Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

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JohnAtarash
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon JohnAtarash » Do 1. Jun 2017, 11:45

Anderus hat geschrieben:(31 May 2017, 20:28)

Ja, ich erlebe ihn jeden Tag.


Ich weis es nicht. Es ist mir aber auch egal. Wir Beide arbeiten zusammen, und das reicht mir völlig aus. Ich will gar nicht wissen, wer er ist.



Und wenn dein Gott Luzifer in Person ist, dann ist es dir auch egal. So lieblos wie du über die Menschen redest, dass wir nur die etwas besseren Tiere sind, anstatt Kinder Gottes, sehe ich nur zu gut, dass dein Gott der Luzifer ist. Du sprichst von gequälten Tieren, aber mein Gott findet es auch schrecklich, dass wir Schweine oder Geflügel, Rinder schlachten und essen. Nicht umsonst heißt es in der Bibel, im Reich Gottes wird auch der Löwe Stroh essen. Auch die Tiere sind seine Kinder. Ich habe ein viel humaneres, gütigeres Gottes- und Weltbild als du.

Ich möchte eben kein Leben nach dem Tod. Ich stelle mir ein Paradies, in dem ich tausende von Jahren bin, schlimmer vor, als die Hölle. Man könnte mir das ewige Leben schenken. Ich würde dieses "Geschenk" dankend zurückweisen. Ist das eigentlich so schwer zu verstehen? Ich bin 66 Jahre alt, und wenn es gut geht, werde ich nochmal 15 bis 20 Jahre älter. Wenn es mir in diesen Jahren, auch nur halbwegs so gut geht, wie in den letzten 20 Jahren, bin ich rundum zufrieden. Dann freue ich mich auf meinen Tod, und mache gerne für Andere Platz. Und, Du wirst es nicht glauben, aber mein Gott, sieht das genauso. Ein Weiterleben nach dem Tod, war für uns nie ein Thema. Selbst wenn Gott es mir anbieten könnte, würde er es nicht tun, weil er weis, wie ich denke.


Dann tut mir Leid für dich, leb wohl, für mich und viele andere ist jeder neue Tag mit Gott aufs neue schön und wunderbar.

Donnerwetter, was Du alles weist. Hättest Hellseher werden sollen. Woher willst Du denn wissen, das diese Menschen "gerecht" waren? Meinst Du, Du wüsstest das besser als mein Gott?




Du willst es offensichtlich missverstehen. Ich schrieb, das diese Mädchen und Frauen, nach den Spielregeln der Nächstenliebe handeln sollten. Dann werden sie nämlich von meinem Gott beschützt. So einfach ist das. Im Übrigen ist es auch nicht Frauenverachtend, wenn man sie bittet Nächstenliebe zu üben.

Das reicht eben nicht. Um den Schutz von Gott zu bekommen, müssen sie sich aktiv an der Nächstenliebe beteiligen.



Woher willst du dagegen wissen, dass viele Menschen, die Leid ertragen mussten nicht gerecht waren und dass viele Mädchen, die vergewaltigt wurden nicht nach Gesetzen der Nächstenliebe gehandelt haben. Das sind pauschale Aussagen ohne jeglichen Belege.
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JohnAtarash
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon JohnAtarash » Do 1. Jun 2017, 11:53

BingoBurner hat geschrieben:(31 May 2017, 21:52)

Selten sowas doofes gelesen...............Warum nicht Mutter ?


Hast du aufmerksam meine Posts gelesen? Ich habe Gott mehrmals als liebevolle Mutter bezeichnet. In der Bibel sagt Gott zu Moses: "Ich werde sein der ich sein werde" Das bedeutet ich werde in der Gestalt erscheinen, wie es für den jeweiligen Menschen am Meisten Nutzen bringt. Welche Gestalt das ist, entscheidet Gott, ob Kleinkind oder Arzt...
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Alexyessin » Do 1. Jun 2017, 12:07

JohnAtarash hat geschrieben:(01 Jun 2017, 12:53)

Hast du aufmerksam meine Posts gelesen? Ich habe Gott mehrmals als liebevolle Mutter bezeichnet. In der Bibel sagt Gott zu Moses: "Ich werde sein der ich sein werde" Das bedeutet ich werde in der Gestalt erscheinen, wie es für den jeweiligen Menschen am Meisten Nutzen bringt. Welche Gestalt das ist, entscheidet Gott, ob Kleinkind oder Arzt...


So kannst du es natürlich für dich betrachten. Solange du damit die Nichtgläubigen in ihrem Leben in Ruhe lassen kannst ist das vollkommen in Ordnung, wie du dir welchen Gott auch vorstellen willst.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Boraiel » Do 1. Jun 2017, 14:54

Keoma hat geschrieben:(01 Jun 2017, 09:01)

Möglich.
Ich denke da an das Beispiel einer zweidimensionalen Welt - die Kreise schnappen sich ein Dreieck und sperren es in ein Viereck.
Wenn jetzt einer aus der dreidimensionalen Welt das Dreieck aus dem Viereck wegnimmt, ist das für die Kreise unerklärbar.

Das ist ein interessante Gedanke, sehr anschaulich erklärt.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Boraiel » Do 1. Jun 2017, 14:57

Alexyessin hat geschrieben:
Schmarrn.

Möchtest du deine Ansicht noch irgendwie begründen?
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon JohnAtarash » Do 1. Jun 2017, 15:05

Alexyessin hat geschrieben:(01 Jun 2017, 13:07)

So kannst du es natürlich für dich betrachten. Solange du damit die Nichtgläubigen in ihrem Leben in Ruhe lassen kannst ist das vollkommen in Ordnung, wie du dir welchen Gott auch vorstellen willst.


Ich frage mich warum Millionen von Menschen religiös/gläubig sind und wiederum Millionen von anderen Menschen nicht. Jeder von uns lernt irgendwann mal reden, schreiben, laufen, radfahren, autofahren. Niemand oder wenige sagen ich fahre kein Auto. Die meisten Menschen haben einen Partner/Partnerin oder streben eine Partnerschaft an. Wir Menschen sind in vielem so ähnlich, warum dann so gewaltige Diskrepanz in Weltbildern in Ideologien. Sind es logisch begründete Tatsachen, die viele Menschen dazu bewegen religiös zu sein und wiederum andere nicht religiös zu sein. Wenn ja dann ist entweder die eine Gruppe oder die andere dumm, weil sie logische Gegebenheiten nicht versteht. Das stimmt aber nicht. Es gibt helle Köpfe wie auch dumme sowohl bei Religiösen als auch nicht Religiösen. Vielmehr sind es glaube ich die emotionalen Faktoren, die Menschen dazu bewegen sich für ein Weltbild zu entscheiden. Viele Menschen lieben den Gedanken an Gott, seine Erscheinung, und erleben sie immer wieder. Die Nichtgläubigen Menschen dagegen hassen den Gedanken an Gott, oder sie wurden von heuchlerischen Gläubigen verschreckt und verwerfen das Kind samt dem Waschwasser. Und es gibt viele tausende mehr von emotionalen Gründen, warum die einigen sich so und die anderen sich anders entscheiden.
Zuletzt geändert von JohnAtarash am Do 1. Jun 2017, 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Unité 1 » Do 1. Jun 2017, 15:08

JohnAtarash hat geschrieben:(01 Jun 2017, 16:05)

Vielmehr sind es glaube ich die emotionalen Faktoren, die Menschen dazu bewegen sich für ein Weltbild zu entscheiden.

Kam in meiner Kindheit nie damit in Kontakt und habe später keinen Sinn in Religionen gesehen. Also schon einen Sinn, allerdings aus anderer Perspektive. Ist ein rationaler, kein emotionaler Grund. Heißt natürlich nicht, dass es nicht auch emotionale Gründe geben kann. Besonders für Gläubige werden sie entscheidend sein.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Provokateur » Do 1. Jun 2017, 15:39

Unité 1 hat geschrieben:(01 Jun 2017, 16:08)

Kam in meiner Kindheit nie damit in Kontakt und habe später keinen Sinn in Religionen gesehen. Also schon einen Sinn, allerdings aus anderer Perspektive. Ist ein rationaler, kein emotionaler Grund. Heißt natürlich nicht, dass es nicht auch emotionale Gründe geben kann. Besonders für Gläubige werden sie entscheidend sein.


Und ich komme aus der anderen Richtung. Ich habe den gesamten Zirkus bis zur Firmung mitgemacht. Dann kam langsam, aber sicher, der Wandel zum Agnostiker.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Keoma » Do 1. Jun 2017, 15:43

Provokateur hat geschrieben:(01 Jun 2017, 16:39)

Und ich komme aus der anderen Richtung. Ich habe den gesamten Zirkus bis zur Firmung mitgemacht. Dann kam langsam, aber sicher, der Wandel zum Agnostiker.


Ich habe sogar kirchlich geheiratet.
Aber das war der Wunsch meiner Ex.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Alexyessin » Do 1. Jun 2017, 15:56

JohnAtarash hat geschrieben:(01 Jun 2017, 16:05)

Ich frage mich warum Millionen von Menschen religiös/gläubig sind und wiederum Millionen von anderen Menschen nicht. Jeder von uns lernt irgendwann mal reden, schreiben, laufen, radfahren, autofahren. Niemand oder wenige sagen ich fahre kein Auto. Die meisten Menschen haben einen Partner/Partnerin oder streben eine Partnerschaft an. Wir Menschen sind in vielem so ähnlich, warum dann so gewaltige Diskrepanz in Weltbildern in Ideologien. Sind es logisch begründete Tatsachen, die viele Menschen dazu bewegen religiös zu sein und wiederum andere nicht religiös zu sein. Wenn ja dann ist entweder die eine Gruppe oder die andere dumm, weil sie logische Gegebenheiten nicht versteht. Das stimmt aber nicht. Es gibt helle Köpfe wie auch dumme sowohl bei Religiösen als auch nicht Religiösen. Vielmehr sind es glaube ich die emotionalen Faktoren, die Menschen dazu bewegen sich für ein Weltbild zu entscheiden. Viele Menschen lieben den Gedanken an Gott, seine Erscheinung, und erleben sie immer wieder. Die Nichtgläubigen Menschen dagegen hassen den Gedanken an Gott, oder sie wurden von heuchlerischen Gläubigen verschreckt und verwerfen das Kind samt dem Waschwasser. Und es gibt viele tausende mehr von emotionalen Gründen, warum die einigen sich so und die anderen sich anders entscheiden.


Nur das Nichtgläubige nicht den Anspruch haben ihre "Weisheit" dauern anderen unter die Nase reiben zu müssen.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Alexyessin » Do 1. Jun 2017, 15:57

Boraiel hat geschrieben:(01 Jun 2017, 15:57)

Möchtest du deine Ansicht noch irgendwie begründen?


Jup. Theologie ist Schmarrn.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon JohnAtarash » Do 1. Jun 2017, 16:13

Alexyessin hat geschrieben:(01 Jun 2017, 16:56)

Nur das Nichtgläubige nicht den Anspruch haben ihre "Weisheit" dauern anderen unter die Nase reiben zu müssen.


Nicht alle sind dem spirituellen so verschlossen wie du. Ich habe es so und so erlebt. Viele Nichtgläubige reagieren anders auf das Thema Gott. Viele sind offen und bereit zu einer Diskussion, wiederum andere reagieren aggressiv, und andere wollen von Anfang an nichts davon wissen.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Anderus » Do 1. Jun 2017, 16:43

JohnAtarash hat geschrieben:(01 Jun 2017, 12:45)
Und wenn dein Gott Luzifer in Person ist, dann ist es dir auch egal.

Aha, jetzt kommt diese Tour? Warum denn Luzifer? Warum denn nicht Satan,Teufel, Belzebub oder ein anderer Dämon? Spar Dir deine Versuche, mich in diese Richtung abdrängen zu wollen. Solche Erscheinungen, die gar keine Erscheinungen sind, sind für mich sowas von lächerlich, albern und dumm, das ich überhaupt nicht gewillt bin, darüber zu schreiben. Für meinen Gott und mich, gibt es sowas gar nicht. Nur dumme Religionen brauchen Teufel, die dumme Menschen suchen, um sie damit einzuschüchtern. Teufel etc. haben nur den Sinn, Menschen dazu zu bringen, unvernünftige Dinge zu tun.

Dein Gott, dieser JHVH, den es nicht gibt, das ist ein "Teufel". Er ist zwar kein Teufel im religiösen Sinne (Sowas gibt es nämlich gar nicht.), aber er ist ein Despot und ein Scheusal. Er ist ein Riesen......och, in Person (Zu diesem Ergebnis muss man jedenfalls kommen, wenn man die Religionsbücher liest). So wie er sich angeblich in den Religionsbüchern verhalten hat, ist er ein Dre......ein, das teilweise Despoten aus dem 20. Jahrhundert überboten hat. (Bitte, wo hat ein Despot aus dem 20. Jahrhundert, seinen Soldaten befohlen, sich Kinder, die noch keinen Sex hatten, für ihre "Zwecke" zu nutzen?) Wer einem solchen Despoten hinterherläuft, dem müssen sie das Gehirn geklaut haben. Ich jedenfalls, werde diesen JHVH, mit dem nackten Po nicht ansehen.

So lieblos wie du über die Menschen redest, dass wir nur die etwas besseren Tiere sind,...

Bild Dir nicht zu viel ein. Wir Menschen sind in erster Linie, nackte Affen. Wir sind Teil einer Evolution, die eindeutig aus Tieren entstanden ist, wir sehen aus wie Tiere, wir essen Tiere und wir benehmen uns teilweise wie Tiere. Warum sollten wir keine Tiere sein?

...,anstatt Kinder Gottes, ...

Kinder Gottes? Jetzt drehst Du aber total durch. Aus was für einem Grunde, sollten wir Kinder Gottes sein? Glaubst Du etwa wirklich diesen Scheiß, das Gott aus der Rippe des Adams eine Frau gemacht hat? Tut mir leid, aber dann kann ich dich nicht mehr Ernst nehmen.

sehe ich nur zu gut, dass dein Gott der Luzifer ist.

Na, das ist ja interessant. Mein Gott ist also der Teufel (Luzifer), wenn er mich pausenlos zur Nächstenliebe auffordert, wenn er mich liebt, lobt, und beschützt, als wenn ich was Besonderes wäre? Interessanter Teufel. Könnte mir glatt sympathisch werden. Ich werde beim nächsten Kontakt mit Gott, mal fragen, was er davon hält, wenn ich ihn Luzifer nenne. Ich weis zwar schon seine Antwort, aber ich will es von ihm persönlich hören.

Du sprichst von gequälten Tieren, aber mein Gott findet es auch schrecklich, dass wir Schweine oder Geflügel, Rinder schlachten und essen.

Dann kann es sich aber kaum um JHVH handeln. Dieser schreibt nämlich sogar vor, auf welch bestialische Weise solche Tiere geschlachtet werden müssen.

Nicht umsonst heißt es in der Bibel, im Reich Gottes wird auch der Löwe Stroh essen.

Aha, beim Stroh hört dann dein Mitleid auf? Ist Dir bekannt, das Stroh, auch mal belebte Materie war?

Auch die Tiere sind seine Kinder.

Ich fürchte, jetzt drehst Du total durch. Wie kommst Du auf dieses schmale Brett?

Ich habe ein viel humaneres, gütigeres Gottes- und Weltbild als du.

Davon habe ich hier im Thread, noch nichts gelesen. Wie sieht denn dein Weltbild aus? In erster Linie schwafelst Du nur über ein Leben 2.0 nach dem Tode, und ansonsten scheint der Zweck deines Lebens, im Warten auf 2.0 zu sein? Bleibt allerdings die Frage, was daran human oder gütig sein könnte. Bei meinem Weltbild, kann man das unmittelbar erkennen.

Woher willst du dagegen wissen, dass viele Menschen, die Leid ertragen mussten nicht gerecht waren ....

Na, ganz einfach, weil sie nicht von meinem Gott beschützt worden sind. Außerdem reicht gerecht nicht. Sie müssen ihren Nächsten lieben.

.....und dass viele Mädchen, die vergewaltigt wurden nicht nach Gesetzen der Nächstenliebe gehandelt haben.

Na, ganz einfach, weil sie nicht von meinem Gott beschützt worden sind.

Das sind pauschale Aussagen ohne jeglichen Belege.

Findest Du? Komm vorbei, und schau es Dir an? Ich werde sogar so weit von meinem Gott beschützt, das ich noch nie, auf dem Weg zur Arbeit, von einem Unwetter beeinträchtigt worden bin (In letzter Zeit, fahre ich fast ausschließlich mit dem Fahrrad). Und, ich habe in 48 Jahren Autofahrt (1,5 Jahre als LKW Fahrer), noch nie einen Unfall gehabt oder bin an einem schweren Unfall vorbei gekommen.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Alexyessin » Do 1. Jun 2017, 17:40

JohnAtarash hat geschrieben:(01 Jun 2017, 17:13)

Nicht alle sind dem spirituellen so verschlossen wie du.


Ich bin nicht verschloßen. Das hast du falsch interpretiert. Ich habe was gegen diejenigen, die ihre Ammenmärchen anderen aufdrängen wollen.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Progressiver » Do 1. Jun 2017, 17:47

JohnAtarash hat geschrieben:(01 Jun 2017, 16:05)

Ich frage mich warum Millionen von Menschen religiös/gläubig sind und wiederum Millionen von anderen Menschen nicht.


Je höher die Bildung eines Menschen, desto wahrscheinlicher ist es, dass er religiös ungläubig ist. Wenn er doch religiös tickt, dann kann man das auch als Denkfaulheit bezeichnen.

Jeder von uns lernt irgendwann mal reden, schreiben, laufen, radfahren, autofahren. Niemand oder wenige sagen ich fahre kein Auto. Die meisten Menschen haben einen Partner/Partnerin oder streben eine Partnerschaft an. Wir Menschen sind in vielem so ähnlich, warum dann so gewaltige Diskrepanz in Weltbildern in Ideologien. Sind es logisch begründete Tatsachen, die viele Menschen dazu bewegen religiös zu sein und wiederum andere nicht religiös zu sein. Wenn ja dann ist entweder die eine Gruppe oder die andere dumm, weil sie logische Gegebenheiten nicht versteht. Das stimmt aber nicht. Es gibt helle Köpfe wie auch dumme sowohl bei Religiösen als auch nicht Religiösen.


Natürlich gibt es auch unter den Atheisten dumme Menschen. Und Sadisten. Wenn diese aber dann austicken, dann haben sie keine Religion als Waffe, um ihre Gewalttaten theologisch zu untermauern.

Vielmehr sind es glaube ich die emotionalen Faktoren, die Menschen dazu bewegen sich für ein Weltbild zu entscheiden. Viele Menschen lieben den Gedanken an Gott, seine Erscheinung, und erleben sie immer wieder. Die Nichtgläubigen Menschen dagegen hassen den Gedanken an Gott, oder sie wurden von heuchlerischen Gläubigen verschreckt und verwerfen das Kind samt dem Waschwasser. Und es gibt viele tausende mehr von emotionalen Gründen, warum die einigen sich so und die anderen sich anders entscheiden.


Natürlich ist das Ganze auch eine Charakterfrage. Ich zum Beispiel bin irgendwann chronisch erkrankt. Eine Weile lang habe ich mich auch etwas mit spirituellen Büchern und Lebensratgebern beschäftigt. Aber an so etwas wie "Gott" glauben? Ich lasse mir doch kein X für ein U vormachen! Außerdem habe ich relativ schnell bemerkt, dass es vor allem im Leben darauf ankommt, wieder so viel Selbstverantwortung für sein eigenes Leben zu gewinnen wie es nur möglich ist. Im Endeffekt wollte ich mich nicht brechen lassen und habe weder gebetet noch Wünsche an das "Universum" geschickt, denn das hilft alles nichts! Was hilft, das ist die eigene Fähigkeit und der Wille, sich zurück ins Leben zu kämpfen. Und glücklicherweise glaube ich auch an kein Jenseits. Da mache ich mir keine Illusionen. Wenn dieses Leben nicht gut laufen würde und ich keine Lebensqualität erkämpfen könnte, dann wäre es das gewesen. Wenn man aber kämpfen kann und will, dann kann man sich aber berechtigte Hoffnung machen, dass man ein Optimum an Lebensqualität erreichen kann.

Was es also braucht, dann sind nicht nur ein starker Lebenswille, sondern auch Neugier auf das, was noch kommt. Und vor allem: Wenn ich weiterhin Erfolge im Leben feiere, dann kann ich mir sicher sein: Der Hauptgrund liegt in mir! Andere Menschen können einem Hilfe anbieten, wenn es einem schlecht geht. Aber niemand kann einen zum Jagen tragen. Die Hauptarbeit bei der Bewältigung der eigenen Probleme muss von einem selbst kommen. Und wenn sich dann der Erfolg einstellt, dann kann man auch auf sich selbst stolz sein. Keine göttliche Krücke hat einem geholfen. Und wenn man zwischenzeitlich nicht Erfolg hat, dann liegt es auch nicht an "bösen Mächten" oder einer "Strafe Gottes", sondern ich kann kühl analysieren, wo ich noch mehr an mir arbeiten sollte. Diese Lebenseinstellung schafft, wenn man sich nicht blöd anstellt, Erfolg. Dieser Erfolg schafft dann wiederum mehr Selbstvertrauen. Selbstvertrauen aber, im Zusammenspiel mit Neugier auf das Leben, bewirkt, dass man versucht, die eigenen Grenzen, die die Krankheit einem bietet, auszutesten, um sie dann immer mehr zu überwinden.

Was hätte ich dagegen von einem Leben in "Gläubigkeit"? Zunächst wäre das Leben sicher bequemer. Anstatt selber zu kämpfen könnte ich beten. Das wäre mir aber zu passiv. Anstatt auf direktem Wege an mich selbst zu glauben, müsste ich den Umweg über einen "Gott" machen. Im Falle eines Erfolges wäre ein Sieg aber nur eine göttliche Fügung. Selbstvertrauen schafft so etwas aber nicht. Im Falle eines Scheiterns wäre ich aber ebenfalls die Verantwortung für mein Leben los, da ich es fatalistischerweise auf das Wirken "böser Mächte" schieben könnte. So oder so würde ich wohl in Passivität verharren. Und wenn das Leben hier und jetzt Mist ist, dann kann man sich ja immer noch "trösten", dass ab dem Zeitpunkt des Todes das Schlaraffenland ausbricht. Wirklich?

Meine Beobachtung ist jedenfalls folgende: Vielleicht kann einem der Glaube an irgendeine überirdische Macht helfen, eine schlimme Lebenssituation besser zu ertragen. Stichwort "Religion als Opium fürs Volk". Aber besser wird die schlimme Lebenssituation nur, wenn man bereit und fähig ist, nicht nur passiv und duldsam sein Schicksal zu ertragen, sondern eben auch rauszukommen aus dem tiefen seelischen Loch. Aber da hilft kein Dauerjammern, kein Suhlen im eigenen Selbstmitleid und keine Gebetsorgie, sondern schlichtweg eine nüchterne und praktisch orientierte Überlebensintgelligenz.

Ich für meinen Teil strebe nach mehr Selbstbestimmung und Freiheit. Bei dir mag das anders sein. Aber dann musst du auch lernen zu akzeptieren, dass deine Weltsicht bei anderen Menschen Anfälle von Klaustrophobie erzeugt. Ich suche die Weite. Menschen mit einem geistig sehr engen -um nicht zu sagen: beschränktem- Weltbild verursachen bei mir dagegen Herzrasen und Kopfschütteln. Während ich Fortschritte machen will, so sehe ich bei denen nur eine vermeidende Ängstlichkeit und Rückzug auf eine scheinbare "göttliche Ordnung". Warum?
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Boraiel » Do 1. Jun 2017, 18:33

Alexyessin hat geschrieben:(01 Jun 2017, 16:56)

Nur das Nichtgläubige nicht den Anspruch haben ihre "Weisheit" dauern anderen unter die Nase reiben zu müssen.

Freu dich doch darüber, dass dir jemand etwas, was er für wichtig und dir für unbekannt hält, nahe bringen will. Solange sie dabei freundlich bleiben, kann man das doch nur positiv sehen.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Boraiel » Do 1. Jun 2017, 18:35

Alexyessin hat geschrieben:(01 Jun 2017, 16:57)

Jup. Theologie ist Schmarrn.

Weiter ausführen magst du das aber nicht, oder?
Wenn Theologie so offensichtlich Schmarrn ist, vielleicht sollte man das mal den Hochschulen und Universitäten mitteilen.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Alexyessin » Do 1. Jun 2017, 18:38

Boraiel hat geschrieben:(01 Jun 2017, 19:35)

Weiter ausführen magst du das aber nicht, oder?
Wenn Theologie so offensichtlich Schmarrn ist, vielleicht sollte man das mal den Hochschulen und Universitäten mitteilen.


Warum in unseren Länder der Parapsychologie so einen hohen Wert entgegenbracht wird erschließt sich meiner Kenntnis.
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Alexyessin » Do 1. Jun 2017, 18:38

Boraiel hat geschrieben:(01 Jun 2017, 19:33)

Freu dich doch darüber, dass dir jemand etwas, was er für wichtig und dir für unbekannt hält, nahe bringen will. Solange sie dabei freundlich bleiben, kann man das doch nur positiv sehen.


Wie kommst du nur darauf, mir wären die Märchengestalten unbekannt?
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Re: Welche Lebenseinstellung ist die beste? Welche Religion ist am nähesten an der Wahrheit?

Beitragvon Boraiel » Do 1. Jun 2017, 18:48

Alexyessin hat geschrieben:(01 Jun 2017, 19:38)

Warum in unseren Länder der Parapsychologie so einen hohen Wert entgegenbracht wird erschließt sich meiner Kenntnis.

Ok, dann erzähl mal, warum?
Alexyessin hat geschrieben:
Wie kommst du nur darauf, mir wären die Märchengestalten unbekannt?

Da war ein "für" im meinem Satz zu viel. Ansonsten habe ich nicht von mir gesprochen.
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