Was ist die beste Religionskritik?

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Die beste(n) Formen der Religionskritik ist/sind meiner Meinung nach...

Psychoanalyse
2
4%
Bertrand Russel
1
2%
Logischer Empirismus
7
14%
Kritischer Rationalismus
7
14%
Existenzialismus
1
2%
Neomarxismus
2
4%
Agnostizismus
7
14%
Relativismus
1
2%
Eklktizismus
1
2%
Naturwissenschaftliches Weltbild
21
42%
 
Abstimmungen insgesamt: 50
Shellsort
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Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Shellsort » Do 5. Jul 2018, 19:09

Hallo alle zusammen,
Ich dachte ich frag mal, welche Religionskritik ihr denn so für am besten haltet.
Bitte primär auf Agnostizismus, Existenzialismus und kritischen Rationalismus konzentrieren, da ich diese am interessantesten finde :D
Begründungen und aktive Diskussionen sind gewünscht!

Hier eine Umfrage, ich hoffe ich habe alle wichtigen und aktuellen Formen der Religionskritik genannt: (Quelle ist Wikipedia, also sind dort auch die entsprechenden Beschreibungen zu finden falls euch etwas unbekanntes über den Weg läuft.)
Meine Fragen sind nur Fragen, und gegen niemanden gerichtet.
Auch wenn sie blöd klingen...
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keinproblem
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon keinproblem » Do 5. Jul 2018, 20:46

Eindeutig der Agnostizismus. Die meisten welche sich selbst Agnostiker nennen sind meiner Erfahrung nach zwar der Ansicht, dass alles durch "Unfall" entstanden ist (was meiner Auffassung nach eher weniger rational ist und außerdem der Bedeutung von a-gnosis widerspricht), aber durch aus habe ich auch viele kennengelernt, die einfach meinen, es lässt sich weder etwas verifizieren noch alles falsifizieren. Viele haben vermutlich auch einfach nicht die Muße sich ausgiebig mit der Thematik auseinander zu setzen, wissen aber, dass sie genau genommen eben keine Atheisten sind.
Mit den Kritiken die mir vorher nichts gesagt haben, habe ich mich jetzt eher grob auseinandergesetzt.

Per se ist mir bislang keine vollkommene Religionskritik begegnet, weshalb ich selbstredend bis dato immer noch religiös bin.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Ein Terraner » Do 5. Jul 2018, 21:53

keinproblem hat geschrieben:(05 Jul 2018, 21:46)

Per se ist mir bislang keine vollkommene Religionskritik begegnet, weshalb ich selbstredend bis dato immer noch religiös bin.


Und wie klappt das so mit deinem Hinduismus, kommt man damit gut durchs Leben?
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon keinproblem » Do 5. Jul 2018, 21:57

Ein Terraner hat geschrieben:(05 Jul 2018, 22:53)

Und wie klappt das so mit deinem Hinduismus, kommt man damit gut durchs Leben?

Ob du's glaubst oder nicht, es lebt sich echt schön, wenn auch nicht immer bequem als religöse Person, auch wenn ich kein Hindu bin. ;)
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Ein Terraner » Do 5. Jul 2018, 21:58

keinproblem hat geschrieben:(05 Jul 2018, 22:57)

auch wenn ich kein Hindu bin. ;)


Warum nicht, stört dich etwas am Hinduismus?
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Progressiver » Do 5. Jul 2018, 22:01

Es bringt meines Erachtens nichts, die ultimative Strategie zu suchen, mit der man logisch nachweisen kann, wieso die verschiedenen Götter der diversen Religionen nicht existieren. Die Glaubensinhalte sind sowieso alle in sich widersprüchlich und klingen aus heutiger Sicht unglaublich. Anstatt die Hardcore-Religiösen rational bekämpfen zu wollen, reicht es ja auch schon, den Rest der Gesellschaft vor einer Infizierung mit religiösen Glaubensinhalten zu immunisieren. Man wird den Religionen nicht den Todesstoß geben können, indem man ihnen nachweist, dass sie falsch liegen. Irgendwann werden sie zumindest in Deutschland und Europa einfach aussterben, da immer weniger Leute bereit sein werden, an deren Geschichten zu glauben. Eine gute Allgemeinbildung hilft da sehr viel. Aber auch die religiösen Fanatiker und korrupte religiösen Institutionen helfen dabei, dass die Menschen sich lieber angewidert von den Religionen abwenden.
"Skepsis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Philosophie." (Denis Diderot)
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon keinproblem » Do 5. Jul 2018, 22:09

Progressiver hat geschrieben:(05 Jul 2018, 23:01)

Es bringt meines Erachtens nichts, die ultimative Strategie zu suchen, mit der man logisch nachweisen kann, wieso die verschiedenen Götter der diversen Religionen nicht existieren. Die Glaubensinhalte sind sowieso alle in sich widersprüchlich und klingen aus heutiger Sicht unglaublich. Anstatt die Hardcore-Religiösen rational bekämpfen zu wollen, reicht es ja auch schon, den Rest der Gesellschaft vor einer Infizierung mit religiösen Glaubensinhalten zu immunisieren. Man wird den Religionen nicht den Todesstoß geben können, indem man ihnen nachweist, dass sie falsch liegen. Irgendwann werden sie zumindest in Deutschland und Europa einfach aussterben, da immer weniger Leute bereit sein werden, an deren Geschichten zu glauben. Eine gute Allgemeinbildung hilft da sehr viel. Aber auch die religiösen Fanatiker und korrupte religiösen Institutionen helfen dabei, dass die Menschen sich lieber angewidert von den Religionen abwenden.

Nun gut, dafür müsste man entsprechende Religion überhaupt erst falsifizieren können.
Dass du darauf setzt, dass Religiöse sich von ihrer Religion abwenden, weil Individuen sie für ihre Zwecke missbrauchen statt auf Grund von rationalen und/oder theologischen Überlegungen, zeugt meines Erachtens von einem teilweise undifferenzierten Religionsverständnis. Solange Religionsgegner auf alle Aspekte einer Religion, bloß nicht die Theologie (welche per se die Religion ist), wird es immer eine Diskrepanz in der Kommunikation zwischen Gläubigen und Ungläubigen geben.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon keinproblem » Do 5. Jul 2018, 22:10

Ein Terraner hat geschrieben:(05 Jul 2018, 22:58)

Warum nicht, stört dich etwas am Hinduismus?

Ne
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Ein Terraner » Do 5. Jul 2018, 22:14

keinproblem hat geschrieben:(05 Jul 2018, 23:10)

Ne


Und was hält dich dann davon ab Hindu zu sein ? :)
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon keinproblem » Do 5. Jul 2018, 22:45

Ein Terraner hat geschrieben:(05 Jul 2018, 23:14)

Und was hält dich dann davon ab Hindu zu sein ? :)

Nun primär, dass Polytheismus vielleicht die verschiedenen "Elemente" unserer weltlichen Natur recht gut erklären mag, aber spätestens seit der Anerkennung des Weltalls und später damit einhergehender Theorien wie zB der des Big Bangs unschlüssiger wirkt. Wieso wir ein derartig harmonisch funktionierendes Universum haben wenn es mehrere Charaktere gibt, ob alle gleich mächtig sind und was denn passiert wenn einer etwas erschaffen will der andere allerdings dagegen hält. Ist per se natürlich kein Ausschlusskritierium aber lässt meines Erachtens den Monotheismus als plausiblere These zurück.

Wenn wir aber konkret vom Hinduismus reden ist es auch die Überlieferungskette. Der Veda wurde über 1500-1800 Jahre ausschließlich mündlich weiter gegeben, dass dabei Inhalt und Bedeutung Änderungen widerfahren kann man absehbar finden. Aber zB auch die Ahimsa, das Konzept der Gewaltlosigkeit gegenüber dem Leben, hat sich meiner Auffassung nach mit den Fortschritten moderner Biologie überlebt. Dass Pflanzen genauso wie Tiere Schmerz empfinden und sogar "schreien" (wenn auch auf einer niedrigen Frequenz) wenn ihnen etwas angetan wird, steht offenbar im Widerspruch mit empirischer Wissenschaft.

EDIT: Steht natürlich nicht im Widerspruch mit der Wissenschaft, sondern mit dem Konzept, dass Pflanzen keine Lebewesen sind/keinen Schmerz empfinden.

Wieso bist du keiner?
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Ein Terraner » Do 5. Jul 2018, 22:57

keinproblem hat geschrieben:Nun primär, dass Polytheismus vielleicht die verschiedenen "Elemente" unserer weltlichen Natur recht gut erklären mag, aber spätestens seit der Anerkennung des Weltalls und später damit einhergehender Theorien wie zB der des Big Bangs unschlüssiger wirkt. Wieso wir ein derartig harmonisch funktionierendes Universum haben wenn es mehrere Charaktere gibt, ob alle gleich mächtig sind und was denn passiert wenn einer etwas erschaffen will der andere allerdings dagegen hält. Ist per se natürlich kein Ausschlusskritierium aber lässt meines Erachtens den Monotheismus als plausiblere These zurück.

Wenn wir aber konkret vom Hinduismus reden ist es auch die Überlieferungskette. Der Veda wurde über 1500-1800 Jahre ausschließlich mündlich weiter gegeben, dass dabei Inhalt und Bedeutung Änderungen widerfahren kann man absehbar finden. Aber zB auch die Ahimsa, das Konzept der Gewaltlosigkeit gegenüber dem Leben, hat sich meiner Auffassung nach mit den Fortschritten moderner Biologie überlebt. Dass Pflanzen genauso wie Tiere Schmerz empfinden und sogar "schreien" (wenn auch auf einer niedrigen Frequenz) wenn ihnen etwas angetan wird, steht offenbar im Widerspruch mit empirischer Wissenschaft.


Die moderne Wissenschaft hat den Monotheismus genauso obsolet gemacht wie jede andere Religion, plausibel ist an Religionen überhaupt nichts. Wenn dir noch nie eine gute Religionskritik begegnet ist dann solltest du einfach mal die Augen aufmachen, denn anscheinend sind dir schon so viele Kritiken begegnet das du 99% aller Religionen ablehnen oder zu verneinen kannst.


keinproblem hat geschrieben:(05 Jul 2018, 23:45)

Wieso bist du keiner?


Weil ich Religion im allgemeinen für einen mentalen Blinddarm der Menschheit halte.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Reinhard » Do 5. Jul 2018, 23:08

Progressiver hat geschrieben:(05 Jul 2018, 23:01)
.... Man wird den Religionen nicht den Todesstoß geben können, indem man ihnen nachweist, dass sie falsch liegen. Irgendwann werden sie zumindest in Deutschland und Europa einfach aussterben, da immer weniger Leute bereit sein werden, an deren Geschichten zu glauben. Eine gute Allgemeinbildung hilft da sehr viel. Aber auch die religiösen Fanatiker und korrupte religiösen Institutionen helfen dabei, dass die Menschen sich lieber angewidert von den Religionen abwenden.


Du meinst es ist hilfreich wenn dem Atheismus zugeneigte Kreise die Bildungsinstitutionen kontrollieren?!
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon keinproblem » Do 5. Jul 2018, 23:09

Ein Terraner hat geschrieben:(05 Jul 2018, 23:57)

Die moderne Wissenschaft hat den Monotheismus genauso obsolet gemacht wie jede andere Religion, plausibel ist an Religionen überhaupt nichts. Wenn dir noch nie eine gute Religionskritik begegnet ist dann solltest du einfach mal die Augen aufmachen, denn anscheinend sind dir schon so viele Kritiken begegnet das du 99% aller Religionen ablehnen oder zu verneinen kannst.

Das ist eine sehr undifferenzierte These, zudem auch noch falsch. Sicher hat man empirisch bestimmte Theologien widerlegen können, aber nur weil es bei einzelnen gelungen ist sie zu falsifizieren, darauf zu schließen, dass jede Religion irrational ist, ist schon selbst irrational. Wenn man es ganz genau nimmt also paradox.

Dass Religionen grundsätzlich falsch sind ist schon eine eigene Ideologie, auch wenn das vielen nicht bewusst ist. Ich halte sehr wohl die Augen auf, habe auch schon einige Male an meiner Religion gezweifelt. Statt sich allerdings zu verklemmen und diese unter den Teppich zu kehren, habe ich mich mit den Zweifeln auseinander gesetzt und mich gründlich eingelesen. Mein Glaube verpflichtet mich zu reflektieren und Zweifeln sachlich nachzugehen. Ein Standpunkt, den ich bisher nur zwei mal von atheistischen Positionen wahrgenommen habe.




Weil ich Religion im allgemeinen für einen mentalen Blinddarm der Menschheit halte.

Bist du nicht religiös oder zudem auch nicht theistisch?
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Ein Terraner » Do 5. Jul 2018, 23:18

keinproblem hat geschrieben:(06 Jul 2018, 00:09)

Dass Religionen grundsätzlich falsch sind ist schon eine eigene Ideologie, auch wenn das vielen nicht bewusst ist.

Was heißt Falsch, es sind alles Phantasien ohne jedwede Möglichkeit auf Nachprüfbarkeit, was sie am Ende schlicht irrelevant werden lässt. Und das ist der kleinste gemeinsame Nenner jeder Religion, niemand kann sagen welche Phantasie nun "richtiger" ist. Trotzdem richten aber alle ihr Leben danach aus.

Bist du nicht religiös oder zudem auch nicht theistisch?


Kein Stück, warum auch ?
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon keinproblem » Do 5. Jul 2018, 23:46

Ein Terraner hat geschrieben:(06 Jul 2018, 00:18)

Was heißt Falsch, es sind alles Phantasien ohne jedwede Möglichkeit auf Nachprüfbarkeit, was sie am Ende schlicht irrelevant werden lässt. Und das ist der kleinste gemeinsame Nenner jeder Religion, niemand kann sagen welche Phantasie nun "richtiger" ist. Trotzdem richten aber alle ihr Leben danach aus.


Gut, wenn wir dann mit gleichen Maßstäben rechnen, ist die Urknall- und Evolutionstheorie dann auch eine Phantasie bei denen niemand sagen kann welche "richtiger" ist. Bei jeder Theorie gilt es die Plausibilität abzuwägen.
Glaube es ist klüger generell darüber nachzudenken, ob Theismus plausibel ist oder nicht, ob es mehrere sind oder einer und weitere Bedingungen. Ganz generell, ohne Religionen bzw. damit einhergehende Modelle von Gott. Einige Philosophen und Physiker haben irgendwann verschiedene Multiversum-Theorien aufgestellt, um des schieren Glücks ein langfristig intaktes Universum vorzufinden, irgendein Alternativmodell entgegen zu stellen. Alle Nicht Theisten mit denen ich die Gelegenheit wahrnehmen durfte tiefgründig über die Thematik zu reden, gingen entweder eher vom Multiversum aus oder beharrten auf der Unverifizierbarkeit jedweder Theorie, eine recht anti wissenschaftliche Haltung wenn du mich fragst.

Der Diskurs der Weltanschauungen wäre deutlich konstruktiver, wenn bei Heiligen Büchern nicht reflexartig an eine flache Erde oder dergleichen gedacht wird, sondern man die Muße hat jedem Standpunkt unvoreingenommen und ergebnisoffen gegenüber zu stehen.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Teeernte » Do 5. Jul 2018, 23:56

Atheismus. Agnostiker....Atheisten ohne EIER.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Ein Terraner » Do 5. Jul 2018, 23:56

keinproblem hat geschrieben:(06 Jul 2018, 00:46)

Gut, wenn wir dann mit gleichen Maßstäben rechnen, ist die Urknall- und Evolutionstheorie dann auch eine Phantasie bei denen niemand sagen kann welche "richtiger" ist.


Mathematik, Forschung, Versuche. Nicht nur das gerade Gravitationswellen gemessen und bestätigt wurden, wir haben sogar ein Foto vom Urknall. Auch zur Evolutionsforschung gab es dank der Genetik Unmengen an Erkenntnissen.

Wie schaut es bei der Religion aus? Gibt es Neuigkeiten von irgendjemanden ?
Zuletzt geändert von Ein Terraner am Fr 6. Jul 2018, 00:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Teeernte » Fr 6. Jul 2018, 00:09

Ein Terraner hat geschrieben:(06 Jul 2018, 00:56)

Mathematik, Forschung, Versuche. Nicht nur das gerade Gravitationswellen gemessen und bestätigt wurden, wir haben sogar ein Bild vom Urknall. Auch zur Evolutionsforschung gab es dank der Genetik Unmengen an Erkenntnissen.

Wie schaut es bei der Religion aus? Gibt es Neuigkeiten von irgendjemanden ?


Religion ist immer noch ein gutes Geschäftsmodell. Die Ware ist UNENDLICH vorhanden...und kann gegen GELD und Zustimmung zum Geschäft (auch GLAUBE genannt) konsumiert werden.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon keinproblem » Fr 6. Jul 2018, 00:19

Ein Terraner hat geschrieben:(06 Jul 2018, 00:56)

Mathematik, Forschung, Versuche. Nicht nur das gerade Gravitationswellen gemessen und bestätigt wurden, wir haben sogar ein Bild vom Urknall. Auch zur Evolutionsforschung gab es dank der Genetik Unmengen an Erkenntnissen.

Trotzdem kommst du nicht umhin beides Theorien nennen zu müssen. Ich kann jetzt auch von der in meinen Augen irrationalen Haltung schwadronieren, irgendetwas hätte ohne Intelligenz und Willen so entstehen können wie es der Fall war bzw. einfach sagen, dass Theismus die mit Abstand plausibelste Erklärung für den Beginn allen Seins ist. Bringt aber keinen von uns beiden weiter, ich bevorzuge da eher einen konstruktiven Dialog.
Ich habe bei der Erstellung meines letzten Beitrages gehofft jetzt nicht um die Ohren gehauen zu bekommen, welche Forscher und Professoren zu dieser oder jenen starken Erkenntnis gekommen sein wollen oder sind. Das verfehlt das Thema und niemand hat gesagt es gäbe keine starken Indizien dafür bzw spielt es auch keine Rolle wie meine eigene Haltung zu den beiden Theorien explizit ist.

Es geht hier erst einmal darum, dass es sich bei jeder Religion mit Schöpfungsgeschichte genauso wie jeder physikalischen Theorie um Theorien handelt, die man kühl und unvoreingenommen sachlich auseinander nehmen und analysieren sollte.

Solange diese Selbstsicherheit nicht gegeben ist kann ich entweder in das Pendant verfallen und einfach semi amüsiert über den Atheismus krächzen oder ich ziehe mich aus dem Gespräch zurück. Beides wäre mir sehr unangenehm.


Wie schaut es bei der Religion aus? Gibt es Neuigkeiten von irgendjemanden ?

Die gibt es tatsächlich. Wenn wir allerdings von Theismus reden, reden wir von Philosophie und Astrophysik, Theologie beschäftigt sich mit der einzelnen Religion.
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Re: Was ist die beste Religionskritik?

Beitragvon Ein Terraner » Fr 6. Jul 2018, 00:28

keinproblem hat geschrieben:(06 Jul 2018, 01:19)

Trotzdem kommst du nicht umhin beides Theorien nennen zu müssen.

Ja, das ist auch nicht schlimm, da eine Theorie aus gesicherten Erkenntnissen besteht. Im Gegensatz zu einer Hypothese, aber nicht einmal die erreichen Religionen.
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