Transgender im Sport

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USA TOMORROW
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Transgender im Sport

Beitragvon USA TOMORROW » Di 28. Mär 2017, 21:23

Da ich seit ca. ewig nicht mehr hier war, weiß ich auf die Schnelle nicht, ob es schon einen Thread zu diesem Thema gibt. Sollte dies der Fall sein, kann dieser Thread gern dort integriert werden.

In letzter Zeit lese ich häufiger Berichte über Männer, die sich selbst als Frauen identifizieren und im Damensport im Vergleich mit ihren weiblichen Konkurrentinnen glänzen.

Hier mal ein paar Beispiele:

Transgender volleyball player has eyes on 2020 Olympics

HONOLULU, HI (KHNL) As sports organizations around the world continue to update their guidelines to make it easier for transgender athletes to compete with the gender they choose it’s becoming a controversial topic in Hawaii’s volleyball community.

http://nbc4i.com/2017/03/21/transgender ... -olympics/

Transgender woman wins international weightlifting title amid controversy over fairness

Laurel Hubbard made history this weekend by becoming the first transgender female to win an international weightlifting title for New Zealand. But her victory in the over-90-kilogram division, in which she lifted a combined total of 268 kilograms (roughly 590 pounds) to best silver medalist Iuniarra Sipaia of Samoa by 19 kilograms (roughly 42 pounds), was not without controversy.

Despite a year’s worth of blood tests showing Hubbard had no more testosterone running through her veins than any of the other female weightlifters competing in the Australian International this weekend, some of those Hubbard beat questioned the fairness of the competition.

“If I was in that category I wouldn’t feel like I was in an equal situation,” two-time Olympian Deborah Acason, who competes at the 75-kilogram level, told New Zealand news site Stuff. “I just feel that if it’s not even, why are we doing the sport?”

https://www.washingtonpost.com/news/ear ... 394eb3de60

First transgender MMA fighter goes public

Born a man, Fallon Fox became a woman through surgery and then trained to fight in mixed martial arts.
Now that she has won her first two MMA bouts -- both in the first round -- she has gone public as a transgender fighter, the first on record in a popular sport that some consider as the successor to boxing.

http://edition.cnn.com/2013/03/09/us/tr ... r-fighter/

Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Ist es in euren Augen fair, wenn Männer, die sich selbst als Frauen identifizieren in Wettkämpfen gegen Frauen antreten?
Zuletzt geändert von USA TOMORROW am Di 28. Mär 2017, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon Billie Holiday » Di 28. Mär 2017, 21:35

Ich würde mich weigern, in einen Wettkampf mit Transgendern zu treten. Gegen einen ehemaligen Kerl bin ich machtlos, auch wenn er Busen hat. Er hat weiterhin die Fähigkeiten eines Mannes, nehme ich an.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon USA TOMORROW » Di 28. Mär 2017, 21:42

Billie Holiday hat geschrieben:(28 Mar 2017, 22:35)

Ich würde mich weigern, in einen Wettkampf mit Transgendern zu treten. Gegen einen ehemaligen Kerl bin ich machtlos, auch wenn er Busen hat. Er hat weiterhin die Fähigkeiten eines Mannes, nehme ich an.

Was sollte deiner Meinung nach mit Transgender-Sportlern passieren?

Und erstreckt sich deine Ablehnung nur auf den Sport oder auch auf andere Bereiche wie beispielsweise Frauenquoten?
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon Billie Holiday » Di 28. Mär 2017, 21:57

USA TOMORROW hat geschrieben:(28 Mar 2017, 22:42)

Was sollte deiner Meinung nach mit Transgender-Sportlern passieren?

Und erstreckt sich deine Ablehnung nur auf den Sport oder auch auf andere Bereiche wie beispielsweise Frauenquoten?


Frauen haben im Sport gegen Männer keine Chance, mir ging es um den rein körperlichen Wettbewerb. Ein Mensch, der als Mann geboren wurde, um sich später zu einer Frau umoperierten zu lassen, wird im Sport immer noch schneller und stärker sein als eine echte Frau. Es ist unfair gegenüber den Frauen und daher lehne ich es ab. Keine Ahnung, gegen wen die antreten sollen.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon Perdedor » Di 28. Mär 2017, 22:03

USA TOMORROW hat geschrieben:Ist es in euren Augen fair, wenn Männer, die sich selbst als Frauen identifizieren in Wettkämpfen gegen Frauen antreten?


Dem verlinkten Artikel nach geht es nicht um die Identifikation, sondern um die gemessenen Hormonlevel etc..
Dies wird mit zunehmenden technologischen Möglichkeiten auch ganz unabhängig vom Geschlecht zu einer immer wichtigeren Frage: Welche Modifikation an einem Körper verzerrt Wettbewerbsbedingungen und welche nicht? Selbst bei vollkommen "natürlichen" Körpern könnte sich ein Läufer über den unfairen Vorteil der längeren Beine eines anderen Läufers beschweren.


Billie Holiday hat geschrieben:Ich würde mich weigern, in einen Wettkampf mit Transgendern zu treten. Gegen einen ehemaligen Kerl bin ich machtlos


Ohne dich persönlich zu kennen gehe ich davon aus, dass du auch gegen die weiblichen Athleten machtlos wärst. Oder bist du Leistungssportlerin?

Billie Holiday hat geschrieben:Ein Mensch, der als Mann geboren wurde, um sich später zu einer Frau umoperierten zu lassen, wird im Sport immer noch schneller und stärker sein als eine echte Frau.


Das ist offensichtlich falsch. Der deutsche 08/15 Mann läuft sicherlich nicht schneller als die weibliche Weltrekordhalterin.
Die Frage wäre höchstens im Spitzensport relevant. Diesbezüglich s.o..
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon USA TOMORROW » Di 28. Mär 2017, 22:18

Perdedor hat geschrieben:Dem verlinkten Artikel nach geht es nicht um die Identifikation, sondern um die gemessenen Hormonlevel etc..

Wobei sich für mich die Frage stellt, ob es in Ordnung geht, das Geschlecht an einem bestimmten Hormonlevel festzumachen. Der Trend geht ja mittlerweile eindeutig zum "gefühlten Geschlecht".

Daher würde es mich nicht wundern, wenn Kriterien wie Hormonlevel zur Bestimmung des Geschlechts in absehbarer Zukunft ebenso zum No-Go werden, wie es das angeborene Geschlecht mittlerweile ist

Stellt sich die Frage, ob man dann in Zukunft nicht grundsätzlich von einer Geschlechtertrennung bei Sportwettkämpfen absehen sollte, so wie es ja beispielsweise bei Toiletten und Umkleidekabinen angestrebt wird.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon USA TOMORROW » Di 28. Mär 2017, 22:19

Billie Holiday hat geschrieben:Frauen haben im Sport gegen Männer keine Chance, mir ging es um den rein körperlichen Wettbewerb. Ein Mensch, der als Mann geboren wurde, um sich später zu einer Frau umoperierten zu lassen, wird im Sport immer noch schneller und stärker sein als eine echte Frau. Es ist unfair gegenüber den Frauen und daher lehne ich es ab. Keine Ahnung, gegen wen die antreten sollen.

Und wie sieht es mit Frauenquoten etc. aus?
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon Perdedor » Di 28. Mär 2017, 22:25

USA TOMORROW hat geschrieben:Wobei sich für mich die Frage stellt, ob es in Ordnung geht, das Geschlecht an einem bestimmten Hormonlevel festzumachen.


Für den Leistungssport ist ja nicht das Geschlecht an sich entscheidend, sondern körperliche Voraussetzungen. Bei Kampfsportarten gibt es üblicherweise eine Einteilung in Gewichtsklassen.
Das kann man natürlich beliebig ausdifferenzieren. Warum gibt es bei den olympischen Spielen keinen 100m Lauf für Männer unter 1.65m? Die sind ansonsten doch klar benachteiligt.
Kurz: Wie weit sie mit der Ausdifferenzierung gehen wollen, müssen die Verbände selbst entscheiden. Dabei dürften sie sich aber an messbaren Kriterien orientieren und nicht an "gefühlten". Messbar, wie z.B. der Hormonlevel.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon Billie Holiday » Di 28. Mär 2017, 22:27

USA TOMORROW hat geschrieben:(28 Mar 2017, 23:19)

Und wie sieht es mit Frauenquoten etc. aus?


Gibt es Frauenquoten im Sport? :?:
Das Thema ist Transgender im Sport.
Auch wenn eine Amazone gegen ein dünnes Männlein reelle Chancen hat, gilt das nicht für Spitzensportler, die im Wettkampf gegeneinander antreten. Der männliche Spitzensportler ist dem weiblichen rein körperlich überlegen. Rein körperlich, bevor jemand wegen vermeintlicher Intoleranz aufheult.
Ein Transgender, der mal ein Mann war, ist einer Frau rein körperlich überlegen, meine Güte.
Was hat das alles mit Frauenquoten zu tun?
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon USA TOMORROW » Di 28. Mär 2017, 22:33

Perdedor hat geschrieben:Für den Leistungssport ist ja nicht das Geschlecht an sich entscheidend, sondern körperliche Voraussetzungen.

Darum schrieb ich ja: "Stellt sich die Frage, ob man dann in Zukunft nicht grundsätzlich von einer Geschlechtertrennung bei Sportwettkämpfen absehen sollte, so wie es ja beispielsweise bei Toiletten und Umkleidekabinen angestrebt wird.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon USA TOMORROW » Di 28. Mär 2017, 22:34

Billie Holiday hat geschrieben:Das Thema ist Transgender im Sport.
Auch wenn eine Amazone gegen ein dünnes Männlein reelle Chancen hat, gilt das nicht für Spitzensportler, die im Wettkampf gegeneinander antreten. Der männliche Spitzensportler ist dem weiblichen rein körperlich überlegen. Rein körperlich, bevor jemand wegen vermeintlicher Intoleranz aufheult.
Ein Transgender, der mal ein Mann war, ist einer Frau rein körperlich überlegen, meine Güte.
Was hat das alles mit Frauenquoten zu tun?

Aus welchem Grund sind denn deiner Meinung nach Frauenquoten notwendig oder gerechtfertigt?
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon Billie Holiday » Di 28. Mär 2017, 22:37

USA TOMORROW hat geschrieben:(28 Mar 2017, 23:33)

Darum schrieb ich ja: "Stellt sich die Frage, ob man dann in Zukunft nicht grundsätzlich von einer Geschlechtertrennung bei Sportwettkämpfen absehen sollte, so wie es ja beispielsweise bei Toiletten und Umkleidekabinen angestrebt wird.


Ich bin nicht die einzige Frau, die keinen Wert darauf legt, im Beisein fremder Männer normalen BH gegen Sport-BH zu tauschen. Jedenfalls ist weder in meinem Betrieb noch in meinem Sportverein sowas angedacht. Barrierefreiheit ist wichtiger, und da sind wir gut davor.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon Billie Holiday » Di 28. Mär 2017, 22:39

USA TOMORROW hat geschrieben:(28 Mar 2017, 23:34)

Aus welchem Grund sind denn deiner Meinung nach Frauenquoten notwendig oder gerechtfertigt?


Herrgott, das ist doch gar nicht das Thema, wenn es um Sport geht. :D Gibt es in einer Männer-Staffel eine Frauenquote, oder was? Oder in der Herren-Rugby-Mannschaft? : :rolleyes:
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon Perdedor » Di 28. Mär 2017, 22:40

USA TOMORROW hat geschrieben:Stellt sich die Frage, ob man dann in Zukunft nicht grundsätzlich von einer Geschlechtertrennung bei Sportwettkämpfen absehen sollte, so wie es ja beispielsweise bei Toiletten und Umkleidekabinen angestrebt wird.


Wenn ein besseren Differenzierungsmerkmal zur Verfügung steht, könnte das sinnvoll sein (z.B. Hormone).
Überhaupt nicht mehr zu differenzieren, würde allerdings wohl manche Sportarten langweiliger werden lassen. Wenn z.B. beim Boxen die Gewichtsklassen abgeschafft würden.
Wie gesagt: Das entscheiden die Verbände am besten selbst.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon USA TOMORROW » Di 28. Mär 2017, 22:40

Billie Holiday hat geschrieben:Ich bin nicht die einzige Frau, die keinen Wert darauf legt, im Beisein fremder Männer normalen BH gegen Sport-BH zu tauschen.

Wenn man davon ausgeht, dass Geschlecht ein rein soziales Konstrukt ist, hast du allerdings keine Möglichkeit festzustellen, ob du dich im Beisein (oder im Wettkampf) mit Männern oder Frauen befindest.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon USA TOMORROW » Di 28. Mär 2017, 22:43

Billie Holiday hat geschrieben:Herrgott, das ist doch gar nicht das Thema, wenn es um Sport geht. :D Gibt es in einer Männer-Staffel eine Frauenquote, oder was? Oder in der Herren-Rugby-Mannschaft? : :rolleyes:

Spezielle Wettkämpfe und Mannschaften (oder Frauschaften) für Frauen sind doch durchaus etwas, was (wie die Frauenquote auch) speziell zur Nutzung durch Frauen vorgesehen ist.

Daher finde ich meine Frage, ob Männer, die sich selbst als Frauen identifizieren, denen du den Zugang zum Frauensport verweigern möchtest, bei Fauenquoten berücksichtigt werden sollten.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon Billie Holiday » Di 28. Mär 2017, 22:44

USA TOMORROW hat geschrieben:(28 Mar 2017, 23:40)

Wenn man davon ausgeht, dass Geschlecht ein rein soziales Konstrukt ist, hast du allerdings keine Möglichkeit festzustellen, ob du dich im Beisein (oder im Wettkampf) mit Männern oder Frauen befindest.


Worum geht es dir genau?
Doch nicht um die Frage, ob es fair ist, wenn Frauen gegen ehemalige Männer antreten sollen.
Ich würde mich weigern, da der Transgender körperliche Vorteile hat und ich NULL Sinn darin sehe, gegen einen ehemaligen Mann aus den Startlöchern zu springen. Keine Ahnung, wie man das korrekt beschreibt, ohne dass jemand weinen muß.
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon ThorsHamar » Di 28. Mär 2017, 22:47

USA TOMORROW hat geschrieben:(28 Mar 2017, 22:23)

Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Ist es in euren Augen fair, wenn Männer, die sich selbst als Frauen identifizieren in Wettkämpfen gegen Frauen antreten?


Das ist natürlich nicht fair, nichtmal in Gewichtsklassen.
Ehemaligen Männer sollten diese Problematiken doch bestens bekannt sein und wenn sie tatsächlich faire Sportler waren und faire Sportlerinnen sein wollen, kommen sie gar nicht auf die Idee, mit männlicher Physis Gegnerinnen besiegen zu wollen.Wer dennoch weiter Sporten will, macht das eben bei den Männern. So what ....
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon ThorsHamar » Di 28. Mär 2017, 22:48

Billie Holiday hat geschrieben:(28 Mar 2017, 23:44)

Worum geht es dir genau?
Doch nicht um die Frage, ob es fair ist, wenn Frauen gegen ehemalige Männer antreten sollen.
Ich würde mich weigern, da der Transgender körperliche Vorteile hat und ich NULL Sinn darin sehe, gegen einen ehemaligen Mann aus den Startlöchern zu springen. Keine Ahnung, wie man das korrekt beschreibt, ohne dass jemand weinen muß.


Wer sowas als Transgender macht, ist eh ein sportliches Arschloch ....
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Re: Transgender im Sport

Beitragvon USA TOMORROW » Di 28. Mär 2017, 22:48

Perdedor hat geschrieben:Wenn ein besseren Differenzierungsmerkmal zur Verfügung steht, könnte das sinnvoll sein (z.B. Hormone).

Stellt sich die Frage, ob diese Kategorisierung sinnvoll ist. unterscheidet sich ein Mann, der mit 30 anfing für 12 Monate weibliche Hormone einzunehmen, körperlich nicht mehr von einer 31 jährigen Frau?

Und inwiefern sollte man an bestimmten Hormonen das Geschlecht eines Menschen festmachen können?
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