Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Moderator: Moderatoren Forum 8

JFK
Beiträge: 6582
Registriert: Di 13. Jan 2015, 16:19
Wohnort: München

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon JFK » Mo 8. Aug 2016, 15:25

schelm hat geschrieben:(08 Aug 2016, 16:16)

Du erzeugst damit nur noch Heiterkeit. :)



Genügend Sunniten in einer Region, und aus ihren Reihen beginnt die Diskriminierung


Ist nichts anderen als Hetze, da unbelegte Behauptung
Benutzeravatar
schelm
Beiträge: 16804
Registriert: Fr 21. Aug 2009, 23:29
Benutzertitel: Je suis Köterrasse
Wohnort: Offenbach

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon schelm » Mo 8. Aug 2016, 15:36

JFK hat geschrieben:(08 Aug 2016, 16:25)

Ist nichts anderen als Hetze, da unbelegte Behauptung

Das muss nicht belegt werden, weil es Fakt ist. Sunniten anerkennen Schiiten nicht als Moslems, für einige sind sie sogar noch schlimmer als " Ungläubige ".
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
JFK
Beiträge: 6582
Registriert: Di 13. Jan 2015, 16:19
Wohnort: München

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon JFK » Mo 8. Aug 2016, 17:23

schelm hat geschrieben:(08 Aug 2016, 16:36)

Das muss nicht belegt werden, weil es Fakt ist. Sunniten anerkennen Schiiten nicht als Moslems, für einige sind sie sogar noch schlimmer als " Ungläubige ".


Das ist nur bei Fundamentalistischen Islamo-Faschisten der Fall.

Haben wir nicht vorhin noch von Zuwanderern geschrieben?

Diese miteinanderer zu vermengen ist eben die Kackbraune Hassprädigt von der ich vorhin schrieb.
Benutzeravatar
Antonius
Beiträge: 3800
Registriert: Mo 9. Jun 2008, 22:57
Benutzertitel: SURSUM CORDA
Wohnort: München

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Antonius » Di 9. Aug 2016, 08:37

Ich möchte hier nochmals auf die Arbeiten des Soziologen Hartmut Krauss verweisen.
In seinem Essay "Islamisierung als reales Phänomen" weist er auf die Grundlagen der islamischen Ideologie hin:

    Von wesentlicher Bedeutung für das Begreifen der Wirkungsweise des Islam als Herrschaftsideologie und damit auch des Islamisierungsprozesses ist neben den grund- und menschenrechtswidrigen Inhalten sowie dem allumfassenden Regulierungsanspruch der innere unabtrennbar-ganzheitliche Verweisungscharakter der normativen Systemelemente des Islam hervorzuheben.
    D. h. die einzelnen islamischen Normen, Regeln, Pflichten, Vorschriften etc. stehen in einem wechselseitig-systemischen Bedingungszusammenhang, der sich weder von innen noch von außen willkürlich aufspalten bzw. selektiv-mechanistisch trennen lässt.
    Konkret ist deshalb eine enge wechselseitige Abhängigkeit von Ritualnormen und sozialen Herrschaftsnormen im Interesse der Reproduktion eines ganzheitlichen Ordnungssystems kennzeichnend.
    So geht es im islamischen rituellen Pflichtgebet nicht einfach nur um den Ausdruck einer privatfrömmigen Handlung, sondern vielmehr um die Bekundung der Existenz eines gottesunterworfenen und zur Herrschaft ermächtigten Gemeinwesens....
http://www.hintergrund-verlag.de/texte- ... nomen.html
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
Benutzeravatar
aleph
Moderator
Beiträge: 5663
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 17:25
Benutzertitel: Hat den Überblick
Wohnort: ប្រទេសអាល្លឺម៉ង់

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon aleph » Di 9. Aug 2016, 09:31

Existenz eines gottesunterworfenen und zur Herrschaft ermächtigten Gemeinwesens....


Das ist im Christentum auch nicht anders. Im Übrigen muss das Gebet eines Moslems nicht öffentlich und in Gemeinschaft mit anderen Betern stattfinden. Das geht auch im Wohnzimmer oder im Bad.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
Walter Jens
Benutzeravatar
Chajm
Beiträge: 2006
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 12:27
Wohnort: Tel Aviv

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Chajm » Di 9. Aug 2016, 09:36

aleph hat geschrieben:(09 Aug 2016, 10:31)

Das ist im Christentum auch nicht anders. Im Übrigen muss das Gebet eines Moslems nicht öffentlich und in Gemeinschaft mit anderen Betern stattfinden. Das geht auch im Wohnzimmer oder im Bad.


Und jeder andere Gläubige, ob Christ, Jude oder was auch immer, kann dies doch ebenso handhaben, oder?
"Where no counsel is, the people fall, but in the multitude of counselors there is safety."
Benutzeravatar
Flat
Beiträge: 4912
Registriert: Sa 7. Mär 2015, 17:14

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Flat » Di 9. Aug 2016, 10:35

schelm hat geschrieben:(08 Aug 2016, 16:36)

Das muss nicht belegt werden, weil es Fakt ist. Sunniten anerkennen Schiiten nicht als Moslems, für einige sind sie sogar noch schlimmer als " Ungläubige ".



Wobei es in Deutschland wohl eher ein Problem mit den Aleviten ist, die sowohl von den Schiiten als auch von den Sunniten nicht als Moslems anerkannt werden. In Hamburg aber bilden die Aleviten meines Wissens sogar die größte muslimische Gruppierung.

Aleviten gelten übrigens als gesellschaftlich völlig unproblematisch, weil aus ihren Reihen keinerlei Gewalt hervor geht und sie offiziell als sehr gut integriert gelten (woran ich auf Grund von persönlichen Betrachtungen aber so meine Zweifel habe, was Frauenbild und Zwangsheiraten angeht))
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
Benutzeravatar
Flat
Beiträge: 4912
Registriert: Sa 7. Mär 2015, 17:14

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Flat » Di 9. Aug 2016, 10:41

aleph hat geschrieben:(09 Aug 2016, 10:31)

Im Übrigen muss das Gebet eines Moslems nicht öffentlich und in Gemeinschaft mit anderen Betern stattfinden. Das geht auch im Wohnzimmer oder im Bad.


Moin,

Religionsfreiheit umfasst auch die Bekenntnisfreiheit.

Bekenntnisfreiheit im Speziellen ist das erweiterte Recht, seinen Glauben auch privat oder öffentlich auszudrücken, also seiner Religion vor anderen nachzugehen und das auch zu bekennen


https://de.wikipedia.org/wiki/Religionsfreiheit
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
Benutzeravatar
Antonius
Beiträge: 3800
Registriert: Mo 9. Jun 2008, 22:57
Benutzertitel: SURSUM CORDA
Wohnort: München

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Antonius » So 9. Okt 2016, 15:26

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jun 2016, 10:52)
Der radikale Islam ist eine totalitäre Ideologie, die mit Religion nichts mehr zu tun hat, und totalitäre Ideologien gehören mit Stumpf und Stiel ausgemerzt. Der Rechtsstaat und die wehrhafte Demokratie müssen sie nicht teilnahmslos über sich ergehen lassen, weil einige die Religionsfreiheit und damit einhergehend Toleranz bar jeglichen Verstandes ins Unendliche ausdehnen, sondern sollten sich mit allen Mitteln gegen diese Ideologie wehren und das muss überall dort geschehen, wo diese Ideologie auch nur anfängt, Freiheiten zu verdrängen.

Im Islam sind tiefgreifende Reformen erwünscht und dringend notwendig.
Politische Kategorien wie "sharia" und "dschihad" können nicht Bestandteil der Theologie sein.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
Weddingen
Beiträge: 8
Registriert: So 23. Okt 2016, 14:53

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Weddingen » So 23. Okt 2016, 16:09

Mir kommt es oftmals vor, als würden in Europa blinde Politiker von der Farbe reden und dadurch die Bevölkerung in die Irre führen.
Begründung:
Es gibt keinen radikalen Islam, genau sowenig, wie es in der islamischen Gesetzgebung (egal ob sunnitisch oder schiitisch und ihre Ableger) den Begriff "Zivilisten" gibt. Es gilt ausschließlich der Koran als das von Allah unveränderlich übermittelte Wort an Mohamed, im Gegensatz zur Bibel und der Thora. Jeder Koran Gläubige ist nur Allah und seinem Propheten verpflichtet, jedes weltliche Gesetz hat keine Bedeutung.Der Koran unterscheidet nur zwischen den Ungläubigen = kuffār und den Gläubigen āmanū. Es gibt da noch ein paar Abstufungen. Wichtig jedoch sind die nachfolgenden Suren aus dem Koran:

Sure 5, Vers 44:
„Diejenigen, die nicht nach dem entscheiden, was Gott herab gesandt hatte, sind die wahren Ungläubigen.“

Sure 5, Vers 17:
„Ungläubig sind diejenigen, die sagen: Gott ist Christus der Sohn der Maria...“

Sure 5, Vers 73:
„Ungläubig sind diejenigen, die sagen: Gott ist einer von dreien [Dreifaltigkeit]“

Sure 2, Vers 161:
„Auf denen, die ungläubig sind und in diesem Zustand sterben, liegt der Fluch Gottes und der Engel und der Menschen insgesamt ...“

Aus: Der Prophet des Islam
Zusammenfassung
Das islamische Dogma stiftet bei seinen dem Willen Allahs Unterworfenen (Islam heißt Unterwerfung) die unumstössliche Gewissheit, zu den Rechtgeleiteten zu gehören. Das hat der Islam mit anderen Bekenntnissen gemein. Absolut einmalig ist hier allerdings, daß die umfangreich grösseren Teile (!) der dogmatischen Schriften beherrscht sind von Hass, Verachtung und Gewalt gegen die Ungläubigen (kuffar) und ihrer völligen Entmenschlichung. Ungläubige werden noch nicht einmal als Tiere gewertet. Hier die Zusammenstellung:

Ungläubige sollen bei folgenden vier Gelegenheiten umgebracht werden:
A. Im Zusammenhang mit dem „Heiligen Krieg“
B. Im Zusammenhang mit der „Einladung zum Islam“
C. Als Kriegsgefangene
D. Im Falle der „Beleidigung des Islam“ (Blasphemie)
Allah bestimmt, wer überhaupt gläubig werden kann
Allah wird die Werke der Ungläubigen irreleiten
Allah plant Listen gegen die Ungläubigen
Allah versiegelt die Herzen der Ungläubigen
Allah haßt die Ungläubigen, er zürnt ihnen und verflucht sie
Ein Gläubiger soll keinen Ungläubigen zum Freund nehmen
Die Gläubigen sollen Schrecken (Terror) in die Herzen der Ungläubigen werfen
Die Ungläubigen sollen bei Bedarf getäuscht und belogen werden (taqiyya)
Ungläubige sind verstandeslos
Sie sind die schlechtesten Geschöpfe
Sie sind schlimmer als Vieh
Ungläubige sind wie Hunde
Alle Juden sind sowohl Affen und Schweine und sie sind verflucht
Den Ungläubigen wird von Allah ein Satan beigesellt
Sie können bei Bedarf gefoltert werden
Ungläubige sind doppelt schuldig
Ungläubige werden durch die koranische Botschaft gewarnt
Gegen Ungläubige soll Krieg geführt werden
Ungläubige können versklavt werden
Ungläubige Frauen gehören nach der Gefangennahme zur sexuellen Beute
Sie werden dereinst von den muslimen verspottet
Sie sollen erniedrigt und unterworfen werden
Sie sind unrein und in ihren Herzen ist Krankheit
Sie sind die Helfer Satans
A Sie haben ihre Schriften korrumpiert
B Schriftverfälschung im Koran

