"Warum haben linke Männer keine Eier?"

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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon think twice » Sa 16. Jul 2016, 18:56

Am besten, die Ärztin arbeitet Vollzeit zur Hälfte des üblichen Gehaltes und zieht nebenbei noch 3 Kinder groß. Dann wäre (vielleicht) auch Dampflok zufrieden.
Wer mit mir nicht auskommt, muss eben noch etwas an sich arbeiten. ;)
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon JJazzGold » Sa 16. Jul 2016, 19:05

think twice hat geschrieben:(16 Jul 2016, 19:56)

Am besten, die Ärztin arbeitet Vollzeit zur Hälfte des üblichen Gehaltes und zieht nebenbei noch 3 Kinder groß. Dann wäre (vielleicht) auch Dampflok zufrieden.


Aber auch nur, wenn sie bei jedem Kind per Gentest nachgewiesen hat, dass es auch sein Kind ist.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Sa 16. Jul 2016, 19:55

Dampflok hat geschrieben:(16 Jul 2016, 18:46)

Hast Du die Quelle denn auch gelesen?



Nein, ich poste nur um dich zu ärgern.......

Ein Medizinstudium richtet sich nicht nach Geschlecht aus sondern nach Leistung. Mindestens 7 Jahre wenn du schnell bist.
Wer das nicht bringt fliegt. (Daher ist es schon ziemlich respektlos wie du so über Ärztinnen urteilst)
Männer werden nicht durch die Frauen verdrängt, Männer wägen eher die Kosten/Nutzen bei ihrer Berufswahl ab.......

http://www.sueddeutsche.de/karriere/fra ... -1.1039294

Bevor du in Jubel ausbrichst, lies mal genauer.....

"Über die Gründe der fest gefügten Berufswahlmuster sagten die Zahlen nichts aus, erklärten die Statistiker. In Frage kämen persönliche Neigungen wie auch erschwerte Zugänge in besonders typische Männer- oder Frauenberufe.
In den typischen Frauenjobs seien Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung und niedrige Einkommen weiter verbreitet."

Das ist eher die Begründung warum es immer weniger "Ärzte" gibt.
Keine "feministische Erziehung" die du hier als Tatsache hinstellst......... was immer das sein soll.

Davon mal ab, gebären Frauen Kinder und stillen Babies. Eine simple, plumpe Wahrheit.

Aber wenn Männer als Partner, der Frau helfen Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen
haben sie "Eier".
Windeln wechseln, Fläschchen machen, Schnuller geben, Spieluhr aufziehen nachts um halb drei.
Nicht, wie du es postulierst keine.

Ebenso eine simple wie plumpe Wahrheit im Jahre 2016.

Und Frauen sind auch keine "Rabenmütter" wenn sie Familie und
Selbstverwirklichung anstreben.

Genau um das geht es in deinem verlinkten Manifest was du so sehr ablehnst.

P.S: Funfact: der halb nackte Mann in meinen Profil ist Brad Pitt aus dem Film Fight Club.
Den Avatar habe ich nicht gewählt weil ich hoffe, Frauen an "mein Gerät" zu bringen.
Die Ironie ist, das er genau für "Eier" steht. You see.

Da hauen sich Männer gegenseitig auf die Fresse um sich wieder zu spüren. Diese Schwuchteln. Vielleicht ist das was für dich ?

Sportlich bleiben Dampflok. :)

Zuletzt geändert von BingoBurner am So 17. Jul 2016, 09:31, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Sa 16. Jul 2016, 21:15

JJazzGold hat geschrieben:(16 Jul 2016, 20:05)

Aber auch nur, wenn sie bei jedem Kind per Gentest nachgewiesen hat, dass es auch sein Kind ist.



Das versteht sich.

:cool:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Sa 16. Jul 2016, 21:33

Dampflok hat geschrieben:(16 Jul 2016, 22:15)

Das versteht sich.

:cool:



Machst du du hier einen auf AFD ?
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » So 17. Jul 2016, 09:10

think twice hat geschrieben:(16 Jul 2016, 19:56)

Am besten, die Ärztin arbeitet Vollzeit zur Hälfte des üblichen Gehaltes und zieht nebenbei noch 3 Kinder groß. Dann wäre (vielleicht) auch Dampflok zufrieden.


Wie wärs denn einfach damit:

Die Ärztin arbeitet genauso fleißig für die Patienten wie der Arzt und verdient dementsprechend das Gleiche? :)

Die 3 Kinder kann gerne der Mann erziehen, der nach einer möglichen Scheidung dann aber das Sorgerecht hat, und nicht er ihr, sondern allenfalls sie ihm Unterhalt zahlt.

Wenn Du das schon für ungerecht hältst dann mal deine Definition von "Gerechtigkeit" diesbezüglich.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » So 17. Jul 2016, 09:28

Maria hat geschrieben:(15 Jul 2016, 12:25)

Du hast nicht zum ersten Mal festgestellt, dass so gut wie alle Erfindungen von Männern gemacht werden und Frauen nur davon profitieren. Es ist also für dich ein wichtiger Punkt und Nachweis von (weiße) Männer-Kompetenz.


Es sind nur wenige Männer so herausragend, es ist aber erwisen, daß bei den "Ausreißern" nach Oben wie Unten mehr Männer dabei sind. Daher ist ein weiblicher Beethoven so selten wie ein weiblicher Jack the Ripper.

Und wirklich: schaut man sich Listen der vergangenen Jahrhunderte bis heute an, dann dominieren Männer. Allerdings findest du so gut wie ausschließlich Namen von Adeligen, reichen Patrizierfamilien u.s.w. Die Söhne der kleinen Landarbeiter, Handwerker, Matrosen... sind so gut wie gar nicht vertreten. Der Besuch von Lateinschulen war nun einmal das Privileg der gehobenen Söhne. Die Söhne der anderen mussten meist schon früh zum Familienunterhalt beitragen.



Ja, absolut!

Und genau das straft doch die Feministinnen Lügen die von einer pauschalen jahrtausendelangen Frauenunterdrückung sprechen und dabei suggerieren, die Männer wären dabei hingegen allmächtig gewesen. Stand die Frau des Gutsherren wirklich unter dem Stalljungen oder Arbeiter, oder war es primär eben doch eine Standesfrage?

Auch heute noch wird immer wieder festgestellt, dass die soziale Herkunft über den Schulerfolg entscheidet. Erfindungen, Entdeckungen in unserer Zeit verlangen nun mal eine gute Schulausbildung. Sie sind selten der "Geistesblitz" eines einzelnen Grüblers im Keller, sondern die Teamleistung eines Uni-Teams mit den entsprechenden technischen Mitteln. Die Jungs aus der englischen Unterschicht, "Kevin" hier bei uns - sie werden eher selten auf einer Elite-Uni landen und damit kaum auf der ewigen Liste der herausragenden Männer.


Viele Jungs werden ja wegen "ADHS" mit Ritalin betäubt und ihrer Bildungschancen beraubt.


Ich hoffe - und denke - dass du mit mir übereinstimmst, dass alle kleinen Jungen Förderung verdient haben, auch die nicht ganz so "weißen", auch wenn ihre Vorfahren zu den "Schöpfungen des weißen Mannes" nichts beigetragen haben.


Absolut!

Was also bleibt dann noch als argumentativer "Gehalt" eines deiner Lieblingsargumente gegen Frauenförderung?


Alles!

Weil Nichts des von Dir Geschriebenen irgend einen Punkt enthält, warum Mädchen überhaupt mehr Zuwendung, Förderung und Privilegierung bekommen sollten als Jungen. Und wenn momentan (= seit Jahrzehnten) Jungen schlechter abschneiden, muß gerade bei der politisch korrekten Anname alle Menschen seien gleich, dafür gesorgt werden, daß der Unterricht so gestaltet wird daß beide gleich gut wegkommen, denn es kann ja nur am Unterricht liegen.

Stattdessen hat man gezielt "Jungenkompetenzen" im Unterricht geschwächt und "Mädchenkompetenzen" in der Benotung aufgewertet. Schon die Tatsache daß das geschehen ist, beweist aber doch, daß selbst die genderinnen nicht daran glauben, daß Jungen und Mädchen pauschal gleich ticken.


:eek:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » So 17. Jul 2016, 09:47

BingoBurner hat geschrieben:(16 Jul 2016, 20:55)

Ein Medizinstudium richtet sich nicht nach Geschlecht aus, sondern nach Leistung. Mindestens 7 Jahre, wenn du schnell bist.
Wer das nicht bringt fliegt. (Daher ist es schon ziemlich respektlos wie du so über Ärztinnen urteilst)


Nö, ich zitiere die Aussagen und Tabellen. Ein großer Teil Frauen studiert Medizin, arbeitet aber nach dem Studium nicht als Doktor. Das geht ganz klar aus den Tabellen hervor.

Und, studiert man(n) denn nicht um später zu Arbeiten? Ich finde es eine ungeheure gesamtgesellschaftliche Verschwendung, wenn in einem so elementar wichtigen Beruf wie dem des Arztes so viele Leute erst studieren (und Anderen den Studienplatz wegnehmen) nur weil sie eine bessere Abiturnote haben - und dann mit dem Doktortitel vor dem Namen Zuhause bleiben anstatt ihre gesellschaftliche Pflicht zu Tun. Unis sind nämlich ursprünglich dafür geschaffen worden, um Menschen gut auszubilden und nicht für Kappes.

Bei Geisteswissenschaften wie zB Kunstgeschichte, würde mich das nicht stören wenn Leute aus Spaß Plätze belegen, vorausgesetzt man würde diese Bereiche privatisieren.

Männer werden nicht durch die Frauen verdrängt, Männer wägen eher die Kosten/Nutzen bei ihrer Berufswahl ab.......


Jein. Ein Mann muß immer sein Geld mit eigener Arbeit verdienen, ihm steht normalerweise nicht die Option Heirat als Versorgung zur Verfügung. So sucht sich die junge Medizinstudentin statistisch eher einen Medizinstudenten, der schon älter (= ein paar Semenster weiter) ist. Dieser ist natürlich eher Arzt, verdient eher und, selbst wenn sie dann auch als Arzt arbeitet, mehr als sie, eben weil er ja schon ein paar Jahre weiter ist. Schon erklärt sich daraus:

- die "Lohnschere" und

- die "freie Entscheidung" daß bei Kindern die Frau Zuhause bleibt: Er verdient ja mehr. Aber sie hat ihn sich ausgesucht. Gibt es da eventuell einen Zusammenhang?

"Über die Gründe der fest gefügten Berufswahlmuster sagten die Zahlen nichts aus, erklärten die Statistiker. In Frage kämen persönliche Neigungen wie auch erschwerte Zugänge in besonders typische Männer- oder Frauenberufe.
In den typischen Frauenjobs seien Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung und niedrige Einkommen weiter verbreitet."


Erschwert sind die Zugange allenfalls für Männer in Frauenberufe. Frag Dich selbst ob Du für Deine Kinder einen männlichen Kindergärtner akzeptieren würdest.


Aber wenn Männer als Partner, der Frau helfen Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen
haben sie "Eier".
Windeln wechseln, Fläschchen machen, Schnuller geben, Spieluhr aufziehen nachts um halb drei.


Sicherlich.

Aber das zahlt sich nur dann aus, wenn das Familienrecht endlich Gleichstand beim Sorgerecht schafft. Ansonsten nimmt der Mann für die Kinder seinen Verdienst zurück, die Frau läßt sich scheiden und er verliert die Kinder trotzdem.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » So 17. Jul 2016, 12:53

Dampflok hat geschrieben:(17 Jul 2016, 10:28)



Viele Jungs werden ja wegen "ADHS" mit Ritalin betäubt und ihrer Bildungschancen beraubt.


Aua, Aua, Aua..............das ist hoffentlich nicht dein Ernst ?
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Maria » So 17. Jul 2016, 13:26

Dampflok hat geschrieben:[url=http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=3601349#p3601349] (17 Jul 2016, 10:28)[/u

Und genau das straft doch die Feministinnen Lügen die von einer pauschalen jahrtausendelangen Frauenunterdrückung sprechen und dabei suggerieren, die Männer wären dabei hingegen allmächtig gewesen. Stand die Frau des Gutsherren wirklich unter dem Stalljungen oder Arbeiter, oder war es primär eben doch eine Standesfrage?:


Die Gutsherrin und der Stalljunge: beide hatten sie nicht das Recht und die Gelegenheit die Lateinschulen der höheren Söhne zu besuchen. Die Gutsherrin hatte sicher trotzdem eine bessere Ausbildung, aber nur in den Dingen, die man ihr zugestand.

Du meinst, heute ist das ebenso, nur dass man statt der Mädchen systematisch Jungs behindert und gezielt schlechter bewertet?

Dampflok, hast du Kinder oder auch nur Kontakt zu Eltern? Bist du wirklich der Meinung, nur Eltern von Mädchen würden aufstehen und für ihre Kinder kämpfen? Es stimmt, dass es kleinen Jungs schwerer fällt, die althergebrachten Regeln der Schule einzuhalten. Schön und ordentlich schreiben und still sitzen, vielleicht auch auswendig lernen, das können Mädchen oft besser. Nur ist genau diese Art von Frontalunterricht, den man immer mehr abschaffen möchte. In der "neueren "Unterricht welt, bei der man auch aufstehen und sich die Reihenfolge der zu erledigenden Aufgaben selbst aussuchen kann, sind auch Jungs erfolgreicher.

Klar werden auch dann noch z.B. Aufsätze von verschiedenen Personen unterschiedlich beurteilt und es mögen auch Vorurteile einfließen - wie auch "Kevin und Alexander", die du nicht beachtet hast, weil du ja beweisen willst, dass Jungs mit Absicht schlechter als die Mädchen beurteilt werden. Ich würde von dir gern eine Studie sehen, die feststellt, dass Lehrer Jungen mit Absicht schlechter bewerten und die Eltern das so hinnehmen, eine Studie, die zu dem Schluss kommt, dass es sämtlichen Schulen und Kultusministerium egal ist.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Billie Holiday » So 17. Jul 2016, 13:42

Eine solche Studie interessiert mich auch sehr.

Eltern von Jungs haben die selben Interessen an Erfolg und Weiterkommen wie Eltern von Mädchen.

Die meisten Lehrer dürften allgemein daran interessiert sein, dass möglichst viele Schüler beiderlei Geschlechts weiterkommen. Ein Versagen von Schülern fällt immer auch auf den Lehrer/die Schule zurück. Und es gibt null persönliche oder sonstige Vorteile, Jungs zu vernachlässigen.

Aber das sagt mir nur mein gesunder Menschenverstand. :s
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon epona » So 17. Jul 2016, 13:57

think twice hat geschrieben:(16 Jul 2016, 19:56)

Am besten, die Ärztin arbeitet Vollzeit zur Hälfte des üblichen Gehaltes und zieht nebenbei noch 3 Kinder groß. Dann wäre (vielleicht) auch Dampflok zufrieden.


Kochen, Putzen und Bier holen darf sie natürlich auch nicht vergessen.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » So 17. Jul 2016, 13:59

epona hat geschrieben:(17 Jul 2016, 14:57)

Kochen, Putzen und Bier holen darf sie natürlich auch nicht vergessen.


Tinder ? :)
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » So 17. Jul 2016, 14:05

Billie Holiday hat geschrieben:(17 Jul 2016, 14:42)

Aber das sagt mir nur mein gesunder Menschenverstand. :s


Was bedeutet nur ? Kannst darauf auch vertrauen.

Was Dampflok schreibt ist ......Sorry
Vielleicht kommt noch was mit Impfungen ?
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Atheist » So 17. Jul 2016, 14:34

Dampflok hat geschrieben:(17 Jul 2016, 10:47)

Nö, ich zitiere die Aussagen und Tabellen. Ein großer Teil Frauen studiert Medizin, arbeitet aber nach dem Studium nicht als Doktor. Das geht ganz klar aus den Tabellen hervor.

Und, studiert man(n) denn nicht um später zu Arbeiten? Ich finde es eine ungeheure gesamtgesellschaftliche Verschwendung, wenn in einem so elementar wichtigen Beruf wie dem des Arztes so viele Leute erst studieren (und Anderen den Studienplatz wegnehmen) nur weil sie eine bessere Abiturnote haben - und dann mit dem Doktortitel vor dem Namen Zuhause bleiben anstatt ihre gesellschaftliche Pflicht zu Tun. Unis sind nämlich ursprünglich dafür geschaffen worden, um Menschen gut auszubilden und nicht für Kappes.

Bei Geisteswissenschaften wie zB Kunstgeschichte, würde mich das nicht stören wenn Leute aus Spaß Plätze belegen, vorausgesetzt man würde diese Bereiche privatisieren.


Was genau soll dieser Vergleich illustrieren?

Bei der Kostenfrage sind die Ausgaben für universitäre Forschung und Patientenversorgung mit zu berücksichtigen. Oder was meinst du, was man als Doktorand den ganzen Tag lang treibt?


Jein. Ein Mann muß immer sein Geld mit eigener Arbeit verdienen, ihm steht normalerweise nicht die Option Heirat als Versorgung zur Verfügung. So sucht sich die junge Medizinstudentin statistisch eher einen Medizinstudenten, der schon älter (= ein paar Semenster weiter) ist. Dieser ist natürlich eher Arzt, verdient eher und, selbst wenn sie dann auch als Arzt arbeitet, mehr als sie, eben weil er ja schon ein paar Jahre weiter ist. Schon erklärt sich daraus:

- die "Lohnschere" und

- die "freie Entscheidung" daß bei Kindern die Frau Zuhause bleibt: Er verdient ja mehr. Aber sie hat ihn sich ausgesucht. Gibt es da eventuell einen Zusammenhang?


Noch einmal zum Verständnis: Wie genau erklären sich daraus geschlechtsspezifische Gehaltsunterschiede, die nicht aus unterschiedlichen Arbeitsmodellen wie z.B. Teilzeit, geringfügiger Beschäftigung etc. resultieren? Ich erkenne hier jedenfalls keine sinnvollen Ableitungsmöglichkeiten ausgehend vom fraglichen Medizinerpaar.


Erschwert sind die Zugange allenfalls für Männer in Frauenberufe. Frag Dich selbst ob Du für Deine Kinder einen männlichen Kindergärtner akzeptieren würdest.


Was hat das mit den Auswahlkriterien der Personalabteilungen zu tun?
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » So 17. Jul 2016, 15:20

Maria hat geschrieben:(17 Jul 2016, 14:26)

Dampflok, hast du Kinder oder auch nur Kontakt zu Eltern?


Natürlich.

Bist du wirklich der Meinung, nur Eltern von Mädchen würden aufstehen und für ihre Kinder kämpfen?


Nein. Das habe ich auch nirgends behauptet.

Aber diese Eltern von Jungen stehen einer Phalanx von 91% weiblichen Lehrerinnen gegenüber.


Klar werden auch dann noch z.B. Aufsätze von verschiedenen Personen unterschiedlich beurteilt und es mögen auch Vorurteile einfließen - wie auch "Kevin und Alexander", die du nicht beachtet hast, weil du ja beweisen willst, dass Jungs mit Absicht schlechter als die Mädchen beurteilt werden.


In Israel werden wohl die Abschlußprüfungen nicht von den Lehrern der Schule sondern von außerschulischen Personen bewertet. Und Schwupps, plötzlich entfällt dann der Mädchenbonus. :eek:

Ich würde von dir gern eine Studie sehen, die feststellt, dass Lehrer Jungen mit Absicht schlechter bewerten und die Eltern das so hinnehmen, eine Studie, die zu dem Schluss kommt, dass es sämtlichen Schulen und Kultusministerium egal ist.


Eine Studie die die Gegenwehr der Eltern feststellt kann es gar nicht geben, weil die Eltern von Jungs ja keinen Notenspiegel bekommen, auf dem ersichtlich wäre daß die Mädchen der Klasse im Schnitt bessere Noten bekommen. Das aber wäre der erste Schritt, daß die Eltern überhaupt etwas merken und nicht glauben es läge nur "an unserem Jungen".


Eine Studie, die nachweist daß Jungen schlechter benotet werden als Mädchen kann ich gerne liefern, ich tue das hier zum X.-ten Mal:

"Bildungsmisserfolg der Jungen

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Inhaltsverzeichnis

1 Jungen in der Schule unmittelbar diskriminiert
2 Deutliche Worte zu Missständen
3 Jungen leiden unter negativer Einschätzung
4 Wichtige Aspekte fehlen
5 MANNdat-Studie
6 Keine Reaktion der Politik bis heute
7 Einzelnachweise
8 Querverweise
9 Netzverweise

Jungen in der Schule unmittelbar diskriminiert
Pdf-icon-intern.png Studie: Bildungsmisserfolge der Jungen
Kurz vor Weihnachten 2007 wartete das Bildungsministerium mit einer Studie auf, deren Brisanz erheblich ist. Das ist vermutlich auch dem Ministerium bewusst, denn bei der Studie "Bildungs(Miss)erfolge von Jungen und Berufswahlverhalten bei Jungen/männlichen Jugendlichen"[1] verzichtete man weitestgehend auf mediale Aufmerksamkeit. Nicht einmal im Unterverzeichnis "Presse" auf der Homepage des BMBF war eine Mitteilung zu finden.

Auf der Startseite des Ministeriums hingegen war eher Verschleierungstaktik angesagt: Die Studie, welche klar auf Missstände und massive Diskriminierungen von Jungen in der Schule aufmerksam macht, wurde lediglich mit einer allgemein bekannten Erkenntnis angekündigt: "Ergebnis der Studie für das BMBF ist, dass Jungen in der Schule schlechter abschneiden als Mädchen." Es scheint, als hoffe man, dass die Studie im weihnachtlichen Trubel untergehe und dass durch ausbleibende PR niemand auf sie aufmerksam werde.[2]

Dies wird verständlich, wenn man bedenkt, dass das Bundesbildungsministerium auch heute noch im Rahmen seiner geschlechtersensiblen Förderung ausschließlich Frauen- und Mädchenförderprojekte durchführt, aber kein einziges Jungenförderprojekt. Und dies, obwohl bereits die PISA-Studie des Jahres 2000 Jungenbildungsförderung als große bildungspolitische Herausforderung darstellte. Eine Herausforderung, der sich das Bundesbildungsministerium bis heute nicht gestellt hat.
Deutliche Worte zu Missständen

Dabei handelt es sich bei der Studie um eine qualitativ hochwertige Ausarbeitung, die eine sachliche Zusammenstellung von statistischen Fakten und eine umfangreiche Würdigung vorhandener Literatur und Studienarbeiten vornimmt. Die Studie selbst kann natürlich keine Patentlösungen bieten. Sie zeigt jedoch deutlich eine Vielzahl von wissenschaftlichen und nicht zuletzt politischen Lücken auf, die durch gezielte Untersuchungen gefüllt werden müssen, um anschließend daraus konkrete Maßnahmen gegen die Diskriminierung von Jungen in der Schule abzuleiten.

Klare Worte über die Bewertung von Jungen an deutschen Schulen findet man auf Seite 6 ("Für den Übergang in weiterführenden Schulen hat die Lern-Ausgangs-Untersuchung (LAU) in Hamburg herausgefunden, dass Jungen nicht nur generell seltener eine Gymnasialempfehlung erhalten, auch bei gleichen Noten werden sie seltener von den Lehrkräften für gymnasialgeeignet angesehen als Mädchen.") und auf Seite 11 ("In allen Fächern erhalten Jungen auch bei gleichen Kompetenzen schlechtere Noten."). Diese Fakten sind für uns nicht neu. Neu ist hingegen, dass diese Dinge in einer offiziellen Studie des BMBF zu lesen sind.

Man muss nicht mit jeder Aussage und Schlussfolgerung übereinstimmen. Das ist bei der Komplexität des Themas und der mangelhaften Datenlage auch nicht zu erwarten. Einige für uns wesentliche Punkte fehlten jedoch in der Betrachtung, die die Studie zu den Ursachen der schulischen Probleme von Jungen anstellt, und sollen deshalb kurz Erwähnung finden. So schreibt die Studie auf Seite 12:

"Im Untertest Orthographie der IGLU-Studie sind Jungen in der 4. Klasse in den oberen Kompetenzstufen nur zu 38,5 % vertreten, in den unteren hingegen zu 56,7 %. Interessant ist, dass die Rechtschreibekompetenz der Jungen vom sozialen Bezug der Wörter abhängt. Für Jungen spielt es eine bedeutende Rolle, ob das Wort aus einem männlich konnotierten Bereich stammt. Hier erzielen sie bei Worten wie 'Schiedsrichter' oder 'Torwart' mit geringer Stärke des Effekts sogar leicht bessere Werte. Bos u. a. fassen zusammen: 'Von der inhaltlichen Bedeutsamkeit der Wörter ist die Rechtschreibleistung der Jungen stärker beeinflusst als die der Mädchen'. Dementsprechend sind Jungen 'stärker beeinflussbar von der persönlichen Beziehung zum Lerngegenstand als Mädchen, die sich eher von Regeln leiten lassen' (Bos u. a. 2005)."
Jungen leiden unter negativer Einschätzung

Leider fehlt die Schlussfolgerung, dass der Einfluss der massiven Änderung von Lehrinhalten und Schulmaterialien in den letzten vier Jahrzehnten mit inzwischen überwiegender Ausrichtung auf Mädcheninteressen kritisch untersucht werden muss.

Auf Seite 13 findet man im Abschnitt "Selbstkonzept und Motivation" die Aussage: "Das negative Selbstkonzept korrespondiert mit der Erwartungshaltung von Lehrkräften. Dies hat teilweise gravierende Folgen, denn die Unterstellung schlechterer Leistungen und geringerer Motivation überschneidet sich mit der Tatsache, dass Jungen bei gleicher Kompetenz tendenziell schlechtere Noten erhalten als Mädchen. Auch Eltern schätzen Jungen schlechter und vor allem unmotivierter ein als Mädchen, auch wenn beide über das gleiche Kompetenzniveau verfügen (vgl. Bos u. a. 2003)."

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese negative Einschätzung von Jungen bis in höchste politische Ebenen zu finden ist. So meint sogar die Bundeskanzlerin 2007: "Tatsächlich ist Gleichberechtigung an den Schulen Realität, weshalb Mädchen aufgrund ihres Entwicklungsvorsprungs, größeren Fleißes und höherer Lernmotivation im Vorteil sind." [3] Nicht nur, dass durch die Studie diese Aussage nun klar widerlegt ist. Sie demonstriert auch, dass die schlechtere Bildungsleistung der Jungen einfach einer angeblichen "Faulheit" der Jungen zugeschoben wird und damit die Jungen selbst für ihre schlechten Bildungsleistungen verantwortlich gemacht werden. Hier entzieht sich die Politik sehr einfach ihrer Verantwortung.

Für MANNdat e.V. besonders bemerkenswert ist die ebenfalls brisante Feststellung der Studie, dass über Jungen mit Migrationshintergrund kaum Untersuchungen existieren.[4] Die Brisanz erhält diese Feststellung dadurch, dass von der ersten Studie "Viele Welten leben" im Jahr 2004 bis zum fertigen nationalen Integrationsplan im Jahr 2007 im geschlechterspezifischen Teil die Belange der größten Bildungsverlierer - die Migrantenjungen - durchgehend ausgegrenzt wurden. Das heißt, dass dieser Mangel an einschlägigen Studien bewusst politisch geschaffen wurde. Damit wurde aber auch der Rahmen dafür geschaffen, dass sich das geschlechterspezifische Bildungsgefälle weiterhin zuungunsten der Jungen, insbesondere der Migrantenjungen, vergrößern wird.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der Bundestag eine Petition von MANNdat aus dem Jahr 2004 abgelehnt hat[5], die die Ausgrenzung von Jungen aus den Situationsbericht "Viele Welten leben" kritisiert hat und eine vergleichbare Studie für diese Gruppe forderte. Obwohl seinerzeit schon längst bekannt war, dass Migrantenjungen die größten Bildungsverlierer sind[6], wurden in diesem Situationsbericht des Bundesjugendministeriums und der Migrantenbeauftragten ausschließlich die mädchenspezifischen Integrationsprobleme untersucht, jungenspezifische Integrationsprobleme jedoch nicht. Die Petition wurde damals mit der Begründung abgelehnt[7], dass es bereits ausreichend jungenspezifische Migrantenstudien gäbe. Die jetzt herausgegebene Studie belegt, dass dies unzutreffend war. Auf Seite 24 wird sogar ausdrücklich dargelegt, dass sich der soziale Aufstieg von jungen Männern mit Migrationshintergrund schwieriger gestaltet als der junger Frauen mit Migrationshintergrund, ohne dass zu den Gründen aktuelle Studien vorliegen würden. Auf Seite 31 steht unter "Zentrale Herausforderungen": "Es fehlen Studien über die Selbstsicht von Jungen mit Migrationshintergrund, Selbst- und Re-Ethnisierungen sowie die Orientierungsfunktion migrantischer Männlichkeit in unterprivilegierten Gesellschaftsschichten." Dies zeigt eindruckvoll, wie oberflächlich Petitionen behandelt und mit unkorrekten Aussagen abgelehnt werden, die sich mit der Berücksichtigung jungenspezifischer Belange befassen.
Wichtige Aspekte fehlen

Zu bemängeln ist, dass in der Studie einige wichtige Aspekte nicht erwähnt werden. So wurde z. B. darauf verzichtet, die Überprüfung des Einflusses der im Wesentlichen negativen Darstellung von Männern und Männlichkeit in Politik und Medien zu fordern. Weiterhin wurde beim Übergang von Schule zu Beruf die Berufs­unter­brechung durch die Zwangsdienste (Wehr- und Zivildienst) nicht betrachtet. Offensichtlich hat man hier dem politischen Willen Rechnung getragen, auf die An­nehmlich­keiten archaischer Männer­rollen­pflichten, wie z. B. der Wehrpflicht, nicht verzichten zu wollen.

Insgesamt ist die Studie jedoch eine solide, fachlich fundierte und überaus hochwertige Arbeit, die allen Interessierten ans Herz gelegt werden kann. Es steht jedoch zu befürchten, dass das Bundes­bildungs­ministerium glaubt, mit dieser Studie seine Schuldigkeit getan zu haben und auf die wesentlichen und notwendigen Schritte, die die Studie weist, verzichtet. Es wäre nicht das erste Mal, dass man versucht, eine brisante Studie unter den Teppich zu kehren: Nach der Pilotstudie "Gewalt gegen Männer", die unter Feministinnen für massive Unruhe gesorgt hat, verstand man es bis heute erfolgreich, eine repräsentative Studie zu diesem Thema zu verhindern. Von Maßnahmen ganz zu schweigen. Dass diese Studie, die die Bildungs­benachteiligung von Jungen belegt, ernstgenommen wird, ist nicht nur wichtig für die Jungen selbst, sondern auch für die Gesellschaft, denn Bildung ist einer der wichtigsten volks­wirt­schaft­lichen Faktoren. Das Bildungs­potenzial von Jungen einer "positiven" Diskriminierung, wie dies schönfärberisch genannt wird, zu opfern, wäre fatal.


Alle unabhängigen Fachleute bestätigen den dringenden Handlungsbedarf bei der Bildungsförderung von Jungen. Doch die Politik tut nichts, um das Problem zu lösen. Das Bundesjugendkuratorium hat im September 2009 eine Stellungnahme zu den Bildungsmisserfolgen von Jungen erstellt. MANNdat hat diese Stellungnahme analysiert und erhebliche Mängel festgestellt.[8]
Keine Reaktion der Politik bis heute

Bis heute ist seitens des Bildungsministeriums keine Tendenz erkennbar auf die Ergebnisse der Studie zu reagieren. Die Erkenntnisse werden ignoriert. Dagegen werden 150 Mio. Euro aufgewendet, um Frauen in der Wissenschaft auf vordere Plätze zu bringen. Nicht weil diese Frauen die Leistung erbracht hätten, sondern allein durch die "Qualifikation Frau".[9] "

Zitat Ende.
""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"
Maria
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Maria » So 17. Jul 2016, 18:50

Liebe Dampflok, es hat keiner bestritten, dass wie in der nun immerhin schon 9 Jahre alten Studie festgestellt, Mädchen die besseren Schulleistungen bringen. Was ich bezweifele, ist eine systematische und bewusste Benachteiligung des Männlichen.

Dampflok hat geschrieben:(17 Jul 2016, 16:20)
Aber diese Eltern von Jungen stehen einer Phalanx von 91% weiblichen Lehrerinnen gegenüber.


Dazu gibt es eine Untersuchung von 2010, hier als Übersicht durch einen Zeitungsartikel
http://www.aachener-zeitung.de/ratgeber ... d-1.344212
und hier die Untersuchung
https://www.wzb.eu/sites/default/files/ ... helbig.pdf

Hast du eigentlich schon mal ganz entfernt daran gedacht, dass auch Lehrerinnen Söhne haben und nicht nur Töchter?

Dampflok hat geschrieben:(17 Jul 2016, 16:20)

Alle unabhängigen Fachleute bestätigen den dringenden Handlungsbedarf bei der Bildungsförderung von Jungen. Doch die Politik tut nichts, um das Problem zu lösen. Das Bundesjugendkuratorium hat im September 2009 eine Stellungnahme zu den Bildungsmisserfolgen von Jungen erstellt. MANNdat hat diese Stellungnahme analysiert und erhebliche Mängel festgestellt.[8]
Keine Reaktion der Politik bis heute


http://www.zukunftsschulen-nrw.de/cms/f ... idart=1039

Das sieht auch nicht so aus, als wolle man Jungen mit Absicht benachteiligen. Für dich hat dieses Problem nur einen Grund mit nur einer Lösung. Die Wirklichkeit ist viel facettenreicher.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Maria » So 17. Jul 2016, 18:56

Dampflok hat geschrieben:(17 Jul 2016, 10:10)

Wie wärs denn einfach damit:

Die Ärztin arbeitet genauso fleißig für die Patienten wie der Arzt und verdient dementsprechend das Gleiche? :)

Die 3 Kinder kann gerne der Mann erziehen, der nach einer möglichen Scheidung dann aber das Sorgerecht hat, und nicht er ihr, sondern allenfalls sie ihm Unterhalt zahlt.



In dieser Konstellation - Frau Ärztin, Mann Hausmann wäre das so, mit dem Unterschied, dass es immer ein gemeinsames Sorgerecht gibt. Wenn die Kinder alt genug für Fremdbetreuung sind, muss er allerdings wieder arbeiten - Pech, dass er dann niedriger als sie wieder einsteigen muss.

Ach übrigens, falls du mal wieder das alte Klagelied singen willst, von Frauen, die sich Kinder nur anschaffen, um sich dann schnell scheiden und auf ewig vom Mann versorgen zu lassen, dann lies mal hier:

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ ... er-kinder/

...
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » So 17. Jul 2016, 20:19

Dampflok hat geschrieben:(17 Jul 2016, 16:20)

Pdf-icon-intern.png Studie: Bildungsmisserfolge der Jungen


Ernsthaft, hatte gedacht mit dir könnte man vernünftig diskutieren.

Z.b. Ob junge Frauen von jungen Männern zu viel erwarten ? Und anders herum.
Sexualität, Treue, Rollenbilder und der ganze Kram.

Aber bei solchen Quellen ?

http://de.wikimannia.org/Hauptseite


Schade. Und doch AFD, hab ich mir schon gedacht.

Marsch für das Leben ?
Bist du eigentlich auch gegen "die Pille danach" wenn eine Frau vergewaltigt wurde ?



"Wissenschaft - Wissenschaft - Bevölkerungswissenschaft - CIBA-Symposium - Dunning-Kruger-Effekt - Expertise - Freie Energie - Rattenexperiment - Sozialwissenschaft - Soziologie - Teflon-Theorie - Universität - Frauen in der Universität - Wissenschaftsfreiheit - Y-Chromosom - Zitierkartell
Pseudowissenschaft - Pseudowissenschaft - Feminismus - Genderismus - Gender Studies - Kritische Männerforschung - Laberwissenschaft - Queer Studies - Verlautbarungswissenschaft"

siehe Link................."Unsere Garantie: Feminismusfreie Informationen!"

Und du bist wirklich eine Frau ? Krass....ich füge noch was hinzu : Stockholm Syndrom : https://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Syndrom
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !
If you dont smile dont mess with me !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Mo 18. Jul 2016, 12:03

Maria hat geschrieben:(17 Jul 2016, 19:50)

Liebe Dampflok, es hat keiner bestritten, dass wie in der nun immerhin schon 9 Jahre alten Studie festgestellt, Mädchen die besseren Schulleistungen bringen.


Nein, sie bekommen die besseren Noten. Das ist ein großer Unterschied.

Was ich bezweifele, ist eine systematische und bewusste Benachteiligung des Männlichen.


Nun, bis zu den 80ern waren die Jungen besser. Sind die jetzigen Jungs nun irgendwie weniger intelligent als die früheren?

Oder - Preisfrage - hat sich da nicht so Einiges in der Schule geändert? Kam da nicht der feminismus hinzu?

Zu der These "Mädchen seien besser" nur Folgendes, Thema Medizinstudium. In Österreich werden Mädchen ebenso besser benotet wie es bei uns der Fall ist, d.h. sie haben häufiger Matura. Und genauso zweifelhaft ist es, ob sie die besseren Lesitungen bringen wie bei uns. Nun gab es da wohl mehrere Unis, die für das Medizinstudium vorher Aufnahmeprüfungen hatten. Denn was nützt eine gute Note, wenn am Ende die Praxis einem nicht liegt (siehe Beispiel Deutschland mit einem Drittel weiblicher Doktores, die gar nicht praktizieren).

Nun waren dort nach den Aufnahmeprüfungen mehr Männer als Mädels zugelassen und die Feministinnen schäumten: Es sei ja - siehe Maturanoten - schon "eindeutig belegt daß Frauen besser seien"..

Daraufhin schufen die Unis einen "Geschlechterkoeffizienten", d.h. nach der Aufnaheprüfung wurden Männer automatisch ab- und Frauen aufgewertet, sodaß der alte Zustand der Frauenbevorzugung wieder eintrat. Daraufhin verklagten etliche Männer die Unis, die bessere Leistungen hatten aber nicht zugelassen wurden um schlechter bewerteten Frauen Platz zu machen.

Hier das ursprüngliche Gejammer

Und hier ein aktuelleres Gejammer. Es darf einfach nicht sein daß Männer in irgendwas besser sind - schon redet frau von "Privilegien". Als ob theoretische Schulnoten etwas mit einer Befähigung zu einer Herzoperation zu Tun hätten.

Hast du eigentlich schon mal ganz entfernt daran gedacht, dass auch Lehrerinnen Söhne haben und nicht nur Töchter?


Sicher.

Die meisten Lehrerinnen haben keine Söhne. Du kommst von selber drauf.

Und nochwas.
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