Gleichberechtigung und Sprache

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Ammianus
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Ammianus » Mi 7. Dez 2016, 19:58

Cat with a whip hat geschrieben:(07 Dec 2016, 18:09)

Sprache ist ein Abbild von Realitäten. Innerhalb von Machtgefällen sorgt die Aktzeptanz und Nichtakzeptanz für einen Zwang. Gegen den Zwang kann dann durch Initiative ein Gegendruck entstehen, der sich dann doch durchsetzt. Das ist kein Widerspruch dazu dass Sprache lebt und sich trotzdem verändert, weil Kultur sich auch entwickelt und verändert.

So wurde noch vor 50 Jahren überwiegend in Deutschland Frauen der Zugang zu klassischen Männerberufen verwehrt. Infolgedessen gab es keine Berufsbezeichnung "Feuerwehrfrau". Das waren zuvor nur lokale Seltenheiten oder in Kriegszeiten, als ihnen bestenfalls der Status von "Feuerwehrhelferinnen" zugestanden wurde. Erst nach und nach drängten Frauen auf Umwegen und teils auch illegal in diesen Beruf. Und dann nur als sog. "Feuerwehrassistentinnen" in den 70ern wie auch zuvor nur als "Helferinnen".
Das Wort "Feuerwehrfrau", das einen gleichgestellten Rang symbolisiert ist heute in Deutschland kaum länger als eine Generation in aller Munde. Sprache lebt und ist ein Abbild der sich ändernden Realität. Interessant dabei ist unsere schlechte Wahrnehmung solcher Vorgänge, die sich als Veränderungen über Jahrzehnte hinziehen und unsere schlechte Erinnerung an die Zeit vor dem status quo, der leichtfertig als althergebracht angesehen wird.


Und ich glaube, gerade in Letzterem liegt das Problem. Nun wollen auf einmal ein paar übereifrige Ideologen, deren einzige Lebensleistung eben gerade dieser Fanatismus ist und auch bleiben wird, diese selbstverständlichen Änderungen - oder was sie teilweise dafür halten (Professix) - innerhalb von 14 Tagen durchziehen. Und wehe die Leute machen nicht mit: Alles Vergewaltiger und ganz besonders Pappi!
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James T. Kirk
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon James T. Kirk » Mi 7. Dez 2016, 21:08

@Cat with a whip

Deine Ausführungen sind der übliche unverbindliche und völlig willkürliche Sermon, für den Feministen und Genderisten bekannt sind.

Der normale Mann auf der Straße ist die Entscheidungsinstanz bzgl. Sprache, nicht die verkopfte Feministin, die sich Unterdrückung herbeiphantasiert. Ich bin immer wieder schockiert, wie sehr sich Feministen die Realität zurechtbiegen.

Zu allem Überfluß bringst du das Beispiel der "Feuerwehrfrau", die eben keine sprachliche Vergewaltigung darstellt. Dieser Unterschied müßte dir doch eigentlich von alleine auffallen.

Na ja, ich bin immer wieder fassungslos ob all der feministischen Lügen und Verleugnungszustände in unserer Gesellschaft. Hör' dir einfach mal normale Frauen beim Sprechen an. Die verwenden das generische Maskulinum völlig selbstverständlich - selbst dann, wenn es um sie selbst in der Einzahl geht.

Nur ein Paranoiker kommt angesichts dieser Faktenlage zum Schluß, daß diese Frauen ihre eigene Fremdbestimmung nicht merken.

Sprachfeminismus und Feminismus sind paranoide Verschwörungstheorien. Deren Anhänger sollten psychologisch behandelt werden.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dark Angel » Mi 7. Dez 2016, 22:23

Cat with a whip hat geschrieben:(07 Dec 2016, 18:09)

Sprache ist ein Abbild von Realitäten. Innerhalb von Machtgefällen sorgt die Aktzeptanz und Nichtakzeptanz für einen Zwang. Gegen den Zwang kann dann durch Initiative ein Gegendruck entstehen, der sich dann doch durchsetzt. Das ist kein Widerspruch dazu dass Sprache lebt und sich trotzdem verändert, weil Kultur sich auch entwickelt und verändert.

So wurde noch vor 50 Jahren überwiegend in Deutschland Frauen der Zugang zu klassischen Männerberufen verwehrt. Infolgedessen gab es keine Berufsbezeichnung "Feuerwehrfrau". Das waren zuvor nur lokale Seltenheiten oder in Kriegszeiten, als ihnen bestenfalls der Status von "Feuerwehrhelferinnen" zugestanden wurde. Erst nach und nach drängten Frauen auf Umwegen und teils auch illegal in diesen Beruf. Und dann nur als sog. "Feuerwehrassistentinnen" in den 70ern wie auch zuvor nur als "Helferinnen".
Das Wort "Feuerwehrfrau", das einen gleichgestellten Rang symbolisiert ist heute in Deutschland kaum länger als eine Generation in aller Munde. Sprache lebt und ist ein Abbild der sich ändernden Realität. Interessant dabei ist unsere schlechte Wahrnehmung solcher Vorgänge, die sich als Veränderungen über Jahrzehnte hinziehen und unsere schlechte Erinnerung an die Zeit vor dem status quo, der leichtfertig als althergebracht angesehen wird.

Richtig - Sprache lebt und Sprache verändert sich. Was sich aber nicht verändert, ist die Grundstruktur der/einer Sprache. ==> das grammatische Geschlecht (Genus) und dieses hat in der Evolution der Sprache nichts, aber auch gar nichts mit dem biologischen/natürlichen Geschlecht (Sexus) zu tun.
Deutsch gehört zur Indoeuropäischen-/Indigermanischen Sprachfamilie und diese Sprachfamilie kennt drei grammatische Genera - Neutrum, Maskulinum und Femininum.
Das grammatische Neutrum ist die früheste Form des grammatischen Genus - es bedeutet in der Sprachevolution Substantive, die Abstraktionen bzw Ergebnisse von Handlung bzeichnen, das Maskulinum bildet sprachevolutionär den Kontrast zum Neutrum und wird als Standardgenus bezeichnet. Die Genra Neutrum und Maskulinum bilden keinen Plural, sie stehen immer im Singular.
Das grammatische Femininum als sprachevolutionär jüngste Form des grammatischen Genus - zum Femininum gehören Ableitungen mit komplexer abstrakter Bedeutung und einem speziellen Suffix. Das grammatische Femininum entwickelte sich, weil die urindoeuropäische Sprachen nicht zwischen Substantiv und Adjektiv unterschieden hat, was wiederum nichts anderes bedeutet, als dass das grammatische Femininum Abstaktion(en) von Eigenschaften bezeichnet.

So viel zum Thema "Sprache ist ein Abbild von Realitäten. Innerhalb von Machtgefällen sorgt die Aktzeptanz und Nichtakzeptanz für einen Zwang" - das ist völliger Nonsens und kann nur der Hirnakrobatik von jemandem entspringen, der so gar keine Ahnung von Evolution der Sprache, ihrer Grammatik und Syntax hat und in seiner Paranoia ständig irgendwelche Benachteiligungen und Diskriminierungen konstuieren muss.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Cat with a whip » Do 8. Dez 2016, 05:29

Ammianus hat geschrieben:(07 Dec 2016, 19:58)

Und ich glaube, gerade in Letzterem liegt das Problem. Nun wollen auf einmal ein paar übereifrige Ideologen, deren einzige Lebensleistung eben gerade dieser Fanatismus ist und auch bleiben wird, diese selbstverständlichen Änderungen - oder was sie teilweise dafür halten (Professix) - innerhalb von 14 Tagen durchziehen. Und wehe die Leute machen nicht mit: Alles Vergewaltiger und ganz besonders Pappi!


Die Sprache offiziell zu verändern, zur Absicht das Bewusstsein zu verändern kann man ja mal polemisch abwerten. Letztlich hilft das nicht weiter. Auch nicht die daueraufgeregten Unschuldsengel die selbt über Polemik und Rhetorik versuchen den Diskurs über einen Diskussiongegenstande aggressiv mit ihrer Sichtweise zu okkupieren.Aber bevor man sich künstlich aufregt, sollte man sich bewusst werden dass man jederzeit im Alltag vor allem über die Werbung oder Meinungsbildner starker Interessengruppen über Sprache manipuliert wird. Diese uns unbewussten Manipulation sollte uns viel mehr sorgen.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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James T. Kirk
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon James T. Kirk » Fr 9. Dez 2016, 00:12

Cat with a whip hat geschrieben:(08 Dec 2016, 05:29)Aber bevor man sich künstlich aufregt, sollte man sich bewusst werden dass man jederzeit im Alltag vor allem über die Werbung oder Meinungsbildner starker Interessengruppen über Sprache manipuliert wird. Diese uns unbewussten Manipulation sollte uns viel mehr sorgen.


Also, ich werde nicht durch Sprache manipuliert. Könntest du diese dreiste Behauptung einmal belegen?

Ich hoffe, es ist dir bewußt, daß du überwiegend mit völlig willkürlichen und arbiträren Behauptungen arbeitest - wie dies typisch ist für Feministen.

Der Sprachfeminismus trägt sehr deutlich die Züge einer paranoiden Verschwörungstheorie, vor allem wenn man bedenkt, wie egal dem Normalmenschen die linguistischen Phantastereien einer Luise Pusch oder einer Professx sind.

Schlimm ist, daß sich die Gesellschaft das alles überhaupt bieten läßt und nicht Klartext gegenüber diesen verwirrten Ideologen spricht.

Und noch ein Tip: Hör dir normale Frauen beim Sprechen an.

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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Billie Holiday » Fr 9. Dez 2016, 11:02

James T. Kirk hat geschrieben:(09 Dec 2016, 00:12)

Also, ich werde nicht durch Sprache manipuliert. Könntest du diese dreiste Behauptung einmal belegen?

Ich hoffe, es ist dir bewußt, daß du überwiegend mit völlig willkürlichen und arbiträren Behauptungen arbeitest - wie dies typisch ist für Feministen.

Der Sprachfeminismus trägt sehr deutlich die Züge einer paranoiden Verschwörungstheorie, vor allem wenn man bedenkt, wie egal dem Normalmenschen die linguistischen Phantastereien einer Luise Pusch oder einer Professx sind.

Schlimm ist, daß sich die Gesellschaft das alles überhaupt bieten läßt und nicht Klartext gegenüber diesen verwirrten Ideologen spricht.

Und noch ein Tip: Hör dir normale Frauen beim Sprechen an.

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Wird diese Hornscheid außerhalb ihres engeren Umfeldes überhaupt ernstgenommen?

Der Pöbel sagt "Frau Professor" oder "Professorin" zu weiblichen Professoren.

Zum "hen" in Schweden: meine Kinder würden diese Schule nicht besuchen, denn ein Kind, welches sich seinem Geschlecht bewußt ist und NULL Probleme damit hat (97%, 98%???) sollte nicht verunsichert werden wegen den Befindlichkeiten einer verschwindend geringen Minderheit. Und hier sollen normale Kinder verunsichert werden zugunsten einer Handvoll, die eventuell mit dem falschen Geschlecht geboren wurden.

Meine Tochter ging in eine Klasse mit einem Mädchen, welches IMMER wie ein Junge rumlief und nichts mödchenhaftes tat oder anzog. Die Eltern, Lehrer und Mitschüler haben dieses Kind einfach akzeptiert, wie es ist, ohne ihm etwas anderes einzureden ABER auch ohne allen anderen Kindern zu suggerieren, sie mögen doch noch mal ihr Selbstbild überdenken. :mad:
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Ammianus » Fr 9. Dez 2016, 11:45

Cat with a whip hat geschrieben:(08 Dec 2016, 05:29)

Die Sprache offiziell zu verändern, zur Absicht das Bewusstsein zu verändern kann man ja mal polemisch abwerten.

...



Große Lichtgötter erhabenster Gestalt von höchster Höhe schauen herab auf den dummen, verkommenen, kleinhirnigen,
nichtskönnenden, polemisierenden, sich mit seinen eigenen Exkrementen beschmierenden Pöbel.
Erzogen werden muss dieses verachtenswerte, überflüssige, denkfaule, rückständige, sexistische, mittelalterliche Blödvolk.
Gereiniget werden soll seine unwürdige, manipulative

ach Quatsch, wird langweilig ...
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 9. Dez 2016, 11:47

Billie Holiday hat geschrieben:(09 Dec 2016, 11:02)

Wird diese Hornscheid außerhalb ihres engeren Umfeldes überhaupt ernstgenommen?

Der Pöbel sagt "Frau Professor" oder "Professorin" zu weiblichen Professoren.

Zum "hen" in Schweden: meine Kinder würden diese Schule nicht besuchen, denn ein Kind, welches sich seinem Geschlecht bewußt ist und NULL Probleme damit hat (97%, 98%???) sollte nicht verunsichert werden wegen den Befindlichkeiten einer verschwindend geringen Minderheit. Und hier sollen normale Kinder verunsichert werden zugunsten einer Handvoll, die eventuell mit dem falschen Geschlecht geboren wurden.

Meine Tochter ging in eine Klasse mit einem Mädchen, welches IMMER wie ein Junge rumlief und nichts mödchenhaftes tat oder anzog. Die Eltern, Lehrer und Mitschüler haben dieses Kind einfach akzeptiert, wie es ist, ohne ihm etwas anderes einzureden ABER auch ohne allen anderen Kindern zu suggerieren, sie mögen doch noch mal ihr Selbstbild überdenken. :mad:

Es ist eine Fehlentwicklung, alles außerhalb der Norm (Schwule, Lesben, etc.) in die Norm hineinzureklamieren. Das geht so weit, dass man als Normaler beinahe das Gefühl bekommt, Aussenseiter zu sein. Wird sich hoffentlich aber aber bald beruhigen, dieser seltsame Trend...
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Atheist » Fr 9. Dez 2016, 14:06

Cat with a whip hat geschrieben:(07 Dec 2016, 18:09)

Sprache ist ein Abbild von Realitäten.


Das meine ich auch. Es wird schon Gründe dafür geben, weshalb skandinavische Sprachen das Genus in Neutrum und Utrum unterscheiden, während hierzulande erhitzte Gemüter tradierte Genera zur Frage von Freiheit sowie Leben und Tod erklären. Das könnten sogar die gleichen Gründe sein, die skandinavischen Ländern regelmäßig zu Spitzenpositionen bei internationalen Indizes zur Gleichstellung der Geschlechter verhelfen.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok94 » Fr 9. Dez 2016, 14:45

Fuerst_48 hat geschrieben:(09 Dec 2016, 11:47)
Es ist eine Fehlentwicklung, alles außerhalb der Norm (Schwule, Lesben, etc.) in die Norm hineinzureklamieren. ...

Es war wohl eher ein Fehler etwas völlig Normales (Schwulen, Lesben, etc.) als außerhalb der Norm zu betrachten.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 9. Dez 2016, 16:19

Dampflok94 hat geschrieben:(09 Dec 2016, 14:45)

Es war wohl eher ein Fehler etwas völlig Normales (Schwulen, Lesben, etc.) als außerhalb der Norm zu betrachten.

Ich will hier keine Ethik-Diskussion zur Frage "normal" lostreten. Nur soviel: Unter normal versteht man die Fortpflanzungsoption, die durch heterosexuelles Verkehren gegeben ist. Bei "schwul" und "lesbisch" ist das nicht der Fall (wenn man biologische Grundtatsachen als Basis nimmt). Das hindert aber niemanden, zu seinem genetischen Strickmuster zu stehen.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok » Fr 9. Dez 2016, 21:23

Dozhd hat geschrieben:(03 Dec 2016, 21:44)

An sich wäre aus genealogischen Gründen eine strikte Weitergabe des Namens der Frau vorzuziehen, da ja nur sie sicher als Mutter feststeht.


Komisch, da bist Du nicht für 50% ? Gerade so wie es paßt?

Beim Vater stimmt das ja genetisch nicht immer :cool:



Und was ist daran witzig, wenn Frauen die Väter der gemeinsamen Kinder hintergehen?
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok » Fr 9. Dez 2016, 21:25

Billie Holiday hat geschrieben:(09 Dec 2016, 11:02)

Wird diese Hornscheid außerhalb ihres engeren Umfeldes überhaupt ernstgenommen?


Nun, sie entscheidet, wer das Studium besteht - und bestimmt damit die nächste Generation der Geschlechter-Verpfuscherinnen.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok » Fr 9. Dez 2016, 21:27

Dampflok94 hat geschrieben:(09 Dec 2016, 14:45)

Es war wohl eher ein Fehler etwas völlig Normales (Schwulen, Lesben, etc.) als außerhalb der Norm zu betrachten.


Es ist hingegen kein Fehler, die Mehrheit als Mehrheit darzustellen. Zudem muß "außerhalb der Norm" nicht gleich kriminell oder ablehnenswert bedeuten. Es ist eben nicht die Mehrheit.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 9. Dez 2016, 21:30

Dampflok hat geschrieben:(09 Dec 2016, 21:27)

Es ist hingegen kein Fehler, die Mehrheit als Mehrheit darzustellen. Zudem muß "außerhalb der Norm" nicht gleich kriminell oder ablehnenswert bedeuten. Es ist eben nicht die Mehrheit.

Tust du dir schwer damit, jemandem Recht u geben?? :D :D
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok » Fr 9. Dez 2016, 21:36

Fuerst_48 hat geschrieben:(09 Dec 2016, 21:30)

Tust du dir schwer damit, jemandem Recht u geben?? :D :D



Absolut, wenn er Unrecht hat. Und im Fall von sexuellen Minderheiten im 21. Jahrhundert wo alles geht, ist der Begriff "Normalität" nun mal eben nicht mit "Legalität" gleichzusetzen und Minderheiten nicht mit "abnormal" im Sinne von "abzulehnen". Es ist keine Wertung sondern eine Feststellung.

Auch wenn das hier nicht Jeder verstehen mag.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 9. Dez 2016, 21:41

Dampflok hat geschrieben:(09 Dec 2016, 21:36)

Absolut, wenn er Unrecht hat. Und im Fall von sexuellen Minderheiten im 21. Jahrhundert wo alles geht, ist der Begriff "Normalität" nun mal eben nicht mit "Legalität" gleichzusetzen und Minderheiten nicht mit "abnormal" im Sinne von "abzulehnen". Es ist keine Wertung sondern eine Feststellung.

Auch wenn das hier nicht Jeder verstehen mag.

Dann hast du mich aber völlig mißverstanden.
Die NORM ist unabhängig vom Jahrhundert oder anderen Überlegungen, die der Fortpflanzung aus rein biologischer Sicht.
Schwul und lesbisch sind aus der gleichen Sicht, nicht die NORM. Aber außerhalb einer Legalität stehen sie deswegen nicht. Wie kommst du denn darauf??
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Ammianus » Fr 9. Dez 2016, 22:44

Dampflok hat geschrieben:(09 Dec 2016, 21:25)

Nun, sie entscheidet, wer das Studium besteht - und bestimmt damit die nächste Generation der Geschlechter-Verpfuscherinnen.


Nee, nee, ganz so einfach ist das nicht. Wenn du einenerene Dozentenixx oder Professix Scheiße(r) findest kannst du dessen Veranstaltungen meist meiden. Einenerene allein schafft nicht die zu kippen.

(Text ist ohne Tippfehler)
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Cat with a whip » Fr 9. Dez 2016, 23:42

Atheist hat geschrieben:(09 Dec 2016, 14:06)

Das meine ich auch. Es wird schon Gründe dafür geben, weshalb skandinavische Sprachen das Genus in Neutrum und Utrum unterscheiden, während hierzulande erhitzte Gemüter tradierte Genera zur Frage von Freiheit sowie Leben und Tod erklären. Das könnten sogar die gleichen Gründe sein, die skandinavischen Ländern regelmäßig zu Spitzenpositionen bei internationalen Indizes zur Gleichstellung der Geschlechter verhelfen.


Wenn man das biologische Geschlecht sprachlich unbestimmt lässt drückt die Sprache auch eine Offenheit und Unschärfe aus. Dass Skandinavier im Alltag in sexuellen Fragen auch weniger verklemmt sind ist bekannt. In Schweden ist es erstmal kein Problem in Jugendherbergen die Zimmer nicht nach Geschlecht zuzuteilen. Im überwiegend verklemmten Deutschland entfacht sich da bereits schon Empörung.
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Re: Gleichberechtigung und Sprache

Beitragvon Dampflok » Sa 10. Dez 2016, 09:16

Ammianus hat geschrieben:(09 Dec 2016, 22:44)

Nee, nee, ganz so einfach ist das nicht. Wenn du einenerene Dozentenixx oder Professix Scheiße(r) findest kannst du dessen Veranstaltungen meist meiden. Einenerene allein schafft nicht die zu kippen.

(Text ist ohne Tippfehler)


Es ist doch schon sehr arg. Um Gendermüll kommen inzwischen leider sogar Ing-Studenten nicht herum. In bestimmten Fällen werden eingereichte Arbeiten an Unis automatisch abgewertet, wenn die Sprache nicht gegendert ist.

Zum Professix, Jene, die bei dem Fräulein Gender studieren, wollen es ja genau so, d.h. sie wollen die Gesellschaft mit ihrem Irrsinn vergiften und sich dafür noch eine lebenslange Verbeamtung an einer Uni einholen.

Die Sprachvergiftung ist ein Grundübel das es zu bekämpfen gilt. Ich erkläre später noch, worin die Gefahr liegt.
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