Gehalter Gender-gap

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Remasuri
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Remasuri » Mo 28. Aug 2017, 14:38

Eine Frage:

Wenn Frauen bis zu (oder waren es durchschnittlich?) 22% weniger Lohn für die selbe Arbeit bekommen als Männer, warum sind sie dann oft unterrepräsentiert in den Firmen und man braucht Quoten? Die Firmen müssten doch die "günstigeren" Arbeitnehmer mit Handkuss nehmen?

Ernst gemeinte Frage
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Dark Angel
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Mo 28. Aug 2017, 17:30

Remasuri hat geschrieben:(28 Aug 2017, 15:38)

Eine Frage:

Wenn Frauen bis zu (oder waren es durchschnittlich?) 22% weniger Lohn für die selbe Arbeit bekommen als Männer, warum sind sie dann oft unterrepräsentiert in den Firmen und man braucht Quoten? Die Firmen müssten doch die "günstigeren" Arbeitnehmer mit Handkuss nehmen?

Ernst gemeinte Frage

Frauen verdienen aber nicht "durchschnittlich" 22% weniger als Männer!
Bei diesem diesem Wert handelt es sich um den so genannten unbereinigten Gender-Pay-Gap, bei dem Äppel mit Birnen verglichen werden und dessen sich Feministinnen bedienen - was im höchsten Maße unseriös ist.
Der so genannte bereinigte Gender-Py-Gap liegt lt. Destatis deutlich niedriger bei durchschnittlich etwa 6% (2014).

"Für den unbereinigten Gender Pay Gap werden die absoluten Brutto­stunden­verdienste ins Verhältnis zueinander gestellt, ohne die ursächlichen Faktoren für den Gender Pay Gap zu berücksichtigen. Auf Basis der Daten der vierjährlichen Verdienst­struktur­erhebung werden Ergebnisse nach den Unter­gliederungen Alter, Bildungs­niveau (ISCED), Leistungs­gruppen, Tätigkeit (ISCO-08), Einfluss der öffentlichen Hand, Tarifbindung, Unternehmensgrößenklassen und Wirtschaftsabschnitte berechnet."
"Der bereinigte Gender Pay Gap wird auf Basis der vierjährlichen Verdienst­strukturerhebung berechnet. Hier wird jener Teil des Verdienst­unterschieds heraus­gerechnet, der auf strukturelle Unterschiede zwischen den Geschlechter­gruppen zurückzuführen ist, wie Unterschiede bei Berufen, Beschäftigungsumfang, Bildungsstand, Berufserfahrung oder der geringere Anteil von Frauen in Führungspositionen. Es muss berücksichtigt werden, dass der ermittelte Wert eine Obergrenze ist. Er wäre geringer ausgefallen, wenn weitere Informationen über lohnrelevante Einflussfaktoren für die Analysen zur Verfügung gestanden hätten, ..."
(Quelle)

Beim so genannten unbereinigten Gender-Pay-Gap werden z.B. Unterbrechungszeiten für Kinderbetreuung (Elternzeit) z.B. nicht heraus gerechnet, stattdessen wird da eine Benachteiligung von Frauen gebastelt, weil Männer sich in dieser Zeit ihrer Karriere widmen könnten. Die Zeit (2013) nennt das Mutterschaftsstrafe.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Marty McFly
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Marty McFly » Mi 13. Sep 2017, 18:17

Der Pay-Gap ist tatsächlich nur ein Earnings Gap.

Diese ganze Missinformation lässt man Feministen nur aus denselben Gründen durch gehen, aus denen man nie gemerkt haben will, dass Diesel gar nicht so sauber ist: wegen wirtschaftlichen Interessen.
Für die Wirtschaft wäre es nämlich kurz- bis mittelfristig super, wenn Frauen sich derart kaputt arbeiten würden, wie Männer. Dann wären sie erst produktiver und würden dann noch die Gesundheitsindustrie ankurbeln, wenn sie am Ende sind.

Was mit Familien und auf längere Sicht der Gesellschaft als ganzes passiert, das ist dabei völlig egal.

Leider merken Frauen noch es nicht, da den meisten Frauen ihr Ego näher ist als die Wirtschaft. Aber im "International Business" Studium waren Frauen in der Mehrzahl, von daher fliegt der Schwindel hoffentlich doch eines Tages auf.
"It were not best that we should all think alike; it is difference of opinion that makes horse races."
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Maria » Do 14. Sep 2017, 15:58

Dark Angel hat geschrieben:(28 Aug 2017, 18:30)

Frauen verdienen aber nicht "durchschnittlich" 22% weniger als Männer!
Bei diesem diesem Wert handelt es sich um den so genannten unbereinigten Gender-Pay-Gap, bei dem Äppel mit Birnen verglichen werden und dessen sich Feministinnen bedienen - was im höchsten Maße unseriös ist.
Der so genannte bereinigte Gender-Py-Gap liegt lt. Destatis deutlich niedriger bei durchschnittlich etwa 6% (2014).

