frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
Pandora
Beiträge: 7319
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 15:33
Benutzertitel: living with a box
Wohnort: Schweiz

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Pandora » Di 3. Feb 2009, 15:38

Lupus hat geschrieben:Dann erklär du altkluge Rotznase mal, wie sich ein reicher Kinderloser ohne Inanspruchnahme einer Nachfolgegeneration durch das erwerbslose Alter bringen will. Das ganze hatten wir vor einem Jahr schon durch. Du fällst immer wieder zurück und stellst dich doof. Und wie viele Kinder ich habe, weißt du erstens nicht, und ist hier vollkommen irrelevant. Auch das zeigt dein weibisches Verhalten hier deutlich auf, weil du nie gelernt hast, Sachverhalte von Personen zu trennen. Das schaffst du intellektuell einfach nicht. Schön dressiert haben sie dich! :D


Meine Güte - tiefer geht echt kaum noch... herrlich, wie du direkt im Anschluss zeigst, wie du dich selber reinreißt... ein reicher kinderloser macht, was ein reicher mit Kindern auch macht... er hat Rücklagen und macht sich keine Sorgen um sein Alter - ausserdem sorgt er für seine Pflege im Alter ;) Woher ich das weißt?! Familiengeheimnis ;)
Niveau ist keine Hautcreme
Benutzeravatar
Amun Ra
Beiträge: 8775
Registriert: Di 3. Jun 2008, 23:52
Benutzertitel: Fortuna favet fortibus.

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Amun Ra » Di 3. Feb 2009, 15:39

Lupus hat geschrieben:Dann erklär du altkluge Rotznase mal, wie sich ein reicher Kinderloser ohne Inanspruchnahme einer Nachfolgegeneration durch das erwerbslose Alter bringen will.

Indem er Leute dafür bezahlt die ihm bei den Dingen helfen, die er alleine nicht mehr geregelt bekommt. Der Arme kann das nicht, der benötigt dazu Nachwuchs. Eigentlich ein sehr einfacher und logischer Gedankengang...
Lupus hat geschrieben:Das ganze hatten wir vor einem Jahr schon durch.

Jaaa, wir wissen das du und dein Cheffe immer alles zehnmal wiederholt weil ihr die Fakten nicht wahrhaben wollt...
Lupus hat geschrieben:...
Auch das zeigt dein weibisches Verhalten hier deutlich auf, weil du nie gelernt hast, Sachverhalte von Personen zu trennen. ...

Hui, dieser Satz aus deinem Munde ist schon extremst impertinent. Für jemanden der hier keine eigenen Gedanken vorträgt sondern nur nachjault was irgendwelche Alphaidioten vorheulen, der hier mit Beleidigungen schon beinahe hausieren geht und ausser stupiden Vergleichen nicht wirklich ernsthaft etwas zum Thema beiträgt riskierst ausgerechnet du so eine dicke Lippe? Mutig. Dumm, aber mutig... :D
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry
Benutzeravatar
Kapitän
Beiträge: 3035
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:12

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Kapitän » Mi 4. Feb 2009, 07:16

Lupus hat geschrieben:Wenn Mutti ihren Vati nicht pflegen kann, weil sie für 1000 EUR netto als Altenpflegerin malocht, ihr Arbeitgeber aber inkl. Lohnnebenkosten 3000 EUR aufwenden muss, während ihr Vati von einer anderen Pflegerin teilzeitbetreut wird, dann fragt man sich in der Tag, wozu diese Beschäftigungstherapie gut sein soll. Alle scheinen Verständnis dafür zu haben, dass ihre in Geld bezahlte Arbeit höherwertiger sein soll, als würde sie ihre Pflege zuhause selber produzieren. Man beachte dabei insbesondere ihren empfangenen Nettolohn im Verhältnis zu den Gesamtkosten, die sie verursacht. Zu den Gesamtlohnkosten kommen ja auch noch ihre Mobilitätskosten, um überhaupt zur Maloche hinzukommen und all den Luxus, den sie sich dafür erlaubt, weil sie ja Anspruch drauf erhebt, ihren eigenen Lohn auch selber ausgeben zu dürfen. :D

Gehirnwäsche pur, kann man dazu nur sagen.


Dazu kommen dann noch die immensen Kosten die Mutti verursachte als sie Kinder hatte und diese verantwortungslos in eine Kita stopfte um malochen zu gehen. Dann die ganzen Psychotherapien um die Krippen-geschädigten Kinder wieder auf Vordermann zu bringen.
Dann die Kosten die Mutti anrichtet indem sie einem Mann den aRbeitsplatz wegnimmt und der teuer auf stütze leben muß.

Alles in allem kommen da Kosten zusammen die jede Vorstellung sprengen.
Frauenerwerbsarbeit ist Schwachsinn pur!
Auf der Ignorierliste: Samogon, Tirolerin, de_petzi, Amun Ra, Uffz_Inf, P. Henry, Isi, Anavlis
"Daß ich Euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht Euch um so gewisser."
(Paulus an die Gemeinde von Phillipi)
Benutzeravatar
Kapitän
Beiträge: 3035
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:12

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Kapitän » Mi 4. Feb 2009, 07:23

Claud hat geschrieben:
Woher kommen auf einmal so realistische Zahlen bezüglich der Kitakosten? Vorher habt ihr da doch immer in die vollen gehauen, damit ihr euch eine Argumentationsgrundlage zusammenzimmern konntet.
.


Stell Dich doch nicht dümmer an als Du bist.
Daß heißt natürlich bis zu 2000 Euro - ein krippen/Kitaplatz kostet heute zwischen 1000 und 2000 Euro im Monat was der sTeuerzahlen blechen darf nur damit Mutti bei Mc. Doof 1000 Euro im Moant malochen darf.

Daß das alles Schwachsinn ist, sollte selbst Dir einleuchten.
Auf der Ignorierliste: Samogon, Tirolerin, de_petzi, Amun Ra, Uffz_Inf, P. Henry, Isi, Anavlis
"Daß ich Euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht Euch um so gewisser."
(Paulus an die Gemeinde von Phillipi)
Benutzeravatar
Kapitän
Beiträge: 3035
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:12

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Kapitän » Mi 4. Feb 2009, 07:24

Anavlis hat geschrieben:
Meine Güte - tiefer geht echt kaum noch... herrlich, wie du direkt im Anschluss zeigst, wie du dich selber reinreißt... ein reicher kinderloser macht, was ein reicher mit Kindern auch macht... er hat Rücklagen und macht sich keine Sorgen um sein Alter - ausserdem sorgt er für seine Pflege im Alter ;) Woher ich das weißt?! Familiengeheimnis ;)


"Selbstverwirklichungsmonster" nennst Du Dich - das ist wohl sowas wie hier:

Hier ein Zitat aus dem Buch von Abt Muho (er ist Deutscher und leitet eines der größten ZEN - Klöster in Japan):

Zazen oder der Weg zum Glück (erschienen 2007)

S. 157

"...Wenn ich in Kyoto betteln gehe, stehe ich manchmal vor einem der großen Touristentempel. Auch viele Besucherinnen aus dem Westen gehen dann an mir vorbei. Manchmal rate ich, woher sie kommen, und oft habe ich recht, wenn ich sie dann miteinander sprechen höre. Die Frauen aus den mediterranen Ländern haben zum Beispiel sehr viel weichere Gesichtszüge als die Nordeuropäerinnen. Die Gesichter deutscher Frauen sind besonders verbissen, noch aggressiver als die der Amerikanerinnen. Nicht nur bei der Arbeit, auch in der deutschen Beziehungskiste ist hartnäckiges Durchsetzungsvermögen mehr gefragt denn je. Dabei kommen diese Frauen mir vor wie Nüsse, die außen hart und innen nicht ganz weich, sondern ganz leer sind..."
Auf der Ignorierliste: Samogon, Tirolerin, de_petzi, Amun Ra, Uffz_Inf, P. Henry, Isi, Anavlis
"Daß ich Euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht Euch um so gewisser."
(Paulus an die Gemeinde von Phillipi)
Benutzeravatar
Pandora
Beiträge: 7319
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 15:33
Benutzertitel: living with a box
Wohnort: Schweiz

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Pandora » Mi 4. Feb 2009, 08:04

