Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

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epona
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Do 11. Aug 2016, 19:14

Dark Angel hat geschrieben:(11 Aug 2016, 19:39)


Quellen - epona, Quellen. Hast du von mir auch verlangt - also gleiches Recht für alle. Behaupten kannst du ja viel, dann beelege es aber auch.
Ist mir durchaus bekannt, dass du bekennende Stillgegnerin bist.

Und dazu sind weibliche Brüste nunmal da - zum Stillen und nicht zum knuddeln und kosen. :D
Die Biologie hat's so gewollt. :p


Quellen schaust du im Strang "Abtreibungsumfrage" Dort hatten wir das Thema schon einmal.

Ehrlich gesagt, wer tatsächlich der Meinung ist, weibliche Brüste seinen nicht nicht zum knuddeln, küssen und kosen in einer Partnerschaft da, der hat entweder viel versäumt oder grundsätzlich keinen Bezug zu natürlicher Sexuallität und Erotik. ;)
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Dark Angel
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dark Angel » Do 11. Aug 2016, 19:31

epona hat geschrieben:(11 Aug 2016, 20:14)

Quellen schaust du im Strang "Abtreibungsumfrage" Dort hatten wir das Thema schon einmal.

Ehrlich gesagt, wer tatsächlich der Meinung ist, weibliche Brüste seinen nicht nicht zum knuddeln, küssen und kosen in einer Partnerschaft da, der hat entweder viel versäumt oder grundsätzlich keinen Bezug zu natürlicher Sexuallität und Erotik. ;)

Ich wollte damit nur sagen, dass man AUCH akzeptieren muss, dass der Mensch numal ein Säugetier ist und von der Biologie entsprechend ausgestattet und auch beeinflusst, welche erotischen Aspekte mit bestimmten Körperteilen außerdem verbunden sind, ist dabei erstmal irrelevant.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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relativ
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon relativ » Do 11. Aug 2016, 21:00

Fuerst_48 hat geschrieben:(11 Aug 2016, 18:02)

Während du Fragen stellst, berechtigte, übrigens, habe ich die IGNORE-Funktion aktiviert. :thumbup:

Hast du überhaupt noch einen den du Antworten darfst :D
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 12. Aug 2016, 08:47

epona hat geschrieben:(11 Aug 2016, 13:32)
Wenn das der Fall ist, wie kommt es dazu?

Evtl. weil immer noch viele Manager ihre Sekretärin heiraten... :p ;)
Zuletzt geändert von firlefanz11 am Fr 12. Aug 2016, 09:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 12. Aug 2016, 08:53

BingoBurner hat geschrieben:(11 Aug 2016, 18:04)
Wer mehr Kohle nach Hause bringt bleibt vorerst zu Hause. Ganz einfach eigentlich. Ökonomisch sinnvoll.

HäH?! :?: Inwieweit ist es ökonomisch sinnvoll wenn der Besserverdiener zu Hause bleibt und kein Gehalt bekommt, was dazu führt, dass die Familie von einem deutlich niedrigeren Budget auskommen muss - erklär mal...
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 15:11

Dark Angel hat geschrieben:(11 Aug 2016, 18:46)

Nein - dieser ganz spezielle Grund heißt ganz konkret: Karriere hat Vorrang vor Kinderwunsch!
Nix mit Partnerschaft kriselt und vielschichtige Gründe.


Wußte nicht, dass du jedes Paar regelmäßig einzeln befragst. :x
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 16:07

firlefanz11 hat geschrieben:(12 Aug 2016, 09:53)

HäH?! :?: Inwieweit ist es ökonomisch sinnvoll wenn der Besserverdiener zu Hause bleibt und kein Gehalt bekommt, was dazu führt, dass die Familie von einem deutlich niedrigeren Budget auskommen muss - erklär mal...


Macht schon Sinn, weil sich die Höhe des Elterngeldes (während der Elternzeit) an dem bisher erzielten Einkommen orientiert.
Geringverdiener erhalten wenig, wer das höhere Einkommen vor der Geb. des Kindes hatte erhält mehr (bis 1.800 EUR monatl).
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 16:17

Dark Angel hat geschrieben:(11 Aug 2016, 20:31)

Ich wollte damit nur sagen, dass man AUCH akzeptieren muss, dass der Mensch numal ein Säugetier ist und von der Biologie entsprechend ausgestattet und auch beeinflusst, welche erotischen Aspekte mit bestimmten Körperteilen außerdem verbunden sind, ist dabei erstmal irrelevant.


Ein Betrachtungsproblem, das bereits 1979 die Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes Frau Dr. Hedda Heuser (Jahrgang 1929) kritisierte.
Gekürztes Zitat aus "Geschichte der Frauenbewegung"
" Die vorwiegend vom Biologischen abgeleitete Vorstellung von der Frau als einem gebärenden, hütenden, sorgenden Wesen, hat hartnäckig alle emanzipatorischen Entwicklungen der Gesamtgesellschaft überdauert.........................
Meine Damen und Herren Abgeordneten, Minister u. Staatssekretäre, sind sie bereit ihr Angebot auf Mitwirkung der Frau, im Anspruch auf einen besseren und gerechteren Anteil an Verantwortung und Partnerschaft in die Praxis umzusetzen?..........................."

Für dich vermutlich nur eine hirnverkleisterte Gendertusse. :dead:
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Milady de Winter » Fr 12. Aug 2016, 16:45

epona hat geschrieben:(12 Aug 2016, 17:07)

Macht schon Sinn, weil sich die Höhe des Elterngeldes (während der Elternzeit) an dem bisher erzielten Einkommen orientiert.
Geringverdiener erhalten wenig, wer das höhere Einkommen vor der Geb. des Kindes hatte erhält mehr (bis 1.800 EUR monatl).

Nur dann würde tendenziell kaum jemand zuhause bleiben, der 3k oder 4k netto im Monat nach Hause bringt. Zumindest nicht für einen längeren Zeitraum, egal ob es der Mann oder die Frau ist. Es sei denn, beide verdienen ungefähr gleich viel, dann wäre es egal. Vorausgesetzt, beide würden entweder gerne beim Kind bleiben oder eben arbeiten gehen. Ein Kollege hat volle 2 Jahre Elternzeit genommen, seine Frau nur ein halbes Jahr, weil sie mehr verdient als er. Zu Beginn fand sie die Regelung perfekt, am Ende des halben Jahres wäre sie sehr gerne noch beim Kind geblieben. Auch als Karrierefrau.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Fr 12. Aug 2016, 17:02

Milady de Winter hat geschrieben:(12 Aug 2016, 17:45)

Nur dann würde tendenziell kaum jemand zuhause bleiben, der 3k oder 4k netto im Monat nach Hause bringt. Zumindest nicht für einen längeren Zeitraum, egal ob es der Mann oder die Frau ist. Es sei denn, beide verdienen ungefähr gleich viel, dann wäre es egal.

Das ist klar, die 1.800 sind für Besserverdiener nicht wirklich DER Anreiz.

Eine Aufgabenteilung der Kinderbetreuung macht m.E. aber auch deshalb Sinn, weil der Elternteil, der längerfristig daheim bleibt seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehr stark einschränkt und in eine wirtschaftl. Abhängigkeit vom Partner gerät.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon BingoBurner » Fr 12. Aug 2016, 20:57

firlefanz11 hat geschrieben:(12 Aug 2016, 09:53)

HäH?! :?: Inwieweit ist es ökonomisch sinnvoll wenn der Besserverdiener zu Hause bleibt und kein Gehalt bekommt, was dazu führt, dass die Familie von einem deutlich niedrigeren Budget auskommen muss - erklär mal...


Nee, hast Recht. War andersherum gemeint.
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Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Hyde » Mo 15. Aug 2016, 20:16

Ich glaube, der Grund dass die Geburtenrate in Deutschland niedriger ist als in anderen westlichen Ländern, ist eher dass es hier lange zu WENIG Feminismus bzw Gleichstellungspolitik in unserer deutschen Politik gab.

Man hat nach wie vor von den Frauen erwartet, dass sie sich auf Kindererziehung konzentrieren sollten, was sich in fehlenden Möglichkeiten zur Kinderunterbringung (Kitas, Ganztagsschulen) ausgedrückt hat. Man war also nicht bereit, den veränderten Geschlechterrollen Rechnung zu tragen, nämlich dass die meisten Frauen heutzutage Familie und Beruf unter einen Hut bekommen möchten.

Seit man dabei ist, diesen Fehler zu beheben und den Frauen modernere Lebenswege ermöglicht, steigt die Geburtenrate wieder an, wobei man hier immer noch Rückstand hat auf andere westliche Länder (abgesehen von den ebenfalls eher chauvinistisch geprägten Ländern Südeuropas und Ostasiens, in diesen westlichen Ländern ist die Geburtenrate ebenfalls extrem niedrig - vermutlich aus ähnlichen Gründen wie in Deutschland, nämlich dass die Politik es Frauen erschwert, neben Familie auch auf Karriere setzen zu können).
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Di 16. Aug 2016, 06:44

Hyde hat geschrieben:(15 Aug 2016, 21:16)

Ich glaube, der Grund dass die Geburtenrate in Deutschland niedriger ist als in anderen westlichen Ländern, ist eher dass es hier lange zu WENIG Feminismus bzw Gleichstellungspolitik in unserer deutschen Politik gab.

Man hat nach wie vor von den Frauen erwartet, dass sie sich auf Kindererziehung konzentrieren sollten, was sich in fehlenden Möglichkeiten zur Kinderunterbringung (Kitas, Ganztagsschulen) ausgedrückt hat. Man war also nicht bereit, den veränderten Geschlechterrollen Rechnung zu tragen, nämlich dass die meisten Frauen heutzutage Familie und Beruf unter einen Hut bekommen möchten.

Seit man dabei ist, diesen Fehler zu beheben und den Frauen modernere Lebenswege ermöglicht, steigt die Geburtenrate wieder an, wobei man hier immer noch Rückstand hat auf andere westliche Länder (abgesehen von den ebenfalls eher chauvinistisch geprägten Ländern Südeuropas und Ostasiens, in diesen westlichen Ländern ist die Geburtenrate ebenfalls extrem niedrig - vermutlich aus ähnlichen Gründen wie in Deutschland, nämlich dass die Politik es Frauen erschwert, neben Familie auch auf Karriere setzen zu können).


dem kann ich nur zustimmen. :thumbup:

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