Gleichberechtigung und Sprache

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Faktenposter
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Faktenposter » Sa 10. Dez 2016, 23:12

Provokateur hat geschrieben:(07 Dec 2016, 16:41)
Ich kenne manchen Mann, der den Namen seiner Frau angenommen hat.

Da sich die Zuständigkeit von Strafrichtern für gewöhnlich nach den Namen der Angeklagten richtet, ist Heiraten und den Namen der Frau anzunehmen ein von manchen gerichtsbekannten Kriminellen angewendeter Trick, um in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Richters zu kommen.
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Faktenposter
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Politisch superkorrekter Text

Beitragvon Faktenposter » Sa 10. Dez 2016, 23:50

Ein auf seine Art höchst lesenswertes Exemplar eines garantiert nicht sexistischen, nicht rassistischen, nicht ableistischen und nicht sonstistischen Textes hat der Blogger fefe bereits vor mehr als 2 Jahren wunderbar gewürdigt. Das Pamphlet ist übrigens kein schlechter Witz, sondern ganz offensichtlich ernst gemeint.

Nicht ganz angenehm ist dabei vor allem der Gedanke, dass die Urheb_setz_legxs von diesem Irrsinn demnächst in Deutschland womöglich auf Kinder losgelassen werden.
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Billie Holiday
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Re: Politisch superkorrekter Text

Beitragvon Billie Holiday » So 11. Dez 2016, 00:05

Faktenposter hat geschrieben:(10 Dec 2016, 23:50)

Ein auf seine Art höchst lesenswertes Exemplar eines garantiert nicht sexistischen, nicht rassistischen, nicht ableistischen und nicht sonstistischen Textes hat der Blogger fefe bereits vor mehr als 2 Jahren wunderbar gewürdigt. Das Pamphlet ist übrigens kein schlechter Witz, sondern ganz offensichtlich ernst gemeint.

Nicht ganz angenehm ist dabei vor allem der Gedanke, dass die Urheb_setz_legxs von diesem Irrsinn demnächst in Deutschland womöglich auf Kinder losgelassen werden.


Ich kann das nicht lesen, ohne komplett kirre zu werden.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Atheist » So 11. Dez 2016, 08:55

James T. Kirk hat geschrieben:(10 Dec 2016, 17:28)

Das biologische Geschlecht ist dummerweise nicht unbestimmt, daher wird es auch sprachlich explizit erfaßt. Ich kenne keinen Menschen, der nach einer sprachlichen Unschärfe verlangt.


Kannst du bitte näher ausführen, weshalb und in welchem Ausmaß dich das Geschlecht beispielsweise der hiesigen Diskussionsteilnehmer interessiert?
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok » Di 13. Dez 2016, 09:42

James T. Kirk hat geschrieben:(12 Dec 2016, 23:43)

Kannst du bitte näher ausführen, was deine Frage mit der von mir zitierten Aussage zu tun hat?

Ich fürchte nämlich, daß hier die übliche Konfusion unter Gender-Anhängern vorliegt, die doch recht paranoid auf die Welt schauen und gar nicht merken, was für törichte geistige Kurzschlüsse sie fortwährend produzieren.


Oh, ich glaube die wissen das ganz genau!

Aber es ist deren ideologisches und persönliches Erfolgsmodell: Frankfurter Schule, alles dekonstruieren (=zerstören) und damit persönlich noch Karriere machen, wo ein Fördertopf oder eine passende Genderprofessur winken. Also Staatsknete vom Spießer.

Und dann selbst so Leben wie man es den Spießern vorher mißgönnt hat, aber natürlich mit dem Glauben auf der richtigen Seite zu stehen. Da wird dann fürs Interview mit der Taz das eigene Elektroauto hochgelobt und zu Erwähnen vergessen, daß es in der Garage gleich neben dem SUV steht.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 14. Dez 2016, 11:56

Dampflok hat geschrieben:(13 Dec 2016, 09:42)

Oh, ich glaube die wissen das ganz genau!

Aber es ist deren ideologisches und persönliches Erfolgsmodell: Frankfurter Schule, alles dekonstruieren (=zerstören) und damit persönlich noch Karriere machen, wo ein Fördertopf oder eine passende Genderprofessur winken. Also Staatsknete vom Spießer.

Auch wenn das jetzt wie spießigste Wortklauberei aussieht: "Zerstörung" ist Destruktion. "Dekonstruktion" ist ein Kofferwort aus "Destruktion" und "Konstruktion" und steht in der Philosophie ganz allgemein für das kritische Hinterfragen, Auflösen und Neukonstruieren von Texten, Zusammenhängen und scheinbaren Gegebenheiten. Dekonstruktion steht auch nicht so sehr für die Frankfurter Schule sondern vor allem für den Franzosen Derrida, der seinerseits vor allem (und anders als zum Beispiel Adorno) von Heidegger und Nietzsche beeinflusst war.
Und dann selbst so Leben wie man es den Spießern vorher mißgönnt hat, aber natürlich mit dem Glauben auf der richtigen Seite zu stehen. Da wird dann fürs Interview mit der Taz das eigene Elektroauto hochgelobt und zu Erwähnen vergessen, daß es in der Garage gleich neben dem SUV steht.

Das Beispiel passt nur nicht ganz in die Hochphase der Kritischen Theorie.

Hier ein anderes: Bekanntermaßen verachtete Theodor W. Adorno den Jazz und äußerte dies auch ausdrücklich in seinen Schriften. Er sei für ihn keine Kunst sondern "Ware im strikten Sinn" und lediglich ein unterhaltungsindustrielles Wegwerfprodukt. (Für mich ist der Jazz neben Relativitäts- und Quantentheorie die genialste menschliche Hervorbringung des 20, Jahrhunderts). Ebenso bekanntermaßen war Adorno jedoch Fan (ausgerechnet) der TV-Serie "Daktari" :rolleyes: .

Es ist nur allerdings die Frage, welche Rolle die "Kritische Theorie" im heutigen akademischen Betrieb tatsächlich noch spielt.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok » Do 15. Dez 2016, 10:33

James T. Kirk hat geschrieben:(13 Dec 2016, 20:21)

Hallo Dampflok, du hinterhältiger und verschlagener "Rechter"! :)

Ich bin ja selber links und weiß aus der Männerbewegung, was für unfaßbare Spießgesellen im Feminismus und der Gender-Sekte ihr Unwesen treiben. Das alles ist so kaputt und krank, daß mir als DDR-Bürger da immer richtig mulmig wird, daß so etwas in Demokratien möglich ist.


Nun ja, da keine politische Alternative mehr zum weltumspannenden Internationalismus zu existieren scheint, kann man über den feminismus:

* Die Frauen wie die Männer zum Arbeiten und zum Steuerzahlen zwingen,

* die Kinder Mangels Eltern in staatlichen Kitas umerziehen,

* die Männer, die ja die treibende Kraft hinter ALLEN Revolutionen und politischen Umwälzungen sind, mittels PC kriminalisieren und mundtot machen: Brüderle, FDP aus dem Parlament raus wegen eines Kompliments, Assange wegen eines angeblich geplatzten Kondoms erledigt, tausende Männer wegen Unterstellungen sexueller Anspielungen arbeitslos gemacht. Sogar breitbeinig Sitzen wird in den USA bestraft.

Unser Land ist heute genauso linksverblödet, wie es zu Adenauer-Zeiten rechtsverblödet war. Und den Linken paßt es auf einmal nicht, daß demokratische Rechte auch gegen "Links" wahrgenommen werden. (Meinungs- und Demonstrationsfreiheit).


Jedenfalls denen nicht, die im System sitzen. Wes Brot ich Eß.

Tja, so ist das eben. Gerade als Linker ist es traurig, mitanzusehen, wie diese Leute durch ihre linke Esoterik die wirklich guten Punkte linken Denkens korrumpieren. Das wäre für mich vor allem: stärkere soziale und ökologische Leitplanken der Marktwirtschaft, weltweit.

Hier mal ein amüsanter Artikel: Grüße vom Planeten der postfaktischen Faktenverdreher


Allerdings ist es traurig (und gut zugleich) wie wenig Manndat erreicht. Vielleicht sollten sie mal ihre Hintern hochbekommen wenn sie ernsthaft Verbesserungen haben wollen. Nur die bei Manndat ganz offenbar dahinterstehende Forderung, vor allem den Soziologen gefälligst auch was von den Fördertöpfen abzugeben (sowie bei Herrn Hoffmann, endlich auch mal im Fernsehen zu kommen) halte ich für grundfalsch und nicht hilfreich. Wir brauchen nicht mehr Geld für staatliche Umerziehung durch Akademiker, sondern vernünftige Löhne für die Mehrheit im Volk.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Misterfritz » Fr 16. Dez 2016, 17:15

Dampflok hat geschrieben:(15 Dec 2016, 10:33) Wir brauchen nicht mehr Geld für staatliche Umerziehung durch Akademiker, sondern vernünftige Löhne für die Mehrheit im Volk.
ach, du meinst, dann bleibt mutti schön brav beim nachwuchs, weil kindererziehung ihr im blut liegt und intellektuell so herausfordernd ist? :D
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok » Fr 16. Dez 2016, 17:45

Misterfritz hat geschrieben:(16 Dec 2016, 17:15)

ach, du meinst, dann bleibt mutti schön brav beim nachwuchs, weil kindererziehung ihr im blut liegt und intellektuell so herausfordernd ist? :D


Wenn Du meine klaren Worte so dermaßen mißverstehst, dann vermute ich, daß es sich nicht lohnt Dir irgendetwas beizubringen. Ob das nun an deinem geistigen Unvermögen oder an deiner ideologischen Voreingenommenheit liegt, ist mir dabei so ziemlich einerlei. :)
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok » Fr 16. Dez 2016, 17:52

schokoschendrezki hat geschrieben:(14 Dec 2016, 11:56)

Das Beispiel passt nur nicht ganz in die Hochphase der Kritischen Theorie.


Natürlich nicht, da hast Du Recht.



Es mußte nur mal raus! :cool:
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dark Angel » Fr 16. Dez 2016, 17:57

Misterfritz hat geschrieben:(16 Dec 2016, 17:15)

ach, du meinst, dann bleibt mutti schön brav beim nachwuchs, weil kindererziehung ihr im blut liegt und intellektuell so herausfordernd ist? :D

"vernünftige Löhne für die Mehhrheit des Volkes" - da fällt dir nix Besseres ein als "bleibt mutti schön brav beim nachwuchs"?
Mir schon - Stichwort: Niedriglohnsektor, Stitchwort: Stichwort "Aufstocker", überleg mal wieviele Menschen/Familien es gibt, die mit ihrem Einkommen/ihrem gemeinsamen Einkommen gerade mal so über die Runden kommen und sich keine oder kaum Wünsche erfüllen können.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Maria » Sa 17. Dez 2016, 10:25

Dark Angel hat geschrieben:(16 Dec 2016, 17:57)

"vernünftige Löhne für die Mehhrheit des Volkes" - da fällt dir nix Besseres ein als "bleibt mutti schön brav beim nachwuchs"?
Mir schon - Stichwort: Niedriglohnsektor, Stitchwort: Stichwort "Aufstocker", überleg mal wieviele Menschen/Familien es gibt, die mit ihrem Einkommen/ihrem gemeinsamen Einkommen gerade mal so über die Runden kommen und sich keine oder kaum Wünsche erfüllen können.



Dabei allein vielleicht nicht - aber im Zusammenhang hiermit
Dampflok hat geschrieben:(15 Dec 2016, 10:33)

* die Kinder Mangels Eltern in staatlichen Kitas umerziehen,

könnte man ganz vielleicht und eventuell auf die Idee kommen, dass da ganz vielleicht und eventuelle so ganz hinten im Hinterkopf solche Ideen herumspucken.

Bei Dampflok allerdings bin ich mir sicher, dass er natürlich eigentlich meint, die Väter sollen jeweils vierzehntägig zu Hause bei ihren Kindern bleiben (egal, ob verheiratet oder getrennt) und dann wieder vierzehn Tage lang Mutti :D
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Misterfritz » Sa 17. Dez 2016, 10:38

Maria hat geschrieben:(17 Dec 2016, 10:25)

Dabei allein vielleicht nicht - aber im Zusammenhang hiermit

könnte man ganz vielleicht und eventuell auf die Idee kommen, dass da ganz vielleicht und eventuelle so ganz hinten im Hinterkopf solche Ideen herumspucken.

Bei Dampflok allerdings bin ich mir sicher, dass er natürlich eigentlich meint, die Väter sollen jeweils vierzehntägig zu Hause bei ihren Kindern bleiben (egal, ob verheiratet oder getrennt) und dann wieder vierzehn Tage lang Mutti :D
so isset! :thumbup: :cool:
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok » Sa 17. Dez 2016, 11:15

Maria hat geschrieben:(17 Dec 2016, 10:25)

Bei Dampflok allerdings bin ich mir sicher, dass er natürlich eigentlich meint, die Väter sollen jeweils vierzehntägig zu Hause bei ihren Kindern bleiben (egal, ob verheiratet oder getrennt) und dann wieder vierzehn Tage lang Mutti :D


Auch für Dich gilt das Oben Geschriebene: Wenn Du bewußt Dinge verdrehst die ich ausgeführt habe, ist Deine Meinung dazu für mich irrelevant. :cool:
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Misterfritz » Sa 17. Dez 2016, 15:51

Dampflok hat geschrieben:(17 Dec 2016, 11:15)

Auch für Dich gilt das Oben Geschriebene: Wenn Du bewußt Dinge verdrehst die ich ausgeführt habe, ist Deine Meinung dazu für mich irrelevant. :cool:
du musst schon entschuldigen, wenn die leser hier nicht nur einen satz von dir interpretieren, sondern auch deine anderen meinungen zur kenntnis nehmen und diese somit in die interpretation einfliessen.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Nightwatch » So 18. Dez 2016, 12:54

James T. Kirk hat geschrieben:(17 Dec 2016, 18:29)

Ich finde, du bist etwas fatalistisch. Wir haben heute eine ganz andere Situation als noch vor 20 Jahren. Im positiven Sinne. Die FDP nimmt sich bereits Männerthemen an, die AfD auch. Gesellschaftliche Veränderungen dauern ihre Zeit. Damit muß man leben.

Es gibt ja unzählige gehirngewaschene Männer und Frauen, die immer noch glauben, Feminismus sei etwas Gutes, die völlig naiv sind. Das erlebe ich immer wieder. Die haben keine Ahnung, was Feministinnen so von sich geben.

Ideologien sind halt verzwickt. Die meisten Menschen unterwerfen sich und streichen die moralischen Boni ein. Nur wenige hinterfragen.

Letztlich läuft es alles auf mehr Bewußtsein hinaus. Auf Aufklärung. Ich versuche das u.a. damit, daß ich z.B. feministische Zitate sammele. Da müssen allerdings noch die krassesten menschenfeindlichsten akkumuliert werden. Die Seite ist noch am Beginn, und es ist natürlich auch zeitaufwendig. Die eigentliche Herausforderung besteht meines Erachtens darin zu akzeptieren, daß diese ganze Gender- und Feminismusscheiße noch eine ganze Weile fröhlich vor sich hin fault. :)

Ich habe auch eine Seite namens gender-ideologie.de, und die haut schon wirklich rein. Die ist quasi fertig, und die ist diesen Gender-Heinis schon ein ziemlicher Dorn im Auge, weil es da recht sophisticated zugeht und dieser ganze Müll gnadenlos in seiner Lächerlichkeit entlarvt wird.

Aus http://gender-ideologie.de/homosexualitaet.html :
"So kann das Wegsehen weiterhin gewährleistet und der sexuelle Mißbrauch als Ursache der Homosexualität im Dunkeln bleiben. "
Du bist so "sophisticated" wie ein Reichsbürger. Bei dem Attribut habe ich eine akademische Auseinandersetzung mit fundiertem Hintergrundwissen erwartet, es zeigt sich jedoch beispielsweise in Deinem Queer-Artikel, daß Dir der aktuelle wissenschaftliche Kenntnisstand über Homosexualität völlig unbekannt ist. Ahnung von Verhaltensbiologie vermisse ich ebenfalls. Und natürlich setzt Du Dich nicht mit wissenschaftlichen Fachartikeln auseinander, sondern mit einer handverlesenen Auswahl von Beiträgen aus Emma, Spiegel und Internetblogs. Du dilettierst.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon vogulin » So 18. Dez 2016, 20:09

Dampflok hat geschrieben:(10 Dec 2016, 09:23)

Es reicht in bestimmten öff. Nahverkehrsmitteln der USA, einfach fürs männlich bedingt breitbeinig dasitzen mit hohen Geldstrafen belegt zu werden.


Da lässt ja die getroffene Präsidentschaftswahl hoffen, dass dieser Quatsch mal gegen den Strich gebürstet wird.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon garfield336 » Do 22. Jun 2017, 11:01

Also ich habe schon Leute gesehen die Schlafende und Student gleichzeitig sind.

Ich weiss aber nicht wie man gleichzeitig Schlafender und Studierender sein kann... :/
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garfield336
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon garfield336 » Do 22. Jun 2017, 11:05

Dozhd hat geschrieben:(03 Dec 2016, 19:56)

Gibt es nur immer nur so komische Einzellösungen wie das "Binnen-I" oder den Vorschlag des "Kanzlerich" für einen männlichen Bundeskanzler im Gegensatz zum weiblichen, der (bzw. DIE) dann nur Kanzler heißen sollte?


Ein Bundeskanzler ist für mich ein asexuelles Wesen.

Ich hatte noch nie sexuelle Gedanken beim Anblick eines eurer vielen Kanzler. :|
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Selina
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Selina » Fr 23. Jun 2017, 17:59

James T. Kirk hat geschrieben:(23 Jun 2017, 08:18)

Homosexualität ist sehr offensichtlich pathologisch.


Sag mal, gehts noch? Wie mittelalterlich ist das denn? Homosexualität als krankhaft zu bezeichnen, ist ja nun wirklich das Letzte. Wo soll das noch hinführen? Obwohl mir ja bekannt ist, dass einige selbsternannte "Therapeuten" immer noch (oder schon wieder) glauben, man könne und müsse Homosexualität "wegtherapieren". Unsäglich.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz

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