Abgrenzung Islam/Islamismus

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KülTigin

Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 22:04

Bleibtreu hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:00)


Ich war doch deutlich in meinen Ausfuehrungen - Nicht DAS, sondern WIE du dich hier praesentierst. :)



Ich versuche mich zu bemühen, das das möglichst nicht so rüberkommt.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 22:09

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:01)

Gibts eigentlich ein Gerichtsurteil zur Ditib? Ist je einer wegen Spionage verurteilt worden? Nein?

Dann gilt die unschuldsvermutung im Rechtsstaat, hier gilt noch keine Lynchjustiz einiger weniger mit Heugabel.

Du unterstellt permanent den Muslimen eine Extrawurst zu verlangen, mit dir ist so kein Dialog möglich.


Gerichtsurteil zu Spionage ? Das gibts nicht mal zu Russen und Chinesen..

Aber - Vorhersage : Das Geld solcher Vereine holt sich in der Regel.....der deutsche Finanzminister.
Wer das Geld zurückhaben will muss klagen....

Formulier doch ->> was wollen Muslime in D.?? Bin gaaaaanz aufmerksam ....
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 22:10

Teeernte hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:09)

Gerichtsurteil zu Spionage ? Das gibts nicht mal zu Russen und Chinesen..

Aber - Vorhersage : Das Geld solcher Vereine holt sich in der Regel.....der deutsche Finanzminister.
Wer das Geld zurückhaben will muss klagen....

Formulier doch ->> was wollen Muslime in D.?? Bin gaaaaanz aufmerksam ....


In ruhe gelassen werden?
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon BingoBurner » So 4. Jun 2017, 22:16

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:01)

Du unterstellt permanent den Muslimen eine Extrawurst zu verlangen, mit dir ist so kein Dialog möglich.


Genau das ist es. Ich teile auch ordentlich aus aber ich bin auch bereit zu kassieren ! Mich zu irren und zu korregieren !
Es geht ja um den Islam und Islamismus. Und nein.......... ich sehe da dort wenn man sich die Quelltexte ansieht keinen großen Unterschied.

Aber das alleine wäre ja nicht so schlimm. Europa, wenn ich das mal so schreiben darf hat die Nummer durch.
Aber wenn Verbände sich hinstellen und nur nach Verständnis rufen und null komma null erkennen lassen das sie auch auf Kritik reagieren dann läuft einiges schief.
Das macht Angst.

By the way........es gibt sowas wie eine Zivilgesellschaft.....bevor du anfängst zu weinen. Und die ist nach wie vor.....NICHT gegen die muslimische Kultur im Allgemeinen.
Vielleicht hörst du denen mal zu. Aber um den Bogen rund zu machen : Beschneidung : Bund deutscher Kinderärzte : http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/v ... on-jungen/

""Beim vorliegenden Gesetzentwurf werden Grundrechte von Kindern missachtet, das ist katastrophal", sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, am Montag bei einer Tagung in Bad Orb. Es mache den Verband sehr betroffen, dass das Recht von Kindern auf körperliche Unversehrtheit in Deutschland nur drittrangig und das Elternrecht und die Religionsfreiheit vorrangig seien
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Bielefeld09 » So 4. Jun 2017, 22:22

BingoBurner hat geschrieben:(04 Jun 2017, 22:38)

Ja, na klar aber das passiert nicht von allein.

Und ja da erwarte ich irgendwie mehr Präsenz von muslimischer Seite. Ich sehe die kritischen Stimme. Die Reformer wenn du so willst aber die sind mir zu wenig präsent.
Yücel z.b......der jetzt im Knast in der Türkei sitzt (ich hoffe er kommt bald frei) . Der hat mal so einen Kommentar abgegeben als es um die Bechneidungsdebatte ging nach dem Motto : Beschneidung ist Prophetenvorgabe.

Es ist mir s....egal was euer dämlicher Prophet sagt wäre meine Antwort. Und das zu schreiben und auszusprechen ist mein Recht. Ich denke bei sowas aber manchen sind die Spielregel laut GG nicht so klar.
Ich könnte jetzt auch Texte verfassen warum die Vorhaut............nicht nur ein "Stück Haut" ist.

Ich hoffe du kannst verstehen worauf ich hinaus will.

Ich glaube zu verstehen, was du meinst.
Für mich sind Genitalverstümmelungen aus jedem religiösem Grund eine Körperverletzung.
Das ist aber anders im Sinne der Religionsfreiheit entschieden worden.
Für mich bis heute noch ein Fehlurteil gegen das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit.
An dieser Stelle hätte man Grenzen aufzeigen können.
Ist allerdings versäumt worden.
Das ist aber auch ein anderes Thema.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 22:30

BingoBurner hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:16)

Genau das ist es. Ich teile auch ordentlich aus aber ich bin auch bereit zu kassieren ! Mich zu irren und zu korregieren !
Es geht ja um den Islam und Islamismus. Und nein.......... ich sehe da dort wenn man sich die Quelltexte ansieht keinen großen Unterschied.

Aber das alleine wäre ja nicht so schlimm. Europa, wenn ich das mal so schreiben darf hat die Nummer durch.
Aber wenn Verbände sich hinstellen und nur nach Verständnis rufen und null komma null erkennen lassen das sie auch auf Kritik reagieren dann läuft einiges schief.
Das macht Angst.

By the way........es gibt sowas wie eine Zivilgesellschaft.....bevor du anfängst zu weinen. Und die ist nach wie vor.....NICHT gegen die muslimische Kultur im Allgemeinen.
Vielleicht hörst du denen mal zu. Aber um den Bogen rund zu machen : Beschneidung : Bund deutscher Kinderärzte : http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/v ... on-jungen/

""Beim vorliegenden Gesetzentwurf werden Grundrechte von Kindern missachtet, das ist katastrophal", sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, am Montag bei einer Tagung in Bad Orb. Es mache den Verband sehr betroffen, dass das Recht von Kindern auf körperliche Unversehrtheit in Deutschland nur drittrangig und das Elternrecht und die Religionsfreiheit vorrangig seien


Keine Ahnung, die Verbände repräsentieren nicht mal im gesamten viele Muslime, generell sind Moslems bzw. Ausländer unerfahren darin, sich in einem Verein zu organisieren, weil die meisten Null Ahnung haben. Aber mal Hand aufs Herz, wenn hier und da mal ein Verband aus der Reihe tanzt, kann das doch nicht sofort negativ für jeden sein.

Was für eine Zivilgesellschaft? Ich bin ganz Ohr.

Ja und bezüglich beschneidung, das ist für mich ein fundamental wichtiger religiöser Akt (Nennt man das so?). Also, das gehört für mich als Muslim dazu, das das der Bund deutscher Kinderärzte anders sieht ist vollkommen legitim, sie sind Ärzte und beurteilen nach ihrem Selbstverständnis. Deswegen habe ich auch das Beispiel mit Fleischkonsum gebracht, jeder muss auch damit klarkommen.

Wenn ich Veganer zu diesem Thema befrage, werden die bestimmt auch gewissen Dinge dazu zu sagen haben.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 22:35

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:10)

In ruhe gelassen werden?


Deshalb in der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion organisiert ? Er untersteht der dauerhaften Leitung, Kontrolle und Aufsicht des staatlichen Präsidiums für Religiöse Angelegenheiten der Türkei, welches dem türkischen Ministerpräsidentenamt angegliedert ist.

Mehr Wunsch sich NICHT zu integrieren - sich unter einem Fremden Staat zu organisieren......jedem zuzurufen ......ich gehöre NICHT zu euch.

Glückwunsch... ist ja nicht grad so - dass die Türkei grad die Menschenrechte gefressen hat.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass unbeachtlich des gesetzlichen Anspruchs deutscher Staatsangehöriger auf konsularischen Rat und Beistand, konsularischer Schutz gegenüber hoheitlichen Maßnahmen der türkischen Regierung und ihrer Behörden nicht in jedem Fall gewährt werden kann, wenn der oder die Betroffene auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzt.

In Folge des gescheiterten gewaltsamen Putschversuchs soll es vereinzelt zu aggressiven Übergriffen von Anhängern politischer Lager gegen vermeintlich Andersdenkende kommen. Es wird dringend geraten, auf solche Eskalationen zu achten, sich umgehend zu entfernen und einen sicheren Ort aufzusuchen. Zudem sollte die Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs auf das erforderliche Maß eingeschränkt werden. Vorsicht ist auch geboten bei Zufallsbekanntschaften in Bars oder Restaurants.

Es wird dringend davon abgeraten, in der Öffentlichkeit politische Äußerungen gegen den türkischen Staat zu machen


Ja die Meinungsfreiheit - die wollt ihr hier aber haben ?
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon BingoBurner » So 4. Jun 2017, 22:41

Bielefeld09 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:22)


Das ist aber auch ein anderes Thema.


Hab ich schon gehört...........ich möchte aber versuchen zu erklären warum mir dieser Gedanke in dem Zusammenhang kam.
Es geht doch immer um Abgrenzung oder ? Du bis Moslem, nein du du bist kein echter Moslem.
Du bist Christ, nein du bist kein echter Christ.

Ich sprenge mich in die Luft und der "Unechte" nicht. Glaube halt.

So läuft doch die Schiene.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon schelm » So 4. Jun 2017, 22:44

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:10)

In ruhe gelassen werden?

Wer die Rechte des Individuums nicht vom Geschlecht (1) abhängig macht und Religionsfreiheit als ein Individualrecht (2) respektiert, damit die Verfassung dieses Landes achtet, der wird von den Kritikern in Ruhe gelassen. Respekt (....) , klingelt da was ?

(1) Die " Ehre " des Mannes liegt nicht in der " Reinheit " der Frau. Mädchen und Jungen haben gleiche Rechte.

(2) Religionsfreiheit laut unserer Verfassung ist ein Individualrecht, religiöse Mündigkeit ist mit dem Erreichen des 14. Lebensjahr definiert. Religionsfreiheit ist kein Gruppenrecht gegen das Individuum. Religionsfreiheit darf nicht über den Rechten des Individuums stehen. Das betrifft Wahl oder Wechsel des eignen Glaubens sowie die eigne bewusste Entscheidung, religiöse Riten zu befolgen.
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 22:46

Teeernte hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:35)

Deshalb in der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion organisiert ? Er untersteht der dauerhaften Leitung, Kontrolle und Aufsicht des staatlichen Präsidiums für Religiöse Angelegenheiten der Türkei, welches dem türkischen Ministerpräsidentenamt angegliedert ist.

Mehr Wunsch sich NICHT zu integrieren - sich unter einem Fremden Staat zu organisieren......jedem zuzurufen ......ich gehöre NICHT zu euch.

Glückwunsch... ist ja nicht grad so - dass die Türkei grad die Menschenrechte gefressen hat.



Ja die Meinungsfreiheit - die wollt ihr hier aber haben ?


Ich sag ja, jeder der ein Problem mit der DITIB hat, bitte, ich kann da nicht viel ändern, die Sachen die du unterstellst treffen für meine Person und für gefühlt 99% der DITIB Gemeinde definitiv nicht zu.

Die Römisch Katholische Kirche wird auch in einem fremden Staat organisiert, da regt sich auch keiner auf.

Und ehm, ja wieso sollte mir die Meinungsfreiheit nicht zustehen bzw. warum möchtest du mir diese absprechen? Ob deine Sicht über die Türkei wahr ist oder nicht, ist eher eine politische Ansicht, ich lasse es mal unkommentiert.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon BingoBurner » So 4. Jun 2017, 22:49

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:30)



Ja und bezüglich beschneidung, das ist für mich ein fundamental wichtiger religiöser Akt (Nennt man das so?). Also, das gehört für mich als Muslim dazu, das das der Bund deutscher Kinderärzte anders sieht ist vollkommen legitim, sie sind Ärzte und beurteilen nach ihrem Selbstverständnis. Deswegen habe ich auch das Beispiel mit Fleischkonsum gebracht, jeder muss auch damit klarkommen.

Wenn ich Veganer zu diesem Thema befrage, werden die bestimmt auch gewissen Dinge dazu zu sagen haben.


Veganer.............oh ha.........naja.......pass auf wenn du eh letztlich alles relativierst.............und dann mit "fundamental wichtiger religiöser Akt" kommst müsste dir dein eigner Widerspruch selbst auffallen. So wünsch euch noch was, gute Nacht.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 22:49

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:30)

Keine Ahnung, die Verbände repräsentieren nicht mal im gesamten viele Muslime, generell sind Moslems bzw. Ausländer unerfahren darin, sich in einem Verein zu organisieren, weil die meisten Null Ahnung haben. Aber mal Hand aufs Herz, wenn hier und da mal ein Verband aus der Reihe tanzt, kann das doch nicht sofort negativ für jeden sein.



Die Akteure müssen sich bewegen
Dafür muss aber die DITIB den ersten Schritt tun. Konkret bedeutet das zunächst eine Satzungsänderung der Organisation. Denn wer in Deutschland hoheitliche Aufgaben wie z.B. das Einziehen einer Moschee-Steuer ausüben will, kann nicht in Abhängigkeit eines ausländischen Staates stehen. Das eben unterscheidet eine Körperschaft öffentlichen Rechts von einem eingetragenen Verein, der DITIB freilich bleiben kann. Die politischen Parteien und die DITIB in Niedersachsen haben die Wahl.


Gesagt bekommen habt ihrs schon...
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 22:52

BingoBurner hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:49)

Veganer.............oh ha.........naja.......pass auf wenn du eh letztlich alles relativierst.............und dann mit "fundamental wichtiger religiöser Akt" kommst müsste dir dein eigner Widerspruch selbst auffallen. So wünsch euch noch was, gute Nacht.


Ich verstehe worauf du hinaus willst, aber im Islam muss ich nicht selbst ein Tier schlachten und Essen, ich kann meine Verpflichtung auch einem anderen überlassen bzw. übertragen und das Fleisch den bedürftigen zukommen lassen, bzw. spenden.

Einmal im Jahr ist zumindest besser als Massentierhaltung und Bärchenwurst, Mettbrötchen, etc. jeden Tag in sich hinein zu stopfen.

Mit dem Vegan sein, kann ich das zumindest persönlich vereinbaren, es soll ja auch Vegane Star Köche geben, die Porsche mit Lederausstattung fahren.
Zuletzt geändert von KülTigin am So 4. Jun 2017, 22:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 22:53

Teeernte hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:49)

Gesagt bekommen habt ihrs schon...


Wäre mir Neu das die DITIB steuern eintreibt.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 22:59

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:46)

Ich sag ja, jeder der ein Problem mit der DITIB hat, bitte, ich kann da nicht viel ändern, die Sachen die du unterstellst treffen für meine Person und für gefühlt 99% der DITIB Gemeinde definitiv nicht zu.

Die Römisch Katholische Kirche wird auch in einem fremden Staat organisiert, da regt sich auch keiner auf.

Und ehm, ja wieso sollte mir die Meinungsfreiheit nicht zustehen bzw. warum möchtest du mir diese absprechen? Ob deine Sicht über die Türkei wahr ist oder nicht, ist eher eine politische Ansicht, ich lasse es mal unkommentiert.


Ich wars nicht ...kann nichts machen....Die Unterstellungen treffen zwar zu aber nicht überall...

....und andere machens ja auch nicht anders.

Die CDU hat erklärt, dass vor allen Dingen der Ditib Landesverband Niedersachsen - das ist ein Verband, in dem sich 90 türkische Moscheevereine in Niedersachsen zusammengeschlossen haben - von der Regierung in Ankara gesteuert und finanziert wird. In den vergangenen Tagen, nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei und der dortigen politischen Entwicklung, wird Ditib, die türkisch-islamische Union der Anstalt für Religion, kritisch gesehen. In der Tat wird Ditib von der türkischen Religionsbehörde Diyanet in Ankara finanziert. Es gibt Imame, die aus der Türkei nach Deutschland geschickt werden. Die Predigten, die in den türkischen Moscheegemeinden in den Freitagsgebeten gehalten werden, werden per PDF-Datei aus Ankara geschickt. Die Imame in den türkischen Moscheegemeinden, die auch bei Ditib organisiert sind, sind türkische Staatsbeamte. Oft müssen sie sich in Deutschland bewähren, um dann wieder zurück in die Türkei zu gehen, wo es wesentlich attraktivere Posten für Imame gibt. Deshalb sind viele, was ihre kritische Position zu den Geschehnissen in der Türkei angeht, auf Linie mit der Regierung. Das ist ein Punkt, der kritisch gesehen wird und den man auch so sehen kann. Allerdings ist Ditib auch seit Jahren Verhandlungspartner der Landesregierung und auch die CDU hat mit Ditib sehr lange zusammengesessen. Den jetzigen Beschluss begründet die CDU-Landtagsfraktion damit, dass die jüngsten Entwicklungen in der Türkei Anlass zur Sorge geben.


Du musst doch nicht denken - dass wir auf unserem Gebiet türkische Beamte finanzieren und gewähren lassen - ?? - deren Politik durchsetzen ?
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 23:00

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:53)

Wäre mir Neu das die DITIB steuern eintreibt.


aber LESEN GEHT NOCH ?? ....ausüben will
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 23:04

Teeernte hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:59)

Du musst doch nicht denken - dass wir auf unserem Gebiet türkische Beamte finanzieren und gewähren lassen - ?? - deren Politik durchsetzen ?


Das denke ich nicht, ich erkenne die Kritik nur nicht, die Predigt die die Imame halten, sind allerweltspredigten, Gott ist groß, hat schöne Blumen geschaffen, den blauen Himmel, etc.pp. mir wären politische Statements Neu und das Deutschland türkische Beamte finanziert ist mir nicht bekannt und Politisch ist meiner Meinung nach kein Ditib Imam hier tätig.

Teeernte hat geschrieben:(05 Jun 2017, 00:00)

aber LESEN GEHT NOCH ?? ....ausüben will


Ja ja ist ja gut...
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 23:21

KülTigin hat geschrieben:(05 Jun 2017, 00:04)

Das denke ich nicht, ich erkenne die Kritik nur nicht, die Predigt die die Imame halten, sind allerweltspredigten, Gott ist groß, hat schöne Blumen geschaffen, den blauen Himmel, etc.pp. mir wären politische Statements Neu und das Deutschland türkische Beamte finanziert ist mir nicht bekannt und Politisch ist meiner Meinung nach kein Ditib Imam hier tätig..


Inside Islam...Constantin Schreiber

Der »Tagesschau«-Journalist Constantin Schreiber wollte Antworten. Acht Monate lang hat der arabischsprachige Nahost-Experte deutsche Moscheen besucht, zugehört und nachgefragt. Er hat die Predigten dokumentiert, übersetzt und mit Islamwissenschaftlern über sie gesprochen. So ist ein Bild von dem entstanden, was dort vermittelt wird. Dieses Bild ist erstaunlich eindeutig. Klar ist: All jenen, die ein echtes Zusammenwachsen der Einwanderungsgesellschaft wollen, kann die Botschaft der Imame nicht gefallen.


Bestseller Nr. 1 in Heiliger Krieg & Islamismus

Constantin Schreiber hat sich dafür auf die Suche gemacht und liefert den ersten deutschen Moschee-Report: Wo gibt es überall Moscheen und was predigen Imame beim Freitagsgebet? Wie wird über Deutschland gesprochen, wenn keine Kamera dabei ist und man sich unbeobachtet fühlt? Schreiber recherchiert in einer für viele unverständlichen Realität, die unsere Gesellschaft prägt wie nie zuvor.

"Der Weltenerklärer" - Süddeutsche Zeitung

"Unter deutschen Journalisten ist Schreiber zurzeit der Integrationsminister" – Süddeutsche Zeitung


...die Sehitlik-Moschee (DITIB) als Beispiel (Seite 96-100)....

Abdelhakim Ourghis Kommentar:
Das heißt, diese Imame vertreten die Richtlinien der AKP.
Deshalb redet er die ganze Zeit über die Nation, und das bedeutet für ihn das Türkentum. Das ist eine politische Predigt im Sinne von Erdogan und seiner Partei.
Diese Predigt hat den Zweck, die enge Verbundenheit vieler Türken in Deutschland mit der Türkei aufrechtzuerhalten.
Wir wissen auch, dass die DITIB-Imame Hasspredigten gegen die Gülen-Anhänger gehalten haben und dass man sie denunziert hat.
Für mich hat das nichts mit Religion zu tun, sondern die Moscheen werden als Orte politischer Propaganda missbraucht.
Wenn wir über Integration von Muslimen in Deutschland sprechen, dann ist eine solche Predigt eher ein Hindernis.”


“Wir müssen auch definieren, was Religion in Deutschland bedeutet. Religion heißt ja nicht, dass unter dieser Überschrift jeder machen darf, was er will. Das ist keine Religion, das ist Ideologie.
Und letztlich wage ich zu sagen, entwickelt sich hier ein Staat im Staate.
Eine solche Ansprache wie diese Predigt hat in einer Moschee nichts zu suchen.


Wir sind doch nicht blöd. Wenn der Text Inside Islam erst die Breite Masse erreicht hat - ....ists vorbei !
KülTigin

Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 23:50

Teeernte hat geschrieben:(05 Jun 2017, 00:21)

Inside Islam...Constantin Schreiber



Bestseller Nr. 1 in Heiliger Krieg & Islamismus



...die Sehitlik-Moschee (DITIB) als Beispiel (Seite 96-100)....

Abdelhakim Ourghis Kommentar:



Wir sind doch nicht blöd. Wenn der Text Inside Islam erst die Breite Masse erreicht hat - ....ists vorbei !


Das Buch ist höchstens Hirngespinst eines einzigen und was soll bitte vorbei sein?

Adolf Hitler hat auch mal ein Buch geschrieben und ist Heute noch in vielen Ländern Bestseller Nr. 1, was nichts daran ändert, das der Inhalt nichts anderes war als die geisteskranken Gedanken eines einzigen Spinners!

In meiner DITIB wird jede predigt zweisprachig gehalten, jeder kann gerne sich selbst ein Bild davon machen und nicht völlig unkritisch den Lügen eines möglichen Türken- bzw. Islamhassers glauben.

Im Nachhinein hat sich doch eh herausgestellt, das in den Moscheen garnicht die Predigten gehalten wurden wie er geschrieben hat, sondern er hat quasi seine Meinung da mit hineinfließen lassen, ganz im Sinne von "So hat der Imam das vermutlich gemeint".

Ich zitiere mal aus dem Spiegel http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/constantin-schreiber-islamgemeinde-verliert-im-rechtsstreit-inside-islam-a-1145117.html:
Das Gericht wies den Antrag jedoch ab. Es stellt fest, die Äußerung Schreibers sei klar als Werturteil, also Meinungsäußerung zu erkennen, sodass eine Gegendarstellung ausscheide. "Dem Leser erschließt sich, dass die Aussage des zitierten Journalisten auf dessen Meinung beruht, wonach die Predigt nach seinem Verständnis ihrem Inhalt nach geeignet gewesen sei (...), die Gläubigen zur Abgrenzung aufzurufen", schreibt das Gericht in seiner Begründung, die SPIEGEL ONLINE vorliegt.

Das gelte auch, wenn die Gläubigen nicht wörtlich dazu aufgerufen worden seien, sich abzugrenzen. Konkret war es um Stellen in der Predigt gegangen, die dazu gemahnt hatten, das unbedeutende, vergängliche Diesseits im Vergleich zum ewigen Jenseits nicht zu überschätzen. Die Gemeinde der Dar-Assalam-Moschee kann gegen die Entscheidung Beschwerde beim Kammergericht Berlin einreichen.


Wo soll sowas denn hinführen? Ich gehe in eine Kirche rein, schreibe ein Buch und sage, die Prediger dort sagen, alle Moslems müssen abgeschlachtet werden, der Prediger hat das zwar nicht wörtlich so gesagt, aber ich habe das so interpretiert.
Wir sind auch nicht blöd, das Buch ist ganz klar eine Diffamierungskampagne die einzig den Zweck hat, die Muslime zu diffamieren, der Prediger kann sagen was er will, ein geschickter Journalist wird immer was finden um das gesagte so zu interpretieren, wie es ihm gerade passt, das kennt man auch aus den ganzen Revolverblättern, die aus ner Mücke nen Elefanten machen.

Laut dem Schreiber sollten die Imame am besten den Mund halten und garnix sagen.

Die kritisierte Predigt habe ich bestimmt schon hunderte male in ähnlicher Ausführung in einer Kirche gehört, warum wird der Vatikan und seine Agenten hier nicht auch im Sekundentakt von Zeitung und TV dafür kritisiert? Der Vatikan treibt hier auch Kohle ein, mir kann keiner verklickern das der römisch katholische Pastor hier sein eigenes Süppchen kocht und von Rom nichts diktiert bekommt.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Teeernte » Mo 5. Jun 2017, 02:25

KülTigin hat geschrieben:(05 Jun 2017, 00:50)

Das Buch ist höchstens Hirngespinst eines einzigen und was soll bitte vorbei sein?

Adolf Hitler hat auch mal ein Buch geschrieben und ist Heute noch in vielen Ländern Bestseller Nr. 1, was nichts daran ändert, das der Inhalt nichts anderes war als die geisteskranken Gedanken eines einzigen Spinners!

In meiner DITIB wird jede predigt zweisprachig gehalten, jeder kann gerne sich selbst ein Bild davon machen und nicht völlig unkritisch den Lügen eines möglichen Türken- bzw. Islamhassers glauben.

Im Nachhinein hat sich doch eh herausgestellt, das in den Moscheen garnicht die Predigten gehalten wurden wie er geschrieben hat, sondern er hat quasi seine Meinung da mit hineinfließen lassen, ganz im Sinne von "So hat der Imam das vermutlich gemeint".

Ich zitiere mal aus dem Spiegel http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/constantin-schreiber-islamgemeinde-verliert-im-rechtsstreit-inside-islam-a-1145117.html:


Wo soll sowas denn hinführen? Ich gehe in eine Kirche rein, schreibe ein Buch und sage, die Prediger dort sagen, alle Moslems müssen abgeschlachtet werden, der Prediger hat das zwar nicht wörtlich so gesagt, aber ich habe das so interpretiert.
Wir sind auch nicht blöd, das Buch ist ganz klar eine Diffamierungskampagne die einzig den Zweck hat, die Muslime zu diffamieren, der Prediger kann sagen was er will, ein geschickter Journalist wird immer was finden um das gesagte so zu interpretieren, wie es ihm gerade passt, das kennt man auch aus den ganzen Revolverblättern, die aus ner Mücke nen Elefanten machen.

Laut dem Schreiber sollten die Imame am besten den Mund halten und garnix sagen.

Die kritisierte Predigt habe ich bestimmt schon hunderte male in ähnlicher Ausführung in einer Kirche gehört, warum wird der Vatikan und seine Agenten hier nicht auch im Sekundentakt von Zeitung und TV dafür kritisiert? Der Vatikan treibt hier auch Kohle ein, mir kann keiner verklickern das der römisch katholische Pastor hier sein eigenes Süppchen kocht und von Rom nichts diktiert bekommt.


Kannst Ihm direkt antworten/nachlesen.. http://www.bento.de/politik/moscheerepo ... m-1327222/

Ich hab ein andere Predigt gemeint.

macht nix..

Nun die Öffentliche Meinung wendet sich.



Deine Propaganda hilft Dir also nicht weiter.. :D :D

Ich greife zu einem Buch mit dem Titel Verheißung Islam und fange an zu blättern. Ich erschrecke von Seite zu Seite mehr. In dem Kapitel "Glaube und Politik" heißt es einleitend "Gott allein ist der Gesetzgeber". Und weiter: "Die Gemeinschaft gründet nicht auf eine Erklärung der Menschenrechte." Der Koran schließe das parlamentarische demokratische System aus, jede Repräsentation sei Betrug, die Nation eine "westliche Krankheit". Weiter fragt der Autor: "Wäre es denn nicht Zeit, den Islam zu treffen?" Dann könne man "die wahren Probleme angehen: Glaube und Politik, Königreich Gottes und Verwandlung der Welt". Nicht nur Nation, Gesellschaft und Gemeinschaft müssten neu gedacht werden, sondern auch die Revolution. "Die islamische Revolution ist in ihrem tiefen Streben radikal anders als die westlichen Revolutionen", da sie einen "Wechsel des Ziels der Gesellschaft selbst" beinhalte. "Wir wollen einen großen Traum träumen: den Traum, dass die großen westlichen Nationen ... Zentren zur massiven Verbreitung dessen errichten, was der Islam uns heute bringen kann."


Gab es direkte Aufrufe zu Gewalt?

Schreiber: Nein. Allerdings habe ich Moscheen, die bekannt für radikaleres Gedankengut sind, bewusst nicht besucht. Auch in besonders liberale Moscheen bin ich nicht gegangen. Sondern meine Leitfrage war: Was passiert an einem normalen Freitag in einer normalen Moschee in Deutschland?

Haben Sie auch Gutes, Mutmachendes gehört?

Schreiber: Nein – auch wenn es mir leid- tut, das sagen zu müssen. Die Predigten waren zwar nicht aggressiv-radikal. Aber Themen wie Flüchtlinge oder Integration kamen nie vor. Dieses „Bleibt unter euch“ war dagegen fast immer dabei. Man solle sich die Gottesfurcht bewahren und die eigenen Kinder streng religiös erziehen. Das schlägt keine Brücke zum Leben in Deutschland. Und das finde ich beunruhigend genug.

Syrische Flüchtlinge haben Ihnen gesagt, dass sie erstaunt darüber seien, wie konservativ es hier in den Moscheen zugehe.

Schreiber: Das fand ich auch bemerkenswert. Diese Menschen haben erklärt, dass sie derart konservative Predigten von zu Hause nicht kennen. Muslime, die schon lange in Deutschland leben, haben dagegen gesagt: „So ist das halt in einer Moschee.“

Gab es eine besonders eindrückliche Stelle während der Recherchen?

Schreiber: Am Tag vor Heiligabend sagte der Prediger in einer Moschee in Berlin-Wedding, er wolle heute über die größte aller Gefahren sprechen – die Weihnachtsgefahr. Und weiter: Man solle sich nicht mit den Deutschen gemein machen, weil man sonst ein Teil von ihnen werde.

Zwei Tage nach dem islamistischen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz mit zwölf Toten.


Grade Dein ABLENKEN spricht Bände ! Du bist ÜBERALL Dabei.

HEEE - woher kommt der Frust der Muslime ? Minderwertigkeitsprobleme ?

Sieht man das hier bei anderen Religionen ?

Die ABLEHNUNG wächst.

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