"Warum haben linke Männer keine Eier?"

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epona
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon epona » Do 14. Jul 2016, 15:06

Dampflok hat geschrieben:(14 Jul 2016, 14:59)


Aber schön daß Sie zugeben, daß sie zum Schutz auf einen Mann angewiesen sind. :cool:


Insbesondere auf die große Anzahl der Männer, um die du hier schon so ausgiebig geweint hast, weil die immer so doll von ihren Partnerinnen gehauen werden. :( *heul*

:D :D :D
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epona
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon epona » Do 14. Jul 2016, 15:32

Dampflok hat geschrieben:(14 Jul 2016, 13:11)

Ich versuche dennoch einmal, den kleinen sinnvollen Teil Deines Beitrags zu beantworten:

Gerade die Evolution zeigt doch, wer sich am Ende durchsetzt. Ist es der tolerante Kuscheltyp, der alle und jeden in seiner Höhle gewähren läßt und sich dann nächsten Morgen Mangels eigenen Lebens nicht mehr darüber wundern kann, daß einer seiner Gäste sich doch nicht an das Waffenverbot gehalten und ihm die Kehle durchgeschnitten hat?

Oder ist es der Typ mit der Waffe?

Und wem kann die Frau im Zweifelsfall mehr trauen für ihre und die Sicherheit der gemeinsamen Kinder aufzukommen?

Soviel zum Thema Evolution. Nix zu danken. :)


:D Leider sind offenbar Jahrhunderte spurlos an dir vorbei gerauscht. :D

Heute gibt es sehr viele Höhleneigentümerinnen,
die heutigen Höhlen kann man hervorragend gegen unerwünschte Eindringlinge sichern und
es gibt die Notrufnummer 110.
Männlein und WEIBLEIN in Uniform kommen mit Blaulicht und Tatütata zur Hilfe.
Keulenschwinger braucht kein Mensch mehr.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Umetarek » Do 14. Jul 2016, 16:54

Dampflok hat geschrieben:Gerade die Evolution zeigt doch, wer sich am Ende durchsetzt. Ist es der tolerante Kuscheltyp, der alle und jeden in seiner Höhle gewähren läßt und sich dann nächsten Morgen Mangels eigenen Lebens nicht mehr darüber wundern kann, daß einer seiner Gäste sich doch nicht an das Waffenverbot gehalten und ihm die Kehle durchgeschnitten hat?

Oder ist es der Typ mit der Waffe?

Und wem kann die Frau im Zweifelsfall mehr trauen für ihre und die Sicherheit der gemeinsamen Kinder aufzukommen?

Braucht die Frau einen Mann für ihre Sicherheit? Arme Frau, dann ist sie die Gearschte. Ich brauch keinen, ich brauche einen Mann für den Sex und für die Liebe.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Do 14. Jul 2016, 17:49

Und hier noch was Nettes zum Thema "keine Eier" - die letzte Stellungnahme der Grünen zum Mann, sogar von Männern selbst (nachdem sie sich die Erlaubnis eingeholt hatten...) auch schon etwas her, sieht so aus: Klick

:cool:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Billie Holiday » Do 14. Jul 2016, 17:54

Dampflok hat geschrieben:(14 Jul 2016, 18:49)

Und hier noch was Nettes zum Thema "keine Eier" - die letzte Stellungnahme der Grünen zum Mann, sogar von Männern selbst (nachdem sie sich die Erlaubnis eingeholt hatten...) auch schon etwas her, sieht so aus: Klick

:cool:


Was mißfällt Dir daran? :?:

Was genau mißfällt Dir an Männern, die mehr Zeit für ihre Kinder einfordern, die ihre eigene Gesundheit und ihr Wohlbefinden als genauso wichtig erachten wie das der Frauen, die selbstbewußt sagen wollen, dass sie keinen Bock auf Maschinenbau haben sondern etwas tun wollen, was man sonst nur Frauen zugesteht?
Was spricht gegen Männer, die sich eben nicht mehr beruflich aufreiben wollen, sondern sich bewußt sind, dass die Kinder verdammt schnell wachsen?
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon epona » Do 14. Jul 2016, 18:28

Dampflok hat geschrieben:(14 Jul 2016, 18:49)

Und hier noch was Nettes zum Thema "keine Eier" - die letzte Stellungnahme der Grünen zum Mann, sogar von Männern selbst (nachdem sie sich die Erlaubnis eingeholt hatten...) auch schon etwas her, sieht so aus: Klick

:cool:


Diese Männer haben nicht nur Eier sondern auch Hirn.

