Gehalter Gender-gap

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Selina
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Selina » Sa 24. Jun 2017, 10:13

odiug hat geschrieben:(24 Jun 2017, 09:23)

Ja schon ... aber ohne Beobachtung, was sind sie dann ?
Wo verortet sich diese unbeobachtete Realität ?
Was weiß man darüber ?
Nur erst durch die Wahrnehmung entsteht so was wie eine Realität für den Menschen ... und diese menschliche Realität ist die einzige, die zählt.
Und selbst unsre biologische Wahrnehmung konstruiert die Realität, in der wir uns bewegen.
Sie setzt selbst schon Grenzen, sie priorisiert deine Umgebung noch bevor du dir darüber bewußt wirst.
Muß auch so sein, weil sonst wären wir gar nicht überlebensfähig.

Das mag ja sein ... nur was interessiert uns diese, außerhalb der Bewußtseins existierende Realität?



Spannende Diskussion, die ihr hier führt. Nur für mich sind das keine sich gegenseitig ausschließende Positionen. Auch wenn es meines Erachtens eine außerhalb und unabhängig vom Bewusstsein existierende Realität gibt, ist es dennoch die wahrgenommene Realität, die uns tagtäglich am meisten beschäftigt und uns unter anderem auch befähigt, verschiedene Positionen zu ein und demselben Sachverhalt zu haben und zu äußern. Denn der eine sieht mit all seinen Anlagen, Kenntnissen, Erfahrungen und mit all seinem Abstraktionsvermögen eine bestimmte Sache, eine Situation, eine Person unter Umständen völlig anders, als das sein Nebenmann tut. Dieses Phänomen ist dann natürlich wirklich so eine Art Konstrukt. Ein Konstrukt unserer Wahrnehmung. Diese Sachverhalte existieren meines Erachtens parallel: Die außerhalb des Bewusstseins und unabhängig vom ihm existierende Realität genauso wie die individuell unterschiedliche Wahrnehmung von Ausschnitten aus der Realität, die eine äußerst komplexe psychosoziale Angelegenheit ist.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Dark Angel
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Sa 24. Jun 2017, 18:37

odiug hat geschrieben:(24 Jun 2017, 09:35)

Ja ... `tschuldigung ... aber es geht hier um Grundsätzliches, was eben auch die Diskussion über das Verständnis der gesellschaftlichen Kritik des Feminismus betrifft.
Um das auf das Thema zu bringen.
Die Realität einer Frau in Deutschland ist offensichtlich eine andere, als die unsres dunklen Engels.

Sorry - aber ich BIN eine FRAU - eine ganz reale Frau und KEINE "sozial kontruierte", mein Frausein beruht NICHT auf Sprache, sondern auf biologischen Tatsachen. Frauen können Kinder gebären, Männer zeugen Kinder. DAS ist die Realität.
Konstruktivismus/Poststrukturalismus gehören ind die Kultur-/Literaturwissenschaften und nicht in die Soziologie.

odiug hat geschrieben:(24 Jun 2017, 09:35)Beispiel: In der Kantine erzählen sich die Kollegen einen schlüpfrigen Witz über die Oberweite der neuen Sekretärin des Chefs.
Am Nebentisch hört dies eine Kollegin.
Für die Männerrunde ist der Sexismus vüllig normal, sie denken sich nix dabei, für die Kollegin ist das eine Form der Diskriminierung.

Was soll daran Diskriminierung sein?

In einer Frauenrunde unterhalten sich die Damen darüber, was ein bestimmter Mann "in der Hose hat" und ein Mann hört das. Das ist dann genauso Diskriminierung - nur andersrum.
Sorry - man kanns auch übertreiben!

odiug hat geschrieben:(24 Jun 2017, 09:35)Zwei unterschiedliche Wahrnehmungen, zwei Realitäten.
Und weil Dark Angle die Realität der Frau einfach verneint, daher gibt es für ihn auch keine Diskriminierung von Frauen.

Als Frau sage ich, wenn sich eine Frau dadurch diskriminiert fühlt, wenn sie von Männern attraktiv gefunden wird, und die das untereinander etwas derb zum Ausdruck bringen, dann hat sie ein Problem und zwar ein Problem mit sich selbst, damit klarzukommen, dass sie eine Frau ist. Dann sollte sie eine Therapie machen.
Meine Güte 90 bis 95% der Männer finden Frauen anziehend, sexy und sie bringen das auf die eine oder andere Art zum Ausdruck und 90 bis 95% der Frauen finden Männer anziehend und sexy und bringen das ebefalls auf die eine oder andere Art zum Ausdruck.
Auf diese Weise funktioniert die Wahl des Sexualpartners. Oder ist die jetzt auch eine Form der Diskriminierung.
Schon mal darüber nachgedacht, dass die große Mehrzahl der Gender"forscher", die von Diskriminierung der Frau faseln oder von "sozial konstruiertem Geschlecht" lesbisch, trans- oder homosexuell sind. Prof. Hirschauer (selbst Gender"forscher") hat festgestellt, einen "solch hohen Grad homosozialer Verdichtung und Schließung gibt es in keinem anderen Forschungsgebiet."
Als "normale" heterosexuelle Frau ist man eher frustriert, wenn man von Männern nicht wahrgenommen wird.
Aber das können lesbische Feministinnen nicht nachvollziehen. Wie auch!?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Ebiker » Sa 24. Jun 2017, 19:14

Letztens ging ja durch die Presse das Menschen mit Migrationshintergrund schlechter eine Wohnung finden. Großer Aufschrei in den Medien. Lt. der gleichen Studie finden Männer schlechter eine Wohnung als Frauen . Kein Aufschrei.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon James T. Kirk » Sa 24. Jun 2017, 23:27

@Odiug

Da wird die Kollegin aber schlimm diskriminiert. :eek:

Wir Männer haben dagegen das Glück, zu Zwangsdiensten verpflichtet werden zu können, Genitalverstümmelung als legal zu erdulden oder einfach nur von Frauen vergast werden zu wollen. (Valerie Solanas)
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon James T. Kirk » Sa 24. Jun 2017, 23:33

Dark Angel hat geschrieben:(24 Jun 2017, 19:37)

Sorry - aber ich BIN eine FRAU - eine ganz reale Frau und KEINE "sozial kontruierte"...


Guter Beitrag, zumal Odiug meinte, die Kollegin, die die Bemerkung über die Brüste der Sekretärin hört, fühle sich diskrimiert. :)

Wenn sie eine normale, lebenslustige Frau wäre, würde sie mit Witze machen: "Und was ist mit meinen Brüsten?"

Feministinnen wurden sehr häufig als Kinder sexuell mißbraucht und haben daher einen Vaterkomplex - und sind lesbisch :) . Ihr Blick auf die Männerwelt ist eine verschlüsselte Beschreibung ihrer Kindheitsrealität.

Nicht zuletzt das viele Lesbentum unter Feministinnen ist ein sehr überzeugender Hinweis auf die Pathologie der Homosexualität. Aber ich will hier nicht auch noch mit der Homo-Ideologie anfangen. :)
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Hyde » So 25. Jun 2017, 00:08

James T. Kirk hat geschrieben:(25 Jun 2017, 00:33)
Feministinnen wurden sehr häufig als Kinder sexuell mißbraucht und haben daher einen Vaterkomplex - und sind lesbisch :) . Ihr Blick auf die Männerwelt ist eine verschlüsselte Beschreibung ihrer Kindheitsrealität.


Ich bin männlich, wurde nicht sexuell missbraucht, und habe auch keinen Vaterkomplex - und würde mich als Feminist bezeichnen.
Ich bin nicht Feminist wegen irgendwelchen Kindheitserfahrungen oder irgendwelchen Komplexen, sondern schlicht aufgrund von beträchtlichem Nachdenken und vielen Überlegungen, die ich im Lauf der Jahre angestellt habe.
Im Übrigen bezeichnen sich Barack Obama, Justin Trudeau und Emmanuel Macron auch als Feministen...wurden die auch alle in ihrer Kindheit vergewaltigt? Oder bedienen sie sich nicht doch eher einfach ihres Menschenverstandes?

Nicht zuletzt das viele Lesbentum unter Feministinnen ist ein sehr überzeugender Hinweis auf die Pathologie der Homosexualität.


Ah, ein konservativer Hardliner. Aber deine Spezies ist ja vom Aussterben bedroht. Ich halte das für einen Fortschritt für die Menschheit.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Teeernte » So 25. Jun 2017, 02:58

Ebiker hat geschrieben:(24 Jun 2017, 20:14)

Letztens ging ja durch die Presse das Menschen mit Migrationshintergrund schlechter eine Wohnung finden. Großer Aufschrei in den Medien. Lt. der gleichen Studie finden Männer schlechter eine Wohnung als Frauen . Kein Aufschrei.


....und wer will schon an Rechtsanwälte/Innen oder Lehrer/innen (alleinstehend??) vermieten...

...lieber an Einkindfamilien ... Papa ist Handwerker....≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈≈

Man kann das in jede "Ecke" schieben.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » So 25. Jun 2017, 09:28

James T. Kirk hat geschrieben:(25 Jun 2017, 00:33)

Guter Beitrag, zumal Odiug meinte, die Kollegin, die die Bemerkung über die Brüste der Sekretärin hört, fühle sich diskrimiert. :)

Wenn sie eine normale, lebenslustige Frau wäre, würde sie mit Witze machen: "Und was ist mit meinen Brüsten?"

Feministinnen wurden sehr häufig als Kinder sexuell mißbraucht und haben daher einen Vaterkomplex - und sind lesbisch :) . Ihr Blick auf die Männerwelt ist eine verschlüsselte Beschreibung ihrer Kindheitsrealität.

Nicht zuletzt das viele Lesbentum unter Feministinnen ist ein sehr überzeugender Hinweis auf die Pathologie der Homosexualität. Aber ich will hier nicht auch noch mit der Homo-Ideologie anfangen. :)

Homosexualität (wieblich(männlich) ist KEINE Krankheit und sie ist auch KEIN(E) Besonderheit/Pänomen, welches nur bei Menschen auftritt. Forschungen haben nachgewiesen, dass diese sexuelle Prägerenz in etwa dem gleichen Verhältnis bei allen komplexen Tieren aufrtritt. Homesexualität hat nichts mit Kindesmissbrauch u.dgl. zu tun, sondern nach gegenwärtigem Wissenstand, sind Umwelteinflüsse während der pränatalen Entwicklung (erste Schwangerschaftswochen) "verantwortlich" und zwar die gleichen, die auch geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede beeinflussen.
Feministinnen stellen sogar unter lesbischen Frauen nur eine Minderheit dar, so wie der LSBTI (LSVD) nur eine Minderheit in einer Minderheit vertritt.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon odiug » So 25. Jun 2017, 10:05

Dark Angel hat geschrieben:(24 Jun 2017, 19:37)

Sorry - aber ich BIN eine FRAU - eine ganz reale Frau und KEINE "sozial kontruierte", mein Frausein beruht NICHT auf Sprache, sondern auf biologischen Tatsachen. Frauen können Kinder gebären, Männer zeugen Kinder. DAS ist die Realität.
Konstruktivismus/Poststrukturalismus gehören ind die Kultur-/Literaturwissenschaften und nicht in die Soziologie.


Was soll daran Diskriminierung sein?

In einer Frauenrunde unterhalten sich die Damen darüber, was ein bestimmter Mann "in der Hose hat" und ein Mann hört das. Das ist dann genauso Diskriminierung - nur andersrum.
Sorry - man kanns auch übertreiben!


Als Frau sage ich, wenn sich eine Frau dadurch diskriminiert fühlt, wenn sie von Männern attraktiv gefunden wird, und die das untereinander etwas derb zum Ausdruck bringen, dann hat sie ein Problem und zwar ein Problem mit sich selbst, damit klarzukommen, dass sie eine Frau ist. Dann sollte sie eine Therapie machen.
Meine Güte 90 bis 95% der Männer finden Frauen anziehend, sexy und sie bringen das auf die eine oder andere Art zum Ausdruck und 90 bis 95% der Frauen finden Männer anziehend und sexy und bringen das ebefalls auf die eine oder andere Art zum Ausdruck.
Auf diese Weise funktioniert die Wahl des Sexualpartners. Oder ist die jetzt auch eine Form der Diskriminierung.
Schon mal darüber nachgedacht, dass die große Mehrzahl der Gender"forscher", die von Diskriminierung der Frau faseln oder von "sozial konstruiertem Geschlecht" lesbisch, trans- oder homosexuell sind. Prof. Hirschauer (selbst Gender"forscher") hat festgestellt, einen "solch hohen Grad homosozialer Verdichtung und Schließung gibt es in keinem anderen Forschungsgebiet."
Als "normale" heterosexuelle Frau ist man eher frustriert, wenn man von Männern nicht wahrgenommen wird.
Aber das können lesbische Feministinnen nicht nachvollziehen. Wie auch!?

Ahhh ... und daß der Vorstandvorsitzende seinen Posten aufgrund der Länge seines Penis sich "erarbeitete", ist das auch das Thema am Frauentisch in der Kantine ?
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Teeernte » So 25. Jun 2017, 10:38

Dark Angel hat geschrieben:(25 Jun 2017, 10:28)

Homosexualität (wieblich(männlich) ist ...

Feministinnen stellen sogar unter lesbischen Frauen nur eine Minderheit dar, so wie der LSBTI (LSVD) nur eine Minderheit in einer Minderheit vertritt.


Eine Marktfrage... :D :D :D .

Angebot und NACHFRAGE.... und da ist - speziell bei Sexualpartern - bei manchen - die Nachfrage gering.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon DGDG » So 30. Jul 2017, 02:50

Selina hat geschrieben:(08 Feb 2017, 23:54)

Dieser Sachverhalt, wie viel von der Geschlechtsspezifik angeboren und wie viel erworben ist, wird immer noch heftig diskutiert. Da steht gar nichts fest. Wenn ein Mädchen nur mit Brüdern aufwächst, kann es durchaus viele scheinbar männliche Eigenschaften ausprägen und zum Beispiel auch mehr mit Autos statt mit Puppen spielen. Und umgekehrt bei Jungs, die auch mit Puppen spielen. Sicher gibt es auch genetische Prägungen, aber das meiste ist erworben.


Ehm, wenn man wissenschaftliche Methoden ignoriert und viel lieber Männer basht und darum ans moderne Patriarchat glaubt, dann kann man fleißig diskutieren, stimmt.

Untersuchungen an Neugeborenen zeigen eine Disposition zu "weiblichen Verhaltensmustern" bei Mädchen und "männlichen Verhaltensmustern" bei Jungen. Natürlich kann man sich einreden, dass man ein Neugeborenes schon innerhalb von 24 Stunden in eine Rolle zwingen könnte, aber alle Indikatoren zeigen, dass Männer und Frauen eben NICHT von Geburt an GLEICH sind und es Unterschiede im Verhalten gibt, die höchstwahrscheinlich biologisch bedingt sind. Geschlechter-Rollen sind plausibel und sinnvoll (Männer mit mehr Körperkraft sind sinnvoller bei schweren arbeiten, Frauen sind besser im emotionalen Bereichen, denn irgendwer muss sich ja darum kümmern, dass man sich nicht gleich bei jedem bisschen an die Gurgel geht).

Das freiste Land der Welt im Bezug auf Gender-Fragen bestätigt dies und Milliarden Jahre an kombinierter Lebenserfahrung der Menschen der letzten Jahrzehnte ebenfalls. Ja, natürlich gibt es Abweichungen von der Norm, aber Männer und Frauen haben Ihre Vor- und Nachteile in unserer Gesellschaft und dies nicht etwa, weil irgendein Mann das so bestimmt hat, sondern weil es gesellschaftlich sinnvoll ist. Diese Geschlechter-Rollen aufbrechen zu wollen, macht das Leben letztlich für alle schlechter und für niemanden wirklich besser, zumal einen auch als Frau niemand mehr davon abhält, zu tun, was man sich vorstellt. Frauen sind heutzutage Wissenschaftler, Astronauten, Baubarbeiter, Staatsoberhäupter etc. etc. und zu sagen, man könne in der westlichen Welt einen bestimmten Job nicht machen, weil man Brüste statt Penis hat, ist äußerst gewagt, denn das Gegenteil ist viel eher der Fall, dank postulierter Ungerechtigkeit und Bevorzugung von weiblichen Geschlechtsorganen durch die Frauenquote.

Mir sind Fakten und wissenschaftliche Methoden auch generell viel lieber, als hohle Emotions-Phrasen. Leider kriegt man von Feministen keine Fakten und keine wissenschaftlichen Methoden, sondern immer nur Rumgekreische von "Sexismus, Abfall-Mensch etc." :(
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 30. Jul 2017, 07:10

Es ist aber sehr unwissenschaftlich, die Lebensgestaltung von Individuen einzuengen, weil *einzelne Untersuchungen* *im Durchschnitt* *Anlagen* für eine *Tendenz* zu Verhaltensmustern gefunden haben. Für die einzelnen Menschen ist das nicht ausschlaggebend. Was für ein sexistischer Abfallmensch würde etwa Homosexualität oder Linkshändertum schikanieren, bloß weil im Durchschnitt bei Untersuchungen diese in Anlagen unterrepräsentiert seien, soweit man das überhaupt schon wissen kann? Die sozial einstudierte Benachteiligung von Männern im Kindergarten oder vielen anderen Beispielen bei Frauen ist AUCH empirisch belegbar. Gut ist sie nicht. Dagegen sollten gerade Linke vorsichtig sein, wenn sie Quotenlösungen vorschlagen. Für den Arbeitnehmer ist es gleich schlecht, ob Männer oder Frauen Löhne drücken, Leistungsnormen erhöhen oder Personal kündigen. Den Normalo berühren Quoten für Spitzengremien nur in seinem weit hergeholten Tagtraum, selbst an der Spitze zu stehen, zu feuern und zu optimieren. Soll msn sich dafür verkämpfen oder doch lieber für 3 Euro im Monat mehr und die vage Idee, die Welt irgendwann mal anders zu ordnen?
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Hyde » Do 3. Aug 2017, 16:20

DGDG hat geschrieben:(30 Jul 2017, 03:50)
Ja, natürlich gibt es Abweichungen von der Norm, aber Männer und Frauen haben Ihre Vor- und Nachteile in unserer Gesellschaft und dies nicht etwa, weil irgendein Mann das so bestimmt hat, sondern weil es gesellschaftlich sinnvoll ist. Diese Geschlechter-Rollen aufbrechen zu wollen, macht das Leben letztlich für alle schlechter und für niemanden wirklich besser, zumal einen auch als Frau niemand mehr davon abhält, zu tun, was man sich vorstellt. Frauen sind heutzutage Wissenschaftler, Astronauten, Baubarbeiter, Staatsoberhäupter etc. etc.


Das ändert nichts daran, dass auf Frauen immer noch ein größerer Druck lastet, dass von ihnen erwartet wird, bestimmte Aufgaben zu übernehmen. Auf den Männern lastet ebenfalls noch der Druck stereotypischer Geschlechterrollen (der "Hauptfamilienernährer" sein zu müssen). Allerdings haben sich Männer und Frauen beruflich und hinsichtlich Kindererziehung in den letzten Jahrzehnten schon angenähert und tun dies weiterhin, was zeigt, dass diese Verhaltensweisen gesellschaftlich angelernt und nicht angeboren sind.

und zu sagen, man könne in der westlichen Welt einen bestimmten Job nicht machen, weil man Brüste statt Penis hat, ist äußerst gewagt, denn das Gegenteil ist viel eher der Fall, dank postulierter Ungerechtigkeit und Bevorzugung von weiblichen Geschlechtsorganen durch die Frauenquote.


Die Frauenquote ist keine ungerechte Bevorteilung von Frauen, sondern lindert lediglich Diskriminierungen von Frauen in unserer Gesellschaft ab.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Flaschengeist » Mi 23. Aug 2017, 20:38

garfield336 hat geschrieben:(07 Feb 2017, 09:37)

Eine interessante Statistik für unsere Feministen hier im Forum:

Statistikamt Luxemburg:
http://www.statistiques.public.lu/fr/ac ... 170131.pdf

Ist zwar französisch, aber ich übersetze mal das wichtigste.
Der Gehaltsunterschied zwischen Männer und Frauen liegt bei 6%. Männer verdienen durchschnitlich 6% mehr.

In der Gehaltsklasse der Unter 35jährigen dreht sich der Spiess aber um. Hier verdienen Frauen mehr als Männer.

Der Hauptgrund ist:
51% der jungen Frauen unter 35Jahren haben einen Universitätsabschluss, aber nur
37% der jungen Männer.


In Sachsen-Anhalt verdienen Frauen mehr als Männer

http://www.deutschlandfunk.de/gleichber ... _id=394127



Sicher wird bald ein Aufschrei durch Land gehen. Denn wenn FeministInnen etwas nicht mögen. Dann ist das ungleiche Bezahlung. :)
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Flaschengeist » Mi 23. Aug 2017, 20:40

Hyde hat geschrieben:(25 Jun 2017, 01:08)

Ich bin männlich, wurde nicht sexuell missbraucht, und habe auch keinen Vaterkomplex - und würde mich als Feminist bezeichnen.
Ich bin nicht Feminist wegen irgendwelchen Kindheitserfahrungen oder irgendwelchen Komplexen, sondern schlicht aufgrund von beträchtlichem Nachdenken und vielen Überlegungen, die ich im Lauf der Jahre angestellt habe.
Im Übrigen bezeichnen sich Barack Obama, Justin Trudeau und Emmanuel Macron auch als Feministen...wurden die auch alle in ihrer Kindheit vergewaltigt? Oder bedienen sie sich nicht doch eher einfach ihres Menschenverstandes?



Ah, ein konservativer Hardliner. Aber deine Spezies ist ja vom Aussterben bedroht. Ich halte das für einen Fortschritt für die Menschheit.



Warum hassen Sie sich selbst?

Was ist da in Ihrem Leben schief gelaufen? :?:
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Hyde » Mi 23. Aug 2017, 20:48

Flaschengeist hat geschrieben:(23 Aug 2017, 21:40)

Warum hassen Sie sich selbst?

Was ist da in Ihrem Leben schief gelaufen? :?:


Warum hasst man sich selbst, wenn man Gleichberechtigung will.
Hat ein Weißer, der für die Abschaffung der Sklaverei war, demnach auch sich selbst gehasst, weil er dafür war, dass seine ungerechten Vorteile abgebaut wurden?
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Flaschengeist » Mi 23. Aug 2017, 21:10

Hyde hat geschrieben:(23 Aug 2017, 21:48)

Warum hasst man sich selbst, wenn man Gleichberechtigung will.
Hat ein Weißer, der für die Abschaffung der Sklaverei war, demnach auch sich selbst gehasst, weil er dafür war, dass seine ungerechten Vorteile abgebaut wurden?



Femifaschistinnen hassen Männer.

Und Menschen die gegen die Sklaverei in den Südstaaten waren wollten nicht grundsätzlich ein besseres Leben für die Ne.. Afrikaner.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Sa 26. Aug 2017, 08:36

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(30 Jul 2017, 08:10)

Es ist aber sehr unwissenschaftlich, die Lebensgestaltung von Individuen einzuengen, weil *einzelne Untersuchungen* *im Durchschnitt* *Anlagen* für eine *Tendenz* zu Verhaltensmustern gefunden haben. Für die einzelnen Menschen ist das nicht ausschlaggebend.

Mit Untersuchungen, die belegen, dass es biologisch bedingte geschlechtsspezifische Unterschiede in Verhaltensweisen/Verhaltensmuster gibt - wohlgemerkt die Verhaltensmuster selbst und keine Tendenz dazu - wird niemandes Lebensgestaltung eingeengt, sondern erklärt, warum Menschen ihr Leben genaus so und nicht anders gestalten, warum z.B. Frauen Berufe bevorzugen, in denen sie mit Menschen arbeiten.

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(30 Jul 2017, 08:10) Was für ein sexistischer Abfallmensch würde etwa Homosexualität oder Linkshändertum schikanieren, bloß weil im Durchschnitt bei Untersuchungen diese in Anlagen unterrepräsentiert seien, soweit man das überhaupt schon wissen kann? Die sozial einstudierte Benachteiligung von Männern im Kindergarten oder vielen anderen Beispielen bei Frauen ist AUCH empirisch belegbar. Gut ist sie nicht.

Was für ein Unsinn! Weder Homosexualität noch Linkshändigkeit sind "sozial einstudiert" sondern biologisch determiniert und sie stellen eine Abweichung von der Normalverteilung dar, noch sind Männer im Kindergarten benachteiligt.
Genau da kommen nämlich die - durch Untersuchungen belegten - biologisch bedingten geschlechtsspezifischen Unterschiede in Verhaltensweisen zum Tragen. ==> evolutionärer Überlebensvorteil, der darin besteht dass Frauen nunmal besser im Umgang mit Menschen sind, bedingt durch ihre Gebärfähigkeit sich besser auf die Bedürfnisse von Kindern einstellen können. als Männer.
Das hat so gar nichts mit "sozial einstudiert" zu tun.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Sa 26. Aug 2017, 08:40

Hyde hat geschrieben:(23 Aug 2017, 21:48)

Warum hasst man sich selbst, wenn man Gleichberechtigung will.
Hat ein Weißer, der für die Abschaffung der Sklaverei war, demnach auch sich selbst gehasst, weil er dafür war, dass seine ungerechten Vorteile abgebaut wurden?

Gleichberechtigung - gleiche Rechte haben - hat aber nichts mit "gleich sein" zu tun und auch nichts damit, dass Frauen und Männer in Führungspositionen paritätisch vertreten sind. Komischerweise kommt keine Feministin auf die Idee, eine Frauenquote in der Müllabfuhr zu fordern oder in Handwerksberufen, die immer noch einen hohen Anteil körperlicher Arbeit aufweisen.
Was da betrieben wird, ist Rosinenpickerei.
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Sa 26. Aug 2017, 10:30

Hyde hat geschrieben:(03 Aug 2017, 17:20)

Das ändert nichts daran, dass auf Frauen immer noch ein größerer Druck lastet, dass von ihnen erwartet wird, bestimmte Aufgaben zu übernehmen.

Wer erwartet denn, dass Frauen bestimmte Aufgaben übernehmen?
Hindert irgendjemand Frauen daran, den Beruf zu ergreifen, für den sie sich interessieren oder eine Fachrichtung zu studieren, für die sie sich interessieren? - Nein niemand! Dergleichen spunkt nur in den Köpfen von Genderfeministinnen herum, die mit Naturwissenschaften allgemein und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen im Besonderen, auf Kriegsfuß stehen

Hyde hat geschrieben:(03 Aug 2017, 17:20) Auf den Männern lastet ebenfalls noch der Druck stereotypischer Geschlechterrollen (der "Hauptfamilienernährer" sein zu müssen).

Es gibt aber keine "stereotypischer Geschlechterrollen", es gibt nur einen evolutionären Überlebensvorteil, der bis heute wirkt und der eine Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern hervor brachte. Genau das belegen Untersuchungsergebnisse aus der biologischen Verhaltensforschung und der Evolutionspsychologie - Fachrichtungen, die von Feministinnen ignoriert und deren Forschungsergebnisse von diesen geleugnet werden.
Es sind ja gerade Feministinnen bzw Philosophen, die der biologischen Verhaltensforschung die Existenzberechtigung absprechen und beklagen, dass Naturwissenschaften zunehmend auf Gebieten Erklärungen liefern, die vor wenigen Jahrzehnten noch von Soziologen, Psychologen und Politikwissenschaftlern besetzt waren - Erklärungen, die die Sichtweisen dieser Wissenschaftler widerlegen. Sie sind es, die Naturwissenschaften und deren Erklärungen als Bedrohung ansehen und als "Biologismus" diffamieren.
Und nur weil die Behauptungen von Feministinnen mantramäßig wiederholt werden, werden sie nicht wahrer.


Hyde hat geschrieben:(03 Aug 2017, 17:20)Allerdings haben sich Männer und Frauen beruflich und hinsichtlich Kindererziehung in den letzten Jahrzehnten schon angenähert und tun dies weiterhin, was zeigt, dass diese Verhaltensweisen gesellschaftlich angelernt und nicht angeboren sind.

Verhaltensweisen sind nicht gesellschaftlich angelernt, sie sind angeboren!
Männer und Frauen haben sich in den letzten Jahrzehnten beruflich und in der Kindererziehung nicht angenähert.
Im Mittel wählen Frauen immer noch Berufe, in denen sie mit Menschen arbeiten und ziehen diese technischen Berufen vor und im Mittel können Männer mit Neugeborenen immer noch sehr viel weniger anfangen als Frauen, sie können sich weniger gut auf deren Bedürfnisse einstellen und daran ändert gar nichts, wenn Papa hin und wieder ein Baby wickelt oder ein paar Wochen Elternzeit nimmt.

Hyde hat geschrieben:(03 Aug 2017, 17:20)Die Frauenquote ist keine ungerechte Bevorteilung von Frauen, sondern lindert lediglich Diskriminierungen von Frauen in unserer Gesellschaft ab.

Frauenquote ist Rosinenpickerei, weil Frauenquoten nur in den Bereichen gefordert wird, in denen auch die wenigsten Männer beschäftigt sind - den so genannten Führungsetagen. Für schlecht bezahlte Jobs, mit hohem Anteil körperlich schwerer Arbeit, wird hingegen keine Frauenquote gefordert, genauso wenig wird eine Männerquote in Berufen gefordert, in denen Frauen überdurchschnittlich vertreten sind.
Niemand hindert eine Frau daran, ein entsprechendes Studium zu absolvieren und bei entsprechender Kompetenz auch einen entsprechenden Job auszuüben - niemand!
Verschwiegen wird allerdings, dass mit dem Job, in dem Frauenquoten gefordet werden, auch massive Einschränkungen für das Privatleben verbunden sind, dass Wünsche zurück gestellt oder ganz aufgegeben werden müssen - beispielsweise Kinderwünsche.
Zeitweiser Ausfall wegen Kinderbetreuung und ein Job im Vorstand eines Unternehmens oder in dessen Aufsichtsrat, passen nunmal nicht zusammen.
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