Ungläubige dürfen nicht zuerst gegrüßt werden
Das Blut (Leben) eines muslim ist wertvoller als das eines Ungläubigen
Kein Blut von Ungläubigen für die Produktion von Medikamenten für muslime
muslime wollen nicht neben Ungläubigen und in „reiner“ Erde begraben werden
Benutzeravatar
Platon
Beiträge: 14949
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 18:27
Benutzertitel: hält sich im Hintergrund

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Platon » So 23. Okt 2016, 16:58

Man fragt sich manchmal ob aus diesen Koraninterpretationen nicht mitunter auch eine geheime Bewunderung spricht, dass so eine klare Freund/Feind-Einteilung doch gar nicht so schlecht wäre. :D
Benutzeravatar
Platon
Beiträge: 14949
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 18:27
Benutzertitel: hält sich im Hintergrund

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Platon » So 23. Okt 2016, 17:11

Antonius hat geschrieben:(09 Oct 2016, 16:26)

Im Islam sind tiefgreifende Reformen erwünscht und dringend notwendig.
Politische Kategorien wie "sharia" und "dschihad" können nicht Bestandteil der Theologie sein.

Scharia ist prinzipiell auch nicht politisch gemeint, sondern bezeichnet das korrekte Handeln, das ins Paradies führen soll. Für den einfachen Gläubigen bedeutet das vor allem die "Gottesdienstlichen" Pflichten, d.h. die rituellen Reinheitsgebote, das Gebet, das Fasten, die Pilgerfahrt(en) und eventuell die Almosenabgabe. Es geht dann im Islam darum sich diesen von Gott auferlegten und von Mohammed bzw. sicheren Gewährsleuten (wie bei der Schia den Imamen bzw. den Sunniten die Prophetengefährten) berichteten Regelungen so gut es geht zu unterwerfen. Um dann so sich dem Willen Gottes zu unterwerfen und Islam zu machen. Das ist auch Scharia und daran ist im Rahmen der freien Religionsausübung überhaupt nichts auszusetzen.

In der traditionellen islamischen Jurisprudenz der sunnitischen und schiitischen Rechtsschulen wurden dann auch noch Regelungen zum Handelsrecht, Eherecht, Erbrecht, Strafrecht, Kriegsrecht etc. als religiös legitimertes Recht erarbeitet und neben die Gottesdienstlichen Regelungen gestellt. Dort sind dann die heutzutage problematischen Stellen zu finden, wenn man die Scharia einführen will, wie ungleiche Erbteile von Mann und Frau, ein dem Mann bevorzugendes Eherecht, Körperstrafen, Verbot homosexueller Handlungen, Diskrimierung von religiösen Minderheiten etc. pp. Inwiefern dieses Recht dann in der Praxis tatsächlich in seiner Gesamtheit umgesetzt wurde ist übrigens wieder eine völlig andere Frage, da auch damals im Einzelfall das Wort des weltlichen Herrschers schwerer gewogen hat, als das irgendeines Scharia-Gelehrten und vor allem das Strafrecht eher Sache der säkularen Gerichte war, die dem jeweiligen Herrscher und weniger dem religiösen Gelehrtentum nahestanden. Problematisch kann es dann werden, wenn man diese bestimmten problematischen Rechtsregelungen auch heute umsetzen will und sie nicht entweder ignoriert, da man sie heutzutage z.B. aufgrund der besonderen Situation als religiöse Minderheit im Westen für gegenstandslos hält, oder im zeitgenössischen Sinne uminterpretiert.

An der prinzipiellen Kategorie der Scharia als dem rechten Handeln auf dem Wege zur Erlösung, der Weg zur Tränke, wie im Koran irgendwo die wörtliche Bedeutung ist, wird man aber kaum rütteln können. Es geht eher darum diesen Weg so zu verstehen, dass er einerseits authentisch ist, andererseits mit der Lebensrealtität im Westen bzw. den jeweiligen islamisch geprägten Ländern im 21ten Jahrhunderts vereinbar ist. Wenngleich natürlich auch die Meinungen auseinandergehen können, ab wann diese Vereinbarkeit denn gegeben ist.
Benutzeravatar
Anderus
Beiträge: 726
Registriert: So 28. Aug 2016, 23:59
Wohnort: Bocholt

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Anderus » So 23. Okt 2016, 18:00

Nachdem ich bei Hirsi Ali gelesen habe, wie sie von radikalen Muslimen, quer durch die Niederlande, gejagt worden ist, mit der Absicht, sie zu ermorden, braucht mir niemand mehr etwas über Muslime zu erzählen. Hirsi Ali, war in einem Restaurant zum Essen eingekehrt. Irgendwer muss sie erkannt haben. Darauf hin, ging ein privater "Taxiverkehr" los. Mehrere Autos, brachten 3 bis 4 Männer, vermutlich Muslime, vor das Restaurant, fuhren zurück, und kamen nach ein paar Minuten wieder. In kurzer Zeit, waren über 100 Menschen vor dem Restaurant. Hirsi Ali, musste durch den Küchenausgang fliehen, nachdem man ihr das Besteck aus der Hand genommen hatte.

Was will mir denn hier einer erklären? Soll ich wirklich glauben, das das alles nur radikale Einzeltäter waren? Tut mir Leid, mit soviel Einfalt kann ich nicht dienen. Ich habe es selber bei Novoferm erlebt, wie Türken, die schon seit Jahrzehnten in Deutschland lebten, fließend Deutsch konnten und eigentlich integriert waren, sich von aggressiven Kollegen, soweit provozieren ließen, bis sie wenigstens stillschweigend, still hielten, wenn wieder mal Aggressionen angesagt waren.

Ich glaube nicht an diese Einzelfälle. Ich gehe davon aus, das es Einzelfälle sind, die die Kraft haben, sich nicht radikalisieren zu lassen. Ich bin fest davon überzeugt, das es in Deutschland, genauso wie in der Türkei, irgendwann losgeht, das die Muslime die Macht übernehmen. Angst, haben heute schon fast alle vor dem Islam. Ich kenne keinen, der sich noch traut, öffentlich, den Islam zu kritisieren. Kritik kommt nur noch hinter vorgehaltener Hand, und äußerst moderat, nach dem Motto, "Blos nichts Falsches sagen."

Man kann also die Frage des Threads, ganz einfach beantworten. "Wir haben alle berechtigte Angst um unsere Gesundheit und um unser Leben." Da hetzen wir lieber auf die, die uns helfen wollen, wie Pegida und AFD, als uns dem Risiko auszusetzen, in die Fänge der aggressiven Muslime zu geraten.
Benutzeravatar
Platon
Beiträge: 14949
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 18:27
Benutzertitel: hält sich im Hintergrund

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Platon » So 23. Okt 2016, 18:43

schelm hat geschrieben:(08 Aug 2016, 16:36)

Das muss nicht belegt werden, weil es Fakt ist. Sunniten anerkennen Schiiten nicht als Moslems, für einige sind sie sogar noch schlimmer als " Ungläubige ".

Wie kommst du denn auf die Idee? Natürlich gibt es religiöse Debatten, aber man kann nicht von einem generellen Takfir aller Schiiten durch die Sunniten sprechen. Es gibt keinen sunnitischen Konsens, dass die Schiiten keine Muslime sind. Es dürfte eher das Gegenteil der Fall sein, wenngleich viele aus politischen Gründen oder weil sie extreme Salafist sind, die Schiiten zu Nicht-Muslimen erklären.

