Was ist die beste Religionskritik?

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Die beste(n) Formen der Religionskritik ist/sind meiner Meinung nach...

Psychoanalyse
2
4%
Bertrand Russel
1
2%
Logischer Empirismus
7
14%
Kritischer Rationalismus
7
14%
Existenzialismus
1
2%
Neomarxismus
2
4%
Agnostizismus
7
14%
Relativismus
1
2%
Eklktizismus
1
2%
Naturwissenschaftliches Weltbild
21
42%
 
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MäckIntaier
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon MäckIntaier » Mo 13. Aug 2018, 14:07

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Aug 2018, 14:54)

Andauernd wieder die gleichen unsinnigen Argumentationen von religiösen Menschen zu wiederlegen kann auf dauer auch ermüdend sein.


Ich weiß nicht, wem Sie schreiben wollten, Sie haben auf den falschen Beitrag geantwortet.
Aufklärung: Lieber lass‘ ich mich vom tugendhaften Misanthropen verdunkeln als vom charakterlosen Philanthropen erhellen. Demokratie ohne Common Sense? Never ever.
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Ein Terraner
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 13. Aug 2018, 14:08

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Aug 2018, 15:04)

Ein unglaublich tragischer, nahezu absurd grotesker Anlass, mit grundsätzlicher Religionskritik zu beginnen, also beginnen, selbst zu denken:
2 unschuldige Kinder, 5 und 6 Jahre ertrinken im Löschteich, während ihre Eltern beim Gottesdienst sind.
So passiert letzten Freitag in Glinde ....

Und was hat das jetzt mit Religionskritik zu tun? Oder möchtest du jetzt darauf anspielen das dieses Unglück nicht passiert wäre wenn die Kinder mit den Eltern brav zum Gottesdienst gegangen wären ?
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keinproblem
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon keinproblem » Mo 13. Aug 2018, 14:09

Bleibtreu hat geschrieben:(13 Aug 2018, 14:55)
Auch das ist eine weitere FalschWiedergabe. Spar dir solche rabulistischen Tricksereien bitte. Ich habe nirgends geschrieben, dass sich das Spektrum der ReligionsKritik ausschliesslich auf diesen Film von MP reduziert. Ich habe geschrieben, dass der Film sehr wohl Teil des Themas ReligionsKritik ist! Du kennst doch sicherlich den Satz: Sprich die Wahrheit oder schweig! ;)

Dann solltest du meine Beitraege vollstaendig , nicht selektiv und entstellend lesen.

"Und der KultFilm das Leben des Brian von MP, ist sehr wohl Teil des Themas ReligionsKritik, wie du meinen Ausfuehrungen unschwer entnehmen kannst."
Tut mir ehrlich leid, dass "ein Teil des Themas" habe ich nicht wahrgenommen.
Meine bewusst überzeichnende Aussage (übrigens das Stilmittel, dass man die ganze Zeit zu verteidigen versucht) ist allerdings trotzdem insofern zutreffend, dass du mit deiner Antwort angedeutet hast ich würde behaupten, der Spielfilm hätte nichts mit Religionskritik am Hut. Da allerdings die ganze Zeit die Sachlichkeit von eben jener Kritik im Raum stand, habe ich lediglich darauf verwiesen, dass ich auch ohne explizite Erinnerungen an die Rahmenhandlung in der Lage bin, eine Komödie als unsachlich zu klassifizieren.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Aug 2018, 14:50

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Aug 2018, 15:08)

Und was hat das jetzt mit Religionskritik zu tun? Oder möchtest du jetzt darauf anspielen das dieses Unglück nicht passiert wäre wenn die Kinder mit den Eltern brav zum Gottesdienst gegangen wären ?


Ich überlege eben, ob es nicht völlig sinnlos ist, jemandem eine Erklärung zu geben, dem das Absurde an dieser tragischen Situation nicht sofort bewusst wird ....
Die Eltern hören eben die Botschaft der Liebe von einem allmächtigen Gott, der seinen Sohn für die Sünden der Menschen geopfert hat und ihre beiden Jungs sterben draussen gerade ....
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon aleph » Mo 13. Aug 2018, 14:57

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Aug 2018, 15:50)

Ich überlege eben, ob es nicht völlig sinnlos ist, jemandem eine Erklärung zu geben, dem das Absurde an dieser tragischen Situation nicht sofort bewusst wird ....
Die Eltern hören eben die Botschaft der Liebe von einem allmächtigen Gott, der seinen Sohn für die Sünden der Menschen geopfert hat und ihre beiden Jungs sterben draussen gerade ....

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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 13. Aug 2018, 14:58

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Aug 2018, 15:50)

Ich überlege eben, ob es nicht völlig sinnlos ist, jemandem eine Erklärung zu geben, dem das Absurde an dieser tragischen Situation nicht sofort bewusst wird ....
Die Eltern hören eben die Botschaft der Liebe von einem allmächtigen Gott, der seinen Sohn für die Sünden der Menschen geopfert hat und ihre beiden Jungs sterben draussen gerade ....


So denken religiöse Menschen nicht.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Bleibtreu » Mo 13. Aug 2018, 15:03

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Aug 2018, 15:50)

Ich überlege eben, ob es nicht völlig sinnlos ist, jemandem eine Erklärung zu geben, dem das Absurde an dieser tragischen Situation nicht sofort bewusst wird ....
Die Eltern hören eben die Botschaft der Liebe von einem allmächtigen Gott, der seinen Sohn für die Sünden der Menschen geopfert hat und ihre beiden Jungs sterben draussen gerade ....

Einige Religioese haben es gerne mit dem unerbittlichen Strafen fuer G'ttlosigkeit oder Mangel an Demut vor G'tt oder die Ueberzeugung davon geprueft zu werden [Hiob] - G'tt begeht schliesslich keine Fehler. Wenn du darueber nachdenkst wird dir auch einfallen, was du in solch einem Fall von einigen Hardlinern zu hoeren bekommst. :|
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Aug 2018, 15:53

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Aug 2018, 15:58)

So denken religiöse Menschen nicht.


Ja, und deshalb habe ich ja auch in meinem, von Dir irgendwie wohl reflexartig verbissenem, Beitrag geschrieben:
" Anlass, mit grundsätzlicher Religionskritik zu beginnen, also beginnen, selbst zu denken:
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Aug 2018, 15:59

Bleibtreu hat geschrieben:(13 Aug 2018, 16:03)

Einige Religioese haben es gerne mit dem unerbittlichen Strafen fuer G'ttlosigkeit oder Mangel an Demut vor G'tt oder die Ueberzeugung davon geprueft zu werden [Hiob] - G'tt begeht schliesslich keine Fehler. Wenn du darueber nachdenkst wird dir auch einfallen, was du in solch einem Fall von einigen Hardlinern zu hoeren bekommst. :|


Ich hatte schon vorher darüber nachgedacht, seit Jahren sogar, und kenne deshalb auch die Antworten, sowohl wörtliche also auch das Schweigen.
Deshalb ist und bleibt die beste Religionskritik einfach freies, selbstständiges Denken.
Und eine Situation, wie die von mir erwähnte, ist als Denkanstoss aus dem wirklichen Leben durch keinen Schriftsteller oder Filmemacher zu toppen.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 13. Aug 2018, 17:48

Bleibtreu hat geschrieben:(13 Aug 2018, 16:03)

Einige Religioese haben es gerne mit dem unerbittlichen Strafen fuer G'ttlosigkeit oder Mangel an Demut vor G'tt oder die Ueberzeugung davon geprueft zu werden [Hiob] - G'tt begeht schliesslich keine Fehler. Wenn du darueber nachdenkst wird dir auch einfallen, was du in solch einem Fall von einigen Hardlinern zu hoeren bekommst. :|

Man muß dafür kein "hardliner" sein...
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Bleibtreu » Mo 13. Aug 2018, 18:07

Fuerst_48 hat geschrieben:(13 Aug 2018, 18:48)

Man muß dafür kein "hardliner" sein...

Ich habe mit sehr vielen Glaeubigen Umgang und noch keinen gemaessigt temperierten Glaeubigen erlebt, der derart krass drauf ist. :| :|
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Mo 13. Aug 2018, 18:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 13. Aug 2018, 18:12

Bleibtreu hat geschrieben:(13 Aug 2018, 19:07)

Ich habe noch keinen gemaessigt temperierten Glaeubigen erlebt, der derart krass drauf ist. :|

Du hast meine PN gelesen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Bleibtreu » Mo 13. Aug 2018, 18:31

Fuerst_48 hat geschrieben:(13 Aug 2018, 19:12)

Du hast meine PN gelesen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Das hat nichts mit Hoffnung, sondern mit Differenzierung zu tun. ;)


ThorsHamar hat geschrieben:(13 Aug 2018, 16:59)

Ich hatte schon vorher darüber nachgedacht, seit Jahren sogar, und kenne deshalb auch die Antworten, sowohl wörtliche also auch das Schweigen.
Deshalb ist und bleibt die beste Religionskritik einfach freies, selbstständiges Denken.

Das eigentlich Erschreckende ist, dass viele dieser Glaeubigen davon ueberzeugt sind, frei und selbststaendig zu denken. :|

Und eine Situation, wie die von mir erwähnte, ist als Denkanstoss aus dem wirklichen Leben durch keinen Schriftsteller oder Filmemacher zu toppen.

Das ist wahr, die Realitaet ist kaum zu toppen.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 13. Aug 2018, 18:37

Bleibtreu hat geschrieben:(13 Aug 2018, 19:31)

Das hat nichts mit Hoffnung, sondern mit Differenzierung zu tun. ;)*)



Das eigentlich Erschreckende ist, dass viele dieser Glaeubigen davon ueberzeugt sind, frei und selbststaendig zu denken. :|


Das ist wahr, die Realitaet ist kaum zu toppen.

*) :thumbup: :thumbup:
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Aug 2018, 23:09

Bleibtreu hat geschrieben:(13 Aug 2018, 19:31)

Das eigentlich Erschreckende ist, dass viele dieser Glaeubigen davon ueberzeugt sind, frei und selbststaendig zu denken. :|


Ja, schon. Aber erstmal spricht dieser Fakt ja für die Professionalität der Vermittler und des Lehrkörpers. Dass Die selbst natürlich wissen, wie der Hase läuft, ist ja schon seit "Wasser und Wein" bekannt .... :cool:


Das ist wahr, die Realitaet ist kaum zu toppen.


Deshalb wird sie ja so oft verbogen ....falls sie nicht ganz passt ...
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon jorikke » Do 16. Aug 2018, 19:47

Teeernte hat geschrieben:(06 Jul 2018, 00:56)

Atheismus. Agnostiker....Atheisten ohne EIER.


Bleibt nicht aus, wenn man sich zwischen die Stühle setzt.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Negator » Fr 17. Aug 2018, 18:21

Zum Buddhismus ist zu sagen, dass er nicht immer friedlich ist.
Es ist aber seine ABSICHT, friedlich zu sein.

In Deutschland besteht der Unfrieden aber mehr aus verbalen Fehden zwischen dem meinungsfreudigen Ole Nydahl und Verteidigern des Islam als aus blutigen Auseinandersetzungen.

Bislang jedenfalls.
Maat & Mate :thumbup:
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Polibu » Fr 17. Aug 2018, 18:27

Bleibtreu hat geschrieben:(13 Aug 2018, 19:31)





Das eigentlich Erschreckende ist, dass viele dieser Glaeubigen davon ueberzeugt sind, frei und selbststaendig zu denken. :|


Das denken Athheisten ja auch von sich. Muss mit der Realität längst nicht immer was zu tun haben. Wenn es keine Religion ist, dann ist der Humanismus oder was Anderes, was einem manchmal unfrei und unselbstständig sein lässt. ;)
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon jellobiafra » Do 23. Aug 2018, 10:03

Gläubige nehmen sich ein Recht auf Irrationalität bewusst heraus, deshalb ist es wenig erfolgversprechend Glaubensinhalte überhaupt zu kritisieren. Da Gläubige es sogar häufig akzeptieren, dass ihre Glaubensinhalte der Logik widersprechen oder in sich widersprüchlich sind, können sie sogar einerseits allen religionskritischen Argumenten zustimmen, und andererseits trotzdem weiter glauben.

Dazu haben sie jedes Recht. Sie sollen nur andere nicht damit belästigen. Ganz schlimm wird es, wenn man religiösen Unfug auf die Politik überträgt.
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MäckIntaier
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon MäckIntaier » Do 23. Aug 2018, 10:21

jellobiafra hat geschrieben:(23 Aug 2018, 11:03)

Gläubige nehmen sich ein Recht auf Irrationalität bewusst heraus, deshalb ist es wenig erfolgversprechend Glaubensinhalte überhaupt zu kritisieren. Da Gläubige es sogar häufig akzeptieren, dass ihre Glaubensinhalte der Logik widersprechen oder in sich widersprüchlich sind, können sie sogar einerseits allen religionskritischen Argumenten zustimmen, und andererseits trotzdem weiter glauben.

Dazu haben sie jedes Recht. Sie sollen nur andere nicht damit belästigen. Ganz schlimm wird es, wenn man religiösen Unfug auf die Politik überträgt.


Jede Frage von Moral oder nach dem guten Leben wird jenseits des Feldes der Logik entschieden, und kein Mensch lebt ein vollständig rationales Leben. Keine Weltanschauung formuliert ihre Dogmen nach rein logischen oder vollständig widerspruchsfreien Gesichtspunkten.
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