"Für den unbereinigten Gender Pay Gap werden die absoluten Brutto­stunden­verdienste ins Verhältnis zueinander gestellt, ohne die ursächlichen Faktoren für den Gender Pay Gap zu berücksichtigen. Auf Basis der Daten der vierjährlichen Verdienst­struktur­erhebung werden Ergebnisse nach den Unter­gliederungen Alter, Bildungs­niveau (ISCED), Leistungs­gruppen, Tätigkeit (ISCO-08), Einfluss der öffentlichen Hand, Tarifbindung, Unternehmensgrößenklassen und Wirtschaftsabschnitte berechnet."
"Der bereinigte Gender Pay Gap wird auf Basis der vierjährlichen Verdienst­strukturerhebung berechnet. Hier wird jener Teil des Verdienst­unterschieds heraus­gerechnet, der auf strukturelle Unterschiede zwischen den Geschlechter­gruppen zurückzuführen ist, wie Unterschiede bei Berufen, Beschäftigungsumfang, Bildungsstand, Berufserfahrung oder der geringere Anteil von Frauen in Führungspositionen. Es muss berücksichtigt werden, dass der ermittelte Wert eine Obergrenze ist. Er wäre geringer ausgefallen, wenn weitere Informationen über lohnrelevante Einflussfaktoren für die Analysen zur Verfügung gestanden hätten, ..."
(Quelle)

Beim so genannten unbereinigten Gender-Pay-Gap werden z.B. Unterbrechungszeiten für Kinderbetreuung (Elternzeit) z.B. nicht heraus gerechnet, stattdessen wird da eine Benachteiligung von Frauen gebastelt, weil Männer sich in dieser Zeit ihrer Karriere widmen könnten. Die Zeit (2013) nennt das Mutterschaftsstrafe.


Genau!
Wir haben da so 20 Seiten vorher schon länger drüber diskutiert. Ob nicht auch sechs oder sogar sogar die knappen zwei Prozent nicht ein Grund zum Aufregen wären - Streiks wurden schon wegen solcher Lohnerhöhungssätze geführt - geschenkt... Pillipalle ...

Besser kann ich's auch nicht mehr zusammenfassen:
Spiegel-online hat geschrieben: Mythos 1 zum Gender Pay Gap: Es gibt ihn nicht. Diese 21 Prozent, die Frauen in Deutschland insgesamt im Schnitt weniger verdienen als Männer, sind gemäß diesem Mythos nur falsch ausgerechnet und eigentlich Propaganda. Das Argument geht meistens so: Es stimmt nicht, dass jede einzelne Frau genau 21 Prozent weniger verdient als ihr männlicher Kollege (korrekt.) Frauen verdienen zwar faktisch insgesamt weniger als Männer, aber sie arbeiten auch weniger und fallen öfter aus durchs Kinderkriegen und suchen sich auch oft von allein schlechter bezahlte Jobs und verhandeln auch schlecht, und zudem würden für die Berechnung nicht alle Einkünfte verrechnet, die in Deutschland zustande kommen, und deswegen ist die Lücke, wenn man von all diesen Faktoren absieht, viel kleiner, nämlich zwei bis sieben Prozent, je nachdem, mit wem man redet und was rausgerechnet wird.

Diese kleinere Zahl ist dann sozusagen der zu Diamant gepresste reine Sexismus und die "bereinigte" Lücke, was nahelegt, dass die Faktoren, die man vorher rausgerechnet hat, nur eine Art Schrott waren, den es nicht zu beachten gilt - was Quatsch ist. Zum einen wären zwei oder sieben Prozent Unterschied immer noch schlecht. Und zum anderen sind die rausgerechneten Faktoren, wie etwa die Tatsache, dass Frauen wesentlich öfter in Teilzeit arbeiten als Männer, ein reales Problem. Es ist so, dass Frauen deswegen weniger verdienen, und die Idee, man könnte den Gender Pay Gap kleinrechnen, um etwa staatliche Fördermaßnahmen zu kritisieren, hat ihren Haken da, wo man anerkennen muss, dass in beruflichen Situationen von Menschen immer viele Gründe eine Rolle spielen und man bei einer Erkältung ja auch nicht sagen würde: Gegen die Halsschmerzen tu ich mal nix, weil Fieber hab ich ja auch noch. Es gibt verschiedene Symptome, und die müssen einzeln angegangen werden, denn - Unterschied zur Erkältung: Von alleine wird es nicht besser.


http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 67246.html

Auch die anderen "Mythen" sind sämtlich hier aufgetaucht.

