Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

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Dampflok
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Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dampflok » Mo 1. Aug 2016, 19:21

Eine einfache Frage, die von der Politik wohlweislich nicht gestellt wird.

Wenn man den Genderern glaubt - "alles ist umsozialisierbar" (wirklich? Auch z.B. die Homosexualität?) - dann muß neben dem Pillenknick die Ideologie ja wohl auch einen Einfluß auf den Gebärwillen haben.

ich möchte hierzu auf diesen dänischen Video verweisen, der offenbar tatsächlich von Erfolg gekrönt ist.



Insofern ist auch die Frage relevant, warum in Deutschlands feminisierter Politik partout nicht auf die klassiche Familie Mann-Frau-Kinder gesetzt wird, wenn man sich doch angeblich um die Rentenfinanzierungen und die fehlenden Fachkräfte sorgt. :eek:


:cool:
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon William » Mo 1. Aug 2016, 19:58

Natürlich hat dies zu Geburtenrückgängen geführt.
Auch zu niedrigeren Löhnen und Gehältern aufgrund höherem AN-Angebot am Arbeitsmarkt.
Aber es gibt nun mal nichts für lau - jeder Vorteil geht im Regelfall mit einem Nachteil einher.

Radikalfeminismus brauchte es dafür jedoch nicht, Emanzipation reichte bereits völlig aus.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 1. Aug 2016, 20:05

ich denke und finde es logisch daß eltern ihre kinder jetzt nicht mehr als altersversicherung brauchen (obwohl deutschland...) und darum ihre kinder die beste erziehung und ausbildung zu geben wünschen. so denke nicht nur ich, aber alle verwandten + bekannten von mir.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dampflok » Mo 1. Aug 2016, 20:14

William hat geschrieben:(01 Aug 2016, 20:58)

Natürlich hat dies zu Geburtenrückgängen geführt.
Auch zu niedrigeren Löhnen und Gehältern aufgrund höherem AN-Angebot am Arbeitsmarkt.
Aber es gibt nun mal nichts für lau - jeder Vorteil geht im Regelfall mit einem Nachteil einher.

Radikalfeminismus brauchte es dafür jedoch nicht, Emanzipation reichte bereits völlig aus.


Farge, meinst Du wirklich "Emanzipation" oder meinst Du Gleichberechtigung?

"Emanzipation" bedeutet nämlich gerade die Trennung der Frau vom Mann - und damit die Verunmöglichung der Vermehrung.

Dem Volk wurde diese kleine Nuance wohlweislich nicht erklärt (ebenso wie ja auch heute "Gleichstellung" mit Gleichberechtigung verwechseln - ist so gewollt).
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 1. Aug 2016, 23:56

Und? Schon Mutti zur Oma gemacht? :cool:
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon William » Di 2. Aug 2016, 05:03

Dampflok hat geschrieben:(01 Aug 2016, 21:14)

Farge, meinst Du wirklich "Emanzipation" oder meinst Du Gleichberechtigung?

"Emanzipation" bedeutet nämlich gerade die Trennung der Frau vom Mann - und damit die Verunmöglichung der Vermehrung.

Dem Volk wurde diese kleine Nuance wohlweislich nicht erklärt (ebenso wie ja auch heute "Gleichstellung" mit Gleichberechtigung verwechseln - ist so gewollt).


Das eine ging mit dem anderen einher, deswegen ist das Ergebnis ähnlich. Genau verifizieren lässt es sich wohl nur bei jeweiliger Einzelfallbetrachtung.
Der soziale Strukturwandel hat aber zweifelsohne die Wirtschaft entscheidend mit verändert, obwohl das so mit Sicherheit nicht gewollt war.
Das erachte ich als den größten Nachteil der durch die Aufgabe der klassischen Rollenverteilung entstand.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Provokateur » Di 2. Aug 2016, 05:35

Billie Holiday hat geschrieben:(02 Aug 2016, 00:56)

Und? Schon Mutti zur Oma gemacht? :cool:


Höre ich da einen leisen Wunsch? :D

Btt: Eine der ganz großen Verfehlungen des Feminismus ist die Tatsache, dass hier die Geschlechter teilweise als in Gegnerschaft stehend wahrgenommen werden. Deswegen würde ich mich nie im Leben als Feminist bezeichnen, obwohl das ja heutzutage teilweise als en vogue und progressiv wahrgenommen wird. Ich bin Equalist.
Männer und Frauen haben die gleichen Rechte. Aber genau so wenig, wie ich jedes Werkzeug aus meinem Kasten für jede Aufgabe verwenden kann (ich kann zwar einen Nagel mit dem Schraubendreher in die Wand hauen - mit dem Hammer geht es aber besser), kann jeder Mensch jede Aufgabe in unserer Gesellschaft wahrnehmen.
Hier muss einfach eine Betrachtung ohne Rücksicht auf Geschlechter stattfinden.

Und genau so wenig muss eine Frau in einer Beziehung, die ich führe, jede Aufgabe wahrnehmen. Die klare Distinktion in "Mein Bereich - dein Bereich" bedeutet nicht, dass ich der Bestimmer bin, aber wenn über die Aufgabenteilung Klarheit herrscht, haben beide die Zeit und Kraft, um sich um Kinder zu kümmern, anstatt sich in sinnlosen Machtspielen abzuschleifen und dann irgendwann wieder auf 0 zurückzukehren.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Di 2. Aug 2016, 06:10

Provokateur hat geschrieben:(02 Aug 2016, 06:35)


Und genau so wenig muss eine Frau in einer Beziehung, die ich führe,


Zufall?
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon epona » Di 2. Aug 2016, 06:13

Dampflok hat geschrieben:(01 Aug 2016, 21:14)

Farge, meinst Du wirklich "Emanzipation" oder meinst Du Gleichberechtigung?

"Emanzipation" bedeutet nämlich gerade die Trennung der Frau vom Mann - und damit die Verunmöglichung der Vermehrung.
Dem Volk wurde diese kleine Nuance wohlweislich nicht erklärt (ebenso wie ja auch heute "Gleichstellung" mit Gleichberechtigung verwechseln - ist so gewollt).


FETTUNG - einfach nur geil :D

Was immer du unter VOLK verstehst, das Ding sollte versuchen eigenständig zu denken. ;)
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Billie Holiday » Di 2. Aug 2016, 10:34

Provokateur hat geschrieben:(02 Aug 2016, 06:35)

Höre ich da einen leisen Wunsch? :D

Btt: Eine der ganz großen Verfehlungen des Feminismus ist die Tatsache, dass hier die Geschlechter teilweise als in Gegnerschaft stehend wahrgenommen werden. Deswegen würde ich mich nie im Leben als Feminist bezeichnen, obwohl das ja heutzutage teilweise als en vogue und progressiv wahrgenommen wird. Ich bin Equalist.
Männer und Frauen haben die gleichen Rechte. Aber genau so wenig, wie ich jedes Werkzeug aus meinem Kasten für jede Aufgabe verwenden kann (ich kann zwar einen Nagel mit dem Schraubendreher in die Wand hauen - mit dem Hammer geht es aber besser), kann jeder Mensch jede Aufgabe in unserer Gesellschaft wahrnehmen.
Hier muss einfach eine Betrachtung ohne Rücksicht auf Geschlechter stattfinden.

Und genau so wenig muss eine Frau in einer Beziehung, die ich führe, jede Aufgabe wahrnehmen. Die klare Distinktion in "Mein Bereich - dein Bereich" bedeutet nicht, dass ich der Bestimmer bin, aber wenn über die Aufgabenteilung Klarheit herrscht, haben beide die Zeit und Kraft, um sich um Kinder zu kümmern, anstatt sich in sinnlosen Machtspielen abzuschleifen und dann irgendwann wieder auf 0 zurückzukehren.


Nein, kein Wunsch.
Nur...wer sich über den Geburtenrückgang beschwert und seine eigene Mutter noch nicht zur Oma gemacht hat, sollte erstmal selbst tätig werden.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dark Angel » Di 2. Aug 2016, 10:37

Provokateur hat geschrieben:(02 Aug 2016, 06:35)
Btt: Eine der ganz großen Verfehlungen des Feminismus ist die Tatsache, dass hier die Geschlechter teilweise als in Gegnerschaft stehend wahrgenommen werden.

Das ist keine Verfehlung des Feminismus, das ist genau so gewollt ==> Kampfbegriff Patriarchat, welches immer und überall al existent geglaubt wird.
Feminismus (Genderfreaks) stellen Mann und Frau als Antagonismus dar, in Anlehnung an den Klassenkampf. (vergl. Engels "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats") Genau da haben die Parolen der Feministinnen und Genderfreaks ihre Basis.
Ist durchaus interessant, wenn man den Dingen mal auf den Grund geht. ;)
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Maria » Di 2. Aug 2016, 10:39

Dampflok hat geschrieben:(01 Aug 2016, 20:21)

Eine einfache Frage, die von der Politik wohlweislich nicht gestellt wird.
....

Insofern ist auch die Frage relevant, warum in Deutschlands feminisierter Politik partout nicht auf die klassiche Familie Mann-Frau-Kinder gesetzt wird, wenn man sich doch angeblich um die Rentenfinanzierungen und die fehlenden Fachkräfte sorgt. :eek:



Hallo Dampflok,

glaubst du, dass du irgendwie "sachlicher" klingst, wenn du deine Behauptungen stets ind Fragen kleidest? ;)

Die Antwort ist doch klar: Alle Frauen, die nicht deiner Meinung, also Femanzen sind, haben schuld! :D

Dass es dann so ganz nebenbei auch noch andere Diskutanten mit anderen Ursachenbeahuptungen gibt - gerade jetzt im Nebenthread - ist dir wohl entgangen. Ungeschicktes Timing :p



Xandru hat geschrieben:(25 Jul 2016, 23:44)

Ich möchte das mal hier locker zur Frage stellen :cool:

Meine Aussage: Kinder zu kriegen ist höchst fragwürdig. Es wird meist subjektiv und egoistisch begründet. Auf die Frage, wieso man sich entschieden hat, ein Kind zu kriegen, wird oft so oder so ähnlich geantwortet: "Ach, Kinder sind doch so süß. Und wir wollten einfach ein Kind. Wir wollen im Alter nicht alleine sein." Etc. pp.

Es ist eine Konvention unserer Gesellschaft. Hast du keine Kinder, gehörst du nicht dazu. Du trägst nichts zur Gesellschaft bei. Also kann man auch nicht mitreden. Komplettiert natürlich mit Reihenhaus und Van inkl. Hundenetz.


...
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dark Angel » Di 2. Aug 2016, 11:19

Maria hat geschrieben:(02 Aug 2016, 11:39)

Hallo Dampflok,

glaubst du, dass du irgendwie "sachlicher" klingst, wenn du deine Behauptungen stets ind Fragen kleidest? ;)

Die Antwort ist doch klar: Alle Frauen, die nicht deiner Meinung, also Femanzen sind, haben schuld! :D

Tut mir schrecklich leid, aber in diesem ganz speziellen Fall muss ich mal de Dampflok in Schutz nehmen.
Er stellte nämlich nicht die Frage, ob "Alle Frauen" Mitschuld am Geburtenrückgang hätten, sondern ob Radikalfeministinnen eine Mitschuld hätten.
Und diese Frage ist eindeutig mit JA zu beantworten. Ja - indem sie das Feindbild Patriarchat und damit das Feindbild heterosexueller Mann installierten und indem sie ausnahmslos jeden heterosexuellen Geschlechtsverkehr als "Akt der Gewalt und Unterdrückung der Frau" und damit "unnatürlich"diffamierten, nur lesbische Sexualkontakte als "natürliche weibliche Sexualität" gelten ließen.
Rein zufällig (oder auch nicht ganz) fällt dieses Aufkommen des Feminismus (auch 2. Frauenbewegung) mit dem "Auftauchen" der Pille auf dem Markt zusammen, die Frauen erstmals die Möglichkeit selbstbestimmter Sexualität eröffnete.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dampflok » Di 2. Aug 2016, 11:53

Dark Angel hat geschrieben:(02 Aug 2016, 12:19)

Rein zufällig (oder auch nicht ganz) fällt dieses Aufkommen des Feminismus (auch 2. Frauenbewegung) mit dem "Auftauchen" der Pille auf dem Markt zusammen, die Frauen erstmals die Möglichkeit selbstbestimmter Sexualität eröffnete.


Und trotz Aufkommens der Pille gab es diesen Pillenknick in dem Umfang in nichtfeminisierten Gesellschaften, zB bei Muslimen oder Katholiken, nicht.

Auch die politischen Aspekte des Feminismus, wie zB die bedingungslose Scheidungsprämie, hängen damit zusammen. Wer lebenslang eine Frau durchfüttern muß - und ausgerechnet die Eine die mit einem nicht zusammenleben will, hat eben gar keine Mittel mehr, eine (neue) Familie zu ernähren.

Vergessen wir nicht, daß die kinderlose Merkel vorher Frauenministerin war und keinerlei Maßnahmen geschaffen wurden, die normale Familie zu stärken - jedenfalls nicht die Deutsche - was ihre Aufgabe sowohl als Ministerin als auch als Kanzlerin gewesen wäre.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dampflok » Di 2. Aug 2016, 11:54

Maria hat geschrieben:(02 Aug 2016, 11:39)


Die Antwort ist doch klar: Alle Frauen, die nicht deiner Meinung, also Femanzen sind, haben schuld! :D


Alle außer Du, Spatzerl. :cool:
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dark Angel » Di 2. Aug 2016, 12:11

Dampflok hat geschrieben:(02 Aug 2016, 12:53)

Und trotz Aufkommens der Pille gab es diesen Pillenknick in dem Umfang in nichtfeminisierten Gesellschaften, zB bei Muslimen oder Katholiken, nicht.

Du vergisst, dass gerade bei Katholiken jegliche Art künstlicher Kontrazeptiva verboten sind!
UND du vergisst, dass Religion und höhere Geburtenraten miteinander korrelieren.

Dampflok hat geschrieben:(02 Aug 2016, 12:53)]Auch die politischen Aspekte des Feminismus, wie zB die bedingungslose Scheidungsprämie, hängen damit zusammen. Wer lebenslang eine Frau durchfüttern muß - und ausgerechnet die Eine die mit einem nicht zusammenleben will, hat eben gar keine Mittel mehr, eine (neue) Familie zu ernähren.

DAS hat nichts mit Feminismus zu tun! Falls du auf den Ersatz des Schuldprinzips bei Ehescheidungen durch das Zerrüttungsprinzip hinaus willst, so hat das was mit Art. 3 GG zu tun. Wo ich dir Recht gebe - auch Frauen sind durchaus in der Lage ihren Lebensunterhalt selbst zu erarbeiten. Anders sieht das allerdings beim Kindesunterhalt aus - für den sind beide Eltern zuständig und Betreuung, Erziehung, Erhährung, Kleidung, Wohnung etc SIND (auch) Kindesunterhalt, nicht nur der monetäre Anteil.

Dampflok hat geschrieben:(02 Aug 2016, 12:53)Vergessen wir nicht, daß die kinderlose Merkel vorher Frauenministerin war und keinerlei Maßnahmen geschaffen wurden, die normale Familie zu stärken - jedenfalls nicht die Deutsche - was ihre Aufgabe sowohl als Ministerin als auch als Kanzlerin gewesen wäre.

Sorry - aber auch hier vergleichst du wieder Äppel mit Birnen! Ab und zu sollte man auch mal die Scheuklappen absetzen!
Beziehungen/Ehen können aus den unterschiedlichsten Gründen zerbrechen und Kinder leiden unter zerrütteten Beziehungen/Ehen, die unter allen Umständen aufrecht erhalten werden (der Kinder wegen) mehr, als unter einer Trennung. Mal abgesehen davon, welche psychische Belastung solches "Aufrechterhalten" für beide Partner bedeutet.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dampflok » Di 2. Aug 2016, 13:49

Dark Angel hat geschrieben:(02 Aug 2016, 13:11)

Du vergisst, dass gerade bei Katholiken jegliche Art künstlicher Kontrazeptiva verboten sind!
UND du vergisst, dass Religion und höhere Geburtenraten miteinander korrelieren.


Keineswegs. :)

Diese Religionen, Aberglaube etc. sind auch nichts Anderes als Ideologien. Nur sind sie nicht staatlich, sondern individuell gesellschaftlich aufgezwungen; Beiden jedoch, Religion wie Feminismus, ist schwer zu entrinnen ohne die dazugehörige Gesellschaft zu verlassen.

Entsprechend kann man den Menschen Familie vorleben oder ihnen staatlich predigen wie toll das Alleinleben ist, wobei sich für Frauen dann noch eine sehr lukrative Opferrolle als "alleinerziehende" ergibt; gerade in Ländern mit hohen und bedingungslosen Zahlungen für Kindesbesitz.

Das wird, NB, gesellschaftlich nach Hinten losgehen, wenn gerade Gesellschaften die hier neu einwandern mit überaus hoher Kinderzahl das Geld abgreifen, das der Staat eigentlich über die Familienpolitik zum Erhalt der Deutschen Identität bereitgestellt hat.


DAS hat nichts mit Feminismus zu tun!

Doch - und auch wenn Du drei Ausrufezeichen dahintermachst!!!! :D


Falls du auf den Ersatz des Schuldprinzips bei Ehescheidungen durch das Zerrüttungsprinzip hinaus willst, so hat das was mit Art. 3 GG zu tun.


Auch bei Diebstahl, Einbruch oder Versicherungsbetrug käme Niemand auf die Idee zu Sagen "ist halt geschehen, können beide nix dafür, sind ja gleichberechtigt nach Artikel 3, lassen wir die Strafverfolgung". Ich halte das "Zerrüttungsprinzip" bei dennoch aufrecht erhaltener Strafzahlung für einen millionenfach verübten Skandal erster Güte. Entweder man ist "zerrüttet" - dann nimmt Madame ihren kleinen Koffer mit den hochhackigen Schuhen und dem - sicher durch das Waschen :D - inzwischen drei Größen zu eng gewordenen rosa Bustier und geht ihrer Wege und verdient ihr Geld selber.

Oder es gibt eine Unterhaltszahlung dann, wenn geklärt, ist wer an dem Scheitern der Ehe Schuld ist.

An dieser Reform des Jahres 1977 sehe ich mit einen Grund für die niedrige Kinderzahl:

Schon mit einem Kind kann sich eine Frau in D vollversorgen lassen; mit ein paar guten Tips klappt das lebenslang. Der Zahlvater aber wird zumeist nie wieder Kinder zeugen wollen, bzw. können, weil er wegen seiner Zahlpflicht finanziell für weitere Partnerinnen uninteressant geworden ist. Wollte der Staat mehr deutsche Kinder, müßte er beiden Beteiligten genug finanziellen Spielraum und Sicherheit dafür geben. Denn das Damoklesschwert lebenslanger Zahlungen und eines Lebens auf H4-Niveau trotz Überstunden schwebt grundsätzlich über verheirateten und inzwischen auch unverheirateten deutschen Männern.


Wo ich dir Recht gebe - auch Frauen sind durchaus in der Lage ihren Lebensunterhalt selbst zu erarbeiten. Anders sieht das allerdings beim Kindesunterhalt aus - für den sind beide Eltern zuständig und Betreuung, Erziehung, Erhährung, Kleidung, Wohnung etc SIND (auch) Kindesunterhalt, nicht nur der monetäre Anteil.


Einfache Lösung: Unterhalt fürs Kind zahlt immer der, der das Kind gerade hat. Und der Aufenthalt wird 50/50 geteilt.

Beide haben das Kind gemacht, beide sind verantwortlich, dann müssen aber eben auch beide hälftig das Recht auf Zeit mit dem leiblichen Kind haben. Was hier massenhaft läuft ist, daß der Eine das Kind nicht sehen darf und Zahlen muß und die Andere die Qualitätszeit mit dem Kind genießt und das nach Außen hin noch als "Belastung" darstellt.


Wollte die Familienpolitik wirklich mehr deutsche Kinder, müßte Scheidung finanziell Privatsache sein und zudem die Schuldfrage wiedereingeführt weden, was nur vernünftig wäre (VerursacherInnenprinzip), denn so immens hohe Kosten mit so gravierenden Auswirkungen auf die Geburtenrate können nicht mit einem flapsigen "Ja, sind wohl Beide irgendwie Schuld" begründet werden, eher indiziert der Begriff "Zerrüttungsprinzip" doch wohl, daß keiner einen Cent dem Anderen Zahlen muß, weil keiner was dafür kann.
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Dark Angel » Di 2. Aug 2016, 14:14

Dampflok hat geschrieben:(02 Aug 2016, 14:49)

Keineswegs. :)

Diese Religionen, Aberglaube etc. sind auch nichts Anderes als Ideologien. Nur sind sie nicht staatlich, sondern individuell gesellschaftlich aufgezwungen; Beiden jedoch, Religion wie Feminismus, ist schwer zu entrinnen ohne die dazugehörige Gesellschaft zu verlassen.

Falsch! Religion und Ideologie haben zwar einige Gemeinsamkeiten, dennoch unterscheiden sie sich voneinander - vor allem unterscheiden sich politische Ideologie und Religion. Und beim Feminismus handelt es sich um eine politische Ideologie, die ihre Basis im Marxismus und bei Engels hat ==> siehe meinen Hinweis und auf dieser Basis wird auch der Opferstatus "der Frauen" postuliert.

Dampflok hat geschrieben:(02 Aug 2016, 14:49)]Entsprechend kann man den Menschen Familie vorleben oder ihnen staatlich predigen wie toll das Alleinleben ist, wobei sich für Frauen dann noch eine sehr lukrative Opferrolle als "alleinerziehende" ergibt; gerade in Ländern mit hohen und bedingungslosen Zahlungen für Kindesbesitz.

Menno - schmeiß doch nicht immer alles in einen Topp, damit machst du dich nur unglaubwürdig und schadest der Sache für die du dich einsetzt, mehr als du ihr nutzt. :mad: Wat meinste denn, warum ich nen Parallelthread im Siebener aufgemacht habe?

Dampflok hat geschrieben:(02 Aug 2016, 14:49)]Auch bei Diebstahl, Einbruch oder Versicherungsbetrug käme Niemand auf die Idee zu Sagen "ist halt geschehen, können beide nix dafür, sind ja gleichberechtigt nach Artikel 3, lassen wir die Strafverfolgung". Ich halte das "Zerrüttungsprinzip" bei dennoch aufrecht erhaltener Strafzahlung für einen millionenfach verübten Skandal erster Güte. Entweder man ist "zerrüttet" - dann nimmt Madame ihren kleinen Koffer mit den hochhackigen Schuhen und dem - sicher durch das Waschen :D - inzwischen drei Größen zu eng gewordenen rosa Bustier und geht ihrer Wege und verdient ihr Geld selber.

Oder es gibt eine Unterhaltszahlung dann, wenn geklärt, ist wer an dem Scheitern der Ehe Schuld ist.

Es gibt beim Scheitern einer Beziehung/Ehe keinen Schuldigen! Dabei handelt es sich um einen Prozess, an dem beide Anteil haben. Und wie ich bereits schrieb, was den Unterhalt der Frau angeht, bin ich ganz bei dir, was den Kindesunterhalt angeht, sind wiederum beide verantwortlich. Kindesunterhalt besteht nun mal aus einem materiellen (monetären) und einem immateriellen Anteil - ob dir das nun gefällt oder nicht.

Dampflok hat geschrieben:(02 Aug 2016, 14:49)An dieser Reform des Jahres 1977 sehe ich mit einen Grund für die niedrige Kinderzahl:

Schon mit einem Kind kann sich eine Frau in D vollversorgen lassen; mit ein paar guten Tips klappt das lebenslang. Der Zahlvater aber wird zumeist nie wieder Kinder zeugen wollen, bzw. können, weil er wegen seiner Zahlpflicht finanziell für weitere Partnerinnen uninteressant geworden ist. Wollte der Staat mehr deutsche Kinder, müßte er beiden Beteiligten genug finanziellen Spielraum und Sicherheit dafür geben. Denn das Damoklesschwert lebenslanger Zahlungen und eines Lebens auf H4-Niveau trotz Überstunden schwebt grundsätzlich über verheirateten und inzwischen auch unverheirateten deutschen Männern.

Und auch das ist über weite Strecken Unfug!
Bei Kindesunterhalt haben die Kinder Vorrang, welche IN der bestehenden Beziehung leben, d.h. die Ex und das bei ihr lebende Kind haben u.U. sogar schlechte Karten.

Dampflok hat geschrieben:(02 Aug 2016, 14:49)]Einfache Lösung: Unterhalt fürs Kind zahlt immer der, der das Kind gerade hat. Und der Aufenthalt wird 50/50 geteilt.
Beide haben das Kind gemacht, beide sind verantwortlich, dann müssen aber eben auch beide hälftig das Recht auf Zeit mit dem leiblichen Kind haben. Was hier massenhaft läuft ist, daß der Eine das Kind nicht sehen darf und Zahlen muß und die Andere die Qualitätszeit mit dem Kind genießt und das nach Außen hin noch als "Belastung" darstellt.

Nein KEINE einfache Lösung - ganz im Gegenteil! Beschäftige dich mal bisschen mit Psychologie - insbesondere mit Kinderpsychologie!
Mehr sage ich dazu jetzt nicht, geht eh nicht in deinen Kopf rein.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Maria » Di 2. Aug 2016, 14:31

Dark Angel hat geschrieben:(02 Aug 2016, 12:19)

Tut mir schrecklich leid, aber in diesem ganz speziellen Fall muss ich mal de Dampflok in Schutz nehmen.
Er stellte nämlich nicht die Frage, ob "Alle Frauen" Mitschuld am Geburtenrückgang hätten, sondern ob Radikalfeministinnen eine Mitschuld hätten.
Und diese Frage ist eindeutig mit JA zu beantworten. Ja - indem sie das Feindbild Patriarchat und damit das Feindbild heterosexueller Mann installierten und indem sie ausnahmslos jeden heterosexuellen Geschlechtsverkehr als "Akt der Gewalt und Unterdrückung der Frau" und damit "unnatürlich"diffamierten, nur lesbische Sexualkontakte als "natürliche weibliche Sexualität" gelten ließen.
Rein zufällig (oder auch nicht ganz) fällt dieses Aufkommen des Feminismus (auch 2. Frauenbewegung) mit dem "Auftauchen" der Pille auf dem Markt zusammen, die Frauen erstmals die Möglichkeit selbstbestimmter Sexualität eröffnete.


Liebe Dark Angel,

natürlich darfst du Dampflok gern in Schutz nehmen, wenn du der Meinung bist, dass er wirklich eine Frage gestellt hat, die er ergebnisoffen diskutiert haben möchte. Mein Eindruck war eher, dass er für ihn schon feststehende Tatsachen gern in Fragen kleidet. Ob ich mit ihm übereinstimme oder nicht, ist dabei eigentlich gar nicht so wichtig. ;) Wie auch immer...

Du stimmst ihm ja in diesen Fall voll zu. Deshalb habe ich mit echtem Interesse eine Frage an dich:

Du datierst das Aufkommen des Radikalfeminismus, der auch deiner Meinung nach ursächlich für den Geburtenrückgang in jener Zeit war (was eben auch heute noch dafür sorgt, dass es weniger Kinder gibt, weil die Generation damals - meine Generation! - eben wesentlich weniger Kinder bekommen hat, die heute wiederum Kinder kreigen können.) auf Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger Jahre (Pille).

Entgegen der Annahme von Dampflok, dass ich eine gestandene recht radikale Feministin sei, war ich Anfang der Siebziger nach kurzem Freizeit-Engagement bei der Gewerkschaft damit beschäftigt, mein eines Kind zu bekommen, nach einer 10-monatigen Pause nebenbei Teilzeit zu arbeiten und den Alltag zusammen mit meinem Mann zu organisieren. So wie mir ging es sämtlichen Freundinnen und Nachbarinnen. Ich erinnere: es gab noch kein Elternjahr (entweder man hat nach 8 Wochen wieder angefangen, im alten Umfang zu arbeiten oder musste kündigen) und schon gar kein Elterngeld. Es gab etwas später wenig Kindergartensplätze (der von uns genutzte ging von 8 bis 12 Uhr) und schon gar keine verlässliche Halbtagsschule oder gar Nachmittags- und Ferienbetreuung wie heute.

Obwohl ich politisch eigentlich immer interessiert war, lief die ganze Feministinnendiskussion ziemlich an uns vorbei. Wir kannten vielleicht den Namen Alice Schwarzer und lasen den Stern-Artikel "Wir haben abgetrieben" - aber das war's auch schon. Alles andere kam in unserem Alltag nicht vor. Trotzdem habe nicht nur ich, sondern auch etliche Freundinnen auf ein weiteres Kind schweren Herzens verzichtet. Arbeit (damals noch Teilzeit) war mir halt auch wichtig und das Geld brauchten wir auch.

Wenn ich mir heute die nächste Generation in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis anschaue, dann haben etliche Kinder (dann oft mehr als eines), manche nicht. Die, deren Kinder noch kleiner sind, genießen die Segnungen "Deutschlands feminisierter Politik" (z.B. das, was ich oben als "es gab noch nicht...." aufgeführt habe). Die meisten arbeiten gern und wissen auch, dass es wichtig ist, eigenes Geld zu verdienen. Denn wenn eine Ehe scheitert, ist es ja keineswegs so wie Dampflok gern behauptet, dass Frauen sich ihr lebenlang vom Ex-Mann alimentieren lassen können. "Deutschlands feminisierte Politik" hat auch dafür gesorgt, dass im Grundsatz jeder nach einer Ehe für sich selbst sorgen muss. Unterhalt gibt es nur vorübergehend und für die gemeinsamen Kinder.
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ ... er-kinder/

Wenn ich mir das alles so anschaue und meine natürlich unwissenschaftlichen eigenen Erfahrungen bedenke (die immerhin aus einem Umfeld stammen, in dem Nachrichten gesehen und gehört und Bücher gelesen werden), dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Thesen der Radikalfeministinnen (wer auch immer das ist außer der Schwarzer ;) ) außerhalb des Kreises ... sagen wir mal der Emma-Leserinnen großen Einfluss hatten. Ich hab grad mal nachgeschaut: Emma hatte 2012 im Schnitt gut 40.000 Exemplare verkauft, davon zwei Drittel an Abonentinnen. Ich frage mich, auf welchem Wege Radikalfeminismus sooo einflussreich wie behauptet sein soll. Aber gut, eine Mitschuld im Bereich von 0,x % mag es ja geben. Mehr aber meiner Meinung nach auch nicht.

Aber ich lasse mich gern von dir belehren :)
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Re: Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Beitragvon Flat » Di 2. Aug 2016, 14:44

Radkalfeminismus Mitschuld am Geburtenrückgang?

Eine einfache Frage, die von der Politik wohlweislich nicht gestellt wird.



Antwort: Nein


So, jetzt kannste die nächste Frage stellen, diese hier ist beantwortet.
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wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html

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