Polytheismus wieder in?

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Fuerst_48
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Re: Polytheismus wieder in?

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 23. Jan 2017, 20:51

Welfenprinz hat geschrieben:(23 Jan 2017, 14:54)

Wieso fasziniert? Das wesentliche wurde doch schon am Anfang des Strangs gesagt: egal,ob es wahr ist,wenn alle dran glauben,bestimmt es das individuelle und kollektive Handeln.
Und der qualitative Quantensprung dieser Buchreligionen beruht eben darauf,dass sie die Willkür einer Rechtssprechung durch von Tempeldiener geworfenen Hühnerknochen durch verlässliche ,Zeit und Generationen überdauernde Normen abgelöst hat.

Und heute ist das so verinnerlicht,dass das gar nicht mehr dezidiert wahrgenommen wird. Natürlich ist der auch sich ostentativ als Atheist gebärende moderne Mensch davon geprägt sein Handeln Kategorien zu unterwerfen und zu bewerten. Es sind nur die Titel gewechselt worden. Paradies und Hölle sind abgelöst durch soziale Kompetenz oder wir haben die Erde von unseren Kindern nur geerbt oder so.
Die Hölle von heute ist halt,dass niemand über einen redet.. :D

Kleine Einschränkung : Es ist nicht egal, ob es wahr ist. Ein mehrheitliches Glauben ist aus wissenschaftlicher und theologischer Sicht zu wenig als Fundament für eine Dauerhaftigkeit. Und du sagst es ja selber : Verläßliche Normen sind eine solide Basis. Die aber existiert auch aus heutiger Sicht.

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