Und liebe Dark Angel, spare dir bitte die Mühe, mir jetzt mit vielen Fettschreibungen und Unterstreichungen erklären zu wollen, warum ich wieder mal keine Ahnung habe, mich von so einem ideologischen Quatsch nur indoktriieren lasse, sowieso alles nicht kapiere... Ich kenne deinen Standpunkt. ;)
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denkmal
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon denkmal » Fr 15. Sep 2017, 10:29

Maria hat geschrieben:(14 Sep 2017, 16:58)

Genau!
Wir haben da so 20 Seiten vorher schon länger drüber diskutiert. Ob nicht auch sechs oder sogar sogar die knappen zwei Prozent nicht ein Grund zum Aufregen wären - Streiks wurden schon wegen solcher Lohnerhöhungssätze geführt - geschenkt... Pillipalle ...

Besser kann ich's auch nicht mehr zusammenfassen:


http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 67246.html

Auch die anderen "Mythen" sind sämtlich hier aufgetaucht.

Und liebe Dark Angel, spare dir bitte die Mühe, mir jetzt mit vielen Fettschreibungen und Unterstreichungen erklären zu wollen, warum ich wieder mal keine Ahnung habe, mich von so einem ideologischen Quatsch nur indoktriieren lasse, sowieso alles nicht kapiere... Ich kenne deinen Standpunkt. ;)


Was mich bei diesen Dingen stört (naja stört ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck), haben wir nicht in Deutschland eine Art Selbstverantwortung? Jeder kann (und sollte) für SICH SELBER prüfen, ob er z.B. bei gleicher Leistung benachteiligt wird. Wenn das der Fall ist, hinnehmen oder ändern. Wie alles andere auch...

Ansonsten werden scheint's alle Lebensumstände, die dazu führen, dass man weniger verdient in dieser Studie nicht wirklich berücksichtigt.
Vergleich doch mal andere beliebige Beschäftigungsgruppen.
Immer soll der Staat da etwas "richten". Er könnte (sollte) höchstens die Rahmenbedingungen für, ich sage mal, besondere Situationen im Beschäftigungsverhältnis anpassen. Mich stört dabei wirklich das manchmal weinerliche Getue der so arg Gebeutelten (nein, nicht du, allgemein gesprochen). Eine Verbesserung der Beschäftigungssituation unbeachtet einer Geschlechtszugehörigkeit wäre angebrachter.

Ausserdem sind in meinen Augen auch die Veranstalter einer so unwissenschaftlich anmutenden Studie mit dafür verantwortlich, dass sich Männlein und Weiblein weiter streiten (*VT on* aber wer weiß, ob das nicht ein gewünschter Effekt is *VT off*). :)
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Amun Ra » Fr 15. Sep 2017, 11:57

Maria hat geschrieben:(14 Sep 2017, 16:58)
...
Besser kann ich's auch nicht mehr zusammenfassen:


http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 67246.html

Grundgütiger, der Artikel ist ja furchtbar.
...
Diese kleinere Zahl ist dann sozusagen der zu Diamant gepresste reine Sexismus und die "bereinigte" Lücke, was nahelegt, dass die Faktoren, die man vorher rausgerechnet hat, nur eine Art Schrott waren, den es nicht zu beachten gilt - was Quatsch ist.
...

Nein Maggie Stokowski, es ist kein Quatsch wenn man argumentiert, dass Frauen für gleiche Qualifikation und gleiche Leistung 21% weniger verdienen, dann aber Zahlen hernimmt um auf diese 21% zu kommen die auf unterschiedlicher Leistung beruhen. Das mag in feministischen Hexenzirkeln vielleicht gut ankommen, ausserhalb derer aber wird man (zurecht!) für so einen Humbug ausgelacht. Zum lachen auch diese Perle feministischer Unvernunft:
...
Es ist so, dass Frauen deswegen weniger verdienen, und die Idee, man könnte den Gender Pay Gap kleinrechnen,
...

Ja, wenn es so ist, dass Frauen weniger verdienen weil sie weniger Arbeiten, liebe Maggie Stokowski, dann ist es eben nicht so, dass Frauen für gleiche Leistung und gleiche Qualifikation 21% weniger verdienen. Weil entweder leisten sie ebensoviel oder eben nicht. Beides gleichzeitig geht nicht. Schrödingers Gleichung dreht sich um eine Katze, nicht um eine werktätige Frau.

Faszinierend übrigens das sie keinerlei argumentative Entkräftung des sog. "Mythos" präsentiert. Sie schreibt einfach, das ist so und alle haben es gefälligst zu schlucken. Weil steht ja nun im Spiegel und so.
...
Frauen machen das freiwillig.
...

Überraschung! Viele Frauen suchen sich tatsächlich lieber eine Teilzeitstelle, um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können. Tat es eigentlich sehr weh, liebe Maggie, als die Realität dich ungebremst im Gesicht getroffen hat?
...und sie suchen sich freiwillig Jobs, von denen jeder normale Mensch weiß, dass man dafür wenig Geld kriegt, zum Beispiel Altenpflege und Erziehung. Das kann man so sehen, ergibt aber, wenn man es zu Ende denkt, überhaupt keinen Sinn.
...

... Zweitens haben Frauen ziemlich unterschiedliche Neigungen und Kompetenzen, ...

Richtig! Etwa eine Präferenz für soziale Tätigkeiten. Unter anderem. Danke Maggie, dass du dir selbst widersprichst. Brauche ich deinen Humbug schon nicht widerlegen.
...
Und drittens sind die mehrheitlich von Frauen ausgeführten Arbeiten nicht natürlicherweise schlecht bezahlt. Pflege-, Erziehungs- oder Serviceberufe zum Beispiel sind unter anderem deswegen schlecht bezahlt, weil von Frauen ausgeführte Arbeit als weniger wert angesehen wird.
...

Und der Beweis für diese abstruse Behauptung ist nochmal wo versteckt? Oder ist das so ein feministisches Grundprinzip, deren Wahrheit nur für diejenigen ersichtlich ist die Zugang zu den feministischen Elfenbeintürmen haben? Ich habe eine andere Erklärung, warum Pflege-, Erziehungs- und Serviceberufe schlecht bezahlt sind: Weil in Guatemala ein Weißbartpekari Durchfall hatte. Die Erklärung ist zwar nicht besser oder schlechter, aber ebensogut belegt und darum mindestens so valide.
...
Bekloppt genug, wenn im Krankenhaus der männliche Pfleger "Pfleger" genannt wird und die weibliche Pflegerin "Schwester" - so als ob er aus Kompetenz da ist und sie aus Barmherzigkeit.
...

Oh wie ich es liebe, wenn Hardcore-Feministinnen ihre etymologischen Inkompetenzen zur Schau stellen und dabei denken sie wären irgendwie besonders clever oder hätten ein irgendwie besonders intelligentes Argument konstruirt. Liebe Maggie Stokowski, auch als Feministin geziemt es sich, ein paar Minuten zu googeln bevor man irgendwelchen Blödsinn in den Internet-Äther jagt. Der Begriff 'Schwester' hat tatsächlich was mit Barmherzigkeit zu tun. Weil die ersten Krankenpflegerinnen tatsächlich ordinierte Schwestern in Klöstern waren, die aus Barmherzigkeit die Kranken pflegten. Als der Beruf der Krankenpflegerin ein anerkannter Beruf wurde hat man diese Bezeichnung schlichtweg übernommen. Und warum man einen männlichen Krankenpfleger nicht 'Schwester' nennt sollte sich auch einer Hardcorefeministin wie dir erschließen (Pro-Tip: Hat was mit dem Pullermann zu tun, nichts mit Kompetenz!). Naja, hoffe ich zumindest.
...
Oder "Sekretär": war mal ein angesehener Beruf für Männer, dann immer weiblicher besetzt, irgendwann nur noch "Tippse" - nicht mehr so angesehen.
...

Der Beruf war für Männer angesehen, weil er bei weitem mehr umfasste als der Beruf heutzutage. Der Sekretär war dereinst der Stellvertreter seines Dienstherrn und hatte weitreichende Befugnisse, von denen heutige Sekretäre und Sekretärinnen nur träumen können. Der Beruf wurde nicht abgewertet, weil immer mehr Frauen ihn ausübten, sondern weil sich seine Bedeutung verschoben hat. Der Sekretär von heute war der Schreiberling des Sekretärs von damals. Und ja, dieser Job war nicht sehr angesehen, denn die Fähigkeit zu schreiben war ausreichend und konnte darum auch von vielen Frauen erledigt werden. Der Sekretär von damals entspricht eher dem des heutigen stellvertretenden Geschäftsführers. Aber gut, liebe Maggie, warum sich mit Fakten herumquälen, nicht wahr?

Und weil die liebe Maggie es nicht so mit den Fakten hat haut sie auch gleich diesen Brüller raus:
...
Zudem stellt das Statistische Bundesamt fest, dass Frauen eben nicht nur schlechter bezahlte Jobs machen, sondern, "dass Frauen auch bei formal gleicher Qualifikation und Tätigkeit häufig schlechter entlohnt werden". Und man kennt das Statistische Bundesamt nicht unbedingt als feministische Guerillagruppe.
...

Schauen wir doch mal beim statistischen Bundesamt nach:
...
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Equal Pay Day am 18. März 2017 weiter mitteilt, lassen sich fast drei Viertel des unbereinigten Gender Pay Gap auf strukturelle Unterschiede zurückführen: Die wichtigsten Gründe für die Differenzen der durchschnittlichen Bruttostundenverdienste waren Unterschiede in den Branchen und Berufen, in denen Frauen und Männer tätig sind, sowie ungleich verteilte Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Darüber hinaus sind Frauen häufiger als Männer teilzeit- oder geringfügig beschäftigt.
...

Fuck! Die sind voll auf den antifeministischen Mythos Nr. 1 hereingefallen, diese Deppen! Nichtmal mehr auf das statistische Bundesamt kann sich die Feministin von Welt - Entschuldigung, das muss natürlich "vom Spiegel", mein Fehler - noch verlassen.

Aber wenn wir schonmal beim statistischen Bundesamt sind, schauen wir mal, was die noch so schreiben:
...
Danach kann das verbleibende Viertel des Verdienstunterschieds nicht durch die lohnrelevanten Merkmale erklärt werden. Dieser sogenannte bereinigte Gender Pay Gap lag 2014 bundesweit bei 6 % (unbereinigter Gender Pay Gap 2014: 22 %). Das heißt, dass Frauen bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit pro Stunde durchschnittlich 6 % weniger als Männer verdienten. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der bereinigte Gender Pay Gap möglicherweise geringer ausgefallen wäre, wenn weitere lohnrelevante Einflussfaktoren für die statistischen Analysen zur Verfügung gestanden hätten. So lagen beispielsweise zu den familienbedingten Erwerbsunterbrechungen keine Informationen vor.
...

HOLY SHIT! Der Gender-Pay-Gap liegt nur bei 6%!?!? Aber... aber... das muss eine maskufaschistische Verschwörung sein!!!! Frauen verdienen schliesslich 21(!!!!)% weniger als Männer!!!! So haben wir das doch von den Genderforschern immer erzählt bekommen! Und dann behaupten die auch noch rotzfrech, dass die tatsächliche Zahl vermutlich viel niedriger ausfällt, wenn sie mehr Daten zum auswerten hätten. Ja wie kann das denn nur sein!?!?! Haben uns die Feministinnen etwa immer angelogen!? Aber Feministinnen würden doch niemals nicht lügen! Warum sollten sie...!?!?

Liebe Maggie, das war eine peinliche Leistung von dir. Aber sehen wir uns mal den Rest von dir an:
...
Wir haben eine Kanzlerin, Girls, ihr könnt alles werden, und wenn ihr es nicht werdet, dann selber schuld. - Falsch. Erfolgreiche Frauen in obersten Positionen können Vorbotinnen eines Machtwandels sein, aber sie sind nicht notwendigerweise der Beleg für seinen Abschluss. Warum sollte das so sein? Ist Rassismus in den USA weg, weil Obama Präsident war?
...

Richtig. Es ist ein Hinweis darauf, das sich was geändert hat, aber eben kein Beleg, dass diese Änderung schon abgeschlossen ist. Wer erwartet, dass so eine Änderung von heute auf morgen geschieht und ab morgen alle Probleme gelöst sind, der ist sogar zu blöd um für den Spiegel Kolumnen zu schreiben.
...
Die richtigen Scheißjobs machen Männer.

Korrekt!
Das Beispiel, das die These stützen soll, ist hier immer (immmerrrrrr!) der Müllmann.
...

Oder der Kanalreiniger. Der Straßenkehrer. Der Dachdecker. Der Maurer. Der Maler. Der Fliesenleger. Der Straßenbauer. Der Leitungsbauer. Kurz gesagt: Die miesesten Jobs sind interessanterweise genau die Jobs, bei denen Frauen die Ersten wären, die gegen eine Einführung der Frauenquote in selbigen demonstrieren würden. Da hilft es auch nicht weiter, wenn du, liebe Maggie, auf die Reinigungsfachkraft verweist. Denn nur weil es auch auf Frauenseite Scheißjobs gibt, entkräftet es nicht das Argument, in welchem die "Scheißjobs der Männer" angebracht werden. Nämlich meistens im Zusammenhang mit der Frauenquote. Aber das weisst du auch, liebe Maggie, und darum schmeisst du hier fleissig Nebelkerzen in deiner bislang sehr schwachen Polemik.
...
Wer öffentlich über den Gender Pay Gap redet, ist nur zu blöd oder zu feige oder sich zu fein, direkt beim eigenen Chef nach mehr Geld zu fragen. Falsch! Das dümmste Argument. Ich zum Beispiel mache beides ständig. Und: Üblicherweise sind die, die kontinuierlich wenig verdienen und kaum Aussicht auf Besserung haben, auch diejenigen, die am wenigsten gehört werden, und diejenigen, die es sich am wenigsten leisten können, einen Aufstand zu machen.
...

Liebe Maggie Stokowski, wenn du ständig nach mehr Geld fragst, aber keines bekommst, dann kann es vielleicht auch daran liegen, dass deine Arbeit einfach nicht gut genug ist um mehr Geld zu rechtfertigen. Wenn ich mir diese deine Kolumne anschaue, dann kann ich deinen Chef absolut verstehen. Mich wundert es sogar, dass dich jemand für so eine miserable Leistung überhaupt jemand bezahlt.
Maria hat geschrieben:(14 Sep 2017, 16:58)Auch die anderen "Mythen" sind sämtlich hier aufgetaucht.
...

Aber eben nicht widerlegt. Und das ist der Knackpunkt. Und ganz ehrlich, Margarete Stokowski anzuführen... das ist peinlich. Der wurde die ideologische Brille mit mehreren M200er Schrauben am Schädel montiert.
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Fr 15. Sep 2017, 12:34

Maria hat geschrieben:(14 Sep 2017, 16:58)

Genau!
Wir haben da so 20 Seiten vorher schon länger drüber diskutiert. Ob nicht auch sechs oder sogar sogar die knappen zwei Prozent nicht ein Grund zum Aufregen wären - Streiks wurden schon wegen solcher Lohnerhöhungssätze geführt - geschenkt... Pillipalle ...

Besser kann ich's auch nicht mehr zusammenfassen:


http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 67246.html

Auch die anderen "Mythen" sind sämtlich hier aufgetaucht.

Und liebe Dark Angel, spare dir bitte die Mühe, mir jetzt mit vielen Fettschreibungen und Unterstreichungen erklären zu wollen, warum ich wieder mal keine Ahnung habe, mich von so einem ideologischen Quatsch nur indoktriieren lasse, sowieso alles nicht kapiere... Ich kenne deinen Standpunkt. ;)

Verehrte Maria, überlass es bitte mir, was ich im Text hervorhebe und was nicht. Das ist immer noch meine Entscheidung!
Ich habe auf eine Frage des Users/der Userin Remasuri geantwortet.
Mir war nicht bewusst, dass du mit diesem User/dieser Userin identisch bist. Dann müsste ich dich nämlich wegen Nutzung eines Doppelaccounts melden!
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Fr 15. Sep 2017, 12:47

Maria hat geschrieben:(14 Sep 2017, 16:58)

Genau!
Wir haben da so 20 Seiten vorher schon länger drüber diskutiert. Ob nicht auch sechs oder sogar sogar die knappen zwei Prozent nicht ein Grund zum Aufregen wären - Streiks wurden schon wegen solcher Lohnerhöhungssätze geführt - geschenkt... Pillipalle ...

Besser kann ich's auch nicht mehr zusammenfassen:


http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 67246.html

Auch die anderen "Mythen" sind sämtlich hier aufgetaucht.

Und liebe Dark Angel, spare dir bitte die Mühe, mir jetzt mit vielen Fettschreibungen und Unterstreichungen erklären zu wollen, warum ich wieder mal keine Ahnung habe, mich von so einem ideologischen Quatsch nur indoktriieren lasse, sowieso alles nicht kapiere... Ich kenne deinen Standpunkt. ;)

Nachdem ich User Amun-Ras wunderbare Zerlegung bzw Widerlegung deiner so genannten Quelle gelesen habe, kann ich nur sagen:
q.e.d. :D
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Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Dark Angel » Fr 15. Sep 2017, 12:49

Amun Ra hat geschrieben:(15 Sep 2017, 12:57)

Grundgütiger, der Artikel ist ja furchtbar.

Nein Maggie Stokowski, es ist kein Quatsch wenn man argumentiert, dass Frauen für gleiche Qualifikation und gleiche Leistung 21% weniger verdienen, dann aber Zahlen hernimmt um auf diese 21% zu kommen die auf unterschiedlicher Leistung beruhen. Das mag in feministischen Hexenzirkeln vielleicht gut ankommen, ausserhalb derer aber wird man (zurecht!) für so einen Humbug ausgelacht. Zum lachen auch diese Perle feministischer Unvernunft:

Ja, wenn es so ist, dass Frauen weniger verdienen weil sie weniger Arbeiten, liebe Maggie Stokowski, dann ist es eben nicht so, dass Frauen für gleiche Leistung und gleiche Qualifikation 21% weniger verdienen. Weil entweder leisten sie ebensoviel oder eben nicht. Beides gleichzeitig geht nicht. Schrödingers Gleichung dreht sich um eine Katze, nicht um eine werktätige Frau.

Faszinierend übrigens das sie keinerlei argumentative Entkräftung des sog. "Mythos" präsentiert. Sie schreibt einfach, das ist so und alle haben es gefälligst zu schlucken. Weil steht ja nun im Spiegel und so.

Überraschung! Viele Frauen suchen sich tatsächlich lieber eine Teilzeitstelle, um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können. Tat es eigentlich sehr weh, liebe Maggie, als die Realität dich ungebremst im Gesicht getroffen hat?


Richtig! Etwa eine Präferenz für soziale Tätigkeiten. Unter anderem. Danke Maggie, dass du dir selbst widersprichst. Brauche ich deinen Humbug schon nicht widerlegen.

Und der Beweis für diese abstruse Behauptung ist nochmal wo versteckt? Oder ist das so ein feministisches Grundprinzip, deren Wahrheit nur für diejenigen ersichtlich ist die Zugang zu den feministischen Elfenbeintürmen haben? Ich habe eine andere Erklärung, warum Pflege-, Erziehungs- und Serviceberufe schlecht bezahlt sind: Weil in Guatemala ein Weißbartpekari Durchfall hatte. Die Erklärung ist zwar nicht besser oder schlechter, aber ebensogut belegt und darum mindestens so valide.

Oh wie ich es liebe, wenn Hardcore-Feministinnen ihre etymologischen Inkompetenzen zur Schau stellen und dabei denken sie wären irgendwie besonders clever oder hätten ein irgendwie besonders intelligentes Argument konstruirt. Liebe Maggie Stokowski, auch als Feministin geziemt es sich, ein paar Minuten zu googeln bevor man irgendwelchen Blödsinn in den Internet-Äther jagt. Der Begriff 'Schwester' hat tatsächlich was mit Barmherzigkeit zu tun. Weil die ersten Krankenpflegerinnen tatsächlich ordinierte Schwestern in Klöstern waren, die aus Barmherzigkeit die Kranken pflegten. Als der Beruf der Krankenpflegerin ein anerkannter Beruf wurde hat man diese Bezeichnung schlichtweg übernommen. Und warum man einen männlichen Krankenpfleger nicht 'Schwester' nennt sollte sich auch einer Hardcorefeministin wie dir erschließen (Pro-Tip: Hat was mit dem Pullermann zu tun, nichts mit Kompetenz!). Naja, hoffe ich zumindest.

Der Beruf war für Männer angesehen, weil er bei weitem mehr umfasste als der Beruf heutzutage. Der Sekretär war dereinst der Stellvertreter seines Dienstherrn und hatte weitreichende Befugnisse, von denen heutige Sekretäre und Sekretärinnen nur träumen können. Der Beruf wurde nicht abgewertet, weil immer mehr Frauen ihn ausübten, sondern weil sich seine Bedeutung verschoben hat. Der Sekretär von heute war der Schreiberling des Sekretärs von damals. Und ja, dieser Job war nicht sehr angesehen, denn die Fähigkeit zu schreiben war ausreichend und konnte darum auch von vielen Frauen erledigt werden. Der Sekretär von damals entspricht eher dem des heutigen stellvertretenden Geschäftsführers. Aber gut, liebe Maggie, warum sich mit Fakten herumquälen, nicht wahr?

Und weil die liebe Maggie es nicht so mit den Fakten hat haut sie auch gleich diesen Brüller raus:

Schauen wir doch mal beim statistischen Bundesamt nach:

Fuck! Die sind voll auf den antifeministischen Mythos Nr. 1 hereingefallen, diese Deppen! Nichtmal mehr auf das statistische Bundesamt kann sich die Feministin von Welt - Entschuldigung, das muss natürlich "vom Spiegel", mein Fehler - noch verlassen.

Aber wenn wir schonmal beim statistischen Bundesamt sind, schauen wir mal, was die noch so schreiben:

HOLY SHIT! Der Gender-Pay-Gap liegt nur bei 6%!?!? Aber... aber... das muss eine maskufaschistische Verschwörung sein!!!! Frauen verdienen schliesslich 21(!!!!)% weniger als Männer!!!! So haben wir das doch von den Genderforschern immer erzählt bekommen! Und dann behaupten die auch noch rotzfrech, dass die tatsächliche Zahl vermutlich viel niedriger ausfällt, wenn sie mehr Daten zum auswerten hätten. Ja wie kann das denn nur sein!?!?! Haben uns die Feministinnen etwa immer angelogen!? Aber Feministinnen würden doch niemals nicht lügen! Warum sollten sie...!?!?

Liebe Maggie, das war eine peinliche Leistung von dir. Aber sehen wir uns mal den Rest von dir an:

Richtig. Es ist ein Hinweis darauf, das sich was geändert hat, aber eben kein Beleg, dass diese Änderung schon abgeschlossen ist. Wer erwartet, dass so eine Änderung von heute auf morgen geschieht und ab morgen alle Probleme gelöst sind, der ist sogar zu blöd um für den Spiegel Kolumnen zu schreiben.

Korrekt!

Oder der Kanalreiniger. Der Straßenkehrer. Der Dachdecker. Der Maurer. Der Maler. Der Fliesenleger. Der Straßenbauer. Der Leitungsbauer. Kurz gesagt: Die miesesten Jobs sind interessanterweise genau die Jobs, bei denen Frauen die Ersten wären, die gegen eine Einführung der Frauenquote in selbigen demonstrieren würden. Da hilft es auch nicht weiter, wenn du, liebe Maggie, auf die Reinigungsfachkraft verweist. Denn nur weil es auch auf Frauenseite Scheißjobs gibt, entkräftet es nicht das Argument, in welchem die "Scheißjobs der Männer" angebracht werden. Nämlich meistens im Zusammenhang mit der Frauenquote. Aber das weisst du auch, liebe Maggie, und darum schmeisst du hier fleissig Nebelkerzen in deiner bislang sehr schwachen Polemik.

Liebe Maggie Stokowski, wenn du ständig nach mehr Geld fragst, aber keines bekommst, dann kann es vielleicht auch daran liegen, dass deine Arbeit einfach nicht gut genug ist um mehr Geld zu rechtfertigen. Wenn ich mir diese deine Kolumne anschaue, dann kann ich deinen Chef absolut verstehen. Mich wundert es sogar, dass dich jemand für so eine miserable Leistung überhaupt jemand bezahlt.

Aber eben nicht widerlegt. Und das ist der Knackpunkt. Und ganz ehrlich, Margarete Stokowski anzuführen... das ist peinlich. Der wurde die ideologische Brille mit mehreren M200er Schrauben am Schädel montiert.

Wow - super auseinander genommen die Dame.
Aber gewisse Zeitgenossen und vor allem Zeitgenossinnen sind ja nicht ideologisch verblendet - niemals nicht.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Alpha Centauri
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Registriert: Mo 19. Jun 2017, 09:49

Re: Gehalter Gender-gap

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 16. Sep 2017, 22:15

Marty McFly hat geschrieben:(13 Sep 2017, 19:17)

Der Pay-Gap ist tatsächlich nur ein Earnings Gap.

Diese ganze Missinformation lässt man Feministen nur aus denselben Gründen durch gehen, aus denen man nie gemerkt haben will, dass Diesel gar nicht so sauber ist: wegen wirtschaftlichen Interessen.
Für die Wirtschaft wäre es nämlich kurz- bis mittelfristig super, wenn Frauen sich derart kaputt arbeiten würden, wie Männer. Dann wären sie erst produktiver und würden dann noch die Gesundheitsindustrie ankurbeln, wenn sie am Ende sind.

Was mit Familien und auf längere Sicht der Gesellschaft als ganzes passiert, das ist dabei völlig egal.

Leider merken Frauen noch es nicht, da den meisten Frauen ihr Ego näher ist als die Wirtschaft. Aber im "International Business" Studium waren Frauen in der Mehrzahl, von daher fliegt der Schwindel hoffentlich doch eines Tages auf.


Natürlich steckt hinter der ganzen Debatte. " Frauen und Erwerbsarbeit auch von Seiten der Wirtschaft ökonomisches Kalkül.

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