Kapitän hat geschrieben:
"Selbstverwirklichungsmonster" nennst Du Dich - das ist wohl sowas wie hier:

Hier ein Zitat aus dem Buch von Abt Muho (er ist Deutscher und leitet eines der größten ZEN - Klöster in Japan):

Zazen oder der Weg zum Glück (erschienen 2007)

S. 157

"...Wenn ich in Kyoto betteln gehe, stehe ich manchmal vor einem der großen Touristentempel. Auch viele Besucherinnen aus dem Westen gehen dann an mir vorbei. Manchmal rate ich, woher sie kommen, und oft habe ich recht, wenn ich sie dann miteinander sprechen höre. Die Frauen aus den mediterranen Ländern haben zum Beispiel sehr viel weichere Gesichtszüge als die Nordeuropäerinnen. Die Gesichter deutscher Frauen sind besonders verbissen, noch aggressiver als die der Amerikanerinnen. Nicht nur bei der Arbeit, auch in der deutschen Beziehungskiste ist hartnäckiges Durchsetzungsvermögen mehr gefragt denn je. Dabei kommen diese Frauen mir vor wie Nüsse, die außen hart und innen nicht ganz weich, sondern ganz leer sind..."


:comfort: ja natürlich :giggle: ich frage mich ernsthaft, woher du deine angebliche Menschenkenntnis hast?!? Von dieser Welt scheint sie jedenfalls nicht zu sein... und nein, nicht ich nannte mich Selbstverwirklichungsmonster - es war einer deiner Schargen aus dem alten PF der mich so nannte ;)

Stell Dich doch nicht dümmer an als Du bist.
Daß heißt natürlich bis zu 2000 Euro - ein krippen/Kitaplatz kostet heute zwischen 1000 und 2000 Euro im Monat was der sTeuerzahlen blechen darf nur damit Mutti bei Mc. Doof 1000 Euro im Moant malochen darf.

Daß das alles Schwachsinn ist, sollte selbst Dir einleuchten.


Schon blöd, wenn man sich vertippt und damit auch noch der eigentlichen Realität näher ist, als dem, was man sonst so von sich gibt...

Dazu kommen dann noch die immensen Kosten die Mutti verursachte als sie Kinder hatte und diese verantwortungslos in eine Kita stopfte um malochen zu gehen. Dann die ganzen Psychotherapien um die Krippen-geschädigten Kinder wieder auf Vordermann zu bringen.
Dann die Kosten die Mutti anrichtet indem sie einem Mann den aRbeitsplatz wegnimmt und der teuer auf stütze leben muß.

Alles in allem kommen da Kosten zusammen die jede Vorstellung sprengen.
Frauenerwerbsarbeit ist Schwachsinn pur!


Dein Neid und dein Hass scheint ja wirklich grenzenlos zu sein... trotzdem solltest du wenigstens ansatzweise versuchen den Weg in die Realität zurück zu finden... man kann über deine Beiträge ja wirklich nur noch herzhaft lachen...
Zuletzt geändert von Pandora am Mi 4. Feb 2009, 08:09, insgesamt 2-mal geändert.
Niveau ist keine Hautcreme
Benutzeravatar
Lupus
Beiträge: 2236
Registriert: Di 3. Jun 2008, 09:38

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Lupus » Mi 4. Feb 2009, 09:27

Anavlis hat geschrieben:
:comfort: ja natürlich :giggle: ich frage mich ernsthaft, woher du deine angebliche Menschenkenntnis hast?!? Von dieser Welt scheint sie jedenfalls nicht zu sein... und nein, nicht ich nannte mich Selbstverwirklichungsmonster - es war einer deiner Schargen aus dem alten PF der mich so nannte ;)



Schon blöd, wenn man sich vertippt und damit auch noch der eigentlichen Realität näher ist, als dem, was man sonst so von sich gibt...



Dein Neid und dein Hass scheint ja wirklich grenzenlos zu sein... trotzdem solltest du wenigstens ansatzweise versuchen den Weg in die Realität zurück zu finden... man kann über deine Beiträge ja wirklich nur noch herzhaft lachen...

Es wäre besser, wenn du akzeptieren würdest, dass die Gebühr, die Eltern zu zahlen haben, nur ein Drittel der tatsächlichen Kosten decken. Die anderen zwei Drittel müssen vom Steuerzahler aufgebracht werden, nur damit ihr zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt.
Bitte sehen Sie weiter! Es gibt hier nichts zu gehen!
Benutzeravatar
Pandora
Beiträge: 7319
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 15:33
Benutzertitel: living with a box
Wohnort: Schweiz

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Pandora » Mi 4. Feb 2009, 09:35

Lupus hat geschrieben:Es wäre besser, wenn du akzeptieren würdest, dass die Gebühr, die Eltern zu zahlen haben, nur ein Drittel der tatsächlichen Kosten decken. Die anderen zwei Drittel müssen vom Steuerzahler aufgebracht werden, nur damit ihr zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt.


Ok - nach deiner Rechnung wären das dann ca 300 Euro (in Worten dreihundert - nicht dreitausend) und keine 2000 Euro... denn ich erinnere mich, dass die KiGaPlätze meiner Zwerge (war nur halbtags) pro Kopf ca 150 Euro (da ist ne Ermässigung bei gewesen, da ich ja 2 Kinder dort hatte) gekostet hatte.

... und deinen sinnbefreiten Spruch (damit ihr nicht die Decke auf den Kopf fällt) kannst du dir sparen - viele dieser Frauen gehen arbeiten, weil sie es müssen bzw weil sie die Familie finanziell mit unterstützen wollen...
Niveau ist keine Hautcreme
Skylla
Beiträge: 898
Registriert: Di 10. Jun 2008, 13:42

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Skylla » Mi 4. Feb 2009, 10:08

Anavlis hat geschrieben:
Ok - nach deiner Rechnung wären das dann ca 300 Euro (in Worten dreihundert - nicht dreitausend) und keine 2000 Euro... denn ich erinnere mich, dass die KiGaPlätze meiner Zwerge (war nur halbtags) pro Kopf ca 150 Euro (da ist ne Ermässigung bei gewesen, da ich ja 2 Kinder dort hatte) gekostet hatte.

... und deinen sinnbefreiten Spruch (damit ihr nicht die Decke auf den Kopf fällt) kannst du dir sparen - viele dieser Frauen gehen arbeiten, weil sie es müssen bzw weil sie die Familie finanziell mit unterstützen wollen...

Naja. Und was glaubst du wieviele Männer ich an Aldi-Kassen, beim Regaleeinräumen etc. sehe? Die machen das bestimmt auch, weil ihnen sonst zu Hause die Decke auf den Kopf fallen würde.
Der Gag ist, die Frauen, die bei Lidl etc. arbeiten, haben gar keine andere Wahl.
Aber ich habe zumindest das Gefühl, dass die meisten Frauen in diesem Forum, die arbeiten gehen, deutlich mehr verdienen als die erwähnten Kassiererinnen etc. Und natürlich bezahlen sie dann auch dementsprechend Steuern, Krankenkassenbeiträge und Rentenbeiträge. Ja, meine Schwiegermutter hat so das typische Hausfrauenmodell gelebt. Dummerweise ist ihr Mann recht früh gestorben und ihre Witwenrente liegt knapp über Hartz4.
Zuletzt geändert von Skylla am Mi 4. Feb 2009, 10:10, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Amun Ra
Beiträge: 8775
Registriert: Di 3. Jun 2008, 23:52
Benutzertitel: Fortuna favet fortibus.

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Amun Ra » Mi 4. Feb 2009, 10:20

Anavlis hat geschrieben:...
... und deinen sinnbefreiten Spruch (damit ihr nicht die Decke auf den Kopf fällt) kannst du dir sparen - viele dieser Frauen gehen arbeiten, weil sie es müssen bzw weil sie die Familie finanziell mit unterstützen wollen...

Wobei das "unterstützen wollen" nur in den seltensten Fällen zutrifft. Das "müssen" überwiegt heutzutage, da die Gehälter und Löhne der meisten Familienväter eben nicht mehr ausreichen eine Familie zu ernähren. Jetzt kläffen zwar gleich einige Realitätsverweigerer "Da sind auch nur die Frauen dran schuld!" aber um diesen Fantasieakrobaten gleich mal den Wind aus den Segeln zu nehmen: Da trägt die Globalisierung erheblich mehr schuld daran. Frauen gehen nämlich meistens arbeiten weil der Lohn des Mannes nicht mehr reicht und nciht anderstherum. Bevor hier wieder gewisse Verstandabstinenzler Ursache und Wirkung absichtlich vertauschen um ein wenig hetzen zu können...

