Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

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King Kong 2006
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Klassische Rollenverteilung?

Beitragvon King Kong 2006 » So 16. Apr 2017, 11:07

Ich und mein Täter

Thordis Elva hat ein Buch mit dem Mann geschrieben, der sie vergewaltigt hat - und bricht so mit der eingeübten Rollenverteilung von Täter und Opfer.

Die Isländerin Thordis Elva und der Australier Tom Stranger sitzen in einem Hotel in Berlin-Mitte und machen Werbung für das Buch, das sie gemeinsam geschrieben haben. Sie gehen höflich miteinander um, entschuldigen sich, wenn sie sich ins Wort fallen. Es ist eine professionelle Beziehung.

Was überhaupt nichts Ungewöhnliches wäre, wenn die beiden nicht in ein Verbrechen verwickelt wären: sie als Opfer und er als Täter. Vor über 20 Jahren hat Stranger Elva vergewaltigt. Jetzt fahren sie gemeinsam um die Welt, was wiederum sehr ungewöhnlich ist, denn eine Zusammenarbeit zwischen Opfer und Täter sieht das Drehbuch, das von der Öffentlichkeit allgemeinhin auf Vergewaltigungsfälle angewendet wird, nicht vor.

Was ein Opfer und was ein Täter zu sein hat, ist im öffentlichen Diskurs über sexuelle Gewalt recht klar definiert. Täter sind verabscheuungswürdig und böse. Und Opfer? "Opfer müssen gut und rein und hilflos bleiben, sonst bist du kein echtes Opfer", sagte die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal unlängst der "taz". In ihrem Buch "Vergewaltigung" plädiert sie für einen differenzierteren Blick auf das Opfer-Täter-Schema.(...)

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/ ... 42805.html


Kann so ein Schema zu Bewältigung in individuellen Fällen funktionieren? Viele haben Bedenken.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
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Billie Holiday
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Re: Rollenverteilung

Beitragvon Billie Holiday » So 16. Apr 2017, 11:23

Also der Typ bringt sie nach Hause und vergeht sich an dem wehr- und hilflosen betrunkenen Mädchen. Und dann soll man das differenziert sehen?
Selbstverständlich ist der Typ, Vergewaltiger eines wehrlosen Mädchens, verabscheuungswürdig. Das erkennt frau aber nur, wenn sie nicht am Stockholm-Syndrom leidet. Was sollte eine betrunkene, hilflose, vergewaltigte Frau anderes sein als ein Opfer?
Und was soll ein Mann, der die Hilf- und Wehrlosigkeit des Mädchens ausnutzt, sie stundenlang mißbraucht, anderes sein als ein verabscheuungswürdiger Vergewaltiger? :?:

Muß jeder selbst wissen, wie er damit umgeht. Ich würde mich strikt weigern, einem Vergewaltiger entgegenzukommen und sogar noch mit ihm befreundet zu sein, geschweige denn ein Buch mit ihm zu schreiben. Ich würde mir sagen, dass ich mir nichts habe zuschulden kommen lassen außer zu feiern und den Alk nicht zu vertragen.

Wer einmal vergewaltigt, tut es wieder, es liegt in ihm drin. Vor so einem muß man sich als Frau sehr vorsehen. Gut, dass jetzt sein Gesicht und Name bekannt ist. Frau ist gewarnt und sollte ihre Schlüsse ziehen, wenn sie ihn kennenlernt.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon BingoBurner » So 16. Apr 2017, 13:27

Dark Angel hat geschrieben:(15 Jun 2016, 20:58)

Selten so viele Klischees auf einen Haufen gelesen, wie im verlinkten Artikel.
Ja - Männer neigen öfter zur Anwendung von (körperlicher) Gewalt, sind öfter Täter als Frauen, sie sind aber auch sehr viel öfter Opfer von Gewalt. Das thematisiert die "Dame" nicht - scheint nicht erwähnenswert.
Gewaltbereitschat/Gewaltanwendung ist sicherlich kein Zeichen von Stärke, eher das Gegenteil.
Und was an dem Artikel ganz besonders daneben ist, ist die Vorverurteilung, die Sippenhaft, die aus der Aufforderung an Männer spricht, doch bitte die Straßenseite zu wechseln und nicht hinter einer Frau zu gehen, weil die ja die Schritte hören könnte. Was soll das denn?
Das ist ja an Paranoia nicht mehr zu überbieten.
Die allermeisten Männer kommen gar nicht erst auf die Idee Gewalt anzuwenden - nicht gegen Männer und auch nicht gegen Frauen.
Aber ein schönes Beispiel dafür, was das Genderunkraut so anrichtet in den Köpfen gewisser Zeitgenossinnen. :mad:


Bis auf den letzten Satz...........darüber könnten wir herrlich streiten.......absolut deiner Meinung.

Testosteron z.b.
Nimm 1000 Frauen und 1000 Männer und du findest bei 10 einen signifikanten Unterschied.

Der vorbereitete Giftmord mag typisch weiblich sein.
Die affektive Gewaltanwendung (Gegenstand) typisch männlich.
Ähnlich wie beim Selbstmord.........erhängen oder............nun ja.........too much information.

Gewalt und Geschlecht ?
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon Teeernte » So 16. Apr 2017, 15:51

Dark Angel hat geschrieben:(15 Jun 2016, 20:58)

Selten so viele Klischees auf einen Haufen gelesen, wie im verlinkten Artikel.
Ja - Männer neigen öfter zur Anwendung von (körperlicher) Gewalt, sind öfter Täter als Frauen, sie sind aber auch sehr viel öfter Opfer von Gewalt. Das thematisiert die "Dame" nicht - scheint nicht erwähnenswert.
Gewaltbereitschat/Gewaltanwendung ist sicherlich kein Zeichen von Stärke, eher das Gegenteil.
Und was an dem Artikel ganz besonders daneben ist, ist die Vorverurteilung, die Sippenhaft, die aus der Aufforderung an Männer spricht, doch bitte die Straßenseite zu wechseln und nicht hinter einer Frau zu gehen, weil die ja die Schritte hören könnte. Was soll das denn?
Das ist ja an Paranoia nicht mehr zu überbieten.
Die allermeisten Männer kommen gar nicht erst auf die Idee Gewalt anzuwenden - nicht gegen Männer und auch nicht gegen Frauen.
Aber ein schönes Beispiel dafür, was das Genderunkraut so anrichtet in den Köpfen gewisser Zeitgenossinnen. :mad:



Ich bin so einer - .....wo die Gewalteinwirkung mit 15...16 aufgehört hat... und mit 20 der Stress einen Bogen um einen macht.

Mann muss schon aufpassen , dass nichts kaputt geht - Tür klemmt ? ------ach war doch verschlossen.... tut mir ja leid - :D

Ab 100 kg (Körpermasse..Fett nicht mitgerechnet) gibts "Sprengberechtigung" zuerkannt.

Gewalt ist da ein böses Wort. Sooooo kräftig hat man doch garnicht zugefasst. .....und "raus gehen" zum sterben will auch keiner (KLARER VORTEIL)

Natürlich kann man nicht das machen - was die "Umwelt" macht - muss sich überlegen - wie man rangeht. Chinawerkzeug fällt in kleine Teile - Kunstofftürklinken hat man sofort in der Hand... dünnes Glas macht pitsch...

Natürlich darf man Frauen ....und Kinder nur mit Worten "leiten".

Das das nun schlecht ist mit Masse und Kraft - kann ich nicht sagen.... mittlerweile bin ich 58 - meine Kinder (und Frauen) haben noch nie eine "gefangen".

"Gewalteinsatz" - ohne Recht - gibt es doch oft..... Vorfahrt (mit nem "dickeren"//älteren ) PKW genommen ? Ist bei Frauen wirklich selten - als "Täter".... - meine "ErFAHRUNG". ....ebenso bei Grün-Rennen an der Ampel.... Da wollen IMMER nur (dumme) Männer wissen - dass ihr EIMER langsamer ist - als eine (lahme) Gummikuh. (Da geht der Erste bis 80kmh..) "Lücken" Springen.... ist bei Frauen auch selten....

Haben Frauen aber erst einmal "gelernt" - dass man mit "Verlusten" kalkulieren muss - wenn man ein Ziel erreichen will - können DIE das auch - meistens besser - als Männer.

Es scheint - also neben dem Umgang mit der eigenen Kraft - auch an der Sozialisierung zu liegen.

Mädchen sollen sich nicht "schlagen" im Kindergarten/Schule - bei Jungen tolerieren die Lehrkräfte das. (Normal)
Meiner Tochter - hab ichs "erlaubt" - ....immer war was "weg" - und das Kind hatte keine Lust auf Schule...
Ich hab den KungFU Kurs (neben dem Klavierunterricht) ab der ersten Klasse bezahlt. ...und die nörgelnden Lehrer weggeschickt.

In dieser Ellenbogengesellschaft sollte man Mädels nicht benachteiligen - Eltern und Schule sind hier gefragt.....

Wer ZULETZT kommt (und vielleicht noch höflich fragt) ....den bestraft das Leben.

Einige werden einwenden - das es besser ist ...höflich zu sein ? Das müssen die Kinder lernen .... ja.

Info : Der "Schnellere" überlebt - beim Krash.
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » So 16. Apr 2017, 17:38

BingoBurner hat geschrieben:(16 Apr 2017, 14:27)

Bis auf den letzten Satz...........darüber könnten wir herrlich streiten.......absolut deiner Meinung.

Was stört dich denn an meinem letzten Satz?
Ich nannte es "Genderunkraut", genausogut hätte ich auch Genderwahn scheiben können, denn darum handelt es sich - das Suhlen in einer herbei phantasierten Opferrolle der Frau hat was von Wahn und Paranoia an sich. Frauen sind immer Opfer, sie sind das Opfer "sozial kontruierter Rollenverteilung". Dass bei "Rollenverteilung" auch Biologie eine Rolle spielt - völlig undenkbar, wo doch Männer und Frauen vollkommen gleich sind, so die Behauptungen der Gender"forscher". Frauen sind Opfer, wenn si sich für "Frauenberufe" entscheiden, Frauen sind Opfer, wenn sie sich weniger für Technik interessieren, Frauen sind Opfer, wenn sie der Erziehung unf Betreuung ihrer Kinder den Vorzug vor Karriere geben. Frauen sind einfach immer Opfer und vor allem Frauen sind unfähig zu wissen, was sie wollen, können nicht eigenverantwortlich und selbstbestimmt Entscheidungen treffen - da müssen erst Genderfeministinnen kommen und Frauen erklären, was sie gefälligst zu wollen haben.

BingoBurner hat geschrieben:(16 Apr 2017, 14:27)Testosteron z.b.
Nimm 1000 Frauen und 1000 Männer und du findest bei 10 einen signifikanten Unterschied.

Richtig - Testosteron - im Durchschnitt liegt der Testosteronspiegel bei Frauen um das Zehn- bis Zwanzigfache niedriger als bei Männern, was sich u.a. am Anteil der Muskelmasse an der Körpermasse messen lässt. Doch ziemlich signifikant.

BingoBurner hat geschrieben:(16 Apr 2017, 14:27)Der vorbereitete Giftmord mag typisch weiblich sein.
Die affektive Gewaltanwendung (Gegenstand) typisch männlich.
Ähnlich wie beim Selbstmord.........erhängen oder............nun ja.........too much information.

Gewalt und Geschlecht ?
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Was ist schon "typisch" männlich oder weiblich?
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon King Kong 2006 » So 16. Apr 2017, 19:06

Habe jetzt mal kurz bei Youtube eine Vorstellung der beiden gesehen. Ich kenne das Buch nicht und ich kenne die beiden nicht. Aber ich habe bei so einer Präsentation ein komisches Gefühl. Es wirkt irgendwie einstudiert. Ich will das nicht mit einer Keynote vergleichen an der bei wichtigen Stellten "marvelous", "great" usw. mit entsprechender Mimik und Gestik vorkommt, oder einer evangelikalen Predigt, aber es wirkt zu professionell. Das macht es künstlich und unwirklich. Sicher muß man bei dem Thema nachträglich professionell sein, z.B. in der Therapie. Auch bei Studien dazu. Aber vielleicht falle ich aber auch nur auf einen ähnlichen Trick herein, wie Thordis Elva. Nämlich, daß der Umgang nicht schwitzend, laut und stressig sein muß. So, wie sie vorher immer dachte, daß eine Vergewaltigung automatisch nur in dunklen Gassen, mit Waffe sein kann.

Herausforderndes Thema, aber mit der Präsentation werde ich nicht grün.
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon BingoBurner » Mo 17. Apr 2017, 11:43

Dark Angel hat geschrieben:(16 Apr 2017, 18:38)

Was stört dich denn an meinem letzten Satz?
Ich nannte es "Genderunkraut", genausogut hätte ich auch Genderwahn scheiben können, denn darum handelt es sich - das Suhlen in einer herbei phantasierten Opferrolle der Frau hat was von Wahn und Paranoia an sich. Frauen sind immer Opfer, sie sind das Opfer "sozial kontruierter Rollenverteilung". Dass bei "Rollenverteilung" auch Biologie eine Rolle spielt - völlig undenkbar, wo doch Männer und Frauen vollkommen gleich sind, so die Behauptungen der Gender"forscher". Frauen sind Opfer, wenn si sich für "Frauenberufe" entscheiden, Frauen sind Opfer, wenn sie sich weniger für Technik interessieren, Frauen sind Opfer, wenn sie der Erziehung unf Betreuung ihrer Kinder den Vorzug vor Karriere geben. Frauen sind einfach immer Opfer und vor allem Frauen sind unfähig zu wissen, was sie wollen, können nicht eigenverantwortlich und selbstbestimmt Entscheidungen treffen - da müssen erst Genderfeministinnen kommen und Frauen erklären, was sie gefälligst zu wollen haben.


Richtig - Testosteron - im Durchschnitt liegt der Testosteronspiegel bei Frauen um das Zehn- bis Zwanzigfache niedriger als bei Männern, was sich u.a. am Anteil der Muskelmasse an der Körpermasse messen lässt. Doch ziemlich signifikant.


Was ist schon "typisch" männlich oder weiblich?



Frauen sind per´se keine Opfer. Wer sagt das den ?
Bei der Gender Frage geht es um Gleichberechtigung nicht um Gleichmacherei.
So verstehe ich das zumindest.

Testestoron-Senker z.b. Wenn ein Mann diese nimmt, keine Anhung weil er Prostata Krebs hat, verändert sich auch sein Verhalten.
Die Frage des Freds impliziert aber "Gewalt".

Was ist den Gewalt ?

Mobbing ? Ist das Gewalt ?
Lästern ? Ist das Gewalt ?
Liebesentzug in einer Partnerschaft ? Ist das Gewalt ?


Werte da mal die Studien nach Geschlecht aus und du kommst zu ganz anderen Ergebnissen, wetten ?
Von wegen Frauen sind Opfer und nicht "gewalttätiger"........

Was ist typisch weiblich ? XX, ein breites Becken..............etc.
Was ist typisch männlich ? XY, Bartwuchs.........etc.

So und nun ?

Alles was ich sagen wollte..... die Fragestellung ist schon Mist. So kommt man nicht weiter.
Die Antwort ist wie so häufig eine Variable.

Meine Fragestellung wäre :
Hat Testosteron einen Einfluss auf aggressives Verhalten ?
Antwort : Ja

Gender und so.......spielt erstmal keine Rolle.
Aber Testosteron isoliert sagt erst mal so gar nix aus.
Wer wächst wo, wann, wie auf ? Mal als Beispiel wenn es um Variablen geht.

Das ist nicht einfach Widerspruch sondern nur meine Gedanken dazu.
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon Quatschki » Mo 17. Apr 2017, 12:29

Man braucht doch nur die Lebenserwartung von Frauen und Männern nach Ländern vergleichen
Da kann man sehen, in welchen Ländern es ein Problem entweder in dieser Richtung oder in jener Richtung gibt.
Diese Probleme müssen dann auch dort in den jeweiligen Ländern gelöst werden.
Alles andere ist nur dumme Belehrerei und Stellvertreterdiskussion.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Mo 17. Apr 2017, 14:33

BingoBurner hat geschrieben:(17 Apr 2017, 12:43)

Frauen sind per´se keine Opfer. Wer sagt das den ?
Bei der Gender Frage geht es um Gleichberechtigung nicht um Gleichmacherei.
So verstehe ich das zumindest.

Bei Gender geht es um Gleichstellung und Gleichstellung ist etwas vollkommen anderes als Gleichberechtigung. Wird zwar politisch gern so getan, als seien Gleichberechtigung und Gleichstellung synonym zu verwenden. Das funktioniert jedoch nicht, weil Gleichstellung =
"Die Gleichstellung hingegen strebt die Gleichheit von Gruppen an, indem sie Einzelne aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit ungleich behandelt."
Männer und Frauen sind Gruppen, denen Individuen aufgrund ihres Geschlechts angehören. Die sollen nun "gleich gestellt, gleich behandelt werden", weil Frauen ja lt. Gender nicht die gleichen Chancen bei der Berufswahl und bei der freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit haben. Und damit sind sie Opfer gsellschaftlicher (sozial konstruierter) Verhältnisse.

BingoBurner hat geschrieben:(17 Apr 2017, 12:43)]Testestoron-Senker z.b. Wenn ein Mann diese nimmt, keine Anhung weil er Prostata Krebs hat, verändert sich auch sein Verhalten.
Die Frage des Freds impliziert aber "Gewalt".

Sorry, du kannst Eingriffe, wie künstliches Senken des Testosteronspiegels wegen medizinischer Indikation nicht als Beleg für Gewaltbereitschaft/Gewaltpotential anziehen.
Aufgrund des natürlichen höheren Testosteronspiegels sind Männer eher gewaltbereit, haben Männer größeres Gewaltpotential als Frauen, dadurch sind sie öffter Täter als Frauen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Männer auch sehr viel öffter Opfer von Gewalt sind, als Frauen. Man sollte wohl konkretisieren öffter Anweder physischer Gewalt und öffter Opfer physischer Gewalt.

BingoBurner hat geschrieben:(17 Apr 2017, 12:43)]Was ist den Gewalt ?

Mobbing ? Ist das Gewalt ?
Lästern ? Ist das Gewalt ?
Liebesentzug in einer Partnerschaft ? Ist das Gewalt ?

Mit Ausnahme von lästern sind die genannten Beispiele auch eine Form von Gewalt, nämlich psychischer Gewalt und bei dieser Form von Gewalt liegen Frauen vorn.
Diese Form von Gewalt wird bei der Betrachtung von Gewalt aber gerne ausgeblendet.

BingoBurner hat geschrieben:(17 Apr 2017, 12:43)Werte da mal die Studien nach Geschlecht aus und du kommst zu ganz anderen Ergebnissen, wetten ?
Von wegen Frauen sind Opfer und nicht "gewalttätiger"........

Das sind die Gender"forscher", die Frauen immer und überall als Opfer sehen.

BingoBurner hat geschrieben:(17 Apr 2017, 12:43)Was ist typisch weiblich ? XX, ein breites Becken..............etc.
Was ist typisch männlich ? XY, Bartwuchs.........etc.

So und nun ?

Ich bezog mich bei "typisch männlich", "typisch weiblich" auf Verhaltensweisen/Verhaltensmuster und nicht auf Anatomie/Sexualdimorphismus

BingoBurner hat geschrieben:(17 Apr 2017, 12:43)Alles was ich sagen wollte..... die Fragestellung ist schon Mist. So kommt man nicht weiter.
Die Antwort ist wie so häufig eine Variable.

Meine Fragestellung wäre :
Hat Testosteron einen Einfluss auf aggressives Verhalten ?
Antwort : Ja

Da sind wir beide schonmal einer Meinung.

BingoBurner hat geschrieben:(17 Apr 2017, 12:43)Gender und so.......spielt erstmal keine Rolle.
Aber Testosteron isoliert sagt erst mal so gar nix aus.
Wer wächst wo, wann, wie auf ? Mal als Beispiel wenn es um Variablen geht.

Das ist nicht einfach Widerspruch sondern nur meine Gedanken dazu.

Oh doch Gender spielt da sehr wohl eine Rolle und zwar eine große. Die Gender"forscher" behaupten ja gerade, dass alle Unterschiede zwischen Mann und Frau nur "sozial konstruiert" sind, nur anerzogen. Hormone und damit Biologie spielt da - lt Gender"forscher" - gar keine Rolle, auch wenn Biologen regelmäßig das Gegenteil beweisen.
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon Bleibtreu » Mo 17. Apr 2017, 15:09

Dark Angel hat geschrieben:(17 Apr 2017, 15:33)
[...] Mit Ausnahme von lästern sind die genannten Beispiele auch eine Form von Gewalt, nämlich psychischer Gewalt und bei dieser Form von Gewalt liegen Frauen vorn.
Diese Form von Gewalt wird bei der Betrachtung von Gewalt aber gerne ausgeblendet. [...]

In der Tat ist das psychische Gewalt. Teils sogar sehr grausam und rabiat. ME ist Beides eine Form von Terror wie Stalking. Und lass dir vom wem auch immer nix aufs Ohr erzaehlen. Maenner mobben andere Menschen genauso schamlos und Maenner setzten "Liebes"Entzug [damit ist nicht nur Sex gemeint] genauso vorsaetzlich und manipulativ ein um zu strafen, zu verletzen, zu "disziplinieren" und ihren Willen durchzusetzen oder gar den anderen zu zerstoeren. Da nehmen sich Maenner und Frauen nichts. Von solchen Menschen haelt man sich am Besten im eigenen Interesse fern, um sich davor zu schuetzen, wie man sich vor koerperlichen Gewalttaetern schuetzen sollte.
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State. [Ben-Gurion]
https://www.mossad.gov.il/Pages/default.aspx
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon BingoBurner » Mo 17. Apr 2017, 15:33

Dark Angel hat geschrieben:(17 Apr 2017, 15:33)




Sorry, du kannst Eingriffe, wie künstliches Senken des Testosteronspiegels wegen medizinischer Indikation nicht als Beleg für Gewaltbereitschaft/Gewaltpotential anziehen.
Aufgrund des natürlichen höheren Testosteronspiegels sind Männer eher gewaltbereit, haben Männer größeres Gewaltpotential als Frauen, dadurch sind sie öffter Täter als Frauen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Männer auch sehr viel öffter Opfer von Gewalt sind, als Frauen. Man sollte wohl konkretisieren öffter Anweder physischer Gewalt und öffter Opfer physischer Gewalt.


Sorry diese Sätze sind Quark. Sie widersprechen sich auch.
Medizinische Indikation ? Schon mal was Sexuallstraftätern gehört ?

Finazasterid...........https://de.wikipedia.org/wiki/Finasterid

gib das einen "gesunden" Mann und er wird weniger Aggressionen haben
(Wobei ich kein Urologoge bin die Richtung stimmt aber.....also eher mit Gewähr)


So und jetzt kommst du. Was bedeutet "natürlich" in den Zusammenhang ? Hemmung oder was meinst du ?
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon BingoBurner » Mo 17. Apr 2017, 15:37

BingoBurner hat geschrieben:(17 Apr 2017, 16:33)

Sorry diese Sätze sind zu ungenau. Sie widersprechen sich auch.
Medizinische Indikation ? Schon mal was von Sexuallstraftätern gehört ?
Welche medizinische Indikation liegt den dort vor ?

Finazasterid...........https://de.wikipedia.org/wiki/Finasterid

gib das einen "gesunden" Mann und er wird weniger Aggressionen haben
(Wobei ich kein Urologoge bin die Richtung stimmt aber.....also eher mit Gewähr)


So und jetzt kommst du. Was bedeutet "natürlich" in den Zusammenhang ? Hemmung oder was meinst du ?
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon BingoBurner » Mo 17. Apr 2017, 15:41

ahhhhhhh gelöscht bin zu doof
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Mo 17. Apr 2017, 17:06

BingoBurner hat geschrieben:(17 Apr 2017, 16:33)

Sorry diese Sätze sind Quark. Sie widersprechen sich auch.
Medizinische Indikation ? Schon mal was Sexuallstraftätern gehört ?

Finazasterid...........https://de.wikipedia.org/wiki/Finasterid

gib das einen "gesunden" Mann und er wird weniger Aggressionen haben
(Wobei ich kein Urologoge bin die Richtung stimmt aber.....also eher mit Gewähr)


So und jetzt kommst du. Was bedeutet "natürlich" in den Zusammenhang ? Hemmung oder was meinst du ?

"Natürlich" bedeutet schlicht "angeboren", genetisch bedingt und/oder auf externen Einflüssen (Umwelteinflüsse) während der pränatalen Entwicklungsphase (Embryogenese) beruhend.
Bei bestimmten Straftätern (Sexualstraftäter, Psychopathen Serienmördern etc) bin ich mir nicht sicher ob die als "gesund" bezeichnet werden können, desungeachtet bleiben Straftaten selbstverständlich Straftaten. Ich will damit auch nicht sagen, dass "die nichts dafür" können - versteh mich da bitte nicht falsch.
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon BingoBurner » Mo 17. Apr 2017, 19:33

Dark Angel hat geschrieben:(17 Apr 2017, 18:06)

- versteh mich da bitte nicht falsch.


Nix falsch....du legst den Finger in die richtige Wunde.
:thumbup:

Besispiel : Was ist gesund oder was ist krank ?
Krank ist nicht definiert.........sondern was gesund ist.......siehe WHO : Gesundheit wird allgemein als ein Zustand des körperlichen und/oder geistigen Wohlergehens aufgefasst. Gesundheit hat mit dem Erleben eine subjektive Seite, und erscheint andererseits auch objektiv feststellbar über das Nicht-Vorliegen von Krankheit bei Fehlen einer medizinischen Diagnose..........................https://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheit

So aber weiter nun .......Finasterid....da waren wir

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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon BingoBurner » Mo 17. Apr 2017, 20:39

Dark Angel hat geschrieben:(17 Apr 2017, 18:06)

"Natürlich" bedeutet schlicht "angeboren", genetisch bedingt und/oder auf externen Einflüssen (Umwelteinflüsse) während der pränatalen Entwicklungsphase (Embryogenese) beruhend.


Du hast keinen Plan von Genen ! Schon gar nicht von der DNA.

Gerne als Hilfe : https://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon Dark Angel » Di 18. Apr 2017, 07:42

BingoBurner hat geschrieben:(17 Apr 2017, 21:39)

Du hast keinen Plan von Genen ! Schon gar nicht von der DNA.

Gerne als Hilfe : https://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik

Ach - ich habe keinen Plan von Genen?
Aktivität/Inaktivität bestimmter Gene haben keinen Einfluss auf pränatale Entwicklung?
Veränderungen, Mutationenen sind nicht "angeboren"?
Umwelteinflüsse haben keinen Einfluss auf pränatale Entwicklung?
Das wäre mir allerdings neu!

Ich habe keinerlei spezielle oder konkrete Aussage(n) getroffen, sondern lediglich gesagt "natürlich" bedeutet "angeboren" = nicht durch Sozialisation erworben oder beeinflusst, nicht medikamentös gesteuert. Erklär mir doch bitte mal, was an dieser sehr allgemeinen Aussage falsch ist, dass du daraus schließt ich hätte "keinen Plan ..."
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon BingoBurner » Do 20. Apr 2017, 00:16

Dark Angel hat geschrieben:(18 Apr 2017, 08:42)

Erklär mir doch bitte mal, was an dieser sehr allgemeinen Aussage falsch ist, dass du daraus schließt ich hätte "keinen Plan ..."


Sie ist eben allgemein, du hast doch abgestritten das sich keine Verhaltensänderungen wenn man "unnatürliche" Stoffe gibt, was immer das sein soll, ergeben und daraus ein Schlussfolgerung gezogen ?
Das ist einfach falsch !
Soll ich dich zitieren ?

Genau wie deine Andeutung man müsste Menschen mit bestimmten Verhaltensweisen.........keine Ahnung ? Behandeln ? Ohne mich ............um es mal klar zu sagen !

Ich zitiere mal was geiles.........

"Selten so viele Klischees auf einen Haufen gelesen, wie im verlinkten Artikel.
Ja - Männer neigen öfter zur Anwendung von (körperlicher) Gewalt, sind öfter Täter als Frauen, sie sind aber auch sehr viel öfter Opfer von Gewalt. Das thematisiert die "Dame" nicht - scheint nicht erwähnenswert.
Gewaltbereitschat/Gewaltanwendung ist sicherlich kein Zeichen von Stärke, eher das Gegenteil.
Und was an dem Artikel ganz besonders daneben ist, ist die Vorverurteilung, die Sippenhaft, die aus der Aufforderung an Männer spricht, doch bitte die Straßenseite zu wechseln und nicht hinter einer Frau zu gehen, weil die ja die Schritte hören könnte. Was soll das denn?
Das ist ja an Paranoia nicht mehr zu überbieten.
Die allermeisten Männer kommen gar nicht erst auf die Idee Gewalt anzuwenden - nicht gegen Männer und auch nicht gegen Frauen.
Aber ein schönes Beispiel dafür, was das Genderunkraut so anrichtet in den Köpfen gewisser Zeitgenossinnen. :mad:"

Dark Angel..........kennst du die zufällig ? Ziemlich klug was die da schreibt.

Schon mal Domino gespielt ?

Willkommen.............so laufen epigenetische und biochemische Prozesse ab.
Du suchst nach Konstanzen in einer Welt voller Variablen. Die gibt es auch. Aber nicht so.

Und im Gegensatz zu dir gebe ich keine allgemeinen Antworten sondern präzise :
Wie waren nämlich bei Finasterid . Erklärst du mir das mal bitte ? Soll ich anfangen ?

Ok, du nimmst einen Stein und tippst ihn an. Dann läiuft eine Kettenreaktion ab.
Und weißt du was passiert wenn man einen Stein raus nimmt ? Na ?...........genau die Reaktion wird unterbrochen.

Und manchmal ja leider manchmal bleibt so ein K*** Stein stehen.
Und da kommen so Typen wie ich ins Spiel.

So und das nächste Mal reden wir über Hemmung und Gene wenn du möchtest.
Muss jetzt ins Bett schönen Dank für immer Punk .

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BingoBurner
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Re: Es ist ein Junge? Gewalt und Geschlecht

Beitragvon BingoBurner » Fr 21. Apr 2017, 20:21

Daphna Joela,b,1, Zohar Bermanb, Ido Tavorc, Nadav Wexlerd, Olga Gabera, Yaniv Steind, Nisan Shefia,b, Jared Poole, Sebastian Urchse, Daniel S. Marguliese, Franziskus Lieme,f, Jürgen Hänggif, Lutz Jänckef, and Yaniv Assafb,c

Das kommt von den Mädels und Jungs der Univerität in Tel Aviv ............"Sex beyond the genitalia: The human brain mosaic". Ist von 2015.

aSchool of Psychological Sciences, Tel-Aviv University, Ramat Aviv, Tel-Aviv 6997801, Israel;
bSagol School of Neuoroscience, Tel-Aviv University, Ramat Aviv, Tel-Aviv 6997801, Israel;
cDepartment of Neurobiology, Faculty of Life Sciences, Tel-Aviv University, Ramat Aviv, Tel-Aviv 6997801, Israel;
dSchool of Mathematical Sciences, Tel-Aviv University, Ramat Aviv, Tel-Aviv 6997801, Israel;
eMax Planck Research Group for Neuroanatomy & Connectivity, Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences, 04103 Leipzig, Germany;
fDivision Neuropsychology, Department of Psychology, University of Zurich, 8050 Zurich, Switzerland
Edited by Bruce S. McEwen, The Rockefeller University, New York, NY, and approved October 23, 2015 (received for review June 4, 2015)

Schreib die noch mal an ?

https://marcodgdotnet.files.wordpress.c ... l_pnas.pdf
https://spectrumnews.org/opinion/q-and- ... ay-mirage/
http://www.pnas.org/content/112/50/15468.abstract



"Sex/gender differences in the brain are of high social interest because their presence is typically assumed to prove that humans belong to two distinct categories not only in terms of their genitalia, and thus justify differential treatment of males and females. Here we show that, although there are sex/gender differences in brain and behavior, humans and human brains are comprised of unique “mosaics” of features, some more common in females compared with males, some more common in males compared with females, and some common in both females and males. Our results demonstrate that regardless of the cause of observed sex/gender differences in brain and behavior (nature or nurture), human brains cannot be categorized into two distinct classes: male brain/female brain."

Hätte mich auch gewundert wenn es anders wäre..............hab ich aber auch schon geschrieben.


"Was genau hat diese Studie an Neuem ergeben?

Es war eine sehr große Studie an über 1400 Gehirnen. Die Universität in Tel Aviv hat dabei mit vielen anderen Forschern zusammengearbeitet, auch mit deutschen Zentren. Diese Studie hat festgestellt: wir können kein geschlechtsspezifisches Gehirn finden. Sondern in männlichen Gehirnen finden wir weibliche Merkmale und umgekehrt. Das hat man nicht nur an einzelnen Arealen im Gehirn festgestellt, sondern man hat das ganze Gehirn untersucht."

http://www.swr.de/swr2/wissen/maenner-g ... index.html

"Das Gehirn hat kein Geschlecht
Typische Frauen- und Männerhirne gibt es nicht, sagt eine aktuelle Studie. Unser Denkorgan ist ein Mosaik aus beiden Anteilen. Das stellt bisherige Erkenntnisse in Frage."

http://www.zeit.de/wissen/2015-11/hirnf ... h-weiblich
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... -identisch

Aber hier auf Wiki : https://de.wikipedia.org/wiki/Gehirn

Ja klar gibt es Unterschiede. Die sind sogar sichtbar. Frauen/Männer/Transexuelle/Homosexuelle......................morphologisch, Thalamus.....wenn ich das Richtig in Erinnerung habe.
Du wirst sagen wir ? 80 Gramm weniger Hirnmasse haben als ich ? Was sagt das jetzt aus ? Auch im Verhältniß auf die Körpergröße. Bist du dümmer ?
Nö, eben.

Was du wohl meinst ist dieses hier ...................
https://de.wikipedia.org/wiki/Sexualdimorphismus

"Sexualdimorphismus (lateinisch sexus „Geschlecht“, und altgriechisch δίμορφος dímorphos „zweigestaltig“),[1][2] Geschlechts­dimorphismus oder sekundäres Geschlechts­merkmal bezeichnet in der Biologie deutliche Unterschiede in Erscheinung, Körperfunktionen oder Verhalten zwischen männlichen und weiblichen Individuen derselben (Tier)Art, die nicht auf die Geschlechtsorgane bezogen sind;[3] Beispiele sind unterschiedliche Körpergröße oder Körperfärbung von Weibchen und Männchen."

Deshalb kann man bei sowas herrlich streiten.
Aber eines ist klar...........der Unterschied zwischen Männer und Frauen ist sehr gering. Im Gehirn und auch im Verhalten.

Kinder z.b........., kreativ, wehrhaft, neugierig, kräftig, furchtlos, glücklich, selbstbewusst, widerstandsfähig............
So wie das Mädel aus Eli :



Ist das typisch weiblich ? Männlich ?

Und ja wir drehen uns im ein Kreis. Oder um es mathematisch auszudrücken. Es gibt keinen Widerspruch.
Es ist rund.


Edit : Ach ka...ein Kreis meine ich natürlich !
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