Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

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Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Provokateur » Mi 16. Nov 2016, 14:37

Zitat Stern.de: Mansplaining stellt in der Arbeitswelt ein großes Problem dar - meint zumindest Schwedens größte Gewerkschaft. Für ihre Mitglieder hat sie daher eine Hotline eingerichtet, an die sich alle wenden können, die sich durch schwadronierende Kollegen belästigt fühlen.

Das bestätigt eine Tendenz, die ich schon beobachtet habem die aber nicht angesprochen wird: Wie bei allen Extremen und exklusiven Vereinen tendieren auch Feministinnen dazu, sich selber als Opfer darzustellen.
Die Rechtsextremen fühlen sich von Ausländern unterdrückt.
Die Linksextremen vom Kapital und der Gesellschaft.
Und die Feministinnen von Männern.

Nun also "Mansplaining". Ich wusste nicht, dass es für Klugscheißerei, wenn sie von Männern kommt, einen eigenen Begriff gibt. Dazu muss dann also eine Hotline eingerichtet werden, um den "Opfern" zu helfen. Ich meine...geht es noch?

Die Feministinnen wollen starke, unabhängige Frauen sein. Was macht eine starke und unabhängige Frau, wenn ein Mann anfängt, herzumzuschwallen?

Sie sagt ihm "Halt die Fresse. Hohlnudel."

Sie heult nicht rum. Sie erzählt keiner Hotline, dass ihr gerade was erzählt wurde, was sie eigentlich schon wusste. Sie handelt.

Teilt ihr diese Ansicht? Heulen Feministinnen zu sehr rum, um die bequeme Opferposition einnehmen zu können, ohne dass ihnen ein Schaden zugefügt wurde? Oder sind Hotlines gegen Dampfplauderer ein angemessenes Mittel?
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Milady de Winter » Mi 16. Nov 2016, 17:47

Auf der einen Seite kann so ein "in Grund und Boden geredet werden" für weniger selbstbewusste oder starke Personen (männlich wie weiblich) durchaus ein schwerwiegendes Problem darstellen, da so etwas erfahrungsgemäß in noch weniger Selbstbewusstsein mündet. Oder schlimmer.

Auf der anderen Seite kann eine Hotline in meinen Augen nur partiell helfen, so dass die betroffene Person ggf. einen gewissen Schutz erfährt - dieses Problem bleibt jedoch in meinen Augen völlig ungelöst:

"Eine Methode der Unterdrückung"
"Mansplaining ist eine Methode der Unterdrückung, die am Arbeitsplatz sowohl Diskriminierung als auch mangelnde Chancengleichheit erzeugt, und unterbunden werden muss", erklärt die Gewerkschaft ihre Initiative in einer Pressemitteilung


Wer sich durch einen Dampfplauderer unterdrückt fühlt bzw. unterdrücken lässt, der hat im harten Berufsleben nur bedingt die Chance, überhaupt voran zu kommen. Da ist es wie in der Natur: nur die Starken überleben bzw. "nur die Harten komm' in Garten". Und Personen dieser Art benötigen für Dummschwätzer keine Hotline, die helfen sich in der Tat selbst. Und das zumeist mit links.
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Maskulist
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Maskulist » Mi 16. Nov 2016, 18:18

Hmm, lass uns mal überlegen.

1.) Häusliche Gewalt:
Die Opfer häuslicher Gewalt sind in etwa gleich verteilt, was mehr als 400 Studien und Untersuchungen belegen. Gibt es auch gleich viele Hilfsangebote für Frauen und Männer?
a). Es gibt mehr als 430 Frauenhäuser (alle staatlich subventioniert) - aber nur 3 Männerhäuser (reine Spendenfinanzierung).
b). Es gibt ein zentrales Hilfetelefon für Frauen - aber nicht für Männer
c). Es gibt fast überall Beratungsstellen für Frauen - aber keine für Männer
d). Es gibt überall Hilfsprogramme für weibliche Opfer häuslicher Gewalt - aber so gut wie keine für Männer
e). Es gibt keine Hilfsprogramme für weibliche Täter - aber viele für männliche Täter

2.) Kriminalität
a). Frauen machen weltweit ca. 10% der Mordopfer aus - trotzdem wird in vielen Ländern (z.B. Argentinien) der Mord an Frauen stärker bestraft, als der an Männern.
b). In Krimis werden überwiegend weibliche Mordopfer gezeigt.
c). Weibliche Opfer werden in den Medien stets besonders hervorgehoben (es starben auch Frauen und Kinder).
d). Frauen werden für Vergehen deutlich geringer bestraft, wie Männer
e). Sind Mädchen Opfer, gibt es internationale Aufmerksamkeit (#bringbackourgirls), sterben Jungen, sind es Randnotizen.

3.) Wirtschaft
a). Frauen werden durch Frauenquoten in elitäre Jobs gehievt, unabhängig von der Qualifikation.
b). Frauen dürfen Gleichstellungsbeauftragte wählen - Männer nicht.
c). Frauen werden durch die Gleichstellungsgesetze besonders gefördert. Laut Gleichstellungsgesetze gibt es auch nur ein Geschlecht welches unterrepräsentiert sein kann - nämlich Frauen.
d). Die "Gender Pay Gap" wird immer wieder hervorgekramt, obwohl es bei der bereinigten GPG keinen nennenswerten Gehaltsunterschied mehr gibt (< 2%).
e). 94% aller tödlichen Opfer von Arbeitsunfällen sind Männer
f). 24 von 25 sogenannten "Todesberufen" werden fast ausschließlich von Männern ausgeübt.

4.) Gesetzgebung
a). Es gibt kein Gesetz und keine Verordnung, welche Frauen benachteiligt oder Männer bevorzugt. Aber es gibt diverse Gesetze, welche Frauen bevorzugen und Männer benachteiligen.
b). Ein Mann hat kein Recht, über ungeborene Kinder mitzuentscheiden.
c). Ein unverheirateter Mann kann es nicht verhindern, wenn die Mutter das Kind zur Adoption freigibt.
d). Ein Kuckucksvater hat nur zwei Jahre Zeit, die Vaterschaft anzufechten. Umgekehrt hat ein biologischer Vater es schwer, bei einem verheirateten Paar die Vaterschaft durchzusetzen, da dort automatisch der Ehemann der Vater ist.
e). Mütter, die einem Mann ein Kind unterschieben, werden nicht bestraft. Wird einer Frau ein Kind untergeschoben, ist es ein Verbrechen.

5.) Gesundheit.
a). Frauen haben eine um 5-6 Jahre höherer Lebenserwartung - trotzdem gibt es nur Frauengesundheitsberichte, aber keine Männergesundheitsberichte.
b). Frauen steht deutlich früher über die Krankenkassen Krebsvorsorge zu.
c). Von den 4 häufigsten Todesarten der Geschlechter sind 3 identisch. Die 4. Todesart bei Frauen steht auf der Agenda des Gesundheitsministeriums, die der Männer nicht.

6.) Politik
a). Alle Bundestagsparteien haben eine Frauenquote, welche zum Teil deutlich über dem Mitgliederanteil der Frauen liegt.
b). Alle Bundestagsparteien setzen sich für Frauenrechte ein - keine Bundestagspartei interessiert sich für die Benachteiligung und Diskriminierung von Männern.
c). Die Satzung der Grünen und der Linken beinhaltet spezielle Frauenstatute

7.) Öffentlichkeit
a). Greift ein Mann in der Öffentlichkeit eine Frau an, bekommt sie sofort Hilfe. Greift eine Frau einen Mann an, interessiert es kaum jemanden.
b). Wird eine Frau von einem Mann unangemessen angesprochen, ist es sexuelle Belästigung, umgekehrt soll sich der Mann doch nicht so haben.
c). An vielen amerikanischen Universitäten reicht die bloße Behauptung der sexuellen Belästigung aus, einen Mann von der Uni fliegen zu lassen (+ einen nicht löschbaren Eintrag ins Sexualstraftäter-Register).

undundundund.


Aber nein! Feministinnen nehmen doch keine Opferrolle ein und wollen Frauen auch niiiiiiiiiiiiicht bevorzugt sehen. (Sarkasmus aus)
Gender Mainstreaming ist eine brandgefährliche Manipulationsmethode, die sich wie ein Steppenbrand in der Geisteswelt des Westens in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Anderus » Mi 16. Nov 2016, 21:14

Maskulist hat geschrieben:(16 Nov 2016, 18:18)

Hmm, lass uns mal überlegen.

1.) Häusliche Gewalt:
Die Opfer häuslicher Gewalt ...........

undundundund.


Aber nein! Feministinnen nehmen doch keine Opferrolle ein und wollen Frauen auch niiiiiiiiiiiiicht bevorzugt sehen. (Sarkasmus aus)


Und? kannst Du jetzt verstehen, das man in den USA, lieber so eine Type wie Herr Trump wählt, als nochmal einer Frau, die Möglichkeit zu geben, Männer noch stärker zu unterdrücken und zu diskriminieren? Ja, Frauen machen sich zu Viktims. Sie scheinen sich in dieser Rolle, so wohl zu fühlen, das sie sich schon darin suhlen möchten. Es wird eine Zeit geben, wo das Pendel zurückschlägt. Alles was übertrieben wurde, überlebt sich irgendwann mal. Auch der Feminismus, wird sich überleben, weil er, so wie er heute ist, keinerlei Überlebenschance hat. Die Gesellschaft würde ernsthaft Schaden nehmen, wenn weiterhin ein so destruktiver Feminismus betrieben würde, wie wir ihn heute schon haben. Die USA, scheint uns wieder eine Nasenlänge voraus zu sein?
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Misterfritz » Mi 16. Nov 2016, 21:28

Maskulist hat geschrieben:(16 Nov 2016, 18:18)

Hmm, lass uns mal überlegen.

1.) Häusliche Gewalt:
Die Opfer häuslicher Gewalt sind in etwa gleich verteilt, was mehr als 400 Studien und Untersuchungen belegen. Gibt es auch gleich viele Hilfsangebote für Frauen und Männer?
a). Es gibt mehr als 430 Frauenhäuser (alle staatlich subventioniert) - aber nur 3 Männerhäuser (reine Spendenfinanzierung).
b). Es gibt ein zentrales Hilfetelefon für Frauen - aber nicht für Männer
c). Es gibt fast überall Beratungsstellen für Frauen - aber keine für Männer
d). Es gibt überall Hilfsprogramme für weibliche Opfer häuslicher Gewalt - aber so gut wie keine für Männer
e). Es gibt keine Hilfsprogramme für weibliche Täter - aber viele für männliche Täter

2.) Kriminalität
a). Frauen machen weltweit ca. 10% der Mordopfer aus - trotzdem wird in vielen Ländern (z.B. Argentinien) der Mord an Frauen stärker bestraft, als der an Männern.
b). In Krimis werden überwiegend weibliche Mordopfer gezeigt.
c). Weibliche Opfer werden in den Medien stets besonders hervorgehoben (es starben auch Frauen und Kinder).
d). Frauen werden für Vergehen deutlich geringer bestraft, wie Männer
e). Sind Mädchen Opfer, gibt es internationale Aufmerksamkeit (#bringbackourgirls), sterben Jungen, sind es Randnotizen.

3.) Wirtschaft
a). Frauen werden durch Frauenquoten in elitäre Jobs gehievt, unabhängig von der Qualifikation.
b). Frauen dürfen Gleichstellungsbeauftragte wählen - Männer nicht.
c). Frauen werden durch die Gleichstellungsgesetze besonders gefördert. Laut Gleichstellungsgesetze gibt es auch nur ein Geschlecht welches unterrepräsentiert sein kann - nämlich Frauen.
d). Die "Gender Pay Gap" wird immer wieder hervorgekramt, obwohl es bei der bereinigten GPG keinen nennenswerten Gehaltsunterschied mehr gibt (< 2%).
e). 94% aller tödlichen Opfer von Arbeitsunfällen sind Männer
f). 24 von 25 sogenannten "Todesberufen" werden fast ausschließlich von Männern ausgeübt.

4.) Gesetzgebung
a). Es gibt kein Gesetz und keine Verordnung, welche Frauen benachteiligt oder Männer bevorzugt. Aber es gibt diverse Gesetze, welche Frauen bevorzugen und Männer benachteiligen.
b). Ein Mann hat kein Recht, über ungeborene Kinder mitzuentscheiden.
c). Ein unverheirateter Mann kann es nicht verhindern, wenn die Mutter das Kind zur Adoption freigibt.
d). Ein Kuckucksvater hat nur zwei Jahre Zeit, die Vaterschaft anzufechten. Umgekehrt hat ein biologischer Vater es schwer, bei einem verheirateten Paar die Vaterschaft durchzusetzen, da dort automatisch der Ehemann der Vater ist.
e). Mütter, die einem Mann ein Kind unterschieben, werden nicht bestraft. Wird einer Frau ein Kind untergeschoben, ist es ein Verbrechen.

5.) Gesundheit.
a). Frauen haben eine um 5-6 Jahre höherer Lebenserwartung - trotzdem gibt es nur Frauengesundheitsberichte, aber keine Männergesundheitsberichte.
b). Frauen steht deutlich früher über die Krankenkassen Krebsvorsorge zu.
c). Von den 4 häufigsten Todesarten der Geschlechter sind 3 identisch. Die 4. Todesart bei Frauen steht auf der Agenda des Gesundheitsministeriums, die der Männer nicht.

6.) Politik
a). Alle Bundestagsparteien haben eine Frauenquote, welche zum Teil deutlich über dem Mitgliederanteil der Frauen liegt.
b). Alle Bundestagsparteien setzen sich für Frauenrechte ein - keine Bundestagspartei interessiert sich für die Benachteiligung und Diskriminierung von Männern.
c). Die Satzung der Grünen und der Linken beinhaltet spezielle Frauenstatute

7.) Öffentlichkeit
a). Greift ein Mann in der Öffentlichkeit eine Frau an, bekommt sie sofort Hilfe. Greift eine Frau einen Mann an, interessiert es kaum jemanden.
b). Wird eine Frau von einem Mann unangemessen angesprochen, ist es sexuelle Belästigung, umgekehrt soll sich der Mann doch nicht so haben.
c). An vielen amerikanischen Universitäten reicht die bloße Behauptung der sexuellen Belästigung aus, einen Mann von der Uni fliegen zu lassen (+ einen nicht löschbaren Eintrag ins Sexualstraftäter-Register).

undundundund.


Aber nein! Feministinnen nehmen doch keine Opferrolle ein und wollen Frauen auch niiiiiiiiiiiiicht bevorzugt sehen. (Sarkasmus aus)
zu 1.
wenn es genüend männer gäbe, die die häusliche gewalt von frauen als ein so grosses problem ansehen würden, dass sie es öffentlich machen würden und sich selbst für schutz für männer engagieren würden, gäbe es sicherlich auch mehr männerhäuser. scheinbar ist es aber der mehrheit der männer nicht wichtig.
zu 4. da männer keine kinder bekommen können, selbst keine nachteile haben, auch einfach mal kinder zeugen können, ohne jemals irgendwas damit zu tun haben müssen. frauen HABEN was damit zu tun, ob sie wollen oder nicht. also sollen frauen auch alleine über ihren körper und ihr leben entscheiden: also kind bekommen oder nicht.
wie stellt du dir vor, dass man frauen ein kind unterschieben könnte?
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 16. Nov 2016, 21:30

Häusliche Gewalt an Männern ist ein Tabuthema. Das ist Betroffenen peinlich.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Amtsschimmel » Mi 16. Nov 2016, 21:55

Bei Mansplaning handelt es sich in Wahrheit um ein Denunziationsinstrument. Das lässt sich insbesondere in den sozialen Medien beobachten: Werden Argumente von Feministinnen entkräftet oder deren Meinung auch nur infrage gestellt, wird diese Wortschöpfung schnell mit einem Hashtag verbunden und der öffentliche Pranger läuft an. Mansplaining ist die Ausrede für schlechte Argumentation; mit ihr wird inbesondere Männern das Recht abgesprochen, überhaupt an gesellschaftlichen Debatten, wie etwa über das neue Sexualstrafrecht, teilzunehmen. Das Ganze ist nichts weiter als eine totalitäre Meinungsdiktatur und verdient nicht die geringste Anerkennung. Sollte jemals ein Politiker hier in Deutschland sich dazu verleiten lassen, diesen ausgemachten Schwachsinn zu fördern, so muss man ernsthaft an dessen geistigem Zustand zweifeln.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Maskulist » Mi 16. Nov 2016, 22:01

teddys home hat geschrieben:(16 Nov 2016, 21:28)

zu 1.
wenn es genüend männer gäbe, die die häusliche gewalt von frauen als ein so grosses problem ansehen würden, dass sie es öffentlich machen würden und sich selbst für schutz für männer engagieren würden, gäbe es sicherlich auch mehr männerhäuser. scheinbar ist es aber der mehrheit der männer nicht wichtig.
zu 4. da männer keine kinder bekommen können, selbst keine nachteile haben, auch einfach mal kinder zeugen können, ohne jemals irgendwas damit zu tun haben müssen. frauen HABEN was damit zu tun, ob sie wollen oder nicht. also sollen frauen auch alleine über ihren körper und ihr leben entscheiden: also kind bekommen oder nicht.
wie stellt du dir vor, dass man frauen ein kind unterschieben könnte?


Wie schon geschrieben, häusliche Gewalt gegen Männer ist ein Tabu-Thema. Überlege mal selbst, wie Du reagieren würdest, wenn eine Freundin zu Dir sagt "Mein Mann/Freund schlägt mich" und wie Du bei der gleichen Aussage eines Freundes reagieren würdest. Frauen wird geholfen, Männer werden lächerlich gemacht.

Ich erinnere da nur mal an die Pressereaktionen, als Boris Becker sich als Opfer häuslicher Gewalt geoutet hat.

Ja, Männer können keine Kinder bekommen - sind also komplett von der Frau abhängig, ob sie Nachwuchs haben werden.
Wenn die Frau verhütet gibt es für sie keine Chance auf Nachwuchs.
Wenn die Frau schwanger wird, haben sie keine Befugnis, mitzuentscheiden, ob das Kind a) ausgetragen oder b) abgetrieben oder c) bei nicht verheirateten Paaren zur Adoption freigegeben wird (er wird noch nicht einmal gefragt, ob er statt der Mutter das Kind erziehen will).
Wenn die Frau schwanger wird, ist sie nicht verpflichtet, den werdenden Vater darüber zu informieren.
Wenn er das Kind nicht will aber die Frau, hat er keine Entscheidungsgewalt - darf aber bis zu 25 Jahre lang das Portemonnaie aufmachen.

Wie man einer Frau ein Kind unterjubelt?
z.B. so:http://www.journalexpert.de/mutter-38-jahre-alt-zieht-acht-jahre-ein-falsches-kind-auf-4506

Geregelt ist es übrigens hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Personenstandsf%C3%A4lschung
Unterschieben eines Kindes (Kuckuckskind) liegt bei einer Handlung vor, die dazu führt, dass das Kind der Umwelt als Abkömmling einer anderen Frau als der Mutter erscheint. Nicht erforderlich ist dagegen, dass die Mutter das Kind für ihr eigenes hält. Deshalb kann die Mutter sich das fremde Kind auch selbst unterschieben. Klassisches Beispiel ist der Austausch des in der Geburt verstorbenen Erben von Thron und Titel durch ein gesundes Bürgerkind. Ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal ist dabei die konkrete Gefahr eines falschen Eintrags in den Personenstandsbüchern. Nur ein Kind, das selbst noch keine zutreffenden Vorstellungen über seinen Personenstand hat, kann untergeschoben werden. Keine Kindesunterschiebung und damit keine strafbare Personenstandsfälschung ist das Verschweigen der Tatsache der Zeugung im Ehebruch durch die Kindesmutter gegenüber dem Ehemann. Zum einen wird hierbei nicht die Abstammung von einer anderen Mutter vorgetäuscht und zum anderen werden auch keine falschen Eintragungen in das Personenstandsbuch vorgenommen, weil der Ehemann der Mutter gem. § 1592 Nr. 1 BGB rechtlich der Vater ist.
Gender Mainstreaming ist eine brandgefährliche Manipulationsmethode, die sich wie ein Steppenbrand in der Geisteswelt des Westens in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Maskulist » Mi 16. Nov 2016, 22:02

Amtsschimmel hat geschrieben:(16 Nov 2016, 21:55)

Bei Mansplaning handelt es sich in Wahrheit um ein Denunziationsinstrument. Das lässt sich insbesondere in den sozialen Medien beobachten: Werden Argumente von Feministinnen entkräftet oder deren Meinung auch nur infrage gestellt, wird diese Wortschöpfung schnell mit einem Hashtag verbunden und der öffentliche Pranger läuft an. Mansplaining ist die Ausrede für schlechte Argumentation; mit ihr wird inbesondere Männern das Recht abgesprochen, überhaupt an gesellschaftlichen Debatten, wie etwa über das neue Sexualstrafrecht, teilzunehmen. Das Ganze ist nichts weiter als eine totalitäre Meinungsdiktatur und verdient nicht die geringste Anerkennung. Sollte jemals ein Politiker hier in Deutschland sich dazu verleiten lassen, diesen ausgemachten Schwachsinn zu fördern, so muss man ernsthaft an dessen geistigem Zustand zweifeln.


Das es in Schweden so etwas gibt, wundert mich nicht. Nicht umsonst nennt man Schweden auch das "Saudi-Arabien des Feminismus".
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Misterfritz » Mi 16. Nov 2016, 22:12

Maskulist hat geschrieben:(16 Nov 2016, 22:01)

Wie schon geschrieben, häusliche Gewalt gegen Männer ist ein Tabu-Thema. Überlege mal selbst, wie Du reagieren würdest, wenn eine Freundin zu Dir sagt "Mein Mann/Freund schlägt mich" und wie Du bei der gleichen Aussage eines Freundes reagieren würdest. Frauen wird geholfen, Männer werden lächerlich gemacht.
ja, und warum engagieren sich männer nicht, wenn es für sie ein problem ist? weil es ihnen peinlich ist? und wessen schuld ist das jetzt wieder?

Maskulist hat geschrieben:(16 Nov 2016, 22:01)Ja, Männer können keine Kinder bekommen - sind also komplett von der Frau abhängig, ob sie Nachwuchs haben werden.
Wenn die Frau verhütet gibt es für sie keine Chance auf Nachwuchs.
Wenn die Frau schwanger wird, haben sie keine Befugnis, mitzuentscheiden, ob das Kind a) ausgetragen oder b) abgetrieben oder c) bei nicht verheirateten Paaren zur Adoption freigegeben wird (er wird noch nicht einmal gefragt, ob er statt der Mutter das Kind erziehen will).
Wenn die Frau schwanger wird, ist sie nicht verpflichtet, den werdenden Vater darüber zu informieren.
Wenn er das Kind nicht will aber die Frau, hat er keine Entscheidungsgewalt - darf aber bis zu 25 Jahre lang das Portemonnaie aufmachen.
ja, ist nun mal ein physiologischer unterschied, dem man in irgendeiner form gerecht werden muss.
wenn männer soooo furchtbar daran interessiert wären (also in der masse), was mit ihrem samen passiert, dann würden sie ihn wahrscheinlich sparsamer und sorgsamer verteilen. tun sie aber nicht, was wahrscheinlich damit u tun hat, dass wir immer noch so disponiert sind, dass wir unsere gene weitergeben wollen.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Maskulist » Mi 16. Nov 2016, 22:27

teddys home hat geschrieben:(16 Nov 2016, 22:12)

ja, und warum engagieren sich männer nicht, wenn es für sie ein problem ist? weil es ihnen peinlich ist? und wessen schuld ist das jetzt wieder?


Das tun sie ja! Schon mal etwas von "Gleichmaß e.V." gehört? Von Arne Hoffmann und Genderama? Von Agens? Von MANNDat? Von "ScienceFiles"? von "Alles Evolution"?
Aber alle, die sich dafür einsetzen, sind ja laut feministischer Lesart böööööööööööööööööööööööööööööööööööööse "Antifeministen, bööööööööööööööööööööööööse Reaktionäre, bööööööööööööööööööööööööse Neonazis! Und was ich nicht schon alles gehört habe!

Vor drei Jahren habe ich auf Change.org eine Petition eröffnet, mit der Forderung, Männerhäuser in allen Bundesländern einzurichten. Ich habe alles mögliche getan, um Mediale Aufmerksamkeit dafür zu bekommen! Glaubst Du, eine einzige Zeitung, ein einziges Käseblatt oder irgendeine andere Journaille oder irgendein Politiker, die ich angeschrieben habe, HAT AUCH NUR 1x GEANTWORTET ODER DARÜBER BERICHTET?
Jedes nicht artgerecht gehaltene Tier erhält 10.000ende von Unterschriften, wird medial bedacht, aber wenn es um so etwas geht - das Schweigen im Walde!

Bis heute weigern sich doch alle Bundestagsparteien, überhaupt mit Männnerrechtlern zu reden! Anfragen bleiben unbeantwortet!
Glaub ja nicht, dass wir - wie die heutigen Feministen - auf dem Arsch sitzen und weinen, bis irgendein weißer Ritter kommt und die Kohlen für uns aus dem Feuer holt! Aber ignoriert zu werden, wenn es um berechtigte Anliegen geht, ist Verarschung durch Politik und Medien!
Gender Mainstreaming ist eine brandgefährliche Manipulationsmethode, die sich wie ein Steppenbrand in der Geisteswelt des Westens in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon watisdatdenn? » Do 17. Nov 2016, 07:38

Hat sich das in Schweden mit der ganzen Immigration nicht bald von selbst erledigt?
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Adam Smith » Do 17. Nov 2016, 07:45

watisdatdenn? hat geschrieben:(17 Nov 2016, 07:38)

Hat sich das in Schweden mit der ganzen Immigration nicht bald von selbst erledigt?

In ein paar Jahren bestimmt.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Billie Holiday » Do 17. Nov 2016, 07:46

Maskulist hat geschrieben:(16 Nov 2016, 22:27)

Das tun sie ja! Schon mal etwas von "Gleichmaß e.V." gehört? Von Arne Hoffmann und Genderama? Von Agens? Von MANNDat? Von "ScienceFiles"? von "Alles Evolution"?
Aber alle, die sich dafür einsetzen, sind ja laut feministischer Lesart böööööööööööööööööööööööööööööööööööööse "Antifeministen, bööööööööööööööööööööööööse Reaktionäre, bööööööööööööööööööööööööse Neonazis! Und was ich nicht schon alles gehört habe!

Vor drei Jahren habe ich auf Change.org eine Petition eröffnet, mit der Forderung, Männerhäuser in allen Bundesländern einzurichten. Ich habe alles mögliche getan, um Mediale Aufmerksamkeit dafür zu bekommen! Glaubst Du, eine einzige Zeitung, ein einziges Käseblatt oder irgendeine andere Journaille oder irgendein Politiker, die ich angeschrieben habe, HAT AUCH NUR 1x GEANTWORTET ODER DARÜBER BERICHTET?
Jedes nicht artgerecht gehaltene Tier erhält 10.000ende von Unterschriften, wird medial bedacht, aber wenn es um so etwas geht - das Schweigen im Walde!

Bis heute weigern sich doch alle Bundestagsparteien, überhaupt mit Männnerrechtlern zu reden! Anfragen bleiben unbeantwortet!
Glaub ja nicht, dass wir - wie die heutigen Feministen - auf dem Arsch sitzen und weinen, bis irgendein weißer Ritter kommt und die Kohlen für uns aus dem Feuer holt! Aber ignoriert zu werden, wenn es um berechtigte Anliegen geht, ist Verarschung durch Politik und Medien!


Ist vielleicht kein Trost, aber Männern wird wohl Stärke unterstellt. Stärke, allein mit allem klarzukommen und die richtigen Verbindungen zu besitzen.

Frauen wird Schwäche unterstellt, und sie werden mit Kindern und geistig Behinderten auf eine Stufe gestellt.

Wollen wir tauschen? :p
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Wildermuth » Do 17. Nov 2016, 07:56

Billie Holiday hat geschrieben:(17 Nov 2016, 07:46)

Ist vielleicht kein Trost, aber Männern wird wohl Stärke unterstellt. Stärke, allein mit allem klarzukommen und die richtigen Verbindungen zu besitzen.

Frauen wird Schwäche unterstellt, und sie werden mit Kindern und geistig Behinderten auf eine Stufe gestellt.

Wollen wir tauschen? :p


TRotzdem will kaum jemand sein geschlecht ändern. So schlimm kanns dann wohl nicht sein, oder?
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Kael » Do 17. Nov 2016, 08:05

Das Frauen dahingehend eher geschützt werden ist ein kulturell und biologisch begründet, allen vorran durch das christentum wo der mann für den Schutz der frau verantwortlich ist
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon schokoschendrezki » Do 17. Nov 2016, 08:09

Maskulist hat geschrieben:(16 Nov 2016, 22:02)

Das es in Schweden so etwas gibt, wundert mich nicht. Nicht umsonst nennt man Schweden auch das "Saudi-Arabien des Feminismus".

Das trifft aber nicht das Thema. "Saudi-Arabien" als Metapher für Islamismus steht nicht etwa für "Viktimisierung", also Selbstzumopfermacherung, sondern - im Gegenteil - für Heroisierung, für Selbstzumheldenmacherei.

Der Bezug zu Skandinavien liegt in der dortigen Tendenz zur Gruppenanpassung. Zu dem, was unter dem etwas schwammigen Begriff "Janteloven" (https://de.wikipedia.org/wiki/Janteloven) zusammenfassbar ist.

Das Erste Gesetz von Jante lautet: "Du sollst nicht glauben, dass Du etwas Besonderes bist". Das steckt meiner Ansicht nach hinter der Verunglimpfung und Denunziation von "mansplaining". Unabhängig davon, dass ich, auch als Mann, rein empirisch, die Tatsache, dass Männer tendenziell zu Selbstüberschätzung neigen, nur bestätigen kann. Es sind halt zwei Dinge, die hier vermischt werden: Diese empirische Tatsache und die fatale Konjunktur von sozialem Kollektivismus, wie sie sich etwa in den skandinavischen Gesellschaften aber auch in der seit Jahrzehnten anhaltenden Popularität von Sport- und speziell Fußballfankultur zeigt.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Adam Smith » Do 17. Nov 2016, 08:16

schokoschendrezki hat geschrieben:(17 Nov 2016, 08:09)

Das trifft aber nicht das Thema. "Saudi-Arabien" als Metapher für Islamismus steht nicht etwa für "Viktimisierung", also Selbstzumopfermacherung, sondern - im Gegenteil - für Heroisierung, für Selbstzumheldenmacherei.

Der Bezug zu Skandinavien liegt in der dortigen Tendenz zur Gruppenanpassung. Zu dem, was unter dem etwas schwammigen Begriff "Janteloven" (https://de.wikipedia.org/wiki/Janteloven) zusammenfassbar ist.

Das Erste Gesetz von Jante lautet: "Du sollst nicht glauben, dass Du etwas Besonderes bist". Das steckt meiner Ansicht nach hinter der Verunglimpfung und Denunziation von "mansplaining". Unabhängig davon, dass ich, auch als Mann, rein empirisch, die Tatsache, dass Männer tendenziell zu Selbstüberschätzung neigen, nur bestätigen kann. Es sind halt zwei Dinge, die hier vermischt werden: Diese empirische Tatsache und die fatale Konjunktur von sozialem Kollektivismus, wie sie sich etwa in den skandinavischen Gesellschaften aber auch in der seit Jahrzehnten anhaltenden Popularität von Sport- und speziell Fußballfankultur zeigt.

Damit wird aber wieder einmal behauptet, dass Männer bösartig sind und Frauen gut. Aber in ein paar erledigt sich das dort eh.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Wildermuth » Do 17. Nov 2016, 08:31

Adam Smith hat geschrieben:(17 Nov 2016, 08:16)

Damit wird aber wieder einmal behauptet, dass Männer bösartig sind und Frauen gut. Aber in ein paar erledigt sich das dort eh.


Nein, haben nur unterschiedliche stärken und schwächen. Durchschnittlich gesehen. Individuell siehts dann wieder anders aus.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon schokoschendrezki » Do 17. Nov 2016, 08:32

Adam Smith hat geschrieben:(17 Nov 2016, 08:16)

Damit wird aber wieder einmal behauptet, dass Männer bösartig sind und Frauen gut. Aber in ein paar erledigt sich das dort eh.


Nein. Es wird im Kern Individualismus denunziert und Mainstream gepredigt. Dass Männer vielleicht etwas mehr dazu neigen, sich selbst als etwas "Besonderes" zu sehen, ist eine Mischung aus Wahrheit und Zuschreibung bzw. müsste einfach mal nüchtern und empirisch untersucht werden.
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