Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

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Tom Bombadil
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Feb 2018, 20:30

think twice hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:25)

Eine Farce ist es höchstens, groessenwahnsinnig zu glauben, man könne in einer Antifa-Hochburg ne rechte Demo durchführen. Möchte mal wissen, wer diese Schnapsidee hatte.

Mir wäre neu, dass Grundrechte in Deutschland nur abhängig von der Örtlichkeit gelten. Interessant ist auch, dass linke und grüne Senatsabgeordnete mit in der Blockade hockten. Auch solche Feinde des Grundgesetzes sitzen neben der AfD in den Parlamenten.
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Ger9374
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Ger9374 » Di 20. Feb 2018, 20:32

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:12)

Irrelevant, die Initiative ging von einem AfD-Mitglied aus, also muss es grundsätzlich scheiße sein.


Es ist irrelevant um was es ging, weil der Initiator Afd Mitglied ist!
Klare ansage. Es geht euch nicht um Standpunkte und Disput! Ihr Urteilt nach Herkunft und Personen!
Wenn beispielsweise von Boris Beckers Sohn ein Satz kommt. Ich antworte das kommt doch von einem Halbne..... dann ist das natürlich was ganz anderes.Relativierung ist ein ärmliches opfern von standpunkten und zeigt das ihr nicht mehr zu bieten habt wie Schlagworte.Was ist Moral wenn ihr sie so für eure kleingeistigen zwecke missbraucht. Eure Humanistischen Gutmenschen phrasen doch nur missbrauchtes Moralgetue darstellt um politische Gegner Mundtod zu machen!
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Dark Angel » Di 20. Feb 2018, 20:32

think twice hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:25)

Eine Farce ist es höchstens, groessenwahnsinnig zu glauben, man könne in einer Antifa-Hochburg ne rechte Demo durchführen. Möchte mal wissen, wer diese Schnapsidee hatte.

Du scheinst ein echtes Problem mit unserer Grundgesetz zu haben, wenn du a) die "Gegendemo" verteidigst und b) der Meinung bist, eine Demo gegen Gewalt gegen Frauen sei rääächts.

"Art8 GG (1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden."


Betonung liegt auf friedlich - ohne Anmeldung oder Erlaubnis!
Dei Demo WAR angemeldet, sogar die Route war genehmigt UND die Demo war friedlich. Die Gegendemo mit Bockade und Verhinderung der Demo hingegen war eine Straftat.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon think twice » Di 20. Feb 2018, 20:33

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:30)

Mir wäre neu, dass Grundrechte in Deutschland nur abhängig von der Örtlichkeit gelten. Interessant ist auch, dass linke und grüne Senatsabgeordnete mit in der Blockade hockten. Auch solche Feinde des Grundgesetzes sitzen neben der AfD in den Parlamenten.

Tja, da müssen sich Frau Bilge, Lutz Bachmann und Co. wohl damit abfinden, dass man in Kreuzberg nicht von ihnen gerettet werden möchte.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Dark Angel » Di 20. Feb 2018, 20:39

think twice hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:33)

Tja, da müssen sich Frau Bilge, Lutz Bachmann und Co. wohl damit abfinden, dass man in Kreuzberg nicht von ihnen gerettet werden möchte.

Auch in Kreuzberg gilt das Grundgesetz, müssen Grundrechte gewährleistet/garantiert werden. Hat die Berliner "Regierung"/Senat offensichtlich noch nicht mitgekriegt.
So langsam zeigt sich, wer die wirklichen Feinde der Demokratie sind - DU gehörst auch dazu, wenn du Grundrechtsverletzungen gut heißt.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Bolero » Di 20. Feb 2018, 20:43

think twice hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:33)

Tja, da müssen sich Frau Bilge, Lutz Bachmann und Co. wohl damit abfinden, dass man in Kreuzberg nicht von ihnen gerettet werden möchte.

Du willst deutsche Beamtin sein? Pfui!!!!!
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon think twice » Di 20. Feb 2018, 20:44

Dark Angel hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:39)

Auch in Kreuzberg gilt das Grundgesetz, müssen Grundrechte gewährleistet/garantiert werden. Hat die Berliner "Regierung"/Senat offensichtlich noch nicht mitgekriegt.
So langsam zeigt sich, wer die wirklichen Feinde der Demokratie sind - DU gehörst auch dazu, wenn du Grundrechtsverletzungen gut heißt.

Wollten die " Damen" nun ihre Grundrechte oder ihre Frauenrechte durchsetzen am Halleschen Tor in Berlin-Kreuzberg? Egal, war jedenfalls ne Schnapsidee.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon think twice » Di 20. Feb 2018, 20:46

Bolero hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:43)

Du willst deutsche Beamtin sein? Pfui!!!!!

Warum? Weil ich Verständnis dafuer habe, nicht von AfD-Tussis und Pegida-Fuehrern gerettet werden zu wollen?
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon becksham » Di 20. Feb 2018, 20:50

Wer ist Leyla Bilge?

Sie ist eine Kurdin, die selbst geflüchtet ist, aber ein rassistisches Weltbild vertritt. In ihren Reden und Videos spricht sie von Menschen, die vom schwarzafrikanischen Kontinent kämen und Krankheiten mitbrächten. Alle Muslime sollten aus Deutschland rausgeschmissen werden und unter die Debatte um Nazi-Verbrechen sollte endlich ein Schlussstrich gezogen werden.

http://www.taz.de/!5482453/
(ja, ja, die TAZ)

Natürlich war das nie und nimmer ne rechte Demo. Lutz Bachmann zum Beispiel kam nur ganz zufällig vorbei. Besonders schön finde ich, dass meistens das Wort Frauendemo in Anführungszeichen geschrieben wird. Viele Frauen waren ja wirklich nicht vor Ort.

Und für die Klugscheißerin hier: Für die Gegendemos gilt selbstverständlich auch die Versammlungsfreiheit. Das einzige, was nicht rechtens war, war die Blockade.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Polibu » Di 20. Feb 2018, 21:13

think twice hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:25)

Eine Farce ist es höchstens, groessenwahnsinnig zu glauben, man könne in einer Antifa-Hochburg ne rechte Demo durchführen. Möchte mal wissen, wer diese Schnapsidee hatte.


Ja ne, ist klar. Die Antifa wendet faschistische Methoden an und du findest das auch noch gut.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Polibu » Di 20. Feb 2018, 21:14

becksham hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:50)
Das einzige, was nicht rechtens war, war die Blockade.


Und genau das habe ich doch kritisiert. :)
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Feb 2018, 21:19

becksham hat geschrieben:(20 Feb 2018, 20:50)

Das einzige, was nicht rechtens war, war die Blockade.

Richtig. Und da hockten nunmal linke und grüne Senatsabgeordnete, das macht sie ebenso zu Feinden des Grundgesetzes wie so manchen AfD'ler, weil sie anderen Menschen ihre grundgesetzlich garantierten Rechte vorenthalten wollen. Und tt klatscht begeistert Applaus, ist damit auch kein Deut besser als die rechten Faschos, die Grundrechte für bestimmte Menschengruppen ablehnen.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon becksham » Di 20. Feb 2018, 21:24

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Feb 2018, 21:19)

Richtig. Und da hockten nunmal linke und grüne Senatsabgeordnete, das macht sie ebenso zu Feinden des Grundgesetzes wie so manchen AfD'ler, weil sie anderen Menschen ihre grundgesetzlich garantierten Rechte vorenthalten wollen. Und tt klatscht begeistert Applaus, ist damit auch kein Deut besser als die rechten Faschos, die Grundrechte für bestimmte Menschengruppen ablehnen.

Nicht nur think twice. Du darfst deine Verachtung auch auf mich übertragen. Denn wäre ich nicht krank geschrieben, hätte ich womöglich auch in der Blockade gesessen.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Feb 2018, 21:26

Prima, hier fallen gleich die Hüllen reihenweise, GG-Feinde allerorten.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon becksham » Di 20. Feb 2018, 21:30

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Feb 2018, 21:26)

Prima, hier fallen gleich die Hüllen reihenweise, GG-Feinde allerorten.

Ich bin halt kein guter Mensch. Ich will mich im Spiegel ansehen können und gehöre nicht zu den Menschen, die die Rechten machen lassen, was sie wollen. Ich werde mich denen immer in den Weg stellen. Das war so und das bleibt so.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Feb 2018, 21:31

Man kann sich auch mit legalen Mitteln in den Weg stellen.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon becksham » Di 20. Feb 2018, 21:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Feb 2018, 21:31)

Man kann sich auch mit legalen Mitteln in den Weg stellen.

Indem man sich dafür einsetzt, dass Nazis nicht Nazis genannt werden sollen? Weil dann das Problem erledigt ist?
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon think twice » Di 20. Feb 2018, 21:41

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Feb 2018, 21:31)

Man kann sich auch mit legalen Mitteln in den Weg stellen.

OK, wenn man am Straßenrand steht und "Nazis raus!" brüllt, ist man ein besserer Mensch als wenn man sich auf die Strasse setzt.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon Polibu » Di 20. Feb 2018, 21:44

becksham hat geschrieben:(20 Feb 2018, 21:24)

Nicht nur think twice. Du darfst deine Verachtung auch auf mich übertragen. Denn wäre ich nicht krank geschrieben, hätte ich womöglich auch in der Blockade gesessen.


Faschistische Antifaschisten halt.
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Re: Positionieren sich Feministinnen notfalls rechtsaußen?

Beitragvon think twice » Di 20. Feb 2018, 21:49

Polibu hat geschrieben:(20 Feb 2018, 21:44)

Faschistische Antifaschisten halt.

Ja, sich auf die Strasse zu setzen, ist voll faschistisch, während "Kleine Halbneger" freie Meinungsäußerung ist. :D
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