frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
watisdatdenn?
Beiträge: 1114
Registriert: Do 19. Jun 2008, 14:08

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon watisdatdenn? » Mo 2. Feb 2009, 16:47

Andromache hat geschrieben:Hier muss ich Dir widersprechen. Hauptgrund für das Verschwinden von Wissen, Kenntnissen und Fähigkeiten war weniger der Kinderreichtum der Einwanderer, sondern mehr ihr Unvermögen die hoch gezüchtete Verwaltung am Leben zu erhalten

du widersprichst mir ja da nicht, sondern gibst mir eigentlich recht.. die einwanderer waren nicht in der lage die kultur aufrecht zu erhalten (obwohl sich manche germanenfürsten durchaus darum bemühten).
aber der grund warum sie auf römischen gebiet waren, war die demographie welche ebsonso die grundlage für die erstarkung der radikaleren religion war (meine theorie des gen-men-schwingkreises).

ich bestreite auch nicht, dass die religion der hauptgrund für die zerstörung insbesondere antiker sachbücher war (diese wurden einfach mit religiösem zeug überkritztelt).
in hinblick auf den erstarkenden islam in europa, halte ich es aber auch nicht für unmöglich, dass uns das nochmal passiert..
darum bin ich ja auch ebenfalls ein islamkritiker.
Benutzeravatar
Andromache
Beiträge: 1719
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:57

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Andromache » Mo 2. Feb 2009, 16:48

Dampflok hat geschrieben: Das habe ich vor Jahren schon im PF dargelegt. Du hast von mir gelernt.
.


Sooo? Wann denn da? Habe erst 2008 überhaupt von Gender erfahren und und auch erst seit dieser Zeit in Pf (erst dem alten und jetzt hier) registriert. Von Dir gelernt? Näää ganz bestimmt nicht. :offtopic:
A.
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten,sondern, was schlimmer ist, zu Gewohnheiten (Oliver Hassencamp)
Benutzeravatar
Pandora
Beiträge: 7319
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 15:33
Benutzertitel: living with a box
Wohnort: Schweiz

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Pandora » Mo 2. Feb 2009, 16:56

watisdatdenn? hat geschrieben:
am besten so wie damals, der ernährer der großfamilie selbst. das funktioniert natürlich nicht bei hartz4-empfänger, für die ich auch gar keine großfamilie propagieren will. ich denke eher an die mittelständische großfamilie (mit vater als architekten, beamter o.ä.), die bereits fast ausgestorben ist (warscheinlich aufgrund der vermehrten erwerbsarbeit mittelständischer frauen).


... und du bist der Meinung, dass ein einfacher Beamter heute eine Familie mit 3 - 4 Kindern problemlos ernähren kann (das kann er vll sogar, aber Familie will ja nicht nur ernährt sein)... bei steigenden Lebenskosten und gleichbleibenden Löhnen/Gehältern?

Klingt für mich naiv! Leisten kann eine Großfamilie sich doch heute wirklich nur noch, wer wirklich gut verdient... das hat aber mit mittelständig nix mehr zu tun...

... niedlich finde ich auch hier wieder die - in eine Vermutung verpackte - Schuldzuweisung an die arbeitende Frau... sehr süß, wirklich...
Niveau ist keine Hautcreme
Benutzeravatar
Andromache
Beiträge: 1719
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:57

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Andromache » Mo 2. Feb 2009, 17:03

watisdatdenn? hat geschrieben:du widersprichst mir ja da nicht, sondern gibst mir eigentlich recht.. die einwanderer waren nicht in der lage die kultur aufrecht zu erhalten (obwohl sich manche germanenfürsten durchaus darum bemühten).
aber der grund warum sie auf römischen gebiet waren, war die demographie welche ebsonso die grundlage für die erstarkung der radikaleren religion war (meine theorie des gen-men-schwingkreises).

