Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

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Billie Holiday
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Billie Holiday » Di 16. Aug 2016, 18:33

Nele28 hat geschrieben:(16 Aug 2016, 19:10)

Ich freue mich, zu hören, wenn der Vater zu seiner Verantwortung steht. Kleine Kinder durchschauen natürlich noch nicht die Tricks und können noch nicht einordnen, wer sich wirklich fair verhält und das Wohl des Kindes im Auge hat.
Es sind immer zwei Paar Schuhe, wenn Vater das Kind verwöhnt und ihm Wünsche erfüllt, die aber nichts kosten dürfen wie z.b. Fernsehglotzen und das Kind mit klebrigen Zuckerbonbons abzuspeisen und ansonsten für die Probleme nicht zuständig ist oder ob die Mutter mit den täglichen Alltagssorgen und der Erziehung klar kommen muss.
Erst wenn die Kinderzeit vorbei ist und die Heranwachsenden das Spielchen der Väter durchschauen, so sind doch viele Jahre des ständigen Ärgers ibs. für die Mutter vorbei. Meine Freundin lebt auch von der Hoffnung, dass ihr kleines Mädchen das Spielchen ihres Vaters eines Tages durchschauen wird und das Interesse an ihren Vater verliert, der sich nicht einmal um das Sorgerecht bemüht hat, was ja einfach zu bekommen ist. Darüber hinaus feilscht er aus Geiz um jeden Euro für das Kind.
Auch mit Geschenken an Weihnachten und Geburtstagen ist nichts. Ihm bricht ein Zacken aus der Krone, dem Kind außer der Reihe mal ein paar Schuhe zu kaufen. Mehr als den Unterhalt abzüglich hälftigem Kindergeld gibt es nicht. Basta!



Du solltest Deine persönlichen Erfahrungen nicht pauschal auf alle Väter beziehen, es gibt eine ganze Menge, die Deinem Klischee nicht entsprechen.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Maskulist » Di 16. Aug 2016, 18:33

Nele28 hat geschrieben:(16 Aug 2016, 18:53)

Mir kommen die Tränen. Das alles, was hier Pro für die armen Väter geschrieben haben, trifft das nicht mindestens auch für die allein erziehende Mutter zu???? Das ist mal wieder typisch.

Aah, bestimmt wirst Du mir jetzt auch sagen können, welche der Parteien und welche der Politiker sich für diese Männer einsetzen? Für die Frauen sind alle da, aber für die Männer, die es genauso betrifft?
Nun, wer?

Nele28 hat geschrieben: Hinzu kommt, dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden.

Die Gender-Pay-Gap ist ein Mythos. Bereinigt liegt sie bei etwa 2-4%, welche nichts mit Diskriminierung zu tun haben.

Nele28 hat geschrieben:Allein erziehende Mütter haben zudem das Problem, dass ihr für eine berufliche Karriere in aller Regel zeitlich die Hände gebunden sind, wenn sie nicht die Möglichkeit hat, sich anderweitig gut zu organisieren, z.B. wenn sie Wechselschichten machen und ihr Kind zusätzlich betreut werden muss, was ja auch Geld kostet. Davon abgesehen, dass ein kleines Kind sehr sensibel reagiert und bei Fremdbetreuung unter Trennungsängste leidet. Über diese Art von Belastungen verlieren Männer kein Wort. Kinder sind keine Dinge, die man einfach so in die Ecke stellen kann.

Sie muss sich zudem neben ihrem Beruf um ihr Kind und die notwendigen hauswirtschaftlichen Dinge kümmern. Sie hat also, selbst wenn sie es wollte, nicht die Zeit, Karriere zu machen. In den Chefs- und Managementetagen gelten andere Regeln. Das ist eher was für Frauen, die unabhängig sind.
Ich kenne diese Regeln und weiß, was passiert, wenn Frau sich aus dringenden Sitzungen - meist gegen späten Nachmittag - wegen ihres Kindes verabschieden muss, weil es dem Kind plötzlich schlecht geht und die Mutter braucht.

Streitet niemand ab. Aber alleinerziehenden Vätern geht es genauso. Und Zahlväter haben oft genug das Problem, Geld für die nächste Mahlzeit aufzutreiben. Ich weiß noch genau, was die Richterin damals zu meinem Bruder gesagt hat, als sie fragte wovon er denn leben soll: "Das ist mir doch egal!". Hauptsache seine Ex hatte die Kinder, hatte das Haus, hatte Unterhalt und konnte sich nach belieben von ihren Liebhabern aushalten lassen. Wenn die Familie ihn nicht unterstützt hätte, wäre er den Bach runter gegangen.
Ein Arbeitskollege hat das auch hinter sich. Vor kurzen hat er mir gestanden, dass er sich oft gefragt hat, warum er überhaupt morgens aufsteht und zur Arbeit geht. Vom Geld bleibt fast nix, Kind sah er kaum (nur wenn die Mutter es erlaubte), Arbeiten ging sie sowieso nicht sondern hat ein auf Psycho gemacht.

Nele28 hat geschrieben:Eine liebende, fürsorgliche Mutter will, so oft es geht, für ihr kleines Kind da sein, weil es ja auch eine schöne unwiderbringlich eine schöne und wertvolle Zeit für die Mutter ist. Dafür nimmt sie auch erhebliche Nachteile in Kauf. Das dürfte zumindest für die ersten 10 Jahres eines Kindes so sein.

Dann wird auch noch ein Popanz aufgebaut,wie schlimm es für Väter ist,wenn er für zwei Kinder Unterhalt zahlen muss. Ja, wo bleibt denn da die Mutter? Diese Gejammer der Väter ist ja zum verbaumölen.

Wach mal auf und komm in der Wirklichkeit an! Ja, wo bleibt denn die Mutter? Wenn der Vater nicht kann (ich wiederhole mich!) springt der Staat ein! Und wenn der Vater kein Geld hat? Ach, der Arsch kann ja verhungern, Hauptsache alles, was geht, geht Richtung Mama!

Und ich kann dieses Geheule der angeblich ach so armen Alleinerziehenden nicht mehr hören!

Nele28 hat geschrieben:Schön wäre es, wenn Vater und Mutter die Liebe und Fürsorge für das Kind oder Kinder zeitlich teilen würden und auch zu einen gerechten finanziellen Lastenausgleich kommen würden. Das wäre das Beste für das Kindeswohl. Aber sind dann doch noch immer überwiegend die Väter, die sich zu ihren Gunsten und ihren Verständnis von Selbstverwirklichung gerne aus ihrer Verantwortung ziehen.

Und genau das ist dein Denkfehler!

Wer verweigert denn das Wechselmodell? Hast Du überhaupt einen Blick auf die von mir verlinkten Beiträge geworfen? Oder bringt das dein Weltbild von der armen, alleinerziehenden Mutter ins Wanken? Arschlöcher gibt es auf beiden Seiten der Mauer, arme Schweine auch! Aber nur die Mütter als leidtragende Überwesen zu sehen und die Väter als verdammungswürdige Egoisten ist Grundfalsch!
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Di 16. Aug 2016, 18:42

Maria hat geschrieben:(16 Aug 2016, 17:02)

Also verstehe ich es richtig: du bist der Meinung, dass wir unser Parlament und unser Verfassungsgericht in die Tonne treten können und ohne jegliche Alternative wie alle anderen 189 Uno-Staaten auch genderfeministischen Quatsch in Gesetze gießen müssen? Eine arg begrenzte Zahl von Radikalfeministinnen hat es fertig gebracht, Politiker aller möglichen Parteien aus 189 Staaten dazu zu bringen, zu unterschreiben und damit deiner Meinung nach alle weiteren Einflussmöglichkeiten aus der Hand zu geben? Wie?



Wieso wird das eine Utopie bleiben? Es gibt doch keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren? Kein Parlament, kein Verfassungsgricht, das im übrigen eh schon unterwandert ist - Ratifizierung ist Pflicht.

Meinst du das?

Der Kommunismus ist auch eine Utopie geblieben. Genauso wird auch ein Matriarchat eine Utopie bleiben, und auch kommunistisches Matriarchat wird Utopie bleiben. Irgendwann ist's genug - siehe Norwegen.


Ps.: Ich könnte dir ja paar sehr interessante Links mit Hintergrundinfos geben, aber leider entsprechen die nicht der political correctnes.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Di 16. Aug 2016, 19:18

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2016, 19:42)

Der Kommunismus ist auch eine Utopie geblieben. Genauso wird auch ein Matriarchat eine Utopie bleiben, und auch kommunistisches Matriarchat wird Utopie bleiben. Irgendwann ist's genug - siehe Norwegen.


Ps.: Ich könnte dir ja paar sehr interessante Links mit Hintergrundinfos geben, aber leider entsprechen die nicht der political correctnes.


Verschwörungstheorien
Untergangsprophezeiungen
wir sind das Volk/die Mehrheit, wir werden es euch schon zeigen
Informationen die nicht der pc entsprechen
Bevölkerungspolitik
Frauen ihren "natürlichen" Aufgaben zuführen
Homosexuelle drängen sich (unverschämt) vor
Islamisierung des Abendlandes
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Di 16. Aug 2016, 19:38

epona hat geschrieben:(16 Aug 2016, 20:18)

Verschwörungstheorien
Untergangsprophezeiungen
wir sind das Volk/die Mehrheit, wir werden es euch schon zeigen
Informationen die nicht der pc entsprechen
Bevölkerungspolitik
Frauen ihren "natürlichen" Aufgaben zuführen
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Da fällt mir nur ein: "Macht doch rüber" - egal wohin :cool:

Kannst du auch noch was anderes als Dummsinn von dir geben?,
DU hast so gar keine Ahnung, was Bevölkerungspolitik überhaupt bedeutet?
Hier extra für dich:
Prof. Gunter Steinmann, "Kindermangel in Deutschland: Bevölkerungsökonomische Analysen und familienpolitische Lösungen"; Verlag Lang, Peter Frankfurt
Vorsicht der Mann ist Wirtschaftswissenschaftler.
In dem Buch geht es um den Unterschied zwischen Sozialpolitik und Bevölkerungspolitik.
Lesen bildet, vor allem dann wenn man auch versteht, was man liest, was ich bei DIR allerdings ernsthaft beezweifle.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Maria » Di 16. Aug 2016, 19:58

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2016, 19:42)

Der Kommunismus ist auch eine Utopie geblieben. Genauso wird auch ein Matriarchat eine Utopie bleiben, und auch kommunistisches Matriarchat wird Utopie bleiben. Irgendwann ist's genug - siehe Norwegen.


Also so "automatisch und verpflichtend" wie du hier

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2016, 15:04)
Und nochmal: die Staaten, die die Resulution der Weltfrauenkonferenz unterschrieben haben, sind verpflichtet diese auch zu ratifizieren. In dieser Resultion sind Forderungen festgelegt, die ständig konkretisiert werden. Die Unterzeichnerstaaten sind schlicht und ergreifend verpflichtet, die Forderungen durchzu setzen. Nicht weil es in D. einige (durchgeknallte) Genderprofessorinnen gibt, sondern weil es in den unterzeichneten Resulutionen drin steht und die verbindlich sind.
...
Internationales Recht rangiert vor nationalem Recht


noch behauptet hast, geht es doch nicht?



Der Frauenanteil des Bundestages beträgt 37%. Selbst wenn du unterstellst, dass die Unterwanderung der Radikalfeministinnen alle Frauen erfasst hat, reicht das nicht für Mehrheiten.

Der erste Senat des Bundesverfassungsgericht hat einen männlichen Vorsitzenden und 2 weibliche Mitglieder, der zweite Senat bei einem wiederum männlichen Vorsitzenden 4 weibliche Mitglieder. Bei Abstimmungen gilt:
Im Fall einer Verfassungsbeschwerde bedarf es für die Feststellung eines Verfassungsverstoßes einer einfachen Mehrheit im Senat. Da jeder Senat aus acht Mitgliedern besteht, ist in Abstimmungen ein Patt möglich. Dann gibt nicht etwa die Stimme des oder der Vorsitzenden den Ausschlag; vielmehr kann ein Verfassungsverstoß in diesem Fall nicht festgestellt werden.
Das bedeutet, dass - mal wieder unterstellt, alle Richterinnen wären Radikalfeministinnen - nur die Frauen im zweite Senat die Chance hätten, eine von jedem außer Radikalfeministinnen ersichtliche Verfassungswidrigkeit durchzuwinken. Abweichende Meinungen der anderen Richter würden ebenfalls veröffentlicht und der Entscheidung beigefügt.

Was bleibt nun eigentlich noch von deiner Behauptung, Gleichstellungsgesetze würden aus ideologischen Gründen erlassen und dabei via UNO den Ländern aufgezwungen? Ist es nicht doch so, dass sie zwar auf Ideen und Vorschlägen z.B. der Weltfrauenkonferenz basieren, die Argumente dazu aber überzeugend genug waren um auch eine Mehrheit nicht ideologisch verdächtiger Abgeordnete des Bundestages zu überzeugen?

Was bleibt von deiner Verschwörungstheorie?
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Di 16. Aug 2016, 20:18

Maria hat geschrieben:(16 Aug 2016, 20:58)

Also so "automatisch und verpflichtend" wie du hier



noch behauptet hast, geht es doch nicht?



Der Frauenanteil des Bundestages beträgt 37%. Selbst wenn du unterstellst, dass die Unterwanderung der Radikalfeministinnen alle Frauen erfasst hat, reicht das nicht für Mehrheiten.

Der erste Senat des Bundesverfassungsgericht hat einen männlichen Vorsitzenden und 2 weibliche Mitglieder, der zweite Senat bei einem wiederum männlichen Vorsitzenden 4 weibliche Mitglieder. Bei Abstimmungen gilt: Das bedeutet, dass - mal wieder unterstellt, alle Richterinnen wären Radikalfeministinnen - nur die Frauen im zweite Senat die Chance hätten, eine von jedem außer Radikalfeministinnen ersichtliche Verfassungswidrigkeit durchzuwinken. Abweichende Meinungen der anderen Richter würden ebenfalls veröffentlicht und der Entscheidung beigefügt.

Was bleibt nun eigentlich noch von deiner Behauptung, Gleichstellungsgesetze würden aus ideologischen Gründen erlassen und dabei via UNO den Ländern aufgezwungen? Ist es nicht doch so, dass sie zwar auf Ideen und Vorschlägen z.B. der Weltfrauenkonferenz basieren, die Argumente dazu aber überzeugend genug waren um auch eine Mehrheit nicht ideologisch verdächtiger Abgeordnete des Bundestages zu überzeugen?

Was bleibt von deiner Verschwörungstheorie?

Ich geb's auf.
Wer von uns beiden unterschätzt denn nun die Macht der Lobby?
Glaubst du ernsthaft, die sind so dämlich, dass ihre Forderungen offensichtliche Verstöße gegen die Verfassung beinhalten, dass alles so leicht durchschaubar ist? ==> Gleichstellung vs Gleichberechtigung.
Was meinst du denn, warum Erkenntnisse der Genderforscher nicht publiziert werden, nicht öffentlich zugänglich sind, warum die Freigabe erst eingeklagt werden muss? Wurde übrigens bei der Humboldt-Universität getan - dem Kläger sollte lt. Gerichtsbeschluss Einsicht in die Publikationen/Erkenntnisse gewährt werden. Die Uni hat aber nix, genauso wie andere Unis, an denen Genderforscher tätig sind, nix haben.
Es gibt nix, nicht im Web, nicht in Bibliotheken, nicht im Buchhandel - nirgends!
Wofür werden die mehr als 200 Genderprofessoren dann eigentlich bezahlt?

Und genau das war der Grund, warum Norwegen dem Genderinstitut, die finanziellen Mittel gestrichen hat.
Schau's dir an - ist mit Untertiteln
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Maskulist » Di 16. Aug 2016, 20:34

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2016, 21:18)

Ich geb's auf.
Wer von uns beiden unterschätzt denn nun die Macht der Lobby?
Glaubst du ernsthaft, die sind so dämlich, dass ihre Forderungen offensichtliche Verstöße gegen die Verfassung beinhalten, dass alles so leicht durchschaubar ist? ==> Gleichstellung vs Gleichberechtigung.
Was meinst du denn, warum Erkenntnisse der Genderforscher nicht publiziert werden, nicht öffentlich zugänglich sind, warum die Freigabe erst eingeklagt werden muss? Wurde übrigens bei der Humboldt-Universität getan - dem Kläger sollte lt. Gerichtsbeschluss Einsicht in die Publikationen/Erkenntnisse gewährt werden. Die Uni hat aber nix, genauso wie andere Unis, an denen Genderforscher tätig sind, nix haben.
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Und genau das war der Grund, warum Norwegen dem Genderinstitut, die finanziellen Mittel gestrichen hat.
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Der Klagende ist der Männerrechtler Hadmut Danisch.
http://www.danisch.de/blog/2015/09/30/von-der-mundlichen-verhandlung-gegen-die-humboldt-universitat/
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Billie Holiday » Di 16. Aug 2016, 20:37

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2016, 21:18)

Ich geb's auf.
Wer von uns beiden unterschätzt denn nun die Macht der Lobby?
Glaubst du ernsthaft, die sind so dämlich, dass ihre Forderungen offensichtliche Verstöße gegen die Verfassung beinhalten, dass alles so leicht durchschaubar ist? ==> Gleichstellung vs Gleichberechtigung.
Was meinst du denn, warum Erkenntnisse der Genderforscher nicht publiziert werden, nicht öffentlich zugänglich sind, warum die Freigabe erst eingeklagt werden muss? Wurde übrigens bei der Humboldt-Universität getan - dem Kläger sollte lt. Gerichtsbeschluss Einsicht in die Publikationen/Erkenntnisse gewährt werden. Die Uni hat aber nix, genauso wie andere Unis, an denen Genderforscher tätig sind, nix haben.
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Und genau das war der Grund, warum Norwegen dem Genderinstitut, die finanziellen Mittel gestrichen hat.
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So so...53 Nationen...wie unglaubwürdig. :D

Danke für die Doku, DA :)
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Maria » Di 16. Aug 2016, 20:51

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2016, 21:18)
Wer von uns beiden unterschätzt denn nun die Macht der Lobby?
Glaubst du ernsthaft, die sind so dämlich, dass ihre Forderungen offensichtliche Verstöße gegen die Verfassung beinhalten, dass alles so leicht durchschaubar ist? ==> Gleichstellung vs Gleichberechtigung.


Ich war auf deine erste Antwort zur Macht der Lobby nicht eingegangen, weil du ganz einseitig wieder nur dem Gender-Mainstreaming Lobbyfähigkeiten zugestehst. Männerdominierte Unternehmensverbände wie der Bundesverband der deutschen Industrie sind in Lobbyarbeit sicher völlig unerfahren ;) Die haben nur ein bisschen protestiert, aber sonst absolut nix unternommen. ;)

http://www.nwzonline.de/wirtschaft/indu ... 12511.html

Übrigens, spätestens, wenn es an's Gesetzgebungsverfahren geht, müssen die Forderungen in Gänze auf den Tisch gelegt werden - auch mit ihren bisher versteckt gehaltenen verfassungsfeindlichen Inhalten - oder es gibt keine. Es sei denn, du wolltest mal wieder so gut wie jedem Politiker, Gutachter, Verfassungsrechtler ... wer auch immer in irgendeiner Form am Gesetzgebungsverfahren beteiligt ist absprechen, solche Inhalte zu erkennen.

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2016, 21:18)
Ich geb's auf.


Warum, weil ich deinen Argumenten nicht folgen kann?

Du hast z.B. bisher nicht erklärt, wieso überhaupt 189 UN Staaten einschließlich Deutschland die Resolution überhaupt unterschrieben und damit dir zufolge eigene Entscheidungsfreiheit aus der Hand gegeben haben. Und noch weniger, wieso das nun plötzlich doch wieder möglich sein kann.

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2016, 21:18)
Ich geb's auf.

...hat meine Mutter zu mir gesagt, wenn sie keine Energie, Lust und Argumente mehr hatte, sich weiter mit meinen Nachfragen auseinanderzusetzen. Ich denke, so in etwa hast du das auch gemeint. ;)
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Maria » Di 16. Aug 2016, 21:11

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2016, 21:18)
Was meinst du denn, warum Erkenntnisse der Genderforscher nicht publiziert werden, nicht öffentlich zugänglich sind, warum die Freigabe erst eingeklagt werden muss? Wurde übrigens bei der Humboldt-Universität getan - dem Kläger sollte lt. Gerichtsbeschluss Einsicht in die Publikationen/Erkenntnisse gewährt werden. Die Uni hat aber nix, genauso wie andere Unis, an denen Genderforscher tätig sind, nix haben.
Es gibt nix, nicht im Web, nicht in Bibliotheken, nicht im Buchhandel - nirgends!
Wofür werden die mehr als 200 Genderprofessoren dann eigentlich bezahlt?


Ich kenne mich hier nicht gut genug aus. Um etwas Sinnvolles dazu zu sagen, müsste ich mich erst sehr viel schlauer machen.

Nur: Es geht nicht um Veröffentlichungen und Abeitserfolg bzw. -misserfolg von Genderprofessorinnen. Es geht um Gleichstellungsgesetze
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Di 16. Aug 2016, 21:57

Maria hat geschrieben:(16 Aug 2016, 22:11)

Ich kenne mich hier nicht gut genug aus. Um etwas Sinnvolles dazu zu sagen, müsste ich mich erst sehr viel schlauer machen.

Nur: Es geht nicht um Veröffentlichungen und Abeitserfolg bzw. -misserfolg von Genderprofessorinnen. Es geht um Gleichstellungsgesetze

Richtig - es geht um Gleichstellungsgesetze und im Rahmen dieser Gleichstellungsgesetze wurde ein so genanntes Professorinnenprogramm "ins Leben" gerufen. Die 200 Genderprofessuren sind das Ergebnis dieses Programms UND - womit wir wieder beim Thema wären - die NICHTberufung des Mathematikers.
Es geht hier eindeutig um eine paritätische Besetzung von Professuren mit Männern und Frauen. Die Berufung von Frauen (und nur von Frauen) wird finanziell gefördert und das obwohl in Deutschland 7500 Professoren fehlen. Hinzu kommt, dass in Deutschland 80%(!) aller Professorenstellen und Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter (Doktoren/Doktoranden) befristete Stellen sind. Zum Vergleich: in den Niederlanden sind es 37%, in Großbritannien 29% und den USA 42% befristete Stellen und keine davon betrifft Professuren. Vollprofessuren - d.h. Lehrstul auf Lebenszeit gibt es in Deutschland ganze 8% (davon alle Genderprofessuren) in den Niederlanden sind das 27% (einschließlich Assistenz-Prof), in Großbritannien sind es 32% (wieder einschl. Assistenz-Prof) und in den USA 37% dav. 21.% Vollprofessuren. (Quelle: Akademie aktuell - Nachwuchsförderung)

Veröffentlichungen haben nichts mit Arbeitserfolg oder -misserfolg zu tun. Es handelt sich dabei um eine "absolutes" to-do im Wissenschaftsbetrieb - Erkenntnisse/Theorien werden innerhalb der Scientific Community diskutiert, sie werden überprüft - werden auf diese Weise zu allgemein zugänglichen Erkenntnissen, zu Wissen, auf welchem aufgebaut wird, um zu (wiederum) neuen Erkenntnissen zu gelangen, welcher wiederum ... usw usf - also ein sich ständig wiederholender Prozess. Und natürlich werden Erkenntnisse/Theorien auch immer wieder widerlegt - das ist vollkommen normal. Eine widerlegte Theorie ist für einen Wissenschaftler kein Misserfolg - im Gegenteil. Das ist integraler Bestandteil der Forschung. Wäre dem nicht so, gäbe es keine Weiterentwicklung, dann würden wir heute immer noch glauben, dass sich die Sonne um die Erde dreht. ;)

Also entweder die Genderprofessoren betreiben (wissenschaftliche) Forschung, dann müssten sie ihre Erkenntnisse publizieren oder sie beschaftigen sich ausschließlich damit "Diskriminierungen" aufzuspüren bzw zu erfinden, für die dann Gesetze geschaffen werden müssen, welche wiederum durchgesetzt werden müssen ... Mit Wissenschaft und Forschung hat das dann allerdings nichts zu tun. Such dir was aus ...
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Nele28 » Di 16. Aug 2016, 22:27

Billie Holiday hat geschrieben:(16 Aug 2016, 19:33)

Du solltest Deine persönlichen Erfahrungen nicht pauschal auf alle Väter beziehen, es gibt eine ganze Menge, die Deinem Klischee nicht entsprechen.


Es sind nicht alle, aber die meisten Väter, die sich auf Kosten allein erziehender Mütter schadlos halten. Leider!
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Nele28 » Di 16. Aug 2016, 22:37

Klingt gut. Aber was tun allein erziehende Frauen, die in medizinischen Berufen Wechselschichten wieFrüh-Mittag und Nachtschichten machen müssen?
Dort ist hohe Qualifizierung undhoheVerantwortung gefordert und die Leistung muss adhoc erbracht werden. Das ist anders als in den Verwaltungsberufen. Die Patienten warten nicht, sondern müssen sofort versorgt und medizinisch betreut werden.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon mitm » Mi 17. Aug 2016, 00:53

Maria hat geschrieben:(16 Aug 2016, 11:02) ... Verfassungsmäßigkeit von Quoten ist umstritten. Ich habe mal ein bisschen gegoogelt (bin ja schließlich kein Jurist)

Meiner Meinung nach muß eine Verfassung sehr einfache und klare Grundsätze haben, die auch jeder Laie versteht und auf konkrete Fragen anwenden kann. Quotengesetze sind ein sehr gutes Beispiel, über das man auch als Amateur nachdenken kann.

Maria hat geschrieben:(16 Aug 2016, 11:02) ...Davon mal abgesehen möchte ich einfach mal ohne Gesetzestexte im Kopf überlegen dürfen.

JA! JA! Mach das! Wenn das doch nur mehr Leute täten (gründlich natürlich). ;-)

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Gesetze sind ja sozusagen aufgeschriebene Verhaltensvorschriften. Idealerweise kommt man intuitiv von alleine drauf, indem man bestimmte Grundsätze der Gesetzesbildung kennt und beachtet (was du nicht willst, daß man dir tu..., man kann nur bestraft werden für etwas, was zum Tatzeitpunkt verboten war, usw.). Unsere Verfassung besteht vor allem aus solchen Grundsätzen. Die Verfassung ist kein direkt anwendbares Recht, da stehen keine Steuersätze oder Geschwindigkeitsbeschränkungen, diese Details werden im politischen Prozeß ausgehandelt. Die Verfassung schränkt vor allem den Gesetzgeber ein und schützt die Bürger vor staatlicher Willkür, für den Fall, daß wieder mal eine NSDAP an die Macht kommt - eine Lektion aus unserer faschistischen Vergangenheit. Einer der allerehernsten Grundsätze besteht darin, alle Menschen gesetzlich gleich zu behandeln (das ist GG Art 3(1) und extra betont in (2) und (3)), zumindest seit dem 2. Weltkrieg. Davor gab es den Adel und die Stände, sowie Herren- und Untermenschen. In Südafrika gab es lange die Apartheit, in den islamischen (klerikalfaschistischen) Staaten gibt es Gläubige und Nichtgläubige, in Indien gibt es Kasten. Gott sei Dank gibt es das alles bei uns nicht (mehr), und ich will es nicht haben. Grundrechte sind auch Grundwerte, mit denen man sich identifiziert.

Frauenquoten (und ggf. auch Männerquoten) stehen in eklatantem, krassem und unüberbrückbarem Widerspruch zu der grundlegenden Gesetzesbildungsregel in GG Art 3, ebenso Dutzende weitere Gesetze, die Frauen wegen ihrer Genitalien Privilegien einräumen. Wir haben längst eine Gender-Apartheit (oder eine Gender-Sharia), und die zerstört die Intuition, wie man selber gültige Gesetze bilden würde, also das grundlegende Rechtsverständnis. Das ist ein Krebsgeschwür.

Frauenquoten sind übrigens Kollektivrechte und realisieren das prähistorische Rechtsprinzip Blutrache, unsere kulturelle Entwicklung wird gerade um wenigstens 250 Jahre zurückgedreht. Kollektivrechte, mit denen die soziale Ungleichheit von Kollektiven reduziert werden soll, sind prinzipiell eine Pest, mehr dazu hier.


Maria hat geschrieben:(16 Aug 2016, 11:02) ... meiner Meinung nach all die vielen für dich "Frauenbevorteilungsgesetze" nur eine Chance hatten, weil es eine gewissen Grunderfahrung von Frauen gibt, dass Männer ihre Macht eigentlich immer noch nicht teilen wollen und bremsen, wo es nur geht)


Diese These macht ein ganzes Faß auf. Heute habe ich keine Zeit mehr, darauf einzugehen, mehr dazu morgen abend.

Maria hat geschrieben:(16 Aug 2016, 11:02) Ich frage mich aber immer - und daher meine eigentlich wirklich ernst gemeinte Anmerkung wegen der Angst der Männer - ob Männer ihren eigenen Geschlechtsgenossen so wenig Argumentationsfähigkeit zutrauen, als dass sie mit einer sowieso schon (Frauenquote 30%) vorhandenen Zweidrittelmehrheit sich nicht zutrauen, die Mitaufsichtsrätinnen von ihrer Ansicht zu überzeugen.

Faszinierend, auf diesen Gedanken wäre ich nie gekommen. ;-) Als Mann ahnt man nicht mal entfernt, wie falsch die Annahmen "der Frauen" über die männlichen Motive und Realitätswahrnehmungen sein können. Also um die Spannung zu steigern: morgen (hoffentlich, kann auch übermorgen werden) versuche ich, die männliche Psyche ein wenig zu beleuchten :-)
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Mi 17. Aug 2016, 07:56

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2016, 20:38)

Kannst du auch noch was anderes als Dummsinn von dir geben?,
DU hast so gar keine Ahnung, was Bevölkerungspolitik überhaupt bedeutet?
Hier extra für dich:
Prof. Gunter Steinmann, "Kindermangel in Deutschland: Bevölkerungsökonomische Analysen und familienpolitische Lösungen"; Verlag Lang, Peter Frankfurt
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Werteste, du musst doch nicht so toben :cool:

Prof. Dr. Norbert Schneider, Leiter Bundesinstitut Bevölkerungsforschung hält den Blick auf die Geburtenrate (das was du und deine Gesinnungsgen. hier machen), für viel zu eng.
Maßgeblich sind qualifizierte Schul-Ausbildungsabschlüsse der nachwachsenden Bevölkerung.
Also nicht eine hohe Geburtenrate ist für die Zukunft wichtig, sondern der Anteil gut ausgebildeter junger Menschen.
Das entspricht dem, was zb. ich hier bereits mehrfach ansprach.
Wild drauflos schnackeln für Volk und Vaterland ist unsinnig.

Aber was bedeuten Frau DA schon nachprüfbare Fakten? NICHTS!

So geht es doch viel einfacher:

Frauen wollen überhaupt nicht in Führungspositionen - belegst du mit "Sie gehen möglicherweise andere Wege, setzen andere Methoden ein, um Ziele zu erreichen. Naund?"
Umwerfendes "Argument"
Erinnert mich an meine Uroma, die hatte auch solche Sprüche drauf. Allerdings hat schon meine Großmutter darüber gelacht.

Frau DA, die Frauen nicht sooooooo gerne in Führungspositionen, aber sehr gerne daheim, bei möglichst vielen Kindlein sieht, die gibt alleinerziehenden Frauen den zynischen Ratschlag, ihre Probleme gefälligst alleine zu lösen, denn väterliche Unterhaltsverweigerer müssten schließlich auch leben.

Beinahe vergessen
Hier noch die Wahrheit zu dem von DA, Maskulisten und Gender-NichtverstehernINNEN gern benutzen Mythos "Aus für Gender in Norwegen", einer der Strohhalme,an dem diese Grüppchen sich klammern wie die Ertrinkenden.
http://genderbuero.blogspot.com/2013/03/aus-fur-gender-ein-deutscher-mythos.html

Blöd nur, wenn dieser Mythos verpufft, sich in Luft auflöst und ganz eindeutig belegt, WER sich hier einen Dreck um nachprüfbare Fakten kümmert.

Schönen Tag noch.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Mi 17. Aug 2016, 08:57

epona hat geschrieben:(16 Aug 2016, 16:06)

zu Artikel 6 GG

" Das natürliche Recht der (rechtlichen) Eltern auf Erziehung ist nur soweit eingeschränkt, als die Schulen unter staatlicher Aufsicht stehen. Die Schulpflicht ist ausschliesslich in den Länderverfassungen geregelt.
Beispielsweise wird das natürliche Recht der Eltern auf Sexualerziehung/Aufklärung (insbesondere seit dem Verfassungsgerichtsurteil von 1993) relativiert,
da sexualpädagogische Verantwortung innerhalb §1 SchKG vorrangig der BZgA übertragen wird"

Noch Fragen? ;)


@DA

Hast du deinen Irrtum, deine Wissenslücke endlich erkannt?

Nicht, dass ich auf ein "okay, da habe ich mich geirrt" von dir gehofft hätte, das wäre ein ganz neuer Charakterzug von dir, wollte nur sicher sein, dass du es zur Kenntnis genommen hast. ;)
Zuletzt geändert von epona am Mi 17. Aug 2016, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Mi 17. Aug 2016, 10:02

Nele28 hat geschrieben:(16 Aug 2016, 23:37)

Klingt gut. Aber was tun allein erziehende Frauen, die in medizinischen Berufen Wechselschichten wieFrüh-Mittag und Nachtschichten machen müssen?
Dort ist hohe Qualifizierung undhoheVerantwortung gefordert und die Leistung muss adhoc erbracht werden. Das ist anders als in den Verwaltungsberufen. Die Patienten warten nicht, sondern müssen sofort versorgt und medizinisch betreut werden.


Gerade was diesen Bereich angeht kann ich dir nur zustimmen.

Vor 2 jahren erkrankte mein Mann sehr schwer, was einen längeren stationären Aufenthalt erforderlich machte.
In den ersten Tagen war ich fast durchgängig 24 Std. täglich in der Klinik.
Das konzentrierte, kompetente und gleichzeitig fürsorgliche, anteilnehmende Verhalten der Ärzte und Pflegekräfte war beeindruckend.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass darunter auch alleinerziehnde Frauen waren und ich frage mich, wo nehmen die nur diese enorme Kraft her.
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon Dark Angel » Mi 17. Aug 2016, 11:44

epona hat geschrieben:(17 Aug 2016, 08:56)

Werteste, du musst doch nicht so toben :cool:

Prof. Dr. Norbert Schneider, Leiter Bundesinstitut Bevölkerungsforschung hält den Blick auf die Geburtenrate (das was du und deine Gesinnungsgen. hier machen), für viel zu eng.
Maßgeblich sind qualifizierte Schul-Ausbildungsabschlüsse der nachwachsenden Bevölkerung.

Zu eng?
Eine ganz einfache Logik - wenn es keine Geburten gibt, gibt es auch keine "nachwachsende" Bevölkerung mit qualifizierten Schul- und Ausbildungsabschlüssen!
Die Fakten: 32% der Bevölkerung (Gesamtbevölkerung) verfügen über einen Hauptschulabschluss, 4% haben gar keinen Abschluss, jeder 3. Azubi bricht seine Ausbildung vorzeitig ab. Soviel zum "qualifizierten Nachwuchs"
Und nun eine Milchmädchenrechnung (ohne Zuwanderung) ==> gegenwärtige deutsche Bevölkerung 82 Mio, bei gleichbleibend 1,4 Kindern pro Frau bedeutet das in 45 Jahren (= 1,5 Generationen) sind das noch 41 Mio, nach weiteren 45 Jahren noch 20,5 Mio usw
Aber Linke und Grüne streben ja genau das an "Deutschland abschaffen", "Deutschland verrecke" etc pp. Wir setzen da lieber auf "hochqualifizierte" Zuwanderer und weil die Zuwanderer alle so "hoch qualifiziert sind" wurde das Renteneintrittsalter unter der Schröder-Regierung (SPD/Grüne) von 65Jahren auf 67 Jahre erhöht und gegenwärtig gibt es einen Vorstoß/Antrag der SPD im Bundestag das Renteneintrittsalter auf 69(!) Jahre (ab Geburtsjahr 1962) zu erhöhen

epona hat geschrieben:(17 Aug 2016, 08:56)
]Also nicht eine hohe Geburtenrate ist für die Zukunft wichtig, sondern der Anteil gut ausgebildeter junger Menschen.
Das entspricht dem, was zb. ich hier bereits mehrfach ansprach.
Wild drauflos schnackeln für Volk und Vaterland ist unsinnig.

Ach - und woher kommen die "gut ausgebildeten jungen Menschen"? - vom Zuckerbäcker?
Merke: Jede gut ausgebildete junge Fachkraft, die nach Deutschland einwandert, fehlt im Herkunftsland!
Mit anderen Worten - das hochindustriealisierte Deutschland "saniert" sich auf Kosten/zu Lasten von Ecntwicklungsländern und trägt auf diese Weise dazu bei, dass sich die Schere zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern immer weiter öffnet und trägt somit auch dazu bei, dass Armut, Rückständigkeit und Bürgerkriege sich weiter ausbreiten, noch mehr Menschen aus diesen Gebieten fliehen.
Aber der Blick auf die Geburtenrate im eigenen Land ist viel zu eng.
DAS hat mit Realität nichts zu tun - gar nichts!

epona hat geschrieben:(17 Aug 2016, 08:56)
Aber was bedeuten Frau DA schon nachprüfbare Fakten? NICHTS!

So geht es doch viel einfacher:

Frauen wollen überhaupt nicht in Führungspositionen - belegst du mit "Sie gehen möglicherweise andere Wege, setzen andere Methoden ein, um Ziele zu erreichen. Naund?"
Umwerfendes "Argument"
Erinnert mich an meine Uroma, die hatte auch solche Sprüche drauf. Allerdings hat schon meine Großmutter darüber gelacht.

Gender und Fakten - das passt ja nun überhaupt nicht zusammen.
Gender(forscher) sind doch Weltmeister im Verleugnen und Ignorieren von Fakten - vor allem, wenn die Fakten etwas mit Biologie zu tun haben.
Aber kommen wir zu den Fakten, die DA angeblich nicht hat:
Fakt ist - es gibt große Unterschiede in den beruflichen Präferenzen bei Männern und Frauen und zwar kulturübergreifend - von Genderforschern "Rollenbilder" genannt - belegt durch Studien, an denen mehr als 200.000 Menschen aus 53 Ländern teilgenommen haben.
Fakt ist - wäre alles nur "sozial konstruiert", dann müsste es kulturelle Unterschiede in diesen Präferenzen geben, es müsste Unterschiede zwischen Kontinenten und Staaten geben UND in Ländern, in denen Gender Mainstream durchgesetzt wird/wurde müssten sich die beruflichen Präferenzen weitestgehen nivelliert haben. Das ist jedoch NICHT der Fall - es besteht eine "erstaunliche" Stabilität in den Präferenzen und zwar kulturunabhängig!
Fakt ist - Genderforscher können dieses "Phänomen" NICHT erklären!
Fakt ist - Biologen (Evolutionspsychologen) können dieses "Phänomen" anhand von empirischen/evidenzbasierten Forschungen sehr wohl erklären!

epona hat geschrieben:(17 Aug 2016, 08:56)http://genderbuero.blogspot.com/2013/03/aus-fur-gender-ein-deutscher-mythos.html

Blöd nur, wenn dieser Mythos verpufft, sich in Luft auflöst und ganz eindeutig belegt, WER sich hier einen Dreck um nachprüfbare Fakten kümmert.

Schönen Tag noch.

Wie bereits erwähnt - Gender und Fakten passt nicht zusammen und was nicht passt wird passend gemacht. Und genauso ist es mit dem angeblichen Mythos.

Nachtrag: Schätzchen - die anderen "Wege und Methoden" die Frauen möglicherweise anweden, werden als Soft Skills bezeichnet!
Schon mal was davon gehört?
Nun - offensichtlich nicht, ansonsten hättest du dir, die wirklich dumme, Bemerkung verkniffen. :D
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Männerdiskriminierung im Namen der Gleichstellung

Beitragvon epona » Mi 17. Aug 2016, 12:32

Dark Angel hat geschrieben:(17 Aug 2016, 12:44)

Zu eng?
Eine ganz einfache Logik - wenn es keine Geburten gibt, gibt es auch keine "nachwachsende" Bevölkerung mit qualifizierten Schul- und Ausbildungsabschlüssen!
Die Fakten: 32% der Bevölkerung (Gesamtbevölkerung) verfügen über einen Hauptschulabschluss, 4% haben gar keinen Abschluss, jeder 3. Azubi bricht seine Ausbildung vorzeitig ab. Soviel zum "qualifizierten Nachwuchs"
Und nun eine Milchmädchenrechnung (ohne Zuwanderung) ==> gegenwärtige deutsche Bevölkerung 82 Mio, bei gleichbleibend 1,4 Kindern pro Frau bedeutet das in 45 Jahren (= 1,5 Generationen) sind das noch 41 Mio, nach weiteren 45 Jahren noch 20,5 Mio usw
Aber Linke und Grüne streben ja genau das an "Deutschland abschaffen", "Deutschland verrecke" etc pp. Wir setzen da lieber auf "hochqualifizierte" Zuwanderer und weil die Zuwanderer alle so "hoch qualifiziert sind" wurde das Renteneintrittsalter unter der Schröder-Regierung (SPD/Grüne) von 65Jahren auf 67 Jahre erhöht und gegenwärtig gibt es einen Vorstoß/Antrag der SPD im Bundestag das Renteneintrittsalter auf 69(!) Jahre (ab Geburtsjahr 1962) zu erhöhen


Ach - und woher kommen die "gut ausgebildeten jungen Menschen"? - vom Zuckerbäcker?
Merke: Jede gut ausgebildete junge Fachkraft, die nach Deutschland einwandert, fehlt im Herkunftsland!
Mit anderen Worten - das hochindustriealisierte Deutschland "saniert" sich auf Kosten/zu Lasten von Ecntwicklungsländern und trägt auf diese Weise dazu bei, dass sich die Schere zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern immer weiter öffnet und trägt somit auch dazu bei, dass Armut, Rückständigkeit und Bürgerkriege sich weiter ausbreiten, noch mehr Menschen aus diesen Gebieten fliehen.
Aber der Blick auf die Geburtenrate im eigenen Land ist viel zu eng.
DAS hat mit Realität nichts zu tun - gar nichts!


Gender und Fakten - das passt ja nun überhaupt nicht zusammen.
Gender(forscher) sind doch Weltmeister im Verleugnen und Ignorieren von Fakten - vor allem, wenn die Fakten etwas mit Biologie zu tun haben.
Aber kommen wir zu den Fakten, die DA angeblich nicht hat:
Fakt ist - es gibt große Unterschiede in den beruflichen Präferenzen bei Männern und Frauen und zwar kulturübergreifend - von Genderforschern "Rollenbilder" genannt - belegt durch Studien, an denen mehr als 200.000 Menschen aus 53 Ländern teilgenommen haben.
Fakt ist - wäre alles nur "sozial konstruiert", dann müsste es kulturelle Unterschiede in diesen Präferenzen geben, es müsste Unterschiede zwischen Kontinenten und Staaten geben UND in Ländern, in denen Gender Mainstream durchgesetzt wird/wurde müssten sich die beruflichen Präferenzen weitestgehen nivelliert haben. Das ist jedoch NICHT der Fall - es besteht eine "erstaunliche" Stabilität in den Präferenzen und zwar kulturunabhängig!
Fakt ist - Genderforscher können dieses "Phänomen" NICHT erklären!
Fakt ist - Biologen (Evolutionspsychologen) können dieses "Phänomen" anhand von empirischen/evidenzbasierten Forschungen sehr wohl erklären!


Wie bereits erwähnt - Gender und Fakten passt nicht zusammen und was nicht passt wird passend gemacht. Und genauso ist es mit dem angeblichen Mythos.

Nachtrag: Schätzchen - die anderen "Wege und Methoden" die Frauen möglicherweise anweden, werden als Soft Skills bezeichnet!
Schon mal was davon gehört?
Nun - offensichtlich nicht, ansonsten hättest du dir, die wirklich dumme, Bemerkung verkniffen. :D



Spatzelchen, wer fordert denn eine Geburtenrate von 0,00 :?: RICHTIG NIEMAND!

Obwohl mir deine eigentliche Intention bewußt ist, wiederhole gerne noch einmal die Aussage von Prof. Dr. Schneider, Leiter Institut Bevölkerungsforschung, die da lautet, wir brauchen nicht eine Steigerung der Geburtenrate, wir brauchen bessere, qualifiziertere Schul-und Ausbildungsergebnisse!

Sollte eigentlichen auch dem einfachsten Gemüt einleuchten, denn nur hochqualifizierte Menschen werden zur Bewältigung der Folgen der steigender Lebenserwartung und damit verbundener kostenintensiven Behandlung und Betreuung der immer älter werdenden Bevölkerung beitragen.
Aber das ist ja nicht DEIN Problem, gelle? :D

Angebären und Stillen gegen die Alterspyramide bringt nichts.

Zuwanderung.......um keinen Preis Zuwanderung..............islamisierung Deutschlands.................Deutschland schafft sich ab......................DAS ist deine Ecke!!!

Herzchen, jeder Flüchtling/Zuwanderer/Migrant, den wir hier freudig aufnehmen und qualifiziert ausbilden ist ein Gewinn.
a) für uns, weil er nur dadurch in die Lage versetzt wird die zukünftigen Belastungen aufgrund einer negativen Altersstruktur zu wuppen
b) ein positives Beispiel für junge Menschen in seinem Herkunftsland ist und allein durch sein Beispiel dort Veränderungen bewirken kann
c) weil die Konkurenz um die " besten Köpfe" weltweit gerade im Bereich Wissenschaft und Forschung längst im Gange ist.
d) du dir doch hoffentlich nicht einbildest, diese BESTEN hätte Lust in einem fremdenfeindlichen, rassistischen Land zu wirken - die denken global
e) dieses beschissene Nationale Denken endlich in den Hintergrund treten muss um Chancengleichheit für alle Menschen zu schaffen
f) Leutchen wie DU und deine GesinnungsgenossenINNEN den zunehmenden Willen v. gut ausgebildeten Frauen, diese Gesellschaft in allen Belangen mitzugestalten, statt sich ausschließlich auf Kindern und Stillen zu konzentrieren, nicht bremsen könnt


*Gähn*
biologisch UND kulturell bedingt!
Du darfst das Gegenteil gerne bis ans Ende deiner Tage behaupten, es wird nicht RICHTIGER!

Fakten UND Dark Angel passen nicht zusammen.
Alles was nicht in ihre kleine Denkwelt passt wird einfach ignoriert. :dead:

Erschreckend in welcher Ecke du gelandet bist. :s

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