Übrigens:
Benutzeravatar
Ebiker
Beiträge: 748
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 10:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Ebiker » So 23. Okt 2016, 19:52

aleph hat geschrieben:(09 Aug 2016, 10:31)

Das ist im Christentum auch nicht anders. Im Übrigen muss das Gebet eines Moslems nicht öffentlich und in Gemeinschaft mit anderen Betern stattfinden. Das geht auch im Wohnzimmer oder im Bad.


Und warum machen sie es dann, immer offener und fordernder ?

Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
Houari Boumedienne
Benutzeravatar
Platon
Beiträge: 14949
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 18:27
Benutzertitel: hält sich im Hintergrund

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Platon » So 23. Okt 2016, 20:14

Da geht es ja darum, dass ihre Moscheen geschlossen wurden und man das rückgängig machen will. Sie wollen gerade nicht in der Öffentlichkeit beten, sondern mit dieser Aktion erreichen, dass sie es wieder in ihren Moscheen können.
Hundreds of Muslims offered Friday prayers near Rome's Colosseum to protest at the closure of mosques and other places of worship in Italy.

The prayer demonstration was staged over what they see as unfair restrictions on freedom to practise their faith in the country, according to organisers who called the protest following the recent closure of five makeshift mosques on administrative grounds.

Worshippers knelt on prayer mats and tarpaulins on the pavement metres away from the ancient amphitheatre. Some held placards reading "Peace" and "Open the mosques".

Many Italian Muslims suspect local authorities are responding to a climate of mistrust caused by recent attacks in Europe by closing down the places of worship on the grounds of easily resolved problems, such as the number of toilets on a particular premises.

The protest was organised by a Bangladeshi group, Dhuumcatu, which has complained that Muslim places of worship in Rome have been branded illegal by authorities for various building violations.

The group wants City Hall to intervene.[...]

http://www.aljazeera.com/news/2016/10/m ... 08295.html

Ein friedlicher öffentlicher und offenbar auch legaler Protest gegen eine Entscheidung der Administration. Daran ist nichts auszusetzen, auch wenn die Islamisierungstheoretiker natürlich im Dreieck springen. Das macht es aber nur noch schöner. :)
Benutzeravatar
Misterfritz
Beiträge: 1502
Registriert: So 4. Sep 2016, 14:14
Wohnort: badisch sibirien

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Misterfritz » So 23. Okt 2016, 20:19

Ebiker hat geschrieben:(23 Oct 2016, 20:52)

Und warum machen sie es dann, immer offener und fordernder ?

warum versammeln sich katholiken zu tausenden auf dem petersplatz?
glaube scheint mehr spass zu machen, wenn mehrere zusammen sind.
Benutzeravatar
Anderus
Beiträge: 726
Registriert: So 28. Aug 2016, 23:59
Wohnort: Bocholt

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Anderus » So 23. Okt 2016, 23:46

Beten ist eine Beleidigung Gottes. Welcher Gott, sollte sich von so einem Spektakel beeindrucken lassen? Wenn man im Gebet, und das soll vorkommen, Gott um etwas bittet, heißt das nichts anderes, als wenn ich Gott erklären würde, das ich besser weis als Gott, wie er seine Arbeit zu machen hat.

Fast alles was Muslime machen, ist darauf ausgerichtet, Schaden anzurichten, sogar das Beten. Wer sich so offensichtlich als Ursache anbietet, sollte sich nicht wundern, wenn er als Ursache gesehen wird.
Benutzeravatar
Kael
Beiträge: 1234
Registriert: Mo 24. Dez 2012, 17:59

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Kael » Mo 24. Okt 2016, 00:23

Man bedenke einfach nur das wir Christen größtenteils sind
Wildermuth
Beiträge: 3239
Registriert: Mo 18. Apr 2016, 13:37

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Wildermuth » Mo 24. Okt 2016, 04:16

Kael hat geschrieben:(24 Oct 2016, 01:23)

Man bedenke einfach nur das wir Christen größtenteils sind


aha.

Zurück zu „81. Religion“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast