Die Religion ist nicht der Schuldige!

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schokoschendrezki
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 25. Mai 2018, 10:21

relativ hat geschrieben:(25 May 2018, 11:08)

Ja aber wer sagt uns denn, daß dies so nicht auch ohne Religion passiert, mit den Menschen.
Z.B. Man schafft die Religion ab bzw. verbietet sie und an ihrer Stelle treten dann eben andere heilsbringer Lehren.
Man begeht m.M. einen Denkfehler, wenn man glaubt man löst die Probleme der Welt indem man einfach nur die Religion abschafft.

Nee. Das habe ich auch nicht behauptet. Zunächst geht es ja um die Analyse. Wie die Probleme zu lösen sind, steht nochmal auf einem anderen Blatt. (Ich persönlich würde da keineswegs für eine, vielleicht auch noch gewaltsame, "Abschaffung" der Religionen plädieren.

Aber wenn man die jüngere politische Entwicklung der Welt verstehen will, dann muss man in den verschiedenen Formen und Varianten ideologischer Aufladungen religiöser Inhalte versuchen, verwandte Muster zu erkennen. Und die gibt es ganz eindeutig.
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon unity in diversity » Fr 25. Mai 2018, 10:22

Europafreund1990 hat geschrieben:(25 May 2018, 11:14)

Nein eher in Richtung Wirtschaftsprozesse.
Wie die Vereine funktionieren und ausgerichtet sind.
Und wie man das Wachstum fördern kann. Dafür hab ich im Fussballunterforum einen extra Thread angelegt. Doch das scheint uninteressantes Thema zu sein.

Weil Fussball die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln ist.
Das Outfit und die Ausstattung der "Fans", würde eher zu einer Purgenacht passen.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon Europafreund1990 » Fr 25. Mai 2018, 10:26

Aber sich für Frieden einzusetzen ist doch auch nur vergebne Liebesmüh.
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon unity in diversity » Fr 25. Mai 2018, 10:28

Europafreund1990 hat geschrieben:(25 May 2018, 11:26)

Aber sich für Frieden einzusetzen ist doch auch nur vergebne Liebesmüh.

Das glaube ich nicht.
Ich sage gewußt, daß ich es nicht weiß.
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon unity in diversity » Fr 25. Mai 2018, 10:31

unity in diversity hat geschrieben:(25 May 2018, 11:28)

Das glaube ich nicht.
Ich sage gewußt, daß ich es nicht weiß.

Nach dem Armageddon werden die Kakerlaken zum prägenden Erscheinungsbild der Erde, oder die Viren.
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon Europafreund1990 » Fr 25. Mai 2018, 10:34

Wenn ich der These mit dem Straflager Glauben schenke dann darf man gar nicht positiv auftreten im leben. Ich hadere immer damit dass man in die Klapse kommt wenn man sich selbst befähigt das eigne Leben voran zu bringen. Ich hänge immer fest dass man dieses und jenes nicht darf weil der mensch kaum noch Rechte hat .
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon unity in diversity » Fr 25. Mai 2018, 10:39

Europafreund1990 hat geschrieben:(25 May 2018, 11:34)

Wenn ich der These mit dem Straflager Glauben schenke dann darf man gar nicht positiv auftreten im leben. Ich hadere immer damit dass man in die Klapse kommt wenn man sich selbst befähigt das eigne Leben voran zu bringen. Ich hänge immer fest dass man dieses und jenes nicht darf weil der mensch kaum noch Rechte hat .

Dieses Vorurteil, gegen dich selbst, hat dir jemand eingeimpft, der es nicht besonders gut mit dir meint.
Was, oder wer, war der Auslöser, dieser feindlichen Haltung?
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon Europafreund1990 » Fr 25. Mai 2018, 10:50

Ich lebe in einer Einrichtung für psych. Kranke und hab Probleme mit diesem Subsystem. Ich empfinde es als wenn dort viel Kontrolle herrscht und der mensch nix Wert ist. Es zählt nur das bekämpfen des Kranken. Der mensch wird von diesem System hinten angestellt und ich glaube die eigenen Bedürfnisse zählen kaum. Man ist quasi abhängig von den medis. Ich empfinde dieses Strenge Verhalten und aufgebauschtes Sorgen machen als überflüssig. Ich denke ich muss dieses System lieben. Und muss gehorsam zeigen. Ist das leben echt so streng?
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon Europafreund1990 » Fr 25. Mai 2018, 10:58

Ich empfinde mich dort wie als wenn man sein eigenes Bewusstsein dort abgibt. Du hast wenig Rechte und sollst am liebsten immer auf einem Zimmer sein und nicht das leben geniessen. Der mensch ist krank dort und es existieren vorgefertigte Meinungen die einen bestimmen. Die Mitarbeiter bestimmen grösstenteils aus der Fürsorgepflicht über dich und wollen ihre Meinung durchsetzen . Wie kann ich meine Probleme in den Griff kriegen? Dabei will ich endlich raus ins leben und mein bewusstsein positiv erfahren.
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon Europafreund1990 » Fr 25. Mai 2018, 11:10

Fragen diesbezüglich.

1. Ist das Leben echt so streng zu einem.
Ich dachte wenn man selbst nicht gemein ist , ist leben auch nicht gemein.

2. Muss ich mich der Gehorsam anschliessen?
Ich denke immer ich muss gehorsam sein und darf mich nicht entfalten. Dabei würde ich mich seelisch gern weiter entwickeln und den menschen annähern.

3. Sich entfalten heisst nicht Regeln vernachlässigen.
Ich denke so oft darüber nach was ich machen soll um den menschen nah zu kommen. Es ist ja nicht so dass i h kein bock mehr habe mich an die regeln zu halten. Ich hab immer reibungspunkte mit den Anweisungen. Ich bin jetzt 27 und kann selbst auf mich aufpassen

4. Ist der medispiegel das wahre ich?
Lange zeit trug ich den glauben mit dass der medispiegel mein wahres ich widerspiegelt. Doch heute weiss ich: ich bin nicht die Medikation.

5. Wie darf man sich verhalten um den eignen lebensweg selbstbestimmt zu gestalten?
Ich hatte immer gedanken von einem selbstbestimmten leben wie die andern in meinem Alter.

Gruss
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon relativ » Fr 25. Mai 2018, 11:22

schokoschendrezki hat geschrieben:(25 May 2018, 11:21)

Nee. Das habe ich auch nicht behauptet
. Zunächst geht es ja um die Analyse. Wie die Probleme zu lösen sind, steht nochmal auf einem anderen Blatt. (Ich persönlich würde da keineswegs für eine, vielleicht auch noch gewaltsame, "Abschaffung" der Religionen plädieren.
Hatte ich bei dir auch nicht angenommen. Wenn es so rüber kam , sorry

Aber wenn man die jüngere politische Entwicklung der Welt verstehen will, dann muss man in den verschiedenen Formen und Varianten ideologischer Aufladungen religiöser Inhalte versuchen, verwandte Muster zu erkennen. Und die gibt es ganz eindeutig.
Ich glaube sogar da findet man Gemeinsamkeiten die sich durch die gesamte moderne Menschheitsgeschichte zieht.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon Uffzach » Fr 25. Mai 2018, 11:34

relativ hat geschrieben:(25 May 2018, 10:03)

Es ist eher unwahrscheinlich, daß der Mensch sich grundlegend bessert wenn es keine Religionen mehr gibt, bzw. er diesen nicht mehr nachgeht. Irgendetwas glaubt der Mensch immer weil er denkt und das schafft auch Probleme egal ob mit, oder ohne Religion.
Das Problem mit dem Köpfen der Menschen liegt nicht an Religion, oder nicht Religion.

Wenn es so wäre, brächte Religion gar nichts und hätte demzufolge keine Existenzberechtigung, weil die Menschen auch ohne gut oder besser oder schlecht oder schlechter wären. Allerdings wird durch die Existenz von Religion die Konditionierung zum Glauben gefördert. Die Frage ist also, ob die Konditionierung dies oder jenes zu glauben zuerst da war oder ob zuerst Religion da war, die die Menschen konditioniert hat zu glauben.
Menschen die nichts glauben sind auf jeden Fall "besser", weil sie keinen Grund haben, "Schlechtes" zu tun. :cool:
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 25. Mai 2018, 12:04

Uffzach hat geschrieben:(25 May 2018, 12:34)

Wenn es so wäre, brächte Religion gar nichts und hätte demzufolge keine Existenzberechtigung, weil die Menschen auch ohne gut oder besser oder schlecht oder schlechter wären. Allerdings wird durch die Existenz von Religion die Konditionierung zum Glauben gefördert. Die Frage ist also, ob die Konditionierung dies oder jenes zu glauben zuerst da war oder ob zuerst Religion da war, die die Menschen konditioniert hat zu glauben.
Menschen die nichts glauben sind auf jeden Fall "besser", weil sie keinen Grund haben, "Schlechtes" zu tun. :cool:

Wie Religionen ursprünglich mal entstanden sind ... ist eine eher schwierige Frage. Aber da sie unabhängig voneinander überall auf der Welt in irgendeiner Form entstanden sind, muss es auch irgendeine systematische Erklärung dafür geben.

Das aktuelle Erstarken, die aktuelle Renaissance der Religionen oder - besser gesagt - ihre stark angewachsene politische Instrumentalisierung ... dafür lassen sich schon Erklärungen finden. Ich denke mal: Zuallererst der empfundene Verlust an traditionellen Bindungen, Wertesystemen, Zugehörigkeiten, Orientierungen in der modernen Welt. Da können politische Kräfte einhaken und tuns auch. Die bayerische Amtsstubenkreuzverordnung ist eine - wenn auch sehr viel gemäßigtere - Variante der Phänomene, in die sich auch das Wiedererstarken des Hindu-Nationalismus in Indien einordnen lässt.

Und die nächste wichtige Frage ist die, warum das Modell Demokratie, Liberalismus, Gewaltenteilung, Pressefreiheit, Verfassungsgesetzlichkeit, Aufklärung sich nicht - anstelle der religiös gefärbten politischen Fundierung - weltweit durchsetzt. In der Bundesrepublik dürfte der Erfolg dieses Modells mit den weitgehend eingelösten Wohstandsversprechungen der Nachkriegszeit zusammenhängen. Aber Wohlstand allein zählt eben nicht mehr. Soziale und kulturelle Bindung und Orientierung - zum Beispiel durch Religion - scheint mehr und mehr darüber zu stehen.
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon Uffzach » Fr 25. Mai 2018, 12:12

schokoschendrezki hat geschrieben:(25 May 2018, 13:04)

Wie Religionen ursprünglich mal entstanden sind ... ist eine eher schwierige Frage. Aber da sie unabhängig voneinander überall auf der Welt in irgendeiner Form entstanden sind, muss es auch irgendeine systematische Erklärung dafür geben.

Das aktuelle Erstarken, die aktuelle Renaissance der Religionen oder - besser gesagt - ihre stark angewachsene politische Instrumentalisierung ... dafür lassen sich schon Erklärungen finden. Ich denke mal: Zuallererst der empfundene Verlust an traditionellen Bindungen, Wertesystemen, Zugehörigkeiten, Orientierungen in der modernen Welt. Da können politische Kräfte einhaken und tuns auch. Die bayerische Amtsstubenkreuzverordnung ist eine - wenn auch sehr viel gemäßigtere - Variante der Phänomene, in die sich auch das Wiedererstarken des Hindu-Nationalismus in Indien einordnen lässt.

Und die nächste wichtige Frage ist die, warum das Modell Demokratie, Liberalismus, Gewaltenteilung, Pressefreiheit, Verfassungsgesetzlichkeit, Aufklärung sich nicht - anstelle der religiös gefärbten politischen Fundierung - weltweit durchsetzt. In der Bundesrepublik dürfte der Erfolg dieses Modells mit den weitgehend eingelösten Wohstandsversprechungen der Nachkriegszeit zusammenhängen. Aber Wohlstand allein zählt eben nicht mehr. Soziale und kulturelle Bindung und Orientierung - zum Beispiel durch Religion - scheint mehr und mehr darüber zu stehen.


Das hast du schön gesagt, aber ich will das gar nicht kommentieren.

Mein Anliegen ist lediglich, dass Religion nicht nur überflüssig ist, sondern schädlich, eben weil sie per se instrumentalisiert wird. Ich sage also nicht "Religion lässt sich instrumentalisieren" sondern ich sage "Instrumentalisierung ist Wesensmerkmal von Religion." :cool:
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon relativ » Fr 25. Mai 2018, 12:15

Uffzach hat geschrieben:(25 May 2018, 12:34)

Wenn es so wäre, brächte Religion gar nichts und hätte demzufolge keine Existenzberechtigung, weil die Menschen auch ohne gut oder besser oder schlecht oder schlechter wären.

Der Mensch erschafft, daß ist die Existensberechtigung, gäbe es die nicht, würde der Menschen auch nix erschaffen können.

Allerdings wird durch die Existenz von Religion die Konditionierung zum Glauben gefördert. Die Frage ist also, ob die Konditionierung dies oder jenes zu glauben zuerst da war oder ob zuerst Religion da war, die die Menschen konditioniert hat zu glauben.
Auch für die Konditionierung ist der Mensch zuständig, egal wie du es dann nennen magst, Religion, Ideologie Sozialverhalten ect.pp.

Menschen die nichts glauben sind auf jeden Fall "besser", weil sie keinen Grund haben, "Schlechtes" zu tun. :cool:

Das halte ich für eine steile und auch falsche These, auch wenn du sie cool findest.
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon Uffzach » Fr 25. Mai 2018, 12:20

relativ hat geschrieben:(25 May 2018, 13:15)

Der Mensch erschafft, daß ist die Existensberechtigung, gäbe es die nicht, würde der Menschen auch nix erschaffen können.

Nun, im Gegensatz zu dir mache ich die Existenzberechtigung eines Objektes nicht an der bloßen Produzierbarkeit des Objektes fest. :cool:
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon Ein Terraner » Fr 25. Mai 2018, 12:21

relativ hat geschrieben:(25 May 2018, 13:15)

Der Mensch erschafft, daß ist die Existensberechtigung, gäbe es die nicht, würde der Menschen auch nix erschaffen können.


Also haben Tiere keine Existenzberechtigung weil die nichts erschaffen oder wie ist das zu verstehen ?
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon unity in diversity » Fr 25. Mai 2018, 12:21

Europafreund1990 hat geschrieben:(25 May 2018, 11:50)

Ich lebe in einer Einrichtung für psych. Kranke und hab Probleme mit diesem Subsystem. Ich empfinde es als wenn dort viel Kontrolle herrscht und der mensch nix Wert ist. Es zählt nur das bekämpfen des Kranken. Der mensch wird von diesem System hinten angestellt und ich glaube die eigenen Bedürfnisse zählen kaum. Man ist quasi abhängig von den medis. Ich empfinde dieses Strenge Verhalten und aufgebauschtes Sorgen machen als überflüssig. Ich denke ich muss dieses System lieben. Und muss gehorsam zeigen. Ist das leben echt so streng?

Live is strange, bevor a stormy wether comes up, all over sudden.
Versuch dich einzuordnen.
Kannst du englisch.
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon relativ » Fr 25. Mai 2018, 12:22

Uffzach hat geschrieben:(25 May 2018, 13:20)

Nun, im Gegensatz zu dir mache ich die Existenzberechtigung eines Objektes nicht an der bloßen Produzierbarkeit des Objektes fest. :cool:

Sondern?
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Re: Die Religion ist nicht der Schuldige!

Beitragvon Uffzach » Fr 25. Mai 2018, 12:23

relativ hat geschrieben:(25 May 2018, 13:22)

Sondern?


An der Zweckdienlichkeit. :cool:

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