Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

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Anderus
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Anderus » Mo 22. Mai 2017, 16:09

JohnAtarash hat geschrieben:(22 May 2017, 11:04)
Das ist aber ein schwacher und unattraktiver Glaube an einen Gott,

Ich hatte Dir schon geschrieben, das bei meinem Gott "Glauben" verboten ist. Leider liest Du offensichtlich nur die Dinge, die Du lesen willst. Ich könnte Dir dazu was schreiben. Tue ich aber nicht, weil ich weis was dabei rauskommt. Ich bin lediglich bereit, mich mit Dir intellektuell zu unterhalten.

....., der dich dein ganzes Leben lang ihm dienen lässt....

Ich diene nicht. Ich tue das, was mein Gott fordert, und erkenne, welche Lebensqualität ich dadurch erhalte. Wer Nächstenliebe zu seiner Lebensaufgabe macht, erkennt sehr schnell, wie sehr er damit sich selber dient. Wer einmal dieses Hochgefühl erlebt hat, wie gut man sich fühlt, wenn man seinen Nächsten liebt, kann gar nicht mehr genug davon bekommen. Manche Menschen werden davon sogar süchtig. Man nennt dies das Helfersyndrom. Von Schwach und Unaktraktiv, kann also gar nicht die Rede sein. Von mir aus, nenn es dienen? Es ist aber ein Dienst, der außer Gewinn, nichts anderes einbringt (wenn man von wenigen Ausnahmen absieht). Außerdem, solltest Du nicht vergessen, das ich dadurch beschützt werde, und ein Leben führen kann, wie Gott in Frankreich. Selbst an meinen Arbeitsplätzen, passieren nie schlimme Unfälle. Und meine Nachbarn, die nett zu mir sind, sind soweit geschützt, das ich wie ein Schutzengel für sie wirke. Und das soll unattraktiv sein?

.....und am Ende nicht fähig ist dir ein ewiges Leben zu schenken.


Siehst Du, mein Gott kann eben denken, was man von deinem Gott nicht sagen kann. Wer so einen Blech aufschreiben lässt, wie das Vöglein das sich seinen Schnabel alle tausend Jahre mal am Berg wetzt, hat von der Erde und dem Universum, soviel Ahnung, wie eine Kuh vom Twist tanzen. Halt! einer Kuh könnte man das Twist tanzen beibringen. Deinem JHVH (den es gar nicht gibt) aber das Universum zu erklären ist völlig aussichtslos. Bei dem, können ja sogar Löwen Gras fressen und Schlangen und Esel sprechen.

Zu dem ewigen Leben habe ich schon Stellung genommen. Wer an ein ewiges Leben glaubt, den kann ich nicht Ernst nehmen. Ein Ewiges Leben, hieße, das Trillionen von Jahren, noch nichtmal das Trillionstel eines Trillionstel einer Sekunde der Ewigkeit ist. Wer so einen Schmarren glaubt, dem ist nicht zu helfen. Ich will kein ewiges Leben und damit hat sich für mich das Thema.

Das wovon du sprichst ist keine echte Liebe sondern ein Tauschgeschäft.

Schrieb ich doch. Mein Gott liebt mich nicht. Mein Gott bittet mich ihm zu helfen, und dafür bekomme ich Belohnungen. Was ist dagegen einzuwenden? Ich persönlich komme bestens damit zu Recht.

Jesus sagt: "Was tut ihr besonderes, wenn ihr diejenigen liebt, die euch auch lieben,...

Muss das was Besonderes sein, wenn man einen Menschen liebt? Für mich ist es das Normalste von der Welt, was ich jeden Tag mache. Im Übrigen ist es mir Schei..... Egal, was Jesus gesagt haben soll. Ich bin der festen Überzeugung, das es den Bibeljesus nie gegeben hat. Es ist ein reines Hirngespinst dummer Leute, die sich was davon erhofft haben.

.....,das tun auch die Heiden, liebt dagegen diejenigen von denen ihr keine Gegenleistung erwartet."

Ich erwarte noch nichtmal eine Gegenleistung von denen die mich lieben. Schlimmer noch, ich will gar nicht geliebt werden. Ich will geachtet werden. Ich schrieb es doch oben. Nächstenliebe ist sowas Schönes und Befriedigendes, das man dafür gar keine Gegenleistung braucht.

Wenn ich meine und viele andere Eltern frage, dann lieben sie ihre Kinder bedingungslos.

Ja, ja, das ist die ewige Diskrepanz, zwischen dem was gesagt wird, und dem, was man beobachten kann. Die Eltern, möchte ich sehen, die keine Bedingungen an ihre Kinder stellen, damit sie bedingungslos zufrieden mit ihnen sind. Von Liebe, will ich ja gar nicht sprechen. Die Kinder brauchen sich nur einmal zu weigern, mit ins Gotteshaus zu gehen, dann kannst Du die "Bedingungslosigkeit" hautnah miterleben.

Echte göttliche Liebe ist umsomehr bedingungslos.

Ja, ja, da brauche ich mir nur die 11 Gebote durchzulesen, um die Bedingungslosigkeit deines JHVH, beurteilen zu können. Allein die 4 ersten Gebote, sind Bedingungen, unter denen dein JHVH, überhaupt bereit ist, dich am Leben zu lassen. Zur Liebe, ist dieser JHVH, gar nicht fähig. Was der unter Liebe versteht (lässt seinen Sohn ermorden) verstehen andere als Verbrechen.

Dein Gott erscheint mir dagegen wie ein Komplize, der mit dir ein Tauschgeschäft abgeschlossen hat.

Und? was ist dagegen einzuwenden? Ich bin voll des Lobes. Auf meinen Gott, lasse ich nichts kommen. Letzt habe ich ihm gesagt, als er es wieder mit den Belohnungen übertrieben hat, "Man, man, was würde ich nur machen, wenn es 2 von deiner Sorte gäbe?" Weist Du was er geantwortet hat? "Mir wäre es lieber, wenn ich 2 von deiner Sorte hätte."

Du sprichst von Nächstenliebe aber deine Worte strafen dich Lügen hier dein Zitat:

Die Römer sagten immer, "Wenn man in Schei... rührt, stinkt sie noch fauler." (natürlich auf lateinisch) Ich habe es aufgegeben, gegen diese angebliche Erscheinung anzukämpfen. Ich habe meinen Kampf auf Fälle, wie hier im Forum, reduziert. Man stößt hier nicht auf eine geballte Macht der Unvernunft, wie in einem Gotteshaus, sondern es sind immer wieder Einzelfälle, die meinen, sie hätten mal wieder eine Gruppe gefunden, die sich nicht verteidigen kann.

Und? fühlst Du dich von meiner Nächstenliebe ausgeschlossen? Du irrst. Wenn ich einen solchen Unsinn von mir geben würde, wie Du, würde ich auch von einem erwarten, der mich liebt, das er mich auf diesen Unsinn hinweist. Du siehst allso, was ich mit Dir mache, ist Nächstenliebe.

Du nennst den Glauben, der Millionen von guten und anständigen Menschen heilig ist, Schei...

Schei... ist doch noch milde ausgedrückt. Was ich als Kind und als Jugendlicher, mit Menschen erlebt habe, die sich als Gläubige von JHVH sahen, war oft genug eine dreckige Schweinerei, bis hin zu einem Verbrechen.

An einer anderen Stellen nennst du mich Schwätzer. Dein ganzer Beitrag ist mir und Gläubigen (Christen/Juden/Moslems) gegenüber angreifend, zynisch und lieblos.

Ja, und Du wirst es nicht glauben, darauf bin ich sogar stolz. Ich darf hier im Forum, leider nicht schreiben, was ich von diesen (Christen/Juden/Moslems), wirklich halte. Aber, Du hast sehr gut beobachtet. Ich greife sie an, ich bin zynisch und ich bin lieblos gegen sie. Bezüglich ihrer Religion, haben sie von mir, keinerlei Liebe zu erwarten. Im Gegenteil, ich verurteile sie, und dort, wo ich ihren Religionen, für mich schadlos, Schaden zufügen kann, werde ich jede Gelegenheit nutzen. Insbesondere das Christentum und der Islam, widern mich so derart an, das ich schon eine Gänsehaut bekomme, wenn ich sie nur sehe.

Und nun nennst du das Nächstenliebe.

Ich habe es Dir oben erklärt.

Gehe und erzähl das jemand anderem. Mit mir nicht auf diese Weise.

Das ich dich überzeugen könnte, davon bin ich keine Sekunde lang von aus gegangen.

Außerdem warst du so töricht dich selbst zu outen. Hier dein Zitat:

Was meinst Du, was ich für urige Vorstellungen vom Leben habe? Insbesondere die Vorstellungen die mir am meisten Spaß machen? Was glaubst Du wie schnell ich mir eine Verwarnung einhandeln würde, wenn ich die hier schreiben würde? Da wäre der Glaube an JHVH, sogar noch harmlos gegen.

Was ist daran so unverständlich? Es gibt heute noch soviel religiösen Schwachsinn in unserer Gesellschaft, das es ein Leichtes ist, mit Gesetzen in Konflikt zu kommen, wenn man nur die Nächstenliebe gelten lässt. Insbesondere in der Sexualität. Ich hatte erst Letzt, hier im Forum wieder Schwierigkeiten damit, als es um das Thema Kinderehen ging. Da hättest Du mal erleben können, wie sich sogar Atheisten, um Religiöse Spielregeln gekümmert haben, nur weil es um Sex ging.

Ich will es Dir mal an einem Beispiel erläutern. Könntest Du dir heute vorstellen, wie ich über Homsexualität zwischen Männern denken würde, und wie ich mit Homosexuellen umginge, weil ich nur nach den Gesetzen der Nächstenliebe lebe? Könntest Du Dir vorstellen, was ich zu hören und lesen bekommen würde, wenn wir heute nicht 2017 hätten, sondern 1950?

Wessen Gott ist dann ein Teufel, wenn du solche Vorstellungen hast und dein Gott das duldet?

Mein Gott, hat jedenfalls keine Bibel schreiben lassen, wo er sich explizit als Teufel outet. Was die Homsexualität angeht, und die Kinderehen, denkt mein Gott, genauso wie ich. Ja, mehr noch, er würde mich im Falle eines Falles, auffordern, einem Opfer, meine gesamte Nächstenliebe zukommen zu lassen. Warum sollte er deshalb ein Teufel sein? Dein Gott ist ein Teufel. Lies mal nach, wie der befiehlt, wie man mit Homosexuellen umgehen soll? Und, lies mal nach, wie der befiehlt, wie man mit Ehefrauen, (nicht nur mit Kinderehefrauen), umgehen soll? Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Liebe zu tun. Aber, sehr viel mit Verbrechen. Ich schrieb ja, dein Gott ist ein Teufel, beruhigend nur, das es weder deinen Gott gibt, noch einen Teufel.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Boraiel » Mo 22. Mai 2017, 17:53

Dark Angel hat geschrieben:(22 May 2017, 12:25)

Wir bestehen alle aus "Sternenstaub", sind das Produkt einer Sternenexplopsion - Supernova. Na und?
Unsere Sonne - unser gesamtes Sonnensystem ist "Sternestaub", ist das Produkt einer Supernova. Na und?
Alles um mich herum, jedes Tier, jede Pflanze, jedes Gestein ist "Sternenstaub" ist das Produkt einer Supernova. Na und?
Die Menschheit, Flora und Fauna, wie wir sie kennen, hat nur eine begrenzte Lebensdauer, unser Planet die Erde wird nur eine begrenzte Zeit lang existieren - spätestens, wenn die Sonne ihren Wasserstoffvorrat zu Helium fusioniert hat und sich zum Roten Riesen aufbläht, hört die Erde auf zu existieren, schon lange vorher wird sie als versengter, überhitzter Steinhaufen durchs All trudeln.
Ich habe damit kein Problem. Dieses Wissen hindert mich auch nicht daran, eine positive Lebenseinstellung zu haben. Ganz im Gegenteil!

Ach nein, trotzdem hast du für dein Avaterbild und deinen Namen hier einen dunklen Engel gewählt, als ob du deine Person mit etwas aufladen/verbinden willst, was eigentlich nicht existiert, wie kommt das? Unterdrückst du da nicht was? Reicht es dir doch nicht immer von anderen als bewegte Teilchen gesehen zu werden und dich selber so zu sehen?
Auch Sternenstaub ist ja eine beschönigende, romantisierende Beschreibung für das, was du bist. ;)
Libertas veritasque.
Lesen und verstehen: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Progressiver » Mo 22. Mai 2017, 18:25

Boraiel hat geschrieben:(22 May 2017, 00:24)

Das ist ja ein schöne Geschichte, aber so wirklich beantwortet das meine Frage nicht. Wenn du dich quantenmechanisch betrachtest als Teilchen, die in Bewegung sind, was die Wissenschaft ja nahe legt, was bringt dich dazu jeden Morgen aufzustehen? Dem neuen Tag mit Freude zu begegnen und glücklich zu sein?
Ich mein, sagst du dir, dann ich möchte Serotonin heute wieder an bestimmte Orte bringen, das wäre so toll, dafür stehe ich gerne früh auf, gehe zur Arbeit etc.?
Ist es dein Lebenswille, neuronale Verbindungen, das Hin- und Herhuschen von Elektronen?


Du willst es kurz und knackig? Ja, mein Lebenswille. Dazu kommt noch die Neugier auf den neuen Tag. Außerdem kann ich das Leben wieder voll genießen. Carpe Diem!
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 22. Mai 2017, 18:55

Progressiver hat geschrieben:(22 May 2017, 19:25)

Du willst es kurz und knackig? Ja, mein Lebenswille. Dazu kommt noch die Neugier auf den neuen Tag. Außerdem kann ich das Leben wieder voll genießen. Carpe Diem!


:thumbup:
Ich bin in der glücklichen Lage, Spaß und Freude an kleinen Dingen zu haben und mein Leben zu genießen mit einfachen Mitteln. Neugierde, was der neue Tag bringt und einen guten Schuß Humor. Das habe ich von Mutter und Oma mitbekommen und bin sehr froh drüber. Mit Dauernörglern könnte ich nicht leben oder meine Zeit verschwenden. :) :cool:
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Progressiver » Mo 22. Mai 2017, 19:31

JohnAtarash hat geschrieben:(22 May 2017, 12:46)

Es gibt in der Bibel eine Stelle dazu. 5 Mose 18,21-22



Es gibt ein einfaches Prüfkriterium, um festzustellen ob eine Vision göttlich (oder demonisch) inspiriert ist oder ob es halluziniert oder gelogen wurde. Enfach prüfen, ob es sich erfüllt, was der Prophet/Prophetin sagt und nicht nur einmal, sondern mit einer Konstanz. Gerade das Beispiel von Jeanne d'Arc ist sehr treffend. Ihre Stimmen versprachen ihr das sie Frankreich erlösen wird. Das Land war im 100-Jahrigen Krieg am Verbluten, zerrütet von Kriegen und Not. Und Jeanne d'Arc hat es geschafft, sie hat die Franzosen dermaßen ermutigt mit ihren Siegen, dass selbst nach ihrem Märtirium Frankreich gerettet wurde. Sie fügte dem Feind eine Wunde von der er sich nicht mehr erholte und ihre Visionen haben sich erfüllt, was zum damaligen Zeitpunkt kaum möglich erschien, dass Frenkreich noch irgenwie den Krieg zu seinen Gunsten wenden kann.


Das ist ja gruselig. Wenn sich die Wahninhalte beispielsweise einer Johanna von Orleans nicht verändern, sondern womöglich immer mehr verschlimmern, dann soll dies ein Wahrheitskriterium sein? Und ob jemand im Wahn die Wahrheit sagte, kann man aber erst im Nachhinein feststellen. Das ist mir aber zu sehr Roulettespiel. Und um Goethe sinngemäß zu zitieren: "Und ist es doch Wahnsinn, so hat es Methode." Soll heißen: Deine Definition von "Wahnsinn versus göttliche Vision" ist irgendwie nicht zielführend. Was ist denn dann mit den vielen Leuten, die in Israel jedes Jahr in die Psychiatrien eingewiesen werden? Nicht wenige der religiös Verzückten, die dort ankommen, leiden irgendwann wenigstens für kurze Zeit am Jerusalem-Syndrom. Das heißt, sie halten sich für kurze Zeit für eine Art von "Jesus Weltenretter". Meine Devise ist da eher diejenige von Altkanzler Helmut Schmidt: "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen."

Im Falle von Jesus ist es ähnlich. Er sagt ich bin gekommen, um ein Feuer anzuzünden, ich wünschte es würde schon brennen und sprach offen von seinem Martyrium. Viele Mutige Zeloten judische Freiheitskämpfer kämpften gegen die Römer mutig und starben wie ein Löwe. Der demütige Jesus eroberte dagegen das ganze Römische Reich und zum heutigen Zeitpunkt die halbe Welt. Seine Worte haben sich erfüllt.


Wie gesagt: Das ist mir zu wenig objektiv. Und die Muslime haben ebenfalls einen Großteil der Welt erobert. Da beißt sich die Katze in den Schwanz!

Im Übrigen sind mir aus der Bibel bzw. aus dem Christentum noch ganz andere Sprüche bekannt. In etwa: "Die Vernunft ist die Hure des Teufels." Und Tertullian sagte wortwörtlich: "Creo quia absurdum est." Also zu deutsch: "Ich glaube, weil es widersinnig ist". Was soll man aber mit Religionen, die mit der Vernunft und der Logik auf Kriegsfuß stehen? Und warum soll man lieber widersinniges -und somit wahnsinniges- glauben als offensichtliches?

In meinem Leben gab es eine Zeit wo es mir so schlecht ging, dass ich kurz davor war mir das Leben zu nehmen. Ich flehte Gott an mir einen Propheten zu senden, der in seinem Namen zu mir redet und mich segnet.


Wenn man sich akut das Leben nehmen will, sollte man am besten keine falsche Scheu haben und sich in psychiatrische Behandlung begeben. Wie viele Menschen haben schon ihr Leben verloren, weil sie entweder keine Hilfe bekamen oder aber zu stolz waren, um sich in eine Nervenklinik zu begeben?

Wenn man sich dagegen in die Hände von irgendwelchen religiös Verzückten begibt, wird die eigene Krisenbewältigung dagegen eher zum Russischen Roulette!

Im Übrigen finde ich es bezeichnend, dass du auf den Rest meines letzten Postings an dich nicht eingegangen bist. Du verweigerst dich einer vernünftigen und logisch begründbaren Herangehensweise, wie denn dein sogenannter "Gott" bewiesen werden kann. Als Antwort kam von dir nur, dass "er" nur erfahrbar sei. Auf meine Einwände bist du aber lieber nicht eingegangen: Woher willst du wissen, dass deine "Visionen" echt sind oder Wahnsinn? Wie willst du das begründen? Und selbst, wenn es eine "höhere Macht" gäbe: Wieso bist du dir so sicher, dass du nicht einer Reinkarnation irgendeines Aborigine-Gottes begegnet bist? Woher willst du weiterhin wissen, dass es ein männlicher "Gott" sein soll?

Aber ich weiß schon, was da kommt: Du hast vermutlich zuerst die Bibel gelesen. Dein Hintergrund war also schon ein wie auch immer gearteter christlicher. Und in diesem Sinne konnte dir nur der christliche Gott erscheinen. Wenn du das aber so begründen willst, dann verfällst du in eine Art logischen Zirkelschluss, aus dem du nicht wieder herauskommst. Deine Katze beißt sich da in den Schwanz! Aber das ist dir vermutlich entweder nicht bewusst oder aber egal.

Ich kann dir aber sagen: So wie du an deinen christlichen Gott glaubst, so machen auch Abermillionen von Indern spirituelle Erfahrungen mit ihren Hindugöttern. Und auch sie haben ihre heiligen Bücher, in denen irgendwelche frommen Sprüche und Offenbarungen stehen. Und auch der wiederum völlig anders geartete Buddhismus hat seine heiligen Texte. Und seine Anhänger sind -genau wie du!- von der Echtheit ihrer spirituellen Erfahrungen zu 100% überzeugt. Letztendlich steht aber Aussage gegen Aussage. Erfahrung gegen Erfahrung. Vision gegen Vision. Gelebte Wirklichkeit gegen gelebte Wirklichkeit.

Mit solcherlei "Erfahrungswerten" kommt man also einer wie auch immer gedachten "Wahrheit" nicht näher. Ich folgere schlussendlich als Skeptiker, dass alle Götter und Religionen nur Produkte menschlicher Fantasie sind. Selbst, wenn ich religiös verschwurbelt wäre, könnte ich nicht sagen, dass Jahwe, Allah, Vishnu, Quetzalcoatl, Zeus, Odin, Teutates, Buddha etc. im Grunde genommen nur das Gleiche meinen. Denn die Vorstellunsgwelten der verschiedenen Religionen und Konfessionen unterscheiden sich doch fundamental.

Eher kann man sagen: Und der Mensch schuf sich seinen Gott/seine Göttin nach seinem Angesichte.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 22. Mai 2017, 20:34

Provokateur hat geschrieben:(22 May 2017, 14:13)

Ein liebender Gott würde das nicht akzeptieren. Deswegen kann ein Gott nach christlicher Diktion nicht existieren.

ich mag dogmatische diskussionen nicht. denn die standpunkte stehen einander diametral gegenüber.

hier muß ich doch eine anmerkung geben. laut der bibel haben die menschen vom baum gegessen und wußten sie dadurch was gut oder falsch war. konnte Gott das denn nicht verhindern?
ja, natürlich hätte er das gekönnt. die menschen sollten aber nicht willenlos/geistlos sein. daher daß Gott für den menschen einräumt »nicht ich, sondern ihr selbst entscheidet was ihr tut«. also auch das schlimmste das denkbar ist (vide holocaust).

durch Jesus kam dann das erlösende »wer etwas wirklich bereut, dem ist vergebung geschenkt«. (heute wirst du mit mir im paradiese sein).


es gib t hier natürlich ein dilemma, denn wenn Gott allmächtig ist, warum hat er denn nicht gewußt das vom kenntnisbaum äpfel gepflückt würden.
ich kann das eigentlich nur versuchen zu erklären durch viel theoretisieren. wäre Jesus auf der erde gekommen wenn die menschen nicht aus dem paradiese vetrieben wären? nein. also hatte Gott offensichtlich 2 wegen gefünden für die menschen. ihr könnt unschuldig die kenntnisse bekommen oder ihr könnt sie mit pein und mühe bekommen.
bekommen aber werdet ihr sie.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Dark Angel » Di 23. Mai 2017, 08:00

Boraiel hat geschrieben:(22 May 2017, 18:53)

Ach nein, trotzdem hast du für dein Avaterbild und deinen Namen hier einen dunklen Engel gewählt, als ob du deine Person mit etwas aufladen/verbinden willst, was eigentlich nicht existiert, wie kommt das? Unterdrückst du da nicht was? Reicht es dir doch nicht immer von anderen als bewegte Teilchen gesehen zu werden und dich selber so zu sehen?
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Nöö - ich will da gar nichts "aufladen" ist nur eine Spielerei - ich bin halt nicht "brav, lieb" und "glattgebügelt". Der Nick, aus der Mythologie und Produkt meiner Phantasie, war auch nur zweite Wahl. Für die erste Wahl "Hellcat" habe ich nur keinen passenden Avatar gefunden bzw gebastelt gekriegt. Ich bin mir allerdings bewusst, dass es sich um eine Produkt meiner Phantasie handelt. :D Ich unterdrücke da auch nichts, sehe mich allerdings auch nicht als "bewegte Teilchen". Das bin ich nämlich nicht - nichtmal Sterne, Sernensysteme oder Planeten, Planetensysteme sind "nur" bewegte Teilchen.
Schon der Ausdruck "bewegtes Teilchen" impliziert die Annahme, es gäbe jemanden/etwas, was die Teilchen in Bewegung versetzt hat. Wenn ich das Standardmodell der modernen Physik hernehme, dann gab es möglicherweise unmittelbar nach dem Urknall "bewegte Teilchen", je weiter der Entwicklungsprozess des Universums fortsetzte, je weiter es sich ausdehnte und um so mehr Strukturen sich bildeten, um so weniger kann von "bewegten Teilchen" die Rede sein.

Sternenstaub beschönigt gar nix - bei einer Supernova entsteht nunmal außer Strahlung und Energie auch jede Menge Staub - Staub, aus dem sich neue Sterne und Planeten bilden und aus dem sich auch Makromoleküle - die so genannten Bausteine des Lebens - bilden. Das sind keine "bewegten Teilchen", das sind Strukturen in denen physikalische, chemische, biologische Prozesse ablaufen - Prozesse, die zur Entwicklung dessen geführt haben, der über die Entstehung des Universums, des Lebens und seiner selbst, nachdenkt . Auch wenn es sich beim Standardmodell zum Teil nur um Hypothesen/Theorien handelt, liefert es hinreichend genaue Erklärungen, die keines Schöpfers bedürfen, der alles in Szene gesetzt hat und am Laufen hält.
Was ich bin, ist eine komplexe Struktur - Selbstbezeichnung Mensch, das vorläufige Endergebnis von etwa 4,5 Mrd. Jahren Evolution.

Achja - der Physiker Michio Kaku verglich unser Universum in seinem Buch "Hyperspace" mit einem Karpfenteich, in dem wir die Karpfen sind - ein m.M.n. sehr treffender und interessanter Vergleich. So wenig wie Karpfen ihr "Universum" verlassen, von außen betrachten und die Entstehung des Teiches beobachten können, so wenig können wir unser Universum verlassen und dessen Entstehung von außen betrachten. Kaku zog dort zwei Möglichkeiten in Erwägung - entweder ist unser Universum ein Teil eines Raum-Zeit-Kontinuums mit mehr als 4 Dimensionen oder unser Universum ist Teil eines Multiversums, zu dem viele Universen - ähnlich dem unseren gehören, aber auch viele Universen, in denen sich nie Leben entwickelt hat und auch nicht entwickeln kann.
Er verglich dieses Multiversum mit Schaum, in dem ständig Bläschen entstehen und auch wieder vergehen - unser Universum könnte ein solchen Schaumbläschen sein.
Vielleicht finden wir das irgendwann heraus. Solche Überlegungen sind sehr viel interessanter, machen neugieriger als eine Hilferklärung wie "goddidit"
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Provokateur » Di 23. Mai 2017, 08:45

JohnAtarash hat geschrieben:Du stellst mir die berühmte Theodizee-Frage über die sich schlauere Köpfe als ich Gedanken machten.

Ich habe dazu eine Meinung ohne Anspruch auf absolute Wahrheit. Die einzige Wahrheit, die ich mit Zuversicht kenne ist, dass es einen liebenden Gott gibt und dass er sehr mächtige Feinde hat. Sonst würde es nicht soviel Leid und Elend in der Welt geben.


Ein allmächtiger Gott muss keine Feinde fürchten. Ein nicht allmächtiger Gott ist aber kein Gott, sondern eine Option unter vielen, gleich mächtigen Entitäten. "American Gods" deutet das an, kann ich übrigens sehr empfehlen.

JohnAtarash hat geschrieben:Was bedeutet es dass Gott allwissend ist, dass er jede einzelne Information um Universum weiß, das bezweifle ich. In der Bibel gibt es viele Stellen, die dies belegen, Gott ist überrascht, dass Adam und Eva von dem Apfel aßen, Gott reut es plötzlich, dass er die Menschen erschaffen hat. Gott reut es, dass er den Saul zum König gemacht hat, Gott geht extra nach Sodom und Gomorra, um zu schauen ob die Leute wirklich so bösartig sind wie von ihnen erzählt wird. Dennoch ist Gott allwissend. Was bedeutet das? Ein gutes Beispiel ist dazu das Schach-Spiel. Für mich ist der beste Schachspieler aller Zeiten Garry Kasparov, übrigens mein Landsmann. Kennt er alle möglichen Stellungen, dass er so gut spielt, natürlich nicht, es gibt mehr Stellungen im Schach als es Sterne im Universum gibt. Aber es gibt im Schach Regeln und Gesetzmäßigkeiten, Prinzipien und Methoden, wenn du sie befolgst bist du erfolgreicher als Spieler, die diese ignorieren. Einige solche Gesetzmäßigkeiten sind, dass man mit Türmen offene Linien besetzen, soll, dass man mit Bauern oder Figuren das Zentrum besetzen soll, eine gute Figur gegen schlechte eintauschen, dass eine gute analytische Vorbereitung vor dem Match sehr hilft. Und vieles Mehr! Und Kasparov neben unbestreitbarem Talent kannte besser als jeder andere diese Gesetzmäßigkeiten. Übertagren auf Gott bedeutet also seine Allwissenheit, dass er alle heiligen Gesetzmäßigkeiten der Liebe und des Universums kennt und anwenden kann, und nicht alle möglichen Informationen. Eine solche Gesetzmäßigkeit ist z.B. dass Familien nach Ehebruch meistens zerfallen. Wenn ich das Gesetz der Physik Aktio = Reaktio, und das Hebelgesetz kenne, kann ich ein fein justiertes Krafttraininggerät bauen und an ein Fitness-Studio verkaufen. Danach würde es mich nur bedingt interessieren, wer wie oft damit trainiert.


Gott hat also eine Maschine gebaut, die er jetzt nicht mehr kontrolliert?

JohnAtarash hat geschrieben:Jetzt zu der Frage der Omnipotenz (Allmacht Gottes). Dazu habe ich ein Gleichnis. Ein Mann ist sehr stark und fahig. Er heiratet eine Frau, die gebiert ihm 20 Söhne. Er baut eine Fabrik, die alles mögliche produziert von frischem Obst und Gemüse bis zu fein justierten Maschinen. Er bietet seine 20 Söhne in der Fabrik zu arbeiten und ist selber Chef. Irgendwann lehnen sich 10 seiner Söhne gegen ihn auf und wollen den Vater umbringen. Aber 10 andere treue Söhne verhindern dies und beschützen den Vater. Als Beleg aus der Bibel, Warum ist in der Bibel ständig die Rede von Engeln, die Gott helfen, warum sollte ein omnipotentes Wesen überhaupt von jemandem Hilfe in Anspruch nehmen? Bezogen auf das Gleichnis bedeutet die Allmacht Gottes, dass er alles erschaffen kann was er will und das er das mächtigste Wesen im Universum ist, seine Macht ist absolut, wie der Postulat von Albert Einstein, dass nichts schneller als das Licht sich im Universum ausbreiten kann. Aber ohne seine treuen Söhne hätten die rebellischen Söhne ihn umgebracht.


Gott kann sterben?

JohnAtarash hat geschrieben:Nun zum Gleichnis von Hiob. Eins ist für mich klar. Gott hat sehr mächtige Feinde, die es verhindern, dass Gott überall Frieden und Gerechtigkeit schafft, außerdem schenkte er den Menschen freien Willen und die Menschen wollen nun mal nicht nach den heiligen Gesetzen der Liebe und Brüderlichkeit leben, noch nicht. Und Gott greift oft wegen diesem freien Willen nicht ein. Hiob war ein Soldat Gottes. Was meinst du wie viele Hiobs es im zweiten Weltkrieg und allgemein gibt und gab, Millionen. Gott erlaubt Hiob zu leiden, damit er wie ein Soldat eine Schlacht gewinnt. Sein treues Beispiel hat Millionen von Menschen inspieriert, getröstet, aufgebaut, wegen dieser Geschichte haben Millionen von Menschen, die unermessliches Leid trugen nicht aufgegeben und sagten: "Schau Hiob ging es ähnlich!" Deswegen hat Gott Hiob erlaubt zu leiden, wegen all den Menschen, die ähnliches Leid ertragen mussten. Und Hiob hat diese Schlacht gewonnen.


Nein, Gott verschachert Hiob in einer Wette gegen Satan. Lies es noch einmal genau.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
twitter.com/Provokateur_Tom
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Dark Angel » Di 23. Mai 2017, 08:55

JohnAtarash hat geschrieben:(22 May 2017, 13:23)

2 Sachen: Erstens, ich möchte Menschen überzeugen, dass es einen Gott gibt, der sie väterlich/mütterlich und selbstlos liebt. Denn selbstlose Nächstenliebe ist das absolute Gegenteil von Egoismus. Und meiner Meinung nach enstand all das Leid auf dieser Erde durch nichts anderes als Egoismus. Es ist die Wurzel, Ursünde von allen Sünden. Wenn wir Menschen anfangen die Nächstenliebe ehrlich zu praktizieren, werden wir ein Paradies auf Erden erschaffen. Noch ist es nicht zu spät.

Du willst also gar nicht diskutieren, was die beste Lebenseinstellung ist, du willst stattdessen missionieren, willst deine eigene Lebenseinstellung allen anderen als die beste, einzig wahre "verkünden" und alle zu dieser Lebenseinstellung bekehren.

JohnAtarash hat geschrieben:(22 May 2017, 13:23)Zweitens, Gott hat sehr mächtige, und listige demonische Feinde. Einst waren sie Menschen, aber sie liebten das Böse mehr als Gott und wandten sich von Ihm ab. Vor ihnen möchte ich warnen. Diese Information habe ich aus der Nahtoderfahrung von Gunther Wagner, bitte googlen, ansonsten könnte ich den Link posten wenn ich darf.

Wer sind denn diese "mächtigen, listigen, dämonischen Feinde" deines Gottes?
Warum kann sich denn ein allmächtiger Gott nicht selbst gegen seine "mächtigen, listigen, dämonischen Feinde" verteidigen, warum benötigt er dazu solche Möchte-gern-Missionare wie dich?

Du redest hier ständig von "Wissen" und "Erfahrungen", die weder nachvollziehbar, noch nachprüfbar und noch weniger widerlegbar sind, weil es sich um reine Phantasieprodukte handelt und die du noch dazu aus zweiter und dritter Hand beziehst.
Meinst du wirklich, das sei sehr überzeugend?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Occham » Di 23. Mai 2017, 09:08

JohnAtarash hat geschrieben:(22 May 2017, 14:05)

Wie gesagt du schreibst vom satanischen Bösen. Es kommt also von Satan und von Menschen, die sich bewusst oder unbewusst sich ihm verschrieben haben. Warum es Gott zulässt, habe ich dir bereits an einer Stelle in diesem Thread geschrieben, Stichwort Hiob.

Wenn man an einen Gott glaubt und so wie wir das hier machen, einen Gott erforschen will, muss man das so machen, wie die Welt existiert: mord, totschlag, vergewaltigung, missbrauch usw.. "dannach" kann man sich die frage stellen "warum" und wenn man die reihenfolge beachtet, kommt man auf eine zuemluch simple antwort:"erfahrung"
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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harry52
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon harry52 » Di 23. Mai 2017, 10:29

Billie Holiday hat geschrieben:(22 May 2017, 10:14)

Drei richtige Aussagen über Quantentheorie? :?:
Ist das nicht ein wenig überkandidelt?
Was genau tun Dir denn die alten, dummen Leute, die sich noch in die Kirche verirren? Da gibt es ganz andere Kandidaten, die jeden mit ihrem Glauben konfrontieren müssen.

Ich habe nicht gesagt, dass die alten Leute mir was tun und im Gegenteil:
Ich bin ein großer Fan unseres Grundgesetzes, in dem Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit garantiert wird. Ich würde sogar die alten Leute unterstützen, wenn irgendeine andere Religion oder Ideologie (z.B. Kommunismus oder Nationalsozialismus) ihnen das Recht nehmen würde, die Kirche zu besuchen, oder für ihre Religion Werbung zu machen etc.

zur Quantentheorie:
Ich kann aber verlangen, wenn Religiöse uns predigen, dass sie die Welt besser verstehen, dass sie zumindest die Quantentheorie halbwegs kennen. (und die Evolutionstheorie und die Relativitätstheorie) Ihr großer allwissender Boss beherrscht das doch auch und wie will man z.B. die Welt verstehen, ohne wenigstens halbwegs die Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften zu beherrschen?

Verlangen ist vielleicht zu hart ausgedrückt,
aber wie will mir jmd die Bruchrechnung erklären, wenn er nicht einmal multiplizieren oder dividieren kann? Wie will mir einer erklären, wie man Auto fährt, wenn derjenige nichts von dem weiß, was man in einer Fahrschule lernt?

Ich habe für sowas wenig Sympathie und es wirkt lächerlich.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Billie Holiday
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Billie Holiday » Di 23. Mai 2017, 10:41

harry52 hat geschrieben:(23 May 2017, 11:29)

Ich habe nicht gesagt, dass die alten Leute mir was tun und im Gegenteil:
Ich bin ein großer Fan unseres Grundgesetzes, in dem Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit garantiert wird. Ich würde sogar die alten Leute unterstützen, wenn irgendeine andere Religion oder Ideologie (z.B. Kommunismus oder Nationalsozialismus) ihnen das Recht nehmen würde, die Kirche zu besuchen, oder für ihre Religion Werbung zu machen etc.

zur Quantentheorie:
Ich kann aber verlangen, wenn Religiöse uns predigen, dass sie die Welt besser verstehen, dass sie zumindest die Quantentheorie halbwegs kennen. (und die Evolutionstheorie und die Relativitätstheorie) Ihr großer allwissender Boss beherrscht das doch auch und wie will man z.B. die Welt verstehen, ohne wenigstens halbwegs die Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften zu beherrschen?