Nee "Überbevölkerung" war nicht der Grund. Der Grund war mehr oder weniger der gleiche wie heute. Alle wollten vom Reichtum Roms ein Stück abhaben, davon profitieren - Wirtschaftsasylanten, wenn Du so willst. ;)
Als das mit der "Völkerwanderung" so richtig los ging, herrschte in Rom schon das Christentum als Staatsreligion, was die Teilung vollzogen - naja eigentilch schon alles für den Untewrgang vorbereitet.

watisdasdenn hat geschrieben:ich bestreite auch nicht, dass die religion der hauptgrund für die zerstörung insbesondere antiker sachbücher war (diese wurden einfach mit religiösem zeug überkritztelt).
in hinblick auf den erstarkenden islam in europa, halte ich es aber auch nicht für unmöglich, dass uns das nochmal passiert..
darum bin ich ja auch ebenfalls ein islamkritiker.

Tja, kurioserweise haben wir es aber gerade den Arabern und den Moslems zu verdanken, dass wenigsten einiges von den alten Schriften erhalten geblieben ist. Die haben gesammelt, was sie fanden, es konserviert und teilweise abgeschrieben und archiviert. Vieles von dem antiken Wissen ist über den Umweg Kreuzzüge erst wieder nach Europa gelangt.

Andromache
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten,sondern, was schlimmer ist, zu Gewohnheiten (Oliver Hassencamp)
Benutzeravatar
watisdatdenn?
Beiträge: 1114
Registriert: Do 19. Jun 2008, 14:08

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon watisdatdenn? » Mo 2. Feb 2009, 17:45

Anavlis hat geschrieben:... und du bist der Meinung, dass ein einfacher Beamter heute eine Familie mit 3 - 4 Kindern problemlos ernähren kann

nein. kommt auf die familie an. es gibt auch menschen die als single mit einer million € im jahr nicht klar kommen.
hier ist die tugendhaftigkeit (sparsamkeit, odnung etc..) gefragt.

hört sich verdammt unsexy an, gelle? ;)
ist dafür aber am "sinnerfülltesten".

Anavlis hat geschrieben:Klingt für mich naiv!

als kind bin ich sehr sehr sparsam großgezogen worden (warscheinlich ähnlich wie kinder in den 60iger jahren und nach heutigem maßstab wohl in großer armut.. lol :D).. mir hat es an nichts gefehlt, auch wenn z.B. meine kleider allesamt schon von meinem großen bruder getragen waren.

mein kleiner bruder ist dafür auf seiner schule z.B. jahrgangsbester im abitur.
man braucht nicht viel geld um seine kinder fit zu halten.. man braucht musikinstrumente und sonst selbst eingebrachte geistige anregungen.

brauchen kinder mehr als essen, wärme, liebe, regeln, sport und geistige anregungen?
ich denke nicht.

Anavlis hat geschrieben:... niedlich finde ich auch hier wieder die - in eine Vermutung verpackte - Schuldzuweisung an die arbeitende Frau... sehr süß, wirklich...

das ist nicht meine absicht.
frauen werden schließlich auch durch ihr umfeld in jene rolle gedrängt, selbst wenn sie sie eigentlich gar nicht wollen. "du musst unabhängig sein"

ich sehe nicht frauen in der verantwortung, sondern die ganze gesellschaft. denn frauen scheuen (aus sinnvoller biologischer gegebenheit) oft das risiko und schwimmen lieber im gesellschaftsstrom.. also muss der strom wieder umgelenkt werden.
Zuletzt geändert von watisdatdenn? am Mo 2. Feb 2009, 17:46, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Gretel
Beiträge: 10555
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 13:45
Benutzertitel: Gib mir Zucker!

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Gretel » Mo 2. Feb 2009, 18:00

Hier ein interessanter Artikel zum Thema. In Frankreich z.B. gibt es aufgrund der familien-und frauenfreundlichen Politik mehr Kinder - und mehr Großfamilien.

http://www.google.de/search?q=Frankreic ... =firefox-a
Zuletzt geändert von Gretel am Mo 2. Feb 2009, 18:02, insgesamt 1-mal geändert.
Muck watt jü wüllt - de Lüüd snackt doch.
schallundrauch
Beiträge: 898
Registriert: So 1. Jun 2008, 22:14

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon schallundrauch » Mo 2. Feb 2009, 20:32

watisdatdenn? hat geschrieben:wirke ich hysterisch?
ich will eigentlich vernünftig darüber diskutieren.

Du nun grad nicht. Aber die ganze Thematik "Deutsche, kriegt mehr Kinder, wir sterben sonst aus und mit uns die ganze europäische Kultur... :nails: ..." ist hysterisch.

Und dein Hintergedanke, Frauen zugunsten von Großfamilien in der ausschließlichen Hausfrau- und Mutterrolle zu sehen, ist auch nicht wirklich realistisch. So wie es noch nie realistisch war, abgesehen von einer Minderheit, die sich das leisten konnte. Und heute ist das erst recht nicht mehr machbar.
Benutzeravatar
Lupus
Beiträge: 2236
Registriert: Di 3. Jun 2008, 09:38

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Lupus » Di 3. Feb 2009, 09:46

watisdatdenn? hat geschrieben:
Ja, aber die Regierungen der letzten 40 Jahre hatten eben kein Interesse, dass es mehr Deutsche gibt. So eine Einstellung gilt gemeinhin als reaktionär. Im Prinzip herrscht immer noch die Mentalität "Deutschland verrecke!" vor. Auch wenn das so offen nicht ausgesprochen wird.
Bitte sehen Sie weiter! Es gibt hier nichts zu gehen!
Benutzeravatar
Lupus
Beiträge: 2236
Registriert: Di 3. Jun 2008, 09:38

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Lupus » Di 3. Feb 2009, 09:51

schallundrauch hat geschrieben:Du nun grad nicht. Aber die ganze Thematik "Deutsche, kriegt mehr Kinder, wir sterben sonst aus und mit uns die ganze europäische Kultur... :nails: ..." ist hysterisch.

Und dein Hintergedanke, Frauen zugunsten von Großfamilien in der ausschließlichen Hausfrau- und Mutterrolle zu sehen, ist auch nicht wirklich realistisch. So wie es noch nie realistisch war, abgesehen von einer Minderheit, die sich das leisten konnte. Und heute ist das erst recht nicht mehr machbar.

Das stimmt doch gar nicht. Die Erwerbsarbeit von Frauen muss teuer erkauft werden, weil allein durch ihre Arbeit Unmengen an Ressourcen verschleudert werden müssen, damit sie überhaupt dort hin- und wieder zurückkommt. Dann die fehlende Zeit im Haushalt, die fehlende Erziehungsleistung; so viel Produktivität kann sie nie wieder reinholen. Frauenarbeit führt langfristig zu erheblichen Einbußen in der volkswirtschaftlichen Leistung. Also in der Form, wie sie heute eben NICHT gemessen wird.
Bitte sehen Sie weiter! Es gibt hier nichts zu gehen!
Benutzeravatar
Claud
Beiträge: 9256
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 21:29
Benutzertitel: Hast ma etwas Port über?
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Claud » Di 3. Feb 2009, 10:47

watisdatdenn? hat geschrieben:http://www.welt.de/politik/article17118 ... d_aus.html

wäre nicht die logische konsequenz zur beseitigung des demografischen problems eine rückbesinnung der frau als mutter in einer großfamilie?

ich würde die frage mit "ja" beantworten.. wie seht ihr das?
besonders würde mich die meinung derer interessieren, die mit "nein" antworten würden.

meiner ansicht nach ist frauenarbeit mit großfamilie strukturell nicht zu vereinbaren (oder nur in ausnahmefällen, wo genug hilfskräfte vorhanden sind "von der Leyen").


Rückbesinnung auf die Großfamilie?