Aber sicher haben unsere Intelligenzallergiker nichts dagegen wenn Familien weniger Einkommen haben und sich Gedanken darum machen müssen wie sie ihre Kinder ernähren sollen solange nur die Frau daheim am Herd steht und Wasser aufkocht (für die Nudeln reicht es dann zwar finanziell nciht mehr aber immerhin bleibt die Frau daheim und kocht!). Und ich würde beinahe darauf wetten das nun der völlig sinnbefreite Spruch von wegen "bleiben Frauen daheim verdienen die Männer auch mehr" kommt. Aber gut, wer sich vollkommen blamieren will weil er keinerlei Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge hat darf sich gerne an dieser Argumentationsschiene versuchen. Für die blutige Nase die man sich dabei aber holt ist jeder selbst verantwortlich.
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry
Andromache

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Andromache » Mi 4. Feb 2009, 10:35

Skylla hat geschrieben:Naja. Und was glaubst du wieviele Männer ich an Aldi-Kassen, beim Regaleeinräumen etc. sehe? Die machen das bestimmt auch, weil ihnen sonst zu Hause die Decke auf den Kopf fallen würde.
Der Gag ist, die Frauen, die bei Lidl etc. arbeiten, haben gar keine andere Wahl.
Aber ich habe zumindest das Gefühl, dass die meisten Frauen in diesem Forum, die arbeiten gehen, deutlich mehr verdienen als die erwähnten Kassiererinnen etc. Und natürlich bezahlen sie dann auch dementsprechend Steuern, Krankenkassenbeiträge und Rentenbeiträge. Ja, meine Schwiegermutter hat so das typische Hausfrauenmodell gelebt. Dummerweise ist ihr Mann recht früh gestorben und ihre Witwenrente liegt knapp über Hartz4.

Das favorisierte Weltbild muss doch mit allen Mitteln verteidigt werden und da passen Minijobs und Niedriglohnjobs doch bestens hin ein. Die "Herren der Schöpfung" ignorieren dabei halt, dass es auch sehr viele Männer gibt, die in solchen Jobs arbeiten und auf das Einkommen ihrer Partnerin dringendst angewiesen sind. Dabei wird dann auch gern mal die Realität außen vor gelassen, vor allem, wenn es um längst verflossene/überholte "Tugenden" der Frau geht.
Es kann/darf ja nicht sein, dass Frau auch einen gut dotierten Job hat und dort Anerkennung (auch und vor allem von ihren männlichen Kollegen) findet. Dat schmälert das eigene Selbstwertjefühl unjemein. :D
Und ganz nebenbei Aldi zahlt recht gut auch für seine Kassiererinnen darum gibt es dort recht wenig Fluktuation und Minijobs. ;)
Und wie kannst Du von den Sozialabgaben und Steuern reden, die berufstätige Frau einzahlt, dat wird doch von Männern querfinanziert. :irony:

Und auf Antwort, auf meine Frage, was eine Frau den können muss, warte ich auch noch. ;)

Andromache
Benutzeravatar
Pandora
Beiträge: 7319
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 15:33
Benutzertitel: living with a box
Wohnort: Schweiz

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Pandora » Mi 4. Feb 2009, 10:52

Amun Ra hat geschrieben: Fantasieakrobaten , Verstandabstinenzler , Intelligenzallergiker


Bitte um Freigabe diese Wort der Allgemeinheit zugänglich machen zu dürfen :giggle: :rofl: großes Kino...


Gerade gestern im TV kam ein Beitrag bezüglich der Löhne/Gehälter und den Lebenshaltungskosten und deren ungleichen Erhöhungen (Zweites wird immer mehr, Löhne/Gehälter bleiben konstant bzw werden eben nicht angeglichen, vorausgesetzt man behält seinen Job überhaupt! Der Einzelhandel beschwerd sich über die Kaufunlust der Leute, aber keiner scheint zu fragen, woher die Kauflust denn kommen soll?!?)

Einer muss schuld sein und da manche Maskulisten nunmal ausgemachte Frauenneider/Frauenhasser sind, liegt es nahe, dass man die Frau versucht verbal an den Pranger zu stellen...
Niveau ist keine Hautcreme
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 11992
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 10:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Billie Holiday » Mi 4. Feb 2009, 11:16

Wenn ab morgen sämtliche Krankenschwestern, Altenpflegerinnen, Sachbearbeiterinnen, Sekretärinnen, Kassiererinnen, Ärztinnen etc etc zuhause bleiben, entsteht ein gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Schaden, der nicht mehr behoben werden kann. :zzz:

Hat jemand Quellen die beweisen, dass vor hundert Jahren alle Großfamilien glücklich und gewollt waren? Kinder entstehen erstmal durch Sex. Wenn keine Verhütungsmittel da sind, ist es kein Wunder, wenn viele Kinder geboren werden.
Die 90jährigen Freundin meiner Oma sagte mal ganz treffend "wir wurden doch damals nicht gefragt." Sie beneidete uns für die Möglichkeiten der Familienplanung. Wer sagt denn, dass es damals auch Großfamilien gegeben hätte mit den heutigen Empfängnisverhütungsmöglichkeiten?

Einfach lächerlich zu behaupten, alle Frauen hätten damals gerne ein Kind nach dem anderen bekommen.

Mein Großonkel hatte 13 Geschwister. Trotz harter Arbeit waren die Eltern nicht zu müde, ein Kind nach dem anderen zu fabrizieren. (Genau das wird bei den Afrikanern übrigens heute kritisiert.) Er sagte, seine Eltern hatten viel Mühe, alle satt zu bekommen und für alle gleich gut zu sorgen.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
Claud
Beiträge: 9256
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 21:29
Benutzertitel: Hast ma etwas Port über?
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Claud » Mi 4. Feb 2009, 16:22

Kapitän hat geschrieben:
Stell Dich doch nicht dümmer an als Du bist.
Daß heißt natürlich bis zu 2000 Euro - ein krippen/Kitaplatz kostet heute zwischen 1000 und 2000 Euro im Monat was der sTeuerzahlen blechen darf nur damit Mutti bei Mc. Doof 1000 Euro im Moant malochen darf.

Daß das alles Schwachsinn ist, sollte selbst Dir einleuchten.


Dir macht es zwar Spaß mit Fantasiezahlen rumzuhantieren, hält man sich aber an die nüchternen Werte der Kommunen und Städte, so sind dort ledeglich Durchschnittskosten von um die 400-600€ nachweisbar, die der Steuerzahler pro Platz aufbringen muss. Betrachtet man die Kita noch als Bildungsinstitution, so sind diese Summe verschwindend gering.

Aber fantasiere mal brav weiter :comfort:
Benutzeravatar
Claud
Beiträge: 9256
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 21:29
Benutzertitel: Hast ma etwas Port über?
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Claud » Mi 4. Feb 2009, 16:25

Lupus hat geschrieben:Es wäre besser, wenn du akzeptieren würdest, dass die Gebühr, die Eltern zu zahlen haben, nur ein Drittel der tatsächlichen Kosten decken. Die anderen zwei Drittel müssen vom Steuerzahler aufgebracht werden, nur damit ihr zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt.



Woher hat eigentlich Frau Herman ihre diesbezüglichen Werte?

Warum widersprechen diese Werte den statistischen Zahlen?

Warum kannst du deine Zahlen nicht belegen?
Benutzeravatar
Lupus
Beiträge: 2236
Registriert: Di 3. Jun 2008, 09:38

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Lupus » Mi 4. Feb 2009, 18:35

Claud hat geschrieben:

Woher hat eigentlich Frau Herman ihre diesbezüglichen Werte?

Warum widersprechen diese Werte den statistischen Zahlen?

Warum kannst du deine Zahlen nicht belegen?

