Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

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Sollte Geschwisterliebe legaisiert werden?

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4
20%
Nein
15
75%
Weiß nicht
1
5%
 
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Atheist
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Atheist » Mo 29. Aug 2016, 20:12

Dark Angel hat geschrieben:(29 Aug 2016, 20:48)

Häää? Was ist denn das wieder für ein Quatsch?
Doch heute wissen Ärzte, dass die Wirbelsäulenkrümmung extreme Schmerzen verursacht, die wird übrigens Marfan-Syndrom genannt und wird durch eine Mutation des FBN1-Gens ausgelöst.
Rückschlüsse auf die Erkrankung ergeben sich aus der Mumie (obwohl diese in relativ schlechtem Zustand ist) und aus vorhanden Statuen des Pharaos. Während der Regierungszeit Echnatons würde die Darstellungsform von idealisiert zu realistisch verändert.
Die Form des Schädels ist auf Akrocephalie (Turmschädel) zurückzuführen, desweiteren litt er am Morbus-Fröhlich
Die Erbkrankheiten Tut Anch Amuns wurden durch DNA-Analysen ermittelt, anhand derer eine lange Mutationskette rekonstruiert werden konnte.
Also immer noch keine "normative Wertung", sondern immer noch deskriptiv, weil aufgrund Unteruchungen Zuordnung zu bekannten Krankheitsbildern.
Und es gibt auch keinen "Umkehrschluss", weil Schädelform charakteristisch für bekanntes Krankheitsbild.
Nix wird da zu "Ideal postuliert" und nix mit "mathematische Tatsache", sondern auf Basis empirischer Forschungen und Befunde (Anamneseberichte) beschrieben.


Du hast also keine Belege dafür, dass Amenophis an seiner Anatomie (seinem "Turmschädel" etc. :rolleyes:) litt? Hat er sich nicht darüber auf Papyrusrollen, Grabinschriften zu seiner Lebzeit o.Ä. erklärt?

Dark Angel hat geschrieben:(29 Aug 2016, 20:52)

Ich habe gerade versucht zu erklären, dass unter bestimmten Umständen die Anlage einer Krankheit zum Ausbruch der Krankheit führt.
Ehrlich, ich dachte, dass ich mich klar und unmisserständlich ausgedrückt habe.


Die Frage ist, warum du die eine Seite der Wahrheit "erklärst" und dich zugleich über die andere Seite (keine Veranlagung für "Erbkrankheiten" ==> keine Vererbung) ausschweigst - und zwar im Zusammenhang mit dem Thema "Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder".

Was willst du doch gleich studiert haben? :?:


Eristische Dialektik, daher erkenne ich auch, wenn du rumschwurbelst (also z.B. jetzt ==> argumentum ad hominem).
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dark Angel » Mo 29. Aug 2016, 20:36

Atheist hat geschrieben:(29 Aug 2016, 21:12)

Du hast also keine Belege dafür, dass Amenophis an seiner Anatomie (seinem "Turmschädel" etc. :rolleyes:) litt? Hat er sich nicht darüber auf Papyrusrollen, Grabinschriften zu seiner Lebzeit o.Ä. erklärt?

Ich merke schon, du hast wirklich Null Ahnung wie Altertumswissenschftler arbeiten, mit wem sie zusammen arbeiten und wie sie zu ihren Ergebnissen gelangen.
Die medizinischen, genetischen und forensischen Untersuchungsergebnisse - die Diagnosen - SIND Belege - Belege, die international anerkannt sind - anerkannt natürlich von Wissenschaftlern, die sich mit der Materie auskennen!
Die Krankheiten an denen Echnaton litt, sind bekannte Krankheiten mit bekannten Symptomen und bekannten Ursachen.
Wenn heute bei jemandem Marfan-Syndrom diagnostiziert wird, dann weiß ein Arzt - auch ohne zu fragen - dass dieser Mensch leidet, weil er Schmerzen hat und das war vor 3500 Jahren nicht anders, wenn bei diesem Menschen zusätzlich noch Morbus Fröhlich und Akrocephaliediagnostiziert werden, wird dir jeder Arzt bestätigen, dass dieser Mensch an furchtbaren Schmerzen leidet. Da braucht der keine beglaubigte Niederschrift für und die braucht der Arzt auch dann nicht, wenn der betreffende Mensch bereits 3500 Jahre tot ist. Sowas nennt sich Erfahrung - basierend auf empirisch gewonnen Erkenntnissen.



Atheist hat geschrieben:(29 Aug 2016, 21:12)Eristische Dialektik, daher erkenne ich auch, wenn du rumschwurbelst (also z.B. jetzt ==> argumentum ad hominem).

Also mit anderen Worten ein Quasselfach.
Darum drehst du anderen also immer die Worte im Munde (auf der Tastatur) rum, damit du Recht behälst.
Du erkennst, wann ich schwurbele, weil du ja auch so viel Ahnung von Naturwissenschaften und Wissenschaften hast, die mittels Feldforschung zu ihren Erkenntnissen gelangen. Überheblich bist du gar nicht.
Und dann wundern sich Geisteswissenschaftler, wenn Naturwissenschaftler nicht gut auf sie zu sprechen sind.
Jaaha - das war jetzt wieder ad hominem :p
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dark Angel » Mo 29. Aug 2016, 20:55

Atheist hat geschrieben:(29 Aug 2016, 21:12)
Die Frage ist, warum du die eine Seite der Wahrheit "erklärst" und dich zugleich über die andere Seite (keine Veranlagung für "Erbkrankheiten" ==> keine Vererbung) ausschweigst - und zwar im Zusammenhang mit dem Thema "Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder".

Ich erkläre gar nichts zur "Wahrheit", ich gebe nur den Stand wissenschaftlicher Erkenntnis wider und der ist so lange gültig, bis neue Erkenntnisse vorliegen, die a) den bisherigen Wissensstand erweitern oder b) widerlegen. (a ist im Falle Echnatonwahrscheinlicher als b)
Ich habe auch nicht erklärt, dass keine Veranlagung für Erbkrankeiten vorliegen würde, sondern sprach von rezessiv und rezessiv bedeutet sehr wohl, dass die Veranlagung (genetisch) vorhanden ist, die Krankheit nur nicht zum Ausbruch kommt.
Du verdrehst mir immer das Wort, unterstellst mir, Dinge gesagt/geschrieben zu haben, die ich nie geschrieben und auch nicht gemeint habe - von wegen "normativ festlegen", "negative Mutation = Gendefekt" etc, obwohl ich mehrfach darauf hingewiesen habe, dass Biologie/Genetik keine Wertungen vornehmen.
Warum unterlässt du nicht deine haltlosen Unterstellungen und beschäftigst dich stattdessen mal mit den Links?
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Atheist » Mo 29. Aug 2016, 20:59

Dark Angel hat geschrieben:(29 Aug 2016, 21:36)

Ich merke schon, du hast wirklich Null Ahnung wie Altertumswissenschftler arbeiten, mit wem sie zusammen arbeiten und wie sie zu ihren Ergebnissen gelangen.
Die medizinischen, genetischen und forensischen Untersuchungsergebnisse - die Diagnosen - SIND Belege - Belege, die international anerkannt sind - anerkannt natürlich von Wissenschaftlern, die sich mit der Materie auskennen!
Die Krankheiten an denen Echnaton litt, sind bekannte Krankheiten mit bekannten Symptomen und bekannten Ursachen.
Wenn heute bei jemandem Marfan-Syndrom diagnostiziert wird, dann weiß ein Arzt - auch ohne zu fragen - dass dieser Mensch leidet, weil er Schmerzen hat und das war vor 3500 Jahren nicht anders, wenn bei diesem Menschen zusätzlich noch Morbus Fröhlich und Akrocephaliediagnostiziert werden, wird dir jeder Arzt bestätigen, dass dieser Mensch an furchtbaren Schmerzen leidet. Da braucht der keine beglaubigte Niederschrift für und die braucht der Arzt auch dann nicht, wenn der betreffende Mensch bereits 3500 Jahre tot ist. Sowas nennt sich Erfahrung - basierend auf empirisch gewonnen Erkenntnissen.


Wie ist deine Expertenmeinung zu nachfolgend verlinkten Menschen mit "Turmschädeln": leiden sie an ihren (Turm)Schädeln?

http://max-attachments.prod.hlpstr.de/a ... XSmall.jpg
http://revolvy-cdn.revolvyllc.netdna-cd ... 99d920.jpg
http://www.rehakids.de/phpBB2/files/vor ... ge_888.jpg

Oder leiden sie eher an der Lästerei ihres sozialen Umfeldes?


Also mit anderen Worten ein Quasselfach.


Ja. Meinen Magister (pfui!) in eristischer Dialektik (pfui!) habe ich an der Universität zur Heiligen Eris gemacht. Die Prüfung war ganz schön schwer (Wiedergabe von Definitionen nicht erlaubt, denken ausdrücklich erwünscht, gar notwendig), aber auch ziemlich spannend.


Dark Angel hat geschrieben:(29 Aug 2016, 21:55)

Ich erkläre gar nichts zur "Wahrheit", ich gebe nur den Stand wissenschaftlicher Erkenntnis wider und der ist so lange gültig, bis neue Erkenntnisse vorliegen, die a) den bisherigen Wissensstand erweitern oder b) widerlegen. (a ist im Falle Echnatonwahrscheinlicher als b)
Ich habe auch nicht erklärt, dass keine Veranlagung für Erbkrankeiten vorliegen würde, sondern sprach von rezessiv und rezessiv bedeutet sehr wohl, dass die Veranlagung (genetisch) vorhanden ist, die Krankheit nur nicht zum Ausbruch kommt.
Du verdrehst mir immer das Wort, unterstellst mir, Dinge gesagt/geschrieben zu haben, die ich nie geschrieben und auch nicht gemeint habe - von wegen "normativ festlegen", "negative Mutation = Gendefekt" etc, obwohl ich mehrfach darauf hingewiesen habe, dass Biologie/Genetik keine Wertungen vornehmen.
Warum unterlässt du nicht deine haltlosen Unterstellungen und beschäftigst dich stattdessen mal mit den Links?


Zusammenfassend: du hast in einem Strang, der von Inzest handelt, dich fröhlich und munter über Vererbung von Erb"krankheiten" und andere Trivialitäten ausgelassen, ohne dabei zu erwähnen, dass wo keine genetische Veranlagung für Erb"krankheiten" besteht, logischerweise derartiges nicht vererbt werden kann. :rolleyes:

Wie ist eigentlich deine wortwörtliche und ausdrückliche Meinung zum Thema?
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dark Angel » Mo 29. Aug 2016, 22:07

Atheist hat geschrieben:(29 Aug 2016, 21:59)

Wie ist deine Expertenmeinung zu nachfolgend verlinkten Menschen mit "Turmschädeln": leiden sie an ihren (Turm)Schädeln?

http://max-attachments.prod.hlpstr.de/a ... XSmall.jpg
http://revolvy-cdn.revolvyllc.netdna-cd ... 99d920.jpg
http://www.rehakids.de/phpBB2/files/vor ... ge_888.jpg

Oder leiden sie eher an der Lästerei ihres sozialen Umfeldes?

Willst du mich verarschen?
Das ist ein so genannter Turmschädel oder das.

Atheist hat geschrieben:(29 Aug 2016, 21:59)]Zusammenfassend: du hast in einem Strang, der von Inzest handelt, dich fröhlich und munter über Vererbung von Erb"krankheiten" und andere Trivialitäten ausgelassen, ohne dabei zu erwähnen, dass wo keine genetische Veranlagung für Erb"krankheiten" besteht, logischerweise derartiges nicht vererbt werden kann. :rolleyes:

Falsch! ich habe über Mutationen und darüber, was sie auslösen können und sie können Erbkrankheiten auslösen. Betonung liegt auf können!
Ich habe geschrieben, dass die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs einer Erbkrankheit um so größer ist, je näher die Verwandtschaft ist und ich habe geschrieben, Ich habe geschrieben, dass bei Trägern resessiver Erbkrankheiten, diese nicht zum Ausbruch kommen, dennoch werden diese rezessiven Gene weiter vererbt - die verschwinden ja nicht, insbesondere nicht bei sehr nahen Verwandten, ganz im Gegenteil.
Nochmal: Träger mutierter Gene (Erbkrankheit) die rezessiv sind, vererben auch diese resessiven Gene weiter! Rezessiv bedeutet, die Anlage - hier Erbkrankheit - IST vorhanden, wird entsprechend auch vererbt!
Und zum letzten Mal - unterlass die Spielchen, mir etwas zu unterstellen, was ich NICHT geschrieben habe.
Die Rabulistik beherrscht du wirklich hervorragend!

Atheist hat geschrieben:(29 Aug 2016, 21:59)Wie ist eigentlich deine wortwörtliche und ausdrückliche Meinung zum Thema?

Du kannst doch hoffentlich lesen!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Atheist » Mo 29. Aug 2016, 22:17

Dark Angel hat geschrieben:(29 Aug 2016, 23:07)

Willst du mich verarschen?
Das ist ein so genannter Turmschädel oder das.


Willst du dich nun zu den verlinkten Menschen äußern oder nicht? Sie alle tauchen bei der Google-Suche auf, wenn man nach "Turmschädel" sucht und weisen Ähnlichkeiten zu deinen Verlinkungen auf (offenbar scheinen es andere ähnlich zu sehen, daher führte die Schlüsselwortsuche zu eben jenen Suchergebnissen). Also: leiden sie an ihren "Turmschädeln" nun? Oder magst du einfach nicht von fröhlichen Menschen behaupten, dass sie leiden würden, und beschränkst deine wertende Spekulation folglich auf Jahrtausende alte Skelette?

Falsch! ich habe über Mutationen und darüber, was sie auslösen können und sie können Erbkrankheiten auslösen. Betonung liegt auf können!
Ich habe geschrieben, dass die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs einer Erbkrankheit um so größer ist, je näher die Verwandtschaft ist und ich habe geschrieben, Ich habe geschrieben, dass bei Trägern resessiver Erbkrankheiten, diese nicht zum Ausbruch kommen, dennoch werden diese rezessiven Gene weiter vererbt - die verschwinden ja nicht, insbesondere nicht bei sehr nahen Verwandten, ganz im Gegenteil.
Nochmal: Träger mutierter Gene (Erbkrankheit) die rezessiv sind, vererben auch diese resessiven Gene weiter! Rezessiv bedeutet, die Anlage - hier Erbkrankheit - IST vorhanden, wird entsprechend auch vererbt!
Und zum letzten Mal - unterlass die Spielchen, mir etwas zu unterstellen, was ich NICHT geschrieben habe.
Die Rabulistik beherrscht du wirklich hervorragend!


Du kannst doch hoffentlich lesen!



Hast du keine persönliche Meinung zum Thema Legalisierung von Inzest, die du in aller Offenheit klar und deutlich äußern könntest, oder willst du deine persönliche Meinung dazu nicht klar und deutlich sowie offen äußern?
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dark Angel » Di 30. Aug 2016, 06:52

Atheist hat geschrieben:(29 Aug 2016, 23:17)

Willst du dich nun zu den verlinkten Menschen äußern oder nicht? Sie alle tauchen bei der Google-Suche auf, wenn man nach "Turmschädel" sucht und weisen Ähnlichkeiten zu deinen Verlinkungen auf (offenbar scheinen es andere ähnlich zu sehen, daher führte die Schlüsselwortsuche zu eben jenen Suchergebnissen). Also: leiden sie an ihren "Turmschädeln" nun? Oder magst du einfach nicht von fröhlichen Menschen behaupten, dass sie leiden würden, und beschränkst deine wertende Spekulation folglich auf Jahrtausende alte Skelette?

Das ist zwar off topic - aber ok - dann muss ich etwas weiter ausholen:
Akrzephalie ist a) eine erbliche Missbildung, die durch eine vorzeitige Schließung der Schädelnähte entsteht und b) ein kulturelles Phänomen - bei dem die Bildung des Turmschädels künstlich erzwungen wird. Für Turmschädel als kulturelles Phänomen finden sich v.a. Belege in Ägypten und bei den Nazca aber auch rezent, bei einigen indigenen Völkern Afrikas. In den alten Kulturen galt der Turmschädel als Zeichen von Macht und Adel (Grabbeigaben). Ob Akrozephalie auf natürliche Ursachen zurückzuführen ist oder künstlich herbei geführt wurde, lässt sich nur mittels forensischer Untersuchungen ermitteln.
Im Falle Echnatos und seiner Familie wird künstliche Herbeiführung angenommen.
Du fragst nach den Leiden - so lange die Schädelnäthe nicht geschlossen sind treten keine Schmerzen auf ==> steigender Schädelinnendruck kann durch die elastischen Schädelnähte (noch) ausgeglichen werden. Das änder sich sobald die Schädelnähte geschlossen sind - etwas ab einem Alter von 10 Jahren. Später führt der steigende Schädelinnendruck zu extremen Kopfschmerzen ==> Wirkung wie einem subduralen Hämatom.
Also nein, die Kinder leiden noch nicht, weil die Schädelnähte noch nicht geschlossen sind.
Echnaton hat mit zunehmenden Alter gelitten und zwar an Kopfschmerzen und je mehr, je älter er wurde. Er wurde allerdings nicht sehr alt - er starb im 17. Jahr seiner Regierungszeit.
Reicht dir das?

Atheist hat geschrieben:(29 Aug 2016, 23:17)Hast du keine persönliche Meinung zum Thema Legalisierung von Inzest, die du in aller Offenheit klar und deutlich äußern könntest, oder willst du deine persönliche Meinung dazu nicht klar und deutlich sowie offen äußern?

Ich bin gegen eine Legalisierung.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Antonius » Di 30. Aug 2016, 08:00

Atheist hat geschrieben:(29 Aug 2016, 21:12)
(....)
Eristische Dialektik, daher erkenne ich auch, wenn du rumschwurbelst....
Das wird's sicher sein.
In Schopenhauers "Eristischer Dialektik" kennst Du Dich sehr gut aus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik

Die "Eristische Dialektik", die Kunst der Rechthaberei, ist offenbar ein wesentlicher Baustein Deiner Troll-Tätigkeit. ;)
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Flat » Di 30. Aug 2016, 08:52

Dark Angel hat geschrieben:(30 Aug 2016, 07:52)

Ich bin gegen eine Legalisierung.


Moin,

wie stehst du dazu, dass Paare heiraten und Kinder bekommen dürfen, die nicht verwandt sind, bei denen aber die Gefahr eines behinderten Kindes durch Erbanlagen erheblich erhöht ist?
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon denkmal » Di 30. Aug 2016, 08:56

Fazer hat geschrieben:(29 Aug 2016, 19:50)

Hier wurde ja schon diskutiert, ob man Kinder bekommen "dürfe". Weil: ist doch alles so schlecht in der Welt, und so weiter, und man zwingt den armen Kindern auf, dass sie in unsere harte Welt geboren werden.

Aber dass man den Kindern zumutet, vorhersehbar mit Behinderungen auf die Welt zu kommen, das interessiert dann hier plötzlich nicht mehr? Und dass die Gesellschaft über die Sozialversicherungen letzten Endes die ganzen dadurch generierten Kosten tragen wird, das interessiert auch nicht?

Seltsame Werte, die da plötzlich vertreten werden.


Das würde bedeuten, ökonomische Sachverhalte (die Kostenfrage) steuern unsere Selbstbestimmung? Die Gemeinschaft entscheidet auf Grund der Kosten, was dem Einzelnen an freier Entscheidung zu treffen überbleibt?
Jeder Einzelne sollte das auf moralischer Ebene für sich entscheiden dürfen.

Wie gesagt: Mich stört zunehmend eigentlich, dass ich das Gefühl habe, dass der Moloch Gemeinschaft Entscheidungen für einen selbst vorwegnimmt, so dass man eben selber NICHT die Möglichkeit hat, auch nur über eine EIGENE Entscheidung nachzudenken.
Und wie auch gesagt, die Grenzen zwischen dem, was eine Gemeinschaft der Entscheidung des Einzelnen überlassen sollte (FREIHEIT?) und was man eben VORAB verbieten sollte (SICHERHEIT?), ist immer diskussionswürdig, ungenau und argumentativ so oder so ansehbar.
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dark Angel » Di 30. Aug 2016, 11:35

Flat hat geschrieben:(30 Aug 2016, 09:52)

Moin,

wie stehst du dazu, dass Paare heiraten und Kinder bekommen dürfen, die nicht verwandt sind, bei denen aber die Gefahr eines behinderten Kindes durch Erbanlagen erheblich erhöht ist?

Zwiespältig.
ich kann auch keine rationale Begründung liefern, warum ich gegen die Legalisierung von Geschwisterehen bin.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Atheist » Di 30. Aug 2016, 11:43

Antonius hat geschrieben:(30 Aug 2016, 09:00)

Das wird's sicher sein.
In Schopenhauers "Eristischer Dialektik" kennst Du Dich sehr gut aus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik

Die "Eristische Dialektik", die Kunst der Rechthaberei, ist offenbar ein wesentlicher Baustein Deiner Troll-Tätigkeit. ;)


Ich bin eben kein Deskriptor, der deskribiert und mit naturwissenschaftlicher Autorität verlangt, dass seinen Deskriptionen gefolgt wird. Mir genügt es, eine eigene Meinung zu haben, sie zu kennen und sie auch offen zu äußern.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Flat » Di 30. Aug 2016, 12:11

Dark Angel hat geschrieben:(30 Aug 2016, 12:35)

Zwiespältig.
ich kann auch keine rationale Begründung liefern, warum ich gegen die Legalisierung von Geschwisterehen bin.


Moin,

ich vermute, das hat nur den einen Grund:
- du bist so erzogen und sozialisiert worden

Ich dachte bis eben, dass es auch einen biologischen Grund gibt. Die Annahme ist aber -wie ich eben ergooglet habe, überholt:
http://www.welt.de/print/die_welt/wisse ... unden.html

Ich teile diese Gefühle der Abneigung. Nur verstandesmäßig kann ich eben auch keinen Unterschied sehen und vertrete deshalb die unpopuläre Ansicht, dass das deshalb für die wenigen Fälle, die es gibt, zu erlauben ist.
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dark Angel » Di 30. Aug 2016, 12:30

Flat hat geschrieben:(30 Aug 2016, 13:11)

Moin,

ich vermute, das hat nur den einen Grund:
- du bist so erzogen und sozialisiert worden

Ich dachte bis eben, dass es auch einen biologischen Grund gibt. Die Annahme ist aber -wie ich eben ergooglet habe, überholt:
http://www.welt.de/print/die_welt/wisse ... unden.html

Ich teile diese Gefühle der Abneigung. Nur verstandesmäßig kann ich eben auch keinen Unterschied sehen und vertrete deshalb die unpopuläre Ansicht, dass das deshalb für die wenigen Fälle, die es gibt, zu erlauben ist.

Wie ich bereits schrieb, ich kann es nicht begründen - gar nicht. Es ist ... irgendwie ... nicht richtig.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon becksham » Di 30. Aug 2016, 12:48

Flat hat geschrieben:(30 Aug 2016, 13:11)
...
ich vermute, das hat nur den einen Grund:
- du bist so erzogen und sozialisiert worden
...

Das ist wahrscheinlich der Punkt. Ich kannte als Kind sogar eine Frau, die aus einer Geschwisterbeziehung entstanden ist. Was sie genau hatte, weiß ich nicht, aber sie war auf jeden Fall geistig behindert.

Da es aber ja tatsächlich so ist, dass man anderen "Risikogruppen" das Kinderkriegen nicht verbietet, sollte es eigentlich auch Geschwistern ermöglicht werden zu heiraten und - wenn sie es denn wollen - auch Familien zu gründen. Der Verstand sagt mir, dass das richtig wäre aber das Gefühl sagt, lieber nicht.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon JJazzGold » Di 30. Aug 2016, 15:42

Dark Angel hat geschrieben:(30 Aug 2016, 13:30)

Wie ich bereits schrieb, ich kann es nicht begründen - gar nicht. Es ist ... irgendwie ... nicht richtig.


Kann ich auch nicht begründen, obwohl ich auch dagegen bin. Vielleicht ist es ein Urinstinkt, der davor warnt, den Erhalt des Clans nicht zu gefährden.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Kael » Mi 31. Aug 2016, 02:52

Schaut euch mal die,Habsburger an. Durch Heiratspolitik untereinander um die Macht zu sichern.

Dann wisst ihr warum das verboten ist
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Anderus
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Anderus » Do 1. Sep 2016, 06:45

Das Problem ist, das diese Vorschriften aus den Religionen kommen. Religionen, sind grundsätzlich nicht für rationale Argumente zugänglich. Die einzige Möglichkeit die es gibt, Religionen in ihre Schranken zu weisen, ist staatliche Gewalt.

Grundsätzlich, haben Dritte, insbesondere die staatlichen Gewalten, sich aus der Sexualität anderer Menschen herauszuhalten, wenn sie nicht gefragt werden. Und zwar in und bei jeder Form der Sexualität. Die Sexualität unterliegt einzig dem Einzelnen, der, wenn er mündig ist, in freier Selbstbestimmung über seine Sexualität bestimmen darf, wenn er sich innerhalb der Gesetze bewegt.

Sexualität, ist, wenn sie in Gegenseitigkeit, unter Berücksichtigung der Gewaltlosigkeit und der Hygiene, ausgeführt wird, grundsätzlich problemlos, geht keinen Dritten etwas an, und jeder Dritte, hat sich da rauszuhalten, wenn er nicht beteiligt ist oder gefragt wird. Das gilt insbesondere, wenn aus dem Sex, keine Kinder entstehen.

Sollten aus dem Sex, Kinder entstehen, gibt es heute die Möglichkeit, der Fruchtwasseruntersuchung. Damit kann man feststellen, ob Erbschäden vorliegen. Bei berechtigtem Verdacht, kann eine Abtreibung vorgenommen werden.

Damit ist alles geklärt. Der Abschaffung des § 173 StGB, steht nichts mehr im Wege.
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watisdatdenn?
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon watisdatdenn? » Do 1. Sep 2016, 06:54

Dark Angel hat geschrieben:(30 Aug 2016, 13:30)
Wie ich bereits schrieb, ich kann es nicht begründen - gar nicht. Es ist ... irgendwie ... nicht richtig.

das ist auch ok. ehrlich gesagt fühlt sich das für mich auch nicht richtig an, aber ich habe so ein gefühl auch bei homosexualität.
bei mir ist das definitiv die christliche sozialisierung die zu diesem gefühl geführt hat. das kann ich auch nicht mehr so einfach ändern, aber ich kann das thema reflektieren.

das problem ist, wenn ich diese gefühle als allgemeine regelung (geschwisterehe verbieten, homosexualität verbieten) möchte erzeuge ich viel leid bei den betroffenen personen, die nur ihre natur ausleben wollen. ich möchte nicht dass jemand der niemand anderen etwas böses will leiden muss, darum stelle ich da mein ungutes gefühl zurück und schau lieber auf die fakten.

da spricht gegen homsexualität, dass es weniger kinder gibt und gegen geschwisterehe, dass es mehr erbkrankheiten gibt.

aus meiner sicht sind beide gründe nicht gut genug um das jeweilige zu verbieten.
aber das unangenehme gefühl kann ich durchaus nachvollziehen. es wäre mir aber noch unangenehmer zu wissen, dass gute menschen wegen meiner irrationalen vorbehalte unnötig leiden müssen.
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Re: Geschwisterliebe/ehe/ und Kinder

Beitragvon Dampflok94 » Do 1. Sep 2016, 10:38

Kael hat geschrieben:(31 Aug 2016, 03:52)

Schaut euch mal die,Habsburger an. Durch Heiratspolitik untereinander um die Macht zu sichern.

Dann wisst ihr warum das verboten ist

Tu felix Austria nube, hat doch sehr lange gut funktioniert. Den Habsburgern hat es nicht geschadet. Im Gegenteil.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!

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