Abgrenzung Islam/Islamismus

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jack000
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Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon jack000 » So 4. Jun 2017, 18:25

Der Veranstalter des Rock am Rings äußerte sich zu dem Terrorverdacht:
„Angriffe auf Musikveranstaltungen und ihre Zuschauer sind Angriffe auf unsere Zivilisation und unsere Art zu leben“, erklärte Lieberberg am Sonntag kurz vor Abschluss der dreitägigen Veranstaltung.

„Alle gesellschaftlichen Kräfte – und zwar unabhängig von Nationalität, Herkunft, Religion oder Weltanschauung – sind aufgerufen, einer solchen Bedrohung eindeutig entgegenzutreten.“

Lieberberg verwahrt sich gegen eine Vereinnahmung

In einer emotionalen Erklärung hatte der 71-Jährige am Freitagabend unmittelbar nach der Evakuierung des Festivalgeländes unter anderem gesagt: „Ich möchte endlich mal Demos sehen, die sich gegen die Gewalttäter richten. Ich hab' bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausenden auf die Straße gegangen sind und gesagt haben: Was macht ihr da eigentlich?“

https://www.welt.de/politik/deutschland ... eigen.html

Das Problem ist, dass durch tatsächliche Anschläge von einigen die Masse an Muslimen in Misskredit gezogen werden. Wäre solche Demos nicht eine gute Idee? Einerseits als Botschaft an IS & CO :"Ihr vertretet uns nicht, ihr seit nur kriminelle Verbrecher" und als Botschaft an die Bevölkerung:"Das waren die - nicht wir".
=> Einerseits würde die Reputation erhöht, da sicherlich signifikante Teile der Bevölkerung in Deutschland da nicht die Radikalen von den sonstigen unterscheiden und IS & CO wird mitgeteilt, wer auch deren Gegner sind.
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Teeernte
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 18:41

jack000 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 19:25)

Der Veranstalter des Rock am Rings äußerte sich zu dem Terrorverdacht:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... eigen.html

Das Problem ist, dass durch tatsächliche Anschläge von einigen die Masse an Muslimen in Misskredit gezogen werden. Wäre solche Demos nicht eine gute Idee? Einerseits als Botschaft an IS & CO :"Ihr vertretet uns nicht, ihr seit nur kriminelle Verbrecher" und als Botschaft an die Bevölkerung:"Das waren die - nicht wir".
=> Einerseits würde die Reputation erhöht, da sicherlich signifikante Teile der Bevölkerung in Deutschland da nicht die Radikalen von den sonstigen unterscheiden und IS & CO wird mitgeteilt, wer auch deren Gegner sind.


Muslime identifizieren sich durch ihren Glauben.

Die Terroristen machen alles nach dem Glauben .... ja dem etwas "härteren"...

Würde uns genau so gehen - wenn Deutsche irgendwo Kofferweise/LKW Weise sehr guuutes Falschgeld auskippen.... und damit der örtlichen Wirtschaft schaden würden...

Hach - "nix" passiert...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Kritikaster » So 4. Jun 2017, 18:55

Die Idee klingt natürlich gut. Dennoch möchte ich anmerken, dass zumindest mir klar ist, dass die übergroße Mehrheit der Muslime bei uns keine terroristischen Ambitionen hat und solche Verbrechen ebenso ablehnt wie Du und ich.

Was die Reputation angeht: Wie groß ist der Teil der deutschen Bevölkerung, der Demonstrationsaufrufen Folge leistet? Wenn Du da 500.000 auf die Straße bringst, ist das schon sehr viel. Damit wären wir bei einer Quote von weniger als 0,6%, und das gilt als Riesenerfolg.

Wie hoch müsste wohl die Quote der muslimischen Teilnehmer an solch einer Demo ausfallen, um die von Dir angedachte Wirkung zu erzielen?

Und es steht nicht zu erwarten, dass selbst eine 99,9%ige Teilnahme bei den Islamophoben im Lande irgendetwas Positives bewirken würde. Die bekämen eher Angstzustände ob solcher "Zusammenrottungen". ;)
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Umetarek » So 4. Jun 2017, 19:10

Ist ja nicht so als hätte es die noch nicht gegeben. :cool:
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 19:39

Der Typ hatte Null Ahnung und labert nur Zeugs, was auch die rechten immer labern.

Wie oft müssen Moslems noch Demonstrieren? Nur weil die Massenmedien nie darüber berichten, heisst es nicht, das jeder Moslem Terrorismus grundsätzlich unterstützt.

Was ist das auch überhaupt für eine dumme Unterstellung?

Es ist doch völlig selbstverständlich das wir als Muslime, Terrorismus jeglicher Art ablehnen und abscheulich finden! Warum wird von mir unorganisiertem Idividuum da jedesmal ein statement erwartet, als würde ich auf einmal sagen "nee, also das letzte mal das fand ich schon gut so". Das heisst, jedesmal werde ich quasi grundsätzlich auf eine Linie mit den Terroristen gestellt, dem an sich nur eine Opt-Out option bleibt, also ich bin quasi durch die allgemeine Verblödung dazu verpflichtet mich jedes mal von Terrorismus loszusagen.

Und wenn ich das tu, dann juckt das keinen?? Was also ist das Problem?

Dabei konnten die Menschen früher das Teil zwischen den Ohren gut nutzen, Heute leider nicht mehr, nicht mal mehr die Truther die sonst jeden Müll hinterfragen.

WEM nützt der Terrorismus eigentlich in Europa?

Haben die Muslime, die immer unter Generalverdacht gestellt werden, je einen Vorteil durch eine Terrorattacke? Wer profitiert denn am allermeisten von den Anschlägen, viele, aber ganz bestimmt nicht die Millionen Moslems die hier leben! Warum soll ich mich also explizit für etwas immer und immer wieder distanzieren, was völlig selbstverständlich ist und mir schadet?

Warum werden meine Proteste nie gehört?

Die eigentliche Frage müsste lauten, warum man die großen Demos und die anderweitigen Aktivitäten der Islamverbände gegen den Terrorismus verschweigt und warum man nicht die Kriege des Westens mal genauer unter die Lupe nimmt, die ganz deutlich einer der Hauptursachen für Terrorismus sind!
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Umetarek » So 4. Jun 2017, 19:46

Naja, Terroristen sind alles gewaltaffine junge Männer ohne Perspektive, oft lange überhaupt nicht religiös. Natürlich sind die Kriege auch ein Punkt, aber Terrorismus ist eher ein Problem des Ankommens im Westen, was in Teilen beim Ankommenden liegt und in Teilen beim Gastland. Die Entscheidung für Gewalt und Terror allerdings liegt beim Individuum. Die übergroße Mehrheit entscheidet sich dagegen.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Keoma » So 4. Jun 2017, 19:48

Dass Muslime Terror grundsätzlich ablehnen, haben wir ja gerade wieder gesehen.
Wer profitiert denn von den Anschlägen?
Klär uns auf.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
KülTigin

Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 19:49

Keoma hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:48)

Dass Muslime Terror grundsätzlich ablehnen, haben wir ja gerade wieder gesehen.
Wer profitiert denn von den Anschlägen?
Klär uns auf.


Wo hast du denn was gesehen? Klär du uns doch auf, bevor DU anfängst forderungen zu stellen!

Ich kann mit Sicherheit sagen, das Rechtspopulisten profitieren und ganz sicher keine Moslems!
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Keoma » So 4. Jun 2017, 19:50

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:49)

Wo hast du denn was gesehen? Klär du uns doch auf, bevor DU anfängst forderungen zu stellen!

Ich kann mit Sicherheit sagen, das Rechtspopulisten profitieren und ganz sicher keine Moslems!

Dann sind die Terroristen in Wirklichkeit Rechtspopulisten?
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 19:52

Keoma hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:50)

Dann sind die Terroristen in Wirklichkeit Rechtspopulisten?


Wieso beantwortest du nicht erst meine Frage? Was hast du denn gesehen, im Bezug darauf, das Moslems Terrorismus ablehnen.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Keoma » So 4. Jun 2017, 19:54

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:52)

Wieso beantwortest du nicht erst meine Frage? Was hast du denn gesehen, im Bezug darauf, das Moslems Terrorismus ablehnen.

Deine Frage war einfach zu dämlich.
Du bist dran.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon BingoBurner » So 4. Jun 2017, 19:54

"Passt der Islam zu westlichen Werten ?

.....humanistische Werte sind keine exklusiven Besitztümer des Westens
es handelt sich um ein Weltkulturerbe

.....studiert man die (islamischen) Texte Koran/Mohammeds Leben so stellt man schnell fest
das diese nicht im Einklang mit modernen Verfassungswerten stehen

.....dort (Koran/Islam) findet man weder die Unverletzlichkeit von Menschrechten, Gleichberechtigung von Mann und Frau
noch die Gewährung von Meinungs/Presse/Kunst und Forschungsfreiheit oder das Verbot religöser Diskriminierung.

.....Historisch ist das verständlich den wie hätte der alte Mohammed auch Grundrechte formulieren können die erst aus einer viel späteren
kulturellen Entwicklung hervor gegangen sind.

.....die Götter waren immer nur so klug bzw. beschränkt wie die Menschen, die diese sich ausgedacht haben.

.....anderes als das europäische Christentum musste aber der Islam bisher nicht durch die Dompteur Schule der Aufklärung.

.....es gibt zwar eine Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam aber die ist das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben wurde.

.....es eben kein Zufall das die Menschenrechtslage in Staaten in der Islam tonangebend ist....so verherrend ist.

.....und wenn sich aufgeklärte Muslime endlich mal durchsetzen würden würde niemand mehr die muslimische Kultur als Bedrohung ansehen......
und das Kopftuch wäre plötzlich nur noch ein ............Live-Style-Produkt
"


Das ist alles von Michael Schmidt-Salomon (kein Jude, alles stark gekürzt von mir).......von 2012 !
5 Minuten Redezeit........und jeder Satz ein Treffer und versenkt !




Ab 6.43..........das ist das Beste was ich kenne zu der oben gestellten Frage.
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
KülTigin

Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon KülTigin » So 4. Jun 2017, 19:55

Keoma hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:54)

Deine Frage war einfach zu dämlich.
Du bist dran.


Ja, deine Frage ist mir auch zu dämlich und nu?
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Keoma » So 4. Jun 2017, 19:57

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:55)

Ja, deine Frage ist mir auch zu dämlich und nu?

Du hast behauptet, dass nur die Rechtspopulisten von den Anschlägen profitieren.
Waren die Attentäter also Rechtspopulisten?
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Boracay » So 4. Jun 2017, 19:58

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:39)
Es ist doch völlig selbstverständlich das wir als Muslime, Terrorismus jeglicher Art ablehnen und abscheulich finden!


Da du Musel bist, ein paar simple Fragen:

- Wie findest du ist zu verfahren wenn jemand seinen Glauben wechselt? Kann ein Muslim ohne Repressalien einfach Christ werden? Oder ist die von Allah vorgesehene Strafe hier anzuwenden? Kann man Moslem sein und Allah
- Ist es in Ordnung den Islamd und seine mittealterlichen Glaubenssätze zu kritisieren? Oder muss man deswegen durchdrehen?
- Darf man Karikaturen des Propheten malen? Wie ist zu verfahren wenn man dies tut?
- Wie sieht es mit Menschenrechten im Islam so aus? Kairoer Erklärung und so....? Was hältst du davon?


Meiner Meinung nach ist der Islam ist faschistische Ideologie, auch wenn die wenigsten Anhänger hier selbst tätig werden (waren ja auch nur die wenigsten NSDAP Mitglieder). Das eigentlich verbrecherische an dieser Religion ist seine Umma, mit der jeder in diesem Terror gefangen gehalten wird.
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Boracay » So 4. Jun 2017, 20:00

BingoBurner hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:54)
.....studiert man die (islamischen) Texte Koran/Mohammeds Leben so stellt man schnell fest
das diese nicht im Einklang mit modernen Verfassungswerten stehen


Klar, Religionsfreiheit und Gewaltlosigkeit waren ein Kennzeichen des Propheten :-)

Und die sexuelle Unantastbarkeit von Kindern war ja auch absolut sein Ding..... :rolleyes:
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 20:03

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:39)

Der Typ hatte Null Ahnung und labert nur Zeugs, was auch die rechten immer labern.

Wie oft müssen Moslems noch Demonstrieren? Nur weil die Massenmedien nie darüber berichten, heisst es nicht, das jeder Moslem Terrorismus grundsätzlich unterstützt.

Was ist das auch überhaupt für eine dumme Unterstellung?

Es ist doch völlig selbstverständlich das wir als Muslime, Terrorismus jeglicher Art ablehnen und abscheulich finden! Warum wird von mir unorganisiertem Idividuum da jedesmal ein statement erwartet, als würde ich auf einmal sagen "nee, also das letzte mal das fand ich schon gut so". Das heisst, jedesmal werde ich quasi grundsätzlich auf eine Linie mit den Terroristen gestellt, dem an sich nur eine Opt-Out option bleibt, also ich bin quasi durch die allgemeine Verblödung dazu verpflichtet mich jedes mal von Terrorismus loszusagen.

Und wenn ich das tu, dann juckt das keinen?? Was also ist das Problem?

Dabei konnten die Menschen früher das Teil zwischen den Ohren gut nutzen, Heute leider nicht mehr, nicht mal mehr die Truther die sonst jeden Müll hinterfragen.

WEM nützt der Terrorismus eigentlich in Europa?

Haben die Muslime, die immer unter Generalverdacht gestellt werden, je einen Vorteil durch eine Terrorattacke? Wer profitiert denn am allermeisten von den Anschlägen, viele, aber ganz bestimmt nicht die Millionen Moslems die hier leben! Warum soll ich mich also explizit für etwas immer und immer wieder distanzieren, was völlig selbstverständlich ist und mir schadet?

Warum werden meine Proteste nie gehört?

Die eigentliche Frage müsste lauten, warum man die großen Demos und die anderweitigen Aktivitäten der Islamverbände gegen den Terrorismus verschweigt und warum man nicht die Kriege des Westens mal genauer unter die Lupe nimmt, die ganz deutlich einer der Hauptursachen für Terrorismus sind!


„Eine der wichtigen Leistungen der Islamkonferenz ist es darum, sichtbar zu machen, mit wem man es bei denen eigentlich zu tun hat, die dem Staat Bedingungen setzen wollen, zu denen sie integrationsbereit wären.“


Darum auch übertreiben manche Verbände einerseits gern maßlos, was den Umfang ihrer Anhängerschaft angeht, um andererseits, wie Axel Ayub Köhler, auf die Frage nach genauen Zahlen, mitzuteilen, die werde es nie geben. Sich registrieren zu lassen, sei gläubigen Muslimen fremd.

Umgekehrt haben sie die Frage aufgeworfen, wie viele Muslime sich denn durch säkulare Intellektuelle in jener Konferenz vertreten sähen. Als wären sie selber anders als diese, nämlich nicht ausschließlich durch Berufung seitens des Gastgebers, des deutschen Innenministers, zu „islamischen Vertretern“ geworden. Auf die Frage, weshalb der Zentralrat denn keine Frau zur Teilnahme an der Islamkonferenz gebeten habe, wurde übrigens mitgeteilt, die dafür in Betracht kommende Frau sei berufstätig, andere Frauen hätten im Haushalt zu tun.


Extrawurst - bitte ohne DURCHZÄHLEN - und Abstimmung ....

ABER Die EXTRAWURST ist BEDINGUNG ! Sonst besteht keine Integrationsbereitschaft !

Und Integration ist alles andere als eine abstrakte Formel, sondern der Inbegriff einer ganzen Reihe von Problemen, die von Bildung über Frauenrechten bis zum Verhältnis zur staatlichen Judikatur reichen. Wenn Klassenfahrten an deutschen Schulen nicht zustandekommen, weil muslimische Eltern das als glaubenswidrig empfinden; EXTRAWURST !

wenn nach einer Studie des Bundesfamilienministeriums acht von hundert türkischen Frauen in einer erzwungenen Ehe leben; EXTRAWURST !

wenn Koedukation und mitunter sogar Bildung überhaupt von extremen Muslimen für entbehrlich gehalten wird,EXTRAWURST !
was heute im Sportunterricht einen Anlass finden mag und morgen in Geschichte oder Deutsch - Empfindlichkeit ist erfinderisch -, dann ist es, in den Worten von Berlins Innensenator Erhart Körting (SPD), tatsächlich nötig, die „Zeit der Höflichkeiten“ zu beenden.


Steh ich draussen und will EXTRA RECHTE ? ---weil ich Atheist bin ?

der „Koordinierungsrat der Muslime“ es abgelehnt hat, die Werte, auf denen das Grundgesetz ruht, als auch für Muslime konsensfähig zu bezeichnen.
GRUNDGERSETZ - EXTRAWURST !

.. dass sechsjährige Mädchen ein „Schamtuch“ zu tragen haben und als sexuelle Wesen nicht mit Jungen turnen dürfen, das weiß man schon. Die Bedeutung der Konferenz liegt darin, darauf zu bestehen, dass diese Diskrepanz zwischen politischem Beteiligungswillen, deklarierter Absicht zur Integration und Resistenz gegen die säkularen Prämissen dieses Gemeinwesens nicht akzeptabel ist.
EXTRAWURST !

Ihr wollt nicht wie ne EXTRAWURST behandelt werden ?
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Bielefeld09 » So 4. Jun 2017, 20:09

Umetarek hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:46)

Naja, Terroristen sind alles gewaltaffine junge Männer ohne Perspektive, oft lange überhaupt nicht religiös. Natürlich sind die Kriege auch ein Punkt, aber Terrorismus ist eher ein Problem des Ankommens im Westen, was in Teilen beim Ankommenden liegt und in Teilen beim Gastland. Die Entscheidung für Gewalt und Terror allerdings liegt beim Individuum. Die übergroße Mehrheit entscheidet sich dagegen.

Na ja, und nicht alle jungen Männer ohne Perspektive werden Terroristen.
Aber warum wird hier verlangt, das man sich von einem Weg, den man nicht gehen will, distanziert?
Ich arbeite gerne mit einem türkischen und muslimischen Kollegen zusammen.
Aber ich erwarte auch nicht jeden Tag eine Abgrenzung von Erdogan oder zu Terroranschägen von ihm.
Warum denn auch?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Progressiver » So 4. Jun 2017, 20:14

KülTigin hat geschrieben:(04 Jun 2017, 20:39)

Der Typ hatte Null Ahnung und labert nur Zeugs, was auch die rechten immer labern.

Wie oft müssen Moslems noch Demonstrieren? Nur weil die Massenmedien nie darüber berichten, heisst es nicht, das jeder Moslem Terrorismus grundsätzlich unterstützt.

Was ist das auch überhaupt für eine dumme Unterstellung?

Es ist doch völlig selbstverständlich das wir als Muslime, Terrorismus jeglicher Art ablehnen und abscheulich finden! Warum wird von mir unorganisiertem Idividuum da jedesmal ein statement erwartet, als würde ich auf einmal sagen "nee, also das letzte mal das fand ich schon gut so". Das heisst, jedesmal werde ich quasi grundsätzlich auf eine Linie mit den Terroristen gestellt, dem an sich nur eine Opt-Out option bleibt, also ich bin quasi durch die allgemeine Verblödung dazu verpflichtet mich jedes mal von Terrorismus loszusagen.

Und wenn ich das tu, dann juckt das keinen?? Was also ist das Problem?

Dabei konnten die Menschen früher das Teil zwischen den Ohren gut nutzen, Heute leider nicht mehr, nicht mal mehr die Truther die sonst jeden Müll hinterfragen.

WEM nützt der Terrorismus eigentlich in Europa?

Haben die Muslime, die immer unter Generalverdacht gestellt werden, je einen Vorteil durch eine Terrorattacke? Wer profitiert denn am allermeisten von den Anschlägen, viele, aber ganz bestimmt nicht die Millionen Moslems die hier leben! Warum soll ich mich also explizit für etwas immer und immer wieder distanzieren, was völlig selbstverständlich ist und mir schadet?

Warum werden meine Proteste nie gehört?

Die eigentliche Frage müsste lauten, warum man die großen Demos und die anderweitigen Aktivitäten der Islamverbände gegen den Terrorismus verschweigt und warum man nicht die Kriege des Westens mal genauer unter die Lupe nimmt, die ganz deutlich einer der Hauptursachen für Terrorismus sind!


Ich bin auch gegen die Kriege des Westens. Und da dürfen wir ruhig kritisch sein! Wenn ich Menschen muslimischen Glaubens hierzulande demonstrieren sehe, dann am ehesten für Erdogan. Wenn Religion aber eine ideologische Waffe ist, die ihre Anhänger dazu verleiten kann, sich und/oder andere zu töten, sollte man sich vielleicht schon überlegen, ob nicht die Waffe einen Waffenschein braucht.

Und noch etwas: Die Verbrechen der Amerikaner und anderer westlicher Staaten passieren im Nahen Osten. Die Attentäter, die hier in Europa sich und andere ermorden, kommen von hier. Wenn sie Probleme mit sozialer Ausgrenzung haben, dann sollen sie auf die Straße gehen und friedlich demonstrieren. Das Argument, dass sie die Untaten der Amerikaner an den Europäern rächen müssen, halte ich für weit hergeholt. Und vor allem: Sie gehen ja selbst dabei drauf! Als Atheist weiß ich natürlich, dass mit dem Tod alles aus ist. Deswegen -und weil ich keinen Gott habe, der mir das Abschlachten Anders- oder Ungläubiger befiehlt- habe ich kein Interesse an solchen Kamikazeattentaten. Wenn aber der Islam seine Anhänger täuscht, indem er ihnen ein tolles Jenseits verspricht, wenn sie Amok laufen, dann liegt das Ursachenproblem nicht in unserer säkularen Gesellschaft, sondern in der jenseitsgläubigen Religion.
"Skepsis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Philosophie." (Denis Diderot)
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Re: Abgrenzung Islam/Islamismus

Beitragvon Umetarek » So 4. Jun 2017, 20:15

Bielefeld09 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 21:09)

Na ja, und nicht alle jungen Männer ohne Perspektive werden Terroristen.
Aber warum wird hier verlangt, das man sich von einem Weg, den man nicht gehen will, distanziert?
Ich arbeite gerne mit einem türkischen und muslimischen Kollegen zusammen.
Aber ich erwarte auch nicht jeden Tag eine Abgrenzung von Erdogan oder zu Terroranschägen von ihm.
Warum denn auch?

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