Die Christen und die DNA Gottes

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Nomen Nescio
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Re: Die Christen und die DNA Gottes

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 16. Dez 2016, 10:41

aleph hat geschrieben:(16 Dec 2016, 10:33)

Meine Wahrnehmung ist völlig anders. Du nimmst das zu persönlich. Bei aller Wertschätzung, aber Dein persönlicher Glaube hat nicht die Relevanz, dass User sich dafür interessieren oder sie gar kritisieren möchten.

sie aber reagierte auf eine bemerkung von dir über mich. also ist das persönlich. für mich aber ist es vorbei. jetzt beginnt sie wieder... ==> ignore.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Nele28
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Re: Die Christen und die DNA Gottes

Beitragvon Nele28 » Fr 16. Dez 2016, 11:24

Es ist einfach eine Tatsache, eine menschliche Eigenart, dass sie gerne entgegen besseren Wissen jeden Blödsinn glauben. Und nicht nur das. Je größer der Blödsinn, desto eher glauben sie es.
Aber was hat Glaube mit der Empathy und Mitmenschlichkeit und Hilfe zu tun, die vor Ort von Menschen grundsätzlich geleistet wird, unabhängig von Religion und Glauben?
Unsere Emotionen, die Elixiere des Lebens, neigen sowohl zum Guten, aber auch zum Schlechten. Mit unterschiedlicher Ausprägung. Sogar Tiere besitzen solche Emotionen. Auch positive Emotionen, die gegenseitige Hilfe bedingen. Das gehört zur deren Überlebensstrategie. Umgekehrt natürlich auch, wie Aggression und Gewalt bis hin zum Töten.
Wie bei den Menschen auch.
Waren es nicht gläubige Christen, die im Namen Gottes gemordert, unterdrückt und gefoltert haben?
Und war es nicht ein katholischer Priester, der kurz vor dem Abwurf die A-Bombe gesegnet hat, die mit einem Schlag schlimmstes Leid unter hunderttausend Menschen gebracht hat?
Ein Fehler? Es war immer schon Tradition, Waffen den kirchlichen Segen zu geben, die Unheil sogar unter Glaubensbrüdern anrichtete. Oder mit welcher Intuition haben sog. gläubige Missionare bis an die Zähne bewaffnet ganze Völker ausgerottet?
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Ein Terraner
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Re: Die Christen und die DNA Gottes

Beitragvon Ein Terraner » Fr 16. Dez 2016, 11:31

Nomen Nescio hat geschrieben:(16 Dec 2016, 10:25)

ja, das hat sie. mir ihren ersten satz »Falsch glauben ist aber eine irrige Vorstellung«. damit sagt sie zwei sachen.
1. ich glaube falsch. was gut wäre, daß laß ich mal beiseite. sie aber kann überhaupt nicht beweisen daß was ich glaube falsch ist. ob bewußt oder unbewußt bei mir, darüber sagt sie nichts und ich nehme an, daß sie meint daß ich nicht bewußt falsch glaube.
daneben, was ist »falsch glauben«? ist die glaube falsch? wenn ja, die bibel sagt auch was darüber, etwas über steine werfen.
wer ist sie daß sie so anmaßend auftreten kann? ihr benehmen nach zu urteilen hat sie vergessen was gute manieren sind.

2. irrige vorstellung? noch immer »das findet SIE«. woher holt sie die unverschämtheit zu behaupten daß IHR urteil/meinung korrekt ist? ICH finde es unverschämt und arrogant.

also: genau das beispiel der atheisten die durch mich verabscheut werden. genau wie ich das auch tue bei orthodoxen menschen von einer anderen glaube. »vivre et laisser vivre« ist mein motto.


ää das hast du jetzt aber komplett falsch verstanden, bei Neles Aussage ging es eigentlich nur um das Thema das falscher Glaube nur immer aus der Sicht eines anderen Falsch sein kann und ob der Glaube an sich schon etwas falsches ist. Um dich ging es dabei eigentlich überhaupt nicht, also gar nicht.
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Re: Die Christen und die DNA Gottes

Beitragvon Nele28 » Fr 16. Dez 2016, 11:58

Stimmt!
Kennst du den Berliner Ausspruch auf Deutsch übersetzt: Du hast es gut, du bist doof.
Klingt auf berlinerisch angeblich schöner.
Das soll aber nicht böse gemeint sein und ist auch nicht persönlich. Aber es ist was Wahres dran.
Wenn man von drei falsch gesetzten Buchstaben absieht, heißt es in der Bergpredigt:
"Selig sind, die da geistig arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich."

Ich wehre mich - und du vielleicht auch - wehrst dich vehement dagegen, auf den eigenen menschlichen Verstand zu verzichten zugunsten von sog. """Glaubengewissheiten""", die es nicht geben kann.

Die Frage vieler Menschen lautet doch schon lange nicht mehr, ob und mit welchen Mitteln sich der personizierte Gott sich """beweisen""" lasse, wie die römisch-katholische Kirche im 1. Vatikanischen Konzil noch stolz ihren Gläubigen als Dogma vozuschreiben sich getraute.

Apropo Dogma.
Die überkommene Theologie, die kirchlich institutionalisierte Dogmenfrömmigkeit mit samt der verbeamteten Religion ist doch die Ursache, warum immer mehr Menschen dieser sog. Glaubensgemeinschaft den Rücken kehrt. Sie gibt keine Antwort in der heutigen Zeit, was die Menschen wirklich brauchen auf der Suche nach dem Sinn, nach Sehnsucht, nach Zuflucht in ihren Zweifeln, in ihren Nöten und ihrer Gebrochenheiten.
Eine Religion, die darauf nicht eingeht, geht an der feierlichen Inhaltsleere ihrer lehrhaften Redensarten. ihren Ritualen und Dogmen von selber zugrunde, wo nur noch durch Folklorequatsch gerade zu Weihnachten den Anstrich an Besinnlichkeit vermittelt werden soll.

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