Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 8816
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon odiug » So 11. Jun 2017, 12:17

Boraiel hat geschrieben:(11 Jun 2017, 12:58)

Inwiefern das denn? Er wählt die Pflanzen, die dort wachsen sollen, doch gar nicht aus. Noch nutzt er das Holz, der Bäume die dort so wachsen oder lässt Tiere nach seinem Willen weiden.

Er setzt die Grenzen und ein Naturpark spiegelt ja nur, was sich der Mensch unter "freier, ungezügelter" Natur vorstellt und nicht mehr.
Was die Natur ohne uns Menschen machen würde, wissen wir nicht und können, bzw wollen wir auch gar nicht wissen.
Und natürlich nutzt der Mensch auch den Naturpark ... und sei es nur, um sein Gewissen beim Schnitzel vom Discounter zu beruhigen.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Kritikaster
Vorstand
Beiträge: 3380
Registriert: Fr 30. Sep 2016, 23:55
Benutzertitel: TROLLJÄGER

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Kritikaster » So 11. Jun 2017, 12:48

Boraiel hat geschrieben:(11 Jun 2017, 12:55)

Ich bitte allgemein darum beim Thema zu bleiben. Einige Diskutanten schweifen arg ab und vieles muss als Spam betrachtet werden.
Ja, da sich meine Begründung momentan ausschließlich auf Stellen des Alten Testaments stützt, kann man das sicherlich folgern.

Gut.

Meine Meinung: Die Einrichtung von Naturparks ist weder "unchristlich" noch "unjüdisch", sondern war einfach unumgänglich und unbedingt notwendig, u.a. auch, um beim "Schöpfer" allen Lebens (so man an ihn glaubt) nicht in Ungnade zu fallen! ;)
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
Benutzeravatar
Ein Terraner
Beiträge: 4647
Registriert: Sa 7. Mai 2016, 18:48
Wohnort: München

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Ein Terraner » So 11. Jun 2017, 12:58

Helmuth_123 hat geschrieben:(11 Jun 2017, 10:36)

Ich bin Christ und glaube an Gott. Ich toleriere Ihre Meinung bezüglich der Religion und würde sie im Gegenzug bitten meinen Glauben zu tolerieren.

Ich bin der Meinung das der Glaube an einen Gott Unsinn und für die Menschen schlecht ist, kannst du das tolerieren?
Licht und Dunkel
Benutzeravatar
Helmuth_123
Beiträge: 8500
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 18:51
Benutzertitel: Teutsche Libertät
Wohnort: Thüringen

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Helmuth_123 » So 11. Jun 2017, 16:27

Ein Terraner hat geschrieben:(11 Jun 2017, 13:58)

Ich bin der Meinung das der Glaube an einen Gott Unsinn und für die Menschen schlecht ist, kannst du das tolerieren?


Ja, das habe ich bereits gesagt. Ich toleriere diese Meinung über den Glauben.
„Nu da machd doch eiern Drägg alleene!“-Friedrich August III. zugeschrieben
„Konservativ ist, Dinge zu schaffen, die zu erhalten sich lohnt.“-Arthur Moeller van den Bruck
Benutzeravatar
Ein Terraner
Beiträge: 4647
Registriert: Sa 7. Mai 2016, 18:48
Wohnort: München

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Ein Terraner » So 11. Jun 2017, 16:40

Helmuth_123 hat geschrieben:(11 Jun 2017, 17:27)

Ja, das habe ich bereits gesagt. Ich toleriere diese Meinung über den Glauben.

Und wie stellst du dir jetzt die Toleranz gegenüber dem Glauben/Religion vor ?
Licht und Dunkel
Benutzeravatar
Helmuth_123
Beiträge: 8500
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 18:51
Benutzertitel: Teutsche Libertät
Wohnort: Thüringen

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Helmuth_123 » So 11. Jun 2017, 16:42

Boraiel hat geschrieben:(11 Jun 2017, 12:55)

Ich bitte allgemein darum beim Thema zu bleiben. Einige Diskutanten schweifen arg ab und vieles muss als Spam betrachtet werden.
Ja, da sich meine Begründung momentan ausschließlich auf Stellen des Alten Testaments stützt, kann man das sicherlich folgern.


Genesis 3.24:
Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

Dort schützt Gott seine Schöpfung vor dem Menschen. Man könnte die Geschichte des Sündenfalls gerade als Aufforderung zum Naturschutz auffassen.
„Nu da machd doch eiern Drägg alleene!“-Friedrich August III. zugeschrieben
„Konservativ ist, Dinge zu schaffen, die zu erhalten sich lohnt.“-Arthur Moeller van den Bruck
Benutzeravatar
Helmuth_123
Beiträge: 8500
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 18:51
Benutzertitel: Teutsche Libertät
Wohnort: Thüringen

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Helmuth_123 » So 11. Jun 2017, 16:46

Ein Terraner hat geschrieben:(11 Jun 2017, 17:40)

Und wie stellst du dir jetzt die Toleranz gegenüber dem Glauben/Religion vor ?


Im höflichen Umgang miteinander, bei dem man auf gegenseitige Beleidigungen oder Schlimmeres verzichtet.
„Nu da machd doch eiern Drägg alleene!“-Friedrich August III. zugeschrieben
„Konservativ ist, Dinge zu schaffen, die zu erhalten sich lohnt.“-Arthur Moeller van den Bruck
Benutzeravatar
Ein Terraner
Beiträge: 4647
Registriert: Sa 7. Mai 2016, 18:48
Wohnort: München

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Ein Terraner » So 11. Jun 2017, 16:51

Helmuth_123 hat geschrieben:(11 Jun 2017, 17:46)

Im höflichen Umgang miteinander, bei dem man auf gegenseitige Beleidigungen oder Schlimmeres verzichtet.


Gut, und wo fängt die Beleidigung an? Ich hoffe mal nicht da wo jemand einen Glauben als Unsinn bezeichnet.
Licht und Dunkel
Benutzeravatar
Helmuth_123
Beiträge: 8500
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 18:51
Benutzertitel: Teutsche Libertät
Wohnort: Thüringen

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Helmuth_123 » So 11. Jun 2017, 17:05

Ein Terraner hat geschrieben:(11 Jun 2017, 17:51)

Gut, und wo fängt die Beleidigung an? Ich hoffe mal nicht da wo jemand einen Glauben als Unsinn bezeichnet.


Unsinn würde ich nicht als Beleidigung betrachten. Strunzendoof würde ich hingegen schon als Beleidigung bezeichnen. Aber es liegt beim Gegenüber selbst, ob er auf Beleidigungen verzichtet. Das kann ich nicht erzwingen.
„Nu da machd doch eiern Drägg alleene!“-Friedrich August III. zugeschrieben
„Konservativ ist, Dinge zu schaffen, die zu erhalten sich lohnt.“-Arthur Moeller van den Bruck
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12575
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Dark Angel » So 11. Jun 2017, 19:22

aleph hat geschrieben:(11 Jun 2017, 06:23)

Neuere Zahlen sind wesentlich höher. Ich habe sie nicht im Kopf, sie wurden ja immer weiter nach oben angepasst. Nach meinen Informationen soll diese maximale Anzahl von Menschen erreicht werden so gegen Ende des Jahrhunderts und dann soll die Weltbevölkerung wieder fallen aufgrund geringerer Geburtenraten in Afrika und Lateinamerika. In Asien dürfte das etwas früher beginnen. Bildung und wirtschaftliche Entwicklung sind die beiden Beine der Stabilisierung der Weltbevölkerung. Wenn Kinderarbeit nicht mehr benötigt/wenn sie geächtet wird, dann werden die Menschen auch nicht mehr so viele Kinder bekommen. Heute weiß man auch: der ökologische Fußabdruck ist entscheidend, nicht die Anzahl an Menschen an sich. Wenn alle Menschen ganz bescheiden leben, kann die Erde auch wesentlich mehr Menschen ernähren.

Ja - es gibt Hochrechnungen, die davon ausgehen, dass gegen Ende des Jahrhunderts eine Trendwende einsetzen soll. Die Maximal-Weltbevölkerung wird dabei unterschiedlich beziffert.
Fakt ist - die Weltbevölkerung hat sich in den letzten rund 50 Jahren mehr als verdoppelt und allein in Afrika hat sie sich seit 1950 versechsfacht - von ca. 250 Mio aud 1,2 Mrd.
Naja - mit dem "heute weiß man ..." und "ökologischer Fußabdruck" wäre ich vorsichtig. Was das anbelangt, spielt nicht nur der Ressourcenverbrauch eine Rolle - wobei beim "ökologischen Fußabdruck" der Verbrauch fossiler Brennstoffe gar nicht berücksichtigt wird, auch die Bevölkerungsdichte in den betreffenden Staaten. Die Bevölkerungsdichte ist gerade in Europa sehr hoch.
Und was das "bescheiden leben angeht" - das ist sowas von welt- und realitätsfremd. Kein Mensch will auf sein erreichtes Lebensniveau, seinen Lebensstandard verzichten und "zurück in die Steinzeit" - wieder Wäsche im Fluss waschen, beim Licht eines Kienspans hocken und sein Essen selber jagen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12575
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Dark Angel » So 11. Jun 2017, 19:31

Helmuth_123 hat geschrieben:(11 Jun 2017, 17:27)

Ja, das habe ich bereits gesagt. Ich toleriere diese Meinung über den Glauben.

Deine Sichtweise - "Verantwortung für den Schutz von Gottes Schöpfung zu übernehmen", ist ja sehr vernünftig, dieser muss eigentlich jeder zustimmen - unabhängig davon ob jemand vom Schutz "der göttlichen Schöpfung" spricht oder ganz "atheistisch" von Artenschutz, Bewahrung von Lebensräumen, Naturdenkmälern etc. Das Ergebnis ist das gleiche und heißt "Verantwortung dafür übernehmen, dass künftige Generationen einen lebensfreundlichen Planeten vorfinden und ihnen ihre Verantwortung vermitteln.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
aleph
Moderator
Beiträge: 6232
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 17:25
Benutzertitel: Hat den Überblick
Wohnort: ប្រទេសអាល្លឺម៉ង់

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon aleph » Di 13. Jun 2017, 12:25

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2017, 20:22)

Und was das "bescheiden leben angeht" - das ist sowas von welt- und realitätsfremd. Kein Mensch will auf sein erreichtes Lebensniveau, seinen Lebensstandard verzichten und "zurück in die Steinzeit" - wieder Wäsche im Fluss waschen, beim Licht eines Kienspans hocken und sein Essen selber jagen.


Das wäre ein sehr unbescheidener/luxuriöser Lebensstil. Wie viele Menschen lebten vor der Agrarrevolution und vor der industriellen Revolution auf der Erde? Vor dem Ackerbau waren es 10 Millionen und vor der industriellen Revolution ein paar Hundert Millionen. Milliarden von Menschen hätten so keinen Platz. "Bescheiden" heißt ressourcensparend. Wenn alle Ressourcen nur dazu genutzt werden, jedem Menschen das rein notwendige an Grund- und Kulturbedürfnissen zu geben, dann könnten bestimmt mehr als 10 Mrd. Menschen auf der Erde leben. Und ja, selbstverständlich ist das alles theoretisch, es wird sich wohl nicht durchsetzen lassen.

Außerdem hast Du Unrecht: Du ignorierst nicht nur die leidenschaftlichen Angler, Jäger, Beerensammler und Grillfans. Auch der Mensch insgesamt sucht das Abenteuer in der Natur. Es liegt in ihm, dass er sich gerne bewegt und sich natürlich ernährt. Die Sesshaftigkeit entspricht nicht der Natur des Menschen. Der Mensch möchte Beides haben: Annehmlichkeiten in der Natur. Unberührter Sandstrand, aber auch Barbecuegrill, Getränkebar und Wäscheservice.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
Walter Jens
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12575
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Dark Angel » Di 13. Jun 2017, 18:00

aleph hat geschrieben:(13 Jun 2017, 13:25)

Das wäre ein sehr unbescheidener/luxuriöser Lebensstil. Wie viele Menschen lebten vor der Agrarrevolution und vor der industriellen Revolution auf der Erde? Vor dem Ackerbau waren es 10 Millionen und vor der industriellen Revolution ein paar Hundert Millionen. Milliarden von Menschen hätten so keinen Platz. "Bescheiden" heißt ressourcensparend. Wenn alle Ressourcen nur dazu genutzt werden, jedem Menschen das rein notwendige an Grund- und Kulturbedürfnissen zu geben, dann könnten bestimmt mehr als 10 Mrd. Menschen auf der Erde leben. Und ja, selbstverständlich ist das alles theoretisch, es wird sich wohl nicht durchsetzen lassen.

Du wirst Menschen aber nicht dazu bewegen können, sich mit dem "rein Notwendigen" zu beschränken, weil das gegen die menschliche Natur ist. Menschen sind neugierig, wissbegierig, sie "tüfteln", wollen ihr Lebensniveau ständig verbessern.
Das "rein Notwendige" würde Stagnation bedeuten.

aleph hat geschrieben:(13 Jun 2017, 13:25)Außerdem hast Du Unrecht: Du ignorierst nicht nur die leidenschaftlichen Angler, Jäger, Beerensammler und Grillfans. Auch der Mensch insgesamt sucht das Abenteuer in der Natur. Es liegt in ihm, dass er sich gerne bewegt und sich natürlich ernährt. Die Sesshaftigkeit entspricht nicht der Natur des Menschen. Der Mensch möchte Beides haben: Annehmlichkeiten in der Natur. Unberührter Sandstrand, aber auch Barbecuegrill, Getränkebar und Wäscheservice.

Nein ignoriere ich nicht, ich unterscheide nur zwischen selbsgewähltem Abenteuer, von dem man nach der Rückkehr seinen Freunden erzählen kann, wie man sich beim Survival-Trainung angestellt hat und einem permanenten Lebensstil. ;)
Das Abenteuer in der Natur ist etwas vollkommen anderes als eine permanente "primitive" Lebensweise.
Inwieweit entspricht Sesshaftigkeit nicht der Natur des Menschen?
Der Mensch ist seit 10.000 Jahren sesshaft und zeitweilige Reiselust und die Lust etwas neues zu erleben und/oder zu sehen/kennen zu lernen, steht Sesshaftigkeit in keiner Weise entgegen. Es zieht die Menschen immer wieder zurück in die Heimat.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
aleph
Moderator
Beiträge: 6232
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 17:25
Benutzertitel: Hat den Überblick
Wohnort: ប្រទេសអាល្លឺម៉ង់

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon aleph » Di 13. Jun 2017, 18:35

Dark Angel hat geschrieben:(13 Jun 2017, 19:00)

Du wirst Menschen aber nicht dazu bewegen können, sich mit dem "rein Notwendigen" zu beschränken, weil das gegen die menschliche Natur ist. Menschen sind neugierig, wissbegierig, sie "tüfteln", wollen ihr Lebensniveau ständig verbessern.
Das "rein Notwendige" würde Stagnation bedeuten.


Nein ignoriere ich nicht, ich unterscheide nur zwischen selbsgewähltem Abenteuer, von dem man nach der Rückkehr seinen Freunden erzählen kann, wie man sich beim Survival-Trainung angestellt hat und einem permanenten Lebensstil. ;)
Das Abenteuer in der Natur ist etwas vollkommen anderes als eine permanente "primitive" Lebensweise.
Inwieweit entspricht Sesshaftigkeit nicht der Natur des Menschen?
Der Mensch ist seit 10.000 Jahren sesshaft und zeitweilige Reiselust und die Lust etwas neues zu erleben und/oder zu sehen/kennen zu lernen, steht Sesshaftigkeit in keiner Weise entgegen. Es zieht die Menschen immer wieder zurück in die Heimat.


Woher zum Teufel nimmst Du die aberwitzige Unterstellung, ich wolle die Menschen zu etwas bewegen? Ich habe lediglich erläutert, dass sehr hohe Bevölkerungen möglich sind.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
Walter Jens
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12575
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Dark Angel » Di 13. Jun 2017, 19:25

aleph hat geschrieben:(13 Jun 2017, 19:35)

Woher zum Teufel nimmst Du die aberwitzige Unterstellung, ich wolle die Menschen zu etwas bewegen? Ich habe lediglich erläutert, dass sehr hohe Bevölkerungen möglich sind.

Ich habe dir gar nichts unterstellt. Sorry, wenn das so rüberkam, war/ist nur als Redewendung gedacht.
Du hast vom "rein notwendigen an Grund- und Kulturbrdürfnissen" gesprochen - aber was ist das "rein Notwendige"?
Wer will definieren und festlegen, was "rein notwendige Grund- und Kulturbedürfnisse" sind?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Elser
Beiträge: 1917
Registriert: Fr 25. Jan 2013, 09:14

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Elser » Do 22. Jun 2017, 05:53

Boraiel hat geschrieben:(05 Jun 2017, 17:43)

Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich? Genau um diese Frage soll es hier gehen.
Basis für diese Frage ist die Schöpfungsgeschichte im Buch Genesis, dort heißt es:

Die einmalige Ausübung der Herrschaft über ein bestimmtes Gebiet kann doch nicht darüber hinweg täuschen, dass im folgenden auf die Herrschaft über dieses Gebiet verzichtet (ein Gebiet nur Naturschutzgebiet zu nennen und dort nichts zu machen, würde ich gleichsetzen mit der Aufgabe von Herrschaft) wird und damit nicht dem biblischem Auftrag an die Menschen entspricht. Ist die Einrichtung und Beibehaltung von Naturschutzgebieten daher unchristlich?



Ich finde wer heute noch an die Genisis glaubt, der darf sich auch ruhig eine, wie ich finde, so doofe Frage stellen. Übrigens - inzwischen erkennt selbst der Pabst das Geschehen "Urknall" an. Übrigens schon seit 1951 !!! :D

Elser
Benutzeravatar
Elser
Beiträge: 1917
Registriert: Fr 25. Jan 2013, 09:14

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Elser » Do 22. Jun 2017, 05:56

Boraiel hat geschrieben:(05 Jun 2017, 17:58)

Deine respektlose Verächtlichmachung des Glaubens von Milliarden von Menschen widert mich an.
Wie man auf solche Fragen kommt? Intelligenz, Wissen, Mustererkennung etc. ..
Der Mensch ist laut Bibel zur Herrschaft über die ganze Erde angehalten, wenn er sich Gebiete setzt, in denen er per se nicht tätig sein will, dann ist das meines Erachtens unchristliches Verhalten.


Dein ignorantes Festhalten an der Massenverdummung von Milliarden von Menschen widert mich an.

Elser
Zuletzt geändert von Elser am Do 22. Jun 2017, 06:09, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Elser
Beiträge: 1917
Registriert: Fr 25. Jan 2013, 09:14

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Elser » Do 22. Jun 2017, 06:00

Boraiel hat geschrieben:(05 Jun 2017, 18:14)

Ja, das weiß man nicht. Ist aber auch hier nicht interessant. Wir sind hier im Religionsforum und es geht um die christliche Sicht auf ein bestimmtes Thema. Eine Argumentation auf Basis von Bibelstellen scheint mir daher angebracht. ;)



Schon wieder so eine Arroganz. Wir sind hier zwar im Religionforum aber nicht im "Verherrlichungs-Forum für den christlichen Glauben" !!! Nun steig mal runter von Deiner Kanzel.

Elser
Zuletzt geändert von Elser am Do 22. Jun 2017, 06:50, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Elser
Beiträge: 1917
Registriert: Fr 25. Jan 2013, 09:14

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Elser » Do 22. Jun 2017, 06:07

Misterfritz hat geschrieben:(06 Jun 2017, 15:08)

Jaaa, neee, ist klar :D


Doch, öööh, was, achso. Schöner Beitrag. Und - so intelligent. :D
Benutzeravatar
Elser
Beiträge: 1917
Registriert: Fr 25. Jan 2013, 09:14

Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Elser » Do 22. Jun 2017, 06:13

Mir scheint die Anregung dieser Diskusion ein Versuch zu sein, die Interessen derer die an der Umweltzerstörung verdienen, christlich zu untermauern. Wenn ich den Jesus von Natzareth richtig verstanden habe, dann würde er geanu diese "Priester" aus dem Tempel vertreiben.

Elser

Zurück zu „81. Religion“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast