Männerquote im Studium

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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Katenberg » Fr 24. Jul 2015, 15:10

Dark Angel » Mo 20. Jul 2015, 19:45 hat geschrieben:Da unterliegst Du allerdings einem Trugschluss. Mädchen lernen genauso gern und genauso viel auswendig wie Jungen.
Kann es sein, dass der Punkteabzug beim Abi, bei Dir, nicht darauf zurückzuführen, dass nicht gesagt hast, "was die hören wollten", sondern, dass deine Schlussfolgerungen schlicht falsch waren.
In Naturwissenschaften bringt auswendig lernen gar nix, da muss man begreifen/verstehen.
Und dass es mit Deiner Allgemeinbildung und Deinen so genannten Herleitungen nicht allzuweit her ist, hast Du bewiesen als es um die Entwicklungsgeschichte der menschlichen Kultur und gesellschaft ging. Da hast Du ziemlichen Bullshit von Dir gegeben. :p


Da du keine Ahnung davon hast, wie meine mündliche Deutschprüfung ablief, würde ich an deiner Stelle einfach mal ganz still sein.
Wir können uns gerne jetzt damit aufhalten, welche Schlüsse wir daraus ziehen können, dass du deine Position nicht ohne persönliche Angriffe positionieren kannst. Ich sprach hier lediglich von Erfahrungen, die ich in meiner Schulzeit gemacht habe und von keiner der anwesenden Personen. In Biologie konnte man übrigens die gleichen Beobachtungen machen, wie in den übrigen Fächern.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Katenberg » Fr 24. Jul 2015, 15:16

Dingo » Di 21. Jul 2015, 15:51 hat geschrieben:Mädchen werden bei gleicher Leistung eine Note besser bewertet? Tatsächlich?

Also hätte ein Junge, der wie ich alle Aufgaben einer Matheklausur + Zusatzaufgabe (die gab's manchmal, gab keine Punktabzüge, wenn sie nicht gelöst wurde) korrekt gelöst hätte, nur eine Zwei bekommen?

Ich bezweifle ganz stark, daß irgendein Lehrer damit durchgekommen wäre. :cool:


Ja, bei gleicher Leistung schlechter bewertet zu werden, ist durchaus möglich und realistisch, hängt aber an mehr Faktoren, als dem Geschlecht. Hatte ich (nicht auf das Geschlecht bezogen) auch schon erlebt, nur dass es halt auch mal zu meinen Gunsten war. ^^
Dabei spreche ich aber weniger von Mathematikklausuren, weil dort eben der Handlungsspielraum des Lehrers nichtig ist. Diesen hat er aber bei Fächern wie Deutsch, Politik, etc oder schlichtweg durch das "Übersehen" von Rechtschreibfehlern..
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » Fr 24. Jul 2015, 16:20

Katenberg » Fr 24. Jul 2015, 15:10 hat geschrieben:
Da du keine Ahnung davon hast, wie meine mündliche Deutschprüfung ablief, würde ich an deiner Stelle einfach mal ganz still sein.
Wir können uns gerne jetzt damit aufhalten, welche Schlüsse wir daraus ziehen können, dass du deine Position nicht ohne persönliche Angriffe positionieren kannst. Ich sprach hier lediglich von Erfahrungen, die ich in meiner Schulzeit gemacht habe und von keiner der anwesenden Personen. In Biologie konnte man übrigens die gleichen Beobachtungen machen, wie in den übrigen Fächern.

Ähem Deutsch ist aber keine Naturwissenschaft. Ich sprach davon, dass in Naturwissenschaften nix is mit "Schlüsse" ziehen, wenn man den Stoff nicht verstanden hat.
Deutsch hatte ich schriftliche Prüfung ==> Erörterungsthema!
Ich weiß also durchaus wovon ich rede. :D
Ich durfte zum Bleistift zur mündlichen Prüfung in Astronomie antreten - Prüfungsthema war das HRD. Da zieh mal Schlüsse, ohne den Stoff verstanden zu haben. Da is nix mit auswendig lernen. :D Und wir können uns auch gerne darüber unterhalten.
Ne andere mündliche Prüfung war Biologie.
Wir können uns auch gerne mal über die Frühgeschichte der Entwicklung menschlicher Kultur und gesellschaft unterhalten.
Mal sehen wieviel Ahnung Du davon hast.
Nur dass ich dann diejenige bin, die die Prüfung abnimmt. :cool:
Zuletzt geändert von Dark Angel am Fr 24. Jul 2015, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Katenberg » Fr 24. Jul 2015, 16:37

Dark Angel » Fr 24. Jul 2015, 17:20 hat geschrieben:Ähem Deutsch ist aber keine Naturwissenschaft. Ich sprach davon, dass in Naturwissenschaften nix is mit "Schlüsse" ziehen, wenn man den Stoff nicht verstanden hat.
Deutsch hatte ich schriftliche Prüfung ==> Erörterungsthema!
Ich weiß also durchaus wovon ich rede. :D
Ich durfte zum Bleistift zur mündlichen Prüfung in Astronomie antreten - Prüfungsthema war das HRD. Da zieh mal Schlüsse, ohne den Stoff verstanden zu haben. Da is nix mit auswendig lernen. :D Und wir können uns auch gerne darüber unterhalten.
Ne andere mündliche Prüfung war Biologie.
Wir können uns auch gerne mal über die Frühgeschichte der Entwicklung menschlicher Kultur und gesellschaft unterhalten.
Mal sehen wieviel Ahnung Du davon hast.
Nur dass ich dann diejenige bin, die die Prüfung abnimmt. :cool:


Ja, habe ich nirgends behauptet, es ging um eine Bewertung im Abitur, die ich als ungerecht empfand und das war nun mal in Deutsch. Themenkomplex:
- Charakterisierung von Grenouilles am Anfang von "Das Parfum" und stilistische Auffälligkeiten
- Vergleich Grenouilles und Lenz mit der Frage, ob es verwandte Seelen seien
- Wann manifestiert sich die Verwandlung Gregor Samsas. Ist das Buch geeignete Ausgangslage um "Anderssein in der Gesellschaft" im Unterricht zu bearbeiten.

Jut, 5min gebraucht zur Vobereitung, die restlichen 25 Minuten damit verbracht, die Materialen nochmal durchzugehen und ne Reinschrift zu verfassen und nochmal geeignete Textbeispiele zu finden.

Das Resultat war dürftig (11Pkt) und die Begründung der letzte Dreck (Zeitüberzug, jedoch hätte mich die Prüfungsleitung über das Ende der Prüfung informieren müssen. Ich habe so lange geredet, bis eine Ansage kam)
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » Fr 24. Jul 2015, 16:52

Katenberg » Fr 24. Jul 2015, 16:37 hat geschrieben:
Ja, habe ich nirgends behauptet, es ging um eine Bewertung im Abitur, die ich als ungerecht empfand und das war nun mal in Deutsch. Themenkomplex:
- Charakterisierung von Grenouilles am Anfang von "Das Parfum" und stilistische Auffälligkeiten
- Vergleich Grenouilles und Lenz mit der Frage, ob es verwandte Seelen seien
- Wann manifestiert sich die Verwandlung Gregor Samsas. Ist das Buch geeignete Ausgangslage um "Anderssein in der Gesellschaft" im Unterricht zu bearbeiten.

Jut, 5min gebraucht zur Vobereitung, die restlichen 25 Minuten damit verbracht, die Materialen nochmal durchzugehen und ne Reinschrift zu verfassen und nochmal geeignete Textbeispiele zu finden.

Das Resultat war dürftig (11Pkt) und die Begründung der letzte Dreck (Zeitüberzug, jedoch hätte mich die Prüfungsleitung über das Ende der Prüfung informieren müssen. Ich habe so lange geredet, bis eine Ansage kam)

Nun das Thema sagt mir nicht viel, heißt kenne ich nicht, kann ich also auch nix zu sagen.
Mein Prüfungsthema Deutsch war eine Erörterung zur "Antigone" - den genauen Titel weiß ich nicht mehr, ist immerhin 40 Jahre her.
Bei uns gab es noch kein Punktesystem, sondern Noten. Und man sollte die "Antigone" schon (zumindest) gelesen haben, um sich mit dem Stoff auseinander setzen zu können.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Katenberg » Fr 24. Jul 2015, 17:06

Dark Angel » Fr 24. Jul 2015, 17:52 hat geschrieben:Nun das Thema sagt mir nicht viel, heißt kenne ich nicht, kann ich also auch nix zu sagen.
Mein Prüfungsthema Deutsch war eine Erörterung zur "Antigone" - den genauen Titel weiß ich nicht mehr, ist immerhin 40 Jahre her.
Bei uns gab es noch kein Punktesystem, sondern Noten. Und man sollte die "Antigone" schon (zumindest) gelesen haben, um sich mit dem Stoff auseinander setzen zu können.


Wenn man halbwegs im Unterricht aufgepasst hatte und über ein Grundgerüst an Bildung verfügt hat, war es nicht mal notwendig, die Bücher gelesen zu haben. Bei den Klausuren zuvor noch viel mehr. Ich gebe auch zu, nur für mein Mathematikabitur wirklich gelernt zu haben. In Latein und Politik & Wirtschaft hätte ich im höheren zweistelligen Bereich abschließen können, wenn ich die leichteren Vorschläge gewählt hätte bzw mich anders vorbereitet hätte. Musik war nochmal ne andere Nummer. Nur Deutsch betrachte ich als ungerechte Bewertung, der Rest war Eigenverschulden.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dingo » Fr 24. Jul 2015, 17:12

Ich erinnere mich noch an mein "Lernen" für die Matheklausur. :cool:

Ich saß neben einer Freundin, die hat geübt, ich habe gelegentlich Fragen beantwortet und nebenbei ihre Sammlung Lustige Taschenbücher gelesen. Bis es ihr zu bunt wurde und wir in den Partykeller ihrer Eltern umzogen, damit ich auch mal eine Aufgabe durchrechnete.

Das waren noch Zeiten. :rolleyes:
Ich bin ein Flüchtlingskind.

Sollten weiterführende Links auf Seiten, die ich verlinke, zu Inhalten führen, die als Gewaltaufruf verstanden werden könnten, so mache ich mir diese ausdrücklich nicht zu eigen.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » Fr 24. Jul 2015, 17:33

Katenberg » Fr 24. Jul 2015, 17:06 hat geschrieben:
Wenn man halbwegs im Unterricht aufgepasst hatte und über ein Grundgerüst an Bildung verfügt hat, war es nicht mal notwendig, die Bücher gelesen zu haben. Bei den Klausuren zuvor noch viel mehr. Ich gebe auch zu, nur für mein Mathematikabitur wirklich gelernt zu haben. In Latein und Politik & Wirtschaft hätte ich im höheren zweistelligen Bereich abschließen können, wenn ich die leichteren Vorschläge gewählt hätte bzw mich anders vorbereitet hätte. Musik war nochmal ne andere Nummer. Nur Deutsch betrachte ich als ungerechte Bewertung, der Rest war Eigenverschulden.

Aahso - man hat es also nicht nötig, die Bücher zu lesen, die zum Unterrichtsstoff gehören, reicht das bisschen, was im Unterricht besprochen wird und sich dann über eine ungerechte Benotung beschweren, weil in der Prüfung was anderes dran kam.
Ganz großes Kino. Schon mal auf die Idee gekommen, dass bei Prüfungen auch nach Dingen gefragt werden könnte, bei denen ein "halbwegs aufgepasst" und "Grundgerüst an Bildung" eben NICHT reicht?

Die "Antigone" wurde auch im Unterricht behandelt und trotzdem, ging das Prüfungsthema (Aufsatz) weit über das hinaus, was im Unterricht behandelt wurde. Alle die, die meinten, sie bräuchten das Drama nicht gelesen zu haben, haben bei der Prüfung jämmerlich "Schiffbruch" erlitten. Tja - shit happens, mein Bester.
Nix mit "ungerechter Bewertung", Dein "halbwegs aufpassen" hat schlicht nicht gereicht. Gelernt hast Du daraus nix.:D
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » Fr 24. Jul 2015, 17:41

Dingo » Fr 24. Jul 2015, 17:12 hat geschrieben:Ich erinnere mich noch an mein "Lernen" für die Matheklausur. :cool:

Ich saß neben einer Freundin, die hat geübt, ich habe gelegentlich Fragen beantwortet und nebenbei ihre Sammlung Lustige Taschenbücher gelesen. Bis es ihr zu bunt wurde und wir in den Partykeller ihrer Eltern umzogen, damit ich auch mal eine Aufgabe durchrechnete.

Das waren noch Zeiten. :rolleyes:

Vor der Matheprüfung habe ich gar nicht gelernt, habe mir nen netten Tag gemacht. Hätte mich nur verrückt gemacht und alles vergeigt. :D
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Katenberg » Fr 24. Jul 2015, 17:50

Dark Angel » Fr 24. Jul 2015, 18:33 hat geschrieben:Aahso - man hat es also nicht nötig, die Bücher zu lesen, die zum Unterrichtsstoff gehören, reicht das bisschen, was im Unterricht besprochen wird und sich dann über eine ungerechte Benotung beschweren, weil in der Prüfung was anderes dran kam.
Ganz großes Kino. Schon mal auf die Idee gekommen, dass bei Prüfungen auch nach Dingen gefragt werden könnte, bei denen ein "halbwegs aufgepasst" und "Grundgerüst an Bildung" eben NICHT reicht?

Die "Antigone" wurde auch im Unterricht behandelt und trotzdem, ging das Prüfungsthema (Aufsatz) weit über das hinaus, was im Unterricht behandelt wurde. Alle die, die meinten, sie bräuchten das Drama nicht gelesen zu haben, haben bei der Prüfung jämmerlich "Schiffbruch" erlitten. Tja - shit happens, mein Bester.
Nix mit "ungerechter Bewertung", Dein "halbwegs aufpassen" hat schlicht nicht gereicht. Gelernt hast Du daraus nix.:D


Bitte genauer lesen. Ich sprach von den Klausuren, nicht vom Abitur. Und weiterhin kennst du nicht die weiteren Umstände der Prüfung, die Themen waren es nicht. Das kann ich dir sagen.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dingo » Fr 24. Jul 2015, 19:00

Dark Angel » Fr 24. Jul 2015, 18:41 hat geschrieben:Vor der Matheprüfung habe ich gar nicht gelernt, habe mir nen netten Tag gemacht. Hätte mich nur verrückt gemacht und alles vergeigt. :D

Mathe vergeigen ging gar nicht. :cool: Jedenfalls nicht in der Schule. In der Ausbildung war der Stoff schon deutlich heftiger.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Keoma » Do 6. Aug 2015, 10:40

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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Tom Bombadil » Do 6. Aug 2015, 10:48

Diese kamen zum mittlerweile dritten Mal zum Einsatz und waren auch als Reaktion auf das traditionell schlechtere Abschneiden der Frauen bei den davor eingesetzten Tests entwickelt worden. Frauen waren auch damals bei den Bewerbern klar in der Überzahl, kamen zum Teil aber nur auf 43 Prozent der Plätze. Mit den neuen Tests verbesserte sich die Frauenerfolgsquote. [..] sowie (heuer erstmals) einem Test über "Soziales Entscheiden" zusammen.
http://derstandard.at/2000020339095/Mae ... als-Frauen

Das ist doch ein super Erfolg :thumbup: :D
Zuletzt geändert von Tom Bombadil am Do 6. Aug 2015, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Nathan » Do 6. Aug 2015, 12:26

frems » Fr 17. Jul 2015, 13:55 hat geschrieben:http://www.donaukurier.de/nachrichten/p ... 70,3099199

Viele Männer fühlen sich ja heutzutage benachteiligt. Gleichzeitig gibt's nicht nur Frauen, die lieber von weiblichen Ärzten behandelt werden möchten, sondern eben auch Männer, die mit ihrem Anliegen lieber zu einem männlichen Arzt gehen. Haltet Ihr es für sinnvoll, wenn man eine Quote einführt, um einen Mindestanteil an Herren zur gewährleisten? Nur für Frauen? Oder auf Geschlechtsmerkmale komplett verzichten und junge Menschen nur nach den bisherigen Kriterien (in der Regel Schulnote, ggf. ergänzt um Gespräche für subjektive Eindrücke und ggf. Eignungstests) auswählen?


Quotenregelungen sind prinzipiell ein untaugliches Instrument und zwar in jeder Beziehung und in allen Bereichen. Besonders absurd ist die Frauenquote im Bereich Führungsetage von Unternehmen, aber auch überhaupt in allen Bereichen, in denen es um eine bestimmte Qualifikation geht. Quotenregelung wirken auch nicht gegen Diskriminierung sondern stellen im Gegenteil selbst eine Diskriminierung dar. Bekommt man eine Stellung nicht weil man eine Frau ist, ist das extrem ärgerlich. Bekommt man eine Stellung nur weil man eine Frau ist (also aufgrund einer Quotenregelung) ist das auch wieder beschämend und herabsetzend. Gilt umgekehrt natürlich auch für Männer und für das Studium der Zahnmedizin.

Bekannt ist der Ausruf auf sinkenden Schiffen "Frauen und Kinder zuerst!" Ja, wie? Wieso? Geht's noch? Kinder - ok, das ist ja schließlich der Schlüssel zu unserer Zukunft, aber wieso bin ich weniger erhaltenswert als meine Frau?
Oder - ähnlicher Fall - "wieder gab es Opfer unter der Zivilbevölkerung..." Schlimm, wirklich, aber warum ist es weniger schlimm, wenn Soldaten sterben? Sind die zum Sterben einfach bestimmt, sind das Menschen zweiter Klasse, ist das einfach Berufsrisiko und wenn ja, warum wird das verschwiegen?

Anderer Fall: Der wohlmeinende Nachbar sagt "naja, irgendwo...Neger sind schließlich auch Menschen". Herrlich... :s

Diskriminierungen gibt es massenweise und diese angedachte Zahnarztquote ist ein weiterer absurder Beitrag zur Vermeherung von Diskriminierung..
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Nathan » Do 6. Aug 2015, 12:37

Katenberg » Mo 20. Jul 2015, 15:14 hat geschrieben:Im Allgemeinen kann man feststellen, dass das derzeitige Bildungssystem sehr stark auf Frauen ausgebaut ist. Das bereits dahingehend, dass man mit bloßem Auswendiglernen sehr weit kommen kann. Wenn man auf Ausgewogenheit achten möchte, müsste man also erstmal an der Stelle ansetzen und aussagekräftigere Abschlüsse schaffen. Insgesamt bleibe ich bei der Haltung, dass ich Quoten ablehne.


Diese hanebüchene Aussage ist...ne, ganz nüchtern, Nathansche, reg dir nicht uff...eine derart unverfroren frauenfeindliche Bemerkung hab ich überhaupt noch nie gelesen. Sie ist eines Moderators in diesem Forum absolut unwürdig.

dass das derzeitige Bildungssystem sehr stark auf Frauen ausgebaut

und

dass man mit bloßem Auswendiglernen sehr weit kommen kann


Wow. Frauen sind also tendenziell weniger in der Lage, Denkleistungen zu erbringen dafür aber stärker in Merkleistungen? Woher stammt denn diese krude Theorie, aus welchem Mistkasten der Geschichten des Mittelalters haste denn den Käse ausgegraben?

Ich kann dir nur wünschen, niemals meiner Frau oder meiner Tochter zu begegnen. Die sind zwar nicht ganz so wortstark wie ich dafür aber deutlich lautstärker...hrhrhr
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Keoma » Do 6. Aug 2015, 12:40

Tom Bombadil » Do 6. Aug 2015, 11:48 hat geschrieben:Diese kamen zum mittlerweile dritten Mal zum Einsatz und waren auch als Reaktion auf das traditionell schlechtere Abschneiden der Frauen bei den davor eingesetzten Tests entwickelt worden. Frauen waren auch damals bei den Bewerbern klar in der Überzahl, kamen zum Teil aber nur auf 43 Prozent der Plätze. Mit den neuen Tests verbesserte sich die Frauenerfolgsquote. [..] sowie (heuer erstmals) einem Test über "Soziales Entscheiden" zusammen.
http://derstandard.at/2000020339095/Mae ... als-Frauen

Das ist doch ein super Erfolg :thumbup: :D


Sicher.
Die Frau Doktorin kann zwar nicht operieren, aber dafür gut mit den Hinterbliebenen weinen.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon frems » Do 6. Aug 2015, 12:52

Keoma » Do 6. Aug 2015, 13:40 hat geschrieben:
Sicher.
Die Frau Doktorin kann zwar nicht operieren, aber dafür gut mit den Hinterbliebenen weinen.

Nennt man bei Euch "Frau Doktorin" nicht die Ehefrau vom Doktor?
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon frems » Do 6. Aug 2015, 12:53

Nathan » Do 6. Aug 2015, 13:26 hat geschrieben:
Quotenregelungen sind prinzipiell ein untaugliches Instrument und zwar in jeder Beziehung und in allen Bereichen.

Seh ich auch so. Das scheint für mich ein klassischer Fall dafür zu sein, daß die Politik ein (vermeintliches) Problem ausgemacht hat und es mit simplen Instrumenten lösen möchte, die aber neue Probleme schaffen und man nicht einen Schritt zurückgeht, sondern sich weitere Regulierungen bzw. Quoten ausdenken möchte. :|
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Keoma » Do 6. Aug 2015, 12:54

frems » Do 6. Aug 2015, 13:52 hat geschrieben:Nennt man bei Euch "Frau Doktorin" nicht die Ehefrau vom Doktor?


Nein.
Die Ehefrau vom Doktor wurde "Frau Doktor" betitelt.
Frau Doktorin entspringt der Genderdingsbums.
So wie das hochgestellte "a" bei Mag.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Nightwatch » Do 6. Aug 2015, 13:17

Nathan » Do 6. Aug 2015, 13:26 hat geschrieben:
Quotenregelungen sind prinzipiell ein untaugliches Instrument und zwar in jeder Beziehung und in allen Bereichen. Besonders absurd ist die Frauenquote im Bereich Führungsetage von Unternehmen, aber auch überhaupt in allen Bereichen, in denen es um eine bestimmte Qualifikation geht.

Die Frauenquote ist sicherlich ein stumpfes Instrument, aber ein absurdes?
Unter den verlangten Qualifikationen fallen bekanntlich nicht nur formale Kriterien wie Abschlüsse oder Zertifikate, sondern auch Eigenschaften wie soziale Herkunft oder das Geschlecht. Diese leistungsunabhängigen Faktoren sollten in irgendeiner Form kompensiert werden, um Ungerechtigkeiten zu vermeiden.

Der ganze Kontext fehlt. Der österreichische Medizin-Aufnahmetest läßt sich durch kostspielige Vorbereitungskurse meistern. Es findet also eine soziale Selektion statt. Und natürlich spielen die unterschiedlichen Bildungssozialisationen von Jungen und Mädchen eine Rolle.

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