"Warum haben linke Männer keine Eier?"

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Maria
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Maria » Mo 18. Jul 2016, 15:16

Dampflok hat geschrieben:(18 Jul 2016, 13:03)

Nun, bis zu den 80ern waren die Jungen besser. Sind die jetzigen Jungs nun irgendwie weniger intelligent als die früheren?

Oder - Preisfrage - hat sich da nicht so Einiges in der Schule geändert? Kam da nicht der feminismus hinzu?


...und Taschenrechner, Mikroprozessoren für Tischcomputer, Tennis-Asse und vor allen Dingen die Sommerzeit Hat's alles vorher nicht gegeben, als die Jungs noch "besser" waren ;)

"Feminisierung" der Schule kann übrigens auch heißen, dass Jungs Schule als "Mädchenkram" empfinden und in ihrer Peer-Group besonders "cool" sind, wenn sie deminstrativ nicht mitmachen. Für so ein Verhalten sind kleine Paschas mit einem traditionellem Männerbild sicher anfälliger.
https://journals.ub.uni-kassel.de/index ... view/52/51

Dampflok hat geschrieben:(18 Jul 2016, 13:03)
Zu der These "Mädchen seien besser" nur Folgendes, Thema Medizinstudium. In Österreich werden Mädchen ebenso besser benotet wie es bei uns der Fall ist, d.h. sie haben häufiger Matura. Und genauso zweifelhaft ist es, ob sie die besseren Lesitungen bringen wie bei uns. Nun gab es da wohl mehrere Unis, die für das Medizinstudium vorher Aufnahmeprüfungen hatten. Denn was nützt eine gute Note, wenn am Ende die Praxis einem nicht liegt (siehe Beispiel Deutschland mit einem Drittel weiblicher Doktores, die gar nicht praktizieren).

Nun waren dort nach den Aufnahmeprüfungen mehr Männer als Mädels zugelassen und die Feministinnen schäumten: Es sei ja - siehe Maturanoten - schon "eindeutig belegt daß Frauen besser seien"..

Daraufhin schufen die Unis einen "Geschlechterkoeffizienten", d.h. nach der Aufnaheprüfung wurden Männer automatisch ab- und Frauen aufgewertet, sodaß der alte Zustand der Frauenbevorzugung wieder eintrat. Daraufhin verklagten etliche Männer die Unis, die bessere Leistungen hatten aber nicht zugelassen wurden um schlechter bewerteten Frauen Platz zu machen.

[url=http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/frauenbonus-in-wien-uni-bietet-mehr-studienplaetze-fuer-medizin-an-a-856230.html]


Das finde ich auch nicht in Ordnung. Nur müsst ihr bei Manndat eure "Argumente" ab und zu mal wieder auf den neuesten Stand bringen:

https://www.thieme.de/viamedici/mein-st ... -19150.htm

Ein wichtiger Beweggrund, den Aufnahmetest generell zu verändern, war das nicht gendergerechte Auswertungsverfahren, das in Wien angewendet wurde. Bei diesem Verfahren war es durchaus möglich, dass Frauen trotz niedrigerer Punktezahl einen höheren Testwert als manch männlicher Bewerber aufwiesen, aber dennoch den Studienplatz bekamen. Auf dieses Konzept wurde heuer nicht mehr Rücksicht genommen.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Flat » Mo 18. Jul 2016, 15:49

Moin,

ob Mädchen oder Jungen bessere Leistungen bringen unterliegt einem sehr schwerwiegenden biologischen Problem.

Die Phase, in der die Grundlagen dieser Leistungen gelegt und eine Vielzahl dieser Leistungen erbracht werden, fällt in die wohl problematischste Zeit für so etwas: Die Pubertät

Und diese verläuft bekanntlich bei Jungen und Mädchen anders, sowohl zeitlich wie auch in der Ausprägung.

Abzuschaffen ist sie recht schwer, aber Vorschläge hierzu sind erwünscht. ;)
_______
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http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon mitm » Mo 18. Jul 2016, 22:32

Maria hat geschrieben:(17 Jul 2016, 14:26) Ich würde von dir gern eine Studie sehen, die feststellt, dass Lehrer Jungen mit Absicht schlechter bewerten und die Eltern das so hinnehmen, eine Studie, die zu dem Schluss kommt, dass es sämtlichen Schulen und Kultusministerium egal ist.

Hier sind gleich mehrere Studien zur Diskriminierung von Jungen in der schulischen Ausbildung verlinkt, national und z.T. international. Die Studien vergleichen die von Lehrern vergebenen Noten mit objektiven Leistungsmessungen. Warum die Lehrer Jungen schlechter bewerten, ob mit Absicht oder ohne, kann man aus den Statistiken nicht ableiten.

Schulnoten sind oft "pädagogische" Noten, also nicht alleine Bewertungen der fachlichen Leistung, sondern Benehmens- oder Ermutigungsnoten, da schneiden die braven Mädchen im Schnitt besser ab. Manche männliche Lehrer sollen auch ein Problem mit den Reizen heranwachsender weiblicher Schüler haben...

Den Umfang der Bevorzugung liegt statistisch bei 0.1 - 0.3 Noten. Hört sich erst einmal als wenig an, erklärt aber, warum z.B. Medizin ein stark frauendominiertes Studienfach geworden ist: ob man einem Abi-Schnitt von 1.6 oder 1.8 hat, kann sich in mehreren Jahren Wartezeit bzw. Aufgabe des Studienwunsches äußern.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Di 19. Jul 2016, 08:00

Maria hat geschrieben:(18 Jul 2016, 16:16)

...und Taschenrechner, Mikroprozessoren für Tischcomputer, Tennis-Asse und vor allen Dingen die Sommerzeit Hat's alles vorher nicht gegeben, als die Jungs noch "besser" waren ;)

"Feminisierung" der Schule kann übrigens auch heißen, dass Jungs Schule als "Mädchenkram" empfinden und in ihrer Peer-Group besonders "cool" sind, wenn sie deminstrativ nicht mitmachen. Für so ein Verhalten sind kleine Paschas mit einem traditionellem Männerbild sicher anfälliger.


Das halte ich für abenteuerlich, wenn man mitbekommt wie die Schüler heute um Zehntelnotenschnitte feilschen. Oder meinst Du mit "kleinen Paschas" Muslime? Dann mußt Du es hier auch so schreiben.



Das finde ich auch nicht in Ordnung. Nur müsst ihr bei Manndat


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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Di 19. Jul 2016, 08:04

Flat hat geschrieben:(18 Jul 2016, 16:49)

Moin,

ob Mädchen oder Jungen bessere Leistungen bringen unterliegt einem sehr schwerwiegenden biologischen Problem.

Die Phase, in der die Grundlagen dieser Leistungen gelegt und eine Vielzahl dieser Leistungen erbracht werden, fällt in die wohl problematischste Zeit für so etwas: Die Pubertät

Und diese verläuft bekanntlich bei Jungen und Mädchen anders, sowohl zeitlich wie auch in der Ausprägung.

Abzuschaffen ist sie recht schwer, aber Vorschläge hierzu sind erwünscht. ;)


Nicht die Pubertät abschaffen, sondern die Schulen zwingen, den Unterricht so zu gestalten, daß Jungen und Mädchen gleichwertig die Schulen verlassen. Wir haben hier in Deutschland 51% Jungenanteil in jeder Generation. Bei der gerade von den genderinnen immer betonten Gleichheit müßten daraus bindend 51% männliche Hochschulreifen resultieren, wenn die Schulen gerecht wären.

:cool:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Maria » Di 19. Jul 2016, 15:05

mitm hat geschrieben:(18 Jul 2016, 23:32)

Hier sind gleich mehrere Studien zur Diskriminierung von Jungen in der schulischen Ausbildung verlinkt, national und z.T. international. Die Studien vergleichen die von Lehrern vergebenen Noten mit objektiven Leistungsmessungen. Warum die Lehrer Jungen schlechter bewerten, ob mit Absicht oder ohne, kann man aus den Statistiken nicht ableiten.


Aus der Zusammenfassung deiner Links in deiner Seite "Maskulismus für Anfänger" entnehme ich, dass es nach Maskulismus-Definition zwei Hauptproblemfelder gibt:

Eine der Hauptursachen für die Probleme, die schon kleine Jungen im Bildungssystem haben, ist die Pathologisierung bzw. Kriminalisierung typisch männlichen Verhaltens wie Herumtoben, Kampfspiele und Kräftemessen. Anstatt einen Rahmen zu schaffen, in dem diese biologisch bedingten Verhaltensweisen "geordnet" ausgetobt und konstruktiv für pädagogische Zwecke eingespannt werden, werden sie massenhaft mit Ritalin unterdrückt oder durch Schulverweise kriminalisiert. Konsequenterweise sollte man die Jungen auch zwingen, in Röckchen mit Puffärmelchen, Ringelstrumpfhosen und Lackschühchen herumzulaufen, wenn sie schon das typische Verhalten von kleinen Mädchen perfekt imitieren müssen.

Als eine Ursache der Probleme wird oft die extreme Feminisierung des Lehrerberufs gesehen und eine Männerquote speziell im Grundschulbereich gefordert. Diese Forderung ist verfehlt. Ziel muß sein, daß sowohl männliche als auch weibliche Lehrer männliche und weibliche Schüler pädagogisch angemessen behandeln. Das wirkliche Problem ist die generelle Diskreditierung männlichen Verhaltens und die darauf basierenden feministischen Lehrpläne bzw. -Ziele in der Lehrerausbildung und die fehlende Professionalität der so ausgebildeten Lehrer.


Die letztere Annahme ist wie ich oben schon verlinkt habe durch Untersuchungen widerlegt.
http://www.zeit.de/2016/04/bildungskris ... geschlecht
https://www.wzb.eu/sites/default/files/ ... helbig.pdf

Was die Kriminalisierung des "typisch männlichen Verhaltens" betrifft, so erinnere ich an die Bedingungen in der Schule der "vorfeminisierten" Zeit. Stillsitzen, lernen ohne Widerworte, absolut still sein, absolute Ordnung und "Schönschreiben" - und wenn das nicht klappte, dann im besten Fall in der Ecke stehen, Nachsitzen aber auch Schläge.

Heute sehen Schulen anders aus. Das natürliche Bewegungsbedürfnis der kleinen Jungen (das, wie ich mich gut erinnere auch kleinen Mädchen nicht fremd ist) wird nicht mehr mit Gewalt unterdrückt. Ideale Schulbedingungen haben wir natürlich lange noch nicht, aber bereits gute Vorbilder. Klick dich mal durch die Gewinnerschulen: der gewünschte Rahmen "n dem diese biologisch bedingten Verhaltensweisen "geordnet" ausgetobt und konstruktiv für pädagogische Zwecke eingespannt werden" wird dort bestimmt geschaffen.

Manchmal habe ich das Gefühl, Maskulisten wollen gar keine Fortschritte (sehen). Zu sehr hat man sich in den ewig gleichen "Argumenten" eingerichtet. ;)

http://schulpreis.bosch-stiftung.de/con ... /index.asp
.
Zuletzt geändert von Maria am Di 19. Jul 2016, 17:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Maria » Di 19. Jul 2016, 15:18

Dampflok hat geschrieben:(19 Jul 2016, 09:00)

Das halte ich für abenteuerlich, wenn man mitbekommt wie die Schüler heute um Zehntelnotenschnitte feilschen. Oder meinst Du mit "kleinen Paschas" Muslime? Dann mußt Du es hier auch so schreiben.


Ich dachte z.B. an die Väter, die sich das Bier von ihren Frauen bringen lassen, an Männer, für die Hausarbeit höchstens im "Mülleimer runterbringen" besteht und die nie im Leben ein Klo putzen würden und die sich selbst kaum ein Spiegelei braten können. Ich dachte an Männer, die sich beim Abendessen über die Kolleginnen "in Plapperjobs in Kaffeeemaschinennähe" mokieren und bei allen an die Söhne, die dieses Verhalten vorgelebt bekommen.

Um Zehntelnotenschritte feilschen nur bestimmte Schüler. Den "abgehängten" auf der Hauptschule sind Noten eh egal, was allerdings auch für die Mädchen gilt.
Wenn man eh schon nicht so gut in der Schule ist, dann ist es "cool", sich zu verweigern, hast du das nie erlebt? Warst du immer der mit den "weiblichen Tugenden"?
Der Hauptgrund ist, dass es einen sehr hohen Druck der männlichen Peergroup gibt, die Fleiß und Strebertum ablehnt und sozial sanktioniert, was bei Mädchen nicht der Fall ist. Mädchen sind eher leistungsbereit, machen Hausaufgaben, bereiten sich auf die Stunden vor und haben dadurch bessere Noten. Das war übrigens schon immer so, das zeigen Studien aus den vergangenen 100 Jahren. Nur setzen Mädchen ihre besseren Schulleistungen nun auch in höhere Bildungszertifikate um, deshalb treten die Probleme, die Jungs schon immer hatten, viel stärker zutage.

http://www.zeit.de/2016/04/bildungskris ... geschlecht


Dampflok hat geschrieben:(19 Jul 2016, 09:00)

Ich bin nicht bei Manndat. Nie gewesen. :)


Die Benachteiligung männlicher Anwärter beim österreichischen Arzt-Eingangstest ist strotzdem seit einigen Jahren Geschichte, was richtig ist.

.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Di 19. Jul 2016, 19:45

Ja, was den nun ? Warum haben Männer keine Eier wenn sie links/grün sind ? Und warum haben Konservative bis Rechte, Eier ?

Weil sie als Kinder mit Methylphenidat ruhig gespritzt wurden ? Wurden sie vielleicht deshalb Links/Grün ?
Weil sie sich um ihre Kinder kümmern ? Oder gar zu Hause bleiben wenn ihre Partnerin arbeitet ?
Weil sie Erzieher werden ? Pädagogen ? Grundschullehrer ?
Weil sie angebliche schlechtere Noten kriegen ?
Weil Frauen im Medizin Studium angeblich bevorzugt werden ?

Ich hau mal Gröni in die Runde....wann ist ein Mann ein Mann.
Aber der ist auch links, grün auf jedenfall hat er keine Eier und keine Kohle, Ruhm und diesen Klimbim.

Oder, Özil der alte Moslem zeigt seine "Spielerfrau" auch immer ohne Kopftuch und singt nicht die Hymne. Hat der Eier ?
Zuletzt geändert von BingoBurner am Di 19. Jul 2016, 20:08, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Di 19. Jul 2016, 19:49

Maria hat geschrieben:(19 Jul 2016, 16:18)
Die Benachteiligung männlicher Anwärter beim österreichischen Arzt-Eingangstest ist strotzdem seit einigen Jahren Geschichte, was richtig ist.

.


Wie das ? Liegt das an der FPÖ ? Oder diesen Jörg Haider ?
Fand der nicht den Unterwäschen Katalog für Herren besser als den für Frauen ?
Ihr verwirrt mich.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon mitm » Di 19. Jul 2016, 22:25

Maria hat geschrieben:(19 Jul 2016, 16:05)
Die letztere Annahme [die extreme Feminisierung des Lehrerberufs?] ist wie ich oben schon verlinkt habe durch Untersuchungen widerlegt.
http://www.zeit.de/2016/04/bildungskris ... geschlecht
https://www.wzb.eu/sites/default/files/ ... helbig.pdf

Um es von vorne einzuordnen: wir sind uns offenbar einig, daß es hinreichende empirische Beweise gibt, daß Jungen für gleiche Leistungen schlechtere Noten bekommen als Mädchen und daß dies unerwünscht bzw. eine statistische Diskriminierung ist, die bei vertauschten Rollen einen Aufschrei verursachen würde.
Über die Ursachen dieses Zustand wird viel spekuliert, eine Spekulation besteht darin, daß der hohe Frauenanteil unter den Lehrern eine Ursache ist. Ein hoher Frauenanteil unter den Lehrern korrelierte nämlich in der Vergangenheit mit schlechteren Leistungen, aber Korrelationen sind keine Kausalitäten. Deshalb und aus einem anderen Grund habe ich argumentiert, die Forderung [nach einer Männerquote] sei verfehlt und es sei wichtiger,
allen vorhandenen Lehrern auf die Finger zu schauen und sie ggf. nachzuschulen.
Die beiden Helbig-Papiere (und noch weitere, an die ich mich dunkel erinnere), argumentieren nun, daß die männlichen Lehrer die Jungen angeblich genauso benachteiligen wie die weiblichen (wobei es gerade im Grundschulbereich, wo Jungen am meisten aussortiert werden, fast keine männlichen Lehrer mehr gibt, die
statistische Basis also sehr dünn sein dürfte).
D.h. sie bestätigen zunächst einmal meine Forderung, allen vorhandenen Lehrern auf die Finger zu schauen.

Helbig verweist übrigens in den beiden zitierten Veröffentlichungen im Endeffekt auf einen eigenen internen Bericht (http://www.mzes.uni-mannheim.de/publica ... wp-133.pdf), der offenbar nie einer akademischen Qualitätssicherung unterzogen worden ist. Darin hat er die Daten noch mal anders durchgerechnet und kommt auf eine geringe Korrelation zwischen gleichem Geschlecht von Lehrer und Schüler und schlußfolgert nun aus der geringen Korrelation, daß keine Kausalität bestehen kann - leider exakt der gleiche Denkfehler wie aus einer hohen Korrelation eine irgendwie gerichtete Kausalität abzuleiten. Die Qualität dieser Studie hat trotzdem gereicht für ein Interview bei der sehr feminismusaffinen ZEIT und für einen weiteren internen Bericht beim WZB (das unter Leitung von Frau Allmendinger, einer der bekannteste feminstischen Aktivistinnen Deutschlands, steht und an dessen ideologoischer Orientierung keinerlei Zweifel bestehen).

Maria hat geschrieben:(19 Jul 2016, 16:05)
Ideale Schulbedingungen haben wir natürlich lange noch nicht, aber bereits gute Vorbilder..

Mehr als ein paar einsame Vorbilder aber offenbar nicht. Über die nach wie vor desaströse Qualität der Lehramtsausbildung und die Pseudowissenschaft Erziehungswissenschaft (O-Ton von Teilnehmern) kann ich hier aus Datenschutzgründen nicht mehr sagen. Wenn überhaupt werden die Studenten, insb. die weiblichen, in den LA-Studiengängen immer mehr in Gender-Studies-Kursen indoktriniert, wo ihnen klar gemacht wird, wie sehr alle Frauen unterdrückt werden und daß man den Jungen schon ihr Dominanzverhalten aberziehen muß. Letztens hat sich noch eine bei mir ausge.... sie war derart wütend über den Mist, den die Dozentin erzählte, daß sie am liebsten aus dem Kurs herausgegangen wäre, es war aber eine Pflichtveranstaltung. Also ich habe wenig Hoffnung, daß das in den nächsten 20 Jahren in den Schulen für die Jungen merklich besser wird.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Mi 20. Jul 2016, 01:40

mitm hat geschrieben:(19 Jul 2016, 23:25)



Helbig verweist übrigens in den beiden zitierten Veröffentlichungen im Endeffekt auf einen eigenen internen Bericht (http://www.mzes.uni-mannheim.de/publica ... wp-133.pdf), der offenbar nie einer akademischen Qualitätssicherung unterzogen worden ist. Darin hat er die Daten noch mal anders durchgerechnet und kommt auf eine geringe Korrelation zwischen gleichem Geschlecht von Lehrer und Schüler und schlußfolgert nun aus der geringen Korrelation, daß keine Kausalität bestehen kann - leider exakt der gleiche Denkfehler wie aus einer hohen Korrelation eine irgendwie gerichtete Kausalität abzuleiten. Die Qualität dieser Studie hat trotzdem gereicht für ein Interview bei der sehr feminismusaffinen ZEIT und für einen weiteren internen Bericht beim WZB (das unter Leitung von Frau Allmendinger, einer der bekannteste feminstischen Aktivistinnen Deutschlands, steht und an dessen ideologoischer Orientierung keinerlei Zweifel bestehen).


Und deshalb kriegt Kevin eine 5 in Mathe.
Im Anschluss wären Links zu Links für Selbsthilfegruppen für Männer die unter den Femininus leiden gut.





Wer das nicht lösen kann leidet potenziell unter der links/grünen.......keine Ahnung, hat auf jeden keine Eier !
Der Typ ist sicher schwul wenn er so ein Video macht und hat auf jeden keine Eier !

Genau wegen diesen Frauenkram gibt es immer weniger Ärzte.

Wacht endlich auf !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Flatterwesen » Mi 20. Jul 2016, 09:00

Also wenn ich mir die rechten oin meiner Gegend anschaue, ich weiss nicht, das sind die Leute die Pumpen gehen und sich Anobolika spritzen um den Muskelaufbau zu fördern, das sieht schrecklich aus. Allgemein fallen viele von denen durch Gewaltbereitschaft und Cholerische Gewaltausbrüche aus, so das man denen ihre Minderwertigkeitskomplexe ansieht. Macht es wirklich einen starken Mann aus das er ein Stiernacken und sich aufführt wie ein Cholerischer Schimpanse?
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Provokateur » Mi 20. Jul 2016, 09:03

Flatterwesen hat geschrieben:(20 Jul 2016, 10:00)

Also wenn ich mir die rechten oin meiner Gegend anschaue, ich weiss nicht, das sind die Leute die Pumpen gehen und sich Anobolika spritzen um den Muskelaufbau zu fördern, das sieht schrecklich aus. Allgemein fallen viele von denen durch Gewaltbereitschaft und Cholerische Gewaltausbrüche aus, so das man denen ihre Minderwertigkeitskomplexe ansieht. Macht es wirklich einen starken Mann aus das er ein Stiernacken und sich aufführt wie ein Cholerischer Schimpanse?


Aber Anabolika bewirken doch den Threadtitel...

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13530312.html

Den Libido- und Potenzverlust samt der Verkleinerung der Hoden nehmen die Athleten in Kauf, weil Anabolika zugleich die "Erweiterung des Muskelquerschnitts" fördern - Voraussetzung für die Verbesserung von Kraft und Grundschnelligkeit.


Unterstreichung durch mich.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Mi 20. Jul 2016, 09:31

Flatterwesen hat geschrieben:(20 Jul 2016, 10:00)

einen starken Mann aus das er ein Stiernacken und sich aufführt wie ein Cholerischer Schimpanse?


langsam, kennst du mich ? ....Spaß

Die linken Männer haben keine Eier, ist ja Thema. Obwohl Frauen eh mehr haben, so biologisch betrachtet spielt keine Rolle.
Ebenso wie Fakten. Lass dich bloß nie mit einen Typen ein der die Windeln deiner Kinder wechselt.

Im Notfall beschützt er dich nicht. Ist wissenschaftlich erwiesen und politisch so gewollt :D
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Provokateur » Mi 20. Jul 2016, 09:38

BingoBurner hat geschrieben:(20 Jul 2016, 10:31)

langsam, kennst du mich ? ....Spaß

Die linken Männer haben keine Eier, ist ja Thema. Obwohl Frauen eh mehr haben, so biologisch betrachtet spielt keine Rolle.
Ebenso wie Fakten. Lass dich bloß nie mit einen Typen ein der die Windeln deiner Kinder wechselt.

Im Notfall beschützt er dich nicht. Ist wissenschaftlich erwiesen und politisch so gewollt :D


Ich bezweifle immer noch, dass das was mit links/rechts zu tun hat.

Ein linksextremer Steineschmeißer (nein, automatisches Wörterbuch, ich meine nicht "Schreinermeister") kann im "Kampf gegen staatliche Unterdrückung" (ergo Polizei) ganz schön Eier zeigen, bis man ihn ihn die Embryonalstellung zwingt. Der wäre in Köln relativ hilflos gewesen, weil Migranten hauen geht nicht.

Ich bezweifle aber auch, dass ein Rechtsextremer in Köln handlungsfähig gewesen wäre. Die ziehen ihre Kraft nämlich aus der Deindividualisierung im Rudel. Gibt einige, wenige, die Rädelsführer, die auch mal alleine zuhauen, aber die große dumpfe Masse von denen will geführt werden.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Mi 20. Jul 2016, 09:44

Provokateur hat geschrieben:(20 Jul 2016, 10:38)

Ich bezweifle immer noch, dass das was mit links/rechts zu tun hat.

Ein linksextremer Steineschmeißer (nein, automatisches Wörterbuch, ich meine nicht "Schreinermeister") kann im "Kampf gegen staatliche Unterdrückung" (ergo Polizei) ganz schön Eier zeigen, bis man ihn ihn die Embryonalstellung zwingt. Der wäre in Köln relativ hilflos gewesen, weil Migranten hauen geht nicht.

Ich bezweifle aber auch, dass ein Rechtsextremer in Köln handlungsfähig gewesen wäre. Die ziehen ihre Kraft nämlich aus der Deindividualisierung im Rudel. Gibt einige, wenige, die Rädelsführer, die auch mal alleine zuhauen, aber die große dumpfe Masse von denen will geführt werden.


Bin voll auf deiner Seite, War es nicht eine Frau ? Eine Polizistin ? Die in Nizza den finalen Schuss abgegeben hat ? Und den Attentäter gestoppt hat ?
(Irgendwas war da)

Der Feminismus ist schuld würden wahrscheinlich einige sagen. Ich würde sagen gut so.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Flatterwesen » Mi 20. Jul 2016, 09:55

BingoBurner hat geschrieben:(20 Jul 2016, 10:31)

langsam, kennst du mich ? ....Spaß

Die linken Männer haben keine Eier, ist ja Thema. Obwohl Frauen eh mehr haben, so biologisch betrachtet spielt keine Rolle.
Ebenso wie Fakten. Lass dich bloß nie mit einen Typen ein der die Windeln deiner Kinder wechselt.

Im Notfall beschützt er dich nicht. Ist wissenschaftlich erwiesen und politisch so gewollt :D


Naja ich stelle es mal in frage das man wirklich nur "Eier hat" wenn er Aggressiv auftritt und Überall sein Revier markiert. Ich denke Männer die wirklich stark sind, sind eher gelassene und ruhige Natur, gerade Männer die wissen das sie stark müssen sich nicht beweissen sie wissen es doch.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon denkmal » Mi 20. Jul 2016, 11:12

Flatterwesen hat geschrieben:(20 Jul 2016, 10:55)

Naja ich stelle es mal in frage das man wirklich nur "Eier hat" wenn er Aggressiv auftritt und Überall sein Revier markiert. Ich denke Männer die wirklich stark sind, sind eher gelassene und ruhige Natur, gerade Männer die wissen das sie stark müssen sich nicht beweissen sie wissen es doch.


Das ist natürlich nur eine Redensart.. sie bedeutet übersetzt wohl so etwas wie "zu feige sein, etwas zu tun; nicht konsequent oder mutig sein". Ergeben hat sich das wohl aus historischen angenommenen Gleichsetzungen körperlicher Ausprägungen mit Eigenschaften, die derjenige angeblich hatte. Eier haben war dann gleichbedeutend mit so etwas wie Männlichkeit, Mut, Potenz und Durchsetzungsvermögen, denke ich. Auch im Hinblick auf das (damals) unreflektiert als weibisch eingestufte Verhalten z.B. von Kastraten (Keine Eier = kein Mann = keine damit verbundenen Eigenschaften). Simple Zusammenhänge damals, anschauliche Wissenschaft quasi. Das die Welt aber komplexer ist, entdeckte man erst später. Die Redensarten aber bleiben.
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Mi 20. Jul 2016, 12:48

Flatterwesen hat geschrieben:(20 Jul 2016, 10:00)

Also wenn ich mir die rechten oin meiner Gegend anschaue, ich weiss nicht, das sind die Leute die Pumpen gehen und sich Anobolika spritzen um den Muskelaufbau zu fördern, das sieht schrecklich aus. Allgemein fallen viele von denen durch Gewaltbereitschaft und Cholerische Gewaltausbrüche aus, so das man denen ihre Minderwertigkeitskomplexe ansieht.


Das machen in meiner Gegend offenbar hauptsächlich Ausländer.

Sind das also Rechte oder ist das dann plötzlich OK?
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Mi 20. Jul 2016, 12:53

BingoBurner hat geschrieben:(20 Jul 2016, 10:31)

Lass dich bloß nie mit einen Typen ein der die Windeln deiner Kinder wechselt.

Im Notfall beschützt er dich nicht. Ist wissenschaftlich erwiesen und politisch so gewollt :D


Das hat man in Köln ja auch genau so gesehen. In den 70er, 80er Jahren noch, sowie bis heute in Ostdeutchland und ganz Osteuropa, USA und anderen Kontinenten, hätte die einheimische männliche Gemeinschaft auf einen Massenangriff gegen ihre Frauen mit Gewalt geantwortet.

Übrigens sind in Köln ja auch Männer angegriffen worden. Einem ist ja liegend an den Kopf getreten worden und der Täter, von tatsächlich einem Mann "mit Eiern" festgehalten, wurde dann von der Polizei wieder laufengelassen.
""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"

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