Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

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PeterK
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon PeterK » Do 4. Aug 2016, 16:36

Atheist hat geschrieben:(04 Aug 2016, 17:30)
Wenn kein Glaube auch ein Glaube ist, istkeinLeerzeichenaucheinLeerzeichen.

Glaube: gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung.

Können wir auf der Basis diskutieren?
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Flat » Do 4. Aug 2016, 16:40

PeterK hat geschrieben:(04 Aug 2016, 17:36)

Glaube: gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung.



Moin,

was ist dann der Unterschied zur Liebe?
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Atheist » Do 4. Aug 2016, 16:58

PeterK hat geschrieben:(04 Aug 2016, 17:36)

Glaube: gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung.

Können wir auf der Basis diskutieren?


Eine Diskussion ist nicht möglich, so lange nicht eingesehen wird, dass Helligkeit die Anwesenheit von Licht und Dunkelheit die Abwesenheit von Licht ist, sondern weiterhin behauptet wird, dass Helligkeit die Anwesenheit von einem Licht und Dunkelheit die Anwesenheit von einem anderen Licht sei.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Flat » Do 4. Aug 2016, 17:01

Atheist hat geschrieben:(04 Aug 2016, 17:58)

Eine Diskussion ist nicht möglich, so lange nicht eingesehen wird, dass Helligkeit die Anwesenheit von Licht und Dunkelheit die Abwesenheit von Licht ist, sondern weiterhin behauptet wird, dass Helligkeit die Anwesenheit von einem Licht und Dunkelheit die Anwesenheit von einem anderen Licht sei.


Moin,

die Abwesenheit von Licht lässt dich darauf schließen, dass es kein Licht gibt?

Ja, so könnte man Atheismus definieren. Einverstanden.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon PeterK » Do 4. Aug 2016, 17:08

Atheist hat geschrieben:(04 Aug 2016, 17:58)
Eine Diskussion ist nicht möglich, so lange nicht eingesehen wird ...

Eine Diskussion ist schwierig, solange nicht klar ist, was jemand mit einem Begriff meint. Ich halte mich an die primäre Definition des Duden. Der zufolge wäre Atheismus im engeren Sinne eine Form des Glaubens (siehe oben). Vielleicht bist Du ja bereit, willens und in der Lage, "Deine" Definition zum Besten zu geben.
Zuletzt geändert von PeterK am Do 4. Aug 2016, 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Atheist » Do 4. Aug 2016, 17:13

Flat hat geschrieben:(04 Aug 2016, 18:01)

Moin,

die Abwesenheit von Licht lässt dich darauf schließen, dass es kein Licht gibt?


Die Abwesenheit derartiger Denkoperationen unterscheidet Atheisten von Theisten.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Atheist » Do 4. Aug 2016, 17:15

PeterK hat geschrieben:(04 Aug 2016, 18:08)

Eine Diskussion ist schwierig, solange nicht klar ist, was jemand mit einem Begriff meint. Ich halte mich an die primäre Definition des Duden. Der zufolge wäre Atheismus eine Form des Glaubens (siehe oben). Vielleicht bist Du ja bereit, willens und in der Lage, "Deine" Definition zum Besten zu geben.


In den Duden schaue ich nur dann hinein, wenn Klärungsbedarf hinsichtlich der Rechtschreibung eines Wortes besteht.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Flat » Do 4. Aug 2016, 17:15

Atheist hat geschrieben:(04 Aug 2016, 18:13)

Die Abwesenheit derartiger Denkoperationen unterscheidet Atheisten von Theisten.


Moin,

nun lass mich doch auch mal Beispiele überstrapazieren. :)

Wenn ich mit einem Vergleich versuche, Glaubenspositionen darzustellen, machen so manche Atheisten das auch dauernd. :D
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon PeterK » Do 4. Aug 2016, 17:24

Atheist hat geschrieben:(04 Aug 2016, 18:15)
In den Duden schaue ich nur dann hinein, wenn Klärungsbedarf hinsichtlich der Rechtschreibung eines Wortes besteht.

