Sexualität zwischen Mann und Frau

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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Umetarek » Do 19. Mai 2016, 18:59

steve1974 hat geschrieben:(19 May 2016, 19:56)

-
das ändert sich.
mit 20 sind es oft noch Exoten - Latinos, Afrikaner, Perser, Inder etc-
auf die deutsche Frauen stehen.
Mit 30 sind es dann mehr so die biederen BWLer, Ärzte,Anwälte oder Ingenierure ....

und nein, das hat gaaar nichts mit versteckter Prostitution zu tun,
alles nur die edelste, reinste Liebe ...

-

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Dark Angel
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Do 19. Mai 2016, 18:59

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2016, 18:34)

Dazu habe ich einen aufschlussreichen Artikel gefunden, der Matriarchat auf eine Weise definiert, wie sie nicht üblich in den Köpfen der Allgemeinheit vorherrscht, aber wohl treffend ist.

Wie lebt es sich im Matriarchat?
"Frauenherrschaft? Das ist Unfug!"

Sind Matriarchate tatsächlich das Paradies für Frauen? Wie ergeht es den Männern dort? n-tv.de spricht mit Dr. Heide Göttner-Abendroth, der Begründerin der modernen Matriarchatsforschung. Seit mehr als 30 Jahren ist sie auf diesem Gebiet aktiv. Sie kennt zahlreiche Menschen aus matriarchalen Gesellschaften und hat selbst bei den Mosuo in Südwestchina geforscht, die inmitten des chinesischen Staatsgebildes auch heute noch nach klassischen matriarchalen Mustern leben. Im Gespräch zeigt sich: Klischee und Wirklichkeit haben wenig miteinander zu tun. Und wir können viel aus dem matriarchalen Leben lernen.

Sind die klassischen Matriarchate wirklich – so wie wir gern glauben wollen – das Paradies für Frauen?
Wissen Sie, ich rede nie von Paradies. Die Muster sind einfach anders. Matriarchate stärken die Stellung der Frau. Wenn die stark ist, heißt das aber nicht, dass die Stellung des Mannes schwach sein muss. Ich bezeichne Matriarchate als Gesellschaften in Balance. Ihre Muster zeigen deutlich, dass sie von einer Egalität der Geschlechter ausgehen, dass also beide Geschlechter gleichwertig sind. Jedes Geschlecht hat seine eigene Aktionssphäre und seinen eigenen ökonomischen, rituellen und sozialen Bereich. Das übertreten sie auch nicht, weil sie der Auffassung sind, dass sich die Geschlechter gegenseitig respektieren müssen, und der gleiche Respekt gebührt ihren jeweiligen Handlungssphären.

Die Männer können damit gut leben? Da gibt es keine Machtkämpfe?
Die brauchen keine Machtkämpfe, eben weil matriarchale Gesellschaften genau auf die Balance und die Egalität der Geschlechter achten. Matriarchate werden ja meist mit Frauenherrschaft verwechselt. Das ist aber völliger Unfug. Diese Stereotype "Dann geht es den Männern schlecht", "Dann müssen die revoltieren" und ähnliches Zeug, sind nichts als Vorurteile aus unseren westlichen Köpfen. Die Männer dort müssen nicht in die Frauensphäre eindringen und die Frauen nicht in die Männersphäre. Das würde man als nicht in Ordnung betrachten, weil jedes Geschlecht seinen eigenen Machtbereich hat. Matriarchale Männer – das ist sehr interessant – verteidigen ihre Kulturen intensiv gegenüber patriarchalen Übergriffen von außen. Sie leben gern in ihrer Gesellschaft.


Klar, patriarchalische Religionen, die wesentliche Stütze in einer patriarchalischen Gesellschaft, haben deswegen einen erheblichen Einfluss auf die Unterdrückung der Frauen.

Auweia Göttner-Abenroth und ihre Spinnereien. Sorry, aber die Dame ist nicht ernst zu nehmen.
Einzelne rezente matriarchale "Gesellschaften" lassen sich nicht vrallgemeinern.
Göttner-Abendroth hat nicht einen einzigen Beleg für ihre Behauptungen.
Archäologisch gibt es nicht den kleinsten Hinweis dafür, dass es je so etwas wie Matriarchat gegeben hat und erst recht keine, die die Vorstellungen der Göttner-Abendroth stützen würden. Das sind Wunschvorstellungen, die diese Frau als Tatsachen postuliert, die durch nichts - gar nichts gestützt werden.
Es gibt Hinweise für Matrilinearität sowie Matrilokalität, aber auch für Patrilokalität.
Matriarchat setzt sich zusammen aus Mater (lat) Mutter und arché (griech) Macht/Herrschaft und würde entsprechend Mutterherrschaft bedeuten, setzt also voraus, dass das (politische) Oberhaupt des Stammes/der Gruppe eine Mutter gewesen wäre.
Göttner-Abendroth begründet ihre Vorstellungen mit dem Vorhandensein von religiösen Glaubensvorstellungen an eine "Große Mutter". Die "Große Mutter" repräsentiert jedoch die Natur, die aus sich selbst heraus gebiert und sie symbolisiert den "ewigen" Kreislauf aus geburt und Tod. Eine Anlehung an diese sehr frühen Glaubensvorstellungen findet sich im griechischen Schöpfungsmythos in der Urmutter Gaia, die aus sich selbst heraus Himmel und Erde gebiert und später ihren Gefährten Uranos. Aus dieser Verbindung ensteht das erste Göttergeschlecht - die Titanen. Eine der Titanen wird auch im späteren Göttergeschlecht der "Olympier" verehrt, gehört aber nicht zum Pantheon. Diese ist die Fruchtbarkeitsgöttin Demeter. Bei dieser wird die Symbolik des "ewigen" Kreislaufs aus Geburt und Tod besonders deutlich:
Nachdem Hades Demeters Tochter Kore in die Unterwelt entführt hat, verfällt Demeter in eine so tiefe Trauer, dass die Erde von eimen weißen Leichentuch bedeckt wird.
Einem Orakel zufolge kann Kore jedoch zu ihrer Mutter zurück kehren, wenn sie im Reich des Hades keine Nahrung zu sich nimmt, von übergroßem Hunger geplagt isst sie dennoch 6 Kerne des Granatapfels. Dies bedeutet, dass sie jeweils 6 Monate bei ihrer Mutter verbringen darf ==> Frühling und Sommer und die restlichen 6 Monate als die Gemahlin des Hades - Persephone - in der Unterwelt ==> Herbst und Winter.

Ebenso hat Patriarchat nicht mit Männerherrschaft zu tun, sondern bedeutet wörtlich Pater (griech) Vater und arché Herrschaft der Väter, des Vaters. In diesem Sinne sind die Erzväter der israelitischen Stämme als überhaupt die Stammesoberhäupter. Gleichermaßen war der Pater familias das Oberhaupt der gesamten Familie. Als Familie galten alle Personen die zu einem Haushalt gehörten, also auch die erwachsenen Söhne und Töchter mit ihren Kindern und die Sklaven.

Wie gesagt archäologisch gibt es nicht den kleinsten Hinweis auf eine Gesellschaft in der es eine Herrschaft der Mutter gegeben hätte.
Göttner-Abendroth und auch Marija Gimbutas versuchen für den (modernen) Feminismus eine historische Grundlage zu konstruieren.
Zuletzt geändert von Dark Angel am Do 19. Mai 2016, 19:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon steve1974 » Do 19. Mai 2016, 18:59

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2016, 19:42)

Eben - Männer haben sich in der Regel im Griff, verfügen über genug SelbstKontrolle; auch dann wenn sie nur zu gerne würden, spitz wie Lumpi sind und die Frau für sie obendrein sehr attraktiv ist; was die Gier nach ihr noch verstärkt. Nur Gestörte rasten so aus oder wenn Frau nicht so reagiert, wie es vom angrabenden Mann erwartet wird. Das geht dann von verbalen Beschimpfungen bis zur Vergewaltigung oder gar Tötung. Wer solche Symptome zeigt, wer sich und seine Triebe so schlecht unter Kontrolle halten kann, der sollte dringend etwas dagegen unternehmen, bevor er zu einer ernsthaften Gefahr wird.

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sehr informativ ...
das hätte jetzt auch 1:1 im Ratgeber Brigitte, Deutsches Psychotherapeutenblatt,
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Umetarek » Do 19. Mai 2016, 19:03

steve1974 hat geschrieben:(19 May 2016, 19:59)

-
sehr informativ ...
das hätte jetzt auch 1:1 im Ratgeber Brigitte, Deutsches Psychotherapeutenblatt,
Newsletter Bundesgesundheitsministerium oder in EMMA stehen können ...

Aha, also verbale und körperliche Übergriffe auf fremde Frauen findest du normal?
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Fuerst_48 » Do 19. Mai 2016, 19:11

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2016, 19:42)

Eben - Männer haben sich in der Regel im Griff, verfügen über genug SelbstKontrolle; auch dann wenn sie nur zu gerne würden, spitz wie Lumpi sind und die Frau für sie obendrein sehr attraktiv ist; was die Gier nach ihr noch verstärkt. Nur Gestörte rasten so aus oder wenn Frau nicht so reagiert, wie es vom angrabenden Mann erwartet wird. Das geht dann von verbalen Beschimpfungen bis zur Vergewaltigung oder gar Tötung. Wer solche Symptome zeigt, wer sich und seine Triebe so schlecht unter Kontrolle halten kann, der sollte dringend etwas dagegen unternehmen, bevor er zu einer ernsthaften Gefahr wird.

Es gibt sogar Therapeuten, die so hoffnungslose Fälle, wie von dir skizziert, dran nehmen... :cool: :cool:
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Fuerst_48 » Do 19. Mai 2016, 19:13

Umetarek hat geschrieben:(19 May 2016, 20:03)

Aha, also verbale und körperliche Übergriffe auf fremde Frauen findest du normal?

Der Terminus NORMAL wird im Zusammenhang mit Sexualverhalten gerne mal "überstrapaziert"... :mad2: :mad2:
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Bleibtreu » Do 19. Mai 2016, 19:21

Dark Angel hat geschrieben:(19 May 2016, 19:59)

... Ebenso hat Patriarchat nicht mit Männerherrschaft zu tun, sondern bedeutet wörtlich Pater (griech) Vater und arché Herrschaft der Väter, des Vaters. In diesem Sinne sind die Erzväter der israelitischen Stämme als überhaupt die Stammesoberhäupter. Gleichermaßen war der Pater familias das Oberhaupt der gesamten Familie. Als Familie galten alle Personen die zu einem Haushalt gehörten, also auch die erwachsenen Söhne und Töchter mit ihren Kindern und die Sklaven.

Das weiß ich doch. Wobei gerade im Judentum anzumerken ist, dass die Linie nach der Mutter läuft, nicht nach dem Vater, wie im Patriarchat üblich.

Wie gesagt archäologisch gibt es nicht den kleinsten Hinweis auf eine Gesellschaft in der es eine Herrschaft der Mutter gegeben hätte.
Göttner-Abendroth und auch Marija Gimbutas versuchen für den (modernen) Feminismus eine historische Grundlage zu konstruieren.

Ja, das weiß ich auch. Sie sagt ja selbst, dass es nicht die klassische Vorstellung eines Matriarchates gibt.

Ein weiteres Zitat aus dem Artikel:
Matriarchale Gesellschaften sind in der Mutterlinie organisiert. Die Menschen leben in großen Clans zusammen, meist in einem Clan-Haus, und die Clans bestehen aus den Verwandten in der Mutterlinie. Deswegen sind die Mütter zentral. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie dort herrschen. Sie haben einfach die größte Achtung, weil alle, die in dem Clan-Haus wohnen, ihre Töchter und Söhne und Enkelinnen und Enkel sind. Auch ökonomisch gibt es da einen interessanten Aspekt: Beide Geschlechter tragen zur Ökonomie bei. Aber die Güter werden in die Hände der Clan-Mütter gegeben, und die haben nicht das Recht, sie zu besitzen, sondern sie haben das Verteilungsrecht. Die Clan-Mütter sind dafür verantwortlich, dass die Güter gleichmäßig verteilt werden, und das bedeutet, dass alle Clan-Mitglieder gleich viel erhalten.

Du frugst mich doch:
"... in diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage: hatten Frauen früher - also vor der Neolithisierung und der damit verbundenen Herausbildung des Patriarchats möglicherweise den aktiveren Part inne?
Der entscheidende Grund, warum Frauen in die "sexuelle Zwangsjacke" gesteckt wurden, war die Entstehung/Entwicklung von Privateigentum und damit verbunden der Wunsch der Männer, sicherzustellen, dass dieses in die "richtigen Hände" gelangt, heißt sie wollten wissen, dass die Kinder die zum Haushalt gehören, auch ihre biologischen Nachkommen sind. Frau weiß das, Mann nicht."

Aber ok, mir ist das Thema nicht so wichtig, dass ich darum jetzt einen Rummel machen will. Ich habe nur versucht deine Frage zu beantworten. ;)


Umetarek hat geschrieben:(19 May 2016, 19:59)

Bin doch selbst Ingenieur, was soll ich mit noch einem?


Bei einigen Herren der Schöpfung ist immer noch nicht angekommen, dass Frauen nicht nur arbeiten, sondern auch Akademikerinnen und sogar finanziell unabhängig sind.
Die gehen immer noch mit dem klassischen GeschlechterBild schwanger. :D Frau braucht Mann also nicht mehr zwingend, um sich über ihn zu definieren oder von ihm ernähren zu lassen.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Do 19. Mai 2016, 19:41

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2016, 20:21)

Das weiß ich doch. Wobei gerade im Judentum anzumerken ist, dass die Linie nach der Mutter läuft, nicht nach dem Vater, wie im Patriarchat üblich.

Ja weiß ich. Allerdings war mir bisher nur bekannt, dass dies in der 1. Diaspora üblich war, nicht gundsätzlich.

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2016, 20:21)
Ja, das weiß ich auch. Sie sagt ja selbst, dass es nicht die klassische Vorstellung eines Matriarchates gibt.

Es gibt nicht nur keine klassischen, es gibt gar keine. Herrschaftsformen setzen hierarchische Strukturen voraus und die gab es erst ab der frühen Bronzezeit.
Matrilinearität und/oder Matrilokalität haben nichts mit Matriarchat zu tun.
Auch für ihre Vorstellungen einer (frühen) matriarchalen Gesellschaft gibt es keinerlei archäologische Hinweise, heißt wir wissen nicht wie paläolithische bis neolithische Gesellschaften organisiert waren. Man kann nun mal nichts als gegeben/vorhanden postulieren, wofür es keine Hinweise gibt. Das ist unwissenschaftlich.

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2016, 20:21)
]Du frugst mich doch:
"... in diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage: hatten Frauen früher - also vor der Neolithisierung und der damit verbundenen Herausbildung des Patriarchats möglicherweise den aktiveren Part inne?
Der entscheidende Grund, warum Frauen in die "sexuelle Zwangsjacke" gesteckt wurden, war die Entstehung/Entwicklung von Privateigentum und damit verbunden der Wunsch der Männer, sicherzustellen, dass dieses in die "richtigen Hände" gelangt, heißt sie wollten wissen, dass die Kinder die zum Haushalt gehören, auch ihre biologischen Nachkommen sind. Frau weiß das, Mann nicht."

Ja, mehr oder weniger rethorisch. ;) Wir wissen es schlicht nicht. Allerdings wissen wir aus Grabungsbefunden, dass bereits in der Kultur des Magdalenién sexuelle Tabus bekannt waren.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon schelm » Do 19. Mai 2016, 19:54

BingoBurner hat geschrieben:(19 May 2016, 19:28)

Selbst mit 3 Promille im Blut, in der Südkurve und spitz wie Lumpi würde ich nicht einer Frau im Bikini einfach zwischen den Schritt packen.
Und ich denke, das würden die meisten Männer auch so machen.


Also, was soll das mit "zu Verhaltensfrau mutieren".
By the way....wenn du die falsche antascht, im Rausch "Männliches Sexualverhalten" , nun ja.......

Das ist völlig richtig, nur hat das was genau mit meinem Beitrag zu tun ? :?:
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon schelm » Do 19. Mai 2016, 19:59

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2016, 19:42)

Eben - Männer haben sich in der Regel im Griff, verfügen über genug SelbstKontrolle; auch dann wenn sie nur zu gerne würden, spitz wie Lumpi sind und die Frau für sie obendrein sehr attraktiv ist; was die Gier nach ihr noch verstärkt. Nur Gestörte rasten so aus oder wenn Frau nicht so reagiert, wie es vom angrabenden Mann erwartet wird. Das geht dann von verbalen Beschimpfungen bis zur Vergewaltigung oder gar Tötung. Wer solche Symptome zeigt, wer sich und seine Triebe so schlecht unter Kontrolle halten kann, der sollte dringend etwas dagegen unternehmen, bevor er zu einer ernsthaften Gefahr wird.

Eben - Männer haben sich in der Regel im Griff. Frauen auch - und weil deswegen niemand die Initiative ergreift, ist die Existenz von Sexualität nur ein Mythos, tatsächlich hingegen reproduziert sich die Spezies über die Jungfrauengeburt. ;)
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Bleibtreu » Do 19. Mai 2016, 20:03

Dark Angel hat geschrieben:(19 May 2016, 20:41)

Ja weiß ich. Allerdings war mir bisher nur bekannt, dass dies in der 1. Diaspora üblich war, nicht gundsätzlich.

Das ist doch heute noch so oder missverstehen wir uns? Ich bin Jüdin, weil meine Mutter Jüdin ist. Die Zugehörigkeit zum Judentum wird über die Mutter definiert.
Ist nur der Vater jüdisch, ist es das Kind nicht. Nur eine jüdische Mutter kann das nach dem halachischen Recht weiter geben.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Zinnamon » Do 19. Mai 2016, 20:09

BingoBurner hat geschrieben:(19 May 2016, 19:28)

(..) mit 3 Promille im Blut, in der Südkurve und spitz wie Lumpi würde ich (..)


Männer! :?
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Billie Holiday » Do 19. Mai 2016, 20:20

Zinnamon hat geschrieben:(19 May 2016, 21:09)

Männer! :?


Lass den Männern doch mal ihren Spaß.
Ist nicht so, dass ein kreischender Weiberhaufen angenehmer wäre, wenn die zuviel Hugos intus haben. :p
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Dark Angel » Do 19. Mai 2016, 20:21

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2016, 21:03)

Das ist doch heute noch so oder missverstehen wir uns? Ich bin Jüdin, weil meine Mutter Jüdin ist. Die Zugehörigkeit zum Judentum wird über die Mutter definiert.
Ist nur der Vater jüdisch, ist es das Kind nicht. Nur eine jüdische Mutter kann das nach dem halachischen Recht weiter geben.

Ich habe mich missverständlich ausgedrückt: Ich meinte soweit mir bekannt war, wurde die matrilineare Zugehörigkeit in der 1. Diaspora eingeführt. Habe mich mit jüdischer Geschichte (noch) nicht wirklich eingehend beschäftigt.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Bleibtreu » Do 19. Mai 2016, 20:26

Dark Angel hat geschrieben:(19 May 2016, 21:21)

Ich habe mich missverständlich ausgedrückt: Ich meinte soweit mir bekannt war, wurde die matrilineare Zugehörigkeit in der 1. Diaspora eingeführt. Habe mich mit jüdischer Geschichte (noch) nicht wirklich eingehend beschäftigt.

Das ist noch ein wenig komplizierter und ich müsste heftig ausholen. Sagen wir einfach, es ist schon eine kleine Ewigkeit so. :D
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Flat » Fr 20. Mai 2016, 05:42

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2016, 20:21)

Das weiß ich doch. Wobei gerade im Judentum anzumerken ist, dass die Linie nach der Mutter läuft, nicht nach dem Vater, wie im Patriarchat üblich.




Moin,

was aber keine Auswirkungen auf die gesellschaftliche Machtverteilung hat.

Das Judentum ist hier schlicht pragmatisch: Wer die Mutter ist, war auch schon damals klar feststellbar. (heute ist das Thema übrigens in der Diskussion, weil man ja inzwischen auch den Vater zweifelsfrei feststellen kann)

In Bezug auf den erwarteten Messias gilt hingegen die Vaterlinie. Das Judentum ist hier also auch nicht konsequent.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Wildermuth » Fr 20. Mai 2016, 05:47

Flat hat geschrieben:(20 May 2016, 06:42)

Moin,

was aber keine Auswirkungen auf die gesellschaftliche Machtverteilung hat.


Richtig, das orthodoxe judentum ist nicht gerade für seine frauenfreundlichkeit bekannt.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Bleibtreu » Fr 20. Mai 2016, 07:05

Flat hat geschrieben:(20 May 2016, 06:42)
was aber keine Auswirkungen auf die gesellschaftliche Machtverteilung hat.

Das ist mal wieder das Problem, wenn man Beiträge inhaltlich nicht versteht und alles als Aufhänger nimmt von sich zu geben, was vollkommen klar ist.
GENAU darum ging es ja. Judentum, Patriarchat, aber trotzdem mütterliche Linie - guten Morgen! :p :D
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Flat » Fr 20. Mai 2016, 08:13

Bleibtreu hat geschrieben:(20 May 2016, 08:05)

Das ist mal wieder das Problem, wenn man Beiträge inhaltlich nicht versteht und alles als Aufhänger nimmt von sich zu geben, was vollkommen klar ist.
GENAU darum ging es ja. Judentum, Patriarchat, aber trotzdem mütterliche Linie - guten Morgen! :p :D


Moin,

mit dem falschen Bein zuerst aufgestanden?

Ich habe Dein posting inhaltlich ergänzt, weil es meines Erachtens zu falschen Schlüssen führen kann. Nicht mehr, nicht weniger.
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Re: Sexualität zwischen Mann und Frau

Beitragvon Flat » Fr 20. Mai 2016, 08:16

Wildermuth hat geschrieben:(20 May 2016, 06:47)

Richtig, das orthodoxe judentum ist nicht gerade für seine frauenfreundlichkeit bekannt.


Falsch. Es differenziert stark, was religiöse Pflichten angeht. Mit Freundlichkeit/Unfreundlichkeit hat das nichts zu tun.

Die normale orthodoxe Jüdin ist so gleichberechtigt/nicht gleichberechtigt im gesellschaftlichen Umfeld wie eine Nichtjüdin auch,
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