Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

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Dampflok
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dampflok » Fr 9. Dez 2016, 21:19

Hyde hat geschrieben:
Wenn man daran denkt, wie viel uns im vermeintlich so fortschrittlichen Deutschland immer noch an Potential in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verloren geht, weil Frauen hier noch nicht mit den Männern gleichgezogen sind, dann sollten wir uns ein wenig mehr von skandinavischen Methoden abschauen - anstatt darüber zu lachen.


95% aller Patente in Deutschland werden von Männern eingereicht. Die überwiegende Mehrheit von Firmen wird von Männern gegründet. Und das trotz Mädchenförderung von der Wiege bis zur Bahre.

Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, Frauen per Geschlecht in Führungspositionen von Firmen zu heben, die ohne diese Frauen von Männern aufgebaut worden sind. Es kommt ja auch Niemand auf die Idee, Frauenquoten bei Haftstrafen oder bei der Obdachlosigkeit einzufordern. Wäre aber genauso "logisch".
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Misterfritz » Sa 10. Dez 2016, 09:56

Dampflok hat geschrieben:(09 Dec 2016, 21:19)
Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, Frauen per Geschlecht in Führungspositionen von Firmen zu heben, die ohne diese Frauen von Männern aufgebaut worden sind. Es kommt ja auch Niemand auf die Idee, Frauenquoten bei Haftstrafen oder bei der Obdachlosigkeit einzufordern. Wäre aber genauso "logisch".
was für ein selten dämlicher vergleich.
und wenn du deinen vorherigen satz mit sowas unterstreichen wolltest, hast du dir aber ein bein gestellt.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 10. Dez 2016, 11:57

Misterfritz hat geschrieben:(10 Dec 2016, 09:56)

was für ein selten dämlicher vergleich.
und wenn du deinen vorherigen satz mit sowas unterstreichen wolltest, hast du dir aber ein bein gestellt.

Wenn diese(r) Dampflok lieber Schwachsinn verbreitet, wie ich es selbst gestern erlebt habe, ist es besser, nicht mehr zu antworten.
Vielleicht ist der Knaller dann ruhig, oder reißt sich zusammen.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dark Angel » Sa 10. Dez 2016, 20:47

Hyde hat geschrieben:(06 Dec 2016, 03:12)

"In Schweden bemühen sich Politiker seit vielen Jahrzehnten darum, Frauen mit Männern gleichzustellen. Im Global Gender Gap Report des Weltwirtschaftsforum steht Schweden auf Platz vier, nur in Island, Finnland und Norwegen ist die Lücke zwischen Männern und Frauen, was Job, Ausbildung und politische Macht angeht, noch kleiner."

Und auch in Skandivanien lassen sich Frauen nicht vorschreiben, für welchen Beruf sie sich zu entscheiden haben.
Das zeigt die Doku "Gehirnwäsche - das Gleichstellungs-Paradox" von Harald Eia sehr deutlich. Die Gender"wissenschaftler" können sich das nicht erklären, schließlich haben sie ja eine "Theorie" derzufolge es keinen geschlechtsspezifischen Verhaltensunterschied zwischen Männern und Frauen geben soll. Nur leider hält sich die Realität nicht an diese Theorie und warum das so ist, können Evolutionsbiologen, Evolutionspsychologen etc anhand empirischer Forschungsergebnisse sehr gut begründen.
Für Gender"wissenschaftler" sind solche Forschungsergebnisse allerdings ganz pfui, weil die ja ihre schöne Theorie widerlegen.
Normalerweise werden im Wissenschaftsbetrieb falsifizierte/widerlegte Theorien fallen gelassen, nicht so in den Gender"wissenschaften" - was sehr deutlich beweist Gender hat nichts mit Wissenschaft zu tun, Gender ist Ideologie.


Hyde hat geschrieben:(06 Dec 2016, 03:12)Wenn man daran denkt, wie viel uns im vermeintlich so fortschrittlichen Deutschland immer noch an Potential in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verloren geht, weil Frauen hier noch nicht mit den Männern gleichgezogen sind, dann sollten wir uns ein wenig mehr von skandinavischen Methoden abschauen - anstatt darüber zu lachen.

Tja - wie wär's denn, wenn man den Frauen die Entscheidung überlässt, ob sie denn in Politik und Wirtschaft mit den Männen gleich ziehen wollen?
Stell dir mal vor, Frauen sind durchaus in der Lage selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen, die brauchen niemanden, der ihnen vorschreibt, wie sie sich zu entscheiden haben.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Flaschengeist » Sa 10. Dez 2016, 20:58

Maskulist hat geschrieben:(16 Nov 2016, 22:02)

Das es in Schweden so etwas gibt, wundert mich nicht. Nicht umsonst nennt man Schweden auch das "Saudi-Arabien des Feminismus".



Schweden ist ein femifaschistischer Frauenstaat.

Aber wir in der BRD sind da auch nicht viel besser. Zumindest wenn man solche Artikel in der Frauenstaatspresse lese.

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http://www.emma.de/artikel/tickende-bom ... ann-333789
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Misterfritz » Sa 10. Dez 2016, 21:02

Flaschengeist hat geschrieben:(10 Dec 2016, 20:58)

Schweden ist ein femifaschistischer Frauenstaat.

Aber wir in der BRD sind da auch nicht viel besser. Zumindest wenn man solche Artikel in der Frauenstaatspresse lese.

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wer nimmt das blatt heutzutage noch ernst? ausser dir, anscheinend :D
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Maskulist » Sa 10. Dez 2016, 21:18

Flaschengeist hat geschrieben:(10 Dec 2016, 20:58)

Schweden ist ein femifaschistischer Frauenstaat.

Aber wir in der BRD sind da auch nicht viel besser. Zumindest wenn man solche Artikel in der Frauenstaatspresse lese.

Der wütende weiße Mann
http://www.emma.de/artikel/tickende-bom ... ann-333789


Wo Du Recht hast, hast Du Recht.
Frauenstaatspresse...
Gut, dass bei diesem Absturz keine Männer umkamen! (Sarkasmus aus)
http://www.spiegel.de/panorama/pakistan-flugzeug-mit-mehr-als-40-passagieren-offenbar-abgestuerzt-a-1124835.html
Gender Mainstreaming ist eine brandgefährliche Manipulationsmethode, die sich wie ein Steppenbrand in der Geisteswelt des Westens in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Hyde » So 11. Dez 2016, 23:43

Dampflok hat geschrieben:(09 Dec 2016, 21:19)

95% aller Patente in Deutschland werden von Männern eingereicht. Die überwiegende Mehrheit von Firmen wird von Männern gegründet. Und das trotz Mädchenförderung von der Wiege bis zur Bahre.

Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, Frauen per Geschlecht in Führungspositionen von Firmen zu heben, die ohne diese Frauen von Männern aufgebaut worden sind. Es kommt ja auch Niemand auf die Idee, Frauenquoten bei Haftstrafen oder bei der Obdachlosigkeit einzufordern. Wäre aber genauso "logisch".


Von Frauenquoten habe ich ja nirgendwo geredet. Ich stehe Quotenregelungen im Grundsatz auch skeptisch gegenüber.
Klar ist aber, dass die Unterrepräsentation von Frauen beispielsweise in der Wirtschaft an der entsprechenden Sozialisation (die schon von kleinauf beginnt) liegt, und hier gilt es, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, damit künftige Generationen mit einem anderen Selbstverständnis aufwachsen und man das Potential der Frauen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft besser nutzen kann bzw die Frauen den Mut, Ehrgeiz & das Selbstverständnis haben sich in diesen Bereichen noch mehr einbringen.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dampflok » Mo 12. Dez 2016, 09:41

Hyde hat geschrieben:(11 Dec 2016, 23:43)

Von Frauenquoten habe ich ja nirgendwo geredet. Ich stehe Quotenregelungen im Grundsatz auch skeptisch gegenüber.
Klar ist aber, dass die Unterrepräsentation von Frauen beispielsweise in der Wirtschaft an der entsprechenden Sozialisation (die schon von kleinauf beginnt) liegt



Könntest Du bitte belegen, wieso das "klar" ist?

Ich meine jetzt nicht durch Behauptungen von Claudia Roth sondern mit wissenschaftlichen Erkenntnissen?



Ich hingegen kann nachweisen, daß die allgemein typischen männlichen wie weiblichen Verhaltensweisen - also auch zB die Berufswahl! - schon im Mutterleib durch unterschiedlichen Testosteron-Spiegel vorgegeben sind.

Es liegt definitiv nicht am blauen Strampler, daß sich Jungs schon einen Tag nach der Geburt eher für bewegliche Objekte als für Gesichter interessieren, sondern am Testosteron.


Eine Studie zeigt, daß je "freier" und "reicher" ein Staat ist, umso mehr Frauen sich für typisch weibliche Berufe entscheiden. Harte männliche Berufe werden eher von Frauen ergriffen, die in Ländern leben wo sie keine Wahl haben entweder diesen oder keinen Job zu bekommen (also so gekniffen sind wie die meisten Männer weltweit). Die berühmte Traktoristin in der Sowjetunion, die Fabrikarbeiterin in der 3. Welt.

Wenn ich mich aber dem Wettbewerb, der Wirtschaft nicht stelle und halbtags im Büro mit Kaffeemaschine Frauenbeauftragte spiele, wie kann ich dann lamentieren, daß ich keinen Spitzenjob in der Wirtschaft bekomme?

Eine Karikatur in drei Bildern zeigt den Widerspruch der feministischen Behauptungen:

Bild 1, zwei Info-Stände. Ein junger Mann wirbt für die Einschreibung an der Uni für MINT-Fächer, an dem Nebenstand eine Frau die für Genderstudien wirbt; drei junge Frauen stehen skeptisch am Rand.

Bild 2, die drei Frauen tragen sich am Stand bei den Genderstudien ein.

Bild 3, dieselben drei Frauen krakeelen laut mit Transparenten ihre Forderungen nach "mehr Frauen in MINT-Fächern".

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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon BingoBurner » Mo 12. Dez 2016, 10:14

Dampflok hat geschrieben:(12 Dec 2016, 09:41)




Ich hingegen kann nachweisen, daß die allgemein typischen männlichen wie weiblichen Verhaltensweisen - also auch zB die Berufswahl! - schon im Mutterleib durch unterschiedlichen Testosteron-Spiegel vorgegeben sind.

Es liegt definitiv nicht am blauen Strampler, daß sich Jungs schon einen Tag nach der Geburt eher für bewegliche Objekte als für Gesichter interessieren, sondern am Testosteron.


Du spielst auf die Entwicklung des Gehirnes durch Hormone an ? Dann ja aber deine Schlussfolgerung ist falsch.
Das Gehirn ist plastisch. Im höchsten Maße sogar.

Und du kannst das beweisen ?
Hier : http://www.thelancet.com/

Da gibt es Kohle für sowas. Ruhm und Weihen !
Viel Spaß. Ich feier dich und werde dich zitieren wenn du es schaffst. :thumbup:
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Mo 12. Dez 2016, 11:28

BingoBurner hat geschrieben:(12 Dec 2016, 10:14)

Du spielst auf die Entwicklung des Gehirnes durch Hormone an ? Dann ja aber deine Schlussfolgerung ist falsch.
Das Gehirn ist plastisch. Im höchsten Maße sogar.


Hinzu kommt noch, dass Hormonspiegel von ganz banalen individuellen Faktoren wie Aktivität (Stoffwechselgeschwindigkeit --> Produktionsrate von Hormonen), Ernährung (Ausgangsstoffe für die Hormonbildung), Alter etc. abhängen. Bis auf die Alterung ist das wiederum zumeist Erziehungs-/Angewöhnungssache. Wobei die Vorstellung, wie "ganze Kerle", die MINT studierten, im Alter sich zum Kindergärtner oder Hebamme beruflich neuorientieren, sofern sie nicht von ihrem Arzt eine Hormonspritze bekommen, durchaus witzig ist... :D
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon BingoBurner » Mo 12. Dez 2016, 12:58

Atheist hat geschrieben:(12 Dec 2016, 11:28)

Hinzu kommt noch, dass Hormonspiegel von ganz banalen individuellen Faktoren wie Aktivität (Stoffwechselgeschwindigkeit --> Produktionsrate von Hormonen), Ernährung (Ausgangsstoffe für die Hormonbildung), Alter etc. abhängen. Bis auf die Alterung ist das wiederum zumeist Erziehungs-/Angewöhnungssache. Wobei die Vorstellung, wie "ganze Kerle", die MINT studierten, im Alter sich zum Kindergärtner oder Hebamme beruflich neuorientieren, sofern sie nicht von ihrem Arzt eine Hormonspritze bekommen, durchaus witzig ist... :D


Naja es ist ja nicht nur Mist.
Dampflok hat schon Recht. Aber ist eben nur ein Teilausschnitt.

Im Studium als das Gehirn dran kam war das für mich die Grenze was ich begreifen konnte.
Doppelt, vierfach, zwölffache negativ Rückkopplungen...........Viel Spaß. Das ist so dermaßen komplex.

Und dazu ist das Hirn eben plastisch und nicht statisch. Deswegen verändern sich auch Menschen........Drogenkonsum z.b......Persönlichkeitsveränderung etc.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Mo 12. Dez 2016, 15:24

BingoBurner hat geschrieben:(12 Dec 2016, 12:58)

Naja es ist ja nicht nur Mist.
Dampflok hat schon Recht. Aber ist eben nur ein Teilausschnitt.

Im Studium als das Gehirn dran kam war das für mich die Grenze was ich begreifen konnte.
Doppelt, vierfach, zwölffache negativ Rückkopplungen...........Viel Spaß. Das ist so dermaßen komplex.

Und dazu ist das Hirn eben plastisch und nicht statisch. Deswegen verändern sich auch Menschen........Drogenkonsum z.b......Persönlichkeitsveränderung etc.


Verhalten hängt von zu vielen Faktoren ab, um es allein auf die vorgeburtlichen Hormonwerte der Mutter zu reduzieren. Alle mir bekannten Studien, die den Einfluss von Hormonen aufs Vethalten untersuchen, lassen allenfalls stellenweise Einflüsse erkennen, die jedoch als erheblich geringer angegeben werden als die von individuellen Umweltfaktoren, darunter insbesondere auch sozialen.

Die Anpassung der Rezeptorendichte an zugeführte Wirkstoffe sollte übrigens nicht nur Drogenkonsumenten bekannt sein... veranschaulicht aber die Plastizität des Gehirns sehr gut!
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dampflok » Mo 12. Dez 2016, 15:35

Atheist hat geschrieben:(12 Dec 2016, 15:24)
Alle mir bekannten Studien, die den Einfluss von Hormonen aufs Vethalten untersuchen, lassen allenfalls stellenweise Einflüsse erkennen, die jedoch als erheblich geringer angegeben werden als die von individuellen Umweltfaktoren, darunter insbesondere auch sozialen.


Dann zitiere sie doch mal bitte!


Und erkläre uns dann anschließend, wie es sein kann, daß allgemein anerkannt wird, daß z.B. die große Mehrzahl der physischen (!) Gewalttaten von Männern verübt wird. In allen Gesellschaften.

Nochmals:

Seit Jahrzehnten steht in der westlichen Welt den Frauen alles offen und sie agieren weiterhin meist "weiblich", d.h. den Mann die Dreckarbeit machen lassen, weniger Arbeiten und mehr Freizeit. Was dann eben Auswirkungen nicht nur auf die (biologisch gleiche) Lebenserwartung sondern auch auf die berufliche Karriere hat. Aber Karriere ist eben nicht Alles. Die Scheidungsreform von 1977 sowie noch ein paar andere kleine Änderungen haben dafür gesorgt, daß Frauen auch bei weniger Eigenarbeit nicht weniger Geld als der Partner haben. Tatsächlich werden 80% der Kaufentscheidungen von Frauen getroffen, während Männer 23% mehr Arbeiten und damit 23% mehr Geld verdienen. Nur es kommt letztlich nicht drauf an, wer das Geld erschuftet, sondern wer es augeben darf.

Ich suche die einige Jahre alte Statistik der IHK jetzt nicht raus, wonach bei den Unternehmerinnen selbst die Frauen in der Türkei einen höheren Prozentsatz als die deutschen Frauen haben(die russischen sowieso) , und das trotz jahrzehntelanger Mädchenförderung, Frauenquoten, Frauennetzwerken, Frauenstudien et cetera in Deutschland.

Es ist wie Oben beschrieben: Sie dürfen es, einige können es auch aber viele haben gar keine Lust dazu, nutzen aber bei Bedarf schamlos die Behauptung "sie dürften nicht."
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon BingoBurner » Mo 12. Dez 2016, 16:15

Atheist hat geschrieben:(12 Dec 2016, 15:24)

Verhalten hängt von zu vielen Faktoren ab, um es allein auf die vorgeburtlichen Hormonwerte der Mutter zu reduzieren. Alle mir bekannten Studien, die den Einfluss von Hormonen aufs Vethalten untersuchen, lassen allenfalls stellenweise Einflüsse erkennen, die jedoch als erheblich geringer angegeben werden als die von individuellen Umweltfaktoren, darunter insbesondere auch sozialen.

Die Anpassung der Rezeptorendichte an zugeführte Wirkstoffe sollte übrigens nicht nur Drogenkonsumenten bekannt sein... veranschaulicht aber die Plastizität des Gehirns sehr gut!


Jupp :thumbup:
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon BingoBurner » Mo 12. Dez 2016, 16:29

Ich denke Dampflok will auf sowas hinaus....Expeditions ins Gehirn Frauen und Männer...... der Unterschied




Aber das ist zu simpel.
Und Dampflok.........Hör mal den typen zu der den "Hirnschlag" bekommen hat . Vom Hool zum Poeten.

Einfach eine neue Verschaltung. Ein neues Verhalten ! Ab 0.40.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Atheist » Mo 12. Dez 2016, 16:46

Dampflok hat geschrieben:(12 Dec 2016, 15:35)

Dann zitiere sie doch mal bitte!


Und erkläre uns dann anschließend, wie es sein kann, daß allgemein anerkannt wird, daß z.B. die große Mehrzahl der physischen (!) Gewalttaten von Männern verübt wird. In allen Gesellschaften.


Mir ist keine einzige Studie bekannt, die einen Zusammenhang der Androgene mit der grundsätzlichen Verhaltens"disposition" "Neigung zu (körperlichen) Gewaltdelikten" belegt, was ja auch kaum verwunderlich ist, denn Männer haben verhältnismäßig den größten Anteil an nahezu allen Deliktsarten, für die sie in Frage kommen (selbst Schwangerschaft"sabbrüche" werden nicht selten durch Männer gegen den Willen der Schwangeren gewaltsam "durchgesetzt", was dann aber selbstverständlich einem anderen Straftatbestand unterfällt).

Die geläufige Behauptung vom männlichen Schläger und weiblicher Psychostraftäterin lässt sich übrigens mit der PKS auch nicht belegen, denn beispielsweise sind Stalker meistens männlich (passenderweise ist ein in diesem Forum bekannter und berüchtigter Stalker [wer das wohl sein mag!?] wohl auch ein Mann!). Allerdings gehen Kriminologen davon aus, dass das Anzeigeverhalten der Bevölkerung den weiblichen Teil der Straftäter begünstigt, so jedenfalls im Falle der häuslichen Gewalt.

Zitate wirst du von mir übrigens genau so viele erhalten, wie du selbst bisher andernstrangs liefern konntest. Wenn du aber selbst suchst, wirst du sogar Interessantes zu Korrelationen von diversen Hormonwerten und politischen Ansichten finden, darunter auch mit Schätzungen über die Anteile unterschiedlicher Umweltfaktoren.

Nochmals:

Seit Jahrzehnten steht in der westlichen Welt den Frauen alles offen und sie agieren weiterhin meist "weiblich", d.h. den Mann die Dreckarbeit machen lassen, weniger Arbeiten und mehr Freizeit. Was dann eben Auswirkungen nicht nur auf die (biologisch gleiche) Lebenserwartung sondern auch auf die berufliche Karriere hat. Aber Karriere ist eben nicht Alles. Die Scheidungsreform von 1977 sowie noch ein paar andere kleine Änderungen haben dafür gesorgt, daß Frauen auch bei weniger Eigenarbeit nicht weniger Geld als der Partner haben. Tatsächlich werden 80% der Kaufentscheidungen von Frauen getroffen, während Männer 23% mehr Arbeiten und damit 23% mehr Geld verdienen. Nur es kommt letztlich nicht drauf an, wer das Geld erschuftet, sondern wer es augeben darf.

Ich suche die einige Jahre alte Statistik der IHK jetzt nicht raus, wonach bei den Unternehmerinnen selbst die Frauen in der Türkei einen höheren Prozentsatz als die deutschen Frauen haben(die russischen sowieso) , und das trotz jahrzehntelanger Mädchenförderung, Frauenquoten, Frauennetzwerken, Frauenstudien et cetera in Deutschland.

Es ist wie Oben beschrieben: Sie dürfen es, einige können es auch aber viele haben gar keine Lust dazu, nutzen aber bei Bedarf schamlos die Behauptung "sie dürften nicht."


Es gibt Schieflagen und teils angedachte, teils bereits realisierte ungerechtfertigte Benachteiligungen von Männern (vergleichbar mit der affirmative action zugunsten der Afroamerikaner in den USA), sie sind jedoch weder zahlreich noch so schlimm, wie du sie darzustellen versuchst. Zu deinen Behauptungen und Andeutungen über Fähigkeiten von deutschen Frauen schreibe ich lieber nichts.
Zuletzt geändert von Atheist am Mo 12. Dez 2016, 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Misterfritz » Mo 12. Dez 2016, 18:44

Dampflok hat geschrieben:(12 Dec 2016, 15:35)Die Scheidungsreform von 1977 sowie noch ein paar andere kleine Änderungen haben dafür gesorgt, daß Frauen auch bei weniger Eigenarbeit nicht weniger Geld als der Partner haben. Tatsächlich werden 80% der Kaufentscheidungen von Frauen getroffen, während Männer 23% mehr Arbeiten und damit 23% mehr Geld verdienen. Nur es kommt letztlich nicht drauf an, wer das Geld erschuftet, sondern wer es augeben darf.
du meinst, der staat sollte regeln, wie menschen in beziehungen/ehen ihr gemeinsames geld auszugeben haben und wer wieviele entscheidungen treffen muss? das finde ich lustig :p
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Dampflok » Mo 12. Dez 2016, 19:34

Misterfritz hat geschrieben:(12 Dec 2016, 18:44)

du meinst, der staat sollte regeln, wie menschen in beziehungen/ehen ihr gemeinsames geld auszugeben haben und wer wieviele entscheidungen treffen muss? das finde ich lustig :p


Das hat er bereits getan:

Es gibt eine Regelung seit ein paar Jahren, wonach der Ehefrau mindestens 50% des gemeinsamen Einkommens zusteht.

Und zwar egal ob und wie sie sich am Erwerb beteiligt.
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Re: Gibt es eine Tendenz zur Selbstviktimisierung bei Feministen?

Beitragvon Misterfritz » Mo 12. Dez 2016, 19:42

Dampflok hat geschrieben:(12 Dec 2016, 19:34)

Das hat er bereits getan:

Es gibt eine Regelung seit ein paar Jahren, wonach der Ehefrau mindestens 50% des gemeinsamen Einkommens zusteht.

Und zwar egal ob und wie sie sich am Erwerb beteiligt.
Auch das können Eheleute selbst regeln, indem sie einen Ehevertrag schliessen. Der Gesetzgeber gibt also den Leuten die Möglichkeit, das nach ihrem eigenen Gusto zu regeln. Die müssen es nur tun.

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