Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
Dampflok
Beiträge: 10653
Registriert: Di 3. Jun 2008, 08:18
Benutzertitel: Macho

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dampflok » Mo 12. Dez 2016, 19:46

Atheist hat geschrieben:(12 Dec 2016, 16:46)

Mir ist keine einzige Studie bekannt, die einen Zusammenhang der Androgene mit der grundsätzlichen Verhaltens"disposition" "Neigung zu (körperlichen) Gewaltdelikten" belegt, was ja auch kaum verwunderlich ist, denn Männer haben verhältnismäßig den größten Anteil an nahezu allen Deliktsarten, für die sie in Frage kommen (selbst Schwangerschaft"sabbrüche" werden nicht selten durch Männer gegen den Willen der Schwangeren gewaltsam "durchgesetzt", was dann aber selbstverständlich einem anderen Straftatbestand unterfällt).

Die geläufige Behauptung vom männlichen Schläger und weiblicher Psychostraftäterin lässt sich übrigens mit der PKS auch nicht belegen, denn beispielsweise sind Stalker meistens männlich (passenderweise ist ein in diesem Forum bekannter und berüchtigter Stalker [wer das wohl sein mag!?] wohl auch ein Mann!). Allerdings gehen Kriminologen davon aus, dass das Anzeigeverhalten der Bevölkerung den weiblichen Teil der Straftäter begünstigt, so jedenfalls im Falle der häuslichen Gewalt.


Übrigens ist Falschbeschuldigung auch strafbar und ein typisch weiblicher Tatbestand. Und dies ist ein Forum das davon lebt daß auf Beiträge geantwortet wird. Wer aber das schiere Antworten auf Beiträge als "Stalking" bezeichnet, begeht Rufmord und macht sich ganz real strafbar. Wer hier im Forum einen Jammerstrang aufmacht weil er zwei Antworten bekommen hat, sollte mal seine Weltsicht überprüfen lassen.

Und welche Studien Dir nicht bekannt sind ist kein Maßstab für diese Diskussion. Der Einfluß von Testosteron läßt sich nicht von Dir wegsdiskutieren. Interessent auch daß Du mit der PKS hausieren gehst und sie falsch interpretierst, in der Hoffnung Niemand lese sie.
""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Mo 12. Dez 2016, 23:37

Dampflok hat geschrieben:(12 Dec 2016, 19:46)

Übrigens ist Falschbeschuldigung [falsche Verdächtigung?] auch strafbar und ein typisch weiblicher Tatbestand.


Das kann ich gerade nicht bestätigen. Beleg?

Und dies ist ein Forum das davon lebt daß auf Beiträge geantwortet wird. Wer aber das schiere Antworten auf Beiträge als "Stalking" bezeichnet, begeht Rufmord und macht sich ganz real strafbar. Wer hier im Forum einen Jammerstrang aufmacht weil er zwei Antworten bekommen hat, sollte mal seine Weltsicht überprüfen lassen.


Überprüfen sollten Nachsteller ihre Weltsicht, bevor ihre Auswirkungen mal auf Fremdinitiative von anderen überprüft werden.

Der Einfluß von Testosteron läßt sich nicht von Dir wegsdiskutieren.


Sind wir nun also lediglich beim "Einfluss" angelangt? Wenn du nach o.g. Studien googelst, findest du, wie schon erwähnt, auch die Schätzungen zu den Anteilen unterschiedlicher Einflüsse. Übrigens, wenn dir bereits der konkrete Wortlaut meines von dir beanstandenden Beitrages entfallen sein sollte, hilft es, ihn dir noch einmal durchzulesen:

Dampflok hat geschrieben:(12 Dec 2016, 09:41)
Ich hingegen kann nachweisen, daß die allgemein typischen männlichen wie weiblichen Verhaltensweisen - also auch zB die Berufswahl! - schon im Mutterleib durch unterschiedlichen Testosteron-Spiegel vorgegeben sind.



Atheist hat geschrieben:(12 Dec 2016, 15:24)

Verhalten hängt von zu vielen Faktoren ab, um es allein auf die vorgeburtlichen Hormonwerte der Mutter zu reduzieren. Alle mir bekannten Studien, die den Einfluss von Hormonen aufs Vethalten untersuchen, lassen allenfalls stellenweise Einflüsse erkennen, die jedoch als erheblich geringer angegeben werden als die von individuellen Umweltfaktoren, darunter insbesondere auch sozialen.

Die Anpassung der Rezeptorendichte an zugeführte Wirkstoffe sollte übrigens nicht nur Drogenkonsumenten bekannt sein... veranschaulicht aber die Plastizität des Gehirns sehr gut!
"Wir Diskordier müssen auseinanderhalten!" (unbekannter Weiser)
Benutzeravatar
Dampflok
Beiträge: 10653
Registriert: Di 3. Jun 2008, 08:18
Benutzertitel: Macho

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dampflok » Di 13. Dez 2016, 07:56

Glaub was Du willst. Warum aber werden Dir alle Kindergärtnerinnen weltweit bestätigen, daß schon 2, 3-jährige Jungen aktiver, "rabaukenhafter" sind?

Hat es etwa zuvor ein geheimnisvolles Briefing der Jungs durch ihre männlichen Familienangehörigen gegeben? Und wie soll das bei Kindern von sogenannten "Alleinerziehenden" nur geschehen sein, oder dort wo Väter aufrgund beruflicher Pflichten fast keinen Kontakt zu ihren Kindern haben?

Du versuchst hier etwas bauernschlauer aus der Nummer herauszukommen, indem Du die PKS offenbar negierst und uns suggerieren willst, daß Männer gar nicht gewalttätiger wären als Frauen, um Deine Weltsicht von dem Menschen als "frei programmierbar" im Gender-Sinne darzustellen. Da aber die meisten Kinder hauptsächlich von Frauen erzogen worden sind, müßten die Frauen dann also Schuld an der größeren Männergewalt haben. Und welches Interesse könnten die daran haben? Tja.
Zuletzt geändert von Dampflok am Di 13. Dez 2016, 09:22, insgesamt 1-mal geändert.
""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Di 13. Dez 2016, 08:07

Dampflok hat geschrieben:(13 Dec 2016, 07:56)

Glaub was Du willst. Warum aber werden Dir alle Kindergärtnerinnen weltweit bestätigen, daß schon 2, 3-jährige Jungen aktiver, "rabaukenhafter" sind?


Als Atheist glaube ich weder religiösen noch postfaktischen Predigern.

Danke fürs Gespräch.
"Wir Diskordier müssen auseinanderhalten!" (unbekannter Weiser)
Benutzeravatar
Dampflok
Beiträge: 10653
Registriert: Di 3. Jun 2008, 08:18
Benutzertitel: Macho

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dampflok » Di 13. Dez 2016, 09:35

Atheist hat geschrieben:(13 Dec 2016, 08:07)

Als Atheist glaube ich weder religiösen noch postfaktischen Predigern.

Danke fürs Gespräch.


Ja, man muß auch verlieren können. Anständige Nutzer können das indes auch zugeben und erklären, Etwas dazugelernt zu haben.

Kindergärtnerinnen sind Mitnichten "postfaktische Prediger" und an der Realität kommst Du nicht vorbei. Ich erwähne die höhere angeborene Aggressivität bei Jungen deshalb so gerne, weil sie auch ständig von Feministinnen freudig zitiert wird - allerdings mit dem kleinen Denkfehler auf derer Seite, daß dieses Negativum quasi der einzige Unterschied zwischen Mann und Frau sei.

Ist es aber nicht: So wie Männer allgemein aggressiver sind, so sind sie auch allgemein risikobereiter und erfinderischer. Obwohl im Westen mehr als eine Generation Menschen herangewachsen ist, die in allen öffentlichen Einrichtungen gendermäßig nach Geschlecht entweder mädchengefördert oder als Junge "positiv diskriminiert" wurde, hat sich das Geschlechterverhältnis praktisch nicht geändert: Frauen suchen eher den einfachen Weg der Fremdversorgung (durch Männer oder "Vater Staat") und lassen eine gigantische Mode- und Kosmetikindustrie erblühen, Männer machen die abenteuerlichsten Dinge wie Fingerhakeln, Taubenzüchten, Autos tunen oder Firmen gründen um Aufmerksamkeit zu erregen.

Und obwohl der Staat extra Geld ausgibt um Frauen in die Selbständigkeit zu bekommen sind es weiterhin die Männer, die den Großteil der Firmen gründen und Patente erheben.
""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Di 13. Dez 2016, 10:07

Dampflok hat geschrieben:(13 Dec 2016, 09:35)
Ist es aber nicht: So wie Männer allgemein aggressiver sind, so sind sie auch allgemein risikobereiter und erfinderischer. Obwohl im Westen mehr als eine Generation Menschen herangewachsen ist, die in allen öffentlichen Einrichtungen gendermäßig nach Geschlecht entweder mädchengefördert oder als Junge "positiv diskriminiert" wurde, hat sich das Geschlechterverhältnis praktisch nicht geändert: Frauen suchen eher den einfachen Weg der Fremdversorgung (durch Männer oder "Vater Staat") und lassen eine gigantische Mode- und Kosmetikindustrie erblühen, Männer machen die abenteuerlichsten Dinge wie Fingerhakeln, Taubenzüchten, Autos tunen oder Firmen gründen um Aufmerksamkeit zu erregen.


Na ist doch super, dann liegt doch die Lösung aller Wirtschaftskrisen auf der Hand: um die Anzahl der Fingerhäkler, Taubenzüchter, Autotuner und erfinderischer Unternehmer zu erhöhen, müssten wir lediglich Frauen Testosteron verabreichen. Und Männern auch, damit sie noch männlicher würden, infolge dessen sie noch mehr Firmen gründen und noch mehr Autos tunen könnten. Problem gelöst.

Mal so nebenbei: im Gegensatz zum Testosteron mit diesbezüglich widersprüchlichen Funden, macht Adrenalin nachweislich aggressiver und risikobereiter. Sogar ganz schnell, von einem Moment auf den anderen - oder auch auf Dauer, bei entsprechenden sozialen wie z.B. beruflichen oder privaten Umwelteinflüssen. Und um dich ganz zu verwirren: je aggressiver, desto mehr Adrenalin wird ausgeschüttet (jedenfalls vorübergehend).
"Wir Diskordier müssen auseinanderhalten!" (unbekannter Weiser)
Benutzeravatar
Dampflok
Beiträge: 10653
Registriert: Di 3. Jun 2008, 08:18
Benutzertitel: Macho

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dampflok » Di 13. Dez 2016, 10:51

Atheist hat geschrieben:(13 Dec 2016, 10:07)

Na ist doch super, dann liegt doch die Lösung aller Wirtschaftskrisen auf der Hand: um die Anzahl der Fingerhäkler, Taubenzüchter, Autotuner und erfinderischer Unternehmer zu erhöhen, müssten wir lediglich Frauen Testosteron verabreichen. Und Männern auch, damit sie noch männlicher würden, infolge dessen sie noch mehr Firmen gründen und noch mehr Autos tunen könnten. Problem gelöst.


Was Du hier so ironisierst nennt sich Wettbewerb.

Funktioniert tadellos und hilft, Wohlstand, Sicherheit, Bildung und Frieden zu verbessern. Hat einige Gesellschaften sogar so reich gemacht, daß sie glauben, sich völlig unproduktive Erscheinungen wie Händchenhalt-gender-Jede*x-darf-mal-Quoten-Scheinwelten leisten zu können, die vom Steuerzahler mal so mitfinanziert werden. Solange die (Männer-)Wirtschaft eben rund läuft und nicht von den Schweinwelten kaputtgegendert wird.




Mal so nebenbei: im Gegensatz zum Testosteron mit diesbezüglich widersprüchlichen Funden, macht Adrenalin nachweislich aggressiver und risikobereiter. Sogar ganz schnell, von einem Moment auf den anderen - oder auch auf Dauer, bei entsprechenden sozialen wie z.B. beruflichen oder privaten Umwelteinflüssen. Und um dich ganz zu verwirren: je aggressiver, desto mehr Adrenalin wird ausgeschüttet (jedenfalls vorübergehend).


Und was hat das mit dem Thema zu Tun? Wolltest Du nur mal so kundtun? Gut, haben wir gelesen. Ich tue also hier ebenso kund, daß die Hirnstrukturen von Männern und Frauen unterschiedlich sind. Forscher haben zwar noch nicht die ganzen Zusammenhänge und spezifischen Auswirkungen geklärt, doch es steht wohl fest, daß auch dies Auswirkungen auf das geschlechtspezifische Verhalten hat - also die Gender-Theorie wieder einmal negiert.
""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Di 13. Dez 2016, 11:25

Dampflok hat geschrieben:(13 Dec 2016, 10:51)

Was Du hier so ironisierst nennt sich Wettbewerb.

Funktioniert tadellos und hilft, Wohlstand, Sicherheit, Bildung und Frieden zu verbessern. Hat einige Gesellschaften sogar so reich gemacht, daß sie glauben, sich völlig unproduktive Erscheinungen wie Händchenhalt-gender-Jede*x-darf-mal-Quoten-Scheinwelten leisten zu können, die vom Steuerzahler mal so mitfinanziert werden. Solange die (Männer-)Wirtschaft eben rund läuft und nicht von den Schweinwelten kaputtgegendert wird.


Ja, mehr Autotuningwettbewerb hat Deutschland dringend nötig. Am besten dort, wo er oft und gerne mangels anderer Freizeitbeschäftigungsmöglichkeiten praktiziert wird: auf dem Land.

Und was hat das mit dem Thema zu Tun? Wolltest Du nur mal so kundtun? Gut, haben wir gelesen. Ich tue also hier ebenso kund, daß die Hirnstrukturen von Männern und Frauen unterschiedlich sind. Forscher haben zwar noch nicht die ganzen Zusammenhänge und spezifischen Auswirkungen geklärt, doch es steht wohl fest, daß auch dies Auswirkungen auf das geschlechtspezifische Verhalten hat - also die Gender-Theorie wieder einmal negiert.


Ich wollte dir nur "ein Gefühl" für Korrelationen und Kausalitäten vermitteln.

Mit der Lüge, dass die Gender-Theorie mal wieder die Biologie negieren würde, kommst du bei mir übrigens genauso weit wie mit deinem bisherigen Geschreibsel.
"Wir Diskordier müssen auseinanderhalten!" (unbekannter Weiser)
Benutzeravatar
Dampflok
Beiträge: 10653
Registriert: Di 3. Jun 2008, 08:18
Benutzertitel: Macho

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dampflok » Di 13. Dez 2016, 12:06

Atheist hat geschrieben:(13 Dec 2016, 11:25)
Ich wollte dir nur "ein Gefühl" für Korrelationen und Kausalitäten vermitteln.


Du willst uns suggerieren, höheres Testosteron bei Jungs sei eine reine Korrelation und habe Nix mit höherer Aktivität/Aggressivität zu Tun?

Mit der Lüge, dass die Gender-Theorie mal wieder die Biologie negieren würde


Natürlich tut sie das. Allein die Kernbehauptung der genderideologen, Geschlecht sei nicht angeboren sondern "ansozialisiert" widerspricht allen, wirklich allen wissenschaftlichen Erkenntnissen Inklusive natürlich der Biologie.
""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 11162
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dark Angel » Di 13. Dez 2016, 19:04

Atheist hat geschrieben:(13 Dec 2016, 11:25)
Mit der Lüge, dass die Gender-Theorie mal wieder die Biologie negieren würde, kommst du bei mir übrigens genauso weit wie mit deinem bisherigen Geschreibsel.

Aber natürlich negiert die Gender-"Theorie" sämtliche Erkenntnisse der Biologie. Gender-"Theorie" vertritt noch immer die widerlegten Thesen des Bevaviorismus - da wird immer noch behauptet, sämtliche geschlechtsspeziischen Verhaltensmuster seinen lediglich anerzogen/ansozialisiert. Das dies nicht stimmt, können Evolutionsbiologen und Evolutionspsychologen anhand empirischer Forschungsergebnisse sehr gut nachweisen. Bestes Beispiel ist die von Gende-Vertretern negierten Ergebnisse in der Primatenforschung, weil Mensch ist ja in seinem Verhalten nicht mit Primaten vergleichbar, solche Forschungsegebnisse können schließlich nicht einfach auf den Mennschen übertragen werden, weil Mensch ja schließlich längst "über die Evolution hinaus gewachsen ist".
Und für Herrn Voss ist ja selbst das biologische Geschlecht nur "sozial/kulturell konstruiert".
Na wenn das nicht Leugnen der Biologie ist, was dann? Und wer lügt hier nun?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Mi 14. Dez 2016, 17:22

Dark Angel hat geschrieben:(13 Dec 2016, 19:04)

Aber natürlich negiert die Gender-"Theorie" sämtliche Erkenntnisse der Biologie. Gender-"Theorie" vertritt noch immer die widerlegten Thesen des Bevaviorismus - da wird immer noch behauptet, sämtliche geschlechtsspeziischen Verhaltensmuster seinen lediglich anerzogen/ansozialisiert. Das dies nicht stimmt, können Evolutionsbiologen und Evolutionspsychologen anhand empirischer Forschungsergebnisse sehr gut nachweisen. Bestes Beispiel ist die von Gende-Vertretern negierten Ergebnisse in der Primatenforschung, weil Mensch ist ja in seinem Verhalten nicht mit Primaten vergleichbar, solche Forschungsegebnisse können schließlich nicht einfach auf den Mennschen übertragen werden, weil Mensch ja schließlich längst "über die Evolution hinaus gewachsen ist".
Und für Herrn Voss ist ja selbst das biologische Geschlecht nur "sozial/kulturell konstruiert".
Na wenn das nicht Leugnen der Biologie ist, was dann? Und wer lügt hier nun?


Wenn ich morgen in den Zoo ginge und Verhatensforschung an dortigen Affen betriebe, würde ich deren Ergebnisse nur ungerne auf dich übertragen wollen, selbst wenn du mich ausdrücklich darum bätest. Vielleicht sollten einige Experten der Pflanzenphysiologie und ähnlichen Gebieten mehr Forschung an Menschen betreiben, um die Kultur der Menschheit zu verstehen?
"Wir Diskordier müssen auseinanderhalten!" (unbekannter Weiser)
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 11162
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dark Angel » Mi 14. Dez 2016, 18:45

Atheist hat geschrieben:(14 Dec 2016, 17:22)

Wenn ich morgen in den Zoo ginge und Verhatensforschung an dortigen Affen betriebe, würde ich deren Ergebnisse nur ungerne auf dich übertragen wollen, selbst wenn du mich ausdrücklich darum bätest. Vielleicht sollten einige Experten der Pflanzenphysiologie und ähnlichen Gebieten mehr Forschung an Menschen betreiben, um die Kultur der Menschheit zu verstehen?

Keine Sorge, damit müssen sich Pflanzenpsychologen nicht beschäftigen, das tun Evolutionspsychologen wie Prof. Bischof-Köhler, Prof. Campbell, Prof Baron Cohen, der Kognitionswissenschaftler David. C. Geary u.v.m.
Und wie Berufsbezeichnung schon sagt, geht es um die Evolution unserer Verhaltensmuster - also um die evolutionäre Entwicklung von Grundstrukturen unseres Verhaltens und deren geschlechtsspezifischen Unterschiede. Was diese Forschungen angeht, kommt man um Primatenforschung nicht herum. Die benötigt man nämlich um Verhaltensmuster von Primaten mit denen von menschlichen Neugeborenen/Kleinstkindern zu vergleichen. Und diese Unterschiede zeigen halt, dass Menschen die gleichen geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Verhaltensmustern aufweisen, wie Primaten, dass es sehr wohl angeborene, biologisch bedingte geschlechtsspezifische Unterschiede im Verhalten gibt.
Diese Untersuchungen/Forschungen beweisen - entgegen der Behauptung(en) von Vertretern der Genderzunft -, dass Unterschiede im Verhalten von Männern und Frauen eben nicht ausschließlich kulturell bedingt/anerzogen/kulturell zugeschrieben sind, sondern biologischen Enflüssen unterliegen, sich evolutionär entwickelt haben.
Tja und wer die Forschungsergebnisse von Evolutionsbiologen und Evolutionspsychologen leugnet, der leugnet Biologie insgesamt und Evolution im besonderen und der beweist damit, dass er eine Ideologie vertritt. Derjenige beweist damit auch, dass ein Problem damit hat, den Menschen als das zu sehen, was er ist - das Ergebnis von (mind.) 500 Mio Jahren Evolution, der eben dieses evolutionäre Erbe mit sich trägt und es eben nicht mal eben abwerfen kann, bloß weil er die Fähigkeit besitzt Kultur zu entwickeln.
Und ganz nebenbei - ICH habe kein Problem damit, mich als Primaten (was Mensch ja ist) zu sehen und mich zu meinem evolutionären Erbe zu bekennen.
Kognitions- und Neurowissenschaftler habe ebenso nachgewiesen, dass es sehr wohl Geschlechtsunterschiede im Muster der kognitiven Fähigkeiten sowie der Struktur und Funktion bestimmter Regionen des Gehirns existieren.
Das wiederum leugnen nur Vertreter der Genderzunft - und wieder leugnen sie die Biologie!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Mi 14. Dez 2016, 19:12

Dark Angel hat geschrieben:(14 Dec 2016, 18:45)

Keine Sorge, damit müssen sich Pflanzenpsychologen nicht beschäftigen, das tun Evolutionspsychologen wie Prof. Bischof-Köhler, Prof. Campbell, Prof Baron Cohen, der Kognitionswissenschaftler David. C. Geary u.v.m.
Und wie Berufsbezeichnung schon sagt, geht es um die Evolution unserer Verhaltensmuster - also um die evolutionäre Entwicklung von Grundstrukturen unseres Verhaltens und deren geschlechtsspezifischen Unterschiede. Was diese Forschungen angeht, kommt man um Primatenforschung nicht herum. Die benötigt man nämlich um Verhaltensmuster von Primaten mit denen von menschlichen Neugeborenen/Kleinstkindern zu vergleichen. Und diese Unterschiede zeigen halt, dass Menschen die gleichen geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Verhaltensmustern aufweisen, wie Primaten, dass es sehr wohl angeborene, biologisch bedingte geschlechtsspezifische Unterschiede im Verhalten gibt.
Diese Untersuchungen/Forschungen beweisen - entgegen der Behauptung(en) von Vertretern der Genderzunft -, dass Unterschiede im Verhalten von Männern und Frauen eben nicht ausschließlich kulturell bedingt/anerzogen/kulturell zugeschrieben sind, sondern biologischen Enflüssen unterliegen, sich evolutionär entwickelt haben.
Tja und wer die Forschungsergebnisse von Evolutionsbiologen und Evolutionspsychologen leugnet, der leugnet Biologie insgesamt und Evolution im besonderen und der beweist damit, dass er eine Ideologie vertritt. Derjenige beweist damit auch, dass ein Problem damit hat, den Menschen als das zu sehen, was er ist - das Ergebnis von (mind.) 500 Mio Jahren Evolution, der eben dieses evolutionäre Erbe mit sich trägt und es eben nicht mal eben abwerfen kann, bloß weil er die Fähigkeit besitzt Kultur zu entwickeln.
Und ganz nebenbei - ICH habe kein Problem damit, mich als Primaten (was Mensch ja ist) zu sehen und mich zu meinem evolutionären Erbe zu bekennen.
Kognitions- und Neurowissenschaftler habe ebenso nachgewiesen, dass es sehr wohl Geschlechtsunterschiede im Muster der kognitiven Fähigkeiten sowie der Struktur und Funktion bestimmter Regionen des Gehirns existieren.
Das wiederum leugnen nur Vertreter der Genderzunft - und wieder leugnen sie die Biologie!


Erfreulich zu lesen, dass Pflanzenphysiologie-Koryphäe und Genderkritikexperte Kutschera nicht auch mit von der Partie ist. Ich nehme mal an, dass o.g. Personen Näheres über die Speicherorte der Informationen hinsichtlich behaupteter Verhaltensweisen nennen und genau erklären können? Und wenn schon dabei, dann noch der lieben Dampflok beschreiben können, welche Hormone bei welcher Menge genau welches Verhalten bedingen. Dann nämlich wäre die Lektüre von Veröffentlichungen o.g. Personen durchaus spannend und auf meiner Vorhabenliste für 2017.
"Wir Diskordier müssen auseinanderhalten!" (unbekannter Weiser)
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 11162
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dark Angel » Mi 14. Dez 2016, 19:44

Atheist hat geschrieben:(14 Dec 2016, 19:12)

Erfreulich zu lesen, dass Pflanzenphysiologie-Koryphäe und Genderkritikexperte Kutschera nicht auch mit von der Partie ist. Ich nehme mal an, dass o.g. Personen Näheres über die Speicherorte der Informationen hinsichtlich behaupteter Verhaltensweisen nennen und genau erklären können? Und wenn schon dabei, dann noch der lieben Dampflok beschreiben können, welche Hormone bei welcher Menge genau welches Verhalten bedingen. Dann nämlich wäre die Lektüre von Veröffentlichungen o.g. Personen durchaus spannend und auf meiner Vorhabenliste für 2017.

Oh keine Sorge, die können das hinreichend genau erklären und die veröffentlichen ihre Erkenntnisse und Erklärungen sogar. Die können dir auch hinreichend genau erklären, wann bestimmte Hormone, in bestimmter Dosierung ganz entscheident auf die Entwicklung unserer geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster auswirken - nämlich in den ersten Wochen der pränatalen Entwicklung. Welche Verhaltensmuster Menschen entwickeln wird nämlich schon während der Embryogenese festgelegt, genau wie während dieser Entwicklungsphase bereits Struktur und Funktionen des Gehirns festgelegt werden, ob weibliches oder männliches Gehirn.
DAS zu erforschen ist nämlich Aufgabe der Evolutionspsychologen.
Tja - indem du Erkenntnisse von Biologen (Evolutionsbiologen und Evolutionspsychologen sind nämlich Biologen) leugnest - und nichts anders tust du, beweist du doch nur, dass Vertreter der Genderzunft Biologie und deren Forschungsergebnisse leugnen und es sich somit um keine Lüge handelt. :D
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Mi 14. Dez 2016, 19:50

Dark Angel hat geschrieben:(14 Dec 2016, 19:44)

Oh keine Sorge, die können das hinreichend genau erklären und die veröffentlichen ihre Erkenntnisse und Erklärungen sogar. Die können dir auch hinreichend genau erklären, wann bestimmte Hormone, in bestimmter Dosierung ganz entscheident auf die Entwicklung unserer geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster auswirken - nämlich in den ersten Wochen der pränatalen Entwicklung. Welche Verhaltensmuster Menschen entwickeln wird nämlich schon während der Embryogenese festgelegt,


Scroll mal hoch bzw. klick mal eine Seite zurück, Stichwort Plastizität des Gehirns.
"Wir Diskordier müssen auseinanderhalten!" (unbekannter Weiser)
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 11162
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dark Angel » Mi 14. Dez 2016, 20:31

Atheist hat geschrieben:(14 Dec 2016, 19:50)

Scroll mal hoch bzw. klick mal eine Seite zurück, Stichwort Plastizität des Gehirns.

Die Plastizität des gehirns ändert nichts an der Tatsache, dass geschlechtsspezifische Unterschiede im Muster der kognitiven Fähigkeiten sowie der Struktur und Funktion bestimmter Regionen des Gehirns existieren!
Und für diese geschlechtsspezifischen Unterschiede im Gehirn sind wiederum Sexualhormone verantwortlich.
Während die funktionelle Hirnorganisation beim Mann immer asymmetrisch verläuft, verändert sich die funktionelle Hirnorganisation der Frau von symmetrisch, zu asymmetrisch während der Menstruation.
Vergleiche hier und hier.
Aber im Gegensatz zu den Vertretern der Genderzunft, die alle biologischen Wurzeln und Einflüsse auf geschlechtsspezifische Verhaltensmuster negieren/leugnen, leugnen Biologen/Neurowissenschafter kulturelle Einflüsse nicht.
Im Gegenteil - jeder Biologe wird die Frage, worauf Verhaltensweisen zurückzuführen sind, antworten
"Wenn die Neurowissenschaft in den letzten zwei Dekaden Eines erfolgreich bewiesen hat, dann ist es die Untrennbarkeit biologischer und psychologischer Prozesse. Sie
gilt natürlich ebenso für Geschlechtsunterschiede."

War woll wieder nix, mit "ist alles nur auf Plastizität zurückzuführen, gibt keine anatomischen und funktionalen Unterschiede". :D
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Mi 14. Dez 2016, 20:57

Dark Angel hat geschrieben:(14 Dec 2016, 20:31)

Die Plastizität des gehirns ändert nichts an der Tatsache, dass geschlechtsspezifische Unterschiede im Muster der kognitiven Fähigkeiten sowie der Struktur und Funktion bestimmter Regionen des Gehirns existieren!
Und für diese geschlechtsspezifischen Unterschiede im Gehirn sind wiederum Sexualhormone verantwortlich.
Während die funktionelle Hirnorganisation beim Mann immer asymmetrisch verläuft, verändert sich die funktionelle Hirnorganisation der Frau von symmetrisch, zu asymmetrisch während der Menstruation.
Vergleiche hier und hier.
Aber im Gegensatz zu den Vertretern der Genderzunft, die alle biologischen Wurzeln und Einflüsse auf geschlechtsspezifische Verhaltensmuster negieren/leugnen, leugnen Biologen/Neurowissenschafter kulturelle Einflüsse nicht.
Im Gegenteil - jeder Biologe wird die Frage, worauf Verhaltensweisen zurückzuführen sind, antworten
"Wenn die Neurowissenschaft in den letzten zwei Dekaden Eines erfolgreich bewiesen hat, dann ist es die Untrennbarkeit biologischer und psychologischer Prozesse. Sie
gilt natürlich ebenso für Geschlechtsunterschiede."

War woll wieder nix, mit "ist alles nur auf Plastizität zurückzuführen, gibt keine anatomischen und funktionalen Unterschiede". :D


Es geht hier gerade ums Verhalten, nicht um "kognitive Fähigkeiten" oder "Muster in kognitiven Fähigkeiten". Echt schade, dass ich von den o.g. Personen wohl nichts Konkretes darüber lesen könnte; und auch nichts, was mir konkrete Möglichkeiten aufzeigte, durch Hormongaben Affen zu Menschen zu machen. Wobei es schon toll wäre, so einen niedlichen Makaken mit auf die Arbeit zu nehmen, damit er mir zuarbeitet...
"Wir Diskordier müssen auseinanderhalten!" (unbekannter Weiser)
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 11162
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dark Angel » Mi 14. Dez 2016, 21:27

Atheist hat geschrieben:(14 Dec 2016, 20:57)

Es geht hier gerade ums Verhalten, nicht um "kognitive Fähigkeiten" oder "Muster in kognitiven Fähigkeiten". Echt schade, dass ich von den o.g. Personen wohl nichts Konkretes darüber lesen könnte; und auch nichts, was mir konkrete Möglichkeiten aufzeigte, durch Hormongaben Affen zu Menschen zu machen. Wobei es schon toll wäre, so einen niedlichen Makaken mit auf die Arbeit zu nehmen, damit er mir zuarbeitet...

1. haben kognitive Fähigkeiten etwas mit Verhalten zu tun,

2. sprechen wir von ca. 30(!) Mio Jahren Evolution, die die geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster herausbildeten, die wir Menschen heute noch aufweisen, die Meerkatzen aufweisen und Menschenaffen (Schimpansen, Bonobos etc) genauso. Vom gemeinsamen Vorfahren von Affe und Mensch trennen uns immerhin noch ca. 7 Mio Jahre Evolution - in denen sich das Gehirn von ca 500 ccm Volumen auf ca 1500 ccm Volumen vergrößert hat.

Sorry - aber wer was zusammenschwafelt, vonwegen Hormongaben überbrücken 7 Mio Jahre Evolution und machen aus einem Affen einen Menschen, der hat so absolut keine Ahnung von Evolution, nichtmal von den Grundlagen. Mit so Jemanden erübrigt sich jede, aber auch wirklich jede Diskussion über Evolution/evolutionäre Entwicklung.
Und derjenige beweist mir ebenso, dass er jegliche Forschungsergebnisse der Biologen/Evolutionsbiologen/Evolutionsbiologen negiert, ablehnt (weil das nicht in sein Weltbild passt) und sogar versucht, diese ins Lächerliche zu ziehen. Das typische Gebahren der Vertreter der Genderzunft - nach dem Motto: "weil nicht sein kann, was nicht sein darf" - oder besser "weil ich nicht will, dass es so ist". Und dieses Leugnen und Negieren von Erkenntnissen aus der Biologie, zeigt eindeutig, dass so genannte Gender Studiens nichts mit Wissenschaft zu tun haben, sondern Ideologie ist - bzw eine Pseudoreligion.
Eindeutiger als du es hier tust, kann man den Beweis nicht antreten, dass es eben keine Lüge ist, was de Dampflok schreibt. Gender-Theorie negiert/leugnet die Biologie und deren Einfluss auf geschlechtsspezifisches Verhalten.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Mi 14. Dez 2016, 21:51

Dark Angel hat geschrieben:(14 Dec 2016, 21:27)

1. haben kognitive Fähigkeiten etwas mit Verhalten zu tun,


Freilich haben sie das, genauso wie ein Schmetterling in Brasilien etwas mit einem Tornado in Texas zu tun hat.

2. sprechen wir von ca. 30(!) Mio Jahren Evolution, die die geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster herausbildeten, die wir Menschen heute noch aufweisen, die Meerkatzen aufweisen und Menschenaffen (Schimpansen, Bonobos etc) genauso. Vom gemeinsamen Vorfahren von Affe und Mensch trennen uns immerhin noch ca. 7 Mio Jahre Evolution - in denen sich das Gehirn von ca 500 ccm Volumen auf ca 1500 ccm Volumen vergrößert hat.


Wer Vererbung von Verhalten behauptet, sollte zunächst das genetische Wie besagter Vererbung konkreten Verhaltens darlegen können. Das wird doch wohl nicht so schwer sein, oder? Rummeinen kann sonst jeder, selbst der Klerus mit Hilfe der Bibel zu Gunsten des Gottesgnadentums der Blaublütigen.

Sorry - aber wer was zusammenschwafelt, vonwegen Hormongaben überbrücken 7 Mio Jahre Evolution und machen aus einem Affen einen Menschen, der hat so absolut keine Ahnung von Evolution, nichtmal von den Grundlagen. Mit so Jemanden erübrigt sich jede, aber auch wirklich jede Diskussion über Evolution/evolutionäre Entwicklung.
Und derjenige beweist mir ebenso, dass er jegliche Forschungsergebnisse der Biologen/Evolutionsbiologen/Evolutionsbiologen negiert, ablehnt (weil das nicht in sein Weltbild passt) und sogar versucht, diese ins Lächerliche zu ziehen. Das typische Gebahren der Vertreter der Genderzunft - nach dem Motto: "weil nicht sein kann, was nicht sein darf" - oder besser "weil ich nicht will, dass es so ist". Und dieses Leugnen und Negieren von Erkenntnissen aus der Biologie, zeigt eindeutig, dass so genannte Gender Studiens nichts mit Wissenschaft zu tun haben, sondern Ideologie ist - bzw eine Pseudoreligion.
Eindeutiger als du es hier tust, kann man den Beweis nicht antreten, dass es eben keine Lüge ist, was de Dampflok schreibt. Gender-Theorie negiert/leugnet die Biologie und deren Einfluss auf geschlechtsspezifisches Verhalten.


Zum fett Markierten: verstehst du nun, was ich denke und empfinde, wenn Dahergelaufene "7 Mio. Jahre überbrücken", um mich mit ihren Weisheiten über den Menschen ausgehend von Tieren zu beglücken? Und dann auch ohne Konkretes zur Genetik - so als Philosophie für zwischendurch?
"Wir Diskordier müssen auseinanderhalten!" (unbekannter Weiser)
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 11162
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dark Angel » Mi 14. Dez 2016, 22:55

Atheist hat geschrieben:(14 Dec 2016, 21:51)
Freilich haben sie das, genauso wie ein Schmetterling in Brasilien etwas mit einem Tornado in Texas zu tun hat.

Kognitive Fähigkeiten wirken sich auf das Verhalten aus, weil Verhalten immer auf biologischen und psychologischen Prozessen basiert.

Atheist hat geschrieben:(14 Dec 2016, 21:51)Wer Vererbung von Verhalten behauptet, sollte zunächst das genetische und das neurologische Wie besagter Vererbung konkreten Verhaltens darlegen können.

Niemand spricht von "vererbtem Verhalten" oder von "genetisch bedingtem Verhalten" und schon gar nicht von "konkretem Verhalten". Die Rede ist immer von biologisch beeinflussten geschlechtspezifischen Verhaltensmustern.
Verhaltensmuster sind angeborene (evolutionär entwickelte) Grundstrukturen im Verhalten.
Verhaltensmuster werden in der Frühphase der pränatalen Entwicklung (Embryogenese) durch Hormone, insbesondere Sexualhormone im Neuralohr festgelegt (programmiert).
Aus dem Neuralohr entwickeln sich während der Fetogenese ZNS und Gehirn. Sexualhormone steuern ebenso die Entwicklung a) der Geschlechtsorgane und b) der gesamten (individuellen) Anatomie des Menschen.
Und de Dampflok hat recht - entscheidenden Einfluss auf und während der pränatalen Entwicklung kommt dabei dem Testosteron zu, in welchen Mengen es wann prodziert wird - und zwar vom Embryo/Fötus selbst. (soviel in groben Zügen)
Wenn du es genauer bzw ganz genau wissen willst, lies die Publikationen von Prof. Anne Campbell und Prof. Doris Bischof-Köhler - beide sind Evolutionspsychologen, deren Spezialgebiet Geschechtsentwicklung und geschlechtsspezifische Unterschiede im Verhalten sind.

Atheist hat geschrieben:(14 Dec 2016, 21:51)Zum fett Markierten: verstehst du nun, was ich denke und empfinde, wenn Dahergelaufene "7 Mio. Jahre überbrücken", um mich mit ihren Weisheiten über den Menschen ausgehend von Tieren zu beglücken? Und dann auch ohne Konkretes zur Genetik - so als Philosophie für zwischendurch?

1. sind Naturwissenschaftler - Evolutionsbiologen/Evolutionspsychologen keine "Dahergelaufenen"

2. überbrückt niemand 7. Mio Jahre Evolution

3. ist der Mensch ein Primat, ein intelligentes Tier, welches die Fähigkeit entwickelt hat Kultur zu schaffen und zu entwickeln - nicht mehr und nicht weniger.

Der Mensch steht nicht außerhalb oder über der Evolution, sondern ist Ergebnis der Evolution - wiederum nicht mehr und nicht weniger.
Und Ergebnis der Evolution bedeutet nichts anderes als dass er Verhaltensmuster von seinen (tierischen) Vorfahren aufweist, die sich als Überlebensvorteil im Prozess der Anpassung an seine (jeweilige) Umwelt erwiesen haben.

Und nochwas: Evolution vergisst nichts - die gesamte Entwicklung von ersten Mehrzeller an, ist in unseren Genen festgeschrieben. Manches hat sich durch Anpassungsprozesse funktional verändert, manches ist schlicht inaktiv.
Für die Entwicklung unserer Haut sind die gleichen Steuergene verantwortlich, wie beim Krokodil, Hund oder Bären etc, für die Entwicklung unserer Gliedmaßen, die gleichen Steuergene wie beim Huhn, Hamster etc und ob wir 4, 5 oder 7 Finger an jeder Hand haben ist davon abhängig wie stark die entsprechenden Steuergene aktiviert werden.
Und ob dir das nun gefällt oder nicht, bestimmte Verhaltensmuster, die bei unseren (tierischen) Verwandten - den Affen - auftreten, treten in gleicher Weise auch bei uns auf. damit musst du dich wohl oder übel abfinden - das ist Biologie.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen

Zurück zu „82. Gender“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast