevölkerung leben in den Städten) sind ein unerklärliches Phänomen. Aus der daraus resultierenden Verlagerung wird in völlig naiver Weise auf "ausreichend Platz" für eine weitere Zunahme der Bevölkerung geschlossen. Sicher genügend Platz mag ja vorhanden sein - dumm nur - mit jedem Anwachsen einer lokalen Bevölkerung, muss selbstverständlich die gesamte Infrastruktur im selben Maß anwachsen, will man keine Verschlechterung der Verhältnisse zulassen.

Das dann jeder Zuwachs auch ein gleichermaßen höhere Möglichkeit der "sozial verträglichen" Arbeitsplätze bedingt, entgeht diesen Protagonisten des grenzenlosen Wachstums meist völlig. Wenn in Situ schon ein beträchtlicher Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung, eben keine, sich und das soziale System erhaltende Arbeitsplätze vorfindet, wie soll das dann erst mit einer deutlich größeren Anzahl von Menschen funktionieren ?

Kennzeichnend auch die Bezeichnung "Volk", die in diesem Zusammenhang eine ganz bestimmte Gruppe der lokalen Bevölkerung meint. Die Definition, wer darunter fallen könnte, wird bewusst vermieden. "Zu nahe" am nationalsozialistischen Verständnis, wer da wohl ausschließlich gemeint sein könnte.

Es gibt längst Ergebnisse langjähriger Untersuchungen, welch fernab jeder rassistischen Betrachtungsweise nachweisen, bei heutigen Bevölkerungen ist bereits ein Maß der "Saturierung" erreicht, das JEDE weitere Nettoerhöhung zu einem ausschließlich kostenpflichtigen Zuwachs macht. Dabei ist die Herkunft dieser "Zuwächse" zunächst völlig unabhängig. Diese Kosten entstehen sowohl aus "volkseigenem" Nettovermehren, und in jedem Fall - dabei ggf. auch mit höheren Kosten verbunden, wenn der Zuwachs von "außen" kommt.

Das ist zumindest für geistig dazu Fähige, problemlos nachvollziehbar. Eine Bevölkerung wie die Deutschlands, mag ja derzeitig bei einer sehr guten Wirtschaftslage noch ohne große Probleme "handhabbar" sein, eine Garantie, das dies auch morgen noch so sei, gibt es selbstverständlich nicht. Erst recht nicht, wenn die Bevölkerung eines eben noch stabilen Staates weiter zunimmt. Beides, sowohl die "innere" als auch die von "außen" kommende dauerhafte Bevölkerungszunahme, wird innerhalb absehbarer Zeit die realen Möglichkeiten eines jeden Staates des 21. Jahrhunderts überstrapazieren.

Das uralte Märchen, mit mehr Menschen komme auch eine erhöhte Prosperität zustande, mag ja in früheren Jahrhunderten noch eine gewisse Gültigkeit gehabt haben, aber inzwischen verschleiern lediglich die globalen Aktivitäten die realistischen Verhältnisse.

Ein vernunftgeleitet, allmählicher Rückgang der dt. Bevölkerung, einhergehend mit einer gesunden Verteilung der notwendigen Altersgruppierungen ist das Ziel. Nicht dummes Geschwätz "das Volk der Deutschen" (eine sehr vage Vorstellung der Realität) drohe "auszusterben" oder wie das Nazis gerne formulieren - solle "umgevolkt" werden.

Jede Tierart, die nicht über unser vollkommen überbewerteten Verstand verfügt, passt sich ihren Umweltverhältnissen an - "so oder so". Wir haben die Wahl das selbst und ohne sehr unerfreuliche Begleitumstände selbst zu "regeln" oder es wird fraglos auf höchst natürliche Weise geregelt werden - nicht von Gott oder einer Ideologie - nein, völlig natürlich - durch massenhaftes Verhungern - dadurch dadurch begünstigte Seuchen - Wegfall / Verknappung der natürlichen Ressourcen - und oder kriegerischen Selbstzerstörung in Folge der genannten Vorgänge. Das dies bereits "umfänglich" in den sog. "unterentwickelten Ländern" geschieht, mag ja den üblichen Rassisten erfreuen, mich als schlichter Mensch macht das einfach nur nur wütend.

Na, noch immer Lust zu mehr Menschen :?: - geht doch - derzeit mit durchschnittlich 1,1% (der niedrige Wert !) in ca. 64 Jahren, also eine knappen Lebenslänge von Heute an, dürfen unsere Enkel sich dann zu ~14 Milliarden "Brüdern und Schwestern" beglückwünschen - wie schön und erfreulich "wir" uns doch vermehrt haben - ich bin höchst erfreut dies alterstechnisch nicht mehr erleben zu müssen....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 13778
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 10:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Billie Holiday » Mo 29. Jan 2018, 12:13

Ressourcenverbrauch, Trinkwassermangel, Umweltverschmutzung, Aussterben von Tieren und Pflanzenarten.....scheißegal, hauptsache fruchtbar sein und sich vermehren. :dead:
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
Alana4
Beiträge: 2925
Registriert: Mo 20. Feb 2012, 19:09
Benutzertitel: ausgependelt glücklich
Wohnort: Großstadt

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Alana4 » Mo 29. Jan 2018, 12:56

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Jan 2018, 12:13)

Ressourcenverbrauch, Trinkwassermangel, Umweltverschmutzung, Aussterben von Tieren und Pflanzenarten.....scheißegal, hauptsache fruchtbar sein und sich vermehren. :dead:


Und Du selbst ? Kein Anteil an "Ressourcenverbrauch, Trinkwassermangel, Umweltverschmutzung, Aussterben von Tieren und Pflanzenarten" ?
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 13778
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 10:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Billie Holiday » Mo 29. Jan 2018, 13:00

Alana4 hat geschrieben:(29 Jan 2018, 12:56)

Und Du selbst ? Kein Anteil an "Ressourcenverbrauch, Trinkwassermangel, Umweltverschmutzung, Aussterben von Tieren und Pflanzenarten" ?


Ja, natürlich, oder glaubst du, ich lebe von Luft und Liebe?
Wovon werden später mal 10 oder 15 Milliarden leben? Soylent Green?
Es geht um die Zukunft, nicht um deine kleine Welt.

Du hättest ja mal auf die äußerst vernünftigen Beiträge des users immernoch_ratlos eingehen können, statt dessen kommt Bauchgefühls-Gezicke. Wie wäre es mit dem Widerlegen und Darstellen, dass trotz Wassermangel, Umweltzerstörung, Landflucht etc. es ganz supi ist, wenn möglichst viele Kinder weltweit geboren werden? Und nö, ich will es niemandem verbieten, habe nur genug Vorstellungsvermögen, wie die Erde aussehen könnte, wenn außer Massen von Menschen nicht viel anderes übrig bleibt.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
Alana4
Beiträge: 2925
Registriert: Mo 20. Feb 2012, 19:09
Benutzertitel: ausgependelt glücklich
Wohnort: Großstadt

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Alana4 » Mo 29. Jan 2018, 15:43

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Jan 2018, 13:00)

Du hättest ja mal auf die äußerst vernünftigen Beiträge des users immernoch_ratlos eingehen können, statt dessen kommt Bauchgefühls-Gezicke. Wie wäre es mit dem Widerlegen und Darstellen, dass trotz Wassermangel, Umweltzerstörung, Landflucht etc. es ganz supi ist, wenn möglichst viele Kinder weltweit geboren werden? Und nö, ich will es niemandem verbieten, habe nur genug Vorstellungsvermögen, wie die Erde aussehen könnte, wenn außer Massen von Menschen nicht viel anderes übrig bleibt.


Warum sollte ich? Das machst du viel besser, in dem du immer mal "Gebärmaschine" einwirfst.

Über all das kann man reden. Bin ich die Letzte, die das abstreitet.
Mich stören eigentlich nur deine verachtenden Titulierungen von Frauen/Müttern als "Gebärmaschine".

Das ist Frauenverachtung in Reinkultur.
Wie ich überhaupt der Ansicht bin, das die schlimmsten Frauenfeinde die Frauen selbst sind.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 13778
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 10:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Billie Holiday » Mo 29. Jan 2018, 15:51

Alana4 hat geschrieben:(29 Jan 2018, 15:43)

Warum sollte ich? Das machst du viel besser, in dem du immer mal "Gebärmaschine" einwirfst.

Über all das kann man reden. Bin ich die Letzte, die das abstreitet.
Mich stören eigentlich nur deine verachtenden Titulierungen von Frauen/Müttern als "Gebärmaschine".

Das ist Frauenverachtung in Reinkultur.
Wie ich überhaupt der Ansicht bin, das die schlimmsten Frauenfeinde die Frauen selbst sind.


Nun, auf jeden Fall werden zu viele zur Gebörmaschine degradiert. Ich verachte Frauenverachtung, nicht die Frauen, die unter solchen Umständen leben müssen. Drastische Worte stören mich weniger als die Umstände. Natürlich kann man alles durch die Blume sagen, macht es aber nicht besser.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 6120
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Frank_Stein » Mo 29. Jan 2018, 18:08

Skull hat geschrieben:(29 Jan 2018, 07:42)

Wie kommst Du auf so eine unseriöse Zahl ?

https://www-genesis.destatis.de/genesis ... 12421-0001

mfg


indem ich die Einwanderung nicht dazu rechne, die gehört da auch nicht rein!
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 6120
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Frank_Stein » Mo 29. Jan 2018, 18:13

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Jan 2018, 12:04)

Skull / Thomas und andere weniger naive Zeitgenossen, es ist Vertretern vom Schlag eines "Frank_Stein" nicht vermittelbar, was dabei tatsächlich vorgeht. Schon die mathematisch recht anspruchslosen Aufgaben - z.B. wie alt heute Fünfzigjährige bei ihrem Ableben sein werden - ist sichtlich eine Überforderung.
....


Wir schrumpfen und redest von Wachstum.
Klar doch, wenn die fehlenden Geburten durch Masseneinwanderung bzw. alte Menschen (weil wir ja älter werden) ersetzt werden, dann
gibt es auch erst einmal keine Schrumpfung, dafür haben wir dann ganz andere Probleme.

Es geht auch nicht darum, dass die Lebenserwartung steigt, dass ist auch nur ein weiteres Problem für die jungen Menschen, wenn
die Politik nicht endlich den Mut hat, die Lebensarbeitszeit der Lebenserwartung anzupassen.

Deine Wertung ist wertlos.
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 6120
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Frank_Stein » Mo 29. Jan 2018, 18:15

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Jan 2018, 15:51)

Nun, auf jeden Fall werden zu viele zur Gebörmaschine degradiert. Ich verachte Frauenverachtung, nicht die Frauen, die unter solchen Umständen leben müssen. Drastische Worte stören mich weniger als die Umstände. Natürlich kann man alles durch die Blume sagen, macht es aber nicht besser.


Mutter sein ist der wichtigste Job, den es in diesem Land gibt. Das gilt es einmal anzuerkennen, statt es abzuwerten!
Dazu gehört dann vor allem auch die Erziehung der Kinder.
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 17816
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Skull » Mo 29. Jan 2018, 18:26

Frank_Stein hat geschrieben:(29 Jan 2018, 18:08)

indem ich die Einwanderung nicht dazu rechne, die gehört da auch nicht rein!

Aha...

Und das Bundesamt für Statistik geht dann also von 25 - 45 Millionen Einwanderen
... in ihren Modellrechnungen aus ? :D

Was rechnet da jemand so wie Du ? :?:

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 17816
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Skull » Mo 29. Jan 2018, 18:28

Frank_Stein hat geschrieben:(29 Jan 2018, 18:15)

Mutter sein ist der wichtigste Job, den es in diesem Land gibt.

Also ist Vater sein ... weniger wichtig ?

Und ich wusste gar nicht, das Eltern zu sein, neuerdings...in diesem Land...ein Job ist. :?:

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 13778
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 10:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Billie Holiday » Mo 29. Jan 2018, 18:40

Frank_Stein hat geschrieben:(29 Jan 2018, 18:15)

Mutter sein ist der wichtigste Job, den es in diesem Land gibt. Das gilt es einmal anzuerkennen, statt es abzuwerten!
Dazu gehört dann vor allem auch die Erziehung der Kinder.


Empfangen und gebären kann jede Frau, soweit es keine körperlichen Einschränkungen gibt. Es ist keine Kunst, kein Wunder und kein Mysterium. Die Natur hat das so eingerichtet, wie bei den Söugetieren. Nichts besonderes.
Wichtig ist, was die Eltern draus machen, wenn das Kind geboren ist. Einen anständigen Menschen auf den Rest der Menschheit loszulassen, das ist die Herausforderung.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 6120
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Frank_Stein » Mo 29. Jan 2018, 18:56

Skull hat geschrieben:(29 Jan 2018, 18:26)

Aha...

Und das Bundesamt für Statistik geht dann also von 25 - 45 Millionen Einwanderen
... in ihren Modellrechnungen aus ? :D

Was rechnet da jemand so wie Du ? :?:

mfg


Du musst die ca. 20 Mio Einwanderer dazu rechnen, die schon da sind
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 6120
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Frank_Stein » Mo 29. Jan 2018, 18:57

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Jan 2018, 18:40)

Empfangen und gebären kann jede Frau, soweit es keine körperlichen Einschränkungen gibt. Es ist keine Kunst, kein Wunder und kein Mysterium. Die Natur hat das so eingerichtet, wie bei den Söugetieren. Nichts besonderes.
Wichtig ist, was die Eltern draus machen, wenn das Kind geboren ist. Einen anständigen Menschen auf den Rest der Menschheit loszulassen, das ist die Herausforderung.


Beides, Bedenke, dass die Frau mit jeder Geburt ein gesundheitliches Risiko eingeht.
Dieser Mut und diese Hingabe sind Eigenschaften, die ich bei den Müttern bewundere.
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 6120
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: Gleichberechtigung und Geburtenrate

Beitragvon Frank_Stein » Mo 29. Jan 2018, 18:58

Skull hat geschrieben:(29 Jan 2018, 18:28)

Also ist Vater sein ... weniger wichtig ?

Und ich wusste gar nicht, das Eltern zu sein, neuerdings...in diesem Land...ein Job ist. :?:

mfg


Es ist ein Job, nur dass der in Euro nicht so gut bezahlt wird :(
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.

Zurück zu „82. Gender“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste