Männerquote im Studium

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Shlabotnik
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Shlabotnik » Mo 17. Aug 2015, 22:21

Agesilaos Megas » Do 13. Aug 2015, 04:08 hat geschrieben:


Ich muss eingestehen, dass ich die Männer-Rolle auch bei der Lektüre verinnerlicht habe: Vor und während meines Studium, auch heute noch, habe ich eine abgrundtiefe Abneigung gegenüber jeder Dichtung entwickelt. menin aeide, arma virumque cano - egomet vomito. Selbst deutsche Dichtung ("Dichtung" mal hier als antiker Terminus) erscheint mir häßlich und furchtbar, ob Opitz, Schiller, Goethe etc. - Reden und Historiographie bevorzugt, schon allein aus ästhetischen Gründen.

Das ist aber nicht naturgegeben: Im älteren deutschen Bildungsbetrieb und auch dafür war z.B. das Dichten fester Bestandteil, mehrsprachig. Auch ich dichtete einmal aus Begeisterung - das war aber vor dem Abitur.

Die Frage ist nur, wie man wieder Jungens an diese Sache heranführen kann. Die Mädels sind immer dafür zu begeistern. Man sollte z.B. neue Formen der Dichtung eröffnen, den kreativeren Umgang fördern. Der Formalismus stört doch immer: Rhythmen/Reime (Antike: Metrum). Warum nicht einmal "freestyle"-Reime mit den Jungens? Das macht der Rap auch schon vor.

Auch die Themen sind wichtig. Fasziniert hat mich immer die Entscheidung der Medea, ob sie ihre Kinder umbringt oder nicht. Extremsituationen. Keine moralische Belehrungen. Freude an der Emotion, Entsetzen bei den Entscheidungen. Vllt. kitztelst Du ja leicht Deinen Söhnen heraus, was sie motiviert: "Kennt ihr eine Frau, die ihre Familie zerstückelt und kocht?". :)

Nochmal zum Rollenbild: Ich muss zugeben, dass mir die dem Rollenbild nicht entsprechende Effie Briest sehr gefallen hat - es ist also nicht immer eine verinnerlichte Rollenfrage.


Dichtung mochte ich in der Schule auch nicht. Jedoch habe ich mich der Sache (in der Oberstufe) anders genähert. Über die Oper, sei es Verdi, sei es Wagner, immer gab es auch dort den Bezug zur "gedichteten" Sprache (bei Verdi war es meist Shakespeare, siehe "Macbeth"; bei Wagner war es seine eigene Interpretation von Eschenbach und anderen).

Ich kann mich noch erinnern, wie unser Englischlehrer (es ging um den Macbeth) eine Oper im Fernsehen empfahl (das war Verdis "Macbeto", den ich damals zum ersten Mal hörte). Am anderen Tage meinte er, das sei ja so langweilig gewesen. Ich empfand das ganz anders. Ich hatte damals schon den Eindruck, dass gerade Verdi einer der glühendsten Verehrer von Shakespeare war.

S.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Keoma » Di 18. Aug 2015, 10:09

Ein interessanter Artikel zum Thema Medizinstudium:

http://derstandard.at/2000020842075/Pup ... uer-Kinder
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Tom Bombadil » Di 18. Aug 2015, 10:17

Mir kommt dieser Genderschwachsinn immer mehr wie eine Ersatzreligion vor...
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Ysop » Mi 2. Sep 2015, 21:35

epona » Mo 20. Jul 2015, 18:57 hat geschrieben:
Gibt es eigentlich einen seriösen Nachweis für die Behauptung Mädels werden bei gleicher Leistung besser bewertet?


Das hat sogar das Bildungsministerium höchstselbst in einer Studie festgestellt. Diese dann aber nach nur wenigen Tagen flugs wieder aus dem Netz gezogen. Was eine interessante Verhaltensweise ist.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Fluxio » Do 3. Sep 2015, 15:14

Ich halte nichts von Quoten im Studium, somit könnten talentierte und motivierte Studenten/innen durch den Rost fallen und man braucht gerade hier qualifiziertes Fachpersonal, und keine faire Verteilung von Männern und Frauen.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Katenberg » So 25. Okt 2015, 16:23

Tom Bombadil » Di 18. Aug 2015, 11:17 hat geschrieben:Mir kommt dieser Genderschwachsinn immer mehr wie eine Ersatzreligion vor...


Mir auch. Erinnert mich an den Satz "Wo Religion schwindet, wächst der Aberglaube" :D :D
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » Mo 26. Okt 2015, 17:04

Tom Bombadil » Di 18. Aug 2015, 10:17 hat geschrieben:Mir kommt dieser Genderschwachsinn immer mehr wie eine Ersatzreligion vor...

Der Schwachsinn ist keine Ersatzreligion, das ist Ideologie und zwar vom Feinsten.
Da geht es um den Aufbau von Feindbildern und die heißen Naturwissenschaft - alles nur soziale/kulturelle Konstrukte zur Festigung von Machtstrukturen und Hierarchien.
Ganz besonders böse ist die Biologie, weil die ja den meschlichen Sexualdimorphismus "postustuliert" und den gibt es ja gar nicht.
Schließlich konnten die Genderschwachmaten ja "beweisen", dass es sowas wie biologisch determinierte Unterschiede gar nicht gibt, alles nur kulturell und sozial konstruiert.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon michi.ensch » Mo 26. Okt 2015, 18:01

Fluxio » Do 3. Sep 2015, 16:14 hat geschrieben:Ich halte nichts von Quoten im Studium, somit könnten talentierte und motivierte Studenten/innen durch den Rost fallen und man braucht gerade hier qualifiziertes Fachpersonal, und keine faire Verteilung von Männern und Frauen.


Jede Art der Zwangsquotierung geht auch immer einher mit Diskriminierung der jeweils anderen Seite!
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Tom Bombadil
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 26. Okt 2015, 18:17

Dark Angel » Mo 26. Okt 2015, 18:04 hat geschrieben:Der Schwachsinn ist keine Ersatzreligion, das ist Ideologie und zwar vom Feinsten.
Da geht es um den Aufbau von Feindbildern und die heißen Naturwissenschaft...

Und worin unterscheidet sich das jetzt von Religion? Religionen mit Absolutheitsanspruch sind nichts weiter als Ideologien, die u.a. auch Naturwissenschaften ablehnen. Auch da ist die Biologie mit der Evolutionstheorie ganz weit vorne ;) Natürlich hat sich das im aufgeklärten Christen- und Judentum sowie bei gemäßigten Muslimen stark abgeschliffen, aber in den mehr oder weniger orthodoxen Strömungen ist das nach wie vor stark präsent.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Amun Ra » Mo 26. Okt 2015, 18:36

Dark Angel » Mo 26. Okt 2015, 18:04 hat geschrieben:Der Schwachsinn ist keine Ersatzreligion, das ist Ideologie und zwar vom Feinsten.
...

Im englischsprachigen Raum geht das mit den Feministen und Antifeministen noch viel härter zur Sache als hier in Deutschland. Der sog. 3rd-Wave-Feminism liefert sich mit Mens-Rights-Activists (=MRA) schon ans absurde grenzende Gefechte ohne jegliche Bandagen oder Regeln. Jene 3rd-Wave-Feministinnen beschuldigen jeden, der es wagt andere Feministinnen (zu Recht oder zu Unrecht) zu kritisieren, ein "harasser", Stalker und dergleichen zu sein und es wird sogar, teils unter wüstesten Lügen, versucht mittels Briefen an Polizei, Presse und Arbeitgeber jeden Meinungsopponenten Mundtot zu machen. Und andersherum, die MRAs reagieren teilweise ebenso. Ich verfolge das spaßeshalber ab und an bei YouTube. Keine Realityshow aus dem Fernsehen kommt an das Level an Drama heran das dort echte Menschen bieten könnten. Einfach faszinierend. Wenn du dich ab und an mal amüsieren möchtest, ich kann es dir nur empfehlen. :thumbup:
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » Mo 26. Okt 2015, 20:01

Tom Bombadil » Mo 26. Okt 2015, 18:17 hat geschrieben:Und worin unterscheidet sich das jetzt von Religion? Religionen mit Absolutheitsanspruch sind nichts weiter als Ideologien, die u.a. auch Naturwissenschaften ablehnen. Auch da ist die Biologie mit der Evolutionstheorie ganz weit vorne ;) Natürlich hat sich das im aufgeklärten Christen- und Judentum sowie bei gemäßigten Muslimen stark abgeschliffen, aber in den mehr oder weniger orthodoxen Strömungen ist das nach wie vor stark präsent.

Religion ist eine Weltanschauung auf der Basis von Glaubenslehren an bestimmte transzendente, übernatürliche und/oder überirdische Mächte und damit verbundene heilige Objekte.
Ideologie ist ebenfalls eine Weltanschauung, kommt aber ohne übernatürliche oder überirdische Mächte und heilige Objekte aus.
Allerdings kann es innerhalb der Religion(en) sehr wohl bestimmte Ideologien geben ==> Protestantismus ist eine solche religiöse Ideologie.
Kennzeichnend für Ideologien ist, dass ihre Grundannahmen (wie dies auch in Religionen der Fall ist) nicht hinterfragt werden.
Gendermainstream (im Folgenden GM genannt) hingegen ist eine politische Ideologie, die der Durchsetzung bestimmter Ideen und Vorstellungen dient.
GM versucht sich zwar den Anschein von Wissenschaftlichkeit zu geben, wiederholt jedoch nur die Postulate ihrer "Gründer" bzw begründet alle Aussagen mit deren Postulaten.
Ich habe da bei einer Userin ganz gewaltig in alle verfügbaren Fettnäppchen getreten, als ich darauf hinwies, dass die Mehrzahl der Vertreter des GM lesbisch, homosexuell oder transsexuell sind.
Unter dem Vorwand Gleichberechtigung anzustreben, wird in Wirklichkeit Gleichheit angestebt - mit anderen Worten: es soll ein "neuer Mensch" geschaffen/erzogen werden und aus diesem Grund wird a) die Existenz von nur 2 biologischen Geschlechtern bestritten, b) der menschliche Sexualdimorphismus, zu dem auch bestimmte geschlechtsspezifische Verhaltensmuster gehören, c) wird, entgegen Erkenntnissen aus der Evolutionsbiologie, behauptet, dass alle menschlichen Verhaltensweisen sozial/kulturell geschaffen sind und d) haben die Vertreter des GM auch noch ein Problem mit dem Begriff "normal" der auch für mehrheitlich steht.
Sie selbst gehören einer Minderheit an und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird halt evolutionär sinnvolle Heterosexuelität zum kulturell erzwungener fremdbestimmter Sexualität erklärt, von der es sich zu befreien gilt ==> jeder kann sein Geschlecht wählen wie er will.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » Di 27. Okt 2015, 16:02

Amun Ra » Mo 26. Okt 2015, 18:36 hat geschrieben:Im englischsprachigen Raum geht das mit den Feministen und Antifeministen noch viel härter zur Sache als hier in Deutschland. Der sog. 3rd-Wave-Feminism liefert sich mit Mens-Rights-Activists (=MRA) schon ans absurde grenzende Gefechte ohne jegliche Bandagen oder Regeln. Jene 3rd-Wave-Feministinnen beschuldigen jeden, der es wagt andere Feministinnen (zu Recht oder zu Unrecht) zu kritisieren, ein "harasser", Stalker und dergleichen zu sein und es wird sogar, teils unter wüstesten Lügen, versucht mittels Briefen an Polizei, Presse und Arbeitgeber jeden Meinungsopponenten Mundtot zu machen. Und andersherum, die MRAs reagieren teilweise ebenso. Ich verfolge das spaßeshalber ab und an bei YouTube. Keine Realityshow aus dem Fernsehen kommt an das Level an Drama heran das dort echte Menschen bieten könnten. Einfach faszinierend. Wenn du dich ab und an mal amüsieren möchtest, ich kann es dir nur empfehlen. :thumbup:

Ich würde wohl eher eine ganz bestimmte Handbewegung machen, als mich amüsieren. :D
Das ganze nimmt wirklich groteske Züge an, wenn z.B. eine Userin hier im Forum behauptet Geschlecht spiele im Zusammenhang gar keine Rolle oder, dass unter Wissenschaftlern längst Konsens daüber herrsche, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt.
Da passiert bei mir immer nur eins - Kopf meets Tischplatte. :s
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » Mi 28. Okt 2015, 11:30

Tom Bombadil » Mo 26. Okt 2015, 18:17 hat geschrieben:Und worin unterscheidet sich das jetzt von Religion? Religionen mit Absolutheitsanspruch sind nichts weiter als Ideologien, die u.a. auch Naturwissenschaften ablehnen. Auch da ist die Biologie mit der Evolutionstheorie ganz weit vorne ;) Natürlich hat sich das im aufgeklärten Christen- und Judentum sowie bei gemäßigten Muslimen stark abgeschliffen, aber in den mehr oder weniger orthodoxen Strömungen ist das nach wie vor stark präsent.

Achja und noch was zum Thema Ideologie:
Ideologie bedient sich gern bestimmter -ismen, welche zwar anfangs auf aus wissenschaftlichen Theorien (welche nicht zwingend allgemein anerkannt sein müssen) abgeleitet, sich aber nicht überprüfen lassen bzw irrational begründet werden.
Solche -ismen resultieren aus einer bestimmten Lebenseinstellung und bilden die Grundlage für ein Glaubenssystem oder eine Lehre bzw dienen dazu andere Lebenseinstellungen und/oder Erkenntnisse negativ zu konnotieren oder zu stigmatisieren.
In Bezug auf GM ist das Postulieren eines so genannten Hetrosexismus/Heteronormativität ein negativ konnotierter -ismus, weil er der Lebenseinstellung der Vertreter der Ideologie widerspricht.
Dieser -ismus basiert auf der Behauptung, dass es keine natürliche Heterosexualität gäbe, diese grundsätzlich gesellschaftlich konstruiert und erzwungen sein.
Übersehen bzw geleugnet wird dabei jedoch, dass Heterosexualität bei allen, sich sexuell reproduzierenden Arten die Regel darstellt/regelmäßig auftritt und nur diese Regelmäßigkeit auch evolutionär einen Sinn ergibt ==> Erhaltung der Art.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Kael » Do 29. Okt 2015, 20:40

Ja, diese Dinge fallen mir auch besonders auf.

Ich denke dort geht es vor allem um Sympathiepunkte. Da ich aufgrund privater Umstände erst "jetzt" dazu komme mein Abitur nachzuholen sitze ich neben meiner Arbeit Abends noch auf der Schulbank - wo sich nur Erwachsene tummeln.

Bei Klausurarbeiten lässt sich mittlerweile kaum etwas machen, allerdings ist die SoMi-Note entscheidend.
Da ich ein Geschichtsnerd bin und im schulischen Bereich soweit alles beantworten konnte - Bekam ich trotz allem eine 3 auf meinem Zeugnis. Das war meine schlechteste Note die ich je in diesem Fach bekommen habe. Dabei waren meine Klausuren im Bereich 2. Hingegen eine Mitschülerin welche auf den Klausuren eine 3 und eine 2 hatte, Mitarbeitstechnisch vielleicht alle 3 Schulstunden etwas von sich gegeben hat während ich sogar eine Präsentation gehalten habe, wo sogar meine Lehrerin mir während der Präsentation dazwischen sprach und meine Mitschülerin keine Präsentation bekam - hatte sie dennoch eine bessere Note als ich.

Das nenne ich soweit Sympathie - Da kann man nichts machen.

Nun aber zu den anderen Fällen: Da ich eben auch noch andere Fächer mit anderen Lehrern habe, frage ich mich des öfteren WIE diese Personen, eigentlich nur Frauen, auf ihre Noten kommen obwohl sie während des Unterrichts kaum etwas sagen und dann meistens auch nur wenn die Lehrerin sie dazu auffordert. Meine Mitarbeitsnoten - wie die der meisten anderen Mitschüler von mir - mit einem Schnitt von 2- bis 4+ gewertet werden, während alle Mädchen in unserer Klasse zwischen 1 und 3 herumdümpeln.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Linda » Do 29. Okt 2015, 20:46

Dark Angel » Di 27. Okt 2015, 16:02 hat geschrieben:Ich würde wohl eher eine ganz bestimmte Handbewegung machen, als mich amüsieren. :D
Das ganze nimmt wirklich groteske Züge an, wenn z.B. eine Userin hier im Forum behauptet Geschlecht spiele im Zusammenhang gar keine Rolle oder, dass unter Wissenschaftlern längst Konsens daüber herrsche, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt.
Da passiert bei mir immer nur eins - Kopf meets Tischplatte. :s


Du mußt diese Userin aber jetzt unbedingt zum dritten Mal erwähnen. - Kleiner Zickenkrieg, was? ;)

Im Übrigen hat sie nicht ganz unrecht.
http://www.spektrum.de/news/die-neudefi ... ts/1335086
http://www.nature.com/news/sex-redefined-1.16943
http://dasendedessex.blogsport.de/image ... ickelt.pdf
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Linda » Do 29. Okt 2015, 20:48

Im Iran gibt es übrigens eine Männerquote an den Universitäten.

http://derstandard.at/1203602515130/Ira ... n-Unis-ein
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » Fr 30. Okt 2015, 13:02

Linda » Do 29. Okt 2015, 20:46 hat geschrieben:
Du mußt diese Userin aber jetzt unbedingt zum dritten Mal erwähnen. - Kleiner Zickenkrieg, was? ;)

Im Übrigen hat sie nicht ganz unrecht.
http://www.spektrum.de/news/die-neudefi ... ts/1335086
http://www.nature.com/news/sex-redefined-1.16943
http://dasendedessex.blogsport.de/image ... ickelt.pdf

Wenn du schon Links einfügst, dann sollten die auch funktionieren!
In dem nature-Artikel geht es um eine Frau mit Kienefelter-Syndrom ==> Intersexualität. Das bedeutet aber noch langen nicht, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt, sondern schlicht un ergreifend, dass immer mehr über Funktion und Aktivität bestimmter Gene herausgefunden wird, welche Anomalien auftreten (können) und auch Anomalien produzieren noch kein neues Geschlecht.
Außerdem vertritt die Journalistin in dem Artikel nur ihre eigene Ansicht, stellt Behauptungen auf - sie interpretiert Forschungsergebniss im Sinne der Gender-Ideologie. Nicht mehr und nicht weniger.
Ob diese Interprtation mit den tatsächliche Aussagane von Wissenschaftlern übereinstimmt, sei dahin gestellt.
Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Genetik bestätigen die Behauptung von der Existen von x^n Geschlechtern eben NICHT.
Zuletzt geändert von Dark Angel am Fr 30. Okt 2015, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon epona » Fr 30. Okt 2015, 15:14

Dark Angel » Di 27. Okt 2015, 17:02 hat geschrieben:Ich würde wohl eher eine ganz bestimmte Handbewegung machen, als mich amüsieren. :D
Das ganze nimmt wirklich groteske Züge an, wenn z.B. eine Userin hier im Forum behauptet Geschlecht spiele im Zusammenhang gar keine Rolle oder, dass unter Wissenschaftlern längst Konsens daüber herrsche, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt.
Da passiert bei mir immer nur eins - Kopf meets Tischplatte. :s


Evtl. ist dir dieses Mißgeschick schon zu häufig passiert?

Auf jeden Fall bist du nicht ausreichend informiert und strozt nur so von Vorurteilen und Unterstellungen.
Guter Ratschlag:

Informationen, sachliche Diskussion. ;)
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon epona » Fr 30. Okt 2015, 15:16

Dark Angel » Fr 30. Okt 2015, 14:02 hat geschrieben:
Außerdem vertritt die Journalistin in dem Artikel nur ihre eigene Ansicht, stellt Behauptungen auf - sie [u]interpretiert


Ist ja furchtbar. :x
Könnte sie evtl. besser informiert sein als DA?

Nö, nie im Leben :(
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Linda » So 1. Nov 2015, 11:42

Dark Angel » Fr 30. Okt 2015, 13:02 hat geschrieben:Wenn du schon Links einfügst, dann sollten die auch funktionieren!
In dem nature-Artikel geht es um eine Frau mit Kienefelter-Syndrom ==> Intersexualität. Das bedeutet aber noch langen nicht, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt, sondern schlicht un ergreifend, dass immer mehr über Funktion und Aktivität bestimmter Gene herausgefunden wird, welche Anomalien auftreten (können) und auch Anomalien produzieren noch kein neues Geschlecht.
Außerdem vertritt die Journalistin in dem Artikel nur ihre eigene Ansicht, stellt Behauptungen auf - sie interpretiert Forschungsergebniss im Sinne der Gender-Ideologie. Nicht mehr und nicht weniger.
Ob diese Interprtation mit den tatsächliche Aussagane von Wissenschaftlern übereinstimmt, sei dahin gestellt.
Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Genetik bestätigen die Behauptung von der Existen von x^n Geschlechtern eben NICHT.


Du bist einfach nur eine Wichtigtuerin, die nicht auf der Höhe der Zeit ist.
Warum nicht? Aus Ideologie, natürlich. ;)

Guck Dir die Quellen dieser renommierten Wissenschaftsjournalistin an.
http://www.nature.com/news/sex-redefined-1.16943

Hier der Artikel nochmal auf deutsch:
http://www.spektrum.de/news/die-neudefi ... ts/1335086

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