Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

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Sollte Geschwisterliebe legaisiert werden?

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Dampflok94
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dampflok94 » Fr 26. Aug 2016, 19:19

Ebiker hat geschrieben:(26 Aug 2016, 16:10)

Sorry, da war mein Suchbegriff falsch. Tatsache das ein Fall bis zum EuGH verhandelt wurde und die Kläger unterlagen.

Das heißt aber nur man darf es verbieten, man muß es aber nicht.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Ebiker
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Ebiker » Fr 26. Aug 2016, 19:32

Dampflok94 hat geschrieben:(26 Aug 2016, 20:19)

Das heißt aber nur man darf es verbieten, man muß es aber nicht.


Jo. Ich bin jetzt auch nicht grad dafür, aber wenn mans geistig und/oder körperlich Behinderten nicht verbieten kann, warum dann Geschwistern? Die " Gefahren " sind gleich. Und das dann massenhaft Geschwister Kinder Zeugen halte ich für unwahrscheinlich.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Kael » Fr 26. Aug 2016, 19:38

Tun sie nicht. Aber wenn das Verbot gekippt wird ist die Tendenz der Grenze erhöht.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Atheist » Fr 26. Aug 2016, 19:41

Kael hat geschrieben:(26 Aug 2016, 20:38)

Tun sie nicht. Aber wenn das Verbot gekippt wird ist die Tendenz der Grenze erhöht.


Verstehe ich es richtig: fiele das Verbot weg, so käme der Wunsch in dir auf (oder der bereits vorhandene würde verstärkt), mit deinen Geschwistern Kinder zu zeugen? :?:

Wenn nein: warum nimmst du an, dass dies bei anderen der Fall wäre?
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Dark Angel
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dark Angel » Fr 26. Aug 2016, 22:10

watisdatdenn? hat geschrieben:(26 Aug 2016, 20:16)

Die frage ist was du unter Mutation verstehst. Gibt es deiner Ansicht nach nur genetische Mutation?
Du bist übrigens der einzige der in der lage war meinen Satz so falsch zu verstehen.

Dadurch bist du etwas gaanz besonderes :).

Mutationen sind dauerhafte Veränderungen des Erbgutes, sie können als Genmutation auftreten (einzelne Genabschnitte oder Nukleotide), als Chromosomenmutationen (Teile von Chromosomen werden falsch eingebaut oder gehen verloren) oder Genommutationen (ganze Chromosomen treten vermehrt auf oder gehen verloren).
Es handelt sich somit immer um genetische Mutationen. Andere gibt es nicht!
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 27. Aug 2016, 00:23

Dark Angel hat geschrieben:(26 Aug 2016, 23:10)

Mutationen sind dauerhafte Veränderungen des Erbgutes, sie können als Genmutation auftreten (einzelne Genabschnitte oder Nukleotide), als Chromosomenmutationen (Teile von Chromosomen werden falsch eingebaut oder gehen verloren) oder Genommutationen (ganze Chromosomen treten vermehrt auf oder gehen verloren).
Es handelt sich somit immer um genetische Mutationen. Andere gibt es nicht!


Für jemanden der in Biologie nicht aufpasst hat anscheinend schon. :rolleyes:
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 27. Aug 2016, 06:27

Dark Angel hat geschrieben:(26 Aug 2016, 23:10)
Es handelt sich somit immer um genetische Mutationen. Andere gibt es nicht!

ein paar beispiele für nicht-genetische Mutationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mutation_(Knotentheorie)
https://de.wikipedia.org/wiki/Stimmwechsel
https://de.wikipedia.org/wiki/Alternanz_(Linguistik)
https://de.wikipedia.org/wiki/Mutation_ ... lgorithmus)
Mutation von Memen etc.

für mich ist eine phänotypische mutation einfach eine phänotypische veränderung.

ich denke 3x schwarzer kater hat meine aussage bewusst falsch interpretiert um rumzustänkern.


auch wenn ich das so nicht gemeint habe, was haltet ihr von folgendem satz:
Wenn ein Gain-of-function-Allel einen Phänotyp ausschließlich im homozygoten Zustand zeigt, spricht man jedoch von einer rezessiven Gain-of-function-Mutation.

~ https://de.wikipedia.org/wiki/Mutation# ... Organismus

ist mein satz so formuliert dann auch für euch korrekt?
Es erhöht sich dadurch doch nur die rezessive Gain-of-function-Mutationsrate, da rezessive gene eher zum Vorschein kommen.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dark Angel » Sa 27. Aug 2016, 09:46


Vergleichst du hier Äpfel mit Kartoffeln?
Wir sprechen von von einer Erhöhung der Mutationsrate bei sinkendender Genetischer Variabilität und da geht es ausschließlich um genetische Mutationen! Auch Mutationen im Phänotyp basieren auf genetischen Mutationen.
Was soll denn der Quatsch - hier Beispiele aus der Informatik und Linguistik anzuführen. Sowas wird NICHT vererbt.
Hat jemand Sprachstörungen ==> Probleme mit Syntax oder Grammatik, hat das ganz eindeutige genetische Ursachen, nämlich eine Mutation des FoxP2-Gens
Alternanz, Knotentheorie und evolutionärer Algorithmus haben nichts, aber auch gar nichts mit Biologie (Vererbung) zu tun.
Hättest wohl doch bisschen besser in Biologie aufpassen sollen:
Mutation w [von latein. mutatio = Veränderung; Verb mutieren], spontane, d.h. natürlich verursachte, oder durch Mutagene induzierte Veränderung des Erbguts (Veränderung der Basensequenz), die sich möglicherweise phänotypisch (Phänotyp; z.B. in Form einer „Degeneration“) manifestiert. Die Bezeichnung „Mutation“ wurde um 1901 von H. de Vries eingeführt. Mutationen können einerseits Körperzellen (somatische Mutationen) betreffen. Diese sind nicht vererbbar, und das im Laufe des Lebens entstandene somatische Mosaik kann z.B. zur Erklärung der Tumorentstehung (Krebs) oder des Alternssprozesses (Altern) herangezogen werden. Sind andererseits Keimzellen von der Mutation betroffen (generative Mutation), so liegt eine Schädigung des Genträgers (Gen, Genotyp) vor, die an die Nachkommen weitergegeben wird. Cytologisch lassen sich Mutationen in 3 Gruppen einteilen: Genommutationen, Chromosomenmutationen und Genmutationen oder Punktmutationen

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 Aug 2016, 07:27)]Mutation von Memen etc.

Soory, aber der Lamarckismus hat seit langem ausgedient, auch wenn Dawkins einen Rückgriff darauf getätigt hat.

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 Aug 2016, 07:27)für mich ist eine phänotypische mutation einfach eine phänotypische veränderung.

ich denke 3x schwarzer kater hat meine aussage bewusst falsch interpretiert um rumzustänkern.

Und jede Veränderung des Phänotyps IST auf genetische Veränderungen zurück zuführen.
Der "schwarze Kater" hat recht hättest in Biologie besser aufpassen sollen ==> siehe Zitat oben.
Nicht jede Mutation wirkt sich negativ aus ==> Anpassung an Umweltbedingungen funktioniert ausschließlich über Mutationen.
Helle Haut(farbe) ==> genetische Mutation führt zur geringeren Melaninbildung und ermöglicht es dem Körper (weiterhin) lebenswichtiges Vitamin D auch in gebieten mit geringerer Sonneneinstrahlung/weniger Sonnenstunden zu bilden ==> Anpassung an Umweltbedingungen ==> Veränderung des Phänotyps

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 Aug 2016, 07:27)auch wenn ich das so nicht gemeint habe, was haltet ihr von folgendem satz:

~ https://de.wikipedia.org/wiki/Mutation# ... Organismus

ist mein satz so formuliert dann auch für euch korrekt?

Sind auch wieder genetische Mutationen!

Du kommst nicht drumherum - es geht um Häufung (möglicher) Mutationen, wenn sich Geschwister fortplanzen und das sind immer und ausschließlich genetische Mutationen, weil Fortpflanzung ist nunmal ein biologischer Prozess!
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Der Leviathan » Sa 27. Aug 2016, 11:24

Fazer hat geschrieben:(26 Aug 2016, 16:12)

Das ist aber die Folge. Es gibt auch Zuwanderergruppen in Deutschland, bei denen die Kusinenehe stark gepflegt wird. Dort gibt es eine hohe Anzahl an Missbildungen, für die am Ende über die Krankenkassen die Allgemeinheit aufkommt. Die Geschwisterehe wäre noch schlimmer. Ich wäre sogar dafür, das auf das Kusinenverwandtschaftsverhältnis auszudehnen.

Dann aber nicht nur Kusinenehen, sondern überhaupt alles Verhalten, das bekanntermassen das Erbgut schädigt. Auf eine solche eugenisch optimierte Gesellschaft kann ich gerne verzichten.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 27. Aug 2016, 16:43

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(26 Aug 2016, 00:25)Eine Mutation entsteht durch Veränderung des Erbguts (spontan oder durch äußere Einflüsse) und eben nicht durch das aufeindertreffen rezessiver Erbanlagen. Dazu hättest du nur in Biologie aufpassen müssen.


Dark Angel hat geschrieben:(27 Aug 2016, 10:46)
Du kommst nicht drumherum - es geht um Häufung (möglicher) Mutationen, wenn sich Geschwister fortplanzen und das sind immer und ausschließlich genetische Mutationen, weil Fortpflanzung ist nunmal ein biologischer Prozess!

Ok.. Und ihr seid der Ansicht daß sich wenn sich Geschwister fortpflanzen die mutationsrate (genetisch) nicht erhöht, weil die einzelnen gene ja nicht mutieren. Hab ich das so weit richtig verstanden?
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Kael » Sa 27. Aug 2016, 17:12

Wenn Geschwister sich paaren sind negative Mutationen die Folge
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 27. Aug 2016, 17:24

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 Aug 2016, 17:43)

Ok.. Und ihr seid der Ansicht daß sich wenn sich Geschwister fortpflanzen die mutationsrate (genetisch) nicht erhöht, weil die einzelnen gene ja nicht mutieren. Hab ich das so weit richtig verstanden?


Eine Mutation ist eine dauerhafte Veränderung des Erbguts. Das solltest du mittlerweile eigentlich verstanden haben. Insofern führt es natürlich nicht zu einer Mutation, wenn Geschwister sich fortpflanzen? Warum auch?

Was sich erhöht ist das Risiko von Erbkrankheiten, da die ja meist rezessiv vererbt werden.

Wie geschrieben. Du hättest im Biologieunterricht aufpassen sollen.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 27. Aug 2016, 17:24

Kael hat geschrieben:(27 Aug 2016, 18:12)

Wenn Geschwister sich paaren sind negative Mutationen die Folge


Schon wieder einer der Im Biologieunterricht nicht aufgepasst hat.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Kael » Sa 27. Aug 2016, 17:51

Warum, es ist oberflächlich aber richtig
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 27. Aug 2016, 17:56

Kael hat geschrieben:(27 Aug 2016, 18:51)

Warum, es ist oberflächlich aber richtig


Quatsch, nicht mal oberflächlich.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Kael » Sa 27. Aug 2016, 17:58

Klar, wenn Geschwister sich paaren treffen die selben Gene aufeinander welche dadurch eine erhöhte Chance haben negativ zu mutieren
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 27. Aug 2016, 21:12

Kael hat geschrieben:(27 Aug 2016, 18:58)

Klar, wenn Geschwister sich paaren treffen die selben Gene aufeinander welche dadurch eine erhöhte Chance haben negativ zu mutieren


Der Blödsinn wird durch Wiederholung nicht wahrer-
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dark Angel » Sa 27. Aug 2016, 21:15

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 Aug 2016, 17:43)

Ok.. Und ihr seid der Ansicht daß sich wenn sich Geschwister fortpflanzen die mutationsrate (genetisch) nicht erhöht, weil die einzelnen gene ja nicht mutieren. Hab ich das so weit richtig verstanden?

Bei Fortpflanzung handelt es sich IMMER um genetische Mutatione.Um was denn sonst? Selbstverständlich mutieren einzelne Gene, es können allerdings auch Chromosomenmutationen auftreten, dann sind mehrere Gene/Gensequenzen betroffen oder gar das gesamte Genom.
Kommt ganz drauf an, wie eng verwandt die Vorfahren waren. Rezessive Mutationen können dominant werden, wenn beide Träger des mutierten (rezessiven) Gens, der Gensequenz sind etc pp.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dark Angel » Sa 27. Aug 2016, 21:19

Kael hat geschrieben:(27 Aug 2016, 18:58)

Klar, wenn Geschwister sich paaren treffen die selben Gene aufeinander welche dadurch eine erhöhte Chance haben negativ zu mutieren

Unsinn - Mutation ist Mutation - es gibt keine "positiven" oder "negativen" Mutationen.
Eine Mutation ist eine dauerhafte Veränderung des Erbgutes - mehr nicht. Mutationen können auch Lethalfaktoren enthalten, dann endet die Schwangerschaft vorzeitig mit dem Tod des Fötus und dann wird gar nix mehr vererbt.
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Flat
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Flat » So 28. Aug 2016, 06:27

Moin,

dann mal spitz auf Knopf die Frage an die user, die eine Geschwisterehe ablehnen:

Soll man generell Sex und Ehen verbieten, wenn die Wahrscheinlichkeit von behinderten Kindern auf Grund von Krankheiten oder Gendefekten ähnlich groß ist wie bei Geschwisterehen?

Wenn nein, wo liegt der Unterschied?
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html

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