Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 14181
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dark Angel » Fr 22. Dez 2017, 22:09

pikant hat geschrieben:(22 Dec 2017, 13:30)

haben Sie jetzt eine Zahl zur Hand oder nicht? ( geht um Vergewaligungen und sexuelle Noetigung in Fluechtlingsunterkuenften in 2015 und 2016) denn nur mit Fakten kann man serioies diskutieren und mit Spekulationen und Vermutungen geht das nicht und ich waere ueberrascht wenn es eine hohe Zahl an Verurteilungen geben wuerde, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

PS: in dem Bericht ist nur eine allgemeine Zahl, dass 486 Faelle bekannt wurden in 2016 wo ein Zuwanderer straffaellig geworden ist gegen einen Fluchtling/Asylbewerber wegen sexueller Straftaten, aber wo das stattgefunden hat, keine Rede und Angabe - insgeamt wie ich vermutet habe, ein wirklich sehr geringer Anteil, wenn man sich die Zahl der Fluechtlinge, Zuwanderer uind Asylbewerber 2016 vor Augen haelt.

Liest du denn keine Zeitung? Wurde doch oft genug darüber berichtet!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Watchful_Eye
Moderator
Beiträge: 2841
Registriert: Sa 7. Jun 2008, 11:13
Benutzertitel: Kantianischer Edgelord
Kontaktdaten:

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Watchful_Eye » Sa 23. Dez 2017, 00:17

Ich bewundere den langen Atem von Dark Angel in diesem Thread :thumbup: möchte hier auch gar nicht richtig einsteigen, sie kann das besser :)

Es ist krass, wie viele Menschen im Umgang mit tendenziellen Unterschieden zwischen Gruppen in Statistiken irgendwie innerlich blockiert zu sein scheinen.

Die Rechten: "Gruppe X sind alle Verbrecher"
Die Linken: "Zwischen Gruppe X und Y gibt es überhaupt keine signifikanten Unterschiede, ansonsten hieße das ja, Gruppe X seien alle Verbrecher" ;)

(Ich hab diesen Beitrag im Nachhinein editiert, um die Punchline noch etwas kerniger zu machen ;) )
"In a world where I feel so small, I can't stop thinking big." (Rush - Caravan)

Mod im Feedback- und Asienforum.
Benutzeravatar
Umetarek
Moderator
Beiträge: 14622
Registriert: Di 3. Jun 2008, 06:24
Benutzertitel: auf dem Weg zur Wüste...
Wohnort: Pfalz

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Umetarek » Sa 23. Dez 2017, 08:40

Watchful_Eye hat geschrieben:(23 Dec 2017, 00:17)

Ich bewundere den langen Atem von Dark Angel in diesem Thread :thumbup: möchte hier auch gar nicht richtig einsteigen, sie kann das besser :)

Es ist krass, wie viele Menschen im Umgang mit tendenziellen Unterschieden zwischen Gruppen in Statistiken irgendwie innerlich blockiert zu sein scheinen.

Die Rechten: "Gruppe X sind alle Verbrecher"
Die Linken: "Zwischen Gruppe X und Y gibt es überhaupt keine signifikanten Unterschiede, ansonsten hieße das ja, Gruppe X seien alle Verbrecher" ;)

(Ich hab diesen Beitrag im Nachhinein editiert, um die Punchline noch etwas kerniger zu machen ;) )

Ja voll cool wie sie Zahlen verdreht! :rolleyes:
Mutter des Wahnsinns und Harmoniebeauftragte des Forums, sowie geprüfte Völkermörderin!
pikant
Beiträge: 54531
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon pikant » Sa 23. Dez 2017, 15:20

Dark Angel hat geschrieben:(22 Dec 2017, 22:09)

Liest du denn keine Zeitung? Wurde doch oft genug darüber berichtet!


ich lese Zeitung, aber auch da finde ich keine konkrete Zahl ueber sexuelle Uebergriffe zwischen Fluechtlingen und Zuwanderer in Fluechtlingsunterkuenften 2015 und 2016 bei rechtskraeftiger Verurteilung.
486 waren es insgesamt 2016 in Deutschland, was sexuelle Uebergriffe innerhalb dieser Gruppe betrifft bei etwa 1.2 Millionen, die 2015 und 2016 alleine neu nach Deutschland kamen.
die Prozentzahl liegt in einem Bereich, der nur noch schwer messbar ist - weit unter 0.01%
das sind die offieziellen Zahlen und Fakten!

Frohes Fest !
Zuletzt geändert von pikant am Sa 23. Dez 2017, 15:38, insgesamt 1-mal geändert.
pikant
Beiträge: 54531
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon pikant » Sa 23. Dez 2017, 15:36

Umetarek hat geschrieben:(23 Dec 2017, 08:40)

Ja voll cool wie sie Zahlen verdreht! :rolleyes:


Du musst einfach die Auslaenderzahlen von 2015 nehmen und die dann mit den Kriminalitaetszahlen von 2016 in Relation setzen, wie man es hier offensichtlich bewusst getan hat.
Dann kommt man auf viel hoehere prozentuale Zahlen, denn 2015 gab es 8.7 Millionen Auslaender in Deutschland und 2016 ware es schon ueber 10 Millionen.
das sind Taschenspielertricks und ich haette nie gedacht, dass man dies hier bewusst tut und dann auch noch schreibt, dass man die Auslaenderzahlen von 2016 nicht genommen hat :D , aber die Kriminalitaetszahlen von 2016 verlinkt und dick unterstrichen diese Zahlen hier in Relation setzt.

Dann musste noch die Frechheit besitzen eine Aussage zu taetigen, dass nicht mehr die Mehrheit der Vergewaltigungen in der Famlilie oder Freundeskreis zu finden ist, dann einen User einen Link servieren, der angeblich diese Aussage bestaetigt, aber dann schaut man in den Link rein ueber Hundert Seiten und filtert genau das Gegenteil mit der Statistik heraus.

Dann lenkt man ab und betont, dass sexuelle Uebergriffen weit mehr prozentual von Auslaendern begangen werden , was aber niemand hier bestritten hat

Und dann kommt man mit der Aussage, dass sexuelle Uebergriffen vor allem stark in Fleuchtlungsunterkuenften zu finden sind zwischen den Fluechtingen, aber hat nicht eine konkrete Zahl zur Hand und verweist auf Zeitungen und Pikant muss dann in der Kriminalstatistik stoebern und findet fuer 2016 insgesamt 486 derartige Faelle in Gesamt Deutschland bei einem Prozentsatz innerhalb von Fluechtlingen und Zuwanderer von weit unter 0.01%.

Ich habe schon vieles in diesem Forum erlebt, aber solch eine Diskussionsform ist richtig einmalig zu nennen.

Frohe Weihnachten Dir und Deiner Familie noch :thumbup:
Alpha Centauri
Beiträge: 2716
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 09:49

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 23. Dez 2017, 15:43

pikant hat geschrieben:(23 Dec 2017, 15:36)

Du musst einfach die Auslaenderzahlen von 2015 nehmen und die dann mit den Kriminalitaetszahlen von 2016 in Relation setzen, wie man es hier offensichtlich bewusst getan hat.
Dann kommt man auf viel hoehere prozentuale Zahlen, denn 2015 gab es 8.7 Millionen Auslaender in Deutschland und 2016 ware es schon ueber 10 Millionen.
das sind Taschenspielertricks und ich haette nie gedacht, dass man dies hier bewusst tut und dann auch noch schreibt, dass man die Auslaenderzahlen von 2016 nicht genommen hat :D , aber die Kriminalitaetszahlen von 2016 verlinkt und dick unterstrichen diese Zahlen hier in Relation setzt.

Dann musste noch die Frechheit besitzen eine Aussage zu taetigen, dass nicht mehr die Mehrheit der Vergewaltigungen in der Famlilie oder Freundeskreis zu finden ist, dann einen User einen Link servieren, der angeblich diese Aussage bestaetigt, aber dann schaut man in den Link rein ueber Hundert Seiten und filtert genau das Gegenteil mit der Statistik heraus.

Dann lenkt man ab und betont, dass sexuelle Uebergriffen weit mehr prozentual von Auslaendern begangen werden , was aber niemand hier bestritten hat

Und dann kommt man mit der Aussage, dass sexuelle Uebergriffen vor allem stark in Fleuchtlungsunterkuenften zu finden sind zwischen den Fluechtingen, aber hat nicht eine konkrete Zahl zur Hand und verweist auf Zeitungen und Pikant muss dann in der Kriminalstatistik stoebern und findet fuer 2016 insgesamt 486 derartige Faelle in Gesamt Deutschland bei einem Prozentsatz innerhalb von Fluechtlingen und Zuwanderer von weit unter 0.01%.

Ich habe schon vieles in diesem Forum erlebt, aber solch eine Diskussionsform ist richtig einmalig zu nennen.

Frohe Weihnachten Dir und Deiner Familie noch :thumbup:



total korrekt :thumbup: . Aber diese rechnerischen Taschenspielertricks sind ja bei Behörden und bestimmten politischen Kreisen sehr beliebt, hat man an ernsthaften Argumenten schon nichts zu bieten.
Benutzeravatar
Watchful_Eye
Moderator
Beiträge: 2841
Registriert: Sa 7. Jun 2008, 11:13
Benutzertitel: Kantianischer Edgelord
Kontaktdaten:

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Watchful_Eye » Sa 23. Dez 2017, 15:59

Umetarek hat geschrieben:(23 Dec 2017, 08:40)

Ja voll cool wie sie Zahlen verdreht! :rolleyes:

Hm, vielleicht hab ich da doch was falsch verstanden. Ich hatte zuerst den Eindruck, ihr würdet generell darüber streiten, ob der Anteil an Sexualstraftaten bei Flüchtlingen überproportional ist (das ist er nämlich, und das sollte niemanden schocken).

Ihr seid aber über 2 verschiedene Wege auf 2 verschiedene Zahlen gekommen und streitet jetzt, welche "die Wahrheit" widerspiegelt, oder wie?

Edit:
Umetarek hat geschrieben:(20 Dec 2017, 14:46)
Du zitierst Vergewaltigung und sexuelle Nötigung: insgesamt: 6.476 Nichtdeutsche: 2.512 prozentualer Anteil:38,8
redest aber von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (so übersetze ich zumindest Sexualstraftaten): insgesamt: 33.533 Nichtdeutsche: 8.698 prozentualer Anteil: 25,9 (auch auf der gleichen Seite zu finden)

https://de.wikipedia.org/wiki/Straftate ... bestimmung (dort sind die entsprechenden Paragraphen aufgelistet)
Also ich lese das jetzt so: "Vergewaltigung und sexuelle Nötigung" spiegelt wahrscheinlich die Paragraphen 174-178 wieder, und "Strafraten gegen die sexuelle Selbstbestimmung" auch Dinge wie Exhibitionistische Handlungen, Zuhälterei, Veranstaltung und Besuch kinder- und jugendpornographischer Darbietungen etc.

Bei der allgemeineren Definition, die solche Taten einschließt, liegt der Anteil Nichtdeutscher Täter bei 25,9% - und wenn es expliziter um Gewaltkriminalität in Bezug auf Sexualität geht, liegt der Anteil bei den von ihr angesprochenen 38,8%.
Zuletzt geändert von Watchful_Eye am Sa 23. Dez 2017, 19:37, insgesamt 1-mal geändert.
"In a world where I feel so small, I can't stop thinking big." (Rush - Caravan)

Mod im Feedback- und Asienforum.
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 14181
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dark Angel » Sa 23. Dez 2017, 19:14

pikant hat geschrieben:(22 Dec 2017, 13:30)
PS: in dem Bericht ist nur eine allgemeine Zahl, dass 486 Faelle bekannt wurden in 2016 wo ein Zuwanderer straffaellig geworden ist gegen einen Fluchtling/Asylbewerber wegen sexueller Straftaten, aber wo das stattgefunden hat, keine Rede und Angabe - insgeamt wie ich vermutet habe, ein wirklich sehr geringer Anteil, wenn man sich die Zahl der Fluechtlinge, Zuwanderer uind Asylbewerber 2016 vor Augen haelt.


Aus dem Link:
[i]"Im Jahr 2016 wurden 3.404 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung erfasst, bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde. Gegenüber dem Vorjahr, in dem 1.683 Straftaten erfasst wurden, entspricht dies einer Zunahme von 102 %."[/i]

3404 Ist schon eine andere Größenordnung als deine behaupteten 486 Fälle.
Vergewaltigung und sexuelle Nötigung (§§ 177 Abs. 2, 3 und 4, 178 StGB) im Jahr 2016 878 Fälle gegenüber 456 Fälle im Jahr 2015. Die Fälle von Vergewaltigung und Sexueller Nötigung haben sich 2016 gegenüber 2015 fast verdoppelt!

Wie du angesichts der Zahlen im "Bundes­lage­bild Krimi­nalität im Kon­text von Zu­wan­de­rung 2016" des BKA auf 486 Fälle kommst ist mir echt ein Rätsel!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 14181
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dark Angel » Sa 23. Dez 2017, 19:20

Umetarek hat geschrieben:(23 Dec 2017, 08:40)

Ja voll cool wie sie Zahlen verdreht! :rolleyes:

Da sind keine Zahlen verdreht, es geht um den Anteil an der Gesamtbevölkerung!
Wenn 11% oder meinetwegen 12% der Gesamtbevölkerung 38,8% der Sexualverbrechen - Vergewaltigung und sexuelle Nötigung (§§ 177 Abs. 2, 3 und 4, 178 StGB) - begeht und 88% bzw 89% begeht 61,2% der genannten Sexualverbrechen, dann IST der Anteil Nichtdeutscher überproportional hoch. Ob dir das nun gefällt oder nicht!
Da 2016 die Gesetzgebung bezüglich Sexualstraftaten verschäft wurde, können nur die Straftaten miteinander verglichen werden, die auch in den Jahren vor der Gesetzesänderung bestraft wurden/unter Strafe standen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Umetarek
Moderator
Beiträge: 14622
Registriert: Di 3. Jun 2008, 06:24
Benutzertitel: auf dem Weg zur Wüste...
Wohnort: Pfalz

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Umetarek » Sa 23. Dez 2017, 19:57

Dark Angel hat geschrieben:(23 Dec 2017, 19:20)

Da sind keine Zahlen verdreht, es geht um den Anteil an der Gesamtbevölkerung!
Wenn 11% oder meinetwegen 12% der Gesamtbevölkerung 38,8% der Sexualverbrechen - Vergewaltigung und sexuelle Nötigung (§§ 177 Abs. 2, 3 und 4, 178 StGB) - begeht und 88% bzw 89% begeht 61,2% der genannten Sexualverbrechen, dann IST der Anteil Nichtdeutscher überproportional hoch. Ob dir das nun gefällt oder nicht!
Da 2016 die Gesetzgebung bezüglich Sexualstraftaten verschäft wurde, können nur die Straftaten miteinander verglichen werden, die auch in den Jahren vor der Gesetzesänderung bestraft wurden/unter Strafe standen.

Es sind aber nicht die Hälfte, wie du angeführt hast, das nenne ich Zahlen verdrehen.
Mutter des Wahnsinns und Harmoniebeauftragte des Forums, sowie geprüfte Völkermörderin!
krone
Beiträge: 544
Registriert: Mo 11. Sep 2017, 13:25

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon krone » Sa 23. Dez 2017, 20:19

Wenn 27% der Sachsen AFD wählen sind alle Sachsen Nazis.

Aber wenn bei Sexualstraftaten in Deutschland über 30% Zuwanderer Täter sind ,dann sind das noch lange nicht alle.
Benutzeravatar
Umetarek
Moderator
Beiträge: 14622
Registriert: Di 3. Jun 2008, 06:24
Benutzertitel: auf dem Weg zur Wüste...
Wohnort: Pfalz

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Umetarek » Sa 23. Dez 2017, 20:21

krone hat geschrieben:(23 Dec 2017, 20:19)

Wenn 27% der Sachsen AFD wählen sind alle Sachsen Nazis.

Aber wenn bei Sexualstraftaten in Deutschland über 30% Zuwanderer Täter sind ,dann sind das noch lange nicht alle.

Würde ich nicht sagen, wenn ich in einem politischen Forum diskutiere, sollten meine Angaben verlässlich sein, als Quelle dann den gesamten Polizeibericht angeben, in dem zudem andere Zahlen stehen, ist dann schon peinlich.
Mutter des Wahnsinns und Harmoniebeauftragte des Forums, sowie geprüfte Völkermörderin!
Benutzeravatar
Amun Ra
Beiträge: 8897
Registriert: Di 3. Jun 2008, 23:52
Benutzertitel: Fortuna favet fortibus.

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Amun Ra » So 24. Dez 2017, 10:35

Provokateur hat geschrieben:(22 Dec 2017, 08:24)

Das ist das Argument: Jede Sexualstraftat ist schlimm. Die Täterherkunft ist völlig egal. Bei innerfamiliären Fällen wird nur wesentlich mehr zerstört als ein Leben. Daran gehen ganze Familien zugrunde.

Die Täterherkunft ist eben nicht völlig egal. Wenn eine kleine Gruppe überproportional in der Tätergruppe einer Straftat zu finden ist, dann ist es mehr als berechtigt, es ist dann sogar geboten, herauszufinden warum dem so ist und wie man dem abhelfen kann. Hier aber gleich in defensive Beissmuster zu verfallen wenn man das Problem nur wagt anzusprechen hilft letztenendes nur den falschen Leuten, nämlich den Rattenfängern der AfD.
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry
Benutzeravatar
Amun Ra
Beiträge: 8897
Registriert: Di 3. Jun 2008, 23:52
Benutzertitel: Fortuna favet fortibus.

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Amun Ra » So 24. Dez 2017, 10:53

Umetarek hat geschrieben:(23 Dec 2017, 19:57)

Es sind aber nicht die Hälfte, wie du angeführt hast, das nenne ich Zahlen verdrehen.

Dark Angel schrieb stets von 'etwa die Hälfte'. Jetzt kann man darüber streiten, ob die genaue Zahl als 'etwa die Hälfte' interpretiert werden kann oder nicht, das geht aber eindeutig am Punkt, den Dark Angel darstellen wollte vorbei. Und ihr Punkt war: Täter nichtdeutscher Herkunft sind überproportional verantwortlich für die besagten Straftaten. Und das ist nunmal Fakt. Ob es nun 30, 35 oder 40 % sind spielt keine Rolle, das sind blosse Nebelkerzen. Dieses herumgereite auf den genauen Zahlen ist nichts weiter als eine billige Ablenkung, damit man ja nicht das eigentliche Problem benennen muss. Typisch deutsch übrigens. Auch dieser mantraartige Verweis auf 'die meisten Taten werden von Deutschen begangen' darf natürlich nicht fehlen. Hauptsache man muss sich keinem Problem stellen, dass man zwar lösen könnte (und sollte), aber nicht lösen will weil man als Deutscher Nichtdeutsche ja nicht kritisieren darf. Es sind solche defensiven Beissreflexe die uns die AfD in die Parlamente treibt. Und es sind solche defensiven Beissreflexe, die eine Lösung des real existierenden Problems verhindern.
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry
Benutzeravatar
Umetarek
Moderator
Beiträge: 14622
Registriert: Di 3. Jun 2008, 06:24
Benutzertitel: auf dem Weg zur Wüste...
Wohnort: Pfalz

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Umetarek » So 24. Dez 2017, 11:02

Amun Ra hat geschrieben:(24 Dec 2017, 10:53)

Dark Angel schrieb stets von 'etwa die Hälfte'. Jetzt kann man darüber streiten, ob die genaue Zahl als 'etwa die Hälfte' interpretiert werden kann oder nicht, das geht aber eindeutig am Punkt, den Dark Angel darstellen wollte vorbei. Und ihr Punkt war: Täter nichtdeutscher Herkunft sind überproportional verantwortlich für die besagten Straftaten. Und das ist nunmal Fakt. Ob es nun 30, 35 oder 40 % sind spielt keine Rolle, das sind blosse Nebelkerzen. Dieses herumgereite auf den genauen Zahlen ist nichts weiter als eine billige Ablenkung, damit man ja nicht das eigentliche Problem benennen muss. Typisch deutsch übrigens. Auch dieser mantraartige Verweis auf 'die meisten Taten werden von Deutschen begangen' darf natürlich nicht fehlen. Hauptsache man muss sich keinem Problem stellen, dass man zwar lösen könnte (und sollte), aber nicht lösen will weil man als Deutscher Nichtdeutsche ja nicht kritisieren darf. Es sind solche defensiven Beissreflexe die uns die AfD in die Parlamente treibt. Und es sind solche defensiven Beissreflexe, die eine Lösung des real existierenden Problems verhindern.

Ich habe nicht von Deutschen geredet, sondern davon, dass die meisten Täter innerhalb der Familie und des engeren Freundekreises zu suchen sind. Ich gehe fest davon aus, dass sich dies nicht auf Deutsche beschränkt.
Mutter des Wahnsinns und Harmoniebeauftragte des Forums, sowie geprüfte Völkermörderin!
Benutzeravatar
becksham
Beiträge: 3942
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 09:58
Benutzertitel: Hoolady Tintling

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon becksham » So 24. Dez 2017, 12:35

Amun Ra hat geschrieben:(24 Dec 2017, 10:53)

Dark Angel schrieb stets von 'etwa die Hälfte'. Jetzt kann man darüber streiten, ob die genaue Zahl als 'etwa die Hälfte' interpretiert werden kann oder nicht, das geht aber eindeutig am Punkt, den Dark Angel darstellen wollte vorbei. Und ihr Punkt war: Täter nichtdeutscher Herkunft sind überproportional verantwortlich für die besagten Straftaten. Und das ist nunmal Fakt. Ob es nun 30, 35 oder 40 % sind spielt keine Rolle, das sind blosse Nebelkerzen. Dieses herumgereite auf den genauen Zahlen ist nichts weiter als eine billige Ablenkung, damit man ja nicht das eigentliche Problem benennen muss. Typisch deutsch übrigens. Auch dieser mantraartige Verweis auf 'die meisten Taten werden von Deutschen begangen' darf natürlich nicht fehlen. Hauptsache man muss sich keinem Problem stellen, dass man zwar lösen könnte (und sollte), aber nicht lösen will weil man als Deutscher Nichtdeutsche ja nicht kritisieren darf. Es sind solche defensiven Beissreflexe die uns die AfD in die Parlamente treibt. Und es sind solche defensiven Beissreflexe, die eine Lösung des real existierenden Problems verhindern.

Hast du den Strang überhaupt verfolgt? Umetarek schrieb nur, dass die meisten Übergriffe im Familien- und Freundeskreis stattfinden und sofort kam Dark Angel mit ihrer Flüchtlingsphobie. Niemand hat geschrieben, dass es nur in deutschen Familien geschieht.
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 14181
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Dark Angel » So 24. Dez 2017, 14:15

Umetarek hat geschrieben:(24 Dec 2017, 11:02)

Ich habe nicht von Deutschen geredet, sondern davon, dass die meisten Täter innerhalb der Familie und des engeren Freundekreises zu suchen sind. Ich gehe fest davon aus, dass sich dies nicht auf Deutsche beschränkt.

Sorry Ume, aber wenn sich die "Beteiligung" an bestimmen Straftaten in Richtung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe verschiebt, dann verschiebt sich auch das Täterprofil und dann sind es eben nicht mehr die meisten "Straftaten innerhalb der Familie und engerem Freundeskreis". Dann sind Täter zunehmend außerhalb von Familie und Freundeskreis zu suchen.
Was gerne ausgeblendet wird ist, dass die überwiegende Mehrheit der Zuwanderer eben nicht Familien waren, sondern "allein reisende" junge Männer (TM).
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Watchful_Eye
Moderator
Beiträge: 2841
Registriert: Sa 7. Jun 2008, 11:13
Benutzertitel: Kantianischer Edgelord
Kontaktdaten:

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Watchful_Eye » So 24. Dez 2017, 14:40

krone hat geschrieben:(23 Dec 2017, 20:19)

Wenn 27% der Sachsen AFD wählen sind alle Sachsen Nazis.

Aber wenn bei Sexualstraftaten in Deutschland über 30% Zuwanderer Täter sind ,dann sind das noch lange nicht alle.

Bedenke, dass zwar die meisten Menschen wählen gehen (27% entsprechen also immerhin ca. 20% der Sachsen), aber glücklicherweise die allermeisten Menschen keine Sexualstraftaten begehen, so dass auch ein Anteil von 30% oder 40% der Sexualstraftäter entsprechend sehr viel weniger sind. ;)

Wobei es natürlich richtig ist, dass man weder AfD-Wähler mit Nazis noch Sachsen mit AfD-Wählern pauschal gleichsetzen sollte.
"In a world where I feel so small, I can't stop thinking big." (Rush - Caravan)

Mod im Feedback- und Asienforum.
Benutzeravatar
Amun Ra
Beiträge: 8897
Registriert: Di 3. Jun 2008, 23:52
Benutzertitel: Fortuna favet fortibus.

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Amun Ra » So 24. Dez 2017, 15:50

Umetarek hat geschrieben:(24 Dec 2017, 11:02)

Ich habe nicht von Deutschen geredet, sondern davon, dass die meisten Täter innerhalb der Familie und des engeren Freundekreises zu suchen sind. Ich gehe fest davon aus, dass sich dies nicht auf Deutsche beschränkt.

Das mit der Familie und dem engeren Freundeskreis ist richtig. Darauf bezog ich mich aber auch garnicht. Und das mit den 'überwiegend Deutschen' kam von Provo oder irgendeinem anderen. Aber es ging mir auch nicht darum wer genau was geschrieben hat. Es geht darum das ihr mit einem klassisch deutschen Beissreflex ein real existierendes Problem versucht vom Tisch zu wischen (und ganz ehrlich, das auch noch mit nicht sonderlich guten Argumenten!), nur weil man als 'guter' Deutscher über die Verursacher des Problems besser kein böses Wort verliert.

Werdet ihr eigentlich von der AfD für eure indirekte Wahlwerbung bezahlt?
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry
Benutzeravatar
Amun Ra
Beiträge: 8897
Registriert: Di 3. Jun 2008, 23:52
Benutzertitel: Fortuna favet fortibus.

Re: Sexismusdebatte - Führen "#Me too" und "#Aufschrei" zu Nachteilen für Frauen?

Beitragvon Amun Ra » So 24. Dez 2017, 16:05

becksham hat geschrieben:(24 Dec 2017, 12:35)

Hast du den Strang überhaupt verfolgt?

Ja.
Umetarek schrieb nur, dass die meisten Übergriffe im Familien- und Freundeskreis stattfinden und sofort kam Dark Angel mit ihrer Flüchtlingsphobie.

Korrekt. Und dann ritt Ume auf den Zahlen herum, als würde es irgendeinen Unterschied am generellen Problem machen, ob es nun 30, 35 oder 40 % sind. Woraufhim sich dann Provo einmischte:
Provokateur hat geschrieben:(21 Dec 2017, 11:39)

1) Das umfasst auch die innerfamiliären Taten bei Nichtdeutschen
2) 75% und damit die absolute Mehrzahl wird von Deutschen begangen - und auch hier sind die innerfamiliären Taten und die Taten im sozialen Nahfeld in der absoluten Mehrzahl.

und darauf herumritt, dass die Mehrzahl der Taten von Deutschen begangen wird. Und den Unfug den pikant von sich gelassen hat lese ich garnicht erst. Es ist sehr unpraktisch Dark Angel Themenderailing mit 'Flüchtlingsphobie' vorzuwerfen, wenn Ume, Provo und andere dasselbe tun, nur eben politisch-korrekt. Und um nichts anderes ging es mir.
Niemand hat geschrieben, dass es nur in deutschen Familien geschieht.

Das habe ich auch nicht behauptet.

Egal, ich muss wieder in die Küche, die ersten Gäste trudeln ein. Ume, becksi, Provo, Frohe Weihnachten! :)
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry

Zurück zu „82. Gender“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste