Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

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Boraiel
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Boraiel » Sa 10. Jun 2017, 01:03

relativ hat geschrieben:(06 Jun 2017, 15:26)

Da steht aber nix davon, daß der Mensch sich seinen Grundlagen entledigen soll. Genau dies tut wir aber, genau in diesem Moment.

Nö, tun wir nicht. Das ist absoluter Schwachsinn.
X3Q hat geschrieben:Ich verstehe das Problem nicht ganz. Selbst wenn ich ein Naturschutzgebiet einrichte, muss ich die Einhaltung der dafür gültigen Regeln überwachen und Missachtung sanktionieren. Ich übe also auch hier eine Herrschaft aus.

--X

Ein Problem besteht nicht, sondern ein Thema wurde zur Erörterung gestellt. Wenn wir nun den göttlichen Auftrag an die Menschen zur Herrschaft bedenken und in der Genesis noch weiterlesen, dann finden wir zudem:
Seid fruchtbar und mehrt euch und regt euch auf Erden, daß euer viel darauf werden.
Wie ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten förderlich der Vermehrung der Menschen?
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Helmuth_123
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Helmuth_123 » Sa 10. Jun 2017, 18:14

Boraiel hat geschrieben:(10 Jun 2017, 02:03)

Nö, tun wir nicht. Das ist absoluter Schwachsinn.
Ein Problem besteht nicht, sondern ein Thema wurde zur Erörterung gestellt. Wenn wir nun den göttlichen Auftrag an die Menschen zur Herrschaft bedenken und in der Genesis noch weiterlesen, dann finden wir zudem: Wie ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten förderlich der Vermehrung der Menschen?


Ich wäre vorsichtig damit, die Bibel wörtlich auszulegen. Man muss beachten, dass wir hier von einer Übersetzung ausgehen. Übersetzen heißt immer auch Interpretieren. Zudem sollte man beachten, dass die Originalsprachen der Bibel Aramäisch, Hebräisch und Griechisch sind. Man sollte also die Originaltexte beachten und schauen, was die entsprechende Worte in der Originalsprache in ihrer Textzusammenhang bedeuten.
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Joker
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Joker » Sa 10. Jun 2017, 18:47

Helmuth_123 hat geschrieben:(09 Jun 2017, 22:01)

Gott hat uns seine Schöpfung anvertraut, dass wir sie in seinem Sinne gut bewahren. Wir sind die Verwalter nicht die Beherrscher von Gottes Schöpfung. Das ist mein fester Glauben. Für´s Bibelstellen suchen, bin ich aber grad zu müde.

Welcher Gott
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Die Menschheit ist aber viel älter und ne Menge Götter kamen und gingen

Religion ist meiner Meinung nach ganz grundsätzlich strunzendoof und nix als eine einzige Lüge
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Dark Angel » Sa 10. Jun 2017, 21:18

Boraiel hat geschrieben:(10 Jun 2017, 02:03)

Nö, tun wir nicht. Das ist absoluter Schwachsinn.
Ein Problem besteht nicht, sondern ein Thema wurde zur Erörterung gestellt. Wenn wir nun den göttlichen Auftrag an die Menschen zur Herrschaft bedenken und in der Genesis noch weiterlesen, dann finden wir zudem: Wie ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten förderlich der Vermehrung der Menschen?

Statt über eine weitere Vermehrung der Menschheit nachzudenken, sollten wir darüber nachdenken, wie die Bevölkerungsexplosion gestoppt und umgekehrt werden kann. Mehr als 7 Mrd Menschen sind zu viel - das beweisen zunehmende Hungersnöte.
70% der Erdoberfläche sind Meere = Salzwasser, ist nicht als Trinkwasser geeignet und von den verbleibenden 30% Landmasse eignen sich gerade mal 40% als landwirtschaftlich nutzbare Flächen (Acker- und Weideland). Naturschutzgebiete werden eingerichtet, um Lebensräume von - vom Aussterben bedrohten Pflanzen und Tieren - zu schützen.
Die Ernährung der gegenwärtig existierenden Weltbevölkerung stellt sehr wohl ein Problem dar, welches du mit irgendwelchen 2500 Jahre alten Bibelpassagen nicht aus der Welt schaffst.
Als die Bibel geschrieben wurde lebten auf der gesamten Erde gerade mal ca. 250 bis 300 Milllionen. Menschen - heute sind es 7 Milliarden . DARÜBER solltest du nachdenken und nicht darüber, was in der Bibel steht - die kannst du dir - sorry - was das Thema angeht, sonstwohin schieben.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 10. Jun 2017, 21:56

Dark Angel hat geschrieben:(10 Jun 2017, 22:18)

Mehr als 7 Mrd Menschen sind zu viel - das beweisen zunehmende Hungersnöte.


