Hausmänner

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JTK
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Hausmänner

Beitragvon JTK » Fr 20. Apr 2012, 18:53

.....also dann mal wieder mein Lieblingsthema im Genderbereich - ist ja auch seit 12 Jahren mein Job :thumbup:

Meine damalige (1999/2000) Vermutung ein Trendsetter zu sein hat sich wie auch bei meinen Männerrechtsanliegen bisher bestätigt.


Verdoppelung der Hausmänner in den USA in den letzten 10 Jahren:

http://abcnews.go.com/US/Parenting/mode ... y5wGhzNlLv

Der Grund für den Rollentausch ist denkbar einfach pragmatisch: Wer mehr verdient geht arbeiten, wer besser mit Kindern umgehen kann, bleibt zuhause.

Da gibt es keine ideologische Diskussion über Aufbewahrungsanstalten, Fremdbetreuung oder Herdprämie.

Da in den USA immer mehr Frauen in gute bis Top Positionen kommen, finden sie nach ihrem alten Beuteschema "nach oben oder auf Augenhöhe" keine Partner mehr, weil es schlicht zu Wenige gibt und so kommt die Oberärztin mit dem Krankenpfleger zusammen und er wird SAHD.

Ich (Bürokaufmann), der seinen Job gehaßt hat und da ´raus wollte und meine Frau (Dr. rer. nat., Abteilungsleiterin), die Karriere und Kinder wollte, machen das seit fast 12 Jahren so.

Ich habe beide Kinder von Geburt an alleine betreut und das ist der beste Job, den ich jemals hatte. Jetzt sind sie bis 15 Uhr betreut und ich genieße meine freie Zeit für Hobbys und Naturerfahrung. Frei und autark :-)

Wieso klappt das hier in Deutschland nicht so ? Standesdünkel ? Akzeptieren "die Männer" keine Frauen "über" ihnen oder umgekehrt "die Frauen" keine Männer "unter" ihnen ?

http://happysahd.com/Trailer.html
http://www.youtube.com/watch?v=fPT9d_koZMw
http://www.youtube.com/watch?v=zzFsiwtZlD8
http://www.youtube.com/watch?v=YbvEds7Gk4M
http://www.youtube.com/watch?v=5VyuAs1h3z8
http://www.youtube.com/watch?v=-wBndN1PGeg
http://www.youtube.com/watch?v=-C3qNVXd ... re=related
http://www.youtube.com/watch?v=7HQvD0jd37Y&feature=fvw
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Re: Hausmänner

Beitragvon Angrboda » Fr 20. Apr 2012, 19:22

Kitas als Aufbewahrungsanstalten zu bezeichnen... naja...

Ansonsten ist das wohl ein gesellschaftliches Problem. Hausmänner sind Flaschen und Frauen, die statt beim Kind zu sitzen arbeiten, Rabenmütter. Ob sich das jemals ändert....?
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Re: Hausmänner

Beitragvon lila-filzhut » Fr 20. Apr 2012, 20:15

Grundsätzlich rate ich dem Mann ein Leben fern von Weibern zu führen. Somit lehne ich auch das Modell "Hausmann" ab.
Is aber nix gegen deine Person, Hans. Schließlich gleichst du dieses Defizit mit Aufklärungsarbeit auf diversen Plattformen wunderbar aus.
weil ich ja sowieso gewinn, da ich nen Filzi bin :)
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Re: Hausmänner

Beitragvon Sir Porthos » Fr 20. Apr 2012, 20:26

lila-filzhut » Fr 20. Apr 2012, 20:15 hat geschrieben:Grundsätzlich rate ich dem Mann ein Leben fern von Weibern zu führen. Somit lehne ich auch das Modell "Hausmann" ab.
Is aber nix gegen deine Person, Hans. Schließlich gleichst du dieses Defizit mit Aufklärungsarbeit auf diversen Plattformen wunderbar aus.


Es ist nicht die Aufgabe eines Mannes, Hausmann zu sein.

Die Natur hat beide Geschlechter mit Stärken und Schwächen versehen.

Nur eine Frau ist in der Lage, neugeborene Kinder adäquat zu versorgen. Ein Mann kann das nicht.

Dieser ganze dummdreiste Genderquatsch stinkt mir.

Die Frau hat eine biologische Rolle, die ihr niemand nehmen kann und die auch niemand ersetzen kann.

Der Mann hat in dieser Zeit eine andere Aufgabe. Die Familie zu versorgen mit allem, was sie braucht.

Aber das scheint ja mittlerweile als "altmodisch", zu gelten.

So sucht man politisch korrekt nach Mitteln und Wegen, dieses Naturgesetz auszuhebeln.

Frauenquoten, Antidiskriminierungsgesetze, Herdprämien, etc.

Es ändert jedoch nichts an der biologisch vorgegebenen und notwendigen Rollenverteilung.

Politische Eingriffe sorgen nur für eines: Weniger Geburten.
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Re: Hausmänner

Beitragvon NMA » Fr 20. Apr 2012, 20:27

Wenn Mann und Frau im Home-Office arbeiten, kann man Genderisten damit völlig überfordern :p
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Re: Hausmänner

Beitragvon lila-filzhut » Fr 20. Apr 2012, 20:31

Sir Porthos » Fr 20. Apr 2012, 20:26 hat geschrieben:
Es ist nicht die Aufgabe eines Mannes, Hausmann zu sein.

Die Natur hat beide Geschlechter mit Stärken und Schwächen versehen.

Nur eine Frau ist in der Lage, neugeborene Kinder adäquat zu versorgen. Ein Mann kann das nicht.

Dieser ganze dummdreiste Genderquatsch stinkt mir.

Die Frau hat eine biologische Rolle, die ihr niemand nehmen kann und die auch niemand ersetzen kann.

Der Mann hat in dieser Zeit eine andere Aufgabe. Die Familie zu versorgen mit allem, was sie braucht.

Aber das scheint ja mittlerweile als "altmodisch", zu gelten.

So sucht man politisch korrekt nach Mitteln und Wegen, dieses Naturgesetz auszuhebeln.

Frauenquoten, Antidiskriminierungsgesetze, Herdprämien, etc.

Es ändert jedoch nichts an der biologisch vorgegebenen und notwendigen Rollenverteilung.

Politische Eingriffe sorgen nur für eines: Weniger Geburten.


Der Mann zahlt drauf, egal welche Rolle. Ob gegendert oder biologisch so vorgegeben. Kein Bock drauf, schon gar nicht wegen irgendsoner Ollen.
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Re: Hausmänner

Beitragvon Sir Porthos » Fr 20. Apr 2012, 20:34

lila-filzhut » Fr 20. Apr 2012, 20:31 hat geschrieben:
Der Mann zahlt drauf, egal welche Rolle. Ob gegendert oder biologisch so vorgegeben. Kein Bock drauf, schon gar nicht wegen irgendsoner Ollen.


Es gibt nicht nur "Olle". Es gibt so viele tolle Frauen.

Und eine Frau, die zuhause bleibt, um sich um den Nachwuchs zu kümmern, ist in keinster Weise minderwertig. Im Gegenteil. Diese Frau leistet mehr für unsere Gesellschaft als ein Mann im Management einer Firma.
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Re: Hausmänner

Beitragvon Milady de Winter » Fr 20. Apr 2012, 20:36

Sir Porthos » Fr 20. Apr 2012, 21:34 hat geschrieben:
Es gibt nicht nur "Olle". Es gibt so viele tolle Frauen.

Und eine Frau, die zuhause bleibt, um sich um den Nachwuchs zu kümmern, ist in keinster Weise minderwertig. Im Gegenteil. Diese Frau leistet mehr für unsere Gesellschaft als ein Mann im Management einer Firma.


Wenn Du das einem Kürbis erklärst hast Du mehr davon... :)
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Re: Hausmänner

Beitragvon jack000 » Fr 20. Apr 2012, 20:37

JTK » Fr 20. Apr 2012, 19:53 hat geschrieben:... Ich habe beide Kinder von Geburt an alleine betreut und das ist der beste Job, den ich jemals hatte. Jetzt sind sie bis 15 Uhr betreut und ich genieße meine freie Zeit für Hobbys und Naturerfahrung. Frei und autark :-)

...
Wieso klappt das hier in Deutschland nicht so ? Standesdünkel ? Akzeptieren "die Männer" keine Frauen "über" ihnen oder umgekehrt "die Frauen" keine Männer "unter" ihnen ?

Solange du damit einverstanden bist ist es doch ok. Ich persönlich würde das ablehnen (Sei es als Bürokaufmann zu arbeiten oder Kinder zu betreuen), aber ein jeder soll nach seine Fasson glücklich werden.

Wenn meine Frau in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung ein höheres Einkommen hätte als ich, hätte ich damit ein Problem. Sie strebt aber eine Selbstständigkeit an und wenn da mehr bei herauskommt, würde ich das begrüssen.

Warum aber schreibst du, dass es in Deutschland nicht so wäre? Natürlich ist dass in Deutschland genauso. Frauen mit hohem Einkommen/Erbschaften gibt es genauso und die müssen auch irgendwo zusehen wie sie Zuneigung bekommen (Siehe Quant). Da ist downgrading sicherlich nicht selten.

Allerdings bestätigst du damit auch, dass Kinderbetreuung viel freie Zeit für Hobbys und Naturerfahrung zulässt. M.E. ist Kinderbetreuung doch ein Vollzeitjob?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Hausmänner

Beitragvon lila-filzhut » Fr 20. Apr 2012, 20:38

Sir Porthos » Fr 20. Apr 2012, 20:34 hat geschrieben:
Es gibt nicht nur "Olle". Es gibt so viele tolle Frauen.

Und eine Frau, die zuhause bleibt, um sich um den Nachwuchs zu kümmern, ist in keinster Weise minderwertig. Im Gegenteil. Diese Frau leistet mehr für unsere Gesellschaft als ein Mann im Management einer Firma.


Ich finde es auch nicht minderwertig, ganz im Gegenteil. Aber dennoch: Er zahlt darauf. Es geht nicht um Lebensleistung von Frauen, sondern um die Schädlichkeit einer Kooperation zwischen Ihm und Weib in einer frauenzentrierten Gesellschaft.
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Re: Hausmänner

Beitragvon Sir Porthos » Fr 20. Apr 2012, 20:43

Milady de Winter » Fr 20. Apr 2012, 20:36 hat geschrieben:
Wenn Du das einem Kürbis erklärst hast Du mehr davon... :)


Mylady, ich bin in meiner Einstellung wohl furchtbar altmodisch.

Aber ich denke immer meine Großeltern. Mein Großvater war der Ernährer der Familie. Aber du darfst raten, wer zuhause die Hosen anhatte.

Das war meine Großmutter.
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Re: Hausmänner

Beitragvon Milady de Winter » Fr 20. Apr 2012, 20:44

Sir Porthos » Fr 20. Apr 2012, 21:43 hat geschrieben:
Mylady, ich bin in meiner Einstellung wohl furchtbar altmodisch.

Aber ich denke immer meine Großeltern. Mein Großvater war der Ernährer der Familie. Aber du darfst raten, wer zuhause die Hosen anhatte.

Das war meine Großmutter.


Deine Einstellung ist absolut legitim. Mir gings um was anderes. :)
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Re: Hausmänner

Beitragvon JTK » Fr 20. Apr 2012, 21:37

Beteigeuze » Fr 20. Apr 2012, 19:22 hat geschrieben:Kitas als Aufbewahrungsanstalten zu bezeichnen... naja...

Ansonsten ist das wohl ein gesellschaftliches Problem. Hausmänner sind Flaschen und Frauen, die statt beim Kind zu sitzen arbeiten, Rabenmütter. Ob sich das jemals ändert....?


Ist mir egal, da mir mein Job gefällt.
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Re: Hausmänner

Beitragvon JTK » Fr 20. Apr 2012, 21:39

lila-filzhut » Fr 20. Apr 2012, 20:15 hat geschrieben:Grundsätzlich rate ich dem Mann ein Leben fern von Weibern zu führen. Somit lehne ich auch das Modell "Hausmann" ab.
Is aber nix gegen deine Person, Hans. Schließlich gleichst du dieses Defizit mit Aufklärungsarbeit auf diversen Plattformen wunderbar aus.



Für mich als Väterrechtler gab es nur zwei Wege.

Zeugungsstreik (bei mir bis ca. 38)

primary caregiver wie die Amis sagen, also Hauptbezugsperson. Ich weiß, bringt mir juristisch nix, aber psychologisch.
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Re: Hausmänner

Beitragvon Katenberg » Fr 20. Apr 2012, 21:42

Beteigeuze » Fr 20. Apr 2012, 19:22 hat geschrieben:Kitas als Aufbewahrungsanstalten zu bezeichnen... naja...

Ansonsten ist das wohl ein gesellschaftliches Problem. Hausmänner sind Flaschen und Frauen, die statt beim Kind zu sitzen arbeiten, Rabenmütter. Ob sich das jemals ändert....?


Was sind Kitas denn sonst?
Übrigens ist das nicht nur ein Vorurteil, dass Hausmänner Flaschen sind ;)
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there were brains upon t chute
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Re: Hausmänner

Beitragvon JTK » Fr 20. Apr 2012, 21:45

Sir Porthos » Fr 20. Apr 2012, 20:26 hat geschrieben:
Es ist nicht die Aufgabe eines Mannes, Hausmann zu sein.

Die Natur hat beide Geschlechter mit Stärken und Schwächen versehen.

Nur eine Frau ist in der Lage, neugeborene Kinder adäquat zu versorgen. Ein Mann kann das nicht.

Dieser ganze dummdreiste Genderquatsch stinkt mir.

Die Frau hat eine biologische Rolle, die ihr niemand nehmen kann und die auch niemand ersetzen kann.

Der Mann hat in dieser Zeit eine andere Aufgabe. Die Familie zu versorgen mit allem, was sie braucht.

Aber das scheint ja mittlerweile als "altmodisch", zu gelten.

So sucht man politisch korrekt nach Mitteln und Wegen, dieses Naturgesetz auszuhebeln.

Frauenquoten, Antidiskriminierungsgesetze, Herdprämien, etc.

Es ändert jedoch nichts an der biologisch vorgegebenen und notwendigen Rollenverteilung.

Politische Eingriffe sorgen nur für eines: Weniger Geburten.


Meine Frau verdient das 4fache im Vergleich zu meinem alten Job - da muß man pragmatisch denken.

Warum habe ich es denn auch nach Aussage von Kinderarzt, Erzieherinnen und Lehrer bei zwei Kinder geschafft sie von Geburt an zu betreuen ?

Die sog. klassische Rollenverteilung ist sehr jung - nämlich seit der Industriealisierung. Davor haben Väter bei der Kinderbetreuung voll mitgemacht und Mönche haben des öfteren Babys großgezogen, die vor ihrer Klostertür lagen.

Ein mir bekannter Vater argumentieret mir gegenüber einmal so wie du. Als er mit 40 einen Stressinfarkt am Schreibtisch bekam, fragte ich ihn was denn natürlicher sei.

Mit seinen Kinder eine Fahrradtour machen, wandern, fischen, in´s Schwimmbad gehen usw. oder an einem Schreibtisch sitzen und Papier hin - und her schieben ?
Zuletzt geändert von JTK am Fr 20. Apr 2012, 22:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hausmänner

Beitragvon Sir Porthos » Fr 20. Apr 2012, 21:49

JTK » Fr 20. Apr 2012, 21:45 hat geschrieben:

Warum habe ich es denn auch nach Aussage von Kinderarzt, Erzieherinnen und Lehrer bei zwei Kinder geschafft sie von Geburt an zu betreuen ?

Die sog. klassische Rollenverteilung ist sehr jung - nämlich seit der Industriealisierung. Davor haben Väter bei der Kinderbetreuung voll mitgemacht und Mönche haben des öfteren Babys großgezogen, die vor ihrer Klostertür lagen.

Ein mir bekannter Vater argumentieret mir gegenüber einmal so wie du. Als er mit 40 einen Stressinfarkt am Schreibtisch bekam, fragte ich ihn was denn natürlicher sei.

Mit seinen Kinder eine Fahrradtour machen, wandern, fischen, in´s Schwimmbad gehen usw. oder an einem Schreibtisch sitzen und Papier hin - und her schieben ?



Wie soll ein Mann ein Neugeborenes am Leben erhalten ?

Es geht nicht.

Und das sind die biologischen Grenzen, die ich meinte.
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Re: Hausmänner

Beitragvon JTK » Fr 20. Apr 2012, 21:51

jack » Fr 20. Apr 2012, 20:37 hat geschrieben:Solange du damit einverstanden bist ist es doch ok. Ich persönlich würde das ablehnen (Sei es als Bürokaufmann zu arbeiten oder Kinder zu betreuen), aber ein jeder soll nach seine Fasson glücklich werden.

Wenn meine Frau in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung ein höheres Einkommen hätte als ich, hätte ich damit ein Problem. Sie strebt aber eine Selbstständigkeit an und wenn da mehr bei herauskommt, würde ich das begrüssen.

Warum aber schreibst du, dass es in Deutschland nicht so wäre? Natürlich ist dass in Deutschland genauso. Frauen mit hohem Einkommen/Erbschaften gibt es genauso und die müssen auch irgendwo zusehen wie sie Zuneigung bekommen (Siehe Quant). Da ist downgrading sicherlich nicht selten.

Allerdings bestätigst du damit auch, dass Kinderbetreuung viel freie Zeit für Hobbys und Naturerfahrung zulässt. M.E. ist Kinderbetreuung doch ein Vollzeitjob?



Klar gefällt es mir, auch eben wegen der Freizeit. Meine Kinder sind mittlerweile Vollzeit in Kindergarten und Schule betreut und ich habe den ganzen Tag für mich den ich nutze um mich allgemein autodidaktisch zu bilden. Das genieße ich, da ich vorher nie eine Chance auf Bildung hatte. Mein Englisch ist durch den Kontakt mit den vielen SAHD aus den USA mittlerweile fließend. Außerdem kann ich so oft in die Natur gehen wie zuletzt in meiner Vorschulzeit. Meine Frau, die sehr gut verdient, finanziert mir eine Putzfrau und eine Rente - was will ich mehr ?
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Re: Hausmänner

Beitragvon JTK » Fr 20. Apr 2012, 21:54

Katenberg » Fr 20. Apr 2012, 21:42 hat geschrieben:
Was sind Kitas denn sonst?
Übrigens ist das nicht nur ein Vorurteil, dass Hausmänner Flaschen sind ;)


Wenn du in Bonn wohnen würdest, würde ich dich jetzt heraus fordern - wie sich das für einen Mann gehört und wie Männer das regeln :D

Schau mal unter Hans Alef die Facebook Fotos ;)
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Re: Hausmänner

Beitragvon JTK » Fr 20. Apr 2012, 21:57

Sir Porthos » Fr 20. Apr 2012, 21:49 hat geschrieben:



Wie soll ein Mann ein Neugeborenes am Leben erhalten ?

Es geht nicht.

Und das sind die biologischen Grenzen, die ich meinte.



Heute kein Problem mehr - Frau pumpt ab und ich gab Fläschen :D Bei Problemen zum Kinderarzt. Geht nicht, gibts nicht für einen der seit 40 Jahren Kampfsport betreibt ;)
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