Verlangen ist vielleicht zu hart ausgedrückt,
aber wie will mir jmd die Bruchrechnung erklären, wenn er nicht einmal multiplizieren oder dividieren kann? Wie will mir einer erklären, wie man Auto fährt, wenn derjenige nichts von dem weiß, was man in einer Fahrschule lernt?

Ich habe für sowas wenig Sympathie und es wirkt lächerlich.


Ah, ok

jetzt habe ich Dich verstanden. :)
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon harry52 » Di 23. Mai 2017, 11:04

Billie Holiday hat geschrieben:jetzt habe ich Dich verstanden. :)

Super und ich bin ehrlich.
Das ist purer Egoismus, denn eine alles beherrschende Religion oder Ideologie würde nicht nur Andersgläubige verfolgen, sondern auch Ungläubige wie mich und meine Töchter. Deswegen binich sogar ganz froh, dass unsere Gesellschaft bunter geworden ist. Das garantiert auch mir ein Leben in Freiheit.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Ein Terraner » Di 23. Mai 2017, 11:06

harry52 hat geschrieben:(23 May 2017, 11:29)

zur Quantentheorie:
Ich kann aber verlangen, wenn Religiöse uns predigen, dass sie die Welt besser verstehen, dass sie zumindest die Quantentheorie halbwegs kennen. (und die Evolutionstheorie und die Relativitätstheorie) Ihr großer allwissender Boss beherrscht das doch auch und wie will man z.B. die Welt verstehen, ohne wenigstens halbwegs die Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften zu beherrschen?

Verlangen ist vielleicht zu hart ausgedrückt,
aber wie will mir jmd die Bruchrechnung erklären, wenn er nicht einmal multiplizieren oder dividieren kann? Wie will mir einer erklären, wie man Auto fährt, wenn derjenige nichts von dem weiß, was man in einer Fahrschule lernt?

Ich habe für sowas wenig Sympathie und es wirkt lächerlich.


Ich durfte letztens mit einem Freikirchler diskutieren der meinte das Quantenphysik, String Theorie, Schleifenquantengravitation, M-Theorie usw... auch nur alles ein Glauben wäre.
Zuletzt geändert von Ein Terraner am Di 23. Mai 2017, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Billie Holiday » Di 23. Mai 2017, 11:08

harry52 hat geschrieben:(23 May 2017, 12:04)

Super und ich bin ehrlich.
Das ist purer Egoismus, denn eine alles beherrschende Religion oder Ideologie würde nicht nur Andersgläubige verfolgen, sondern auch Ungläubige wie mich und meine Töchter. Deswegen binich sogar ganz froh, dass unsere Gesellschaft bunter geworden ist. Das garantiert auch mir ein Leben in Freiheit.


Ich wurde noch nie in irgendeiner Form missioniert oder bedroht durch die christlichen Kirchen. Ich war schon immer frei und atheistisch. Nie hat mir irgendjemand daraus einen Strick gedreht. Die christlichen Kirchen beschimpfen mich auch nicht als Ungläubige oder betrachten mich als wertlos.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Umetarek » Di 23. Mai 2017, 14:23

Billie Holiday hat geschrieben:(23 May 2017, 12:08)

Ich wurde noch nie in irgendeiner Form missioniert oder bedroht durch die christlichen Kirchen. Ich war schon immer frei und atheistisch. Nie hat mir irgendjemand daraus einen Strick gedreht. Die christlichen Kirchen beschimpfen mich auch nicht als Ungläubige oder betrachten mich als wertlos.

Das ging mir mit Muslimen bisher auch nicht anders...
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Billie Holiday » Di 23. Mai 2017, 15:02

Umetarek hat geschrieben:(23 May 2017, 15:23)

Das ging mir mit Muslimen bisher auch nicht anders...


Mir auch nicht, und von keiner anderen Glaubensgemeinschaft. Auch die Zeugen Jehova verabschieden sich freundlich, wenn ich sage, dass ich als Atheistin ganz glücklich bin.
Ich glaube auch nicht, dass sich daran was ändert in absehbarer Zeit.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Keoma » Di 23. Mai 2017, 15:04

Umetarek hat geschrieben:(23 May 2017, 15:23)

Das ging mir mit Muslimen bisher auch nicht anders...


War natürlich wichtig, das zu betonen.
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Umetarek » Di 23. Mai 2017, 15:30

Keoma hat geschrieben:(23 May 2017, 16:04)

War natürlich wichtig, das zu betonen.

Das wird man wohl noch sagen dürfen! :x :p
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 23. Mai 2017, 17:02

harry52 hat geschrieben:(23 May 2017, 12:04)

Super und ich bin ehrlich.
Das ist purer Egoismus, denn eine alles beherrschende Religion oder Ideologie würde nicht nur Andersgläubige verfolgen, sondern auch Ungläubige wie mich und meine Töchter. Deswegen binich sogar ganz froh, dass unsere Gesellschaft bunter geworden ist. Das garantiert auch mir ein Leben in Freiheit.

es gibt gläubigen und gläubigen. es gibt nicht-gläubigen und nicht-gläubigen. sie wanken beiderseits zwischen dogmatisch und pragmatisch. das letzte würde ich kennzeichnen mit »leben und leben lassen«.

was mich betrifft, lebe wie du willst. wenn am ende wirklich eine abrechnung kommt, wirst du geprüft. dabei gilt m.e. das bibelwort »was ihr für einen meiner geringsten brüder getan habt, das habt ihr mir getan« (mattäus 25,41). oder hast du nicht egoistisch gelebt (wie trump z.b.), dann bist du im himmel willkommen.
dies gilt natürlich m.e. für ALLE menschen.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«

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