Die Großfamilien sind ein Produkt mangelnder Bildung, wirtschaftlicher Schwäche und fehlenden Wahlmöglichkeiten.
Ein Staat derer Großfamilie möchte, jener muss auch seine Bevölkerung stark einschränken, ihre fort und Weiterbildung behindern.

Ob wir dies möchten, dass halt ich mal für fraglich.
Benutzeravatar
Lupus
Beiträge: 2236
Registriert: Di 3. Jun 2008, 09:38

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Lupus » Di 3. Feb 2009, 11:12

Claud hat geschrieben:
Rückbesinnung auf die Großfamilie?

Die Großfamilien sind ein Produkt mangelnder Bildung, wirtschaftlicher Schwäche und fehlenden Wahlmöglichkeiten.
Ein Staat derer Großfamilie möchte, jener muss auch seine Bevölkerung stark einschränken, ihre fort und Weiterbildung behindern.

Ob wir dies möchten, dass halt ich mal für fraglich.

Versuch doch nicht so dummdreist, die Wahrheit zu verdrehen. Nur dumme Menschen kriegen keine Kinder, weil sie arbeiten müssen, genau deshalb aber später keine Rente kriegen, weil sie keine Beitragszahler großgezogen haben. Das ist genau das gleiche, als wenn ich sage, ich brauche unbedingt ein Auto, weil ich sonst nicht zur Tankstelle komme.

Übrigens: Du schreibst falsches Deutsch. Gewöhne dir mal diesen komischen pseudointellektuellen Stil ab, oder bist du Russlanddeutscher oder sowas? Wenn schon geschwollen, dann aber bitte korrekt! :D
Zuletzt geändert von Lupus am Di 3. Feb 2009, 11:13, insgesamt 1-mal geändert.
Bitte sehen Sie weiter! Es gibt hier nichts zu gehen!
Benutzeravatar
Pandora
Beiträge: 7319
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 15:33
Benutzertitel: living with a box
Wohnort: Schweiz

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Pandora » Di 3. Feb 2009, 11:24

Lupus hat geschrieben:
Übrigens: Du schreibst falsches Deutsch. Gewöhne dir mal diesen komischen pseudointellektuellen Stil ab, oder bist du Russlanddeutscher oder sowas? Wenn schon geschwollen, dann aber bitte korrekt! :D


Ist das wirklich dein letzter Ausweg, wenn du gemerkt hast, dass deine "Argumente" völlig an die Wand gefahren und an den Haaren herbei gezogen sind?! :dunno: traurig, traurig!

Bin gespannt, wann du einen Gesetzestext möchtest, der dir erlaubt zu bestimmen, wer wann wie fehlerhaft ist ;) Größenwahn läßt grüßen, Pinky...

Das stimmt doch gar nicht. Die Erwerbsarbeit von Frauen muss teuer erkauft werden, weil allein durch ihre Arbeit Unmengen an Ressourcen verschleudert werden müssen, damit sie überhaupt dort hin- und wieder zurückkommt. Dann die fehlende Zeit im Haushalt, die fehlende Erziehungsleistung; so viel Produktivität kann sie nie wieder reinholen. Frauenarbeit führt langfristig zu erheblichen Einbußen in der volkswirtschaftlichen Leistung. Also in der Form, wie sie heute eben NICHT gemessen wird.


Sagt wer? Also ich meine nun ausser Brain... also bitte eine seriöse Quelle...

Natürlich hat sich volkswirtschaftlich eines verändert... aber warum wird eigentlich immer auf die Frauen geschaut, die auch nur arbeiten wollen, damit es ihrer Familie/ihnen gut geht?!? Warum schaut ihr Männer nicht mal in den eigenen Reihen nach - bei den dicken Bonzen z. B. die zwar erkennen, dass alles immer teurer wird, aber nicht bereit sind mehr Kohle für die zu leistende Arbeit locker zu machen... oder die Politiker, die ihre Diäten immer wieder und wieder erhöhen, sich aber schwer tun einen angemessenen Mindestlohn festzulegen!!! Es sind die "Großen" die die Volkswirtschaft versauen (siehe Hartz IV z. B.) und dabei entspannt im Sessel hängen und zuschauen... das sieht Otto-Normal aber scheinbar nicht und pickt sich dann eben mal sein Feindbildchen heraus ;) Die einfache und schlichte Lösung eben für einfache und schlichte Gemüter...

:hat:
Niveau ist keine Hautcreme
Benutzeravatar
Claud
Beiträge: 9256
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 21:29
Benutzertitel: Hast ma etwas Port über?
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Claud » Di 3. Feb 2009, 11:44

Lupus hat geschrieben:Versuch doch nicht so dummdreist, die Wahrheit zu verdrehen. Nur dumme Menschen kriegen keine Kinder, weil sie arbeiten müssen, genau deshalb aber später keine Rente kriegen, weil sie keine Beitragszahler großgezogen haben. Das ist genau das gleiche, als wenn ich sage, ich brauche unbedingt ein Auto, weil ich sonst nicht zur Tankstelle komme.


Was du für die Wahrheit hältst oder nicht ist irrelevant. Fakt ist, vermehrt Kinder bekommen sozial niederen Schichten. Dieses kann man seid Jahrtausenden beobachten.
Benutzeravatar
Andromache
Beiträge: 1719
Registriert: Di 3. Jun 2008, 10:57

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Andromache » Di 3. Feb 2009, 11:48

Lupus hat geschrieben: Das stimmt doch gar nicht. Die Erwerbsarbeit von Frauen muss teuer erkauft werden, weil allein durch ihre Arbeit Unmengen an Ressourcen verschleudert werden müssen, damit sie überhaupt dort hin- und wieder zurückkommt.

Teuer erkauft -von wem? Ressourchen verschleudert - welche?
Arbeitsweg - zieht nicht, gibt öffentliche Verkehrsmittel, eigenes Auto ist nicht zwingend notwendig.
Na dann beleg mal bitte Deine Aussage.

Lupus hat geschrieben: Dann die fehlende Zeit im Haushalt, die fehlende Erziehungsleistung; so viel Produktivität kann sie nie wieder reinholen.

Ahja, da kommen wir der Sache näher der Haushalt. Diese Arbeit benötigt nicht den ganzen Tag und Mann bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn er mit zugreift. Kindererziehung dito. Wer jammert denn immer, dass Männer keine Rechte an ihren Kindern haben? Dazu gehören auch Pflichten, sprich Beitrag bei der Kindererziehung. Dann gibt es immer noch Kitas, die entgegen der landläufigen meinung einer männlichen Minderheit, keine Verwahranstalten oder Deponien sind, sondern Bildungs- und Erziehungseinrichtungen.

Lupus hat geschrieben:Frauenarbeit führt langfristig zu erheblichen Einbußen in der volkswirtschaftlichen Leistung. Also in der Form, wie sie heute eben NICHT gemessen wird.

Na da hätte ich doch gerne mal eindeutige Belege für, also volkswirtschaftlich nachweisbare.

Andromache
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten,sondern, was schlimmer ist, zu Gewohnheiten (Oliver Hassencamp)
Benutzeravatar
Lupus
Beiträge: 2236
Registriert: Di 3. Jun 2008, 09:38

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Lupus » Di 3. Feb 2009, 11:55

Claud hat geschrieben:
Was du für die Wahrheit hältst oder nicht ist irrelevant. Fakt ist, vermehrt Kinder bekommen sozial niederen Schichten. Dieses kann man seid Jahrtausenden beobachten.

Du verwechselst da aber Ursache und Wirkung. So wie du es siehst, bekommen aus deiner Sicht sogenannte Sozialschwache Kinder und werden in Folge dadurch noch ärmer (Armut produziert noch mehr Armut). In Wahrheit würden diese ohne Kinder aber noch ärmer sein, weil sie ohne Kinder im Alter jämmerlich verrecken würden. Kinder sind also von dieser Warte aus betrachtet, genau das Gegenteil, nämlich Ausdruck von Reichtum, während Kinderlose seit jeher mit durchgezogen werden und in vielen Kulturen im Alter jämmerlich dahinsiechen müssen.

Dass Wohlhabende zu Zeiten allgemeinen Wohlstands auch ohne Kinder durchs Leben kommen, ist dagegen nur möglich, weil sie von Kinderhabenden im Alter über die immensen Alterslasten, die jeder verursacht, indirekt schmarotzen. Und auch das war zu allen Zeiten so, nur dass normalerweise das Zurückgeben der von Eltern erbrachten Leistungen (die "Alterslast") nicht als Schmarotzen empfunden wird, sondern als Ausgleich. Ein Geben und Nehmen. Oder beweise mir mal, dass Kinderlose ohne Schmarotzen bei Mitmenschen überleben können.
Bitte sehen Sie weiter! Es gibt hier nichts zu gehen!
Benutzeravatar
Gretel
Beiträge: 10555
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 13:45
Benutzertitel: Gib mir Zucker!

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Gretel » Di 3. Feb 2009, 12:03

Claud hat geschrieben:
Was du für die Wahrheit hältst oder nicht ist irrelevant. Fakt ist, vermehrt Kinder bekommen sozial niederen Schichten. Dieses kann man seid Jahrtausenden beobachten.


http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE6496 ... 8501BC532B
Muck watt jü wüllt - de Lüüd snackt doch.
Benutzeravatar
Lupus
Beiträge: 2236
Registriert: Di 3. Jun 2008, 09:38

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Lupus » Di 3. Feb 2009, 12:06

Andromache hat geschrieben:Na da hätte ich doch gerne mal eindeutige Belege für, also volkswirtschaftlich nachweisbare.

Andromache
Das hole ich später ausführlich nach. Nur kurz: Wenn ich Nachbar's Rasen mähe und er meinen Lohn ordnungsgemäß versteuert, erhöhe ich damit die volkswirtschaftliche Leistung. Wenn jeder seinen Rasen selber mäht, hat das auf die Volkswirtschaft keinen Einfluss.

Die Methode der volkswirtschaftlichen Leistungsmessung kann systembedingt nicht messen, was in Haushalten an Leistung produziert wird. Und deshalb fehlt eben die Leistung, die früher in Haushalten autark produziert wurde, heute fast vollständig, während andererseits Frauen Ressourcen verschleudern müssen, nur um zur Arbeit kommen, die aber völlig überflüssig sind und zum Teil vom Mann quersubventioniert werden müssen, nur damit ihr zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt. Unterm Strich bleibt in den seltensten Fällen ein positiver Familienbeitrag übrig. Allein schon die 1,4 Kinder pro Frau führen zu einem erheblichen Abfall in der Lebensleistung einer Familie, die als Kompensation durch kaum eine bezahlte Erwerbsarbeit wieder hereingeholt werden kann. Und das ist der besagte Effekt, der eintritt, wenn man glaubt, unbedingt ein Auto zu brauchen, nur damit man zur Tankstelle kommt. Frauen gehen arbeiten als billigen Vorwand um sich vor ihrer Verantwortung zu drücken.

Was glaubst du, ist wichtiger: Frauen zum Malochen zu schicken, oder nachhaltig überlebensfähige Nachkommen zu erziehen? Manche Frauen verdienen so wenig und verbrauchen so viel, dass sie sich keine Kinder mehr leisten können. Das ist keine Ironie, sondern Realsatire. Wäre irgendwie zielführender, wenn sie weniger verbrauchen würden, indem sie mehr selbst produzieren, oder? Aber dafür ist die Mehrzahl von Frauen heute ja gar nicht mehr fähig, weil sie fast alles, was eine Frau können müsste, verlernt haben.
Zuletzt geändert von Lupus am Di 3. Feb 2009, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
Bitte sehen Sie weiter! Es gibt hier nichts zu gehen!
Benutzeravatar
Gretel
Beiträge: 10555
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 13:45
Benutzertitel: Gib mir Zucker!

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Gretel » Di 3. Feb 2009, 12:10

Claud hat geschrieben:
Was du für die Wahrheit hältst oder nicht ist irrelevant. Fakt ist, vermehrt Kinder bekommen sozial niederen Schichten. Dieses kann man seid Jahrtausenden beobachten.


In den USA ist ein neuer Trend: Gerade die "besseren" Schichten bekommen wieder 3 Kinder und mehr.

Warum sieht es auch in anderen europäischen Ländern z. B. Frankreich besser aus?
Weil es dort das Wort RABENMUTTER nicht gibt und seid Ewigkeiten eine Vollzeitschule, sowie eine Vorschule.
Zuletzt geändert von Gretel am Di 3. Feb 2009, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
Muck watt jü wüllt - de Lüüd snackt doch.
Benutzeravatar
Pandora
Beiträge: 7319
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 15:33
Benutzertitel: living with a box
Wohnort: Schweiz

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Pandora » Di 3. Feb 2009, 12:11

Gretel hat geschrieben:
In den USA ist ein neuer Trend: Gerade die "besseren" Schichten bekommen wieder 3 Kinder und mehr.

Warum sieht es auch in anderen europäischen Ländern besser aus?
Weil es dort das Wort RABENMUTTER nicht gibt.

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE6496 ... 8501BC532B


Dein Link funzt leider nicht...
Niveau ist keine Hautcreme
Benutzeravatar
Kapitän
Beiträge: 3035
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:12

Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Kapitän » Di 3. Feb 2009, 12:56

watisdatdenn? hat geschrieben:http://www.welt.de/politik/article17118 ... d_aus.html

wäre nicht die logische konsequenz zur beseitigung des demografischen problems eine rückbesinnung der frau als mutter in einer großfamilie?

ich würde die frage mit "ja" beantworten.. wie seht ihr das?
besonders würde mich die meinung derer interessieren, die mit "nein" antworten würden.

meiner ansicht nach ist frauenarbeit mit großfamilie strukturell nicht zu vereinbaren (oder nur in ausnahmefällen, wo genug hilfskräfte vorhanden sind "von der Leyen").


Natürlich!
Frauenerwerbsarbeit ist wohl der größte Schwachsinn der je erdacht wurde.
Da wird versucht Frauen in einen ohnehin vollen aRbeitsmarkt zu pressen in dem immer weniger Arbeit gebraucht wird - gleichzeit wendet man immense Summen auf um die Schäden die dadurch etnstehen wieder gut zu machen.

Statt die Frauen das machen zu lassen was sie von Natur aus machen sollen, nämlich Kinder großziehen - nehmen sie den Männern die Arbeitsplätze weg und belasten uns mit ihren Krippensubventionen, weil sie selber nicht willens sind ihre Pflichten zu erfüllen.
Gleichzeitig läuft immer weniger in Forshcung und Wirtschaft, weil alles zu einem gackernden Hühnerhaufen verkommt.

Dümmer gehts wohl nicht mehr!

Und das alles nur, weil Frauen sich einreden lassen, der Mann wäre ein ganz übler "Unterdrücker" der sie sofort verskalvt wenn sie sich nicht in die Abhängigkeit eines Großkonzerns begeben und dort malochen.

Was von Fruaen zu halten ist die einem Ausbeuter-Großkonzern mehr vertrauen als dem eigenen Mann ist ebenfalls eine interessante Frage.
Auf der Ignorierliste: Samogon, Tirolerin, de_petzi, Amun Ra, Uffz_Inf, P. Henry, Isi, Anavlis
"Daß ich Euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht Euch um so gewisser."
(Paulus an die Gemeinde von Phillipi)

Zurück zu „82. Gender“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast