Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Fr 17. Nov 2017, 20:52

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Nov 2017, 19:31)
Die Entstehung von sozialem Verhalten ist so eine Sache die erstmal nichts mit der platten Reproduktion zu tun hat sich aber trotzdem bei vielen Tierarten etabliert hat.

Irrtum - die Entstehung von Sozialverhalten hat sehr wohl mit Reproduktion zu tun, mit Brutpflege, mit Schutz der Gruppen-/Rudelmitglieder.
Entwicklung von Sozialverhalten ist eine evolutionäre Anpassungsleistung und hat seine Grundlagen in der Biologie. Sozialverhalten ist ein evolutionärer Überlebensvorteil - insbesondere bei Rudeltieren (der Mensch IST eine Rudeltier), es sichert die Erhaltung der Art, womit wir wieder bei der Reproduktion wären.


Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Nov 2017, 19:31) Einfach weil Altruismus einen großen Vorteil für die Art darstellen kann. Du musst da einfach weiter denken. Supertolle Reproduktionsraten können auch in die Sackgasse führen. Wir erleben dies ja gerade in Asien und Afrika.

Siehe oben!
In der Evolution geht es ausschließlich um Anpassung und Reproduktion, weil Reproduktion überhaupt erst die Erhaltung der Art ermöglicht. Reproduktion im Sinne der Evolution hat nichts mit "supertollen Reproduktionsraten" zu tun - gar nichts, sondern mit der Fähigkeit einer Art sich überhaupt zu reproduzieren und damit der Arterhaltung

[quote
Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Nov 2017, 19:31)In Südamerika hat die Bevölkerungsexplosion die Kultur der Maja vernichtet. Da könnte man mal drüber nachdenken.

Absoluter Unsinn und zwar in doppelter Hinsicht.
1. Die Maya lebten nicht in Südamerika, sondern in Mittelamerika.
2. Sind die Ursachen für den Niedergang der Mayakultur nicht monokausal und in ihrer Gesamtheit bis heute noch weitestgehend unbekannt. Ein Zusammenhang (nur einer von vielen) besteht im Untergang/dem Verlassen des Zeremonialzentrums Teotihuacán. Als mögliche Ursache hierfür wird eine Dürreperiode vermutet. Also nix mit Bevölkerungsexplosion!
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Sextus Ironicus » Fr 17. Nov 2017, 22:02

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Nov 2017, 20:05)

Nur Wortgeklingel ohne Substanz. Halt einen Vortrag in der roten Flora. Vielleicht kannst da einen beeindrucken.
Es geht nur um die Möglichkeit sein nicht der Norm entsprechende Geschlecht amtlich zu machen. Sonst ändert sich nichts. Rorty stand wohl für Empathie. Wie wäre es mit Empathie für Menschen die sich nicht so genau einordnen lassen? Sind halt auch nur Menschen.


Köstlich. :p


Falls du mal Muße hast:

https://bookofbadarguments.com/de/
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 18. Nov 2017, 16:28

Dark Angel hat geschrieben:(17 Nov 2017, 20:52)

Irrtum - die Entstehung von Sozialverhalten hat sehr wohl mit Reproduktion zu tun, mit Brutpflege, mit Schutz der Gruppen-/Rudelmitglieder.
Entwicklung von Sozialverhalten ist eine evolutionäre Anpassungsleistung und hat seine Grundlagen in der Biologie. Sozialverhalten ist ein evolutionärer Überlebensvorteil - insbesondere bei Rudeltieren (der Mensch IST eine Rudeltier), es sichert die Erhaltung der Art, womit wir wieder bei der Reproduktion wären.



Siehe oben!
In der Evolution geht es ausschließlich um Anpassung und Reproduktion, weil Reproduktion überhaupt erst die Erhaltung der Art ermöglicht. Reproduktion im Sinne der Evolution hat nichts mit "supertollen Reproduktionsraten" zu tun - gar nichts, sondern mit der Fähigkeit einer Art sich überhaupt zu reproduzieren und damit der Arterhaltung

Du liegst völlig falsch. Die Evolution ist nicht zielgerichtet sie basiert auf Zufällen. Die Evolution würfelt. Und wer überlebt? Wer durch dieses Würfelspiel einen Vorteil erlangt. Wie auch immer der aussieht. Es kann aber auch der überleben der durch evolutionäre Veränderungen keinen Nachteil erhält. So etwas wie Zwitter sind eben zufällige Ergebnisse der Evolution. Und es gibt sogar Arten denen so eine Entwicklung geholfen hat zu überleben. Sowas kommt vor.
Es gibt keine Fixierung auf Reproduktion. Sie ist wichtig. Aber sie ist kein Ziel. Es gibt kein Ziel. Die Evolution ist einfach. Einfach weil dieses Universum so beschaffen ist wie es ist. Weil Moleküle und Aminosäuren sich verhalten wie sie sich verhalten. Du machst aus der Evolution eine zielgerichtet handelnde Person. Einen Gott. Das geht völlig in die falsche Richtung.
Absoluter Unsinn und zwar in doppelter Hinsicht.
1. Die Maya lebten nicht in Südamerika, sondern in Mittelamerika.
2. Sind die Ursachen für den Niedergang der Mayakultur nicht monokausal und in ihrer Gesamtheit bis heute noch weitestgehend unbekannt. Ein Zusammenhang (nur einer von vielen) besteht im Untergang/dem Verlassen des Zeremonialzentrums Teotihuacán. Als mögliche Ursache hierfür wird eine Dürreperiode vermutet. Also nix mit Bevölkerungsexplosion!


Die Dürreperioden kamen wohl durch eine massive Abholzung der Wälder damit die schnell wachsende Bevölkerung zu ernährt werden konnte. Das ging bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gut. Und heute läuft es in Südamerika wieder genauso. Es gibt Gebiete ehemaligen Regenwalds wo der Regen ausbleibt. Das dürfte in Zukunft zu großen Problemen führen. Die Leute werden wohl nicht aussterben aber ich sehe zusätzliche Wanderungsbewegungen nach Norden.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Sa 18. Nov 2017, 18:44

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Nov 2017, 16:28)

Du liegst völlig falsch. Die Evolution ist nicht zielgerichtet sie basiert auf Zufällen. Die Evolution würfelt. Und wer überlebt? Wer durch dieses Würfelspiel einen Vorteil erlangt.

Was hast du an der Aussage: "Prinzip von Zufall (der Entstehung) und Notwendigkeit (der Anpassung)" eigentlich nicht verstanden? Das hat mit "würfeln" nichts zu tun.
Von Darwin stammt die Aussage "Survival of the fittest", was nichts anders bedeutet, als das der Anpassungsfähigste/die anpassungsfähigste Art überlebt. Anpassung an ökologische Nischen IST ein Überlebensvorteil

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Nov 2017, 16:28)] Wie auch immer der aussieht. Es kann aber auch der überleben der durch evolutionäre Veränderungen keinen Nachteil erhält. So etwas wie Zwitter sind eben zufällige Ergebnisse der Evolution.

Es kann eben nicht auch der überleben, der keinen Überlebensvorteil hat.
Überleben im Sinne der Evolution bedeutet, die Gesamtpopulation muss eine ausreichende Fähigkeit zur Reproduktion besitzen, nicht das einzelne Individuum.
Zwitter sind kein Ergebnis der Evolution, sondern schlicht und ergreifend Anomalien/Fehlentwicklungen innerhalb einer Gesamtpopulation. Mit Ausnahme der relativ weniger Populationen, die sich auf diese Weise überhaupt reproduzieren. Da bei handelt es sich allerdings um Populationen auf niedriger Komplexitätsstufe.

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Nov 2017, 16:28) Und es gibt sogar Arten denen so eine Entwicklung geholfen hat zu überleben. Sowas kommt vor.
Es gibt keine Fixierung auf Reproduktion. Sie ist wichtig. Aber sie ist kein Ziel. Es gibt kein Ziel. Die Evolution ist einfach. Einfach weil dieses Universum so beschaffen ist wie es ist. Weil Moleküle und Aminosäuren sich verhalten wie sie sich verhalten. Du machst aus der Evolution eine zielgerichtet handelnde Person. Einen Gott. Das geht völlig in die falsche Richtung.

Unsinn! Evolution basiert auf Reproduktion - ohne Reproduktion kann keine Population überleben, ohne Reproduktion gibt es keine Evolution!
Peproduktion ist kein Ziel oder Zweck, sondern eine Grundeigenschaft des Lebens überhaupt
==> Grundeigenschaften des Lebens: Reizaufnahme und-verarbeitung, Metabolismus, Reproduktion, Wachstum und Entwicklung sowie Beweglichkeit/Bewegung

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Nov 2017, 16:28) Die Dürreperioden kamen wohl durch eine massive Abholzung der Wälder damit die schnell wachsende Bevölkerung zu ernährt werden konnte. Das ging bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gut. Und heute läuft es in Südamerika wieder genauso. Es gibt Gebiete ehemaligen Regenwalds wo der Regen ausbleibt. Das dürfte in Zukunft zu großen Problemen führen. Die Leute werden wohl nicht aussterben aber ich sehe zusätzliche Wanderungsbewegungen nach Norden.

NEIN! Die Dürreperioden, von denen hier die Rede ist, traten nicht regional auf, sondern global.
Nachweise darüber wurden im Zusammenhang mit dem Niedergang des Zeremonialzentrums Teotihuacán anhand von Sediment- und Eisbohrkernen erbracht. Nochmal die Maya lebten in Mittelamerika und nicht in Südamerika.
Etwa zeitgleich mit dem Niedergang der Maya-Kultur vollzog sich der Niedergang der Nazca-Kultur in Südamerika sowie der der Chachapoya.
Es gab keine Überbevölkerung! Niedergang der Maya-Kultur bedeutet eben nicht, dass sie aufgehört hat zu existieren, sondern, dass ihre Hochblüte vorüber war. Existiert hat die Kultur der Maya, zwar durch die Tolteken beeinflusst, bis zum Auftauchen der Conquista. Die älteste erhaltene Maya-Handschrift - der "Codex Dresdenensis" - stammt aus dem 16 Jh.
Der Niedergang der Maya-Kultur hingegen setzte im 8. Jh ein, als das Zeremonialzentrum (und vor allem Handelszentrum) Teotihuacán verlassen wurde.
Wichtige Mayazentren hingegen bestanden weiter, wenn auch mit niedrigerer Entwicklung, weil sie von ihren Fernhandelswegen und -zentren abgeschnitten waren.
Es ist und bleibt Unsinn, was du bezüglich der Maya-Kultur von dir gibst!
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 18. Nov 2017, 20:04

Stuss.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Sa 18. Nov 2017, 20:07

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Nov 2017, 20:04)

Stuss.

Ach - keine Argumente mehr?
Ich nehme deine Kapitulation an! :D
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 18. Nov 2017, 20:12

Dark Angel hat geschrieben:(18 Nov 2017, 20:07)

Ach - keine Argumente mehr?
Ich nehme deine Kapitulation an! :D

Wir haben gesagt was zu sagen ist. Du berücksichtigst einige Aspekte einfach nicht. Welche? Kannst du aus meinen Texten ableiten. Wenn du willst.
Cu
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » So 19. Nov 2017, 11:12

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Nov 2017, 20:12)

Wir haben gesagt was zu sagen ist. Du berücksichtigst einige Aspekte einfach nicht. Welche? Kannst du aus meinen Texten ableiten. Wenn du willst.
Cu

Lustig - du schreibst Unsinn, aber ich berücksichte einige Aspekte nicht.
Stichwort Evolution: Evolution bezieht sich auf Arten und nicht auf das Individuum. Dawins Hauptwert nennt sich "On the Origin of Species" ("Über die Entstehung der Arten". Survival of the fittest bezieht sich auf Arten und nicht auf das Individuum innerhalb einer Art. Entwicklung, Anpassungsfähigkeit bezieht sich auf die Art insgesamt und nicht auf das Individuum innerhalb einer Art. Reproduktion/Reproduktionsfähigkeit bezieht sich wiederum auf die Art insgesamt. Ob sich innerhalb dieser Art 10% bis 15% der Individuen nicht reproduzieren, ob innerhalb der Art einige Promille Zwitter auftreten, ist "der Evolution" vollkommen wurscht, ist für das Überleben/den Fortbestand der Art (evolutionär) vollkommen irrelevant.

Stichwort Maya-Kultur:
Du behauptest:
"In Südamerika hat die Bevölkerungsexplosion die Kultur der Maja vernichtet. Da könnte man mal drüber nachdenken."

was absoluter Schwachsinn ist! Vernichtet wurde die Kultur der Maya letztendlich durch die Conquista und nicht durch Bevölkerungsexplosion.
Der Niedergang der Maya-Kultur wurde u.a. das Verlassen des Zeremonial- und Fernhandelszentrums Teotihuacán eingeleitet, wurde beeinflusst durch globale Dürreperioden (auch als Bond-Ereignis bezeichnet).
Die Kultur der Maya existierte bis zum Eintreffen der Conquista, es wurden einige Zentren verlassen, andere existierten weiter, erlebten soga eine zweite Hochblüte und es entstanden neue Zentren, die jedoch nicht den Entwicklungsstand in Architektur, Mathematik und Astronomie erreichten wie die Zentren in der Zeit der ersten Hochblüte.

Aber ich lasse einige Aspekte unberücksichtigt - aber sich doch! :s :?
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Alter Stubentiger » So 19. Nov 2017, 15:59

Dark Angel hat geschrieben:(19 Nov 2017, 11:12)

Lustig - du schreibst Unsinn, aber ich berücksichte einige Aspekte nicht.
Stichwort Evolution: Evolution bezieht sich auf Arten und nicht auf das Individuum. Dawins Hauptwert nennt sich "On the Origin of Species" ("Über die Entstehung der Arten". Survival of the fittest bezieht sich auf Arten und nicht auf das Individuum innerhalb einer Art. Entwicklung, Anpassungsfähigkeit bezieht sich auf die Art insgesamt und nicht auf das Individuum innerhalb einer Art. Reproduktion/Reproduktionsfähigkeit bezieht sich wiederum auf die Art insgesamt. Ob sich innerhalb dieser Art 10% bis 15% der Individuen nicht reproduzieren, ob innerhalb der Art einige Promille Zwitter auftreten, ist "der Evolution" vollkommen wurscht, ist für das Überleben/den Fortbestand der Art (evolutionär) vollkommen irrelevant.

Stichwort Maya-Kultur:
Du behauptest:
"In Südamerika hat die Bevölkerungsexplosion die Kultur der Maja vernichtet. Da könnte man mal drüber nachdenken."

was absoluter Schwachsinn ist! Vernichtet wurde die Kultur der Maya letztendlich durch die Conquista und nicht durch Bevölkerungsexplosion.
Der Niedergang der Maya-Kultur wurde u.a. das Verlassen des Zeremonial- und Fernhandelszentrums Teotihuacán eingeleitet, wurde beeinflusst durch globale Dürreperioden (auch als Bond-Ereignis bezeichnet).
Die Kultur der Maya existierte bis zum Eintreffen der Conquista, es wurden einige Zentren verlassen, andere existierten weiter, erlebten soga eine zweite Hochblüte und es entstanden neue Zentren, die jedoch nicht den Entwicklungsstand in Architektur, Mathematik und Astronomie erreichten wie die Zentren in der Zeit der ersten Hochblüte.

Aber ich lasse einige Aspekte unberücksichtigt - aber sich doch! :s :?


Richtig. Du hast es wieder getan und bist auch noch stolz drauf.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » So 19. Nov 2017, 21:23

Alter Stubentiger hat geschrieben:(19 Nov 2017, 15:59)

Richtig. Du hast es wieder getan und bist auch noch stolz drauf.

Hast du vielleicht auch Quellen anhand derer du meine Aussagen widerlegen könntest?

Ansonsten - es bleibt Unsinn, was du bezüglich Evolution, aber ganz besonders, was du bezüglich der Maya-Kultur von dir gegeben hast bzw von dir gibst.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Misterfritz » So 19. Nov 2017, 21:53

Ich frage mich ernsthaft, worum es hier einigen Diskutanten geht?
Geht es wirklich um Evolution?
Oder geht es schlicht darum, dass Menschen, die nicht eindeutige Geschlechtszugehörigkeit haben, in ein Personenstandsregister halt eintragen lassen können, dass es eben so ist, wie es ist?
Manchmal fasse ich es nicht, dass es verbissene Diskussionen um etwas gibt, was so gut wie niemanden betrifft (Betroffene aber evtl. betroffen macht ;) )und sonst niemanden berührt.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 20. Nov 2017, 17:43

Dark Angel hat geschrieben:(19 Nov 2017, 21:23)

Hast du vielleicht auch Quellen anhand derer du meine Aussagen widerlegen könntest?

Ansonsten - es bleibt Unsinn, was du bezüglich Evolution, aber ganz besonders, was du bezüglich der Maya-Kultur von dir gegeben hast bzw von dir gibst.


Nein. Beides falsch.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 20. Nov 2017, 17:45

Misterfritz hat geschrieben:(19 Nov 2017, 21:53)

Ich frage mich ernsthaft, worum es hier einigen Diskutanten geht?
Geht es wirklich um Evolution?
Oder geht es schlicht darum, dass Menschen, die nicht eindeutige Geschlechtszugehörigkeit haben, in ein Personenstandsregister halt eintragen lassen können, dass es eben so ist, wie es ist?
Manchmal fasse ich es nicht, dass es verbissene Diskussionen um etwas gibt, was so gut wie niemanden betrifft (Betroffene aber evtl. betroffen macht ;) )und sonst niemanden berührt.


Es geht wohl darum zu beweisen das es in der Evolution keine Entwicklungen gibt die der eigenen Sexualmoral entgegenstehen. Weil nicht sein kann was nicht sein darf.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Mo 20. Nov 2017, 17:58

Alter Stubentiger hat geschrieben:(20 Nov 2017, 17:43)

Nein. Beides falsch.

Quelle! Für beides!
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 20. Nov 2017, 18:02

Dark Angel hat geschrieben:(20 Nov 2017, 17:58)

Quelle! Für beides!

Dito
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Mo 20. Nov 2017, 18:02

Alter Stubentiger hat geschrieben:(20 Nov 2017, 17:45)

Es geht wohl darum zu beweisen das es in der Evolution keine Entwicklungen gibt die der eigenen Sexualmoral entgegenstehen. Weil nicht sein kann was nicht sein darf.

"On the Origin of Secies" hat mit Sexualmoral nicht das Geringste zu tun.
Bei Evolution geht es immer noch um ARTEN und nicht um Individuen. Das einzelne Individuum und seine Überlebensfähigkeit ist "der Evolution" immer noch vollkommen schnuppe.
Und die Mayas haben immer noch nicht in Südamerika gelebt.

Also bitte widerlege meine Aussagen anhand von seriösen Quellen und nicht mit Dummschwätzerei! :mad:
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Mo 20. Nov 2017, 18:05

Alter Stubentiger hat geschrieben:(20 Nov 2017, 18:02)

Dito

Tut mir leid, aber DU bist derjenige, der in der Beweispflicht ist, denn DU behauptest, dass meine Aussagen falsch sind und sich Evolution auf das einzelne Individuum beziehen würde bzw sich evolutionäre Überlebensvorteile nicht biologisch messbar/nachweisbar wären.
Also Butter bei die Fische!
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 21. Nov 2017, 10:27

Dark Angel hat geschrieben:(20 Nov 2017, 18:05)

Tut mir leid, aber DU bist derjenige, der in der Beweispflicht ist, denn DU behauptest, dass meine Aussagen falsch sind und sich Evolution auf das einzelne Individuum beziehen würde bzw sich evolutionäre Überlebensvorteile nicht biologisch messbar/nachweisbar wären.
Also Butter bei die Fische!

Jedes Individuum ist Teil der Evolution. Individuen die sich nicht reproduzieren können, wie viele Transsexuelle, sind durch evolutionäre Prozesse entstanden. Was ist daran so schwer zu verstehen? Evolution ist kein zielgerichteter Vorgang. Wie kann man nur auf die Idee kommen das Evolution nur im Kontext mit verschiedenen Arten zu verstehen ist. Das ist blanker Unsinn. Du bist Teil des evolutionären Vorgangs. Jedes lebende Wesen ist es. Ganz unabhängig vom Erfolg. Es ist alles ein großes Experiment und keiner weiß was am Ende steht.

Du bist einfach nicht bereit dies zu akzeptieren. Warum auch immer. Andere können dies. Und zusätzlich verfälscht du Aussagen von mir. Das ist noch viel schlimmer. Ich habe nie und an keiner Stelle geschrieben das evolutionäre Überlebensvorteile nicht biologisch messbar/nachweisbar wären. Das ist eine dreiste Verfälschung von dem was ich geschrieben hatte. Arbeitest du bei der BiLD? Die machen dass so. Unterirdisch.
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Nov 2017, 11:46

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Nov 2017, 10:27)
Jedes Individuum ist Teil der Evolution. Individuen die sich nicht reproduzieren können, wie viele Transsexuelle, sind durch evolutionäre Prozesse entstanden. Was ist daran so schwer zu verstehen? Evolution ist kein zielgerichteter Vorgang. Wie kann man nur auf die Idee kommen das Evolution nur im Kontext mit verschiedenen Arten zu verstehen ist. Das ist blanker Unsinn. Du bist Teil des evolutionären Vorgangs. Jedes lebende Wesen ist es. Ganz unabhängig vom Erfolg. Es ist alles ein großes Experiment und keiner weiß was am Ende steht.

Der Unsinn, den du von dir gibst, wird auch durch ständiges Wiederholen nicht besser, es bleibt Unsinn und zeigt, dass du Evolution/Evolutionstheorie gar nicht verstanden hast.

"Darwins zwei große Theorien waren die Abstammungstheorie und Selektionstheorie. Nach zahlreichen Untersuchungen, Beobachtungen und Protokollen formulierte er diese beiden Theorien:
Abstammungstheorie: Alle Organismen stammen durch Modifikation von gemeinsamen Vorfahren ab.
Selektionstheorie: Hauptursache der Veränderung beruht auf natürlicher Selektion der zufällig besser angepassten Varianten.

Das Grundprinzip seiner Theorie besteht darin, dass es immer eine große Anzahl an Nachkommen gibt, die nicht alle gleich sind, also verschiedene Eigenschaften aufweisen und dadurch mehr oder weniger gut an ihre Umwelt angepasst sind. Diese Vielfalt wird auch als Variation bezeichnet. Heute weiß man, dass diese Variabilität auf der homologen Rekombination während der Keimzellentwicklung sowie auf spontanen Mutationen beruhen.
Diese Anzahl an variablen Nachkommen werden von der Umwelt überprüft. Dies bedeuetet, dass an ihrem Lebensort verschiedene abiotische und biotische Faktoren vorkommen, wie andere Lebewesen, Klima, Nahrungsvorkommen, welche auf die Nachkommen wirken und somit je nach Charakteristik gut oder schwer zu verkraften sind. Diese Faktoren wirken als Selektionsfaktoren auf die Nachkommen.

Tiere, die besser an die Gegebenheiten angepasst sind, haben eine höhere Fitness und pflanzen sich somit erfolgreicher fort. Dies ist die Selektion und führt zur Verminderung schlechter angepasster Individuen, zur natürlichen Auslese und Veränderung der Art. "
Quelle


"Evolutionstheorie
Die Evolutionstheorie beschreibt und erklärt die Entstehung der vielfältigen Arten auf der Erde als Ergebnis der Evolution. Als Evolutionstheorie bezeichnet man den Stand der gegenwärtigen Forschung zu diese Frage. Mit der Evolutionstheorie bringt man in der Regel das 1859 von Charles Darwin erschienene Buch „On the Origin of Species“ in Zusammenhang. Viele folgenden Weiterentwicklungen der Evolutionstheorie beziehen sich darauf. Unterschiede bestehen hauptsächlich hinsichtlich der Frage, auf welchen Ebenen der Evolutionsvorgang wirkt und in welcher Form und auch von welchen Evolutionsfaktoren der Evolutionsvorgang letztendlich genau bestimmt wird."
Quelle


Du siehst Evolution/Evolutionstheorie bezieht sich auf die Entstehung der Arten und nur darauf.
Und entscheident für die Entstehung und (weitere) Entwicklung der Art(en) ist Reproduktion, weil nur Reproduktion deren Fortbestand sichert.
Darwins Hauptwerk heißt "On the Origin of Species" "Über die Entstehung der Arten"
Ob sich einzelne Individuen innerhalb einer Art reproduzieren, ob sie überhaupt über Reproduktionsfähigkeit verfügen, ist im Zusammenhang mit Evolution vollkommen irrelevant. Wer/Was sich nicht reproduzieren kann bzw sich an Umweltbedingungen nicht anpassen kann, stirbt aus. Ende!
Evolution wiederholt sich nicht. Eine Art, die anpassungsfähig (genug) ist, entwickelt sich weiter, eine Art, die sich nicht anpassen kann, stirbt aus, die entsteht auch nicht neu.

Und noch ein Hinweis, dass du derjenige bist der hier auf dem Holzweg ist und Unsinn, von sich gibt:
" Evolution (von lateinisch evolvere „herausrollen“, „auswickeln“, „entwickeln“) ... Darunter wird die allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation verstanden

Vererbbare Merkmale einer Population (Art) von Lebenwesen ...
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Re: Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Beitragvon Amun Ra » Do 7. Dez 2017, 15:26

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Nov 2017, 10:27)
... Individuen die sich nicht reproduzieren können, wie viele Transsexuelle, sind durch evolutionäre Prozesse entstanden. ...

Nur eine kurze Frage:
An welche Umweltgegebenheiten haben sich nicht-reproduktionsfähige Individuen (inkl. Menschen) denn besonders angepasst um daraus einen Überlebensvorteil in eben besagten Umweltgegebenheiten gegenüber reproduktionsfähigen Individuen (inkl. Menschen) zu erzielen?

Und noch ganz fix, weil wir gerade dabei sind:
Dir ist schon bewusst, dass die Fähigkeit zur Reproduktion grundlegend für einen evolutionären Prozess ist, oder? Nicht reproduktionsfähige Individuen können keine Nachkommen zeugen die an gegebene Umweltbedingungen besser angepasst sind als ihre Konkurrenz, eben weil sie sich nicht reproduzieren können...
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry

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