Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Ein Terraner » So 21. Mai 2017, 22:09

Boraiel hat geschrieben:(21 May 2017, 23:05)

Gar nicht. Ich wechsel dann die Sicht und huldige dem Allmächtigen. :p


Und wie schaffst du es mit dem Gedanken das du nur ein Produkt eines mächtigeren Wesens bist ? Ich fände den Gedanken das ich nur ein besserer Toaster in etwas deprimierend.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Progressiver » So 21. Mai 2017, 22:17

Boraiel hat geschrieben:(21 May 2017, 22:42)

Das finde ich interessant. Du bist ja scheinbar jemand, der wissenschaftlich gebildet. Wenn du dich mal nach dem Stand der Wissenschaft betrachtet, dann bist du ja Teilchen, die in Bewegung sind (Quantenmechanik), und irgendwie dein Bewusstseins zu Stande bringen, soweit einverstanden? Wenn du dich so betrachtet als das, was du bist, wie stehst du morgens auf und begegnest mit ein positiven Einstellung und Freude auf dem Tag die Welt? Wie machst du das?


Das ist relativ einfach zu beantworten. Wenn ich zurückdenke, wie schlecht es mir ganz früher einmal ging und wieviel Lebensqualität ich mir seitdem erkämpft habe, dann habe ich genug Selbstvertrauen, dass ich vermutlich auch den nächsten Tag gut hinkriegen kann. Mit der Tendenz zum immer noch besseren. Einen Gott oder eine Religion als Stütze habe ich nie gebraucht. Als es mir schlechter ging, hatte ich immer Angst, ich könnte an meiner Erkrankung zunächst zerbrechen, um dann in der Folge irgendwie religiös zu werden. Diese Vorstellung hat mir einen derartiges Grauen versetzt, dass ich freiwillig immer mehr gekämpft hatte, um eine immer bessere Lebensqualität zu kriegen. Meiner Beobachtung nach bei anderen in einer ähnlichen Situation, in der ich mal war, sagt mir folgendes: Es mag sein, dass Religion einem in schlimmen Lebenslagen helfen kann, nicht komplett unterzugehen. Wenn man dann aber nur noch fatalistisch betet und nicht mehr selbst kämpft, bleibt man in der Situation gefangen. Um aber die Krisensituation zu verbessern, ist es vor allem wichtig, zu erkennen, dass man selbst wieder Verantwortung für sein Leben übernehmen will und kann.

Um aus einer Lebenskrise herauszukommen, braucht es meiner Erfahrung nach nicht das passive Beten nach der Art von "Lieber Gott, hilf du mir. Handle du für mich." Sondern in meinem Falle musste ich aktiv an mir und der Krankheit arbeiten, um die Folgeerscheinungen wieder zurückzudrängen. Natürlich braucht man da auch zwischenmenschliche Unterstützung. Aber wenn einem selbst die Bereitschaft und die Fähigkeit fehlt, seine Situation zu verbessern und sich mit der Krankheit offensiv auseinanderzusetzen, dann helfen keine Ärzte, Psychologen und auch keine Tabletten so richtig. Dann kann einen niemand quasi zu Jagen tragen. Die Hauptarbeit muss man selbst machen.

Jedenfalls kann ich sagen: Selbst wenn es einen Gott gäbe, bräuchte ich so etwas heute erst recht nicht mehr. Als es mir richtig schlecht ging, hat im Endeffekt mein eigener Lebenswille obsiegt. Jetzt, wo es mir viel besser geht, brauche ich erst recht keinen Gott. :)
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Boraiel » So 21. Mai 2017, 23:14

Ein Terraner hat geschrieben:(21 May 2017, 23:09)

Und wie schaffst du es mit dem Gedanken das du nur ein Produkt eines mächtigeren Wesens bist ? Ich fände den Gedanken das ich nur ein besserer Toaster in etwas deprimierend.

Ich fand es schwierig, das zu beantworten. Ich glaube vor allem nicht, dass ich nur das Produkt eines mächtigeren Wesens bin. Ich kann die Regeln dieser Welt, die Gott konstant gemacht hat, verstehen und eigene Entscheidungen treffen. Da bin ich dann etwas Eigenständiges und nicht von Gott abhängiges. Gott hat mich ins Leben geschmissen und wird mich einst wieder zu sich rufen, aber momentan bin ich nicht Gottes Produkt in erster Linie, sondern ich, dem Gott Leben und Freiheit geschenkt hat und der damit machen kann, was er will. Das ist nur möglich, weil Gott in dieser Welt die Regeln (scheinbar) nicht ständig ändert, in einer Welt, wo er dies tut (solche sind ja vorstellbar), wäre ich nur das Produkt eines mächtigeren "Wesens".
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Boraiel » So 21. Mai 2017, 23:24

Progressiver hat geschrieben:(21 May 2017, 23:17)

Das ist relativ einfach zu beantworten. Wenn ich zurückdenke, wie schlecht es mir ganz früher einmal ging und wieviel Lebensqualität ich mir seitdem erkämpft habe, dann habe ich genug Selbstvertrauen, dass ich vermutlich auch den nächsten Tag gut hinkriegen kann. Mit der Tendenz zum immer noch besseren. Einen Gott oder eine Religion als Stütze habe ich nie gebraucht. Als es mir schlechter ging, hatte ich immer Angst, ich könnte an meiner Erkrankung zunächst zerbrechen, um dann in der Folge irgendwie religiös zu werden. Diese Vorstellung hat mir einen derartiges Grauen versetzt, dass ich freiwillig immer mehr gekämpft hatte, um eine immer bessere Lebensqualität zu kriegen. Meiner Beobachtung nach bei anderen in einer ähnlichen Situation, in der ich mal war, sagt mir folgendes: Es mag sein, dass Religion einem in schlimmen Lebenslagen helfen kann, nicht komplett unterzugehen. Wenn man dann aber nur noch fatalistisch betet und nicht mehr selbst kämpft, bleibt man in der Situation gefangen. Um aber die Krisensituation zu verbessern, ist es vor allem wichtig, zu erkennen, dass man selbst wieder Verantwortung für sein Leben übernehmen will und kann.

Um aus einer Lebenskrise herauszukommen, braucht es meiner Erfahrung nach nicht das passive Beten nach der Art von "Lieber Gott, hilf du mir. Handle du für mich." Sondern in meinem Falle musste ich aktiv an mir und der Krankheit arbeiten, um die Folgeerscheinungen wieder zurückzudrängen. Natürlich braucht man da auch zwischenmenschliche Unterstützung. Aber wenn einem selbst die Bereitschaft und die Fähigkeit fehlt, seine Situation zu verbessern und sich mit der Krankheit offensiv auseinanderzusetzen, dann helfen keine Ärzte, Psychologen und auch keine Tabletten so richtig. Dann kann einen niemand quasi zu Jagen tragen. Die Hauptarbeit muss man selbst machen.

Jedenfalls kann ich sagen: Selbst wenn es einen Gott gäbe, bräuchte ich so etwas heute erst recht nicht mehr. Als es mir richtig schlecht ging, hat im Endeffekt mein eigener Lebenswille obsiegt. Jetzt, wo es mir viel besser geht, brauche ich erst recht keinen Gott. :)

Das ist ja ein schöne Geschichte, aber so wirklich beantwortet das meine Frage nicht. Wenn du dich quantenmechanisch betrachtest als Teilchen, die in Bewegung sind, was die Wissenschaft ja nahe legt, was bringt dich dazu jeden Morgen aufzustehen? Dem neuen Tag mit Freude zu begegnen und glücklich zu sein?
Ich mein, sagst du dir, dann ich möchte Serotonin heute wieder an bestimmte Orte bringen, das wäre so toll, dafür stehe ich gerne früh auf, gehe zur Arbeit etc.?
Ist es dein Lebenswille, neuronale Verbindungen, das Hin- und Herhuschen von Elektronen?
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon harry52 » So 21. Mai 2017, 23:51

Boraiel hat geschrieben: was bringt dich dazu jeden Morgen aufzustehen? Dem neuen Tag mit Freude zu begegnen und glücklich zu sein?

Schaff Dir Kinder an und/oder einen Hund.
Und noch ein Tip. Regelmäßig auf DLF 16:30 die neusten Entdeckungen der Wissenschaft anhören. Das ist spannend und man freut sich auf mehr. Ein eingebildeter Gott bzw. Oberboss, den man nicht einmal abwählen kann, der ziemlich altmodisch und brutal ist, würde mich hingegen eher depressiv machen.

Außerdem beobachtet man in den christlichen Kirchen in westlichen Ländern,
dass da immer weniger regelmäßig zur Messe gehen. Da sieht man doch nur noch leere Bänke und dazwischen ein paar ältere Leute, die meist nicht einmal mehr die Mittelstufen Mathematik beherrschen, geschweige denn drei richtige Aussagen über die Quantentheorie formulieren können.

Spaß machen auch Serien wie "Big Bang Theory" oder "Two and a half men".
Ich habe mal ein paar Kirchgänger darüber gefragt. Die kennen das nicht und der Rockn Roll ist auch irgendwie komplett an denen vorbeigezogen. Nicht cool. Nicht spaßig und leider hört ma auch wenig Intelligentes von diesen alten Leuten.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Boraiel » Mo 22. Mai 2017, 07:22

harry52 hat geschrieben:(22 May 2017, 00:51)

Schaff Dir Kinder an und/oder einen Hund.
Und noch ein Tip. Regelmäßig auf DLF 16:30 die neusten Entdeckungen der Wissenschaft anhören. Das ist spannend und man freut sich auf mehr. Ein eingebildeter Gott bzw. Oberboss, den man nicht einmal abwählen kann, der ziemlich altmodisch und brutal ist, würde mich hingegen eher depressiv machen.

Außerdem beobachtet man in den christlichen Kirchen in westlichen Ländern,
dass da immer weniger regelmäßig zur Messe gehen. Da sieht man doch nur noch leere Bänke und dazwischen ein paar ältere Leute, die meist nicht einmal mehr die Mittelstufen Mathematik beherrschen, geschweige denn drei richtige Aussagen über die Quantentheorie formulieren können.

Spaß machen auch Serien wie "Big Bang Theory" oder "Two and a half men".
Ich habe mal ein paar Kirchgänger darüber gefragt. Die kennen das nicht und der Rockn Roll ist auch irgendwie komplett an denen vorbeigezogen. Nicht cool. Nicht spaßig und leider hört ma auch wenig Intelligentes von diesen alten Leuten.

Interessant, aber wenn du dich nach dem wissenschaftlichem Weltbild als bewegte Teilchen betrachtet, welcher Gedanke lässt dich morgens aufstehen? Freust du dich so sehr darauf, dass Kohlenstoff mit Sauerstoff in einer exothermen Reaktion in deinem Körper verbrannt wird und kannst es deshalb gar nicht erwarten zum Bäcker zu gehen? Möchtest du unbedingt, dass Serotonin wieder dahin gelangt, wo es Glücksgefühle erzeugt? Wieso möchtest du, dass die Menge an bewegten Teilchen, die einige deinen Sohn nennen, wächst? Was ist daran so toll?
Oder betrachtet du dich gar nicht nach dem wissenschaftlichem Weltbild? Aber auch nicht als Geschöpf Gottes? Hm, was hast du dir den dann zusammen gereimt?
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 22. Mai 2017, 09:14

harry52 hat geschrieben:(22 May 2017, 00:51)

Schaff Dir Kinder an und/oder einen Hund.
Und noch ein Tip. Regelmäßig auf DLF 16:30 die neusten Entdeckungen der Wissenschaft anhören. Das ist spannend und man freut sich auf mehr. Ein eingebildeter Gott bzw. Oberboss, den man nicht einmal abwählen kann, der ziemlich altmodisch und brutal ist, würde mich hingegen eher depressiv machen.

Außerdem beobachtet man in den christlichen Kirchen in westlichen Ländern,
dass da immer weniger regelmäßig zur Messe gehen. Da sieht man doch nur noch leere Bänke und dazwischen ein paar ältere Leute, die meist nicht einmal mehr die Mittelstufen Mathematik beherrschen, geschweige denn drei richtige Aussagen über die Quantentheorie formulieren können.

Spaß machen auch Serien wie "Big Bang Theory" oder "Two and a half men".
Ich habe mal ein paar Kirchgänger darüber gefragt. Die kennen das nicht und der Rockn Roll ist auch irgendwie komplett an denen vorbeigezogen. Nicht cool. Nicht spaßig und leider hört ma auch wenig Intelligentes von diesen alten Leuten.


Drei richtige Aussagen über Quantentheorie? :?:
Ist das nicht ein wenig überkandidelt?
Was genau tun Dir denn die alten, dummen Leute, die sich noch in die Kirche verirren? Da gibt es ganz andere Kandidaten, die jeden mit ihrem Glauben konfrontieren müssen. Ob die allerdings die Quantenphysik beherrschen, wage ich zu bezweifeln.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 22. Mai 2017, 09:39

Boraiel hat geschrieben:(22 May 2017, 00:14)

Ich fand es schwierig, das zu beantworten. Ich glaube vor allem nicht, dass ich nur das Produkt eines mächtigeren Wesens bin. Ich kann die Regeln dieser Welt, die Gott konstant gemacht hat, verstehen und eigene Entscheidungen treffen. Da bin ich dann etwas Eigenständiges und nicht von Gott abhängiges. Gott hat mich ins Leben geschmissen und wird mich einst wieder zu sich rufen, aber momentan bin ich nicht Gottes Produkt in erster Linie, sondern ich, dem Gott Leben und Freiheit geschenkt hat und der damit machen kann, was er will. Das ist nur möglich, weil Gott in dieser Welt die Regeln (scheinbar) nicht ständig ändert, in einer Welt, wo er dies tut (solche sind ja vorstellbar), wäre ich nur das Produkt eines mächtigeren "Wesens".


Also du glaubst nicht an einen Schöpfergott der das Universum und alles darin gewollt und geplant erschaffen hat?
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon JohnAtarash » Mo 22. Mai 2017, 10:04

Anderus hat geschrieben:(20 May 2017, 19:24)



Das mag bei deinem Gott so sein, bei meinem Gott ist das anders. Gott liebt keinen. Liebe ist etwas, was man unverdient bekommt. Das gibt es bei meinem Gott nicht. Bei meinem Gott muss man sich das Wohlgefallen erst verdienen. Erst wenn man bereit ist, so zu leben, wie Gott das von einem fordert, bekommt man Schutz und ein schönes Leben. Und, ausschließlich nur ein Leben. Jeder Gedanke, jede Hoffnung auf ein zweites Leben, widert meinen Gott so dermaßen an, das er ausflippen würde, wenn ich einen solchen Unsinn glauben würde. Er hat mir mal auf meine Frage geantwortet, "ob er Tote wieder lebendig machen könnte, oder ob er in der Lage wäre, sich einen Menschen zu basteln", geantwortet, "Anderus (natürlich meinen richtigen Namen), wenn das für mich so einfach wäre einen Menschen zu erzeugen oder "wiederaufzuerwecken", warum hätte ich mir dann über die Evolution (Schöpfung) zig Milliarden Jahre Zeit lassen sollen?"


Siehst Du? Wer garantiert Dir dafür, das Du mit diesen Kämpfen und Zweifeln nicht ins Grab gehen wirst? Für so einen Stuß (Entschuldigung?) habe ich gar keine Zeit. Mein (ohne Besitzanspruch) Gott hat mir erklärt, das er mit dem modernen Menschen, ein Tier erschaffen hat (sich über die Evolution selber hat erschaffen lassen), das in der Lage ist, die ganze Schöpfung (Evolution) zu zerstören. Deshalb ist es erforderlich, das Gott viele Menschen davon überzeugt, nach den Gesetzen der Nächstenliebe (für die Atheisten, nach den Gesetzen des Altruismus oder der Ethik) zu leben. Nur so ist es möglich, als moderner Mensch in einem Generationenzyklus weiter zu leben, in der Evolution fortzufahren und die Schöpfung zu erhalten. Vielleicht, hättest Du weniger nach Wahrheit, Glauben, Kämpfen und Zweifeln suchen sollen, und dafür mehr nach Altruismus, Ethik und Nächstenliebe?




Das ist aber ein schwacher und unattraktiver Glaube an einen Gott, der dich dein ganzes Leben lang ihm dienen lässt und am Ende nicht fähig ist dir ein ewiges Leben zu schenken. Das wovon du sprichst ist keine echte Liebe sondern ein Tauschgeschäft. Jesus sagt: "Was tut ihr besonderes, wenn ihr diejenigen liebt, die euch auch lieben, das tun auch die Heiden, liebt dagegen diejenigen von denen ihr keine Gegenleistung erwartet." Wenn ich meine und viele andere Eltern frage, dann lieben sie ihre Kinder bedingungslos. Echte göttliche Liebe ist umsomehr bedingungslos. Dein Gott erscheint mir dagegen wie ein Komplize, der mit dir ein Tauschgeschäft abgeschlossen hat.

Du sprichst von Nächstenliebe aber deine Worte strafen dich Lügen hier dein Zitat:

Die Römer sagten immer, "Wenn man in Schei... rührt, stinkt sie noch fauler." (natürlich auf lateinisch) Ich habe es aufgegeben, gegen diese angebliche Erscheinung anzukämpfen. Ich habe meinen Kampf auf Fälle, wie hier im Forum, reduziert. Man stößt hier nicht auf eine geballte Macht der Unvernunft, wie in einem Gotteshaus, sondern es sind immer wieder Einzelfälle, die meinen, sie hätten mal wieder eine Gruppe gefunden, die sich nicht verteidigen kann.


Du nennst den Glauben, der Millionen von guten und anständigen Menschen heilig ist, Schei...
An einer anderen Stellen nennst du mich Schwätzer. Dein ganzer Beitrag ist mir und Gläubigen (Christen/Juden/Moslems) gegenüber angreifend, zynisch und lieblos. Und nun nennst du das Nächstenliebe. Gehe und erzähl das jemand anderem. Mit mir nicht auf diese Weise.

Außerdem warst du so töricht dich selbst zu outen. Hier dein Zitat:

Was meinst Du, was ich für urige Vorstellungen vom Leben habe? Insbesondere die Vorstellungen die mir am meisten Spaß machen? Was glaubst Du wie schnell ich mir eine Verwarnung einhandeln würde, wenn ich die hier schreiben würde? Da wäre der Glaube an JHVH, sogar noch harmlos gegen.


Wessen Gott ist dann ein Teufel, wenn du solche Vorstellungen hast und dein Gott das duldet?
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Dark Angel » Mo 22. Mai 2017, 11:25

Boraiel hat geschrieben:(21 May 2017, 22:42)

Das finde ich interessant. Du bist ja scheinbar jemand, der wissenschaftlich gebildet. Wenn du dich mal nach dem Stand der Wissenschaft betrachtet, dann bist du ja Teilchen, die in Bewegung sind (Quantenmechanik), und irgendwie dein Bewusstseins zu Stande bringen, soweit einverstanden? Wenn du dich so betrachtet als das, was du bist, wie stehst du morgens auf und begegnest mit ein positiven Einstellung und Freude auf dem Tag die Welt? Wie machst du das?

Wir bestehen alle aus "Sternenstaub", sind das Produkt einer Sternenexplopsion - Supernova. Na und?
Unsere Sonne - unser gesamtes Sonnensystem ist "Sternestaub", ist das Produkt einer Supernova. Na und?
Alles um mich herum, jedes Tier, jede Pflanze, jedes Gestein ist "Sternenstaub" ist das Produkt einer Supernova. Na und?
Die Menschheit, Flora und Fauna, wie wir sie kennen, hat nur eine begrenzte Lebensdauer, unser Planet die Erde wird nur eine begrenzte Zeit lang existieren - spätestens, wenn die Sonne ihren Wasserstoffvorrat zu Helium fusioniert hat und sich zum Roten Riesen aufbläht, hört die Erde auf zu existieren, schon lange vorher wird sie als versengter, überhitzter Steinhaufen durchs All trudeln.
Ich habe damit kein Problem. Dieses Wissen hindert mich auch nicht daran, eine positive Lebenseinstellung zu haben. Ganz im Gegenteil!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon JohnAtarash » Mo 22. Mai 2017, 11:46

Progressiver hat geschrieben:(21 May 2017, 22:02)

Du hattest Visionen? Wie hältst du es mit dem Spruch: "Wenn du zu Gott betest, bist du religiös. Wenn Gott zu dir spricht, hast du eine Psychose."

Und dieser Spruch hat ja auch einen wahren Hintergrund. Franz von Assisi, Jean D`Arc und wie sie alle hießen, hatten vermutlich alle religiös induzierte Psychosen, soweit man dies heute beurteilen kann. Besonders bei der stimmenhörenden Jungfrau von Orleans war dann offensichtlich, wie die Kirche mit so etwas umgeht. Zuerst wurde sie verbrannt. Dann hatte man sie zur Heiligen stilisiert. Heute würde man sie am Leben lassen. Aber bei ihren ungewöhnlichen Erfahrungen würde man sie wahrscheinlich in eine Psychiatrie einweisen, um mit den richtigen Medikamenten die Psychose abklingen zu lassen.

Ich für meinen Teil würde niemals auf die Idee kommen, dass ich die "Stimme Gottes" hören würde, wenn ich solche ungewöhnliche verstörende Erfahrungen machen würde.


Es gibt in der Bibel eine Stelle dazu. 5 Mose 18,21-22

Ob du aber in deinem Herzen sagen würdest: Wie kann ich merken, welches Wort der HERR nicht geredet hat? Wenn der Prophet redet in dem Namen des HERRN, und es wird nichts daraus und es kommt nicht, das ist das Wort, das der HERR nicht geredet hat, darum scheue dich nicht vor ihm.


Es gibt ein einfaches Prüfkriterium, um festzustellen ob eine Vision göttlich (oder demonisch) inspiriert ist oder ob es halluziniert oder gelogen wurde. Enfach prüfen, ob es sich erfüllt, was der Prophet/Prophetin sagt und nicht nur einmal, sondern mit einer Konstanz. Gerade das Beispiel von Jeanne d'Arc ist sehr treffend. Ihre Stimmen versprachen ihr das sie Frankreich erlösen wird. Das Land war im 100-Jahrigen Krieg am Verbluten, zerrütet von Kriegen und Not. Und Jeanne d'Arc hat es geschafft, sie hat die Franzosen dermaßen ermutigt mit ihren Siegen, dass selbst nach ihrem Märtirium Frankreich gerettet wurde. Sie fügte dem Feind eine Wunde von der er sich nicht mehr erholte und ihre Visionen haben sich erfüllt, was zum damaligen Zeitpunkt kaum möglich erschien, dass Frenkreich noch irgenwie den Krieg zu seinen Gunsten wenden kann.

Im Falle von Jesus ist es ähnlich. Er sagt ich bin gekommen, um ein Feuer anzuzünden, ich wünschte es würde schon brennen und sprach offen von seinem Martyrium. Viele Mutige Zeloten judische Freiheitskämpfer kämpften gegen die Römer mutig und starben wie ein Löwe. Der demütige Jesus eroberte dagegen das ganze Römische Reich und zum heutigen Zeitpunkt die halbe Welt. Seine Worte haben sich erfüllt.

In meinem Leben gab es eine Zeit wo es mir so schlecht ging, dass ich kurz davor war mir das Leben zu nehmen. Ich flehte Gott an mir einen Propheten zu senden, der in seinem Namen zu mir redet und mich segnet. Und Gott erfüllte mir dieses Flehen, ich traf einen Mann, der mir viel Zuspruch im Namen Gottes gegeben hat. Ich wollte prüfen, ich schrieb drei Zahlen auf und bat den Proheten, dass er diese Zahlen von Gott erfragt. Er war einverstanden und nannte mir die Zahlen eins zu eins. Damals sagte mir der Mann, es wird eine Zeit kommen, wo Gott zu dir persönlich sprechen wird. Und es hat sich erfüllt. Seitdem habe habe ich viele Informationen von Gott durch Eindrücke erhalten, die sich später als wahr herausstellten und von denen ich davor keine Ahnung hatte. Hier nur ein Beispiel. Ich hatte ein Problem und stellte Gott eine Frage. ich sah einen Traum, im Traum sah ich eine Frau und auf ihrem Schoss saß ein Kind, eine Stimme sagte mir frag diese Frau. In diesem Moment wusste ich wer gemeint war. Ich habe die Frau angerufen, sie hat mich kompetent beraten. Dann fragte ich hast du ein Kind? (sie war eigentlich schon zu alt um selbst ein kleines Kind zu haben). Sie war verwundert und fragte: "Woher weißt du das? Mein Enkelkind wohnt bei mir." Wie gesagt von diesem Kind hatte ich davor keine Ahnung. Dies ist nur ein Beispiel von vielen die ich persönlich oder auch von anderen kenne.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Adam Smith » Mo 22. Mai 2017, 11:57

Funktioniert ein Land in denen Religiöse das Sagen haben und in denen viele religiöse Menschen leben in irgendeiner Art besser als ein Land in dem das nicht der Fall ist? Also in Bezug auf z.B. Drogen, Kriminalität, Wohlstand, sexuelle Belästigung, Krieg, Gewalt usw.

Sollten religiöse Länder jetzt deutlich in allen Punkten schlechter abschneiden was nützt denn dann die Religion überhaupt?
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Provokateur » Mo 22. Mai 2017, 11:59

JohnAtarash hat geschrieben:(22 May 2017, 12:46)
Dies ist nur ein Beispiel von vielen die ich persönlich oder auch von anderen kenne.


Warum stellst du eine Frage, wenn du für dich persönlich die Antwort schon kennst?

Ein jeder möge nach seiner Facon glücklich werden, wusste schon der alte Fritz. Ich bin eher dem zweifel zugeneigt, weil die deutsche Geschichte im Allgemein und meine Familiengeschichte im speziellen mir gezeigt haben, was nicht nur mit einem selbst, sondern auch mit den Menschen um einen herum geschehen kann, wenn man einer Ideologie bedingungslos folgt.

Sapere aude.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon JohnAtarash » Mo 22. Mai 2017, 12:23

Provokateur hat geschrieben:(22 May 2017, 12:59)

Warum stellst du eine Frage, wenn du für dich persönlich die Antwort schon kennst?

Ein jeder möge nach seiner Facon glücklich werden, wusste schon der alte Fritz. Ich bin eher dem zweifel zugeneigt, weil die deutsche Geschichte im Allgemein und meine Familiengeschichte im speziellen mir gezeigt haben, was nicht nur mit einem selbst, sondern auch mit den Menschen um einen herum geschehen kann, wenn man einer Ideologie bedingungslos folgt.

Sapere aude.


2 Sachen: Erstens, ich möchte Menschen überzeugen, dass es einen Gott gibt, der sie väterlich/mütterlich und selbstlos liebt. Denn selbstlose Nächstenliebe ist das absolute Gegenteil von Egoismus. Und meiner Meinung nach enstand all das Leid auf dieser Erde durch nichts anderes als Egoismus. Es ist die Wurzel, Ursünde von allen Sünden. Wenn wir Menschen anfangen die Nächstenliebe ehrlich zu praktizieren, werden wir ein Paradies auf Erden erschaffen. Noch ist es nicht zu spät.
Zweitens, Gott hat sehr mächtige, und listige demonische Feinde. Einst waren sie Menschen, aber sie liebten das Böse mehr als Gott und wandten sich von Ihm ab. Vor ihnen möchte ich warnen. Diese Information habe ich aus der Nahtoderfahrung von Gunther Wagner, bitte googlen, ansonsten könnte ich den Link posten wenn ich darf.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Provokateur » Mo 22. Mai 2017, 12:30

JohnAtarash hat geschrieben:(22 May 2017, 13:23)

2 Sachen: Erstens, ich möchte Menschen überzeugen, dass es einen Gott gibt, der sie väterlich/mütterlich und selbstlos liebt. Denn selbstlose Nächstenliebe ist das absolute Gegenteil von Egoismus. Und meiner Meinung nach enstand all das Leid auf dieser Erde durch nichts anderes als Egoismus. Es ist die Wurzel, Ursünde von allen Sünden. Wenn wir Menschen anfangen die Nächstenliebe ehrlich zu praktizieren, werden wir ein Paradies auf Erden erschaffen. Noch ist es nicht zu spät.


Aber gerade der Egoismus ist doch etwas gutes. Wie soll ich andere lieben, wenn ich mich selbst nicht lieben kann? Dazu gehört es auch, sagen zu können - bis hierhin und nicht weiter, ich muss auch auf mich selbst acht geben. Das ist ein gesunder Egoismus. Der Soldat, der sich selbstlos in die Schlacht stürzt, kämpft morgen nicht mehr, weil er fällt; der Soldat, der die Deckung klug nutzt und vielleicht weniger schießt und auch mal den Arsch unten hält, lebt am nächsten Tag weiter und fügt dem Feind viel größeren Schaden zu.
Genau so ist es mit der Hilfe...man kann sich selbst "kaputt helfen". Musste ich selber lernen. Egoismus hilft uns, Grenzen zu ziehen.

JohnAtarash hat geschrieben:(22 May 2017, 13:23)
Zweitens, Gott hat sehr mächtige, und listige demonische Feinde. Einst waren sie Menschen, aber sie liebten das Böse mehr als Gott und wandten sich von Ihm ab. Vor ihnen möchte ich warnen. Diese Information habe ich aus der Nahtoderfahrung von Gunther Wagner, bitte googlen, ansonsten könnte ich den Link posten wenn ich darf.


Dass es drei Arten des Bösen gibt, weißt du aber schon, oder?
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon JohnAtarash » Mo 22. Mai 2017, 12:40

Provokateur hat geschrieben:(22 May 2017, 13:30)

Aber gerade der Egoismus ist doch etwas gutes. Wie soll ich andere lieben, wenn ich mich selbst nicht lieben kann? Dazu gehört es auch, sagen zu können - bis hierhin und nicht weiter, ich muss auch auf mich selbst acht geben. Das ist ein gesunder Egoismus. Der Soldat, der sich selbstlos in die Schlacht stürzt, kämpft morgen nicht mehr, weil er fällt; der Soldat, der die Deckung klug nutzt und vielleicht weniger schießt und auch mal den Arsch unten hält, lebt am nächsten Tag weiter und fügt dem Feind viel größeren Schaden zu.
Genau so ist es mit der Hilfe...man kann sich selbst "kaputt helfen". Musste ich selber lernen. Egoismus hilft uns, Grenzen zu ziehen.


Das wovon du sprichst ist gesunde Selbstliebe. Jesus sagt an einer Stelle "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Also nicht mehr wie dich selbst. Von Egoismus spreche ich wenn du dir Vorteile verschaffst, wo du selbst der Gewinner bist und andere leiden.

Provokateur hat geschrieben:(22 May 2017, 13:30)

Dass es drei Arten des Bösen gibt, weißt du aber schon, oder?


Nein weiß ich nicht, was sind diese drei Arten?
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Provokateur » Mo 22. Mai 2017, 12:54

JohnAtarash hat geschrieben:(22 May 2017, 13:40)
Nein weiß ich nicht, was sind diese drei Arten?


Ich weiß nicht, woher ich das habe. Muss ich irgendwo irgendwann mal gelesen haben.
Die erste Form ist das lokische Böse. Jemanden einen Streich spielen. Das geht in der Regel gut, in der Situation fühlt sich die Person schlecht, danach dann aber wieder gut, wenn die Situation aufgelöst wurde. Es kann sich aber auch zum schlimmen entwickeln, wenn Schaden entsteht. Das ist nicht häufig, kommt aber vor, z.B. bekommt jemand einen Herzanfall.

Die zweite Form ist das luziferische Böse. "Der Lichtträger leitet irre." Man tut etwas, meint es sei gut (für einen selbst, vielleicht ist es das auch), aber die Folgen sind schlimm. Weil man aus Kurzsicht, Gier oder Verblendung die Folgen außer Acht gelassen hat. Der Mann, der das geld aus der Kasse seiner Firma nimmt, um seine Spielsucht zu befriedigen - und der deswegen gefeuert wird und seine Familie nicht mehr ernähren kann.

Die dritte Form ist das satanische Böse. Qual ohne Grund. Kein echtes Motiv. Niemand, der davon profitiert, kein Gewinner. So etwas geschieht in Kriegszeiten häufig. Die Täter und die Opfer leiden gleichermaßen. Wenn es einen Gott gibt, dann schaut er hier weg.

Wer das satanische Böse erlebt hat, der wird nie mehr an einen guten Gott glauben. Wie der unbekannte KZ-Bewohner, der an die Wand gekratzt hat: "Gott, ich glaube an dich, aber ich kann dir nicht verzeihen."
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon JohnAtarash » Mo 22. Mai 2017, 13:05

Provokateur hat geschrieben:(22 May 2017, 13:54)

Die dritte Form ist das satanische Böse. Qual ohne Grund. Kein echtes Motiv. Niemand, der davon profitiert, kein Gewinner. So etwas geschieht in Kriegszeiten häufig. Die Täter und die Opfer leiden gleichermaßen. Wenn es einen Gott gibt, dann schaut er hier weg.

Wer das satanische Böse erlebt hat, der wird nie mehr an einen guten Gott glauben. Wie der unbekannte KZ-Bewohner, der an die Wand gekratzt hat: "Gott, ich glaube an dich, aber ich kann dir nicht verzeihen."


Wie gesagt du schreibst vom satanischen Bösen. Es kommt also von Satan und von Menschen, die sich bewusst oder unbewusst sich ihm verschrieben haben. Warum es Gott zulässt, habe ich dir bereits an einer Stelle in diesem Thread geschrieben, Stichwort Hiob.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Provokateur » Mo 22. Mai 2017, 13:13

JohnAtarash hat geschrieben:(22 May 2017, 14:05)

Wie gesagt du schreibst vom satanischen Bösen. Es kommt also von Satan und von Menschen, die sich bewusst oder unbewusst sich ihm verschrieben haben. Warum es Gott zulässt, habe ich dir bereits an einer Stelle in diesem Thread geschrieben, Stichwort Hiob.


So funktioniert die Welt aber nicht. Dieses Böse kommt nicht "von den Menschen", es existiert sui generis an den Menschen und durch den Menschen; durch seine Natur und seine Instinkte. Niemand will dieses Böse. Niemand hat einen Vorteil dadurch. Es gibt keinen Grund. Nur Leid.

Ein liebender Gott würde das nicht akzeptieren. Deswegen kann ein Gott nach christlicher Diktion nicht existieren.

Es sei denn, er sei fehlbar. Oder vielleicht ist es ihm auch egal.

Da sind dualistische Religionen wesentlich näher an der der Wahrheit, glaube ich.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon JohnAtarash » Mo 22. Mai 2017, 13:50

Provokateur hat geschrieben:(22 May 2017, 14:13)

So funktioniert die Welt aber nicht. Dieses Böse kommt nicht "von den Menschen", es existiert sui generis an den Menschen und durch den Menschen; durch seine Natur und seine Instinkte. Niemand will dieses Böse. Niemand hat einen Vorteil dadurch. Es gibt keinen Grund. Nur Leid.

Ein liebender Gott würde das nicht akzeptieren. Deswegen kann ein Gott nach christlicher Diktion nicht existieren.

Es sei denn, er sei fehlbar. Oder vielleicht ist es ihm auch egal.

Da sind dualistische Religionen wesentlich näher an der der Wahrheit, glaube ich.


Zu dieser Frage habe ich bereits Stellung genommen hier im Thread. Hier mein Zitat

Du stellst mir die berühmte Theodizee-Frage über die sich schlauere Köpfe als ich Gedanken machten.

Ich habe dazu eine Meinung ohne Anspruch auf absolute Wahrheit. Die einzige Wahrheit, die ich mit Zuversicht kenne ist, dass es einen liebenden Gott gibt und dass er sehr mächtige Feinde hat. Sonst würde es nicht soviel Leid und Elend in der Welt geben.

Was bedeutet es dass Gott allwissend ist, dass er jede einzelne Information um Universum weiß, das bezweifle ich. In der Bibel gibt es viele Stellen, die dies belegen, Gott ist überrascht, dass Adam und Eva von dem Apfel aßen, Gott reut es plötzlich, dass er die Menschen erschaffen hat. Gott reut es, dass er den Saul zum König gemacht hat, Gott geht extra nach Sodom und Gomorra, um zu schauen ob die Leute wirklich so bösartig sind wie von ihnen erzählt wird. Dennoch ist Gott allwissend. Was bedeutet das? Ein gutes Beispiel ist dazu das Schach-Spiel. Für mich ist der beste Schachspieler aller Zeiten Garry Kasparov, übrigens mein Landsmann. Kennt er alle möglichen Stellungen, dass er so gut spielt, natürlich nicht, es gibt mehr Stellungen im Schach als es Sterne im Universum gibt. Aber es gibt im Schach Regeln und Gesetzmäßigkeiten, Prinzipien und Methoden, wenn du sie befolgst bist du erfolgreicher als Spieler, die diese ignorieren. Einige solche Gesetzmäßigkeiten sind, dass man mit Türmen offene Linien besetzen, soll, dass man mit Bauern oder Figuren das Zentrum besetzen soll, eine gute Figur gegen schlechte eintauschen, dass eine gute analytische Vorbereitung vor dem Match sehr hilft. Und vieles Mehr! Und Kasparov neben unbestreitbarem Talent kannte besser als jeder andere diese Gesetzmäßigkeiten. Übertagren auf Gott bedeutet also seine Allwissenheit, dass er alle heiligen Gesetzmäßigkeiten der Liebe und des Universums kennt und anwenden kann, und nicht alle möglichen Informationen. Eine solche Gesetzmäßigkeit ist z.B. dass Familien nach Ehebruch meistens zerfallen. Wenn ich das Gesetz der Physik Aktio = Reaktio, und das Hebelgesetz kenne, kann ich ein fein justiertes Krafttraininggerät bauen und an ein Fitness-Studio verkaufen. Danach würde es mich nur bedingt interessieren, wer wie oft damit trainiert.

Jetzt zu der Frage der Omnipotenz (Allmacht Gottes). Dazu habe ich ein Gleichnis. Ein Mann ist sehr stark und fahig. Er heiratet eine Frau, die gebiert ihm 20 Söhne. Er baut eine Fabrik, die alles mögliche produziert von frischem Obst und Gemüse bis zu fein justierten Maschinen. Er bietet seine 20 Söhne in der Fabrik zu arbeiten und ist selber Chef. Irgendwann lehnen sich 10 seiner Söhne gegen ihn auf und wollen den Vater umbringen. Aber 10 andere treue Söhne verhindern dies und beschützen den Vater. Als Beleg aus der Bibel, Warum ist in der Bibel ständig die Rede von Engeln, die Gott helfen, warum sollte ein omnipotentes Wesen überhaupt von jemandem Hilfe in Anspruch nehmen? Bezogen auf das Gleichnis bedeutet die Allmacht Gottes, dass er alles erschaffen kann was er will und das er das mächtigste Wesen im Universum ist, seine Macht ist absolut, wie der Postulat von Albert Einstein, dass nichts schneller als das Licht sich im Universum ausbreiten kann. Aber ohne seine treuen Söhne hätten die rebellischen Söhne ihn umgebracht.

Nun zum Gleichnis von Hiob. Eins ist für mich klar. Gott hat sehr mächtige Feinde, die es verhindern, dass Gott überall Frieden und Gerechtigkeit schafft, außerdem schenkte er den Menschen freien Willen und die Menschen wollen nun mal nicht nach den heiligen Gesetzen der Liebe und Brüderlichkeit leben, noch nicht. Und Gott greift oft wegen diesem freien Willen nicht ein. Hiob war ein Soldat Gottes. Was meinst du wie viele Hiobs es im zweiten Weltkrieg und allgemein gibt und gab, Millionen. Gott erlaubt Hiob zu leiden, damit er wie ein Soldat eine Schlacht gewinnt. Sein treues Beispiel hat Millionen von Menschen inspieriert, getröstet, aufgebaut, wegen dieser Geschichte haben Millionen von Menschen, die unermessliches Leid trugen nicht aufgegeben und sagten: "Schau Hiob ging es ähnlich!" Deswegen hat Gott Hiob erlaubt zu leiden, wegen all den Menschen, die ähnliches Leid ertragen mussten. Und Hiob hat diese Schlacht gewonnen.

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