Gehalter Gender-gap

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denkmal
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon denkmal » Mo 20. Feb 2017, 12:30

JJazzGold hat geschrieben:(18 Feb 2017, 08:51)

Es gibt dazu passend einen Zweizeiler in einem Gedicht, ich kann mich momentan nur an Bruchstücke erinnern, “zu spät, retten, Freund, eigene Leben“. Kommt dir vielleicht bekannt vor. ;)


war das nicht dieser ... Schiller?
»Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
So rette das eigene Leben!
Den Tod erleidet er eben.
Von Stunde zu Stunde gewartet' er
Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
Ihm konnte den mutigen Glauben
Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.«


(Die Bürgschaft)

aber was hatte das da mit Weibsvolk zu tun? vielleicht verwechsel ich da etwas...
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
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denkmal
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon denkmal » Mo 20. Feb 2017, 12:46

war das topic eigentlich schon gelöst (und auf welcher Seite passierte das)...? :rolleyes:

Hier mal D in 2015 GLOBAL GENDER GAP REPORT 2015

Wir sind auf Platz 11 (Island ist Spitzenreiter) - Ist das beruhigend?
Und das hehre Ziel (score = 1,00) wäre überall MINDESTENS eine Female-to-male ratio >= 1 in allen topics?

Was sagt der Report denn jetzt eigentlich genau aus?
vileicht gibt es ja erfahrene Statistiker hier...
:)
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon JJazzGold » Mo 20. Feb 2017, 13:15

denkmal hat geschrieben:(20 Feb 2017, 12:30)

war das nicht dieser ... Schiller?


(Die Bürgschaft)

aber was hatte das da mit Weibsvolk zu tun? vielleicht verwechsel ich da etwas...


Richtig, das war Schiller und es hatte etwas mit der Aussage zu tun. Ich bin sicher, der Welfenprinz das schon richtig verstanden. ;)
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Hyde » Sa 18. Mär 2017, 16:59

http://m.spiegel.de/karriere/a-1139347.html

Das ist das, was ich schon immer sage: die Diskriminierung von Frauen ist immer auch eine Selbstdiskriminierung. Sie geht von beiden Geschlechtern aus, nicht nur von Männern.

Beide Geschlechter lernen schon implizit von kleinauf, dass Frauen weniger Wert sind als Männer, und wenden dieses erlernte Wissen dann in ihrem späteren Leben an.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Flatterwesen » So 19. Mär 2017, 11:00

garfield336 hat geschrieben:(07 Feb 2017, 09:37)

Eine interessante Statistik für unsere Feministen hier im Forum:

Statistikamt Luxemburg:
http://www.statistiques.public.lu/fr/ac ... 170131.pdf

Ist zwar französisch, aber ich übersetze mal das wichtigste.
Der Gehaltsunterschied zwischen Männer und Frauen liegt bei 6%. Männer verdienen durchschnitlich 6% mehr.

In der Gehaltsklasse der Unter 35jährigen dreht sich der Spiess aber um. Hier verdienen Frauen mehr als Männer.

Der Hauptgrund ist:
51% der jungen Frauen unter 35Jahren haben einen Universitätsabschluss, aber nur
37% der jungen Männer.


Allerdings vergisst du etwas, bei deinen Beispiel geht es njur um Qualifikation, und das sagt nichts über den Verdienst. Die Sache ist aber das Frauen bei gleicher Qualifikation weniger verdienen.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Flatterwesen » So 19. Mär 2017, 11:08

Hyde hat geschrieben:(18 Mar 2017, 16:59)

http://m.spiegel.de/karriere/a-1139347.html

Das ist das, was ich schon immer sage: die Diskriminierung von Frauen ist immer auch eine Selbstdiskriminierung. Sie geht von beiden Geschlechtern aus, nicht nur von Männern.

Beide Geschlechter lernen schon implizit von kleinauf, dass Frauen weniger Wert sind als Männer, und wenden dieses erlernte Wissen dann in ihrem späteren Leben an.


Besser kann man es nicht beschreiben, das Problem sind ja nicht die Männer oder die Frauen, das Problem ist das Patriarchat und die Patriarchalen Verhältnisse...
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » So 19. Mär 2017, 16:11

Flatterwesen hat geschrieben:(19 Mar 2017, 11:08)

Besser kann man es nicht beschreiben, das Problem sind ja nicht die Männer oder die Frauen, das Problem ist das Patriarchat und die Patriarchalen Verhältnisse...

Achja - das Patriarchat mal wieder. Es gibt kein Patriarchat und auch keine "patriarchalen Verhälnisse" - das ist nichts als ideologische Dummquatscherei irgendwelcher "Feministinnen", die ihre Probleme, die sie mit sich selbst und ihrer Identiät haben, auf die gesamte Gesellschaft projizieren.
Ich kann diesen Schwachsinn von einem herbei phantasierten "Patriarchat"/patriarchalen Verhältnissen, die an allem schuld sind, nicht mehr lesen. :mad:
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Selina » So 19. Mär 2017, 16:35

Auch wenn dieser Pressetext ein paar Jahre alt ist und es da noch keine dieser merkwürdigen "Ideologen" gab, die von irgendeinem überzogenen "Genderwahn" schwafeln, passt das eigentlich alles noch sehr gut. Die Quintessenz: Frauen und Männer sind immer noch nicht gleichberechtigt - Wir brauchen einen neuen Feminismus, einen, der von Frauen und Männern gleichermaßen mitgetragen wird:

http://www.zeit.de/campus/2008/02/feminismus-haaf
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Selina » So 19. Mär 2017, 16:42

Und was sich hinter der kleiner werdenden Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen verbirgt, wird hier gut erklärt:

http://www.zeit.de/karriere/2016-03/gen ... ede-studie
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Maskulist » So 19. Mär 2017, 18:12

Alle Jahre wieder der gleiche Mist ...
Die bereinigte Gender Pay Gap (selbstverständlich wird in den Mainstream-Medien in den seltensten Fällen erwähnt, dass es sich bei den 21% um die UNBEREINIGTE GPG handelt) liegt bei MAXIMAL 6%. Seriösen Berechnungen zufolge liegt sie bei etwa 2% wobei auch nicht erwiesen ist, dass diese auf Diskriminierung zurückzuführen ist.
Der GPG-Tag war also - wenn überhaupt - der 7. Januar.

Hier mal ein paar interessante Artikel (Warnung an die Femi-Fraktion: WAHRHEITEN und keine MYTHEN!):
Telepolis:
https://www.heise.de/tp/features/Ten-Years-Gender-Pay-Gap-Mistake-Ein-Irrtum-wird-zehn-Jahre-alt-3652060.html
Rundschau Duisburg:
https://www.rundschau-duisburg.de/2017/03/17/kein-gender-pay-gap-in-der-metall-und-elektroindustrie-id5914215.html
Arbeitgeberverband Gesamtmetall:
https://www.gesamtmetall.de/aktuell/pressemitteilungen/zander-ehrlicher-equal-pay-day-war-am-7-januar
Gender Mainstreaming ist eine brandgefährliche Manipulationsmethode, die sich wie ein Steppenbrand in der Geisteswelt des Westens in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon garfield336 » So 19. Mär 2017, 22:19

Flatterwesen hat geschrieben:(19 Mar 2017, 11:00)

Allerdings vergisst du etwas, bei deinen Beispiel geht es njur um Qualifikation, und das sagt nichts über den Verdienst. Die Sache ist aber das Frauen bei gleicher Qualifikation weniger verdienen.


Gehaltsdurchschnitt über alle sozialen Klassen. für Mann und Frau.
Es gibt einen Genderpaygap. Junge Männer verdienen weniger
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Mo 20. Mär 2017, 17:02

Selina hat geschrieben:(19 Mar 2017, 16:35)

Auch wenn dieser Pressetext ein paar Jahre alt ist und es da noch keine dieser merkwürdigen "Ideologen" gab, die von irgendeinem überzogenen "Genderwahn" schwafeln, passt das eigentlich alles noch sehr gut. Die Quintessenz: Frauen und Männer sind immer noch nicht gleichberechtigt - Wir brauchen einen neuen Feminismus, einen, der von Frauen und Männern gleichermaßen mitgetragen wird:

http://www.zeit.de/campus/2008/02/feminismus-haaf

Ich denke, du verwechselst da etwas. Gleichberechtigung hat nichts mit Gleichstellung zu tun.
Gleichstellung ist das Gegenteil von Gleichberechtigung. Bei Gleichberechtigung bezieht sich auf das Individuum, während es bei Gleichstellung um Bevorteilung aufgrund Gruppenzugehörigkeit geht. Bevorteilung der einen Gruppe bedeutet aber gleichzeitig Benachteiligung (einer) anderen Gruppe(n).
Wo siehst du denn, dass Frauen nicht die gleichen Rechte hätten wie Männer?
Gleiche Rechte bedeutet u.a. auch frei und selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen. Stell dir vor Frauen treffen durchaus frei und selbstbestimmt Entscheidungen - z.B. sich für Berufe zu entscheiden, die ihren Interessen am nächsten kommen oder eine Zeit lang der Familie Vorrang vor dem Beruf zu geben oder sich eben nicht für eine Vorstands- Aufsichtsratsstelle zu bewerben.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Selina » Mo 20. Mär 2017, 17:30

Dark Angel hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:02)

Ich denke, du verwechselst da etwas. Gleichberechtigung hat nichts mit Gleichstellung zu tun.
Gleichstellung ist das Gegenteil von Gleichberechtigung. Bei Gleichberechtigung bezieht sich auf das Individuum, während es bei Gleichstellung um Bevorteilung aufgrund Gruppenzugehörigkeit geht. Bevorteilung der einen Gruppe bedeutet aber gleichzeitig Benachteiligung (einer) anderen Gruppe(n).
Wo siehst du denn, dass Frauen nicht die gleichen Rechte hätten wie Männer?
Gleiche Rechte bedeutet u.a. auch frei und selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen. Stell dir vor Frauen treffen durchaus frei und selbstbestimmt Entscheidungen - z.B. sich für Berufe zu entscheiden, die ihren Interessen am nächsten kommen oder eine Zeit lang der Familie Vorrang vor dem Beruf zu geben oder sich eben nicht für eine Vorstands- Aufsichtsratsstelle zu bewerben.


Ich weiß wieder mal nicht, was du von mir willst. Ich hab doch gar nichts von Gleichstellung gesagt. Ich sprach davon, dass Frauen und Männer immer noch nicht gleichberechtigt sind und dass wir einen neuen modernen Feminismus brauchen. Und dieser Pressetext bringt viele sehr anschauliche Beispiele dafür, dass das so ist. Den muss man dann aber auch lesen.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Mo 20. Mär 2017, 18:25

Selina hat geschrieben:(20 Mar 2017, 17:30)

Ich weiß wieder mal nicht, was du von mir willst. Ich hab doch gar nichts von Gleichstellung gesagt. Ich sprach davon, dass Frauen und Männer immer noch nicht gleichberechtigt sind und dass wir einen neuen modernen Feminismus brauchen. Und dieser Pressetext bringt viele sehr anschauliche Beispiele dafür, dass das so ist. Den muss man dann aber auch lesen.

Ja du hast von Gleichberechtigung gesprochen und ich habe dich gefragt, wo denn Frauen noch nicht gleichberechtigt sind, wo sie nicht die gleichen Rechte wie Männer haben.
Diese Frage hast du nicht beantwortet!
Ich habe nur darauf hingewiesen, dass kein Zusammenhang zwischen gleichen Rechten und gleichem Gehalt/Lohn besteht, wohl aber mit Gleichstellung.
Nein - wir brauchen keinen "neuen" Feminismus, wir brauchen gar keinen Feminismus.
Wenn Frauen nicht paritätisch in "den Strukturen der Wirtschaft" vertreten sind, dann nicht weil sie nicht dürften oder kein Recht dazu hätten, sondern weil sie nicht wollen!.
Das kommt z.B. auch bei den gewählten Studienrichtungen zum Ausdruck.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Mär 2017, 11:39

Selina hat geschrieben:(19 Mar 2017, 16:35)

Auch wenn dieser Pressetext ein paar Jahre alt ist und es da noch keine dieser merkwürdigen "Ideologen" gab, die von irgendeinem überzogenen "Genderwahn" schwafeln, passt das eigentlich alles noch sehr gut. Die Quintessenz: Frauen und Männer sind immer noch nicht gleichberechtigt - Wir brauchen einen neuen Feminismus, einen, der von Frauen und Männern gleichermaßen mitgetragen wird:

http://www.zeit.de/campus/2008/02/feminismus-haaf

Achja - als der text geschrieben wurde gab es noch "keine dieser merkwürdigen Ideologien"? Der Text ist die blanke Ideologie!
Ist doch seltsam, dass ausgerechnet diejenigen sich über "die nicht vorhandene Gleichberechtigung" beschweren, die am allerwenigsten dazu berechtigt sind.
Da beschwert sich ein Weibchen, darüber dass Frauen zu wenig "in wirtschaftlichen Strukturen vertreten sind, dass diese immer noch männlich dominiert" sind. Es beschwert sich da ein Weibchen, dass selbst ein "Plapperfach" studiert hat und als freie "Journlistin" tätig ist. Tja - mit einem Philosophiestudiume braucht man sich nicht für eine Vorstandstelle in einem großen Untrnehmen bewerben, da sollte man schon Wirtschaftswissenschaften - zumindest aber VWL - studiert haben. Wer hat das Dämchen, denn daran gehindert Wirtschaftswissenschaften/VWL zu studieren und sich entsprechend zu bewerben?
War wohl doch nicht so ihr Ding, war wohl zu viel Leistung gefordert?
Nöö sie hat sich lieber für ein "frauentypisches" Studium entschieden - so ganz "biologistisch".
Angeblich hat sie Geschichte studiert. Wer hindert das Dämchen denn daran als Historiker zu arbeiten?
Achja - Frauen können mehr Praktika vorweisen, mehr Auslandserfahrung und bessere Abschlüsse (sie haben für die Prüfungen besser auswendig gelernt :D )
Man könnte auch ganz boshaft sagen, sie haben mehr Praktika gemacht, weil's zu einer ordentlichen Anstellung nicht gereicht hat, weil sie zwar fleißig auswendig lernen, aber unfähig sind, erworbenes Wissen anzuwenden und umzusetzen.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon pikant » Di 21. Mär 2017, 11:49

Dark Angel hat geschrieben:(20 Mar 2017, 18:25)

Ja du hast von Gleichberechtigung gesprochen und ich habe dich gefragt, wo denn Frauen noch nicht gleichberechtigt sind, wo sie nicht die gleichen Rechte wie Männer haben.
Diese Frage hast du nicht beantwortet!
Ich habe nur darauf hingewiesen, dass kein Zusammenhang zwischen gleichen Rechten und gleichem Gehalt/Lohn besteht, wohl aber mit Gleichstellung.
Nein - wir brauchen keinen "neuen" Feminismus, wir brauchen gar keinen Feminismus.
Wenn Frauen nicht paritätisch in "den Strukturen der Wirtschaft" vertreten sind, dann [b][u]nicht weil sie nicht dürften oder kein Recht dazu hätten, sondern weil sie nicht wollen![/u][/b].
Das kommt z.B. auch bei den gewählten Studienrichtungen zum Ausdruck.


das bestreite ich!

aber der Gesetzgeber hilft ja nach mit einer Quote in den Aufsichtsraeten der Dax-Unternehmen und schon hat sich der Anteil der Frauen auf ueber 30% von etwa 18% kommend erhoeht :D
jetzt wollen halt mehr Frauen in den Aufsichtsrat!
uebrigens haben auch die Parteien in ihren Satzungen Frauenquoten ( CSU, CDU, Gruene, SPD, Linke) und schon hat sich der Frauenanteil im Bundestag erhoeht - jetzt wollen die Frauen.

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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Mär 2017, 12:30

pikant hat geschrieben:(21 Mar 2017, 11:49)

das bestreite ich!

aber der Gesetzgeber hilft ja nach mit einer Quote in den Aufsichtsraeten der Dax-Unternehmen und schon hat sich der Anteil der Frauen auf ueber 30% von etwa 18% kommend erhoeht :D
jetzt wollen halt mehr Frauen in den Aufsichtsrat!
uebrigens haben auch die Parteien in ihren Satzungen Frauenquoten ( CSU, CDU, Gruene, SPD, Linke) und schon hat sich der Frauenanteil im Bundestag erhoeht - jetzt wollen die Frauen.

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Ja - der Gesetzgeber "hilft", er legt fest, wieviel Frauen in Aufsichtsräte zu berufen sind - heißt die Unternehmen müssen eine bestimmte Quote erfüllen, das bedeutet aber nicht, dass Frauen plötzlich in Aufsichtsräte drängen, dass ihnen das voher verwehrt war.
Was es nämlich nicht und Frauen drängeln sich auch nicht nach Aufsichtsratsposten.
Das Recht haben etwas zu tun, bedeutet es freiwillig zu tun/tun zu dürfen, eine festgelegte Quote hingegen beedeutet Zwang.
Und Zwang ist das Gegenteil von Freiwilligkeit, genauso wie Gleichberechtigung das Gegenteil von Gleichstellung ist.
Um Gleichberechtigung geht es schon lange nicht mehr, es geht nur noch um Gleichstellung, Gleichschaltung und Gleichmacherei.
Dass Frauen und Männer eben nicht gleich sind, sondern biologisch festgelegte geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede aufweisen und dass diese belegt/beweisen sind, wird dabei irgnoriert und geleugnet. Es passt nicht in die aktuelle Ideologie.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon pikant » Di 21. Mär 2017, 12:37

Dark Angel hat geschrieben:(21 Mar 2017, 12:30)

Ja - der Gesetzgeber "hilft", er legt fest, wieviel Frauen in Aufsichtsräte zu berufen sind - heißt die Unternehmen müssen eine bestimmte Quote erfüllen, das bedeutet aber nicht, dass Frauen plötzlich in Aufsichtsräte drängen, dass ihnen das voher verwehrt war.
Was es nämlich nicht und Frauen drängeln sich auch nicht nach Aufsichtsratsposten.
Das Recht haben etwas zu tun, bedeutet es freiwillig zu tun/tun zu dürfen[/b[b]], eine festgelegte Quote hingegen beedeutet Zwang.
Und Zwang ist das Gegenteil von Freiwilligkeit, genauso wie Gleichberechtigung das Gegenteil von Gleichstellung ist.
Um Gleichberechtigung geht es schon lange nicht mehr, es geht nur noch um Gleichstellung, Gleichschaltung und Gleichmacherei.
Dass Frauen und Männer eben nicht gleich sind, sondern biologisch festgelegte geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede aufweisen und dass diese belegt/beweisen sind, wird dabei irgnoriert und geleugnet. Es passt nicht in die aktuelle Ideologie.


der Erfolg gibt dem Gesetzgeber recht - vor der Quote hatten wir 18% Frauen der Dax-Unternehmen in den Aufsichtsraeten und danach ueber 30% im Schnitt!
eine festgelegte Quote bedeutet nur Zwang, wenn sie verbindlich ist.
in BAWUE haben wir sogar bei der Listenaufstellung Quoten, die aber nicht verbindlich sind und dann ist eine Quote kein Zwang.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Selina » Di 21. Mär 2017, 12:45

Dark Angel hat geschrieben:(21 Mar 2017, 12:30)

Um Gleichberechtigung geht es schon lange nicht mehr, es geht nur noch um Gleichstellung, Gleichschaltung und Gleichmacherei.
Dass Frauen und Männer eben nicht gleich sind, sondern biologisch festgelegte geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede aufweisen und dass diese belegt/beweisen sind, wird dabei irgnoriert und geleugnet. Es passt nicht in die aktuelle Ideologie.


Sorry, aber ich hab schon lange nicht so ein absurdes Zeug gelesen. Nur in deinem Kopf geht es um "Gleichschaltung und Gleichmacherei". Und keiner, aber auch keiner, der sich hier für einen neuen modernen Feminismus und eine wirklich 100prozentige Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern einsetzt, zweifelt auch nur eine Sekunde lang daran, dass es logischerweise geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Du bastelst dir da echt ein Bild zusammen, das es so überhaupt nicht gibt.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Mär 2017, 13:00

Selina hat geschrieben:(21 Mar 2017, 12:45)

Sorry, aber ich hab schon lange nicht so ein absurdes Zeug gelesen. Nur in deinem Kopf geht es um "Gleichschaltung und Gleichmacherei". Und keiner, aber auch keiner, der sich hier für einen neuen modernen Feminismus und eine wirklich 100prozentige Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern einsetzt, zweifelt auch nur eine Sekunde lang daran, dass es logischerweise geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Du bastelst dir da echt ein Bild zusammen, das es so überhaupt nicht gibt.

Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte und gleiche Rechte bedeutet das Recht haben etwas tun zu dürfen!
Dürfen nicht müssen. Etwas dürfen/das Recht dazu haben bedeutet aber auch, sich dagegen entscheiden zu können.

Wo - bitte sehr - haben Frauen nicht die gleichen Rechte?
Was dürfen Frauen denn nicht, was Männer dürfen?
Wo werden Frauen in ihren Rechten, Männern gegenüber eingeschränkt?
Butter bei die Fische!
Und nicht den immer gleichen ideologischen Mist nachgeplappert.

Und es gibt geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen, die nicht anerzogen sind, sondern biologisch bedingt - das ist nachgewiesen! Und diese geschlechtsspezifischen Verhaltensunterschiede schlangen sich z.B. in der Berufswahl nieder, schlagen sich in den Interessen nieder.
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