Fein. Vielleicht bist Du ja trotzdem bereit, willens und in der Lage, "Deine" Definition (der Begriffe "Glaube" und "Atheismus") zum Besten zu geben.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Fadamo » Do 4. Aug 2016, 17:28

Atheist hat geschrieben:(04 Aug 2016, 18:15)

In den Duden schaue ich nur dann hinein, wenn Klärungsbedarf hinsichtlich der Rechtschreibung eines Wortes besteht.



Der duden ist wie ein irrgarten.
Ist für mich auch keine richtige hilfe. :(
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Atheist » Do 4. Aug 2016, 17:35

Flat hat geschrieben:(04 Aug 2016, 18:15)

Moin,

nun lass mich doch auch mal Beispiele überstrapazieren. :)

Wenn ich mit einem Vergleich versuche, Glaubenspositionen darzustellen, machen so manche Atheisten das auch dauernd. :D


Umgang mit einer Nachricht ungleich Inhalt einer Nachricht. Und Informationsträger ungleich Information selbst.

Wenn das nicht verstanden oder absichtlich missverstanden wird (wie z.B. bei der Gleichsetzung Atheismus = Theismus), scheitert die Kommunikation.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Flat » Do 4. Aug 2016, 17:44

Atheist hat geschrieben:(04 Aug 2016, 18:35)

Wenn das nicht verstanden oder absichtlich missverstanden wird (...) scheitert die Kommunikation.


Moin,

ja, oder eben an der Verbohrtheit der Atheisten. Mal so und mal so.

Ich weiß das nur zu gut.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon PeterK » Do 4. Aug 2016, 17:54

Flat hat geschrieben:(04 Aug 2016, 18:44)
ja, oder eben an der Verbohrtheit der Atheisten. Mal so und mal so.

Im weiteren Sinne bin ich "Atheist", stimme Dir aber darin zu, dass es Atheisten gibt, die "verbohrt" sind und sich in ihrer Grundhaltung kaum von Islamisten oder radikalen Christen unterscheiden.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Atheist » Do 4. Aug 2016, 18:54

Flat hat geschrieben:(04 Aug 2016, 18:44)

Moin,

ja, oder eben an der Verbohrtheit der Atheisten. Mal so und mal so.

Ich weiß das nur zu gut.


Lieber vebohrt als wild rummeinend.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon schelm » Do 4. Aug 2016, 19:51

Atheist hat geschrieben:(04 Aug 2016, 17:58)

Eine Diskussion ist nicht möglich, so lange nicht eingesehen wird, dass Helligkeit die Anwesenheit von Licht und Dunkelheit die Abwesenheit von Licht ist, sondern weiterhin behauptet wird, dass Helligkeit die Anwesenheit von einem Licht und Dunkelheit die Anwesenheit von einem anderen Licht sei.

Die Diskussion hab ich neulich ja bereits erfolglos mit der Userin Dark Angel geführt. Natürlich ist Atheismus kein Glaube im Sinne einer Art atheistischen Religion, eines Kultes etc. Man kann Atheismus allerdings auch nicht frei sprechen von den Kriterien die PeterK nannte : gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung.

Grund : Würden diese Kriterien fehlen, man also KEINE gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung hätte, wer oder was NICHT verantwortlich als Ursache des Seins sei, so wäre man ein Agnostiker, der sich dazu keine Meinung bildet und alle denkbaren Optionen offen hält.

Wird das hingegen negiert, ist überhaupt keine sinnvolle Abgrenzung zwischen Atheist und Agnostiker möglich. Falls doch, nenn sie mir bitte !
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Atheist » Do 4. Aug 2016, 20:19

schelm hat geschrieben:(04 Aug 2016, 20:51)

Die Diskussion hab ich neulich ja bereits erfolglos mit der Userin Dark Angel geführt. Natürlich ist Atheismus kein Glaube im Sinne einer Art atheistischen Religion, eines Kultes etc. Man kann Atheismus allerdings auch nicht frei sprechen von den Kriterien die PeterK nannte : gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung.

Grund : Würden diese Kriterien fehlen, man also KEINE gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung hätte, wer oder was NICHT verantwortlich als Ursache des Seins sei, so wäre man ein Agnostiker, der sich dazu keine Meinung bildet und alle denkbaren Optionen offen hält.

Wird das hingegen negiert, ist überhaupt keine sinnvolle Abgrenzung zwischen Atheist und Agnostiker möglich. Falls doch, nenn sie mir bitte !


Mir fällt keine vernünftige Abgrenzung zwischen Atheist und Agnostiker ein, weil beides Atheisten sind. Man kann da zwar entsprechend angenommener Wahrscheinlichkeitwerte weitere Differenzierungen des Atheismus vornehmen, z.B. stark oder schwach, im engeren oder im weiteren Sinne, positiv oder negativ, agnostisch-atheistisch oder atheistisch-agnostisch, oder gar je nach Begründung zu Differenzierungen wie apatheistisch, ignostizistisch usw. usf. gelangen, allerdings ändert es nichts daran, dass die Negation von Theismus, dem Glauben an Gott, eben der A-theismus ist, also kein Glauben an Gott, und nicht etwa "Glauben an Nichtgott" oder "Glauben an blabla". Es ist völlig einfach und verständlich: Atheismus ≠ Theismus, denn ein Atheist glaubt nicht an Gott. Der Glaube ist eben abwesend, nicht vorhanden.

Ich gehe übrigens davon aus, dass das von Theisten auch so verstanden wird, sie aber absichtlich irgendwelche Leerformeln anführen oder sonstige rhetorischen Spielchen veranstalten.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Laertes » Do 4. Aug 2016, 20:54

Ich bin Atheist und trotzdem pro Religion (egal welche), weil sie den Menschen Trost spenden, Halt bieten, einen Zugang zu Spiritualität und Transzendenz eröffnen. Religion ist für mich keine Wahrheit sondern bietet ein Modell. Wer an Karma oder die Hölle glaubt, kommt besser mit den Taten von Amokläufern, Terroristen und sonstige Mordbuben zurecht. Solange ihre Anhänger im alltäglichen, öffentlichen Zusammenleben Frauen und Männer, Schwarze und Weiße, Heiden und Gläubige, Homos und Heteros als gleichberechtigt anerkennt, ist mir jede Religion recht.

Ich bin contra Religion, wenn Glaube oder Weltanschauung in Totalitarismus und Hass umschlägt. Nicht der Islam als solcher ist Ursache..., nicht die Muslime aus Tradition oder wahrhaftem Glauben, sondern diejenigen, die aus Fanatismus oder Machtkalkül eine totalitäre und hasserfüllte des Auslegung des Islam predigen.
FAIRNESS, FÜRSORGE und FREIHEIT sind gemeinsame moralische Werte von Linken und Konservativen.
LOYALITÄT, AUTORITÄT und SAKRALITÄT sind aber für Rechts-Konservative genauso wichtig (Jonathan Haidt)
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon PeterK » Do 4. Aug 2016, 21:34

Atheist hat geschrieben:(04 Aug 2016, 21:19)
... kein Glauben an Gott, und nicht etwa "Glauben an Nichtgott" oder "Glauben an blabla".

Solange Du nicht bereit, willens und in der Lage bist, hier "Deine" Definition von "Glaube" darzulegen, bleibt Dein Rumgeeiere IMO reine Rabulistik.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Atheist » Do 4. Aug 2016, 21:41

PeterK hat geschrieben:(04 Aug 2016, 22:34)

Solange Du nicht bereit, willens und in der Lage bist, hier "Deine" Definition von "Glaube" darzulegen, bleibt Dein Rumgeeiere IMO reine Rabulistik.


Vergiss es, denn auch auf das Spielchen mit dem infiniten Regress lasse ich mich nicht ein.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon PeterK » Do 4. Aug 2016, 21:54

Atheist hat geschrieben:(04 Aug 2016, 22:41)
Vergiss es, denn auch auf das Spielchen mit dem infiniten Regress lasse ich mich nicht ein.

Das Spielchen hast Du begonnen, deshalb bat ich Dich um Konkretisierung(en), die Du nicht liefern kannst oder willst. Das Recht, das nicht zu wollen oder zu können, ist Dir aber selbstverständlich unbenommen.

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