Männerquote im Studium

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epona
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon epona » So 1. Nov 2015, 11:46

Linda » So 1. Nov 2015, 12:42 hat geschrieben:
Du bist einfach nur eine Wichtigtuerin, die nicht auf der Höhe der Zeit ist.
Warum nicht? Aus Ideologie, natürlich. ;)



In dem Punkt muss ich dir uneingeschränkt zustimmen.
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Dark Angel
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » So 1. Nov 2015, 12:04

Linda » So 1. Nov 2015, 11:42 hat geschrieben:
Du bist einfach nur eine Wichtigtuerin, die nicht auf der Höhe der Zeit ist.
Warum nicht? Aus Ideologie, natürlich. ;)

Guck Dir die Quellen dieser renommierten Wissenschaftsjournalistin an.
http://www.nature.com/news/sex-redefined-1.16943

Hier der Artikel nochmal auf deutsch:
http://www.spektrum.de/news/die-neudefi ... ts/1335086

Nicht auf der Höhe der Zeit?
An den Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens/wissenschaftlicher Methodik hat sich nichts geändert und die Forderungen die ein Carl Popper an wissenschaftliche Hypothesen/Theorien stellt, sind nach wie vor aktuell.
Und DIE gelten für empirische Wissenschaften und theoretische Wissenschaften gleichermaßen. ==> wissenschaftliche Hypothesen/Theorien müssen zwingend nachvollziehbar, überprüfbar und falsifizierbar sein und das sind die Behauptungen/Thesen der Gender"forscher" NICHT, sie erfüllen damit NICHT die Krierien, denen wissenschaftliche Arbeiten/Forschungen unterliegen!



1. besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen dem, was die Quellen tatsächlich aussagen und dem, was eine Journalistin - und sei sie noch so rennomiert - daraus macht. JEDES Forschungsergebnis kann ideologisch verarbeitet werden.
Forschungen zu Intersexualität betreffen nun mal NUR Intersexualität, sie sind NICHT verallgemeinerbar und NICHT auf die anwendbar, die nicht betroffen sind.
Da die Journalistin das aber tut, handelt es sich um einen ideologischen Artikel und das zeigt nur, wie weit die Genderideologie schon vorgedrungen ist.

2. sind auch Wissenschaftler und/oder Wissenschaftsjournalisten nicht davor gefeit, Bullshit von sich zu geben bzw auf der Esoterikwelle zu "reiten". Das beste Beispiel ist Prof. Hartwig Thiem!
Zuletzt geändert von Dark Angel am So 1. Nov 2015, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Dark Angel
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dark Angel » So 1. Nov 2015, 12:36

Linda » So 1. Nov 2015, 11:42 hat geschrieben:
Du bist einfach nur eine Wichtigtuerin, die nicht auf der Höhe der Zeit ist.
Warum nicht? Aus Ideologie, natürlich. ;)

Guck Dir die Quellen dieser renommierten Wissenschaftsjournalistin an.
http://www.nature.com/news/sex-redefined-1.16943

Hier der Artikel nochmal auf deutsch:
http://www.spektrum.de/news/die-neudefi ... ts/1335086

Mal zwei einfache Beispiele aus meinem Fachgebiet, wie Forschungsergebnisse ideologisch instrumentalisiert werden:
1. Wir wissen, dass es in den paläolithischen und mesolithischen Kulturen keine hierarchischen Strukturen gab, dass diese sich erst mit fortschreitender gesellschaftlicher Arbeitsteilung entwickelten.
Wir wissen aber auch, dass es in diesen paläolithischen und mesolithischen Kulturen ein Matrilinearität und Matrilokalität/Patrilokalität gab. Es gibt aber KEINE Hinweise auf die Existenz eines Matriarchats und es gab mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch kein Matriarchat, weil Matriarchat das Vorhandensein hierarchischer Strukturen voraussetzt.
Basierend auf dieser Matrilokalität und Matrilinearität wird ganz "genderkonform" das Vorhandensein eines Matriarchats behauptet und das wohlwissend, dass eine solche Behauptung mangels Fakten NICHT falsifizierbar ist.

2. Wir wissen WANN Homo habilis begann Werkzeuge zu verwenden, wir wissen aber NICHT, WER die ersten Werkzeuge herstellte.
Und wieder wird ganz "genderkonform" behauptet, diese ersten Werkzeuge könnten von Frauen hergestellt und verwendet worden sein und wieder in dem vollen Wissen, dass diese Behauptungen/Thesen NICHT falsifizierbar sind.

Und solche Vorgehensweise IST ideologische Vorgehensweise und hat mit Wissenschaft nichts zu tun!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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denkmal
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon denkmal » Mi 31. Aug 2016, 11:31

Der neue Weg:
Jetzt gibt es ein Studium über "Männer und Gedöns"

Mission & Vision

Mission

The Center for the Study of Men and Masculinities, established at Stony Brook University (SUNY) in 2013, is dedicated to engaged interdisciplinary research on boys, men, masculinities, and gender. Our mission is to bring together researchers, practitioners, and activists in conversation and collaboration to develop and enhance projects focusing on boys and men. This collaboration will generate and disseminate research that redefines gender relations to foster greater social justice.

Vision

The Center is committed to fostering a world in which everyone, regardless of race, gender, or sexuality, reach their full potential as human beings. We support and promote research that furthers the development of boys and men in the service of healthy masculinities and greater gender equality. We seek to build bridges among a new generation of researchers, practitioners, and activists who work toward these ends. This unique collaboration will enhance the quality and impact of research, and enable a more informed policy and practice.



...oder ist das nur "das übliche" Gendergedöns in neuem Gewand...
Jemand schon mal darüber Näheres gehört?
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
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Dampflok
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Re: Männerquote im Studium

Beitragvon Dampflok » Mi 14. Sep 2016, 12:59

denkmal hat geschrieben:(31 Aug 2016, 12:31)

Der neue Weg:
Jetzt gibt es ein Studium über "Männer und Gedöns"




...oder ist das nur "das übliche" Gendergedöns in neuem Gewand...
Jemand schon mal darüber Näheres gehört?




Ja, kurz rübergeflogen:

Profeministisch und auch pro Clinton positioniert. Auch dort ist nur der feministische Mann der gute Mann.
""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"

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