Die Ressourcen wären da, nur sind sie extrem schlecht verteilt und werden unnötig verbraucht.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Quatschki » Sa 10. Jun 2017, 22:02

Dark Angel hat geschrieben:(10 Jun 2017, 22:18)

Statt über eine weitere Vermehrung der Menschheit nachzudenken, sollten wir darüber nachdenken, wie die Bevölkerungsexplosion gestoppt und umgekehrt werden kann. Mehr als 7 Mrd Menschen sind zu viel - das beweisen zunehmende Hungersnöte.
70% der Erdoberfläche sind Meere = Salzwasser, ist nicht als Trinkwasser geeignet und von den verbleibenden 30% Landmasse eignen sich gerade mal 40% als landwirtschaftlich nutzbare Flächen (Acker- und Weideland). Naturschutzgebiete werden eingerichtet, um Lebensräume von - vom Aussterben bedrohten Pflanzen und Tieren - zu schützen.
Die Ernährung der gegenwärtig existierenden Weltbevölkerung stellt sehr wohl ein Problem dar, welches du mit irgendwelchen 2500 Jahre alten Bibelpassagen nicht aus der Welt schaffst.
Als die Bibel geschrieben wurde lebten auf der gesamten Erde gerade mal ca. 250 bis 300 Milllionen. Menschen - heute sind es 7 Milliarden . DARÜBER solltest du nachdenken und nicht darüber, was in der Bibel steht - die kannst du dir - sorry - was das Thema angeht, sonstwohin schieben.

Einfach mehr beten. Alles weitere liegt in Gottes Hand.
Die armen Menschen beten, dass sie was zu essen brauchen und schon macht Gott, dass die Welthungerhilfe Reis und Trockenmilch liefert. Völlig unentgeltlich. Vergelts Gott. AllahuAkbar.
Solange dies funktioniert, hat niemand Grund, seinen Glauben zu hinterfragen.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Kritikaster » Sa 10. Jun 2017, 22:26

Boraiel hat geschrieben:(05 Jun 2017, 17:43)

Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich? Genau um diese Frage soll es hier gehen.
Basis für diese Frage ist die Schöpfungsgeschichte im Buch Genesis, dort heißt es:

Die einmalige Ausübung der Herrschaft über ein bestimmtes Gebiet kann doch nicht darüber hinweg täuschen, dass im folgenden auf die Herrschaft über dieses Gebiet verzichtet (ein Gebiet nur Naturschutzgebiet zu nennen und dort nichts zu machen, würde ich gleichsetzen mit der Aufgabe von Herrschaft) wird und damit nicht dem biblischem Auftrag an die Menschen entspricht. Ist die Einrichtung und Beibehaltung von Naturschutzgebieten daher unchristlich?

Basiert der christliche Glaube nicht auf den Aussagen des NEUEN (!) Testaments? :?:

Falls ja, bitte noch einmal die entsprechende dortige Stelle zitieren, die Deiner Frage zugrunde liegt.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 10. Jun 2017, 22:33

Kritikaster hat geschrieben:(10 Jun 2017, 23:26)

Basiert der christliche Glaube nicht auf den Aussagen des NEUEN (!) Testaments? :?:


Nein, der Christliche Glaube basiert schon auf der ganzen Bibel. Nur haben irgendwann einige Gläubige beschlossen das ein Teil von Gottes Wort obsolet ist.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon aleph » So 11. Jun 2017, 05:23

Dark Angel hat geschrieben:(10 Jun 2017, 22:18)

Statt über eine weitere Vermehrung der Menschheit nachzudenken, sollten wir darüber nachdenken, wie die Bevölkerungsexplosion gestoppt und umgekehrt werden kann. Mehr als 7 Mrd Menschen sind zu viel - das beweisen zunehmende Hungersnöte.
70% der Erdoberfläche sind Meere = Salzwasser, ist nicht als Trinkwasser geeignet und von den verbleibenden 30% Landmasse eignen sich gerade mal 40% als landwirtschaftlich nutzbare Flächen (Acker- und Weideland). Naturschutzgebiete werden eingerichtet, um Lebensräume von - vom Aussterben bedrohten Pflanzen und Tieren - zu schützen.
Die Ernährung der gegenwärtig existierenden Weltbevölkerung stellt sehr wohl ein Problem dar, welches du mit irgendwelchen 2500 Jahre alten Bibelpassagen nicht aus der Welt schaffst.
Als die Bibel geschrieben wurde lebten auf der gesamten Erde gerade mal ca. 250 bis 300 Milllionen. Menschen - heute sind es 7 Milliarden . DARÜBER solltest du nachdenken und nicht darüber, was in der Bibel steht - die kannst du dir - sorry - was das Thema angeht, sonstwohin schieben.


Neuere Zahlen sind wesentlich höher. Ich habe sie nicht im Kopf, sie wurden ja immer weiter nach oben angepasst. Nach meinen Informationen soll diese maximale Anzahl von Menschen erreicht werden so gegen Ende des Jahrhunderts und dann soll die Weltbevölkerung wieder fallen aufgrund geringerer Geburtenraten in Afrika und Lateinamerika. In Asien dürfte das etwas früher beginnen. Bildung und wirtschaftliche Entwicklung sind die beiden Beine der Stabilisierung der Weltbevölkerung. Wenn Kinderarbeit nicht mehr benötigt/wenn sie geächtet wird, dann werden die Menschen auch nicht mehr so viele Kinder bekommen. Heute weiß man auch: der ökologische Fußabdruck ist entscheidend, nicht die Anzahl an Menschen an sich. Wenn alle Menschen ganz bescheiden leben, kann die Erde auch wesentlich mehr Menschen ernähren.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon odiug » So 11. Jun 2017, 06:11

Boraiel hat geschrieben:(05 Jun 2017, 17:43)

Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich? Genau um diese Frage soll es hier gehen.
Basis für diese Frage ist die Schöpfungsgeschichte im Buch Genesis, dort heißt es:

Die einmalige Ausübung der Herrschaft über ein bestimmtes Gebiet kann doch nicht darüber hinweg täuschen, dass im folgenden auf die Herrschaft über dieses Gebiet verzichtet (ein Gebiet nur Naturschutzgebiet zu nennen und dort nichts zu machen, würde ich gleichsetzen mit der Aufgabe von Herrschaft) wird und damit nicht dem biblischem Auftrag an die Menschen entspricht. Ist die Einrichtung und Beibehaltung von Naturschutzgebieten daher unchristlich?

Hi hi ... hast du Probleme :p
Aber wenn es dich in deinem Glauben beruhigt, so sei dir versichert: gerade in einem Naturschutzgebiet übt der Mensch Herrschaft aus, wie sonst fast nirgendwo.
Also paßt ... macht Sinn ... ist gottgefällig und im Sinne deines Herrn und Schöpfers :thumbup:
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Quatschki » So 11. Jun 2017, 08:52

aleph hat geschrieben:(11 Jun 2017, 06:23) Wenn alle Menschen ganz bescheiden leben, kann die Erde auch wesentlich mehr Menschen ernähren.

Wenn ich alle Hühner in ganz kleinen Käfigen halte, kann ich auch viel mehr unterbringen.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon immernoch_ratlos » So 11. Jun 2017, 08:53

Wer einen weitverbreiteten Mythos - hier die monotheistische Vorstellung eines "Schöpfergottes" dazu nutzt, um die "göttliche Schöpfung" bewusst mit Vorsatz zu schädigen bzw. deren Erhalt als weitgehend unverfälschte Quelle "göttlicher" Ressourcen als Missachtung des "Willens ihres Schöpfers" umzudeuten, hat entweder ein ernstes psychisches Problem oder ist schlicht einer der vielen christlicher Sektierer, wo diese Geistesverfassung Grundlage allen Handelns ist.

Diesen Blödsinn eine Frage der Qualität : "Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?" überhaupt so zu stellen, ist für alle, die selbst entweder einem anderen religiösen Mythos zurechnen oder mit deutlichem Abstand zu diesen von Menschen erfundene Mythen der Naturwissenschaft zugewandt, die "Natur" objektiv betrachten, eine geradezu höchst arrogante Herausforderung.

Wenn die Augsburger Puppenspieler ihrem Kasper "wohlvorbereitete Worte in den Mund legen", würde wohl niemand daraus eine notwendige "göttliche Handlungsanweisung" herauslesen wollen. Jeder weiß, es ist ein Mensch, der hier "hinter den Kulissen agiert". Sehr junge Kinder denen die Möglichkeit Realität und Mythos vernünftig auseinanderzuhalten noch fehlt, reagieren auf solche Vorstellungen kindlich naiv. Diese Reaktion nun von Erwachsenen zu erwarten, "weil ein erfundener Gott" - ein durchaus menschlicher Mythos - in von Menschen verfassten "heiligen Bücher", ein anderer Mensch, irgendetwas hineininterpretiert, ist selbst für Angehörige dieser Religion eine kaum noch zu überbietende Anmaßung.

Lässt man sich auf den Satz "Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land." tatsächlich ein, ist "sie sollen herrschen" der zu untersuchende Kernsatz.

Das Du Boraiel nun Handlungsanweisungen aus dem was "Gott" gemeint haben könnte, "Anweisungen" destillierst, die damit enden, auch die letzten Reservate "göttlicher Schöpfung" zu zerstören "um sie zu beherrschen", ist eine ungeheuerliche Blasphemie - eine gerade für religiös orientierte Menschen kaum zu überbietende Herausforderung. Du "dummes Menschlein" willst bestimmen, welche "Geschöpfe Gottes" unnötig, falsch, verzichtbar sind ? Derartige Überlegungen kann man nur noch mit den Vorstellungen des klassischen Rassismus überbieten. :mad2:

Außerhalb "Deiner christlichen Echokammer" verliert die Welt täglich 380 Tier- und Pflanzenarten (gezählt jedenfalls die, welch überhaupt bekannt wurden, bevor sie durch menschliche Tun absichtsvoll oder aus schierer menschlicher Dummheit vernichtet werden).

Daraus nun gar einen behauptet "göttlichen Auftrag" zu konstruieren, ist jedenfalls für mich, der perfideste Versuch unverhohlene menschliche Gier, als "göttlichen Auftrag" bewusst miss zu interpretieren. Mindestens genauso perfide ist Dein Versuch, alle "Christen" dafür ins Boot zu holen, sie zu Komplizen Deiner mindestens seltsamen Vorstellung was "der Schöpfergott" wohl gemeint haben KÖNNTE, wenn er den Mythos ""sie sollen herrschen" beauftragt habe.
:dead:
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Pro&Contra » So 11. Jun 2017, 08:59

Ich gehe davon aus, dass Boraiel nur trollen wollte bz.w einen merkwürdigen Humor hat. :D
Zuletzt geändert von Pro&Contra am So 11. Jun 2017, 09:07, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Kritikaster » So 11. Jun 2017, 09:05

Ein Terraner hat geschrieben:(10 Jun 2017, 23:33)

Nein, der Christliche Glaube basiert schon auf der ganzen Bibel. Nur haben irgendwann einige Gläubige beschlossen das ein Teil von Gottes Wort obsolet ist.

Ja, richtig.

Bejaht man also die Frage des Strangeröffners, folgerte daraus dann nicht auch, dass die Einrichtung von Naturparks ebenfalls "unjüdisch" ist?
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Helmuth_123 » So 11. Jun 2017, 09:36

Joker hat geschrieben:(10 Jun 2017, 19:47)

Welcher Gott
Der Gott des Christentums besteht seit 2000 Jahren ,der Rest ist jünger

Die Menschheit ist aber viel älter und ne Menge Götter kamen und gingen

Religion ist meiner Meinung nach ganz grundsätzlich strunzendoof und nix als eine einzige Lüge


Ich bin Christ und glaube an Gott. Ich toleriere Ihre Meinung bezüglich der Religion und würde sie im Gegenzug bitten meinen Glauben zu tolerieren.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Pro&Contra » So 11. Jun 2017, 10:01

Toleranz ist für viele Menschen nur eine Einbahnstraße.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Boraiel » So 11. Jun 2017, 11:55

Ich bitte allgemein darum beim Thema zu bleiben. Einige Diskutanten schweifen arg ab und vieles muss als Spam betrachtet werden.
Kritikaster hat geschrieben:Ja, richtig.

Bejaht man also die Frage des Strangeröffners, folgerte daraus dann nicht auch, dass die Einrichtung von Naturparks ebenfalls "unjüdisch" ist?

Ja, da sich meine Begründung momentan ausschließlich auf Stellen des Alten Testaments stützt, kann man das sicherlich folgern.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Boraiel » So 11. Jun 2017, 11:58

odiug hat geschrieben:(11 Jun 2017, 07:11)

Hi hi ... hast du Probleme :p
Aber wenn es dich in deinem Glauben beruhigt, so sei dir versichert: gerade in einem Naturschutzgebiet übt der Mensch Herrschaft aus, wie sonst fast nirgendwo.
Also paßt ... macht Sinn ... ist gottgefällig und im Sinne deines Herrn und Schöpfers :thumbup:

Inwiefern das denn? Er wählt die Pflanzen, die dort wachsen sollen, doch gar nicht aus. Noch nutzt er das Holz, der Bäume die dort so wachsen oder lässt Tiere nach seinem Willen weiden.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon aleph » So 11. Jun 2017, 12:06

Boraiel hat geschrieben:(11 Jun 2017, 12:58)

Inwiefern das denn? Er wählt die Pflanzen, die dort wachsen sollen, doch gar nicht aus. Noch nutzt er das Holz, der Bäume die dort so wachsen oder lässt Tiere nach seinem Willen weiden.

Er hegt und pflegt ihn. Seltene arten werden ausgesetzt und das gebiet erzeugt frische luft und frisches wasser welche vom menschen genutzt werden.
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Re: Ist die Einrichtung von Naturschutzgebieten unchristlich?

Beitragvon Quatschki » So 11. Jun 2017, 12:06

Gibt es überhaupt geistliche Naturschutzgebiete?
Ich dächte, die seien alle staatlich.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.

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