Kannst du dir evtl. nicht vorstellen, aber die gibt es.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Do 14. Jul 2016, 20:32

Billie Holiday hat geschrieben:(14 Jul 2016, 18:54)

Was mißfällt Dir daran? :?:



Wo soll ich anfangen? :(

Also Gut, weil Du's bist:


"„Nicht länger Machos sein müssen“ – Das Grüne Männermanifest


Wer muß denn ein Macho sein? Die Typen behaupten ganz ernsthaft zu ihrem Dasein gezwungen zu sein; das in Zeiten offener Trans- und Homosexualität. Wenn denen irgendwas nicht paßt, haben sie - im Gegensatz zu früher - wirklich alle Möglichkeiten. Die Typen schlagen den weinerlichen Ton an, den sie sich von den Feministinnen abgeguckt haben. Sowas ist nur peinlich.

Macho heißt übrigens Mann. Was ist schlimm daran ein Mann zu sein?


Man wird nicht als Mann geboren, man wird dazu gemacht.


Wie schrecklich, wie schrecklich...aber völliger Blödsinn. Die Programmierung auf "Mann" läuft schon im Mutterleib. Das ist nun mal erwiesen.


Wir brauchen ein neues Bewusstsein für eine neue Männlichkeit. Wir als männliche Feministen sagen: Männer, gebt Macht ab! – es lohnt sich.



Ja Klar: Wir als verbeamtete Abgeordnete fordern von Euch Normalos: Laßt Euch beruflich abhängen. Uns passiert dabei ja Nichts.


Die Krise ist männlich. Klimakrise, Finanz- und Wirtschaftskrise, Hunger- und Gerechtigkeitskrise, all dies sind direkte Folgen einer vor allem „männlichen“ Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsweise, die unseren Planeten an den Rand des Ruins getrieben hat. Entfesselter Wachstum und ungehemmter Profit müssen ein Ende haben. Wir wollen anders leben!



Aber klar doch: Männer sind an Allem Schuld; "wir" müssen uns Ändern (natürlich nicht "wir" alle, sondern Ihr..) und zum Männlichen gibts überhaupt nur Negatives zu sagen.

Dazu ein Zitat von Klonovsky:

"Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen."


Das Bild vom männlichen Hauptverdiener schwebt auch hier noch in den Köpfen vieler Personalverantwortlicher.


Vor Allem schwebt es in den Köpfen der meisten Frauen*, aber unsere grünen Helden wollen es sich ja nicht mit ihren Gebieterinnen verderben.

*jeder kann in seinem Umfeld mal die berufliche Realität abklopfen: Wer macht Vollzeit, wer macht Halbtags? Und da komme mir niemand mit "Rollenzwängen" - seit den 70er längst erledigt, die Jobs sind alle von uns selbst gewählt worden.

Wir brauchen Neue Wege für Jungs!


Dieser Spruch wurde dann umgesetzt in "Neue Wege für Jungs ins Abseits": Während man den Mädchen nämlich die besten Jobs der Welt auf dem Girls Day zeigte, sollen Jungen die Jobs nehmen, die man den Mädchen wegen schlechter Berufsaussichten nicht mehr zumuten will. Und das Argument man wolle den Jungs nur typische Frauenberufe zeigen ist eine perfide Lüge, denn die Frauendomänen in denen gut verdient wird - und die gibt es - sind beim Boys Day typischerweise nicht dabei!

Jungen fallen viel häufiger als „Verlierer“ aus dem Bildungssystem: Sie brechen die Schule öfter ab, erreichen schlechtere Leistungen und Abschlüsse, sind häufiger schulmüde als Mädchen.


Ja klar, so kann man es auch ausdrücken, wenn wissenschaftlich belegt wurde, daß Jungen für die gleiche Leistung schlechter benotet werden.

Wir wollen mehr geschlechtersensible Männer in „klassischen“ Frauenberufen: mehr Erzieher, mehr Grundschullehrer, mehr Sozialpädagogen.


Diese berechtigte Forderung haben sie von den Maskulisten übernommen - allerdings nur als Worthülse. Seitdem ist nämlich genau NULL in dieser Richtung geschehen.


Deswegen fordern wir neue Wege für Jungs durch die Etablierung von „Boy’s Days“ und ein geschlechtersensibles Bildungs- und Berufsberatungsangebot.



Siehe dazu was ich eben schrieb...

Denn das Interesse am Maschinenbau ist nicht angeboren.


Oh doch, genau das ist es!


Wir wollen auch hier Gleichberechtigung: Die Aufteilung der Elternzeit muss paritätisch sein. Dies würde nicht nur Männern mehr Verantwortung abverlangen, sondern auch die Unternehmen und Arbeitgeber zum Umdenken zwingen. Zwei Monate ist ein Arbeitnehmer für den Arbeitgeber zu entbehren, sechs Monate oder länger jedoch verlangen neue Zeit- und Jobmodelle, die wir dringend brauchen – hin auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung.


Ja, klar! Die Männer sollen einfach genauso riskant für den Arbeitgeber wie die Frauen sein! Damit einhergehende wirkliche Gleichbehandlung für die Männer, etwa nach einer Trennung gleiches Sorgerecht? Fehlanzeige!


Wir stehen für ein Neues Gesundheitsbewusstsein!

Männer sollen krank werden dürfen – ohne als Versager dazustehen. Umso wichtiger ist ein großer Aufbruch für die Männergesundheit. Wir brauchen mehr Konzentration auf die Prävention von Männerkrankheiten, in den Krankenkassen und in der Betrieblichen Gesundheitsförderung.


Auch das ist eine korrekte langjährige Forderung der Maskulisten. Und auch hier haben die Grünen seitdem Nichts getan.

Die bestehende Rollenaufteilung der Geschlechter führt immer wieder zu schweren psychischen Belastungen. Sowohl Frauen als auch Männer leiden unter den enormen gesellschaftlichen Anforderungen, die ihnen auf Grund ihres Geschlechts abverlangt werden.


Leidet Ihr etwa auch so darunter, daß Ihr ein Geschlecht habt? :eek: :(


Wir sind Grüne Feministen und haben gute Erfahrungen gemacht, Macht und Einfluss zu teilen. Wir sind mit Quoten und Doppelspitzen groß geworden.


Ja, aber "wir" Unterzeichner haben unsere Abgeordnetensitze und können sowas fordern - unsere Schäfchen sind im Trockenen. Nun teilt "Ihr" mal schön "Macht und Einfluß".


Das, werte Billy, ist in Kurzform was ich an dem unausgegorenen und bis in die Haarspitzen unehrlichen Pamphlet auszusetzen habe.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon think twice » Do 14. Jul 2016, 21:06

Machos sind genauso affig wie Weicheier. Auf die Mischung kommt es an. "Rauhe Schale, weicher Kern" - so sind sie mir am liebsten. :-)
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Do 14. Jul 2016, 23:28

Dampflok hat geschrieben:(14 Jul 2016, 21:32)




Wie schrecklich, wie schrecklich...aber völliger Blödsinn. Die Programmierung auf "Mann" läuft schon im Mutterleib. Das ist nun mal erwiesen.



Was soll das den bedeuten ? Männer haben einen Penis ?

Dir ist schon klar, das es heutzutage Partnerschaften gibt in der die Frau die meiste Kohle nach Hause bringt ?
Während der Mann sich um die Kinder kümmert ? Die sind dann keine Männer mehr ?
Fällt da über Nacht was ab ?

Hab auch gehört das es alleinerziehende Väter gibt.
Fällt denen die Brustbehaarung aus ? Können die auf einmal keine Kurvendiskussion mehr ?

Was ein Manifest ist weißt du ?
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Billie Holiday » Fr 15. Jul 2016, 06:17

Wenn ich höre, wie einige Väter ihre Jungs auf dem Fußballplatz anfeuern, wie der Ton immer aggressiver wird, weil der eigene Sohn noch kein Tor geschossen hat, wenn ich den Spruch höre, ein Indianer kennt keinen Schmerz...dann denke ich, man wird zum Macho erzogen.
Mädchen dürfen weinen und sich wehtun, die werden getröstet. Aber es gibt immer noch Väter, die aus ihrem Sohn einen Winnetou machen und ihm sagen, er solle sich am Riemen reißen. Die vehement ablehnen, den kleinen Sohn mit einer Puppe spielen zu lassen, weil das ja weibisch ist.
Mädchen haben eher das Glück, auch mal typisch männliches Spielzeug zu bekommen.

Jungs werden geboren, und dann werden sie in die richtige Richtung hinerzogen. Nicht von allen Eltern, aber doch von vielen.

Die selbstbewußtesten jungen Männer in meinem Umfeld haben meistens eine sehr liebevolle Erziehung hinter sich, durften weinen und mußten nach einem schlimmen Sturz nicht zum Indianer mutieren. Ihnen sind die Hoden geblieben und sie sind liebevolle Väter geworden. :cool:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon firlefanz11 » Fr 15. Jul 2016, 08:47

Billie Holiday hat geschrieben:(15 Jul 2016, 07:17)
Wenn ich höre, wie einige Väter ihre Jungs auf dem Fußballplatz anfeuern, wie der Ton immer aggressiver wird, weil der eigene Sohn noch kein Tor geschossen hat...

Wenn man hört wie einige Mütter ihre Töchter beim Ballett anfeuern, wie der Ton immer aggressiver wird, wenn sie nen Fehler machen...

... , er solle sich am Riemen reißen.

Aber nicht zu dolle weil sonst gibts wieder Schmerzen... ;) :D

Die vehement ablehnen, den kleinen Sohn mit einer Puppe spielen zu lassen, weil das ja weibisch ist.

Also ich sehe öfter Jungs mit GI Joe, Star Wars o. ä. Puppen spielen...

Jungs werden geboren, und dann werden sie in die richtige Richtung hinerzogen.

Ach komm, Mädchen doch auch! Schon wenn sie ganz klein sind werden sie doch von den Müttern indoktriniert mit Baby Puppen Mama zu spielen, mit dem Nachbarsjungen Mama, Papa, Kind zu spielen, mit Ken u. Barbie im Traumhaus auf glückliche Family zu machen, im Fernsehen Prinzessin Lillyfee zu schauen etc. Welche Eltern/Mamis bringen denn ihren kleinen Mädchen bei statt Mama unabhängige Businessfrau zu spielen oder mit Autos statt Puppen, statt Lillyfee Justice League oder Transformers zu schauen, mit Lego Gebäude o. Autos zu bauen, Skateboard zu fahren, auf Bäume zu klettern, oder sonstige Dinge, die als "jünglich" gelten?
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Billie Holiday » Fr 15. Jul 2016, 09:19

Hier geht es aber um Männer, Machos und Weichgespülte.
Mädchen und Frauen wären ein eigenes Thema.

Und Star Wars Puppen sind was völlig anderes als eine Baby Born.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Fr 15. Jul 2016, 11:04

firlefanz11 hat geschrieben:(15 Jul 2016, 09:47)

Ach komm, Mädchen doch auch! Schon wenn sie ganz klein sind werden sie doch von den Müttern indoktriniert mit Baby Puppen Mama zu spielen, mit dem Nachbarsjungen Mama, Papa, Kind zu spielen, mit Ken u. Barbie im Traumhaus auf glückliche Family zu machen, im Fernsehen Prinzessin Lillyfee zu schauen etc. Welche Eltern/Mamis bringen denn ihren kleinen Mädchen bei statt Mama unabhängige Businessfrau zu spielen oder mit Autos statt Puppen, statt Lillyfee Justice League oder Transformers zu schauen, mit Lego Gebäude o. Autos zu bauen, Skateboard zu fahren, auf Bäume zu klettern, oder sonstige Dinge, die als "jünglich" gelten?


Wie jetzt ? Jungs und Mädchen werden doch indoktriniert ?

Laut Dampflok werden sie einfach so geboren.
Genau auf diesen Tenor, hat Billie Holiday geantwortet.

Es geht hier nicht darum die "Mutter" und den "Vater" abzuschaffen oder die Männlichkeit oder die Weiblichkeit
So um Rollenkonzepte bzw. Lebenskonzepte zu hinterfragen.

Einfaches Beispiel, die "Götter in Weiß" wird es bald so nicht mehr geben. Sondern die.................... "Göttinen in Weiß"

"Zwei Drittel der Studienanfänger sind inzwischen Frauen. Damit sich der Ärztemangel nicht weiter verschärft, müssen die Rahmenbedingungen den Ärztinnen angepasst werden."

http://www.aerzteblatt.de/archiv/59406

Würden wir Dampfloks "Logik" folgen heißt das, lieber Ärztemangel dafür mehr Frauen am Herd.

Und zuvor hat Dampflok noch unterstellt Frauen würde ihre Chancen nicht nutzen weil sie Frauen sind.
Zuletzt geändert von BingoBurner am Fr 15. Jul 2016, 11:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon epona » Fr 15. Jul 2016, 11:07

BingoBurner hat geschrieben:(15 Jul 2016, 12:04)

Würden wir Dampfloks "Logik" folgen heißt das, lieber Ärztemangel dafür mehr Frauen am Herd.


Auf den Punkt gebracht :thumbup:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Maria » Fr 15. Jul 2016, 11:25

Dampflok hat geschrieben:(14 Jul 2016, 21:32)

Dazu ein Zitat von Klonovsky:

"Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen."



Du hast nicht zum ersten Mal festgestellt, dass so gut wie alle Erfindungen von Männern gemacht werden und Frauen nur davon profitieren. Es ist also für dich ein wichtiger Punkt und Nachweis von (weiße) Männer-Kompetenz.

Und wirklich: schaut man sich Listen der vergangenen Jahrhunderte bis heute an, dann dominieren Männer. Allerdings findest du so gut wie ausschließlich Namen von Adeligen, reichen Patrizierfamilien u.s.w. Die Söhne der kleinen Landarbeiter, Handwerker, Matrosen... sind so gut wie gar nicht vertreten. Der Besuch von Lateinschulen war nun einmal das Privileg der gehobenen Söhne. Die Söhne der anderen mussten meist schon früh zum Familienunterhalt beitragen.

Auch heute noch wird immer wieder festgestellt, dass die soziale Herkunft über den Schulerfolg entscheidet. Erfindungen, Entdeckungen in unserer Zeit verlangen nun mal eine gute Schulausbildung. Sie sind selten der "Geistesblitz" eines einzelnen Grüblers im Keller, sondern die Teamleistung eines Uni-Teams mit den entsprechenden technischen Mitteln. Die Jungs aus der englischen Unterschicht, "Kevin" hier bei uns - sie werden eher selten auf einer Elite-Uni landen und damit kaum auf der ewigen Liste der herausragenden Männer.

Findest du das ungerecht? Ich ja. Ich finde auch das ungerecht:

Dampflok hat geschrieben:(14 Jul 2016, 21:32)
Ja klar, so kann man es auch ausdrücken, wenn wissenschaftlich belegt wurde, daß Jungen für die gleiche Leistung schlechter benotet werden.


...weil er Kevin heißt und nicht Maximilian
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wiss ... 12948.html

Ich hoffe - und denke - dass du mit mir übereinstimmst, dass alle kleinen Jungen Förderung verdient haben, auch die nicht ganz so "weißen", auch wenn ihre Vorfahren zu den "Schöpfungen des weißen Mannes" nichts beigetragen haben.

Was also bleibt dann noch als argumentativer "Gehalt" eines deiner Lieblingsargumente gegen Frauenförderung?
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 15. Jul 2016, 11:52

Billie Holiday hat geschrieben:(15 Jul 2016, 10:19)

Hier geht es aber um Männer, Machos und Weichgespülte.
Mädchen und Frauen wären ein eigenes Thema.

Und Star Wars Puppen sind was völlig anderes als eine Baby Born.

Du verweist auf die fehlgeleitete Erziehung von jungen Männern zu Macho-Typen. Paradoxerweise erfolgt aber die Erziehungsarbeit nach wie vor durch Mütter.
Da beißt sich mMn die Katze in den Schwanz. Frauen erziehen Söhne zu Machos, aber als (Ehe)partner wollen sie solche dann nicht. :?:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Fr 15. Jul 2016, 13:51

Fuerst_48 hat geschrieben:(15 Jul 2016, 12:52)

Du verweist auf die fehlgeleitete Erziehung von jungen Männern zu Macho-Typen. Paradoxerweise erfolgt aber die Erziehungsarbeit nach wie vor durch Mütter.
Da beißt sich mMn die Katze in den Schwanz. Frauen erziehen Söhne zu Machos, aber als (Ehe)partner wollen sie solche dann nicht. :?:


Widersprich nie einer Frau.

Warte einfach bis sie es selbst tut. :cool:
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Fr 15. Jul 2016, 14:08

BingoBurner hat geschrieben:(15 Jul 2016, 00:28)

Dir ist schon klar, das es heutzutage Partnerschaften gibt in der die Frau die meiste Kohle nach Hause bringt ?


Ja klar.

Mir ist aber auch klar wie wenig Intelligenz es bedarf, aus einer Tendenz oder Generalität ein Extrem abzuleiten. (wen könnte ich damit meinen? :cool: ) Es ist nämlich so, daß trotz jahrzehntelanger einseitiger Mädchenförderung immer noch die Minderheit der Arbeits- oder Erfindungsleistung von Frauen getan wird, sie sich aber weiterhin den Großteil der Qualitäts-Lebenszeit mit den Kindern sichern.

Merke: Es ist doch nicht wichtig, wer die Kohle erarbeiten muß, sondern wer sie ausgeben kann. Warum ist die Werbung wohl so auf Frauen fixiert? Na?

Schon durch die Partnerwahl, die in jungen Jahren mehrheitlich durch die Frau betrieben wird, wird ein älterer Partner bevorzugt, der sogar im selben Beruf - obwohl es keine Unterschiede in der Bezahlung nach Geschlecht gibt - beruflich also ein paar Jahre weiter und deshalb besser bezahlt ist.

Und wenn sie schwanger wird, entscheiden zwar auf den ersten Blick "beide", daß der Besserverdienende weiter Arbeiten soll, aber sie hat das schon beim ersten Date durch ihre Minderarbeit in die Wege geleitet.

Frauen die mehr Kohle als Männer nach Hause bringen sind meist durch äußere Umstände, wie Arbeitslosigkeit des Mannes, zu Hauptverdienern geworden. Tatsächlich gibt es bei reichen US-Frauen einen Männermangel - während der Chefarzt zwar die hübsche Krankenschwester ehelicht, will die Chefärztin partout einen Mann, der mehr Geld hat als sie. Der aber - wie gesagt - hat womöglich die hübschere Krankenschwester gewählt, was ihr in Bezug auf hübsche Krankenpfleger nie in den Sinn käme.

Und da sie ja eigentlich intelligent genug sein muß zu begreifen daß sie für sich selbst sorgen kann, wenn sie sich ihr Vermögen erarbeitet hat, steckt die Partnerwahl "nach Oben" also auch hier in den Genen.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon BingoBurner » Fr 15. Jul 2016, 16:54

Dampflok hat geschrieben:(15 Jul 2016, 15:08)


Und da sie ja eigentlich intelligent genug sein muß zu begreifen daß sie für sich selbst sorgen kann, wenn sie sich ihr Vermögen erarbeitet hat, steckt die Partnerwahl "nach Oben" also auch hier in den Genen.


Jau, Frauen sind einfach zu doof :) . Und von Genen scheinst du echt keine Ahnung zu haben oder angeborenen Verhalten.


Komplexitätsreduktion : https://de.wikipedia.org/wiki/Komplexit ... sreduktion

"Komplexitätsreduktion ist eine Selektion der tatsächlich in der Umwelt auftretenden und wahrnehmbaren Informationen, die sowohl von Lebewesen vorgenommen wird als auch bei sozialen Systemen auftritt.
Technisch gesehen ist Komplexitätsreduktion eine Datenvorverarbeitung oder Filterung."

Thorngates Postulat der angemessenen Komplexität : https://de.wikipedia.org/wiki/Thorngate ... xit%C3%A4t

"„Es ist unmöglich für eine Theorie sozialen Verhaltens, gleichzeitig generell, einfach oder kurz und genau zu sein.
It is impossible for a theory of social behaviour to be simultaneously general, simple or parsimonious, and accurate.“

– Warren Thorngate[3]"

Diese dummen Weiber. Werden Ärztinnen um anschließend keinen Partner abzukriegen.
Deine Logik ist bestechend. Wären sie mal lieber zu Hause geblieben.

Aber egal, Evolution wins.
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Re: "Warum haben linke Männer keine Eier?"

Beitragvon Dampflok » Sa 16. Jul 2016, 17:46

BingoBurner hat geschrieben:(15 Jul 2016, 12:04)

"Zwei Drittel der Studienanfänger sind inzwischen Frauen. Damit sich der Ärztemangel nicht weiter verschärft, müssen die Rahmenbedingungen den Ärztinnen angepasst werden."

http://www.aerzteblatt.de/archiv/59406

Würden wir Dampfloks "Logik" folgen heißt das, lieber Ärztemangel dafür mehr Frauen am Herd.

Und zuvor hat Dampflok noch unterstellt Frauen würde ihre Chancen nicht nutzen weil sie Frauen sind.


Hast Du die Quelle denn auch gelesen?

Es ist ein PROBLEM, daß so viele Frauen Medizin studieren, weil

1). nach dem Examen nur gut zwei Drittel der Frauen dann auch als Ärztin arbeiten. Frau Doktor hat also den Titel, denkt aber nicht daran, kranke Menschen zu untersuchen.

2). weil Frauen weniger Arbeiten als Männer!

Zitat aus dem Text: "So müssten künftig drei junge Ärztinnen ausgebildet werden, um zwei in Pension gehende Ärzte zu ersetzen. Fazit: Damit nicht ganze Fachbereiche ausbluten, müssen Arbeitsbedingungen geschaffen werden, die auch Frauen anziehen."

Das Fazit ist natürlich Blödsinn. Die Frauen haben ja jahrelang studiert und wußten genau was ein Arzt macht. Nur sie wollen in der Tendenz eben nicht Vollzeit Arbeiten. Die Patienten müssen drunter Leiden. Das Fazit müßte also lauten: Mehr Männer als Ärzte!

Es wurde auch behauptet, daß weniger Männer Arzt werden wollen wegen der Bezahlung...nun, das Medizinstudium ist nicht das Schwierigste. Aber es bedarf eines hohen NC, also einer guten Note. Und wer bekommt heutzutage die besten Noten?

Die Besserbenotung aufgrund des weiblichen Geschlechts ist in Deutschland einwandfrei nachgewiesen, auch wenn der Staat Nichts dran ändert. Es werden also erst Mädchen aufgrund feministischer Politik hochkomplimentiert und wenn sie dann nach der Uni alle Chancen haben, entscheidet sich ein großer Teil dennoch dafür, lieber gar nicht zu Arbeiten und der Rest zu einem großen Teil, bloß Haltags zu Arbeiten.

Ein großer Sieg für die Gesellschaft..
Zuletzt geändert von Dampflok am Sa 16. Jul 2016, 21:14, insgesamt 1-mal geändert.
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