Die Kippa

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Re: Die Kippa

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 3. Mai 2018, 07:35

Senexx hat geschrieben:(03 May 2018, 08:35)

Was soll das?

Ich greife niemanden körperlich an, noch nicht mal verbal.

Dann ist doch alles in Ordnung.
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Re: Die Kippa

Beitragvon Senexx » Do 3. Mai 2018, 07:40

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(03 May 2018, 08:35)

Dann ist doch alles in Ordnung.

Ihre Unterstellung ist nicht in Ordnung.
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Re: Die Kippa

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 08:01

Liegestuhl hat geschrieben:(03 May 2018, 07:15)

Jedes jüdische Schulkind ist aber gefährdeter, da es nicht nur die allgemeinen Gefahren von Schulkindern trägt, sondern zusätzlich mit der Gefahr leben muss, auf einen oder mehrere Antisemiten zu stoßen, die das Kind körperlich angehen, nur weil es jüdisch ist. Und genau das können wir nicht hinnehmen.

Ganz ehrlich, was gibt es da überhaupt zu diskutieren?


Darüber gibt es nichts zu diskutieren, weil jeder mutwillige Angriff auf Kinder zu verurteilen ist. Woran erkennt man aber jüdische Schulkinder? Im Wissen, daß es ganz offenbar immer wieder Strolche gibt, die ihr Mütchen speziell an jüdischen Schulkindern kühlen... sollten verantwortungsbewußte Eltern jedes äußere Kennzeichen vermeiden, das diese Strolche anlockt. Jedem Kind einen eigenen Schutzmann zur Seite stellen, das geht ja auch nicht.

Und nun stelle man sich einmal dunkelhäutige Kinder vor... die bestimmt auch etlichen Strolchen ein Dorn im Auge sind. Was können die denn tun, um unerkannt zu bleiben?
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Re: Die Kippa

Beitragvon Liegestuhl » Do 3. Mai 2018, 08:54

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 09:01)
Darüber gibt es nichts zu diskutieren, weil jeder mutwillige Angriff auf Kinder zu verurteilen ist. Woran erkennt man aber jüdische Schulkinder?

Zum Beispiel an einer Kippa.
... sollten verantwortungsbewußte Eltern jedes äußere Kennzeichen vermeiden, das diese Strolche anlockt. Jedem Kind einen eigenen Schutzmann zur Seite stellen, das geht ja auch nicht.


Als Deutsche sollten wir eines aus der Geschichte gelernt haben: Appeasement gegenüber einem Aggressor, der von seiner Sache überzeugt ist, führt auf den direkten Weg ins Unglück.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Die Kippa

Beitragvon ThorsHamar » Do 3. Mai 2018, 09:05

Liegestuhl hat geschrieben:(03 May 2018, 07:15)

Jedes jüdische Schulkind ist aber gefährdeter, da es nicht nur die allgemeinen Gefahren von Schulkindern trägt, sondern zusätzlich mit der Gefahr leben muss, auf einen oder mehrere Antisemiten zu stoßen, die das Kind körperlich angehen, nur weil es jüdisch ist. Und genau das können wir nicht hinnehmen.

Ganz ehrlich, was gibt es da überhaupt zu diskutieren?


...über die imho extrastandardliche Verwendund des Wortes "Gefährdung"!
Deshalb habe ich ein paar Menschen aufgeführt, die EBENFALLS gefährdet sind und deren Gefährdung kaum oder gar nicht beachtet wird.
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Re: Die Kippa

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 09:09

Liegestuhl hat geschrieben:(03 May 2018, 09:54)

Zum Beispiel an einer Kippa.


Als Deutsche sollten wir eines aus der Geschichte gelernt haben: Appeasement gegenüber einem Aggressor, der von seiner Sache überzeugt ist, führt auf den direkten Weg ins Unglück.


Den Aggressor können Sie erst nach einer Tätlichkeit belangen. Jüdische Kinder erkennt man aber gleich durch eine Kippa. Den Eltern dieser Kinder ist offenbar nicht zu helfen; die wollen leicht vermeidbare Übergriffe herbei führen. Ich halte es keineswegs für "Appeasement", wenn man sich in zumutbarer Weise insgesamt unauffällig verhält. Ich halte das für eine ganz nomale Vorsichtsmaßnahme, so wie eine geschlossene Haustür gegen Einbrecher.

Mein Mitgefühl ist da eher mit Behinderten und Menschen mit dunkler Hautfarbe, die sich mit so einfachen Schutzmaßnahmen nicht unauffällig machen können. Auch die sind Zielscheibe für Strolche.
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Re: Die Kippa

Beitragvon ThorsHamar » Do 3. Mai 2018, 09:39

PeterK hat geschrieben:(03 May 2018, 10:19)

...Es gilt aber nicht, Unauffälligkeit zu befördern, sondern dafür zu sorgen, dass wir eine freie Gesellschaft bleiben, in der es Tabu ist, Menschen wegen einer - wie auch immer gearteten - Abweichung zur breiten Masse zu diskriminieren, zu attackieren oder gar Schlimmeres mit ihnen anzustellen.


..."bleiben"?? So eine Gesellschaft sind wir doch gar nicht ....
Wie wäre denn der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es in einer modernen und freien Gesellschaft völlig unnötig, weil eben sinnfrei, ist, ausserhalb folkloristischer Events ungefragt der Öffentlichkeit zu demonstrieren, zu welchem Volk man gehört.... ( nicht etwa, welche Staatsbürgerschaft man hat!)?
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Do 3. Mai 2018, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Kippa

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 09:41

ThorsHamar hat geschrieben:(03 May 2018, 10:18)

Also bitte: Eine Kippa zu tragen, ist doch keine unzumutbare Provokation!!!
Sie ist ein Statement, in dem Fall natürlich der Eltern, aber deshalb noch lange kein Grund, einen Angreifer irgendwo zu entschulden.

Ich entschulde auch keinen Einbrecher, wenn ich mein Haus verschließe. Setze mich aber Vorwürfen der Kriminalpolizei aus und verliere meinen Versicherungsschutz, wenn ich das unterlasse. Ich muß hier keinen Gutmenschen mimen, wenn ich bestehende Gefahren anspreche.
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Re: Die Kippa

Beitragvon Kritikaster » Do 3. Mai 2018, 09:43

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 10:09)

Den Eltern dieser Kinder ist offenbar nicht zu helfen; die wollen leicht vermeidbare Übergriffe herbei führen.

Das ist eine dermaßen bösartige Unterstellung, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann. :mad:

Mit solchen Aussagen wird letztlich verlangt, dass die Teile unserer Bevölkerung, die ihre selbstverständlichen Rechte und Freiheiten wahrnehmen, welche unsere Gesellschaft bislang auszeichneten, vor denen kuschen sollen, die genau diese Grundlagen unseres Gemeinwesens aus niedersten Beweggründen abschaffen wollen.
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Re: Die Kippa

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 09:46

PeterK hat geschrieben:(03 May 2018, 10:19)

Und Kinder, die "uncool" sind, erkennt man an den falschen Sneakers. Wenn man Ihre Argumentation weiterdächte, vermieden wir Individualität um einer schützenden Unauffälligkeit willen.

Es gilt aber nicht, Unauffälligkeit zu befördern, sondern dafür zu sorgen, dass wir eine freie Gesellschaft bleiben, in der es Tabu ist, Menschen wegen einer - wie auch immer gearteten - Abweichung zur breiten Masse zu diskriminieren, zu attackieren oder gar Schlimmeres mit ihnen anzustellen.


Das geht in Ordnung; bis unsere Gesellschaft aber diesen erstrebenswerten Zustand erreicht hat, rate ich zur Vorsicht. Wer das nicht will, der muß das ja auch nicht tun. Er /sie darf sich auch beklagen, wenn die Sache übel ausgegangen ist. Das tut mir dann auch leid wie bei einem Kind, das eine heiße Herdplatte angefaßt hat.
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Re: Die Kippa

Beitragvon PeterK » Do 3. Mai 2018, 09:48

ThorsHamar hat geschrieben:(03 May 2018, 10:39)
Wie wäre denn der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es in einer modernen und freien Gesellschaft völlig unnötig, weil eben sinnfrei, ist, ausserhalb folkloristischer Events ungefragt der Öffentlichkeit zu demonstrieren, zu welchem Volk man gehört.... ( nicht etwa, welche Staatsbürgerschaft man hat!)?

Der Ansatz wäre IMO ziemlich bekloppt - um es mal vorsichtig auszudrücken. Sinnvoll wäre der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es völlig normal ist, dass Menschen unterschiedlich sind - und das eben auch in der Öffentlichkeit demonstrieren. Warum auch nicht?
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Re: Die Kippa

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 3. Mai 2018, 09:48

Kritikaster hat geschrieben:(03 May 2018, 10:43)

Das ist eine dermaßen bösartige Unterstellung, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann. :mad:

Mit solchen Aussagen wird letztlich verlangt, dass die Teile unserer Bevölkerung, die ihre selbstverständlichen Rechte und Freiheiten wahrnehmen, welche unsere Gesellschaft bislang auszeichneten, vor denen kuschen sollen, die genau diese Grundlagen unseres Gemeinwesens aus niedersten Beweggründen abschaffen wollen.

Erinnert an die Kopftuchdebatte. Man sollte jedem seinen Hut erlauben. Ob man nun drüber lacht oder schimpft, aber bitte niemanden angreifen.
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Re: Die Kippa

Beitragvon PeterK » Do 3. Mai 2018, 09:51

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 10:46)
Er /sie darf sich auch beklagen, wenn die Sache übel ausgegangen ist.

Das darf und soll er - und nicht nur er.

Mir fällt mal wieder Max Liebermann ein.
Zuletzt geändert von PeterK am Do 3. Mai 2018, 09:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Kippa

Beitragvon ThorsHamar » Do 3. Mai 2018, 09:51

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 10:41)

Ich entschulde auch keinen Einbrecher, wenn ich mein Haus verschließe. Setze mich aber Vorwürfen der Kriminalpolizei aus und verliere meinen Versicherungsschutz, wenn ich das unterlasse. Ich muß hier keinen Gutmenschen mimen, wenn ich bestehende Gefahren anspreche.


Das ist dann die "kurzer Rock" - Nummer, also selbst schuld?
Ich sehe da schon Unterschiede bei der Prävention vor Kriminellen durch ein Türschloss und dem (Nicht)Tragen einer Kippa inmitten der Gesellschaft.
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Re: Die Kippa

Beitragvon ThorsHamar » Do 3. Mai 2018, 09:53

PeterK hat geschrieben:(03 May 2018, 10:48)

Der Ansatz wäre IMO ziemlich bekloppt - um es mal vorsichtig auszudrücken. Sinnvoll wäre der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es völlig normal ist, dass Menschen unterschiedlich sind - und das eben auch in der Öffentlichkeit demonstrieren. Warum auch nicht?


...wiel diese Variante der unbedingten Betonung der Unterschiede von Völkern bis heute zu Mord und Totschlag geführt hat ...
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Re: Die Kippa

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 09:58

Kritikaster hat geschrieben:(03 May 2018, 10:43)

Das ist eine dermaßen bösartige Unterstellung, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann. :mad:

Mit solchen Aussagen wird letztlich verlangt, dass die Teile unserer Bevölkerung, die ihre selbstverständlichen Rechte und Freiheiten wahrnehmen, welche unsere Gesellschaft bislang auszeichneten, vor denen kuschen sollen, die genau diese Grundlagen unseres Gemeinwesens aus niedersten Beweggründen abschaffen wollen.


Nee, so sicher nicht: Ich bin ein Gutmensch von Beruf! Hier stellt der Teilnehmer Liegestuhl einen Beitrag ein, der die besondere Gefährdung jüdischer Kinder auf dem Weg zur Schule hervor hebt.
Dann überlege ich mir, wodurch diese Kinder auffallen... also durch die Kippa. Also existiert eine Gefahr, die ich nicht wirklich eindämmen kann, auch unser Staat nicht, beim besten Willen nicht. Es gibt also Strolche, die auf Kippaträger losgehen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen, also die Furcht vor Strafe entfällt.

Und dann sage ich: Laßt die Kippa weg, dann hat es diese Art Strolche nicht so leicht, ihr Ziel zu suchen. Und Eltern, die darauf bestehen, daß ihre Kinder Kippa auf dem Schulweg tragen, setzen völlig bewußt ihre Kinder einer bekannten Gefahr aus. Sie hätten ja die Möglichkeit, ihren Kindern Begleitschutz zu geben. Ich meine, hier wird unsere Gesellschaft durch einen Anspruch überfordert.

Und nun können Sie mit dem Kopfschütteln weiter machen! Ich mache das jetzt auch.
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Re: Die Kippa

Beitragvon Kritikaster » Do 3. Mai 2018, 10:00

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(03 May 2018, 10:48)

Erinnert an die Kopftuchdebatte. Man sollte jedem seinen Hut erlauben. Ob man nun drüber lacht oder schimpft, aber bitte niemanden angreifen.

Sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Ich will mich selbst gar nicht davon ausnehmen, dass manche Kleidung oder Kopfbedeckung auch auf mich befremdlich wirkt. Aber das ist schlicht und einfach etwas, das alle (nicht allein) in diesem Land zu akzeptieren haben.
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Re: Die Kippa

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 10:00

PeterK hat geschrieben:(03 May 2018, 10:51)

Das darf und soll er - und nicht nur er.

Mir fällt mal wieder Max Liebermann ein.


Das könnte ich auch; nur verschließe ich meine Augen nicht vor einer unangenehmen Wahrheit.
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Re: Die Kippa

Beitragvon PeterK » Do 3. Mai 2018, 10:04

ThorsHamar hat geschrieben:(03 May 2018, 10:53)
...wiel diese Variante der unbedingten Betonung der Unterschiede von Völkern bis heute zu Mord und Totschlag geführt hat ...

Welche "Variante"?
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Re: Die Kippa

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 10:09

Kritikaster hat geschrieben:(03 May 2018, 11:00)

Sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Ich will mich selbst gar nicht davon ausnehmen, dass manche Kleidung oder Kopfbedeckung auch auf mich befremdlich wirkt. Aber das ist schlicht und einfach etwas, das alle (nicht allein) in diesem Land zu akzeptieren haben.


Das tun Sie, das mache ich, aber wenn es Strolche gibt, die auf Schulkinder mit Kippa losgehen, so doch der Teilnehmer Liegestuhl, dann würde ich diese Zielscheibe nicht anbieten, oder ich würde mein Kind auf dem Schulweg begleiten im Bewußtsein der lauernden Gefahr. Entweder die Gefahr gibt es... dann beuge ich ihr vor, oder diese Gefahr gibt es nicht, und dann ist dieser Strang ab Beitrag Liegestuhl sinnlos.

Hehre Forderungen nach dem Motto "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!" sind rasch aufgestellt. Welcher Mensch von Anstand wollte sich dieser Forderung entgegen stellen? Aber geholfen hat das alles wohl nicht so sehr... sonst würden wir hier nicht streiten.

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