Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

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Dampflok
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dampflok » Di 9. Aug 2016, 12:41

Nele28 hat geschrieben:(09 Aug 2016, 13:28)

Die eigentliche Benachteiligung allein erziehender Mütter liegt besonders bei der finanziellen Seite. Sie wird mit einem Almosen sprich Unterhaltszahlung abgespeist, wovon der Vater noch hälftig das Kindergeld abziehen kann. Es verbleiben demnach Peanuts.


Was für eine Benachteiligung?

Madame entzieht dem Vater das eigene Kind und sie entzieht dem Kind den eigenen Vater. Und sie geht nicht Arbeiten und wundert sich dann, daß das Geld nicht reicht.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Di 9. Aug 2016, 13:04

Dampflok hat geschrieben:(09 Aug 2016, 13:41)

Was für eine Benachteiligung?

Madame entzieht dem Vater das eigene Kind und sie entzieht dem Kind den eigenen Vater. Und sie geht nicht Arbeiten und wundert sich dann, daß das Geld nicht reicht.


In der Regel bleibt Madame nur dann daheim, wenn ihr kleiner Macho-Ehemann während der Ehe komplett darauf verzichtet hat sich um Kind(er) und Haushalt zu kümmern, damit Madame einer Erwerbstätigkeit nachgehen konnte.

Wer ne ruhige Kugel schieben will und sich nur dann als Mann fühlt, wenn Mama daheim brav die Kinder hütet, Essen kocht und abneds die Pantoffeln bringt, der muss mit den Konsequenzen einer Trennung leben.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Di 9. Aug 2016, 15:17

epona hat geschrieben:(09 Aug 2016, 13:19)

Kann es sein, dass du einfach den Unterschied nicht verstehst?

Ich versuche dir zu helfen:

Trotz der im GG festgeschriebenen Gleichberechtigung, galt Wehrpflicht nur für welches Geschlecht?
Richtig, nur für Männer!

Trotz Gleichberechtigung wurde das veralterte Ehe-und Familienrecht erst wann geändert?
Richtig, erst 1977!!!
Bis zu diesem Zeitpunkt durfte der werte Ehegatte seiner Gemahlin die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit verbieten, war das Oberhaupt der Familie un d nur er durfte das Familienbudget verwalten ......usw.

Gleichstellung geht wesentlich weiter und schafft tatsächliche Gleichwertigkeit unterschiedlicher Gruppen und zwar völlig unabhängig davon wie groß der prozentuale Anteil ist.
Solltest du heute schon Nachrichten verfolgt haben, hast du evtl. mitbekommen, dass die Gruppe der Migranten jetzt durch Quoten gefördert werden soll.


Außerdem bewirkt Gleichstellung den Abbau überholter Strukturen, verkrusteter Ansichten über das, was weiblich und männlich zu sein hat ;)
http://www.welt.de/kultur/article113632737/Deutschland-wird-Hitlers-Familienbild-nicht-los.html
Diese Autorin bringt das Problem auf den Punkt.

Gleichstellung schafft die Grundlage für die freie Entwicklung von Mann und Frau und darüber hinaus von Minderheiten.

GLEICHSTELLUNG ist unverzichtbar.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dampflok » Di 9. Aug 2016, 15:28

Jawoll!

Sorgerecht = Aufenthaltsbestimmungsrecht zu 50/50 gleichstellen!
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Di 9. Aug 2016, 15:32

Dampflok hat geschrieben:(09 Aug 2016, 16:28)

Jawoll!

Sorgerecht = Aufenthaltsbestimmungsrecht zu 50/50 gleichstellen!


Ist bei einem gemeinsamen Sorgerecht bereits der Fall.

In der Praxis reißen sich die Väter allerdings nicht darum die lieben Kindlein zu betreuen und eine wöchentl. Teilung wie sie dir vorschwebt, scheitert an den realen Wohn-und Arbeitsbedingungen.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dark Angel » Di 9. Aug 2016, 16:13

relativ hat geschrieben:(09 Aug 2016, 12:20)

Ich glaube du hast da etwas Grundsätzlich falsch verstanden. Den eine uneingeschränkte Freiheit und Gleichberechtigung kann es gar nicht geben, da immer jemand sich von den Freiheiten anderer in seinen Freiheiten/Rechten eingeschränkt ect. fühlt. Dies Regeln aber auch bei uns Gesetze. Von einer irgendwie gearteten Ungleichheit kann also als normal denkender gar keine Rede sein, auch nicht im Sinne des GG.

Ich habe gar nichts "grundsätzlich missverstanden" Gleichberechtigung betrifft jeden einzelnen Menschen ==>Grundrechte, die hat jeder Mensch unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion etc pp und natürlich werden Rechte vom Gesetzgeber eingeschränkt und die enden dort wo sie die Rechte anderer beeinträchtigen.
Gleichstellung hat aber nichts mit dem einzelnen Menschen zu - gleichgestellt werden (ganze) Gruppen einander und das wiederum bedeutet, wenn eine Gruppe bevorzugt wird, wird die andere benachteiligt/diskriminiert. Die Bevorzugung trifft dann alle Angehörigen der einen Gruppe, während alle Angehörigen der anderen Gruppe benachteiligt/diskriminiert werden. Und damit ist Gleichstellung das Gegenteil von Gleichberechtigung.
Informiert euch doch mal über den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung - menno!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Di 9. Aug 2016, 16:18

Dark Angel hat geschrieben:(09 Aug 2016, 17:13)

Ich habe gar nichts "grundsätzlich missverstanden" Gleichberechtigung betrifft jeden einzelnen Menschen ==>Grundrechte, die hat jeder Mensch unabhängig von Geschlecht, Und damit ist Gleichstellung das Gegenteil von Gleichberechtigung.
Informiert euch doch mal über den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung - menno!


Gleichstellung ist die notwendige Ergänzung von Gleichberechtigung.

Beispiele nannte ich bereits.

Menno, das ist doch nicht so schwierig.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dark Angel » Di 9. Aug 2016, 16:35

epona hat geschrieben:(09 Aug 2016, 17:18)

Gleichstellung ist die notwendige Ergänzung von Gleichberechtigung.

Beispiele nannte ich bereits.

Menno, das ist doch nicht so schwierig.

Und wenn du das noch Tausend mal wiederholst, wird das nicht richtiger!
Gleichstellung ist genauso das Gegenteil von Gleichberechtigung, wie die Gruppe (worauf sich Gleichstellung bezieht) das Gegenteil von Individuum ist.
Gleichstellung hatten wir schon mal - hat nicht funktioniert!
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Di 9. Aug 2016, 16:44

Dark Angel hat geschrieben:(09 Aug 2016, 17:35)

Und wenn du das noch Tausend mal wiederholst, wird das nicht richtiger!
Gleichstellung ist genauso das Gegenteil von Gleichberechtigung, wie die Gruppe (worauf sich Gleichstellung bezieht) das Gegenteil von Individuum ist.
Gleichstellung hatten wir schon mal - hat nicht funktioniert!


Und wenn du es vortanzt, du liegst komplett daneben!!!!

Gleichstellung entsprich der Umsetzung von Gleichberechtigung in allen Bereichen.

Rechtliche Vorgaben der Gleichstellung:
Verpflichtung zur Umsetzung effektiver Gleichstellungspolitik im Sinne des Gender Mainstreaming ;)
ergeben sich sowohl aus dem internationalen Recht als auch aus dem nationalen Verfassungsrecht.
Quelle: BMFSFJ

Bei euch in der EX-DDR hat vieles nicht funktioniert, aber von Gleichstellung hattet ihr ganz offensichtlich keine Ahnung.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dark Angel » Di 9. Aug 2016, 16:59

epona hat geschrieben:(09 Aug 2016, 17:44)

Und wenn du es vortanzt, du liegst komplett daneben!!!!

Gleichstellung entsprich der Umsetzung von Gleichberechtigung in allen Bereichen.

Rechtliche Vorgaben der Gleichstellung:
Verpflichtung zur Umsetzung effektiver Gleichstellungspolitik im Sinne des Gender Mainstreaming ;)
ergeben sich sowohl aus dem internationalen Recht als auch aus dem nationalen Verfassungsrecht.
Quelle: BMFSFJ

Bei euch in der EX-DDR hat vieles nicht funktioniert, aber von Gleichstellung hattet ihr ganz offensichtlich keine Ahnung.

Keine Sorge, ich kenne die Propaganda, ändert aber nichts an der Tatsache, dass uns da ein 'x' für ein 'u' vorgemacht werden soll. Bei Manchen funktioniert das - wie man sieht. Andere haben das selber denken noch nicht verlernt.
Übrigens Gendermainstream ist eine Ideologie - sogar nach Eigendefinition.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Di 9. Aug 2016, 17:09

Dark Angel hat geschrieben:(09 Aug 2016, 17:59)

Keine Sorge, ich kenne die Propaganda, ändert aber nichts an der Tatsache, dass uns da ein 'x' für ein 'u' vorgemacht werden soll. Bei Manchen funktioniert das - wie man sieht. Andere haben das selber denken noch nicht verlernt.
Übrigens Gendermainstream ist eine Ideologie - sogar nach Eigendefinition.


Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass Menschen nicht über ihren Schatten springen können und an überholten Thesen klammern als ginge es um ihr Leben.
Zum Glück vorrangig ein Generationsproblem. Das heißt, es löst sich von selbst.
Kann man vernachlässigen und weiter machen.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dark Angel » Di 9. Aug 2016, 17:19

epona hat geschrieben:(09 Aug 2016, 17:48)

Völliger Blödsinn.

Wer Menschen ausschliesslich auf das Vorhandensein geschlechtlicher Merkmale wie Vagina, Brüste, Penis und Hoden reduziert, der hat eine sehr beschränkte Sichtweise.

Frauen können gebären......stillen......gebären......stillen, das bezweifelt kein Mensch, aber das was danach kommt, das ist kulturell bedingt.
Und um diese gesellschaftl/kulturellen Normen geht es.

Und genau DAS ist absoluter Blödsinn! Menschen werden eben NICHT als "unbeschriebenes Blatt" geboren und ausschließlich "kulturell/sozial geprägt".
Bestimmte Unterschiede im Verhalten sind bereits pränatal (d.h. biologisch) festgelegt, verantwortlich dafür sind Hormone ==> vergl. Prof. Anne Campbell(Evolutionspsychologin), Prof. Simon Baron Cohen (Kognitionswissenschaftler), Prof. Doris Bischof-Köhler (Evolutionspsychologin). Deren Erkenntnisse und Forschungsergebnisse widersprechen der Behauptung (Deiner Behauptung) grundlegend. Unsere Verhaltenmuster/Verhaltensweisen resultieren aus Biologie und Umwelt.
Die beschränkte - vor allen falsche Sichtweise - haben also (nachweislich) die Genderfreaks - DU, nicht ich.
Zuletzt geändert von Dark Angel am Di 9. Aug 2016, 17:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dark Angel » Di 9. Aug 2016, 17:23

epona hat geschrieben:(09 Aug 2016, 18:09)

Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass Menschen nicht über ihren Schatten springen können und an überholten Thesen klammern als ginge es um ihr Leben.
Zum Glück vorrangig ein Generationsproblem. Das heißt, es löst sich von selbst.
Kann man vernachlässigen und weiter machen.

Träum weiter! Gendermainstream hat wie jede Ideologie nur eine begrenzte Haltbarkeit.
Es handelt sich nämlich keineswegs um eine "Generationsproblem". Wer mit offenen Augen unterwegs ist und vor allem die Realität nicht ausblendet, der merkt, dass die Mehrheit der Menschen gegen diesen ganzen ideologischen Zinnober sind.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Di 9. Aug 2016, 17:26

Dark Angel hat geschrieben:(09 Aug 2016, 18:19)

Und genau DAS ist absoluter Blödsinn! Menschen werden eben NICHT als "unbeschriebenes Blatt" geboren und ausschließlich "kulturell/sozial geprägt".
Bestimmte Unterschiede im Verhalten sind bereits pränatal (d.h. biologisch) festgelegt, verantwortlich dafür sind Hormone ==> vergl. Prof. Anne Durham(Evolutionspsychologin), Prof. Simon Baron Cohen (Kognitionswissenschaftler), Prof. Doris Bischof-Köhler (Evolutionspsychologin). Deren Erkenntnisse und Forschungsergebnisse widersprechen der Behauptung (Deiner Behauptung) grundlegend. Unsere Verhaltenmuster/Verhaltensweisen resultieren aus Biologie und Umwelt.
Die beschränkte - vor allen falsche Sichtweise - haben also (nachweislich) die Genderfreaks - DU, nicht ich.


Dein Sichtweise ist sehr beschränkt, denn von "ausschließlich" war nie die Rede. :rolleyes:

Frauen nach der Geburt auf Stillen, Kinderbetreuung zu drillen, ihnen nur diesen Weg zu lassen, das ist gesellschaftl/kulturell bedingt.
Mama hütet Kindlein, dem Papa stehen alle Wege offen.

Total bescheuert.

Beispiele wie es anders und besser geht nannte ich schon etliche.

Wer an dem alten Plunder glaubt soll es gerne tun, die Zeit und Entwickklung ist auf meiner Seite :)
Zuletzt geändert von epona am Di 9. Aug 2016, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Billie Holiday » Di 9. Aug 2016, 17:27

Dark Angel hat geschrieben:(09 Aug 2016, 18:23)

Träum weiter! Gendermainstream hat wie jede Ideologie nur eine begrenzte Haltbarkeit.
Es handelt sich nämlich keineswegs um eine "Generationsproblem". Wer mit offenen Augen unterwegs ist und vor allem die Realität nicht ausblendet, der merkt, dass die Mehrheit der Menschen gegen diesen ganzen ideologischen Zinnober sind.


Bzw. ihn nicht ernst nimmt oder sich kaum Gedanken darüber macht, weil keine Relevanz im Alltag.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Billie Holiday » Di 9. Aug 2016, 17:28

epona hat geschrieben:(09 Aug 2016, 18:26)

Dein Sichtweise ist sehr beschränkt, denn von "ausschliesßich" war nie die Rede. :rolleyes:

Frauen nach der Geburt auf Stillen, Kinderbetreuung zu drillen, ihnen nur diesen Weg zu lassen, das ist gesellschaftl/kulturell bedingt.
Mama hütet Kindlein, dem Papa stehen alle Wege offen.

Total bescheuert.

Beispiele wie es anders und besser geht nannte ich schon etliche.

Wer an dem alten Plunder glaubt soll es gerne tun, die Zeit und Entwickklung ist auf meiner Seite :)


Ich kenne keinen einzigen, der Dein Klischee lebt.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Milady de Winter » Mi 10. Aug 2016, 09:20

MOD - so, geschafft. Der Laden hier ist erst mal zu.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Milady de Winter » Do 11. Aug 2016, 11:35

MOD - wieder geöffnet. Etliche Beiträge der letzten Seiten wanderten in die Ablage, weil sich nur noch angezickt und beleidigt wurde. Bleibt beim Thema, bleibt sachlich! Ein erneuter Zickenkrieg - der vom Geschlecht unabhängig ist - wird umgehend mit einer Sanktion belohnt. Danke für Eure Kooperation.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon relativ » Do 11. Aug 2016, 11:37

epona hat geschrieben:(10 Aug 2016, 10:14)



Aber können Paare in Deutschland tatsächlich frei entscheiden?
Ja sie können, denn im Wege steht ihnen nur der eigene Anspruch. Natürlich ist dies immer sehr einfach so daher gesagt, aber im Prinzip besteht die Möglichkeit auch bei Geringverdienern. Gott sei Dank für unseren Staatssäckel, haben immer mehr Frauen Bock auf eine Berufskarriere, allerdings geht dies immer häufiger auf Kosten der Familie oder Beziehung. Ich bin mir letztendlich noch nicht sicher was jetzt besser oder schlechter für eine Gesellschaft ist.

Werden nicht immer noch Frauen beschimpft, die sehr schnell nach der Geburt eines Kindes in den Beruf zurückkehren?
Ja werden, genauso für Herdmütter beschimpft werden, beides ist fehl am Platz.
Werden nicht noch immer Väter belächelt und/oder gar benachteiligt, die sich um ihr Neugeborenes kümmern wollen?
Ne, mittlerweile gibt es da schon eine sehr große Akzeptanz, selbst wenn es immer noch Arbeitgeber gibt, die dies eher negativ sehen, weil es ihre Betriebsabläufe zu sehr stört.
Erst wenn eine gesellschaftliche Akzeptanz der unterschiedlichen Entscheidungen Normalität ist, erst dann kann man m.E. von Wahlfreiheit sprechen.
Es gibt die Wahlfreiheit, alles andere ist persönliches Empfinden, dies kann ein Staat/Gesetz nur sehr wenig beeinflussen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Do 11. Aug 2016, 11:48

relativ hat geschrieben:(11 Aug 2016, 12:37)

Ja sie können, denn im Wege steht ihnen nur der eigene Anspruch. Natürlich ist dies immer sehr einfach so daher gesagt, aber im Prinzip besteht die Möglichkeit auch bei Geringverdienern. Gott sei Dank für unseren Staatssäckel, haben immer mehr Frauen Bock auf eine Berufskarriere, allerdings geht dies immer häufiger auf Kosten der Familie oder Beziehung. Ich bin mir letztendlich noch nicht sicher was jetzt besser oder schlechter für eine Gesellschaft ist.

Ja werden, genauso für Herdmütter beschimpft werden, beides ist fehl am Platz.
Ne, mittlerweile gibt es da schon eine sehr große Akzeptanz, selbst wenn es immer noch Arbeitgeber gibt, die dies eher negativ sehen, weil es ihre Betriebsabläufe zu sehr stört.
Es gibt die Wahlfreiheit, alles andere ist persönliches Empfinden, dies kann ein Staat/Gesetz nur sehr wenig beeinflussen.


Genau solche Kommentare meine ich mit: "die Gesellschaft macht es den Frauen, die sich nicht zwischen Kind/Familie entscheiden wollen, noch immer schwer"
"auf Kosten der Familie" - sind nicht beide Elternteile gleichermaßen für Kinderbetreung/Haushalt und Familienzusammenhalt verantwortlich?

Wenn die Akzeptanz väterlicher Elternzeit wesentlich zugenommen hat, warum ergreifen noch immer so wenig Väter diese Chance?

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