Blamier dich doch nicht ständig so. Eine Nachbargemeinde baut gerade für 5 Mio. EUR einen Kita-Neubau für 25 Plätze. Setzt man die Abschreibung wie bei Neubauten üblich mit 30 Jahren an, so kommt man pro Platz allein schon auf Abschreibungskosten von 555,56 EUR pro Monat. Dazu kommen dann Betriebskosten des Gebäudes und natürlich die immensen Personalkosten, also nicht etwa die Nettolöhne, sondern inkl. Lohnzusatzkosten! Was glaubst du, wie schnell du da bei 2000 EUR pro Kind und Monat ankommst! Es ist einfach ein Wahnsinn, was für ein Aufwand getrieben wird, nur damit Frauen in den Arbeitsmarkt gepresst werden und gleichzeitig andere Arbeiten liegen bleiben.

Kindergärten sind Zeichen von Dekadenz!
Bitte sehen Sie weiter! Es gibt hier nichts zu gehen!
Benutzeravatar
Claud
Beiträge: 9256
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 21:29
Benutzertitel: Hast ma etwas Port über?
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Claud » Mi 4. Feb 2009, 18:44

Lupus hat geschrieben:Blamier dich doch nicht ständig so. Eine Nachbargemeinde baut gerade für 5 Mio. EUR einen Kita-Neubau für 25 Plätze. Setzt man die Abschreibung wie bei Neubauten üblich mit 30 Jahren an, so kommt man pro Platz allein schon auf Abschreibungskosten von 555,56 EUR pro Monat. Dazu kommen dann Betriebskosten des Gebäudes und natürlich die immensen Personalkosten, also nicht etwa die Nettolöhne, sondern inkl. Lohnzusatzkosten! Was glaubst du, wie schnell du da bei 2000 EUR pro Kind und Monat ankommst! Es ist einfach ein Wahnsinn, was für ein Aufwand getrieben wird, nur damit Frauen in den Arbeitsmarkt gepresst werden und gleichzeitig andere Arbeiten liegen bleiben.

Kindergärten sind Zeichen von Dekadenz!


Weil in deiner Nachbargemeinde eine überteuerte Kita gebaut wird, ist sie mit den meisten Kitas der Kommunen und Städte vergleichbar, die in Jahrzehnte alten Bauten untergebracht sind?

Ist dir nicht bewusst, dass Kommunen und Städte meist ihre vorhandene Bausubstanz nutzen, eben weil sie kostengünstiger ist?

Ist dir nicht bewusst, dass private Träger sich gerne in normale Wohnungen einmieten?
Zuletzt geändert von Claud am Mi 4. Feb 2009, 19:11, insgesamt 3-mal geändert.
Benutzeravatar
Pandora
Beiträge: 7319
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 15:33
Benutzertitel: living with a box
Wohnort: Schweiz

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Pandora » Mi 4. Feb 2009, 19:00

Claud hat geschrieben:
Weil in deiner Nachbargemeinde eine überteuerte Kita gebaut wird, ist sie mit den meisten Kitas der Kommunen und Städte vergleichbar, die in Jahrzehnte alten Bauten untergebracht sind?

Iat dir nicht bewusst, dass Kommunen und Städte meist ihre vorhandene Bausubstanz nutzen, eben weil sie kostengünstiger ist?

Ist dir nicht bewusst, dass private Träger sich gerne in normale Wohnungen einmieten?


So sieht das aus! Da passt aber die Dekadenz seines Nachbarortes wesentlich besser in sein Weltbild...
Niveau ist keine Hautcreme
Benutzeravatar
Keoma
Beiträge: 9372
Registriert: Mi 25. Jun 2008, 12:27
Benutzertitel: Drum Legend
Wohnort: Österreich

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Keoma » Mi 4. Feb 2009, 19:18

Der Neubau einer Kindergartengruppe wird normalerweise mit etwa € 300.000,-- berechnet.

Was bauen die da - einen Vergnügungspark ?
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren." -Albert Einstein
Benutzeravatar
Claud
Beiträge: 9256
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 21:29
Benutzertitel: Hast ma etwas Port über?
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Claud » Mi 4. Feb 2009, 19:19

Keoma hat geschrieben:Der Neubau einer Kindergartengruppe wird normalerweise mit etwa € 300.000,-- berechnet.

Was bauen die da - einen Vergnügungspark ?


Offensichtlich ein Traumhaus ;)

Zurück zu „82. Gender“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast