frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

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Dampflok
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Dampflok » So 21. Aug 2016, 14:00

Billie Holiday hat geschrieben:(20 Aug 2016, 08:42)

Die alten Beiträge vom Kapitän sind immer wieder schön zu lesen. :D
Es gibt niemanden, bei dem der Lauf der Zeit so spurlos vorbeigegangen ist. :p

Es ist nicht nur, dass Frauen im Allgemeinen keine Lust haben aufs Dauergebären



Pardon, das hatten sie mit Sicherheit niemals.

sie wollen auch gern arbeiten, und zwar gern außerhalb der Küche. Ist nur schon Alltag und Realität und nicht mehr abzuändern.


Die meisten Menschen wollen nicht "gerne Arbeiten", nur Manche, wie Du, haben eben Glück bei der Berufswahl. Wobei die meisten Menschen beruflich eben keine "Wahl" haben sondern nehmen müssen was da ist - bzw. eben, weil nicht genug da ist, zu den über 3 Mio. Arbeitslosen zählen. Sei doch ehrlich, es macht im Beruf eher Spaß, Anderen Anordnungen zu geben und mehr zu verdienen als diejenigen, die die Arbeit dann tun müssen. Würdest Du mit denen tauschen wollen? Nein? Und wovon gibt es mehr; Befehler oder Befehlsempfänger? Und da haben Männer nach wie vor die Arschkarte, weil sie keine Möglichkeit haben zu sagen "Och nöö, ich bleib zuhause, geh Du mal für mich auf Schicht". Viele Frauen können und tun genau das. Der Großteil der "Lohnschere" geht auf die Minderleistung von Frauen in der Arbeitswelt zurück.

Verwechsle Arbeiten - im Sinne von die Familie ernähren müssen - nicht mit halbtäglicher Selbstverwirklichung mit Makramee-Kursen.

Was sich in den letzten ca. drei Jahrzehnten tatsächlich geändert hat ist eine Veränderung der Arbeitswelt in Richtung Sozialismus durch die negative Lohnspirale.: Das Geld eines Verdieners reicht, wie früher auch in der DDR, nicht mehr.

Und diese negative Lohnspirale verdanken wir auch dem Feminismus, der mehr "Arbeitskräfte" auf den Markt spülte und damit die Löhne drücken konnte. Hat Karl Marx schon genau so beschrieben, Thema "Reservearmee". Nur meinte er damals damit nicht Frauen sondern ausländische Arbeitskräfte.


Hat mal jemand die Männer gefragt, ob die denn gern 6 Kinder hätten und eine Hausfrau, die er allesamt ernähren muß? :?: vielleicht wollen die 1 oder 2 Kinder und eine berufstätige Frau, um alle Lasten zu teilen?


Sicher gibt es auch diese Männer. Nur im Unterschied zum 19. und anfänglichen 20. Jahrhundert, konnte der Mann seine Familie durchaus ernähren. Und je mehr Kinder, umso mehr Kinder mußten z.B. im Garten mithelfen - dadurch war meist alles kein Problem, so wie heute in vielen anderen Erdteilen selbstverständlich. Aber während die Kinder damals zu ihrem Lebensunterhalt beigetragen haben, muß der Mann heute die Kinder bis zum 27. Lebensjahr durchfüttern. Das ist völlig absurd!

Wenn Du mal das Lied "Haus am See" gehört hast, magst Du daraus heraushören, daß es offenbar bei den Muselmanen schon den Wunsch nach vielen Kindern und Großfamilien gibt.
Zuletzt geändert von Dampflok am So 21. Aug 2016, 14:10, insgesamt 1-mal geändert.
""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"
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Gilmoregirl
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Gilmoregirl » So 21. Aug 2016, 14:04

Es geht zB um Fluchtwege, die eine bestimmte Breite haben müssen. Es geht um sanitäre Ausstattung, um genug Helligkeit.
Fußbodenheizung ist heut Standard, das Außengelände ...nach Möglichkeit getrennt, wenn auch U3 betreut wird.
Es ist gut, dass die Standards hoch gesetzt sind, oder meinst du, es gibt noch einen Hausmeister für jedes Haus, der täglich im Winter heizen kommt?
Bundesweit fehlen 170 000 ErzierINNEN. http://www.n-tv.de/politik/Studie-Bunde ... 68721.html
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Gilmoregirl
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Gilmoregirl » So 21. Aug 2016, 14:07

Peter Fox ist ein Muselmann?
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epona
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon epona » So 21. Aug 2016, 14:24

Gilmoregirl hat geschrieben:(21 Aug 2016, 14:41)

@epona

Flexible Öffnungszeiten ist auch so eine Sache, wenn man nicht mehr Personal bekommt.

Wir haben vor einigen Jahren unsere Öffnungszeit um nur eine halbe Stunde nach hinten erweitert.
Es war schwierig, den Tag mit dem vorhandenen Personal UND Stundenkontingent der Erzieherinnen adäquat abzudecken.


Personalmangel in dem Bereich gibt es sicher.
Bezahlung und das m.E. viel zu schlechte Image der Erziehungsberufe spielt da vermutlich eine Rolle.

Statt Kitabetreuung als professionelle Ergänzung der elterl. Erziehung zu erkennen, spukt vielfach noch das Bild von Aufbewahrungsanstalt in den Köpfen.
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Kael
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Kael » So 21. Aug 2016, 14:32

Also ich finde 1700-2300€ Brutto nicht zu wenig für Erzieher.

Meine Chefin verdient als Marktleiter ca. 2,8 bis 3,1 Brutto. (Zuschlägeschon mit drin) - dafür ist der Job aber auch um einiges härter als der einer Erzieherin.

Schlecht bezahlt wird der Erzieherjob daher nicht. Es wird nur gern so dargestellt.
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Alana4 » So 21. Aug 2016, 14:48

epona hat geschrieben:(21 Aug 2016, 15:24)

Personalmangel in dem Bereich gibt es sicher.
Bezahlung und das m.E. viel zu schlechte Image der Erziehungsberufe spielt da vermutlich eine Rolle.

Statt Kitabetreuung als professionelle Ergänzung der elterl. Erziehung zu erkennen, spukt vielfach noch das Bild von Aufbewahrungsanstalt in den Köpfen.


Ach, "Erzieher" sein, ist also ein ehrenwerter Beruf, der viel besser anerkannt (und bezahlt) sein sollte?
solltest du es so meinen? Das überrascht mich dann doch.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Gilmoregirl
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Gilmoregirl » So 21. Aug 2016, 14:53

Kael hat geschrieben:(21 Aug 2016, 15:32)

Also ich finde 1700-2300€ Brutto nicht zu wenig für Erzieher.

Meine Chefin verdient als Marktleiter ca. 2,8 bis 3,1 Brutto. (Zuschlägeschon mit drin) - dafür ist der Job aber auch um einiges härter als der einer Erzieherin.

Schlecht bezahlt wird der Erzieherjob daher nicht. Es wird nur gern so dargestellt.


...was zu beweisen wäre!
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Kael » So 21. Aug 2016, 14:55

Wenn ich an meine Erzierher in meiner Kindheit denke. Die meistens daneben saßen, irgendwelche Formulare ausgefüllt haben und hier und da mal ein Kind hochheben mussten um es woanders hin zu tragen.
Dazu an meine Kollegin denke, die als Aushilfe noch was verdienen will, weil ihr die 2,2 Brutto nich reichen -> Die jede Ferienzeit frei hat, pünktlich raus kann, oft an der frischen Luft ist und anderen etwas beibringen darf.

Und ich an meine CHefin denke, die Paletten Getränke fährt, Rollis Ware verräumt, umbaut, ca. 10-12h den Tag arbeitet, mitten in der Nacht weil mal ein KÜhlalarm anging aufsteht und zur Filiale muss, in ihrer Freizeit auch noch teilweise im Laden mitarbeitet...

Erzieher verdienen mehr als ein Mechatroniker....
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon epona » So 21. Aug 2016, 15:04

Alana4 hat geschrieben:(21 Aug 2016, 15:48)

Ach, "Erzieher" sein, ist also ein ehrenwerter Beruf, der viel besser anerkannt (und bezahlt) sein sollte?
solltest du es so meinen? Das überrascht mich dann doch.


Was überrascht dich daran :?:

ErzieherIN/SozialpädagogeIN ist ein anerkannter Ausbildungsberuf bzw. Studium an Fachhochschulen.

Das Berufsbild umfasst u.a. die Bereiche
-Pädagogik
-Psychlogie
-Soziologie
-Methodik
-Kunst/Werkerziehung
-Heilpädagogik

Wissen, das die Natur der Mama eben nicht während Schwangerschaft oder Gebären automatisch zuspielt. ;)
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Gilmoregirl » So 21. Aug 2016, 15:10

Sprache/ Naturwissenschaften und Mengenlehre nicht vergessen!
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Gilmoregirl » So 21. Aug 2016, 15:11

Kael hat geschrieben:(21 Aug 2016, 15:55)

Wenn ich an meine Erzierher in meiner Kindheit denke. Die meistens daneben saßen, irgendwelche Formulare ausgefüllt haben und hier und da mal ein Kind hochheben mussten um es woanders hin zu tragen.
Dazu an meine Kollegin denke, die als Aushilfe noch was verdienen will, weil ihr die 2,2 Brutto nich reichen -> Die jede Ferienzeit frei hat, pünktlich raus kann, oft an der frischen Luft ist und anderen etwas beibringen darf.

Und ich an meine CHefin denke, die Paletten Getränke fährt, Rollis Ware verräumt, umbaut, ca. 10-12h den Tag arbeitet, mitten in der Nacht weil mal ein KÜhlalarm anging aufsteht und zur Filiale muss, in ihrer Freizeit auch noch teilweise im Laden mitarbeitet...

Erzieher verdienen mehr als ein Mechatroniker....


Jaja, das Klischee der ständig Kaffee trinkenden Sozialtusse is bei dir bestens aufgehoben.
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon epona » So 21. Aug 2016, 15:11

Gilmoregirl hat geschrieben:(21 Aug 2016, 16:10)

Sprache/ Naturwissenschaften und Mengenlehre nicht vergessen!

:thumbup:
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Maria » So 21. Aug 2016, 15:14

Dampflok hat geschrieben:(21 Aug 2016, 15:00)
Wenn Du mal das Lied "Haus am See" gehört hast, magst Du daraus heraushören, daß es offenbar bei den Muselmanen schon den Wunsch nach vielen Kindern und Großfamilien gibt.


Peter Fox ist Sohn eines deutschen Lehrers und einer französischen Baskin....
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Fox


Dampflok hat geschrieben:(21 Aug 2016, 15:00)
Was sich in den letzten ca. drei Jahrzehnten tatsächlich geändert hat ist eine Veränderung der Arbeitswelt in Richtung Sozialismus durch die negative Lohnspirale.: Das Geld eines Verdieners reicht, wie früher auch in der DDR, nicht mehr.
...
Und diese negative Lohnspirale verdanken wir auch dem Feminismus, der mehr "Arbeitskräfte" auf den Markt spülte und damit die Löhne drücken konnte. Hat Karl Marx schon genau so beschrieben, Thema "Reservearmee". Nur meinte er damals damit nicht Frauen sondern ausländische Arbeitskräfte.
....
Sicher gibt es auch diese Männer. Nur im Unterschied zum 19. und anfänglichen 20. Jahrhundert, konnte der Mann seine Familie durchaus ernähren. Und je mehr Kinder, umso mehr Kinder mußten z.B. im Garten mithelfen - dadurch war meist alles kein Problem, so wie heute in vielen anderen Erdteilen selbstverständlich. Aber während die Kinder damals zu ihrem Lebensunterhalt beigetragen haben, muß der Mann heute die Kinder bis zum 27. Lebensjahr durchfüttern. Das ist völlig absurd!


Wenn ich dich richtig interpretiere, hast du also durchaus große Sympathien für die Großfamilie mit einem Ernährer.

Du bist der Meinung, es wäre besser gewesen, Frauen wären nie auf dem Arbeitsmarkt erschienen, weil sie durch ihre billige Konkurrenz die Löhne auch für Männer drückten?

Wie verträgt sich das mit deinem Mantra: "Unterhalt nur in der Ehe", danach muss sie sofort für sich selbst sorgen? Auch wenn dir die Bedürfnisse der Frauen wurscht sind - die brauchen sich ja nicht scheiden zu lassen - denke dran, dass es durchaus Männer gibt, die ihrer Ehe überdrüssig sind und auch nicht wenige, die bei deinem bevorzugten "Schuldprinzip" wegen ihrer Untreue schlechte Karten hätten. :D
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Kael » So 21. Aug 2016, 15:16

Und wieviel davon nutzt du tatsächlich im Beruf?
Erzieher ist dahingehend vergleichbar mit einem Ausbildungsberuf.
Erzieher ist mit der mittleren Reife oder Hauptschulabschluss zu erreichen. Genauso wie ein Mechatroniker, Schlosser o.ä. Entsprechend wird er auch bezahlt.
Aber in jedem Beruf den es gibt, selbst im STudium, nutzt du vielleicht nur 20% von dem aktiv erlernten.

Deswegen sind 1700-2300brutto im Durchschnitt vollkommen Legitim und Ausreichend.
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es genug, wenn man die Karriereleiter hinauf möchte. Genauso wie in jedem anderen Ausbildungsberuf auch.
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Maria » So 21. Aug 2016, 15:25

Kael hat geschrieben:(21 Aug 2016, 16:16)
Erzieher ist dahingehend vergleichbar mit einem Ausbildungsberuf.
Erzieher ist mit der mittleren Reife oder Hauptschulabschluss zu erreichen. Genauso wie ein Mechatroniker, Schlosser o.ä. Entsprechend wird er auch bezahlt.
Aber in jedem Beruf den es gibt, selbst im STudium, nutzt du vielleicht nur 20% von dem aktiv erlernten.


Was du meinst ist der Beruf der Sozialpädagogischen Assistentin:

http://www.fsp1.de/ausbildungen/berufsf ... setzungen/
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Kael » So 21. Aug 2016, 15:27

http://www.erzieherin-online.de/beruf/a ... zugang.php

Schulische Voraussetzungen:

Mittlerer Bildungsabschluss (Bayern und Bremen: in Deutsch mindestens Note: "befriedigend")

oder

Ein Hauptschulabschluss mit einer zusätzlichen abgeschlossenen Berufsausbildung, die gleichzeitig das Erreichen des SEK I-Abschlusses beinhaltet.

und zusätzlich:


Dazu kommen noch die vorherigen Ausbildungen die darauf ausbauen. Eine Freundin von mir hat 'nur' den mittleren Abschluss in Rheinland-Pfalz und ist jetzt Erzieherin.
Also naja...
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Gilmoregirl » So 21. Aug 2016, 18:18

In Brandenburg musst du mindestens erweiterte Berufsbildungsreife haben. Da hilft dir inzwischen nicht mal mehr ein erlernter abgeschlossener Beruf.
Wenn eine ausgebildete Erzieherin mit staatl. Anerkennung einer Vollzeitstelle nachgeht und diese nach Tarif öD oder gleichwertig bezahlt wird, gehe ich mit dir konform, dass eine Erzieherin nicht wenig verdient, oftmals sogar mehr als ein Handwerker.
Meine allein erziehenden Mitarbeiterinnen haben aber auch zu tun über den Monat zu kommen, weil nämlich die wenigsten Erzieherinnen auch wirklich Vollzeit arbeiten.

Wieviel ich anwende von meinem erlernten oder was meinst du, Kael?

Aber wir entfernen uns immer weiter vom Thema.
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Dampflok » So 21. Aug 2016, 18:52

Kael hat geschrieben:(21 Aug 2016, 15:32)

Also ich finde 1700-2300€ Brutto nicht zu wenig für Erzieher.

Meine Chefin verdient als Marktleiter ca. 2,8 bis 3,1 Brutto. (Zuschlägeschon mit drin) - dafür ist der Job aber auch um einiges härter als der einer Erzieherin.

Schlecht bezahlt wird der Erzieherjob daher nicht. Es wird nur gern so dargestellt.


Bestimmte Berufe haben halt mehr Gelegenheit zum Jammern.
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Re: frauenarbeit -> weniger großfamilie -> weniger kinder

Beitragvon Dampflok » So 21. Aug 2016, 19:00

Kael hat geschrieben:(21 Aug 2016, 15:55)

Wenn ich an meine Erzierher in meiner Kindheit denke. Die meistens daneben saßen, irgendwelche Formulare ausgefüllt haben und hier und da mal ein Kind hochheben mussten um es woanders hin zu tragen.
Dazu an meine Kollegin denke, die als Aushilfe noch was verdienen will, weil ihr die 2,2 Brutto nich reichen -> Die jede Ferienzeit frei hat, pünktlich raus kann, oft an der frischen Luft ist und anderen etwas beibringen darf.

Und ich an meine CHefin denke, die Paletten Getränke fährt, Rollis Ware verräumt, umbaut, ca. 10-12h den Tag arbeitet, mitten in der Nacht weil mal ein KÜhlalarm anging aufsteht und zur Filiale muss, in ihrer Freizeit auch noch teilweise im Laden mitarbeitet...

Erzieher verdienen mehr als ein Mechatroniker....


Und das Übelste dabei, daß sich die Eltern, die z.B. im Supermarkt Arbeiten müssen, bei den Kita-Zeiten nach den Halbtagsbefindlichkeiten der Damen richten müssen. "Was, bis 18 Uhr? Nein, das geht bei uns im Haus zur Gender-Sonnenblume ja gaar nicht!" - während Madame dann um 5 vor 22 Uhr noch schnell wie selbstverständlich den Laden stürmt.

Ich finde Kindergärtnerinnen haben genauso flexibel zu Arbeiten wie Verkäuferinnen. Denkt doch mal an die vielen Alleinerziehnden...
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