Gehalter Gender-gap

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Selina
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Selina » Sa 24. Jun 2017, 10:13

odiug hat geschrieben:(24 Jun 2017, 09:23)

Ja schon ... aber ohne Beobachtung, was sind sie dann ?
Wo verortet sich diese unbeobachtete Realität ?
Was weiß man darüber ?
Nur erst durch die Wahrnehmung entsteht so was wie eine Realität für den Menschen ... und diese menschliche Realität ist die einzige, die zählt.
Und selbst unsre biologische Wahrnehmung konstruiert die Realität, in der wir uns bewegen.
Sie setzt selbst schon Grenzen, sie priorisiert deine Umgebung noch bevor du dir darüber bewußt wirst.
Muß auch so sein, weil sonst wären wir gar nicht überlebensfähig.

Das mag ja sein ... nur was interessiert uns diese, außerhalb der Bewußtseins existierende Realität?



Spannende Diskussion, die ihr hier führt. Nur für mich sind das keine sich gegenseitig ausschließende Positionen. Auch wenn es meines Erachtens eine außerhalb und unabhängig vom Bewusstsein existierende Realität gibt, ist es dennoch die wahrgenommene Realität, die uns tagtäglich am meisten beschäftigt und uns unter anderem auch befähigt, verschiedene Positionen zu ein und demselben Sachverhalt zu haben und zu äußern. Denn der eine sieht mit all seinen Anlagen, Kenntnissen, Erfahrungen und mit all seinem Abstraktionsvermögen eine bestimmte Sache, eine Situation, eine Person unter Umständen völlig anders, als das sein Nebenmann tut. Dieses Phänomen ist dann natürlich wirklich so eine Art Konstrukt. Ein Konstrukt unserer Wahrnehmung. Diese Sachverhalte existieren meines Erachtens parallel: Die außerhalb des Bewusstseins und unabhängig vom ihm existierende Realität genauso wie die individuell unterschiedliche Wahrnehmung von Ausschnitten aus der Realität, die eine äußerst komplexe psychosoziale Angelegenheit ist.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Dark Angel
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Sa 24. Jun 2017, 18:37

odiug hat geschrieben:(24 Jun 2017, 09:35)

Ja ... `tschuldigung ... aber es geht hier um Grundsätzliches, was eben auch die Diskussion über das Verständnis der gesellschaftlichen Kritik des Feminismus betrifft.
Um das auf das Thema zu bringen.
Die Realität einer Frau in Deutschland ist offensichtlich eine andere, als die unsres dunklen Engels.

Sorry - aber ich BIN eine FRAU - eine ganz reale Frau und KEINE "sozial kontruierte", mein Frausein beruht NICHT auf Sprache, sondern auf biologischen Tatsachen. Frauen können Kinder gebären, Männer zeugen Kinder. DAS ist die Realität.
Konstruktivismus/Poststrukturalismus gehören ind die Kultur-/Literaturwissenschaften und nicht in die Soziologie.

odiug hat geschrieben:(24 Jun 2017, 09:35)Beispiel: In der Kantine erzählen sich die Kollegen einen schlüpfrigen Witz über die Oberweite der neuen Sekretärin des Chefs.
Am Nebentisch hört dies eine Kollegin.
Für die Männerrunde ist der Sexismus vüllig normal, sie denken sich nix dabei, für die Kollegin ist das eine Form der Diskriminierung.

Was soll daran Diskriminierung sein?

In einer Frauenrunde unterhalten sich die Damen darüber, was ein bestimmter Mann "in der Hose hat" und ein Mann hört das. Das ist dann genauso Diskriminierung - nur andersrum.
Sorry - man kanns auch übertreiben!

odiug hat geschrieben:(24 Jun 2017, 09:35)Zwei unterschiedliche Wahrnehmungen, zwei Realitäten.
Und weil Dark Angle die Realität der Frau einfach verneint, daher gibt es für ihn auch keine Diskriminierung von Frauen.

Als Frau sage ich, wenn sich eine Frau dadurch diskriminiert fühlt, wenn sie von Männern attraktiv gefunden wird, und die das untereinander etwas derb zum Ausdruck bringen, dann hat sie ein Problem und zwar ein Problem mit sich selbst, damit klarzukommen, dass sie eine Frau ist. Dann sollte sie eine Therapie machen.
Meine Güte 90 bis 95% der Männer finden Frauen anziehend, sexy und sie bringen das auf die eine oder andere Art zum Ausdruck und 90 bis 95% der Frauen finden Männer anziehend und sexy und bringen das ebefalls auf die eine oder andere Art zum Ausdruck.
Auf diese Weise funktioniert die Wahl des Sexualpartners. Oder ist die jetzt auch eine Form der Diskriminierung.
Schon mal darüber nachgedacht, dass die große Mehrzahl der Gender"forscher", die von Diskriminierung der Frau faseln oder von "sozial konstruiertem Geschlecht" lesbisch, trans- oder homosexuell sind. Prof. Hirschauer (selbst Gender"forscher") hat festgestellt, einen "solch hohen Grad homosozialer Verdichtung und Schließung gibt es in keinem anderen Forschungsgebiet."
Als "normale" heterosexuelle Frau ist man eher frustriert, wenn man von Männern nicht wahrgenommen wird.
Aber das können lesbische Feministinnen nicht nachvollziehen. Wie auch!?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Ebiker » Sa 24. Jun 2017, 19:14

Letztens ging ja durch die Presse das Menschen mit Migrationshintergrund schlechter eine Wohnung finden. Großer Aufschrei in den Medien. Lt. der gleichen Studie finden Männer schlechter eine Wohnung als Frauen . Kein Aufschrei.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon James T. Kirk » Sa 24. Jun 2017, 23:27

@Odiug

Da wird die Kollegin aber schlimm diskriminiert. :eek:

Wir Männer haben dagegen das Glück, zu Zwangsdiensten verpflichtet werden zu können, Genitalverstümmelung als legal zu erdulden oder einfach nur von Frauen vergast werden zu wollen. (Valerie Solanas)
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon James T. Kirk » Sa 24. Jun 2017, 23:33

Dark Angel hat geschrieben:(24 Jun 2017, 19:37)

Sorry - aber ich BIN eine FRAU - eine ganz reale Frau und KEINE "sozial kontruierte"...


Guter Beitrag, zumal Odiug meinte, die Kollegin, die die Bemerkung über die Brüste der Sekretärin hört, fühle sich diskrimiert. :)

Wenn sie eine normale, lebenslustige Frau wäre, würde sie mit Witze machen: "Und was ist mit meinen Brüsten?"

Feministinnen wurden sehr häufig als Kinder sexuell mißbraucht und haben daher einen Vaterkomplex - und sind lesbisch :) . Ihr Blick auf die Männerwelt ist eine verschlüsselte Beschreibung ihrer Kindheitsrealität.

Nicht zuletzt das viele Lesbentum unter Feministinnen ist ein sehr überzeugender Hinweis auf die Pathologie der Homosexualität. Aber ich will hier nicht auch noch mit der Homo-Ideologie anfangen. :)
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Hyde » So 25. Jun 2017, 00:08

James T. Kirk hat geschrieben:(25 Jun 2017, 00:33)
Feministinnen wurden sehr häufig als Kinder sexuell mißbraucht und haben daher einen Vaterkomplex - und sind lesbisch :) . Ihr Blick auf die Männerwelt ist eine verschlüsselte Beschreibung ihrer Kindheitsrealität.


Ich bin männlich, wurde nicht sexuell missbraucht, und habe auch keinen Vaterkomplex - und würde mich als Feminist bezeichnen.
Ich bin nicht Feminist wegen irgendwelchen Kindheitserfahrungen oder irgendwelchen Komplexen, sondern schlicht aufgrund von beträchtlichem Nachdenken und vielen Überlegungen, die ich im Lauf der Jahre angestellt habe.
Im Übrigen bezeichnen sich Barack Obama, Justin Trudeau und Emmanuel Macron auch als Feministen...wurden die auch alle in ihrer Kindheit vergewaltigt? Oder bedienen sie sich nicht doch eher einfach ihres Menschenverstandes?

Nicht zuletzt das viele Lesbentum unter Feministinnen ist ein sehr überzeugender Hinweis auf die Pathologie der Homosexualität.


Ah, ein konservativer Hardliner. Aber deine Spezies ist ja vom Aussterben bedroht. Ich halte das für einen Fortschritt für die Menschheit.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Teeernte » So 25. Jun 2017, 02:58

Ebiker hat geschrieben:(24 Jun 2017, 20:14)

Letztens ging ja durch die Presse das Menschen mit Migrationshintergrund schlechter eine Wohnung finden. Großer Aufschrei in den Medien. Lt. der gleichen Studie finden Männer schlechter eine Wohnung als Frauen . Kein Aufschrei.


....und wer will schon an Rechtsanwälte/Innen oder Lehrer/innen (alleinstehend??) vermieten...

...lieber an Einkindfamilien ... Papa ist Handwerker....≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈

Man kann das in jede "Ecke" schieben.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » So 25. Jun 2017, 09:28

James T. Kirk hat geschrieben:(25 Jun 2017, 00:33)

Guter Beitrag, zumal Odiug meinte, die Kollegin, die die Bemerkung über die Brüste der Sekretärin hört, fühle sich diskrimiert. :)

Wenn sie eine normale, lebenslustige Frau wäre, würde sie mit Witze machen: "Und was ist mit meinen Brüsten?"

Feministinnen wurden sehr häufig als Kinder sexuell mißbraucht und haben daher einen Vaterkomplex - und sind lesbisch :) . Ihr Blick auf die Männerwelt ist eine verschlüsselte Beschreibung ihrer Kindheitsrealität.

Nicht zuletzt das viele Lesbentum unter Feministinnen ist ein sehr überzeugender Hinweis auf die Pathologie der Homosexualität. Aber ich will hier nicht auch noch mit der Homo-Ideologie anfangen. :)

Homosexualität (wieblich(männlich) ist KEINE Krankheit und sie ist auch KEIN(E) Besonderheit/Pänomen, welches nur bei Menschen auftritt. Forschungen haben nachgewiesen, dass diese sexuelle Prägerenz in etwa dem gleichen Verhältnis bei allen komplexen Tieren aufrtritt. Homesexualität hat nichts mit Kindesmissbrauch u.dgl. zu tun, sondern nach gegenwärtigem Wissenstand, sind Umwelteinflüsse während der pränatalen Entwicklung (erste Schwangerschaftswochen) "verantwortlich" und zwar die gleichen, die auch geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede beeinflussen.
Feministinnen stellen sogar unter lesbischen Frauen nur eine Minderheit dar, so wie der LSBTI (LSVD) nur eine Minderheit in einer Minderheit vertritt.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon odiug » So 25. Jun 2017, 10:05

Dark Angel hat geschrieben:(24 Jun 2017, 19:37)

Sorry - aber ich BIN eine FRAU - eine ganz reale Frau und KEINE "sozial kontruierte", mein Frausein beruht NICHT auf Sprache, sondern auf biologischen Tatsachen. Frauen können Kinder gebären, Männer zeugen Kinder. DAS ist die Realität.
Konstruktivismus/Poststrukturalismus gehören ind die Kultur-/Literaturwissenschaften und nicht in die Soziologie.


Was soll daran Diskriminierung sein?

In einer Frauenrunde unterhalten sich die Damen darüber, was ein bestimmter Mann "in der Hose hat" und ein Mann hört das. Das ist dann genauso Diskriminierung - nur andersrum.
Sorry - man kanns auch übertreiben!


Als Frau sage ich, wenn sich eine Frau dadurch diskriminiert fühlt, wenn sie von Männern attraktiv gefunden wird, und die das untereinander etwas derb zum Ausdruck bringen, dann hat sie ein Problem und zwar ein Problem mit sich selbst, damit klarzukommen, dass sie eine Frau ist. Dann sollte sie eine Therapie machen.
Meine Güte 90 bis 95% der Männer finden Frauen anziehend, sexy und sie bringen das auf die eine oder andere Art zum Ausdruck und 90 bis 95% der Frauen finden Männer anziehend und sexy und bringen das ebefalls auf die eine oder andere Art zum Ausdruck.
Auf diese Weise funktioniert die Wahl des Sexualpartners. Oder ist die jetzt auch eine Form der Diskriminierung.
Schon mal darüber nachgedacht, dass die große Mehrzahl der Gender"forscher", die von Diskriminierung der Frau faseln oder von "sozial konstruiertem Geschlecht" lesbisch, trans- oder homosexuell sind. Prof. Hirschauer (selbst Gender"forscher") hat festgestellt, einen "solch hohen Grad homosozialer Verdichtung und Schließung gibt es in keinem anderen Forschungsgebiet."
Als "normale" heterosexuelle Frau ist man eher frustriert, wenn man von Männern nicht wahrgenommen wird.
Aber das können lesbische Feministinnen nicht nachvollziehen. Wie auch!?

Ahhh ... und daß der Vorstandvorsitzende seinen Posten aufgrund der Länge seines Penis sich "erarbeitete", ist das auch das Thema am Frauentisch in der Kantine ?
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Teeernte
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Teeernte » So 25. Jun 2017, 10:38

Dark Angel hat geschrieben:(25 Jun 2017, 10:28)

Homosexualität (wieblich(männlich) ist ...

Feministinnen stellen sogar unter lesbischen Frauen nur eine Minderheit dar, so wie der LSBTI (LSVD) nur eine Minderheit in einer Minderheit vertritt.


Eine Marktfrage... :D :D :D .

Angebot und NACHFRAGE.... und da ist - speziell bei Sexualpartern - bei manchen - die Nachfrage gering.

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