Sexualität zwischen Mann und Frau

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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon BingoBurner » Di 31. Mai 2016, 21:07

Umetarek hat geschrieben:(31 May 2016, 19:12)

Naja, also frau kann wund werden oder körperlich irgendwann zu schlapp sein, oder einfach kein Bock auf Sex haben, aber dass ich keinen Orgasmus haben kann, egal wie oft ich vorher einen hatte, ist mir noch nie passiert.


Dann Glückwunsch !
Aber ich denke , das geht nicht allen Frauen so.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 1. Jun 2016, 07:51

schokoschendrezki hat geschrieben:Ich meine, schon mal irgendwo gelesen zu haben (Freud?), dass diese unterstellte geringere Triebhaftigkeit eigentlich eine instinktive, unbewusste Angstreaktion der Männer ist, die gewissermaßen vor diesen schlafenden Geistern zurückschrecken, weil sie (wiederum instinktiv) ahnen, dass sie ihnen nicht gewachsen sein könnten. Manches, vieles aus der Richtung Freud musste ja revidiert werden, aber diese These scheint mir doch schlüssig bzw. erfahrbar ...

BingoBurner hat geschrieben:(31 May 2016, 19:03)
Freuds Psychologie ist seit 50 Jahren tot. Was nichts an seinem "Werk" ändert/mindert.
Lustlosigkeit bei Frauen ist heute nichts "metaphysisches" mehr.
Genau wie bei Männern wenn irgendwann die Nudel schlapp macht.

Naja, ob Freuds Erkenntnisse wirklich so tot sind, sei mal dahingestellt. Nur mal ein Zitat aus einem jüngeren Artikel:
Nach Jahrzehnten, in denen Freud einerseits als intellektuell schick und andererseits als wissenschaftlich unerheblich galt, wird er nun für das naturwissenschaftliche Verständnis des Seelenlebens neu interessant. In der Hirnforschung gilt heute als ausgemacht, dass drei Annahmen Freuds zutreffend sind. In den Worten des Bremer Neurobiologen Gerhard Roth: »Das Unbewusste hat mehr Einfluss auf das Bewusste als umgekehrt; das Unbewusste entsteht zeitlich vor den Bewusstseinszuständen; und das bewusste Ich hat wenig Einsicht in die Grundlagen seiner Wünsche und Handlungen.

(http://www.zeit.de/2006/09/F-Einfhrung)
Der Punkt ist halt, dass Freud Vater mehrerer sehr unterschiedlicher Dinge war.

Aber ich wollte eigentlich etwas ganz anderes sagen, was wahrscheinlich kaum etwas mit Freud zu tun hat und habe mich vermutlich einfach etwas ungeschickt ausgedrückt. Es geht nicht um eine "geringere Triebhaftigkeit" (von wem auch immer) sondern um die (unzutreffende) Unterstellung einer solchen. Also um das, was eigentlich im Eingangspost dieses Threads beschrieben wird. Und meine These ist, dass eine solche Unterstellung unter Umständen mit einer unbewussten Angst vor einer Konfrontation damit zu tun haben könnte. Das gilt möglicherweise auch umgekehrt im Verhältnis von Frau zu Mann.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Mi 1. Jun 2016, 14:35

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 Jun 2016, 08:51)

Naja, ob Freuds Erkenntnisse wirklich so tot sind, sei mal dahingestellt. Nur mal ein Zitat aus einem jüngeren Artikel:

(http://www.zeit.de/2006/09/F-Einfhrung)
Der Punkt ist halt, dass Freud Vater mehrerer sehr unterschiedlicher Dinge war.

Aber ich wollte eigentlich etwas ganz anderes sagen, was wahrscheinlich kaum etwas mit Freud zu tun hat und habe mich vermutlich einfach etwas ungeschickt ausgedrückt. Es geht nicht um eine "geringere Triebhaftigkeit" (von wem auch immer) sondern um die (unzutreffende) Unterstellung einer solchen. Also um das, was eigentlich im Eingangspost dieses Threads beschrieben wird. Und meine These ist, dass eine solche Unterstellung unter Umständen mit einer unbewussten Angst vor einer Konfrontation damit zu tun haben könnte. Das gilt möglicherweise auch umgekehrt im Verhältnis von Frau zu Mann.

Angst vor dem Unbekannten - gibt es gar nicht so selten, ebenso Angst vor etwas Neuem.
Beide Male führt diese Angst a) zu Ablehnung oder b) schlicht zur Negation. Kann natürlich auch dazu führen, dieses "Neue", "Unbekannte" unter allen Umständen kontrollieren zu wollen. Womit wir wieder dort wären, was ich beschrieben habe. :?
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon BingoBurner » Mi 1. Jun 2016, 16:23

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 Jun 2016, 08:51)

Naja, ob Freuds Erkenntnisse wirklich so tot sind, sei mal dahingestellt. Nur mal ein Zitat aus einem jüngeren Artikel:

(http://www.zeit.de/2006/09/F-Einfhrung)
Der Punkt ist halt, dass Freud Vater mehrerer sehr unterschiedlicher Dinge war.

Aber ich wollte eigentlich etwas ganz anderes sagen, was wahrscheinlich kaum etwas mit Freud zu tun hat und habe mich vermutlich einfach etwas ungeschickt ausgedrückt. Es geht nicht um eine "geringere Triebhaftigkeit" (von wem auch immer) sondern um die (unzutreffende) Unterstellung einer solchen. Also um das, was eigentlich im Eingangspost dieses Threads beschrieben wird. Und meine These ist, dass eine solche Unterstellung unter Umständen mit einer unbewussten Angst vor einer Konfrontation damit zu tun haben könnte. Das gilt möglicherweise auch umgekehrt im Verhältnis von Frau zu Mann.


Roth, genau wie Singer sind nicht unumstritten.
Das Freud, uns aus dem Mittelpunkt der Welterklärung gerissen hat, wie Darwin und Kopernikus
bleibt als Leistung bestehen.

Aber glaubt mir, keine Frau verspürt einen "Penisneid".
Oder wie Jung mal meinte, Männer einen "Geburtsneid".

Frauen sind anders, Männer auch.
Um mal Monty Python in die Runde zu werfen.


Sexualität zwischen Männern und Frauen ? Und den ganzen Drum/Herum :

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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Mi 1. Jun 2016, 21:54

BingoBurner hat geschrieben:(01 Jun 2016, 17:23)

Aber glaubt mir, keine Frau verspürt einen "Penisneid".
Oder wie Jung mal meinte, Männer einen "Geburtsneid".

Tja, warum sollten sie auch.
Wie ist der Herr Freud nur auf solchen Schwachsinn gekommen?
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Provokateur » Do 2. Jun 2016, 04:25

Freud geht es um das Unbewusste. Wäre alles unbewusste uns bewusst, gäbe es keine psychischen Erkrankungen.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Do 2. Jun 2016, 05:57

Provokateur hat geschrieben:(02 Jun 2016, 05:25)

Freud geht es um das Unbewusste. Wäre alles unbewusste uns bewusst, gäbe es keine psychischen Erkrankungen.

Ist ja schön und gut. Ohne das Unbewusste, könnten wir aber auch nicht überleben.
Dennoch bin ich der Meinung, dass Freud es sich zu einfach macht, indem er alles auf seine "Triebtheorie" reduziert und diese eben nicht empirisch überprüfbar ist. Aus diesem Grund steht sie ja bis heute unter Kritik.
Und außerdem - warum sollte die Erkenntnis "anders" zu sein, Neid auslösen? Das erschließt sich mir nicht.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Provokateur » Do 2. Jun 2016, 07:00

Dark Angel hat geschrieben:(02 Jun 2016, 06:57)

Ist ja schön und gut. Ohne das Unbewusste, könnten wir aber auch nicht überleben.
Dennoch bin ich der Meinung, dass Freud es sich zu einfach macht, indem er alles auf seine "Triebtheorie" reduziert und diese eben nicht empirisch überprüfbar ist. Aus diesem Grund steht sie ja bis heute unter Kritik.
Und außerdem - warum sollte die Erkenntnis "anders" zu sein, Neid auslösen? Das erschließt sich mir nicht.


Freud war auch Kind seiner Zeit. Für ihn war es natürlich, dass der Mann der Frau vorsteht. Er sah aber, dass sich hier Neid entwickelt, nicht auf den Penis, sondern die Position des Mannes. Der Penis ist in diesem Falle als aggressiv-penetrierendes Stechwerkzeug Symbol und Projektionsfläche.

So wurde mir das zumindest damals beigebracht. :)
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Do 2. Jun 2016, 08:48

Provokateur hat geschrieben:(02 Jun 2016, 08:00)

Freud war auch Kind seiner Zeit. Für ihn war es natürlich, dass der Mann der Frau vorsteht. Er sah aber, dass sich hier Neid entwickelt, nicht auf den Penis, sondern die Position des Mannes. Der Penis ist in diesem Falle als aggressiv-penetrierendes Stechwerkzeug Symbol und Projektionsfläche.

So wurde mir das zumindest damals beigebracht. :)

Ich kritisiere ja auch nicht, dass Freud seine Schlussfolgerungen auf dem Verständnis seiner Zeit basieren, sondern dass er in seiner Trieb-Theorie alles auf 2 Triebe zurückzuführen bzw mit diesen zu erklären versucht.
Ich bestreite nicht, dass sein Einbeziehen des Unbewussten in die Untersuchung und/oder Therapie der Psyche bahnbrechend war.
Aber - es hat auch etwas von einem Dogma an sich, heute noch auf diese Theorie für Erklärungen heran zu ziehen - so als hätten sich gesellschaftliche Verhältnisse nicht geändert, so al gäbe es keine Forschungen auch in Bezug auf Sexualität.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Provokateur » Do 2. Jun 2016, 09:09

Dark Angel hat geschrieben:(02 Jun 2016, 09:48)

Ich kritisiere ja auch nicht, dass Freud seine Schlussfolgerungen auf dem Verständnis seiner Zeit basieren, sondern dass er in seiner Trieb-Theorie alles auf 2 Triebe zurückzuführen bzw mit diesen zu erklären versucht.
Ich bestreite nicht, dass sein Einbeziehen des Unbewussten in die Untersuchung und/oder Therapie der Psyche bahnbrechend war.
Aber - es hat auch etwas von einem Dogma an sich, heute noch auf diese Theorie für Erklärungen heran zu ziehen - so als hätten sich gesellschaftliche Verhältnisse nicht geändert, so al gäbe es keine Forschungen auch in Bezug auf Sexualität.


Dass Freud fachlich überholt ist, steht völlig außer Frage.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon BingoBurner » Do 2. Jun 2016, 09:16

Dark Angel hat geschrieben:(01 Jun 2016, 22:54)

Tja, warum sollten sie auch.
Wie ist der Herr Freud nur auf solchen Schwachsinn gekommen?


Kokain und Co....
Was Freuds Bedeutung für die Aufklärung nicht schmälern soll.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 11. Jun 2016, 13:02

Provokateur hat geschrieben:(02 Jun 2016, 10:09)

Dass Freud fachlich überholt ist, steht völlig außer Frage.

Überholt ist FREUD keineswegs. Seine Erkenntnisse wurden weiterentwickelt, zum Teil verworfen, haben aber in den Grundzügen nach wie vor Bestand. Die Rolle der Sexualität als Motivator für bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen ist auch heute unbestritten.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon BingoBurner » Sa 11. Jun 2016, 22:44

Fuerst_48 hat geschrieben:(11 Jun 2016, 14:02)

Überholt ist FREUD keineswegs. Seine Erkenntnisse wurden weiterentwickelt, zum Teil verworfen, haben aber in den Grundzügen nach wie vor Bestand. Die Rolle der Sexualität als Motivator für bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen ist auch heute unbestritten.



Klar, ist Freud überholt.
Allein die Psychoanalyse nach Freud. Die war schon zur seiner Zeit nicht unumstritten.
Allein das eine Therapie 2 Jahre dauern müsste, ließ Zweifel aufkommen.

Gegenfrage war und ist bis heute "Hat sich das Problem nicht Aufgrund der Zeit einfach gelöst ?"

Provokateur, hat das schon sehr gut zusammengefasst.
Freuds Leistung war das Unterbewusstsein in ein überprüfbares Konzept
zusammen zu fassen.

Die Hirnforschung zeigt bzw. liefert Befunde das dies auch auf
organischer Ebene überprüfbar/beweisbar ist.

That´s all.

"Penisneid" war/ist ein großer Fail vom ihm.
Oder die "Sexualität" von Säuglingen z.b.

Was seine Arbeit aber insgesamt nicht schmälert,
Da er uns aus dem Mittelpunkt unseres eignen Denkens und Fühlens
heraus gerissen hat.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Fuerst_48 » So 12. Jun 2016, 08:33

BingoBurner hat geschrieben:(11 Jun 2016, 23:44)

Klar, ist Freud überholt.
Allein die Psychoanalyse nach Freud. Die war schon zur seiner Zeit nicht unumstritten.
Allein das eine Therapie 2 Jahre dauern müsste, ließ Zweifel aufkommen.

Gegenfrage war und ist bis heute "Hat sich das Problem nicht Aufgrund der Zeit einfach gelöst ?"

Provokateur, hat das schon sehr gut zusammengefasst.
Freuds Leistung war das Unterbewusstsein in ein überprüfbares Konzept
zusammen zu fassen.

Die Hirnforschung zeigt bzw. liefert Befunde das dies auch auf
organischer Ebene überprüfbar/beweisbar ist.

That´s all.

"Penisneid" war/ist ein großer Fail vom ihm.
Oder die "Sexualität" von Säuglingen z.b.

Was seine Arbeit aber insgesamt nicht schmälert,
Da er uns aus dem Mittelpunkt unseres eignen Denkens und Fühlens
heraus gerissen hat.

Nochmal, zum Mitdenken : Freud war in Sachen Erforschung des Unbewußten eine Initialzündung. Sein Terminus hieß und heißt "das Unbewußte" und er unterscheidet ferner das Vor- und Mitbewußte, neben dem Bewußtsein. Die Bezeichnung Unterbewußtes ist nicht von ihm.
Darüber hinaus sind die Bewußtseinsebenen ES - ICH - ÜBERICH sein Entwurf.
Die Rolle der Sexualität hat er als für menschliches Verhalten (mit)maßgebend definiert.
Und dass Therapien monatelang dauern können, ist für versierte Therapeuten etwas völlig Normales.
Meine Kenntnisse der Psychologie, wie auch der Philosophie sind vom Umfang her umfassend, nicht von der inhaltlichen Tiefe. Aber grobe Fehleinschätzungen vermag ich relativ leicht zu entkräften.
(Nicht böse sein, wenn ich ab und zu meine Kenntnisse aus dem Studium Germanistik /PPP = Psychologie,Pädagogik,Philosophie zum Einsatz bringe)
Gruß!
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon BingoBurner » So 12. Jun 2016, 08:59

Fuerst_48 hat geschrieben:(12 Jun 2016, 09:33)



(Nicht böse sein, wenn ich ab und zu meine Kenntnisse aus dem Studium Germanistik /PPP = Psychologie,Pädagogik,Philosophie zum Einsatz bringe)
Gruß!


Dann mach mal.... :thumbup: . Wird sicher lehrreich.

Wünschen sich Frauen jetzt einen Penis oder nicht ?
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Fuerst_48 » So 12. Jun 2016, 09:09

BingoBurner hat geschrieben:(12 Jun 2016, 09:59)

Dann mach mal.... :thumbup: . Wird sicher lehrreich für uns alle.

Ich habe im 1. Beitrag zu FREUD betont, dass es allen großen Denkern widerfährt, dass ihre Konzepte einer Veränderung (Weiterentwicklung, Verbesserung genauso wie einer tw. Widerlegung) unterliegen. Der Zeitgeist, verursacht eine bestimmte Sicht der Dinge, wie bei FREUD die der Unterdrückung der Frau in der Ehe zu seiner Zeit. Klar, dass man heute gewisse Dinge anders sieht. Schon die Nachfolger seiner Denkrichtung wie Alfred ADLER oder auch Tochter Anna FREUD, haben seine Konzepte fortgeführt, verbessert, nur die Urheberschaft der Beschreibung der Rolle der Sexualität ist sein Verdienst. Ebenso das Modell der Bewußtseinsebenen und die Entwicklung von Therapien, die auch heute noch Anwendung finden.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon BingoBurner » So 12. Jun 2016, 09:44

"Klar, dass man heute gewisse Dinge anders sieht" ............................ Hier hört es eigentlich schon auf.......aber gut,

"Ebenso das Modell der Bewußtseinsebenen und die Entwicklung von Therapien, die auch heute noch Anwendung finden."

Ah ja ? Was macht man den heute bei postpartale Depressionen. Eine Psychoanalyse ?............................deshalb Überholt.

Sexualität zwischen Männer und Frauen ist hier das Thema.......
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Xandru » Sa 23. Jul 2016, 23:12

BingoBurner hat geschrieben:(12 Jun 2016, 10:44)

Sexualität zwischen Männer und Frauen ist hier das Thema.......


Wort!
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Teeernte » Sa 23. Jul 2016, 23:26

BingoBurner hat geschrieben:(12 Jun 2016, 09:59)

Wünschen sich Frauen jetzt einen Penis oder nicht ?


jooooooo - einen, der Geld ran bringt und den Rasen mäht ..... :D
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Billie Holiday » So 24. Jul 2016, 08:07

Teeernte hat geschrieben:(24 Jul 2016, 00:26)

jooooooo - einen, der Geld ran bringt und den Rasen mäht ..... :D


Wie wäre es denn mit einem Job, der sie ernährt, einen Rasenmäher für beide und eine liebevolle Beziehung? :)

Den Penis gönne ich Euch völlig neidlos, bin mit dem, was ich so habe, völlig zufrieden. Perfekt ist, wenn beide sich zur beiderseitigen Freude mit dem, was der andere hat, gut auskennen. :cool:
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski

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